Den Staffelstab weiter gereicht

Fünf Vorsitzende der Jungen Union Erfurt
Fünf Vorsitzende der Jungen Union Erfurt
Michael Hose, der scheidende Vorsitzende der Jungen Union Erfurt brachte es bei seinem Bericht auf den Punkt – aus der Jungen Union scheidet man (aus Altersgründen) nicht aus. Einmal JU – immer JU. Bei der heutigen Mitgliederversammlung der Jungen Union Erfurt reichte er den Staffelstab des Vorsitzende an Dominik Kordon weiter. Gerne war ich als ehemaliger Vorsitzender dabei und habe in einem kurzen Grußwort auch an die Anfangszeit erinnert. Im März 1991 haben wir die JU Erfurt zum dritten Mal gegründet und in den letzten 26 Jahren ist es eine Erfolgsgeschichte geworden. Bereits 1948 gab e es JU in Erfurt bis die Junge Union in der Sowjetischen Besatzungszone verboten wurde. 1989/1990 gab es drei Vorläufer der heutigen JU, den JDA (Jugend des Demokratischen Aufbruchs), Junge Union der DSU und CJD (Christlich Demokratische Jugend). Heute ist die JU die größte und einzig nennenswerte politische Jugendorganisation in Erfurt. Von den Mitbewerbern, den Jusos und Solid hört man nichts und ob es Junge Grüne gibt, weiß ich gar nicht. Über 50 Mitglieder und Gäste waren heute dabei – u.a. auch zwei meiner Nachfolger Kai-Eddi Fischer und Peter Forelle, unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, die CDU Kreisvorsitzende Marion Walsmann und der JU Landesvorsitzende Stefan Gruhner. Einstimmig wurde unser Stadtratskollege Dominik Kordon zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter unterstützen ihn Adrian König, Lilli Fischer und Rico Chmelik. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg! Bilder von der Jungen Union  

Wahlkampfplanung und Moschee-Diskussion

Auf in den Bundestagswahlkampf!
Auf in den Bundestagswahlkampf!
Endlich einmal wieder Wahlkampf – 2017 wird einmal wieder gewählt 😉 Auch wenn der genaue Termin noch nicht feststeht (wahrscheinlich Ende September), beginnt die Wahlkampfplanung. Während bei CDU, SPD, Linken und der FDP die Direktkandidatenfrage schon geklärt ist, haben sich Grüne und AFD noch nicht entschieden. Heute Abend haben wir uns erstmals mit unserer Direktkandidatin Antje Tillmann in größerer Wahlkämpferrunde getroffen und über Planungen gesprochen. Unser Ziel ist es, dass Antje ihr Direktmandat erneut verteidigt. Bei allen Turbulenzen dokumentieren aktuelle Umfragen auch gute Chancen, dass dies gelingt. In den letzten Monaten haben wir aber auch gemerkt, wie schnell Stimmungen sich drehen und wie verhärtet und aggressiv inzwischen Argumentationen geworden. Ein Beleg dafür ist die Flüchtlings-Diskussion der letzten 18 Monate. Während diese Diskussion bundesweit hohe Wellen schlug, gibt es auch Themen die in Erfurt für Spannung sorgen. Der in Erfurt-Marbach geplante Moscheebau sorgt nicht nur in dem Erfurter Ortsteil für Diskussionen. Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte im November eine Bauvoranfrage für ein Grundstück am Rand des Ortsteiles gestellt. Von Seiten der Stadt erfolgte die positive Bescheidung der Bauvoranfrage. Erst durch einen MDR-Bericht erfuhren die Marbacherinnen und Marbacher davon und auch davon, dass sich zwischenzeitlich der Ort des geplanten Bauprojekts geändert hat. Heute Nachmittag habe ich mich mit dem Sprecher der Ahmadiyya-Gemeinde Suleman Malik zu einem Gespräch im Rathaus getroffen. Ziel unseres Gespräches war auszuloten, wie es um die Gesprächs- und Dialogbereitschaft steht und wie die aktuellen Planungen zur Moschee sind. Suleman Malik erklärte mir die Entwicklung des letzten halben Jahres. Für die CDU-Fraktion habe ich unser Anliegen erläutert, welches wir gestern auch schon in einer Pressemitteilung dargelegt hatten. Wir möchten, dass Dialog und Transparenz die Basis für den bevorstehenden Bauantrag sind. Bis jetzt hat die Ahmadiyya-Gemeinde den Bauantrag noch nicht eingereicht und wartet zunächst die Bearbeitung der Widersprüche zur Bauvoranfrage durch die Stadt ab, erklärte mir heute Suleman Malik. Ich finde dies eine richtige Entscheidung, weil damit die Gemeinde Gelegenheit hat, mit dem Ortsteilrat und den Marbacherinnen und Marbachern ins Gespräch zu kommen und ihre Baupläne zu erläutern. Mir ist aber auch bewusst, dass es dazu Vermittlung bedarf – ich hoffe dies gelingt.

Kommunalpolitische Informationsoffensive

Videobotschaft die Erste...
Videobotschaft die Erste…
Gestern hat für mich das kommunalpolitische Jahr in Erfurt begonnen, deshalb passen die Neujahrsgrüße der CDU-Stadtratsfraktion auch heute noch. Der Arbeitskreis Jugendhilfe der CDU hat gestern Abend getagt und heute fand die erste Hauptausschusssitzung im Rathaus statt. Wir haben heute mit unserem Neujahrsgruß auch den nächsten Schritt bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion getan. Zur Kommunalpolitik gehört es unter anderem auch zu vermitteln, was im Rathaus passiert. Wie wir mit Bürgeranliegen umgehen, was wir warum machen und was die kommunalpolitischen Schwerpunkte und Alternativen sind. In den letzten Jahren haben wir bereits systematisch unsere Pressearbeit verbessert. Durchschnittlich 100 Pressemitteilungen im Jahr, monatlich unser Infobrief aus dem Rathaus, monatliche Pressegespräche, unsere Homepage und die Facebook-Seite waren bis jetzt die wesentlichen Instrumente der CDU-Stadtratsfraktion. Ab sofort werden wir auch regelmäßig mit Videobotschaften online gehen und haben mit den Neujahrsgrüßen begonnen. Künftig werden wir auch von verschiedenen Orten unserer Stadt aus bewegte Bilder und Kommentare senden. Vielen Dank unserem Fraktionsmitarbeiter Alex Hein, der die bewegten Bilder initiiert hat. Anbei der Link zur ersten Videobotschaft der CDU-Stadtratsfraktion  

Erinnerungen an alte Zeiten

Nostalgiebild
Nostalgiebild
Einen Rückblick auf die Wendejahre und die Entwicklung des Autohauses Gitter gab es in der heutigen Ausgabe der Thüringer Allgemeinen und das war auch für mich eine Reise in die Vergangenheit. 1990/1991 hab ich im Autohaus Gitter als Kfz-Elektriker gearbeitet. Nachdem ich mein Handwerk bei der Firma Autolicht Flügel gelernt, den Gesellenbrief und die NVA-Zeit absolviert hatte stand in der Nachwendezeit der erste Arbeitsplatzwechsel an. Meine Studienambitionen hatten sich schon 1987 zerschlagen, weil ich als Diplomingenieurpädagoge (Berufsschullehrer für Elektrotechnik) meinen Studienplatz in Dresden wieder einbüßte, nachdem ich mich weigerte drei Jahre Armeezeit zu machen. Eigentlich wäre das nächste Ziel ein Meisterbrief gewesen, aber auch dafür änderten sich mit der Wende die Rahmenbedingungen. Also orientierte ich mich auf eine der neu entstehenden Fachwerkstätten. Das Autohaus Gitter war damals die größte private Kfz-Werkstatt in Erfurt und dort fand gerade der Wechsel von der Trabant- zur VW- und Audi-Werkstatt. Meine Begeisterung für deutsche Kfz-Wertarbeit muss wohl damals schon ausgeprägt gewesen sein. Bis auf einen kurzen Ausflug mit einen 105 Skoda und mein 23 Jahre altes Honda NTV Motorrad, waren es alles deutsche PKW – erst mehrere Zweiräder (Schwalbe, MZ TS 150 und MZ TS 250), danach zwei Trabis, Golf, Audi 80, Mercedes, Passat und heute wieder Audi. Damals war daran nicht zu denken und jedes Auto, was auf den Hof der Werkstatt fuhr, war Neuland. Meine “Lieblingsprojekt” war die Lichtmaschinenreparatur an einem Rolls-Royce Silver Shadow. Der war auf der Durchreise in Erfurt liegen geblieben. Helmut Gitter fragte mich, ob ich das probieren wollte – natürlich wollte ich, schließlich hatte ich noch keine Rolls gesehen, geschweige denn Probe gefahren. In Ermangelung vor Original Rolls-Royce-Ersatzteilen, habe ich die Lichtmaschine zerlegt und mit passend gefeilten Kohlebürsten einer Trabant-Drehstromlichtmaschine ausgestattet. Der Fahrer konnte dies kaum glauben und wir mussten extra auf der Rechnung bestätigen, dass er mit einem Trabi-Ersatzteil fuhr. Heute überlasse ich die notwendigen Reparaturen an meinen Fahrzeugen gerne den Fachleuten. Aber ich erinnere mich auch gerne an die Zeit, als ich selber geschraubt habe.

Familie, Sport und Kultur

Volle Bühne
Volle Bühne
Immerhin hat in der ersten Woche des Jahres das mit den guten Vorsätzen schon einmal weitgehend funktioniert. Mehr Zeit für die Familie, mehr Zeit für Sport und auch andere Aktivitäten als Politik 😉 Mit meinen Jungs, zumindest mit den beiden Großen war die Woche viel Zeit. Familienfeier mit allen am Mittwoch, mit dem Ältesten am Freitag Eishockey, gestern Abend mit dem Mittleren das Neujahrskonzert im Theater und heute in großer Familienrunde Geburtstagsfeier des Ältesten – inzwischen ist er nun 27 Jahre alt. Ich bin sehr stolz auf ihn und darauf, dass wir seinen Geburtstag heute als Eltern gemeinsam mit ihm feiern konnten.
Klasse-Spiel gegen Halle
Klasse-Spiel gegen Halle
Sportlich war die Woche gleich mehrfach erfolgreich. Am Mittwoch ein gutes Spiel unserer Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam gegen die Meistermannschaft aus Dresden. Am Freitag ein sensationeller Sieg der Black Dragons gegen die Hallenser. Mit 5:1 gewannen die Drachen und legten heute in Braunlage noch einmal mit 4:5 nach. Ein 6-Punkte-Wochenende zum Abschluss der Hauptrunde, jetzt folgt bis Anfang März die Qualifizierungsrunde. Die Drachen haben in dieser Saison vor allem gegen die Spitzenteams zu Hause überzeugt. Inzwischen sind daher auch die Zuschauerränge wieder voller – Freitag waren es 830.  Von den persönlichen Sportplanungen läuft es zu Beginn des Jahres auch gut – vier Fitnesseinheiten und ein erfolgreiches Squash-Spiel zum Jahresstart. Aber bis zum Kampfgewicht dauert es noch… 🙂
Neues Squash-Jahr
Neues Squash-Jahr
Gestern Abend stand dann das zweite Neujahrskonzert des Jahres auf dem Programm. Zum 1. Januar sind wir immer im Kaisersaal, da passte es gut, dass das Neujahrskonzert im Theater zwei Mal gespielt wird. Beethovens 9. Sinfonie mit der Ode an die Freude von Schiller “Freude schöner Götterfunken” gab es mit der ganz großen Kapelle, also neben dem Philharmonischen Orchester des Theaters (allein schon 60 Musiker), vier Solisten und mit der Augustiner-Kantorei, dem Philharmonischen Chor des Theaters und dem Domchor beeindruckende Sangesfülle. Also die erste Woche des Jahres lief schon einmal gut. Ab morgen folgen dann auch wieder kommunalpolitische Termine. Mal sehen, wie es dann wird, für den Sport ist dann wieder etwas weniger Zeit.    

Traditionspflege in Thüringen

Der Thüros-Grill hat geglüht
Der Thüros-Grill hat geglüht
Rostbratwürste und Thüringen gehören zusammen und dies zu jeder Jahreszeit! Allerdings hat sich dies noch nicht flächendeckend rumgesprochen. Der Versuch heute Holzkohle im Supermarkt zu kaufen scheiterte. Erklärung des Verkaufspersonals “Holzkohle haben wir nicht, das ist Saisonware”. Mein Gegenargument “Grillsaison ist in Thüringen bis zum 31.12. jeden Jahres und sie startet am 1.1. jeden Jahres” half leider auch nicht. Allerdings fand sich die Lösung des Problems in einem Baumarkt. Nun schon zum siebten Mal haben wir mit unseren Nachbarn das neue Jahr mit dem traditionellen Angrillen begonnen. Seit 2011 treffen wir uns in jedem Jahr am ersten Januar-Wochenende bei uns im Innenhof und der Grill wird angeheizt. Je nach Wetterlage auch die Feuerschale – heute war definitiv Feuerschalenwetter 😉 Grillabend (3)Es gab Jahre, da hatten wir 10 Grad Plus oder Regen – heute waren es 10 Grad Minus und Schnee dazu. Neben den 50 Rostbratwürsten fand daher auch der Glühwein dankbare Abnehmer. Ich finde es ausgesprochen schön, dass wir bei uns in der Nachbarschaft alle ein gutes Verhältnis zueinander haben und nicht nur seit 13 Jahren zusammen wohnen, sondern auch mehrmals im Jahr zusammen feiern. Insofern werden wir die Angrill-Tradition sicher auch im nächsten Jahr wieder fortsetzen.

Winter in Thüringen

Blick vom Inselsberg
Blick vom Inselsberg
Natürlich gehört Schnee dazu und es darf gerne auch kalt sein, dafür ist es ja Winter. Überraschend ist dies in jedem Jahr immer nur wieder für den Winterdienst in der Landeshauptstadt. Genauso sicher, wie der Winter kommt ist es, dass darüber in Erfurt diskutiert wird. Wie in jedem Jahr hat die Stadtwirtschaft gemeinsam mit dem Oberbürgermeister zum Winterbeginn erklärt, sie seien bestens gerüstet und neue Technik sei angeschafft. Leider kam die Technik wohl erst zu spät auf die Straße und der Salzgehalt der verstreut wurde, war etwas zu niedrig gewählt. Für die nächsten Tage wurde Besserung gelobt, allerdings soll es da auch nicht mehr schneien -) Inselsberg (2)Wie schön der Winter in Thüringen sein kann, habe ich heute bei einer dienstlichen Tour nach Brotterode erlebt. Vor dem Hintergrund des Erfurter Straßenzustands habe ich meinen alten Passat als “Wintertransportmittel” gewählt, aber außerhalb der Landeshauptstadt ist die Straße geräumt und schwarz. Weder die Fahrt den Inselsberg hinauf, noch der Weg nach Brotterode waren irgendwie beeinträchtigt. Bei einem kurzen Zwischenstopp auf dem Inselsberg waren dieses Mal perfekte Sicht und herrliches Winterwetter beisammen. In Brotterode war ich zu einem Gespräch mit dem Träger der dortigen Evangelischen Familienerholungsstätte “Haus am Seimberg”. Das Haus liegt wunderschön und bietet beste Voraussetzungen für Familienerholung und Familienbildungsmaßnahmen, die wir als Stiftung Familiensinn fördern. Das Jahresprogramm bietet aber auch noch genügend Raum für individuelle Besucher. Appartements und Einzel-, bzw. Zweibettzimmer stehen zur Verfügung und zudem ausreichend Tagungsräume. Bilder aus Brotterode und vom Inselsberg  

Gekämpft und verloren…

Unser Team
Unser Team
Leider ging auch unser erstes Spiel des neuen Jahres gegen die Damen vom Dresdner SC verloren. Überraschend war dies für die rund 400 Zuschauer nicht, sowohl von der Papierform, als auch dem Gesamtbudget liegen zwischen unserem Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam und dem Dresdner SC Welten. Der Vorjahresmeister Dresden verfügt über 1,65 Millionen Euro und eine Mannschaft mit mehreren Nationalspielerinnen. Auch die Reichhöhe am Netz – im Volleyball die Mischung aus Körperlänge und Sprungkraft spricht für die Damen des DSC – 1,99 m, 1,95 m, 1,95 m, 1,92 m und 1,90 – fast ein ganzer Sechser über 1,90! Allerdings gab es beim Deutschen Meister im Sommer letzten Jahres einen großen Umbruch. 11 Spielerinnen gingen und entsprechend viele im Team sind neu. Vor zwei Wochen kam mit den US-Zwillingsschwestern Kadie und Amber Rolfzen noch einmal Verstärkung. Vor dieser Ausgangssituation war es beachtlich, was unsere Mädels heute Abend geleistet haben. Im ersten Satz haben sie bis zum 20:21 gut mitgehalten und dann 22:25 verloren. Der zweite Satz war allerdings wie so oft zum Vergessen 9:25 waren eine deutliche Sache. Im dritten Satz meldeten sich unser Mädels aber mit einer tollen Abwehrarbeit eindrucksvoll zurück. Mit 25:22 ging der Satz an uns, was von den Rängen und auch den gegnerischen Fans Applaus und Anerkennung brachte. Im vierten Satz machte Dresden  mit 17:25 den Sack zu. Ich bin stolz darauf, was unsere Mädels gezeigt haben. Für vier unserer jungen Damen war es zudem eine besondere Bestätigung im Spiel gegen Dresden – hatten sie doch einst ihr Volleyballhandwerk an der Elbe in Dresden gelernt. Am 14. Januar gegen Aachen und danach Anfang Februar gegen Köpenick, VCO und Suhl kommt dann die Stunde der Wahrheit und unsere Mädels wollen endlich Punkte im Abstiegskampf. Wenn sie so wie heute Abend spielen mache ich mir da keine Sorgen.

Black Dragons auf der Zielgerade

Eishockey in Erfurt
Eishockey in Erfurt
Gerade erst ist das neue Jahr gestartet, aber für die Black Dragons endet in dieser Woche mit zwei Heimspielen bereits die Hauptrunde der Eishockeysaison in der Oberliga Nord. Grund genug also auch die verbleibenden Spiele der Drachen zu besuchen. Leider waren es heute Abend nur gut 326 Zuschauer in der Kartoffelhalle zum Nachholspiel gegen die Harzer Falken aus Braunlage. Am Volkstrauertag konnte das Spiel nicht stattfinden. Die Zuschauer sahen beim dem 7:0 zwar viele Drachentore und erstmals in dieser Saison konnte Otte auch das Tor sauber halten, aber ansonsten hatte das Spiel wenig Klasse. Dies lag vor allem an den lustlosen Falken, die als Tabellen 13. erschreckend schlecht spielten. Traurige Höhepunkte waren ein Wutausbruch eines Falkenspielers im zweiten Drittel, als er an der eigenen Bank seinen Schläger zertrümmerte und von Betreuern beruhigt werden musste und im letzten Dritte, als ein Spieler aus Braunlage sich zu einem Crosscheck gegen einen Linienrichter hinreißen lies und dafür eine Matchstrafe bekam. Am Freitag spielen die Drachen ihr letztes Hauptrundenheimspiel als Derby gegen Halle. Das Spiel wird hoffentlich wieder Klasse haben und viele Zuschauer aus Erfurt und Halle locken. Die Drachen wollen den 10 Platz vor Rostock sichern, dieser Platz berechtigt zur Teilnahme an den Pre-Playoffs. Ein paar Eishockeyspiele gibt es also sicher noch bis März in Erfurt. Ansonsten haben ja auch unsere Volleyballmädels gerade erst die Hinrunde abgeschlossen. Morgen kommt der Deutsche Meister Dresden zu uns in die Riethsporthalle.  

Gute Vorsätze

Sportpark Johannesplatz
Sportpark Johannesplatz
Erstaunlich viel Platz war heute Abend an den Geräten in meinem Fitnessstudio, dem Sportpark Johannesplatz. Offensichtlich lassen es viele mit den sportlich guten Vorsätze am 2. Januar erst einmal etwas ruhig angehen, es wahr lediglich der übliche Montag-Nachwochenend-Betrieb. In den ersten Tagen des neuen Jahres habe ich mir angewöhnt die guten Vorsätze, Ziele und Wünsche festzuhalten und gleich damit zu beginnen. Sowohl sportlich als auch im Büro und kommunalpolitisch ging das Jahr natürlich heute schon los – allerdings mit unterschiedlichen Erfolgen. Bevor es heute Vormittag ins Büro ging, gab es Zuhause noch die übliche Zeitungs- und Medienschau. Die Silvesternacht verlief in Deutschland höchst unterschiedlich. In Köln, wo sich im letzten Jahr unglaubliche Szenen abgespielt hatten, war die Polizei in diesem Jahr mit einem massiven Polizeiaufgebot Herr der Lage. Allerdings gelang dies nur indem über 1.000 Personenkontrollen stattfanden und Platzverweise ausgesprochen wurden. Die Polizei fasste die Zielgruppe unter dem Begriff Nafri zusammen und dies sorgte für reflexartige Empörung bei den Grünen. Die Kritik an der Polizei (sowohl von Bundes- als auch Thüringer Grünen) ist völlig unangemessen und wird wohl für erheblichen Medienwirbel sorgen – 0:1 im neuen Jahr. Im Büro hatte ein Teil der Kaffee-Tagesdosis nicht seine Bestimmung erreicht, sondern sich über die Computertastatur ergossen – 0:2 für den Jahresstart. 20170102_184048-1Eine Altlast aus dem letzten Jahr hat unsere Fraktionsgeschäftsstelle mit einer Pressemitteilung abgearbeitet. Die Stadtratsschelte des Oberbürgermeisters (Volksverdummung) vom letzten Freitag haben wir mit deutlichen Worten zurück gewiesen. Auch im neuen Jahr kann sich Andreas Bausewein darauf einrichten, dass ihm kommunalpolitisch ein scharfer Wind entgegen weht! Da komme ich dann schon zu den guten Vorsätzen. Beruflich freue ich mich auf die Herausforderungen des geplanten Landesprogrammes für das solidarische Zusammenleben der Generationen. Dabei werden viele Themen eine Rolle spielen, die ich in den letzten Jahren bearbeitet habe Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren, Alter und Pflege sowie örtliche Sozialstrukturen. Ich werde gerne an dem Programm mitarbeiten, auch wenn sich dadurch höchstwahrscheinlich die Perspektive und die Struktur der Stiftung FamilienSinn verändern wird oder ganz in Frage stellt.
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Kommunalpolitisch ist der Kompass klar. Wir werden den Oberbürgermeister und seine links-link-grüne Koalition bedrängen, endlich die Finanzen in Ordnung zu bringen sowie unerfüllte Versprechen umzusetzen (Kita-Sanierung, Schulen). Das Thema Multifunktionsarena werden wir aufarbeiten (Ende Januar Sonderausschusssitzung). Zur Bundestagswahl im September werden wir darum kämpfen, dass unsere Bundestagsabgeordnete und Stadtratskollegin Antje Tillmann ihren Wahlkreis erfolgreich verteidigt und wir im Bund in Verantwortung bleiben. Sportlich steht an erster Stelle, dass wir mit unserem Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam in der 1. Volleyballbundesliga bleiben wollen und dazu sportliche und finanzielle Erfolge brauchen – an beidem arbeiten wir. Bereits im Februar/März wollen wir für die neue Saison planen. Für den privaten Bereich habe ich auch einige Wünsche und Pläne. Zunächst wünsche ich mir, dass alle gesund bleiben und mehr Zeit für die Familie und meine drei Söhne bleibt. Mehr Zeit ist schon deshalb wünschenswert notwendig, weil ich mich darauf freuen im Sommer Großvater zu werden 😉 Besonders freue ich mich aber auch jetzt schon auf die Osterferien. Gemeinsam mit allen meinen drei Söhnen möchte ich zwei Wochen an die Westküste der USA und dort tolle Tage erleben. Ebenfalls steht einmal wieder eine Reise nach Israel auf dem Jahreswunschzettel. Zumindest zeitlich begrenzt werde ich lernen und mich Prüfungsstress aussetzen. Die Prüfung für den Sportbootführerschein See möchte ich im März – pünktlich vor der Sommersaison – ablegen. Ich habe zwar seit über 30 Jahren den Sportbootführerschein Binnen, aber der reicht an den Küsten Kroatiens nur mit ganz viel Augen zu drücken. Um auf die Eingangssätze zurück zu kommen, auch 2017 darf es wieder viel Sport sein. Mehr, als im letzten Jahr geht kaum (75 x Fitnessstudio, 30 x Squash, 20 x Badminton und Tennis sowie rund ein Dutzend Mal Wasserski). Insofern wäre ich schon zufrieden, den Level zu halten, man wird ja nicht jünger. Am Jahresende 2017 werde ich kritisch prüfen, was aus den guten Vorsätzen geworden ist.