Nach der Saison ist vor der Saison – Spielplan für die neue Bundesligasaison beschlossen

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Optimistisch in die neue Saison...
Anfang Juni treffen sich in jedem Jahr die Vertreter der Mannschaften der 1. und 2. Volleyball-Bundesliga um die für die kommende Saison notwendigen Beschlüsse zu treffen und die Spielpläne festzulegen. Wie im vergangenen Jahr war das Seehotel in Berlin-Zeuthen dazu ein idealer Tagungsort. In diesem Jahr allerdings unter erschwerten Bedingungen, lockte doch die Sonne  und das Seewasser… Gemeinsam mit unserem Trainer Heiko Herzberg habe ich heute die Fahne für unser SWE Volley-Team “hochgehalten”. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga werden unsere Mädels in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga Süd um Punkte kämpfen. Neben den Aufsteigern in die 2. Liga, werden wir auf viele alte bekannte Teams treffen. Lohhof, Grimma, Chemnitz und Mitabsteiger Sonthofen gehören zu den favorisierten Teams.
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Ligen-Zusammensetzung
Für viel Gesprächsstoff sorgte heute die Aufstiegsfrage in die 1. Liga. Lohhof als Zweitligameister Süd wollte aus Finanzgründen gar nicht erst. Die Zweitplatzierten Damen aus Augsburg wollten wohl schon, allerdings erhielt der Verein keine Lizenz. Dem Vernehmen nach stehen sechsstellige Schulden im Raum und eine notwendige Bürgschaft konnte nicht erbracht werden. Da zudem keine Lizenz für die 2. Liga beantragt wurde nimmt Augsburg in keiner der Bundesligen am Spielbetrieb teil. Bei den Frauen wird somit nur Leverkusen aus der Nordstaffel aufsteigen und bei den Männern gar kein Team. Beim KSC Berlin Köpenick war der Frust zu diesem Thema schon nachlesbar. Die Gründe dafür liegen sowohl in fehlenden Finanzen, als auch in unzureichenden Spielhallen begründet. Schade, und sicher kein gutes Vorzeichen. Für uns habe ich heute deutlich gemacht, dass wir unsere neue Halle zeitnah mit Erstligavolleyball füllen wollen. Ob dies gelingt, hängt vom Spielerkader der neuen Saison und falls alles gut läuft natürlich mit den zukünftigen Finanzplanungen. Die sportlichen Schritte für einen möglichen Weg zurück in die 1. Liga haben wir heute mit dem Spielplan abgestimmt. Für unsere Damen startet die Saison am 17. September um 15 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim VCO Dresden. Das in der nachfolgenden Woche anstehende Heimspiel haben wir wegen dem Papstbesuch verlegt und so wird das 1. Heimspiel in der neuen Riethhalle am 8. Oktober um 19.30 Uhr gegen einen alten Rivalen, die Damen der Fighting Kangoroos Chemnitz stattfinden. Nachfolgend für alle Fans schon einmal der Spielplan 2011/2012: Hinrunde: 17. September 2011, 15 Uhr, VCO Dresden – SWE Volley-Team 1. Oktober 2011, 19 Uhr, TV Villingen – SWE Volley-Team 8. Oktober 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – Fight. Kangoroos Chemnitz 15. Oktober 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VC Offenburg 23. Oktober 2011, 14.30 Uhr, FTSV Straubing – SWE Volley-Team 5. November 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VfL Nürnberg 19. November 2011. 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – MTV Stuttgart II 26. November 2011, 19 Uhr, Allgäu Team Sonthofen – SWE Volley-Team 3. Dezember 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – SV Lohhof 10. Dezember 2011, 16 Uhr Rote Raben Vilsbiburg – SWE Volley-Team 17. Dezember 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – TG Bad Soden 8. Januar 2012, 16 Uhr, VV Grimma – SWE Volley Team Rückrunde: 14. Januar 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VCO Dresden 21. Januar 2012, 19.30 Uhr, VC Offenburg – SWE Volley-Team 28. Januar 2012 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – TV Villingen 4. Februar 2012, 19 Uhr, Fight. Kangoroos Chemnitz – SWE Volley-Team 11. Februar 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – FTSV Straubing 18. Februar 2012, 20 Uhr, VfL Nürnberg – SWE Volley-Team 10. März 2012, 19.30 Uhr, MTV Stuttgart II – SWE Volley-Team 17. März 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – Allgäu Team Sonthofen 25. März 2012, 16 Uhr, SV Lohhof – SWE Volley-Team 15. April 2012, 16 Uhr, TG Bad Soden – SWE Volley-Team 21. April 2012, 18.00 Uhr, SWE Volley-Team – Rote Raben Vilsbiburg II 28. April 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VV Grimma

Mauerfälle in Erfurt

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Altpropst Falcke in prominenter Gesellschaft
Für die nächsten zwei Wochen ist die Ausstellung Mauerfälle der VNG im Rathaus in Erfurt zu sehen. Heute wurde die Ausstellung mit vielen Zeitzeugen eröffnet. Fotos aus den bewegenden Wendewochen illustrieren die Tage im Oktober und November 1989. Insbesondere Schulklassen sind eingeladen, sich mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Als Blickfang wird ein Originalmauersegment im Eingangsbereich des Rathauses stehen. Dieses Mauersegment trägt bereits die Unterschriften von Michail Gorbatschow, George Bush, Helmut Kohl und Dietrich Genscher. Heute kam die Unterschrift von Altpropst Dr. Heino Falcke hinzu. In einer bewegenden Rede schilderte er seine Eindrücke einer “irrsinnigen Zeit” mit der er die 28 Jahre der Mauer bezeichnete. Das hohe Gut der Freiheit, welche im November 1989 erkämpft wurde zu bewahren, muss das fortlaufende Ziel sein. Mauerfälle (7)Bereits am heutigen Auftakttag waren 113 Besucher in der Ausstellung, bevor die offizielle Eröffnung erfolgte und das Medieninteressewar beträchlich. In der kommenden Woche wird im Rahmen der Ausstellung noch ein Podiumsdiskussion “Die Freiheit hat das Wort” stattfinden. Auf der Rückseite des Mauersegments werden sich auf einer Plexiglasscheibe hoffentlich viele Erfurter mit ihrem Namen und ihrem Bekenntnis verewigen. Ich wünsche der Ausstellung Bildungstour der VNG viele Besucher. Bilder von der Ausstellungseröffnung

10 Jahre Krankenkasse mhplus in Thüringen

Geburtstagsgäste Oberbürgermeister Knut Kreuch und Staatssekretär Dr. Hartmut Schubert
Geburtstagsgäste Guido Dressel, Leiter der TK, Oberbürgermeister Knut Kreuch und Staatssekretär Dr. Hartmut Schubert
Die Betriebskrankenkasse mhplus feierte heute in Gotha ihr 10 jähriges Bestehen in Thüringen und blickt optimistisch in die Zukunft. In Zeiten wo vielen Kassen das Geld ausgeht und dann infolge Fusionen anstehen, oder sie schlichtweg geschluckt werden ist dies keinesfalls die Regel. Gerne habe ich deshalb heute Geburtstagswünsche überbracht und bei meiner Rede zu Fragen der Demographischen Entwicklung Position bezogen. Die mhplus gibt es schon seit 1952 und ist enstanden als Betriebskrankenkasse der Firmengruppe Mann und Hummel. Nach der Wende gab es auch eine Außenstelle von Mann und Hummel in Sonneberg und so ging die mhplus gen Osten. In den letzten zehn Jahren ist daraus eine gesunde Struktur geworden, die von Gotha aus von den Landesgeschäftstellenleiterin Andrea Vent-Bergmann koordiniert wird. 15.000 in Thüringen, 58.000 im Strukturgebiet Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin sowie 560.000 bundesweit. Immerhin 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Versicherten. Unter den Krankenkassen rangiert die mhplus auf Platz 26. “Lass Taten sprechen” war das Motto der heutigen Geburtstagsfeier. Und die mhplus lässt Taten sprechen. Sie engagiert sich für das Kinderhospiz Mitteldeutschland, sie kümmert sich um Kita-Kinder und Grundschüler, Sportvereine und organisiert Präventionsprojekte. Gefreut habe ich mich auch sehr über das Wiedersehen mit Peter Darmstadt, der als ehemaliger BKK-Verantwortlicher heute Sozialbeigeordneter im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist.

Chancenland Thüringen in der Demographiefalle

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Podiumsgesprächspartner in Jena
Unter diesem Thema diskutierten auf Einladung der Jungen Union Jena insbesondere Politiker der kreisfreien Städte Jena, Weimar und Erfurt mit dem JU Landesvorsitzenden Stefan Gruhner, der zugleich CDU Vorsitzender im ländlich geprägten Saale-Holzland Kreis ist mit 40 Gästen. Der Abend begann mit einer unbequemen, aber durchaus zutreffenden Wahrheit. Der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Weimar Frank Metzger zitierte Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen der in einer Veranstaltung zu den überwiegend jungen Gesprächsteilnehmern zum Thema Demographie sagte: “Sie haben kein Problem, sie sind das Problem”. Die Geburtenzahlen der letzten Jahre sind bereits Geschichte, sie werden die nächsten Jahre bestimmen und können beim besten Willen icht mehr geändert werden. Benjamin Koppe, Fraktionsvorsitzender der CDU Jena verwies zwar auf die erfreulicherweise steigenden Geburtenzahlen in der Saalestadt, die dazu führten, dass gerade erst eine deutliche Ausweitung der Kita-Plätze beschlossen wurde. 200 jährlich, also insgesamt 600 sollen es in Jena in den nächsten drei Jahren werden. Aber auch dies kompensiert nicht die Verluste der letzten 20 Jahr.
JU Jena (5)
...und engagierte Mitdiskutanten
Der Jenaer CDU Kreisvorsitzende Prof. Dr. Dietmar Schuchardt ging auf die Sogwirkung der Städte ein. In Thüringen werden lediglich die Städte Jena, Erfurt und Weimar einen Bevölkerungszuwachs haben. Allerdings habe ich dazu darauf hingewiesen, dass dies leider auch nur die Folge eines “Kannibalismus” auf Kosten der umliegenden ländlichen Regionen sei. Schließlich sind es Wanderungsbewegungen innerhalb Thüringens, die diesen Trend verstärken. Erstmals seit 1998 ist der Bevölkerungsverlust durch Abwanderer aus Thüringen geringer, als das Geburtendefizit. Ende 2009 gab es einen Abwanderungsverlust in Höhe von 8000 jungen Menschen und ein Geburtendefizit in Höhe von 9.900. Erhebliche Auswirkungen hat deshalb der demographische Wandel auf den ländlichen Raum. Hier wird auch das Dilemma deutlich. Natürlich hat der Staat die Aufgabe für die soziale Dahseinsfürsorge auch in ländlichen Regionen gerade zu stehen. Aber was bedeutet dies dort? Junge Familien definieren dies anders als ältere Menschen. Für Familien geht es um Kita-Plätze und Schulen, für Ältere um ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten. Letztlich waren sich aber gestern Abend alle Diskussionsteilnehmer einig, dass die staatlichen Stellschrauben in ihrer Wirksamkeit begrenzt sind. Die demographische Entwicklung hat etwas mit Zukunftsperspektiven zutun. Wanderungsbewegungen haben vor allem mit Arbeitsplätzen zu tun. Wo der Staat besonders verantwortungsvoll agieren muss betonte Stefan Gruhner von der Jungen Union. Er setzt auf die von der Jungen Union vehement geforderte Schuldenbremse. Jeder der Thüringerinnen und Thüringer hat bereits jetzt 7.000 Euro Schulden. Die zukünftigen Verpflichtungen für unsere Sozialsysteme werden diese Schulden zwangsläufig weiter nach oben treiben, deshalb muss der Staat seine Ausgaben begrenzen. Die JU wirbt deshalb berechtigt für diese Schuldenbremse. Fotos von der JU-Veranstaltung

Straßenbahnen in Erfurt

Straßenbahn-Ausstellung (70)
Blick aus dem Führerstand...
Das Magdeburger-Allee-Fest lockte am Samstag tausende Besucher an. Auch wir haben nach der Eröffnung des Internationalen-Judo-Cups den “Erfurter Norden” besucht. Auf richtig große Begeisterung stieß aber bei meinen beiden kleinen Jungs die Henriette Bimmelbahn, die sie schon beim Gang durch die Magdeburger-Allee sichteten. Im Depot der EVAG stehen noch einige alte Traditionswagen und eine war auserwählt, die Besucher des Magdeburger-Allee-Festes quer durch die Stadt zu bringen.
Straßenbahn-Ausstellung (45)
...und auf das kleine Modell
Dank des Sonnenscheinwetters konnten wir sogar im Cabrio-Anhänger mitfahren. Am Ende der Tour im Betriebshof der EVAG wartete auf uns die Straßenbahnausstellung. Ich kenne einige Eisenbahnausstellungen und wusste nicht, dass es für Straßenbahnen eine ähnlich große Fangemeinde gibt. Für meine beiden Kleinen sind Straßenbahnen das Größte und so betrachteten wir uns die kleinen Modellbahnanlagen ganz genau. Für alle die es verpasst haben anbei viele Bilder der Anlagen und natürlich auch von der Erfurter Henriette.

Misstöne bei der Jahrestagung des Lokalen Bündnis für Familie

Bündnispartner
Bündnispartner
Die heutige Jahrestagung des Lokalen Bündnis für Familie im Erfurter Ratssitzungssaal sollte auch wegen der Neuaufnahme von 13 Bündnispartnern und dem veirjährigen Gründungsjubiläum Anlass zu Freude sein. Das Erfurter Bündnis ist eines von 650 bundesweit und die Idee entstand im Januar 2007. 13.000 Akteure unterstützen die Bündnisse. Sowohl Oberbürgermeister Bausewein, als auch die Fachberaterin Frau Goos würdigten dies ausdrücklich. Die Erfurter Gleichstellungsbeauftragte Birgit Adamek begleitet und koordiniert das Bündnis von Anbeginn und gab heute einen Einblick in die Arbeit der letzten Jahre. Unternehmen, Vereine, Verbände und Privatpersonen bemühen sich nach Kräften Erfurt noch familienfreundlicher zu gestalten. In mehreren Arbeitsgruppen wird fachbezogen nach Konzepten gesucht. Kinderbetreuungsbroschüren, Familienwegweiser und alternative Betreuungsangebote sind einige der Ergebnisse. Ärgerlich ist allerdings, dass weder in den Arbeitsgruppen noch bei der heutigen Jahrestagung das Jugendamt, oder gar die zuständige Sozailbeigeordnete zu finden ist. Das Jugendamt verweigert konsequent eine Mitarbeit. Auch heute entging es so der Kritik zahlreicher Teilnehmer an der derzeit mangelhaften Bereitstellung von Kita-Plätzen in der Landeshauptstadt. Daneben gab es auch deutliche Kritik an den wenig familienfreundlichen Öffnungszeiten in der Erfurter Stadtverwaltung. Da aber Stadtratsmitglieder der Freien Wähler, der CDU, der FDP und der Linken anwesend waren, bin ich mir sehr sicher, dass dies Thema im Stadtrat und im Jugendhilfeausschuss wird!

Von der Insel zum Mittagstisch

MGH Suhl
Gespräch mit dem Oberbürgermeister Jens Triebel im MGH Suhl...
Das Mehrgenerationenhaus in Suhl ist im Familienzentrum “Die Insel” integriert. Als eines der letzten Thüringer Mehrgenerationenhäuser auf meiner Tour habe ich es heute besucht und mich unter anderem bei der Koordinatorin Kirsten Weiß über die Arbeit vor Ort zu informieren. Das Haus und der Träger die Evangelische Hauptkirchengemeinde St. Marien Suhl können sich dabei auch der besonderen Wertschätzung des Suhler Oberbürgermeisters Jens Triebel sicher sein. Der Oberbürgermeister war beim heutigen Gespräch selbst vor Ort und kennt sich als Pate des MGH Suhl gut mit der Arbeit vor Ort aus. Mit ihm diskutierte ich die kommunale Unterstützung. Bereits jetzt unterstützt die Stadt das Mehrgenerationenhaus und das Familienzentrum mit 45.000 Euro jährlich. Die Kofinanzierung seitens der Kommune ist somit für das MGH Suhl gesichert. In den nächsten Wochen werde ich den Träger gerne bei der Erstellung eines Konzepts für den Antrag auf das Folgeprogramm unterstützen. Im MGH und Familienzentrum ist auch die Suhler Tafel beheimatet.
Mittagstisch
...und mit der Sozialarbeiterin Susanne Hohmann bei der Volkssolidarität
Inhaltlich anknüpfen konnte ich daran beim anschließenden Besuch bei der Volkssolidarität in Suhl. Vom dortigen Projekt Mittagstisch hatte ich bereits bei meinem Besuch vor einigen Wochen erfahren. Im Gespräch mit der Bereichsleiterin Susanne Hohmann konnte ich heute viel über die Hintergründe zum Projekt erfahren, bei dem täglich rund 30 Kinder aus den benachbarten drei Schulen mit einem warmen Mittagessen versorgt werden. Im Mittepunkt der Arbeit der sachkundigen Sozialarbeiterin steht dabei die Arbeit mit den Eltern. Das Projekt Mittagstisch erhält inzwischen von vielen Seiten Unterstützung, aber langfristig ist die Arbeit noch nicht gesichert und Susanne Hohmann erläuterte, dass der Bedarf deutlich größer sei. Die Volkssolidarität trägt im Sozialraum die Verantwortung für den gesamten Bereich der Sozial- und Jugendarbeit und muss dabei mit einem festgelegtem Budget durch das Jahr kommen. Während beispielsweise die Schulsozialarbeit auch mit einer festen Stelle an den umliegenden Schulen abgesichert ist, benötigt die VS Unterstützung und Spenden für viele weitere Projekte. Gerade in Vorbereitung befinden sich die Ferienfreizeiten für diesen Sommer. Von meinem Besuch in Suhl nehme ich heute eine Menge Anregungen mit. Vor allem aber den Eindruck, dass vor Ort hochmotivierte Mitarbeiterinnen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Engagement beweisen. Gr0ße Anerkennung dafür! Bilder vom Besuch

Fünfte Ausgabe vom “Schwarzen Peter”

schwarzer20peter20logo1Die fünfte Ausgabe des Infoblattes des CDU-Ortsverbandes “Am Petersberg” ist seit heute im Netz. Der aktuelle “Schwarze Peter” informiert über den geplanten Neubau des Steigerwaldstadions, die Umgestaltung der Schlösserstraße und die nächste Ortsverbandsveranstaltung. Dabei werden sich die Ortsverbandsmitglieder gemeinsam mit der CDU Stadtratsfraktion über die Pläne zur Bewerbung zur Buga 2021 informieren. Der Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter, zur der die EGA gehört, Ex-Oberbürgermeister Manfred Ruge wird am 9.6. Gesprächspartner sein.

Überbetriebliche Ausbildung im Mehrgenerationenhaus Jena

MGH Jena (3)
Mit meiner Mitarbeiterin Doreen Ludwig, dem Geschäftsführer David Hirsch und der MGH-Leiterin Romy Seidel in Jena
In der Saale-Stadt Jena verfolgt der Träger des dortigen Mehrgenerationenhauses, die Überbetriebliche Ausbildungsgesellschaft Jena, ein Konzept der Ausbildung junger Menschen und den gleichzeitigen Betrieb des Mehrgenerationenhauses. Das ansich spannende Konzept, wird in Thüringen in dieser Form nur ansatzweise an einem weiteren Standort, nämlich in Weimar verfolgt. Allerdings muss sich die ÜAG im Gegensatz zum Förderkreis Jul in Weimar mit einen Standortvorteil, der sich als Nachteil erweist herum schlagen. Das MGH in Jena liegt in einer großen, aufwändig renovierten Villa in Jena-West, einem durchaus gut sortiertem Stadtteil ohne nenneswerte sozialen Verwerfungen im Nahraum und dadurch auch ohne Laufkundschaft die das Haus als Sozialzentrum aufnehmen. In Weimar ist hingegen der Charakter der angebotenen Angebote auf die soziale Situation im Wohngebiet Schöndorf, einem klassischen Plattenbaugebiet, ausgerichtet. MGH Jena (4)Die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Jena Romy Seidel und der Geschäftsführer der ÜAE Jena David Hirsch erläuterten mir die Vernetzung der beiden Themenschwerpunkte des Hauses. Auch bei den Maßnahmen der überbetrieblichen Ausbildung stehen Umbrüche bevor. Der Rückgang an Jugendlichen macht der kommunalen Gesellschaft zu schaffen. Das MGH beherbergt auch das Gästehaus des Trägers, in dem Übernachtungen möglich sind, und welches als Praxislernort für die Auszubildenden dient. Bemerkenswert finde ich das Engagement des MGHs für die Kinderakademie. Mit Unterstützung der Sparkasse finden in verschiedenen Jenaer Stadtteilen Wochenendworshops statt. Diese dezentral organisierten Angebote werden gut angenommen. In diesem Bereich will der Träger sein Engagement verstärken und für mehr Vernetzung bestehender Angebote sorgen. Ob und wie es mit dem MGH Jena weiter geht ist neben der Entscheidung des Trägers sich um das Folgeprojekt zu bewerben, auch eine Frage an die Stadt. Jena wird sich in den nächsten Wochen positionieren, wo das MGH künftig sein und wer es betreiben soll. Für die ÜAG geht der Förderzeitraum in jedem Fall noch mindestens bis zum Dezember 2012.

Nordbadfest und Spargelmarkt

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Kanus im Sportbecken
Beides hat nur insofern miteinander zu tun, dass es zum Familien-Wochenendprogramm gehörte. Mal viel Zeit für die beiden Jungs und keine politischen Termine! Im Erfurter Nordbad, welches vor einem Jahr neu eröffnet wurde, organisierten die Stadtwerke ein Piratenfest. Dank der “hochgeheizten” Wassertemperaturen von 24 Grad, waren meine beiden Söhne auch viel in den Becken zu finden. Beide übrigens mit Piratenmut, der eine weil er immerhin vom Sprungbrett ins Wasser sprang und der andere Sohn, weil er (mit Schwimmflügeln) vom Startblock ins tiefe Wasser in Papas Arme sprang. Unser SWE Volley-Team war auch mit vor Ort und natürlich auf der Beachanlage zu finden. Die Kanuten des SV Concordia Erfurt e.V. sind normalerweise wenige hundert Meter entfernt in der Gera zu finden. Zum Nordbadfest gaben sie eine Vorführung im Sportbecken. Am Sonntag ging es dann an den Thüringer Spargeläquator. Traditionell findet in Herbsleben der Spargelmarkt statt mit zahlreichen Angeboten für Familien und vor allem rund um den Thüringer Spargel. Den Kindern hat es richtig viel Spaß gemacht. Für die Eltern gab es Anregungen zur Spargelzubereitung. Bei uns war dies dann am Abend Spargel gegrillt. Bilder vom Wochenende