Gut gegengehalten

Sport auf allen Kanälen
Sport auf allen Kanälen
Damit ist heute aber ausnahmsweise nicht die Kommunalpolitik gemeint. Beim Finanzausschuss ging es heute verhältnismäßig friedlich zu. Lediglich zum Thema Parkscheinautomaten gab es etwas mehr Diskussionsbedarf. “Gut gegengehalten” war heute das Motto beim Sport. Während des Fitnessprogramms im Sportpark Johannesplatz liefen gleich zwei Bildschirme. Die Handballnationalmannschaft spielte bei der EM in Kroatien gegen Mazedonien um den Gruppensieg. In einem spannenden Spiel ging es wieder, wie das letzte Spiel gegen Slowenien unentschieden aus. Das 25:25 beschert den Deutschen den zweiten Gruppenplatz und den Einzug in die Zwischenrunde. Mein Freund Alen hat mir aus Kroatien geschrieben, dass wir gemeinsam das Endspiel besuchen, wenn Deutschland und Kroatien bis dahin kommen. 2009 waren wir schon gemeinsam zum Spiel um Platz 3 und zum Finale der Handball Weltmeisterschaft mit meine Söhnen. Dieses Jahr wird es aber schwer, die Vereinbarung zu realisieren. Für ein anderes Finale habe ich schon einmal den Besuch fest geplant. Anfang Oktober findet das Volleyballpokalfinale in der SAP-Arena in Mannheim statt. Gegen einen der beiden Finalteilnehmer, den VC Wiesbaden mussten heute unsere Mädels in der Volleyballbundesliga antreten. Leider konnten sie beim Auswärtsspiel nicht noch einmal so eine Überraschung landen wie im Hinspiel sowie in der letzten Woche gegen Münster. Im Hinspiel hatten unsere Mädels Wiesbaden in den Tiebreak gezwungen und somit einen Punkt geholt. Letzte Woche gegen Münster gewannen sie den Tiebreak sogar mit 3:2. Heute Abend hat sich unser Schwarz-Weiß Volleyteam Erfurt tapfer gewehrt, aber am Ende mit 3:0 verloren. Der erste Satz endete noch klar mit 25:17 aber im zweiten und dritten Satz lagen sie lange vorn und verloren 25:22 sowie 28:26. Dabei gab es im dritten Satz sogar drei Satzbälle für uns und damit die kleine Chance das Spiel so wie gegen Münster noch zu drehen. Samstagabend geht es schon weiter – dann gegen Stuttgart mit einem Heimspiel. Auch das werde ich nur virtuell verfolgen können, weil ich zu der Zeit bei meinem jüngsten Sohn in Heidelberg bin. Wir werden dann beim Handballspitzenspiel der Baden-Liga sein 😉

Kevin macht den Paul…

Wie geht es weiter im Reichstag?
Wie geht es weiter im Reichstag?
Langsam wird es ernst. Am bevorstehenden Wochenende stehen die Sozialdemokraten vor einer wichtigen Entscheidung. Praktisch jeder Sozialdemokrat hat sich zum Thema schon geäußert – vom Jungsozialisten bis zur Karteileiche. Jeder der zu den Delegierten des Parteitags zählt, wird von den Medien und seinen Genossen in die Mangel genommen. Parteitagsbeschlüsse in Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie Landesvorstandsbeschlüsse, wie in Berlin, sollen die Delegierten unter Druck setzen. Dies gelingt aber nur teilweise, weil es natürlich kein imperatives Mandat gibt. Darüber hinaus wurden die Delegierten schon lange vor den ersten GroKo-Gesprächen gewählt und fühlen sich so nur zum Teil an ihre Parteitagsbeschlüsse gebunden. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Steffen Lemme und der neue Bundestagsabgeordnete Christoph Matschie wollen für weitere Gespräche und Koalitionsverhandlungen stimmen. Zwei weitere der sieben Thüringer Delegierten wissen es noch nicht genau und drei werden wohl gegen die GroKo votieren – so hat es zumindest der MDR erkundet. Die Landtagsvizepräsidentin Frau Marx argumentiert dabei ähnlich wie der Juso-Vorsitzende, dass man mit einer Zustimmung zu einer GroKo das Risiko des eigenen Unterganges im Kauf nehmen würde und das wolle sie nicht. Frau Marx, den Jusos und vielen anderen Sozialdemokraten sei der Blick in die lange Geschichte ihrer Partei empfohlen. Die Welt verwies heute in einem Artikel auf das Ende der Großen Koalition im Jahr 1930. Damals betrieb der Linke Flügel der SPD aktiv das Ende der Großen Koalition. Der Wortführer der Linken Paul Levi beschrieb die Koalitionsregierung als verhängnisvoll und forderte zum Austritt aus der Koalition auf. Heute heißt der aktivste Wortführer der GroKo-Gegner nicht mehr Paul sondern Kevin und ist Juso-Vorsitzender. Ihnen aber auch Frau Marx und vielen anderen besorgten Sozialdemokraten sei das Zitat des Reichstagsabgeordneten Hilferding von 1930 mit auf den Weg gegeben. Er sagte an die Adresse seiner Fraktionskollegen: “Es ist nicht gut aus Angst vor dem Tod, Selbstmord zu verüben.”. Seine Warnungen blieben erfolglos und es ist bekannt, wie die Geschichte weiter ging. Ich werde interessiert die Diskussionen bis zum und am Wochenende verfolgen.

“Return to Sender…”

Mit Absendergeschenkband
Mit Absendergeschenkband
Selbstverständlich gab es schon am Samstagvormittag wilde Spekulationen im Netz, wer wohl die neuen Parkscheinautomaten der Stadt Erfurt mit den passenden Geschenkbändern versehen hat. In der Nacht zuvor waren etliche der Automaten mit einer Schleife versehen worden, auf der zu lesen stand “Bauseweins-Abzocke-Box!”. Bevor dies aber allzu große Aufmerksamkeit erregen konnte, waren die roten Schleifen leider schon wieder weg, das Ordnungsamt musste sie einsammeln. Zum viralen Hit wurde die Aktion erst dadurch, dass Bilder davon auf verschiedenen Facebookseiten geteilt und kontrovers diskutiert wurden. Besonders häufig geteilt wurde das Bild auf Seiten von JU-Mitgliedern und besonders aufgeregt kritisiert von Jusos – also war die Frontlinie schon einmal klar. Heute nun hat sich die Junge Union Erfurt zu der Aktion bekannt und auf ihrer fb-Seite ein “Bekennervideo” hochgeladen. Zudem griffen die Medien das Thema noch einmal auf (Antenne Thüringen und TH24). Nach der Aufregung die um die Aufstellung der Parkscheinautomaten und der Blamage der Stadtverwaltung, als Bausewein die Aktivierung der Geräte auf unbestimmte Zeit verschob, folgt nun damit die nächste Runde. Der ernste Hintergrund der Aktion ist der Streit um die sogenannte Parkraumbewirtschaftungszone. Rot-Rot-Grün verfolgt schon seit längerem die “Strategie” den Autofahrern das Leben zu erschweren. Straßenrückbau, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Blitzer und das Hinauszögern des dringend benötigten Baus von Parkhäusern stehen dafür. Im Stadtrat beantragten die Grünen jüngst künftig bei B-Plänen festzuschreiben, dass es nur noch 0,7 Stellplätze pro Wohnung geben soll. Ziel der “Übung” ist es Verkehr zu vermeiden, in dem Autofahrer “erzogen” werden. Dabei verkennen die Verkehrsexperten, dass viele Menschen auf Mobilität und damit auf ihr Auto angewiesen sind. Nicht jeder wohnt oder arbeitet in der Nähe von ÖPNV-Zustiegsmöglichkeiten. Auch Pendler, Touristen und Besucher unserer Stadt kommen nicht nur “politisch korrekt” mit dem ICE. Die CDU hat daher gefordert vor dem Inkrafttreten der sogenannten Begegnungszone die Parkmöglichkeiten an der Peripherie zu verbessern und neue P&R-Möglichkeiten zu schaffen. Auch eine bessere Taktung mit dem ÖPNV gehört zu unseren Forderungen. Rot-Rot-Grün hat diese Forderungen ignoriert und stattdessen die Anschaffung von rund 100 Parkscheinautomaten, eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftungszone und Anwohnerparkgebiete beschlossen. Zudem sollen 10 neue Mitarbeiterinnen im Ordnungsamt angestellt werden, die den Spaß überwachen. Mit der Umsetzung dieses Beschlusses entsteht aber kein einziger neuer Parkplatz, der Mangel wird lediglich verwaltet. Gleichzeitig werden die Erfurterinnen und Erfurter sowie ihre Gäste zur Kasse gebeten. Neben den Parkscheinkosten müssen sich die betroffenen Anwohnerinnen kostenpflichtige Anwohnerparkausweise beschaffen. Eine Platzgarantie kann dafür keiner bekommen und spätestens bei der Fahrt in einen anderen Stadtteil bezahlen auch die Anwohnerinnen Parktickets. Ungeklärte Fragen, wie Gewerbetreibende an Anwohnerparkausweise kommen, was mit Hebammen wird und wie Familien mit mehr als einem Auto mit dem Kapitel umgehen führten dazu, die Scharfschaltung der Automaten am 15.1. noch einmal abzubrechen. Wahrscheinlich bis zum Zeitpunkt nach der OB-Wahl vermuten nicht nur die Mitglieder der Jungen Union. Loswerden  wird Andreas Bausewein das Thema bis dahin aber nicht mehr.

Sportmix

Oldie Masters 2018
Oldie Masters 2018
“Keine Stunde im Leben, die man mit Sport verbringt, ist verloren” diesen Zitat von Winston Chuchill steht im Sportpark Johannesplatz an der Wand. Wenn es stimmt, waren bei mir dieses Wochenende viele Stunden gut angelegt… Freitagabend bei den Black Dragons startete das Wochenende mit Eishockey. Nach dem verlorenen Weihnachtsspiel (am 22.12. mit 3:6) gelang dieses Mal die Revanche gegen Rostock und die Drachen gewannen klar mit 7:3. Samstag blieb am Vormittag Zeit für eigene Sportaktivitäten im Fitnessstudio bevor es nach dem Mittag mit meinem Sohn nach Chemnitz ging. Zum MDR-Jubiläum 20 Jahre Sport im Osten fanden dort die Oldie Masters mit acht Oberliga-Traditionsvereinen aus Mitteldeutschland statt.
Mit Martin Busse in Chemnitz
Mit Martin Busse in Chemnitz
Prominentester Spieler des Turniers war Michael Ballack, der noch einmal das Chemnitzer Trikot trug, wie am Beginn seiner Laufbahn. Bei RWE war mein alter Freund Martin Busse, ehemaliger DDR-Nationalspielerm, der bekannteste Spieler. Jena hatte Bernd Schneider im Aufgebot, Halle Dariusz Wosz und Lok Leipzig mit dem 54 fachen DDR-Nationalspieler Henning Frenzel den mit 75 Jahren ältesten Spieler dabei. Beim Turnier stand zwar der Spaß im Vordergrund, aber sportlich boten die Oldies noch einiges. Im Rahmen der Jubiläumsfeier gab es am Abend eine Gesprächsrunde mit aktuellen und ehemaligen Trainerlegenden u.a. Ede Geyer und Perry Bräutigam, die sich um die Situation des ostdeutschen Fußballs drehte. Bei aller Freude über Erfolge überwiegt aber in Halle, Chemnitz und Erfurt derzeit die Sorge, wenn es um die 3. Liga geht. Zurück in Erfurt waren wir gerade rechtzeitig für die lange Football-Nacht. Mit meinen beiden älteren Söhnen hab ich das erste Spiel der Playoffs verfolgt und am Sonntag dann das vierte Spiel. Für alle vier Spiele, die am Samstag u.a. bis 4.30 Uhr gingen reicht die Kondition nicht mehr 😉
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Rainer Calmund in Gotha
Sportlich ging es auch am Sonntag weiter. Die Rockets hatten zum Neujahrsempfang nach Gotha geladen. Neben vielen Sponsoren waren auch Politikvertreter aus Gotha und Erfurt dabei. Ich war und bin als Präsident des Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteams in Doppelfunktion gerne dabei. Viele der Gespräche beim Jahresempfang drehten sich um die finanzielle und sportliche Situation der Rockets. Dazu gehört auch die aktuelle Hallendiskussion. In der kommenden Woche werden wir als Vereinsvertreter mit dem Oberbürgermeister zusammen sitzen und diskutieren wie ein Neubau eine bundesligatauglichen Halle ablaufen könnte. Neben Basketball ging es in Gotha aber auch wieder um Fußball. Rainer Calmund war zu Gast bei den Rockets und sprach über Basketball und Fußball. Für den Fußball in Erfurt werden die nächsten zehn Tage spannend. Am kommenden Wochenende ist die mehrmals verschobene Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Aufsichtsrats und bis kommenden Dienstag muss RWE zusätzlich 1,4 Millionen Euro gegenüber dem DFB nachweisen. Dazwischen ist noch das Flutlichtspiel gegen den 3. Ligaspitzenreiter Magdeburg. Es bleibt also sportlich zeitintensiv auch in der kommenden Woche. Eine sportlich gute Woche allen Besuchern meiner Homepage!  

Reichlich offene Fragen zum Sporthallen-Neubau

Im Jahr 2011 wurde der letzte Sporthallenneubau im Rieth fertig gestellt
Im Jahr 2011 wurde der letzte Sporthallenneubau im Rieth fertig gestellt
Kurz vor Weihnachten überraschte Andreas Bausewein mit einer Ankündigung, des Baus einer neuen Sportarena zwischen der Südschwimmhalle und dem Parkhaus an der Eishalle in Blickweite des Stadions und des Sportgymnasiums. Vor dem Hintergrund der Probleme um die Multifunktionsarena ist dies ein durchaus mutiger Schritt. Heute nun wurde darüber ausführlich in der Presse berichtet und darauf gab es schon reichlich positive und kritische Reaktionen. Am Dienstagabend habe ich mit meinen Vorstandskollegen vom SWE Volley-Team und zuvor bereits mit dem Vorstand der CDU-Stadtratsfraktion das Thema diskutiert. Wir wissen jeweils auch nicht mehr über das Konzept, als in der Zeitung steht, deshalb beschränke ich mich hier auf einige grundsätzliche Bemerkungen dazu. In der Ankündigung von Andreas Bausewein werden sowohl der THC, als auch die Rockets und Schwarz-Weiss Erfurt als mögliche Zielgruppe einer Ballsporthalle die Erstligatauglich ist genannt. Mit den Rockets habe ich dazu als Präsident meines Vereins ein Gespräch gehabt, daher weiß ich sowohl um die Anforderungen im Basketball, als auch im Volleyball. Beide Vereine werden künftig nur in der 1. Bundesliga spielen können, wenn die Anforderungen bei der Lizenzierung erfüllt werden (Hallengröße, Nebenräume, Bodenbelag, Licht). Aus diesem Grund spielen die Rockets derzeit in der Messe und der THC in Bad Langensalza, weil es für beide Vereine, außer der kostenintensiven Messe, in Erfurt keine geeignete Halle gibt. Für meine Volleyball-Damen ist die Riethhalle hingegen für die nächsten vier Jahre ausreichend. Erst dann, in der sogenannten Lizenzierungsstufe 8, müssten wir in einer Halle mit mindestens 2.500 Zuschauerplätzen und einer Arena (umlaufende Zuschauerplätze) spielen (Lizenzstatut VBL-Wiki, Teil H 8.3.). Die Riethhalle hat derzeit rund 1.300 Plätze. Ob wir die nächsten vier Jahre erste Liga spielen, ist aber natürlich ebenso unsicher, wie bei den Rockets. Deshalb finde ich die Idee zwar interessant, habe aber reichlich Fragen. In der nächsten Woche wird es dazu ein Gespräch mit Andreas Bausewein und den beteiligten Vereinen geben – Ausgang ungewiss. Ob der THC bei der ganzen Geschichte ernsthaft in Erwägung zieht, nach Erfurt zurück zu kommen, weiß ich nicht. Zu lesen ist, dass dort Fördermittel des Landes im Haushalt 2018/2019 für den Neu-/Umbau der Halle in Bad Langensalza in Aussicht gestellt wurden (für den reinen Sporthallenteil, nur der ist förderfähig). Den Eigenanteil von mindestens 15 Prozent müsste die Kommune selbst stemmen. Bad Langensalza kann das sicher alleine nicht und der Landkreis ist pleite. Dennoch kündigte der amtierende Landrat das Projekt mit dem Gesamtvolumen von 11,2 Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre an. Insbesondere bei internationalen Spielen weicht der THC derzeit nach Nordhausen aus – zumindest dafür könnte Erfurt mit einer neuen Halle eine Option sein. Wenn die neue Halle für den THC aber kommt, bleiben sie sicher in Bad Langensalza Unstrittig ist, dass in dem Planungsraum eine oder sogar zwei Schulsporthallen gebaut werden müssen, sowohl für die KGS als auch das Heinrich-Mann-Gymnasium. Die Schalenhalle wurde 2002 geschlossen und Anfang 2015 abgerissen. Die kleine Trainingshalle daneben ist mit dem Ein- und Auszug der Flüchtlinge nun auch Geschichte. Zudem fehlen Trainingsmöglichkeiten für viele Vereine mit dem Wegfall der Thüringenhalle und den Trainingsräumen unter der Westtribüne. Insofern wären sowohl Rockets, als auch THC und das SWE Volley-Team nur die Mitnutzer einer neuen Halle – Hauptnutzer werden der Schul- und Vereinssport sein. Man muss Sport nicht sonderlich mögen, das kann jeder für sich entscheiden. Fakt ist aber, dass es in Erfurt rund 35.000 Sportvereinsmitglieder in 266 Vereinen gibt (über ein Drittel Kinder und Jugendliche). Neben der Kultur ist auch im Sport kommunale Mitverantwortung geboten – für den Breiten-, Freizeit- und Spitzensport. Dazu braucht es Sportanlagen. Aber diese sind auch kostenintensiv und brauchen daher Konzepte, die über Fördermittelbescheide hinaus gehen. Südschwimmhalle, Eishalle, Leichtathletikhalle, Multifunktionsarena, Rietsporthalle, Radrennbahn Andreasried, Nordbad, Schwimmhalle Johannesplatz sind alles Neubau-Beispiele dafür und neben den vielen benötigten Schulsporthallen steht auch noch der vom OB versprochene Bau der Eishockeyhalle und die vom Stadtrat beschlossene dritte Schwimmhalle und Sanierung der Freibäder im Raum. Ob die CDU einen Hallenneubau mittragen würde, entscheiden wir nach eingehender Beratung und Prüfung des Finanzierungskonzeptes. Im Mittelpunkte dessen muss die Nachhaltigkeit der Finanzierung stehen. Allerdings kennen wir derzeit weder das Finanzierungskonzept für den Bau noch ein Betreiberkonzept. Ich bin sehr gespannt darauf. In jedem Fall werde ich dabei auf zwei Dinge achten. Auf der einen Seite müssen die Finanzierung und der Betrieb der Halle gesichert sein. Beides darf nicht davon abhängig sein, ob in der Halle Erstliga Volleyball oder Basketball gespielt werden, denn beides ist mittelfristig nicht planbar. Aus den Erfahrungen des Stadions werde ich aber auf der anderen Seite darauf achten, dass die beteiligten Vereine nicht durch unangemessene Mietzahlungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen. RWE war nie in der Lage 500.000 – 600.000 Euro Miete zu bezahlen, wie es uns im Stadtrat suggeriert wurde. Selbst die aktuellen „nur“ rund 220.000 Euro waren leider der berühmte Tropfen, der das wirtschaftliche Fass zum Überlaufen gebracht hat. Auf das Problem habe ich übrigens schon 2011 hingewiesen, aber damals wollte das Niemand von Seiten des Vereins oder der Stadt hören – das Projekt wurde schön und finanzierbar gerechnet. Ab diesem Zeitpunkt, und aus einigen Gründen mehr, war die CDU auch nicht mehr mit “im Boot”.

Neuer Anlauf zum Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit?

Die Meinung der Jusos zum Thema:
Die Meinung der Jusos zum Thema:
Murmeltiertag in Erfurt – zwar nicht täglich, aber zum wiederholten Mal grüßt das Murmeltier mit einem neuen Anlauf zum Verbot des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit. Schon 2006 gab es eine Stadtordnung und Ideen ein Alkoholverbot in der Innenstadt umzusetzen. Noch bevor Andreas Bausewein ins Amt kam, hatte schon sein Vorgänger auf Basis der “Roten-Karte-Aktion” das Thema in die Diskussion gebracht. Im Jahr 2008 legte Bausewein dem Stadtrat einen Beschluss vor, der das Ganze regelte – dachte er zumindest. Bereits zu der Zeit starteten die Jusos, seine Junggenossen, eine wilde Kampagne unter dem Motto “Erfurt schön saufen” und etliche Rotweinliebhaber der SPD sowie der Linken stimmten darin ein. Dank der breiten Zustimmung der CDU gab es für den Stadtratsbeschluss trotzdem eine Mehrheit. Die Einhaltung des Beschlusses wurde allerdings nur halbherzig kontrolliert und vor allem beklagt. Im Jahr 2012 war eine der Klagen vor dem OVG in Weimar erfolgreich. Die Klage eines Mannes der anführte, kein Geld zu haben, um in teure Gaststätten zu gehen und trotzdem öffentlich trinken zu wollen, war erfolgreich. Zudem verwies das Gericht darauf, dass die landesgesetzlichen Regelungen nicht passen würden. Wir, die CDU-Stadtratsfraktion, haben daraufhin das Land aufgefordert, die gesetzlichen Regelungen zu ändern und 2013 wurde im Landtag die Einfügung des §27a in das Ordnungsbehördengesetz beschlossen. Darin heißt es: Örtliche Alkoholkonsumverbote (1) Die Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften oder erfüllenden Gemeinden können zum Zwecke des Kinder- und Jugendschutzes sowie des allgemeinen Gesundheitsschutzes durch ordnungsbehördliche Verordnung den Konsum von Alkohol in öffentlichen Anlagen und auf öffentlichen Verkehrsflächen, die sich in räumlicher Nähe von Einrichtungen, die ihrer Art nach oder tatsächlich vorwiegend von Kindern und Jugendlichen aufgesucht werden oder in der Nähe von Suchtberatungsstellen oder vergleichbaren sozialen Einrichtungen befinden, verbieten. Das Verbot gilt nur außerhalb zugelassener Freischankflächen und darf sich höchstens auf einen Radius von 200 Metern um die Einrichtung erstrecken. Es sollte sich zeitlich an den üblichen Öffnungs- und Betriebszeiten der Einrichtung orientieren. (2) Die Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften oder erfüllenden Gemeinden können durch ordnungsbehördliche Verordnung den Konsum von Alkohol in öffentlichen Anlagen und auf bestimmten öffentlichen Verkehrsflächen verbieten, wenn sich die Belastung dieser Anlagen und Verkehrsflächen durch Ausmaß und Häufigkeit alkoholbedingter Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten von der des übrigen Gemeindegebietes deutlich abhebt und Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dort auch zukünftig mit der Begehung alkoholbedingter Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten zu rechnen ist. Das Verbot gilt nur außerhalb zugelassener Freischankflächen. Es kann zeitlich befristet oder unbefristet erlassen werden. Der Verordnungsgeber ist gehalten, alle fünf Jahre zu überprüfen, ob die Voraussetzungen für die ordnungsbehördliche Verordnung noch vorliegen. Damit ist eigentlich die Basis gegeben, kommunale Regelungen zu treffen. Erfurt prüfte und überlegte seit 2013 und nun kurz vor der OB-Wahl “kreißte der Berg und gebar ein Mäuslein”Das was nun Andreas Bausewein ankündigt, ist lediglich die Umsetzung des ersten Absatzes des §27a. Wir wollen hingegen auch den zweiten Absatz zur Beschlussfassung bringen. Andreas Basuewein versucht eine Spagat, der dem Thema nicht gerecht wird. Auf der einen Seite tut er so, als ob er ein Alkoholverbort will, weiß aber auf der anderen Seite, dass ihm seine Jung-Genossen aufs Dach steigen. Die Pressemitteilung des SPD-Genossen Wolfgang Metz macht deutlich, dass die SPD-Stadtratsfraktion augenscheinlich maximal gewillt ist den 27a (1) mitzutragen. selbst dazu gibt es schon wilde Proteste vom Stadtratsgenossen Beese der heute auf seiner Facebook-Seite erklärt: “dieser erneute versuch, ein alkoholverbot einzuführen, wird scheitern wie der vorherige. ein solches verbot macht keinen sinn. was in einem biergarten gestattet ist, muss auch auf der parkbank möglich sein” Wie erwartet, haben sich auch die Jusos in Stellung gebracht. Von denen wird er auch dieses Mal keine Unterstützung bekommen. Aber nachdem ihn die Jusos schon zum Rücktritt als SPD-Landesvorsitzender aufgefordert haben, wird er dies wohl verschmerzen können. Ich denke einmal das Thema wird uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben und ich freue mich schon auf die Diskussionen dazu im Stadtrat.

Rückkehr in den Normalmodus

Blick auf die Stadt von der Bastion Martin am Petersberg
Blick auf die Stadt von der Bastion Martin am Petersberg
Inzwischen ist die erste Woche des neuen Jahres rum und auch diejenigen, die etwas länger über die Feiertage Urlaub hatten sind wieder zurück. Am Wochenende hatte ich schon die erste Ortsverbandsversammlung, Volleyball, den Geburtstag meines ältesten Sohnes und die Rückfahrt des jüngsten nach Heidelberg. In dieser Woche stellt sich nun endgültig wieder der Normalmodus ein. Termine im Rathaus, Vorstandssitzungen diverser Vereine (SWE Volley-Team und unser Förderverein Jüdisches Leben) und die ersten Neujahrsempfänge. Sport (aktiv) und Sportveranstaltungen (passiv als Zuschauer) gehören auch zum normalen Wochenplan. Heute Abend fand die erste Ausschusssitzung im Rathaus statt. Der Buga-Ausschuss beschäftigt sich inzwischen im 14tägigem Rhythmus mit der Vorbereitung der Buga 2021. Neben den Ablaufplänen und der Nutzung der Defensionskaserne ging es heute um ein Thema, welches möglicherweise in kleinem Umfang die Ablaufplanung beeinträchtig. Im Andreasried stehen derzeit noch 132 Garagen, die aber der Buga weichen sollen. Bis zum Jahresende 2018 laufen noch Pachtverträge mit der Stadt. Bereits im letzten Jahr strebte die Stadtverwaltung den Abriss der Garagen an, was zu erheblichen Protesten der Garagennutzer führte. Die Idee alternative Parkmöglichkeiten anzubieten konnte nicht umgesetzt werden und so hat die Stadt nun mit 129 Garagennutzern eine vertragliche Vereinbarung auf den Weg gebracht. Damit endet am 31.3. der Pachtvertrag und die Stadt übernimmt dafür die Abrisskosten. Eine der 132 Garagen gehört sowieso der Stadt, aber bei zwei Garagen konnte keine Einigung erzielt werden. Da beide in der Mitte der Anlage liegen wird schlimmstenfalls der Abriss bis zum Jahresende warten müssen. Auch wenn davon der Ablaufplan der Buga-Vorbereitung nicht beeinträchtigt wird, ist dies ein kleines Beispiel für den sich steigernden zeitlichen Druck. Um so berechtigter sind unsere Forderungen zügig die Planungsphasen abzuschließen und in den Umsetzungsmodus zu schalten – auf der EGA, im Rieth, in der nördlichen Geraaue, im Nordpark und auch auf dem Petersberg.

Petersberg: Und nach der BUGA 2021?

CDU-Fraktionschef Michael Panse und sein Stellvertreter Thomas Pfistner fordern mehr Verlässlichkeit und mehr Nachhaltigkeit bei der BUGA-Planung vor allem auf dem Petersberg. Für die CDU-Fraktion sollten dabei die Defensionskaserne und die Peterskirche im Zentrum der Planungen stehen. Neben der Etablierung von weiteren besonderen Anziehungspunkten auf dem Petersberg müsse es auch darum gehen, wie die Entwicklung auf dem Petersberg nach der BUGA 2021 weiter geht. Panse und Pfistner, beide für die CDU-Fraktion im BUGA-Ausschuss, beziehen sich mit ihren Forderungen auf Ausführungen des Beigeordneten Alexander Hilge. Dieser stellte am vergangenen Samstag bei einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes „Am Petersberg“ den Stand der Planungen für einen geplanten Bastionskronenpfad und zusätzliche Zugangsmöglichkeiten zum Petersberg vor. Panse erklärt dazu: „Aus Sicht der CDU-Fraktion ist für die BUGA auf dem Petersberg in erster Linie wichtig, was den Petersberg eben zum Petersberg macht. Das sind die Defensionskaserne und die Peterskirche. Wir bedauern, dass eine langfristig tragfähige Nutzung für die Defensionskaserne, einschließlich der Museumsplanungen, erst nach der BUGA 2021 möglich sein wird. Leider ist diesbezüglich zu viel Zeit ungenutzt verstrichen. Lediglich eine temporäre Nutzung für gastronomische Angebote sei seitens der Stadt derzeit in den Überlegungen. Wir begrüßen den geplanten Bastionskronenpfad als ein neues Element auf dem Petersberg.“ Finanzpolitiker Pfistner ergänzt: „Die anstehenden Investitionen für die Buga auf dem Petersberg sollen über das Buga-Jahr 2021 hinaus wirken. Alle neu entstehenden Elemente auf dem Petersberg sollen auch nach der Buga für die Erfurter und ihre Gäste nutzbar sein. Dazu braucht es ein intelligentes Nachnutzungs- und Bewirtschaftungskonzept. Der Bastionskronenpfad muss ebenso wie die Freiflächen und die neu anzulegenden Zugangswege gepflegt und vor Vandalismus geschützt werden. Wir wollen, dass dazu bereits jetzt Anwohner aber auch Gewerbetreibende, Vereine und Träger, die auf dem Petersberg aktiv sind, in Gespräche und Überlegungen einbezogen werden.“

Erfurt mit Überraschungscoup

Jubel nach Spielende
Jubel nach Spielende
(Un-)Ruhepuls 132 – und dabei stand ich nur am Spielfeldrand! Samstagabend gegen Münster war die Ausgangslage eigentlich klar und trotzdem wurde es das bis jetzt aufregendste Spiel der Saison. Nachfolgend der Spielbericht unseres Hallensprechers Stephan Siegl: Schwarz-Weiß Erfurt sorgte zum Rückrundenbeginn für einen Paukenschlag. Gegen den Vierten, USC Münster, gewannen die abstiegsgefährdeten Damen von Jonas Kronseder am Samstagabend mit 3:2, und das nach einem 0:2-Rückstand. Es war der zweite Sieg der Thüringerinnen in der laufenden Saison. Einen Sieg (VCO Berlin) aus der Hinrunde konnten die SWE-Damen bis zum Samstag bisher nur verbuchen. Dass sich das zum Rückrundenauftakt gegen den USC Münster, der eine überraschend starke Hinrunde spielte und das Hinspiel klar mit 3:0 gewann, ändern sollte, hatten sich wohl nur die kühnsten Optimisten erträumt. Für die Erfurterinnen sollte es eher darum gehen, nach zuletzt eher dürftigen Vorstellungen wieder etwas konkurrenzfähiger aufzutreten. Ein Selbstvertrauen gebender Satzgewinn und einen knappen Ausgang der Sätze hätte da viele der 580 Zuschauer schon zufrieden gestellt.
Die Wende im Spiel...
Die Wende im Spiel…
Nach den ersten zwei Sätzen in der Partie in der Riethsporthalle sah es eher so aus, dass die Unabhängigen erneut mit einem 3:0-Erfolg als Sieger vom Spielfeld gehen würden, obwohl der Außenseiter bis dahin keineswegs enttäuschte. Nach einem 1:3 zu Spielbeginn, machten die SWE-Damen fünf Punkte in Folge und lagen zur ersten technischen Auszeit knapp vorne. Eine 5-Punkte-Serie der Gäste ließ diese auf 10:15 enteilen. Den Rückstand vermochten die Gastgeberinnen nicht mehr aufzuholen und nach einer weiteren Fünfer-Serie zum Satzende, war der erste Durchgang mit 25:16 eine klare Sache für die Gäste, die sich aber aus Erfurter Sicht nicht so anfühlte. Bis auf die beiden kleinen Durststrecken hatten sie mit einer couragierten Vorstellung gegengehalten. Doch viele Angriffsversuche des Vorletzten fanden keinen Erfolg, weil die USC-Verteidigung wie eine Gummiwand sämtliche Bälle im Spiel hielt. So auch im zweiten Satz, als Schwarz-Weiß beim 10:6 eine gute Führung herausgespielt hatte und diese bis zum 16:15 behauptete. Doch auch in diesem Satz hatten die Gäste den besseren Endspurt und siegten 25:18. Das allgemein Erwartete schien seinen Lauf zu nehmen. SWE - Münster 2018 (3)Doch nach der Zehn-Minuten-Pause sollte sich Ungeahntes abspielen. War es eine zu frühe Siegesgewissheit auf Gästeseite oder der nie endende Wille des Underdogs? Vielleicht auch von beidem was? Jedenfalls hatten die Erfurterinnen wieder den besseren Start und bauten ihre Führung vom 8:7 zum 16:12 aus, behaupteten diesen bis zum 22:18 kontinuierlich und holten per Block den entscheidenden Punkt zum 25:18. Das von vielen erhoffte Minimalziel war erreicht. Doch die bis dahin gezeigte Leistung, vor allem mit einer stabilen Annahme um das Trio Reinisch/Casault/Saita und einer immer stärker werdenden Block/Feldverteidigung, ließ die SWE-Damen Lunte riechen, dass sogar mehr gehen könnte. Mit einem 5:0-Start in den vierten Durchgang schienen sie auf dem richtigen Weg. Jedoch folgte danach ein 7:0-Run des USC Münster und das oft anfällige Pflänzchen namens Schwarz-Weiß-Erfurt, drohte wie so oft in dieser Saison abzuknicken. An diesem Abend war aber irgendwie alles anders. Beide Mannschaften lieferten sich eine wahrhaftige und sehenswerte Abwehrschlacht. Auf der einen Seite prügelten Vanjak, Lohuis, Bathen und Kastrup drauf, was die gut gestellten Bälle von Mareike Hindriksen hergaben und auf der anderen Seite waren es die Mittelblockerinnen Thater/Gadelha de Souza sowie eine bärenstarke Erika Mercado, die alles in Waage hielten. Beim 19:16 waren die Gastgeberinnen auf einem guten Weg zum Satzausgleich, jedoch hielt die Führung nicht, beim 23:24 hieß es Matchball Münster. Diesen und zwei weitere verwerteten die Gäste aber nicht, ebenso wie die Erfurterinnen ihren ersten Satzball nicht nutzen konnten. Es stand 27:27 und nicht nur bei beiden Teams waren die Nerven bis zum Maximum strapaziert. Dass am Ende die mit dem Rücken zur Wand stehenden SWE-Damen die letzten beiden Punkte zum 29:27 machen würden, durfte man nicht unbedingt erwarten. 2:2 nach Sätzen, jedes Team hatte einen Punkt, der Tiebreak musste nun den Sieger hervorbringen. 20180106_232616Während die Thüringerinnen sich in einen Flow gespielt hatten, vermochten die Unabhängigen den Schalter nicht mehr umzulegen. Schwarz-Weiß dominierte den Entscheidungssatz, wechselte beim 8:4 letztmals die Seite und ließ sich nicht mehr einholen. Als beim Stand von 14:11 Erika Mercados Angriff knapp neben der Linie landete, musste der Siegesjubel der euphorischen Zuschauer noch abgebrochen werden. Kurz danach brachen dann aber alle Dämme, als Chiara Hoenhorsts Aufschlag ins Seitenaus flog – Jubel allenthalben. Gerade nach dem 0:2-Rückstand hätte diesen Spielausgang keiner mehr erwartet. Während sich Juliet Lohuis mit einer 60%-Angriffsquote die silberne MVP-Medaille verdiente, bekam Erika Mercado die goldene. Die Erfurter Diagonal-Angreiferin, hatte mit 67 Angriffen (29 Punkte + 4 Blockpunkte) körperliche Schwerstarbeit zu leisten. Erfurts überglücklicher Trainer, Jonas Kronseder, legte aber Wert darauf, dass dieser Sieg ein Erfolg der gesamten Mannschaft war. „Jede Spielerin hat von Beginn an gekämpft und nie nachgelassen. Es war ein gemeinsam erkämpfter Erfolg.“ Erfurt hat nach Punkten jetzt zum Konkurrenten Suhl aufgeschlossen und somit ein Lebenszeichen gesendet. Das nächste Spiel bestreiten die Kronseder-Schützlinge in anderthalb Wochen beim VC Wiesbaden. Bilder vom Spiel  

Die Buga auf dem Petersberg im Blick

Einstieg ins politische Jahr des Ortsverbandes "Am Petersberg"
Einstieg ins politische Jahr des Ortsverbandes “Am Petersberg”
Normalerweise sind die regelmäßigen Mitgliedertreffen unseres CDU Ortsverbandes “Am Petersberg” Dienstags. Mit Beginn des neuen Jahres wollen wir als neues Format politische Frühschoppen anbieten. Passenderweise ging es beim ersten Frühschoppen des Jahres um uns selbst und wir trafen uns auch sozusagen bei uns zu Hause am Petersberg. Auf der Bastion Martin konnten wir gemeinsam mit unserer Kreisvorsitzenden Marion Walsmann und der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann auf das neue Jahr anstoßen. Der Aussichtspunkt auf der Martinsbastion ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich, aber das soll sich zur Buga 2021 ändern. Derzeit ist der Zugang abgeschlossen und wird (wie die Hinterlassenschaften belegen) nur von Jugendlichen hin und wieder überwunden. Einen Sack voller leerer Flaschen und Müll haben wir gleich mit eingesammelt. Der Buga-Beigeordnete Alexander Hilge erklärte uns vor Ort, danach in einem Kellerzugang zu den Petersberggängen und schließlich in der Destille  die Planungen für den Bastionskronenpfad und alle weiteren Aktivitäten auf dem Petersberg. Einig waren wir uns in der anschließenden Diskussion, dass der Petersberg einen Anziehungspunkt braucht, der über die Buga hinaus ausstrahlt. Für unseren Ortsverband spielt dabei die Peterskirche und die Defensionskaserne die wichtigste Rolle. Im Stadtrat und insbesondere im Finanz- und Buga-Ausschuss drängen wir regelmäßig auf einen klaren Zeitplan dafür, denn langsam läuft uns die Zeit weg. Gemeinsam mit meinem Stadtratskollegen und Ortsverbandsmitglied Thomas Pfistner bin ich sowohl im Buga-, als auch im Finanzausschuss und insofern war dies für uns auch eine Fortbildungsveranstaltung, die gleich neue Impuls für die Stadtratsarbeit gab. Am Dienstag tagt zum nächsten Mal der Buga-Ausschuss. Unsere politischen Frühschoppen werden wir fortführen. Als Thema für das nächste Treffen haben wir uns die innerstädtische Parksituation vorgenommen. Bilder von der Bastion Martin