Haushoch verloren und souverän gewonnen

Traurig...
Traurig…
Heute war es eine sportliche Berg- und Talfahrt. Am Nachmittag bei Rot-Weiß Erfurt war es einfach nur noch traurig, was RWE gegen Sonnenhof Großaspach den 3.059 Zuschauern bot. Nur die fünf! Gästefans hatten Grund für eine Polonäse. Es passiert selten, dass weniger Gästefans da sind, als ihr Team Tore schießt 😉 Schon zur Halbzeitpause stand es 0:4 und als es schließlich in der 69. Minute 0:6 stand rollten die Fans in der Kurve ihre Plakate zusammen und gingen vorfristig. Mir ist schleierhaft, wie sich die Spieler so für neue Vereine empfehlen wollen und RWE neue Sponsoren gewinnen oder bestehende halten will. Noch zwei Heimspiele stehen auf dem Programm, für die der Stadtrat mit rot-rot-grüner Mehrheit die Miete auf 2.500 Euro reduziert hat. Ich bin mir sicher, dass es nächsten Sonntag gegen Bremen II noch weniger Fans werden 🙁
Meisterlich...
Meisterlich…
Beim Serienhandballmeister THC sind in der Regel fast alle Spiele in der Salzahalle ausverkauft. Wir waren heute Abend unter den begeisterten Fans und erlebten ein absolut meisterliches Spiel des THC. Gegen den Tabellendritten Buxtehuder SV gab es für den Spitzenreiter THC einen souveränen 35:21 Sieg. Aus den nun noch ausstehenden vier Spielen braucht der THC nur noch einen Punkt und da die Damen in der ganzen Saison erst ein Spiel verloren haben, zweifelt daran kein Handballfan. Es ist absoluter Wahnsinn, was in Bad Langensalza für den Damen-Handballsport geleistet wird! Der THC ist unstrittig die erfolgreichste Mannschaft in Thüringen und ich freue mich, dass nun hoffentlich auch bald die Halle meisterlich umgebaut wird, damit mehr Zuschauer die Spiele verfolgen können.
Wochenendprogramm
Wochenendprogramm
Nach dem Spiel hatte ich noch etliche gute Gespräche und so wurde der Abend lang. Glückwünsche an  den Trainer-Erfolgstrainer Herbert Müller, und den Geschäftsstellenleiter Tobias Busch. Gespräche über den Sport in Thüringen mit dem LSB-Präsidenten Peter Gösel. Kommunalpolitik und Sport mit meinem ehemaligen Landtagskollegen Volker Pöhler und Eishockey mit Marcel Weise. Besonders gefreut habe ich mich auch über das Handball-Fachsimpeln mit Raphael Bischoff. Ich freue mich schon auf weitere Spiele beim THC – auch wenn es in dieser Saison nur noch zwei sind. Bilder vom THC

Sportwochenende in BaWü

Kampf um jeden Ball
Kampf um jeden Ball
Handball und Volleyball dominieren sportlich das Wochenende – politisch ist es die Stimmauszählung der SPD zum Thema GroKo. Ich werde das Ganze am Sonntag Vormittag im Hotel in Walldorf in BaWü verfolgen. Von Freitag bis Sonntag bin ich einmal wieder bei meinem Jüngsten in der Nähe von Heidelberg zu Besuch. Neben Pool und Sauna im Leonardo-Hotel wo ich meistens buche, gibt es fast immer ein Sportrahmenprogramm, mindestens im Fitnessraum des Hotels, meist aber auch bei einem der Sportevents. Zwei Mal DTM-Finale auf dem Hockenheimring, 1. Bundesliga in Hoffenheim, Eishockey bei den Adlern Mannheim und Handball in der Baden-Liga hatten wir schon. Morgen kommt das Volleyballpokalfinale in der SAP-Arena hinzu. Mit rund 10.000 Zuschauern erleben wir erst das Männerfinale und danach das Spiel der Damen. Etwas weniger, rund 60 Zuschauer, waren heute Vormittag in der Olympiahalle in Nußloch. Dort spielte die E-Jugend der TSG Wiesloch ihr letztes Saisonspiel gegen die Nachbarn der SG Nußloch. Mein Jüngster hat nachdem er nicht mehr Eishockey spielt mit Handball begonnen und da nunmehr auch schon zwei Jahre Erfahrung. Zur Freude des stolzen Papas gewann Wiesloch mit 13:27 und mein Sohn konnte auch ein Tor beisteuern.

Reichlich offene Fragen zum Sporthallen-Neubau

Im Jahr 2011 wurde der letzte Sporthallenneubau im Rieth fertig gestellt
Im Jahr 2011 wurde der letzte Sporthallenneubau im Rieth fertig gestellt
Kurz vor Weihnachten überraschte Andreas Bausewein mit einer Ankündigung, des Baus einer neuen Sportarena zwischen der Südschwimmhalle und dem Parkhaus an der Eishalle in Blickweite des Stadions und des Sportgymnasiums. Vor dem Hintergrund der Probleme um die Multifunktionsarena ist dies ein durchaus mutiger Schritt. Heute nun wurde darüber ausführlich in der Presse berichtet und darauf gab es schon reichlich positive und kritische Reaktionen. Am Dienstagabend habe ich mit meinen Vorstandskollegen vom SWE Volley-Team und zuvor bereits mit dem Vorstand der CDU-Stadtratsfraktion das Thema diskutiert. Wir wissen jeweils auch nicht mehr über das Konzept, als in der Zeitung steht, deshalb beschränke ich mich hier auf einige grundsätzliche Bemerkungen dazu. In der Ankündigung von Andreas Bausewein werden sowohl der THC, als auch die Rockets und Schwarz-Weiss Erfurt als mögliche Zielgruppe einer Ballsporthalle die Erstligatauglich ist genannt. Mit den Rockets habe ich dazu als Präsident meines Vereins ein Gespräch gehabt, daher weiß ich sowohl um die Anforderungen im Basketball, als auch im Volleyball. Beide Vereine werden künftig nur in der 1. Bundesliga spielen können, wenn die Anforderungen bei der Lizenzierung erfüllt werden (Hallengröße, Nebenräume, Bodenbelag, Licht). Aus diesem Grund spielen die Rockets derzeit in der Messe und der THC in Bad Langensalza, weil es für beide Vereine, außer der kostenintensiven Messe, in Erfurt keine geeignete Halle gibt. Für meine Volleyball-Damen ist die Riethhalle hingegen für die nächsten vier Jahre ausreichend. Erst dann, in der sogenannten Lizenzierungsstufe 8, müssten wir in einer Halle mit mindestens 2.500 Zuschauerplätzen und einer Arena (umlaufende Zuschauerplätze) spielen (Lizenzstatut VBL-Wiki, Teil H 8.3.). Die Riethhalle hat derzeit rund 1.300 Plätze. Ob wir die nächsten vier Jahre erste Liga spielen, ist aber natürlich ebenso unsicher, wie bei den Rockets. Deshalb finde ich die Idee zwar interessant, habe aber reichlich Fragen. In der nächsten Woche wird es dazu ein Gespräch mit Andreas Bausewein und den beteiligten Vereinen geben – Ausgang ungewiss. Ob der THC bei der ganzen Geschichte ernsthaft in Erwägung zieht, nach Erfurt zurück zu kommen, weiß ich nicht. Zu lesen ist, dass dort Fördermittel des Landes im Haushalt 2018/2019 für den Neu-/Umbau der Halle in Bad Langensalza in Aussicht gestellt wurden (für den reinen Sporthallenteil, nur der ist förderfähig). Den Eigenanteil von mindestens 15 Prozent müsste die Kommune selbst stemmen. Bad Langensalza kann das sicher alleine nicht und der Landkreis ist pleite. Dennoch kündigte der amtierende Landrat das Projekt mit dem Gesamtvolumen von 11,2 Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre an. Insbesondere bei internationalen Spielen weicht der THC derzeit nach Nordhausen aus – zumindest dafür könnte Erfurt mit einer neuen Halle eine Option sein. Wenn die neue Halle für den THC aber kommt, bleiben sie sicher in Bad Langensalza Unstrittig ist, dass in dem Planungsraum eine oder sogar zwei Schulsporthallen gebaut werden müssen, sowohl für die KGS als auch das Heinrich-Mann-Gymnasium. Die Schalenhalle wurde 2002 geschlossen und Anfang 2015 abgerissen. Die kleine Trainingshalle daneben ist mit dem Ein- und Auszug der Flüchtlinge nun auch Geschichte. Zudem fehlen Trainingsmöglichkeiten für viele Vereine mit dem Wegfall der Thüringenhalle und den Trainingsräumen unter der Westtribüne. Insofern wären sowohl Rockets, als auch THC und das SWE Volley-Team nur die Mitnutzer einer neuen Halle – Hauptnutzer werden der Schul- und Vereinssport sein. Man muss Sport nicht sonderlich mögen, das kann jeder für sich entscheiden. Fakt ist aber, dass es in Erfurt rund 35.000 Sportvereinsmitglieder in 266 Vereinen gibt (über ein Drittel Kinder und Jugendliche). Neben der Kultur ist auch im Sport kommunale Mitverantwortung geboten – für den Breiten-, Freizeit- und Spitzensport. Dazu braucht es Sportanlagen. Aber diese sind auch kostenintensiv und brauchen daher Konzepte, die über Fördermittelbescheide hinaus gehen. Südschwimmhalle, Eishalle, Leichtathletikhalle, Multifunktionsarena, Rietsporthalle, Radrennbahn Andreasried, Nordbad, Schwimmhalle Johannesplatz sind alles Neubau-Beispiele dafür und neben den vielen benötigten Schulsporthallen steht auch noch der vom OB versprochene Bau der Eishockeyhalle und die vom Stadtrat beschlossene dritte Schwimmhalle und Sanierung der Freibäder im Raum. Ob die CDU einen Hallenneubau mittragen würde, entscheiden wir nach eingehender Beratung und Prüfung des Finanzierungskonzeptes. Im Mittelpunkte dessen muss die Nachhaltigkeit der Finanzierung stehen. Allerdings kennen wir derzeit weder das Finanzierungskonzept für den Bau noch ein Betreiberkonzept. Ich bin sehr gespannt darauf. In jedem Fall werde ich dabei auf zwei Dinge achten. Auf der einen Seite müssen die Finanzierung und der Betrieb der Halle gesichert sein. Beides darf nicht davon abhängig sein, ob in der Halle Erstliga Volleyball oder Basketball gespielt werden, denn beides ist mittelfristig nicht planbar. Aus den Erfahrungen des Stadions werde ich aber auf der anderen Seite darauf achten, dass die beteiligten Vereine nicht durch unangemessene Mietzahlungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen. RWE war nie in der Lage 500.000 – 600.000 Euro Miete zu bezahlen, wie es uns im Stadtrat suggeriert wurde. Selbst die aktuellen „nur“ rund 220.000 Euro waren leider der berühmte Tropfen, der das wirtschaftliche Fass zum Überlaufen gebracht hat. Auf das Problem habe ich übrigens schon 2011 hingewiesen, aber damals wollte das Niemand von Seiten des Vereins oder der Stadt hören – das Projekt wurde schön und finanzierbar gerechnet. Ab diesem Zeitpunkt, und aus einigen Gründen mehr, war die CDU auch nicht mehr mit “im Boot”.

Erfolgloses Volleyball-Wochenende

Keine Siegbälle an diesem Wochenende
Keine Siegbälle an diesem Wochenende
Unser Cheftrainer Heiko Herzberg bezeichnete den Samstag als „gebrauchten Tag“ und der Trainer unserer 2. Mannschaft Marek Buchholz konnte dem am Sonntagnachmittag nur beipflichten. Beide Mannschaften vom SWE Volley-Team leisteten sich unnötige Niederlagen. Unsere Bundesligamannschaft musste in Stuttgart antreten und verlor das dritte Spiel dieser Saison ausgerechnet beim Tabellensiebten. Als haushoher Favorit angereist gab es am Ende eine klare 3:0 Niederlage. Zu den Ursachen wird sich sicherlich unser Trainer äußern. Ich musste erst einmal nachsehen, wann wir das letzte Spiel verloren hatten. Seit 12 Spieltagen gab es nur noch Siege – zuletzt haben wir in Offenburg am 14.11.2015 verloren. Offenburg mühte sich am Wochenende zu einem 3:2 und liegt somit immer noch einen Punkt hinter uns, aber das Titelrennen ist nun wieder spannend. Nächste Woche spielen wir zu Hause gegen Bad Soden und danach stehen noch zwei schwere Auswärtsspiele an. Gegen die Damen aus München gilt es noch etwas gut zu machen. Mit 3:1 haben wir dort Ende Oktober im Pokal verloren. Und am letzten Spieltag gegen Grimma wollen wir die Meisterschaft, aber dies ist bekanntlich auch immer eine schwere Aufgabe. Ich hoffe sehr, dass es für die Mädels ein Weckruf in Stuttgart war und wir das große Saisonziel erreichen.
Das Spielgerät von meinem Kurzen
Das Spielgerät von meinem Kurzen
Am heutigen Sonntagnachmittag war ich einmal wieder bei unserer zweiten Mannschaft zu Gast. In der Regionalliga empfingen sie die LE Volleys aus Leipzig. Bei den Leipzigerinnen stand mit Fritzi Halwas eine ehemalige Erfurter Spielerin auf dem Feld, die gemeinsam mit Beate Brabetz (Kapitän SWE Volley-Team II) im Jahr 2011 den bisher einzigen Meistertitel und zweiten Erstligaaufstieg perfekt machte. Leider gab es heute nichts zu feiern. Mit 2:3 verloren unsere Damen. Und wenn wir schon einmal bei den ballsportlichen Misserfolgen vom Wochenende sind: RWE schaffte nur ein 1:1 gegen Halle – wir konnten nur über den erfolgreichen Elfmeter jubeln. Zudem habe ich ein kleines Familienhandballspiel gegen meinen Kurzen in der Riethalle verloren – aber da war er auch eindeutig im Vorteil. Seit letztem Jahr trainiert er nicht nur Eishockey, sondern auch Handball. Eishockey war dann auch das einzige sportliche Erfolgserlebnis des Wochenendes. Mit meinen beiden Jungs war ich am Freitag beim letzten Heimspiel der Black Dragons in dieser Saison und sie gewannen mit 7:3 gegen Wedemark.

Deutscher Meister ist nur der THC!

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Jubelstimmung beim THC
Sportliches Auf und Ab an diesem Wochenende! Mein Sohn ist großer Bayernfan und war ähnlich geknickt, wie bei den Relegationsspielen der Hertha (die er auch mag). Am heutigen Sonntag war daher viel väterlicher Trost angesagt. Es gelang mit einer Familientour zur Oberweißbacher Bergbahn, wo sich mein jüngste Sohn schon prima auskennt. Jubeln konnten wir aber alle gemeinsam gestern Nachmittag bei THC. In den letzten Jahren war ich immermal wieder beim Handball zu Gast. In Zagreb bei der WM vor drei Jahren ebenso wie bei den internationalen Spielen des THC in der Messehalle oder in der Salzahalle in Bad Langensalza und auch bei der Eintragung der Damen des THC in das goldene Buch der Stadt Erfurt. Gestern war die Halle mit 1.100 Zuschauern restlos ausverkauft. Im Rückspiel gegen Buxtehude zählte nur ein Sieg und der gelang auch. 28:26 war das Ergebnis und bedeutete den zweiten Deutschen Meistertitel in Folge für den THC. Jubelstimmung und Party – Glückwunsch! Unsere U-20 Mädels vom SWE Volley-Team erkämpften heute den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Vilsbiburg. Bei der Fahrt mit der Bergbahn erreichte mich die Nachricht per SMS. Also bei allem sportlichem Schatten, es gab auch viel Licht an diesem Wochenende.

Sommerpause – wieder mehr Zeit für eigene Sportaktivitäten

Dieses Mal war noch etwas Platz auf der Tribüne
Dieses Mal war noch etwas Platz auf der Tribüne
An diesem Wochenende ging die sportliche Saison für einige Team zu Ende. Spannend wurde es in der Salza-Halle gestern Nachmittag. Nach dem 29:34 Sieg in Buxtehude rechnete jeder mit einer klaren Kiste für die THC-Damen. Aber bei zwei Finalspielen ist alles drin und so rieb ich mir die Augen am Fernseher, als Buxtehude wenige Minuten vor Spielschluß mit acht Toren vorn lag. Am Ende verlor der THC zwar mit fünf Toren Rückstand, wurde aber durch die mehr geworfenen Auswärtstore Deutscher Meister. Glückwunsch! Die Damen des VfB 91 Suhl wollten auch ins Finale. Nach den bieden gewonnenen Erstligaspielen und dem gewonnenen Halbfinalspiel in Suhl schien alles drin. Der erste Satz ging heute in Dresden klar an die Suhlerinnen, die folgenden drei Sätze an die Dresdner Damen. Entscheiden musste somit der sogenannte goldene Satz. Dresden gewann mit 15:11 und wird nun im Finale auf Schwerin treffen. Trotzdem Glückwunsch nach Suhl. In einem beeindruckenden Entspurt haben sich die Thüringerinnen noch die Bronzemedaille geholt.
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Fankurve bei RWE
Für Rot-Weiss ging die Saison gestern auch zu Ende. Da es um nichts mehr ging (die Relegation wurde letzte Woche bereits vermasselt) hielt sich das Zuschauerinteresse überschaubar. Unter den gut 5.000 Fans war ich aber gemeinsam mit meinem Sohn Jonas – schließlich dauert es jetzt wieder eine Weile bis Fußball in Erfurt wieder live zu sehen ist. Erfurt gewann mit 1:0 allerdings reichte dies auch nicht mehr für den 4. und damit Pokalplatz, weil Wiesbaden auch gewonnen hat. Wer zu Saisonbeginn den 5. Platz als Ziel verkündet hätte, wäre mutig gewesen. Aber am Ende muss man sagen, es war mehr drin. Nicht desto Trotz werde ich auch in der nächsten Saison beim Volleyball, Eishockey, Handball und Fußball als Fan dabei sein. Bei letzterem dann sicher hin und wieder mit meinen beiden jüngeren Söhnen, die wie ihr großer Bruder die Sportbegeisterung (hoffentlich dauerhaft) von mir geerbt haben. Heute Abend gibt es noch das Eishockey-WM-Finale. Vor einem Jahr waren wir dazu auf dem Altstädter Ring in Prag und haben beim Publik Viewing den grandiosen Sieg der Tschechen über Rußland miterlebt und danach gefeiert. Jetzt stehen über den Sommer aber erst einmal wieder mehr eigene sportliche Aktivitäten an 😉

Über den Spielfeldrand hinaus…

THC (26)
Beim Handball geht es hart zur Sache
…ging gestern Abend der sportbegeisterte (und sonst Volleyball-, Eishockey- sowie Fußball-) Blick. Zum Gegenbesuch bei den Handballdamen des THC sind wir nach Bad Langensalza gefahren. Vor drei Wochen waren die Handballerinnen beim Heispiel des SWE Volley-Teams gegen den Dresdner SC bei uns zu Gast und so wollten wir uns beim derzeit erfolgreichsten Ballsportteam Thüringens revanchieren. Der THC ist derzeit mit 45:3 souveräner Tabellenführer in der 1. Handballbundesliga und auf Meisterschaftskurs. In den vergangenen Jahren war ich bereits mehrfach bei den Handballerinnen zu Besuch, auch beim Europapokalfinale gegen den HBC Nimes in der Erfurter Messehalle. Jahr für Jahr hat sich das Team gesteigert und nun an die deutsche Spitze gekämpft. Respekt und Anerkennung! THC (39)Gestern Abend tat sich das Team aber mit dem HSC Blomberg-Lippe schwer. Zwar führte das Team nahezu die gesamte Spielzeit, aber am Ende war das Ergebnis mit 35:33 für das erfolgsverwöhnte Publikum (971 Zuschauer gestern) doch etwas knapp. Ich hatte viel Freude mal wieder beim Handball zu sein – und am Ende auch mal über einen Sieg mitjubeln zu können. Das Pokalfinale verlor der THC, das WM-Finale vor zwei Jahren in Zagreb verlor zu unserer Enttäuschung Kroatien gegen Frankreich und auch beim letzten Punktspiel des THC (ist aber schon drei Jahre her) verloren die Damen aus Bad Langensalza. Etwas schade finde ich es schon, dass der THC auch weiterhin in der Salzahalle in Bad Langensalza spielen wird. Die neue Riethsporthalle ist nicht für internationale Handballspiele ausgelegt und international wird der THC wohl auch in der nächsten Saison sicher spielen. Bilder vom Spiel

Schuleinweihung in Kerspleben und THC-Saisoneröffnung auf dem Wenigemarkt

Grundschule Kerspleben (1)
Mit Dietrich Hagemann und Erhard Henkel

„In der heutigen Haushaltssituation wäre die Entscheidung über den Neubau der Grundschule sicher nicht gefallen.“ So sagte es mir heute die Schulleiterin der Regelschule in Kerspleben. Unmittelbar neben der Regelschule wurde die Grundschule für rund 2,5 Millionen kommunale Fördermittel gebaut und heute offiziell vom Oberbürgermeister übergeben. Unser ehemaliger CDU-Stadtratskollege Erhard Henkel hat für den Neubau gekämpft und war wie beim Kitabau erfolgreich. Vor zwei Jahren wurde aus Erhard Henkels Anliegen „bei uns da draußen“ das Anliegen der CDU-Fraktion im Stadtrat.

Die notwendigen Haushaltsmittel „fand“ unser Finanzexperte Andreas Huck im kommunalen Haushalt und trotz vereinzelter Kritik von SPD-Stadträten setzten wir das Projekt durch. Bei der heutigen Einweihungsfeier waren neben vielen Politikern natürlich die Grundschüler Mittelpunkt des Geschehens und boten ein buntes Programm. Unterstützung erhielten sie von den Regelschülern die für das Buffet und den Getränkeservice sorgten.

 
THC (1)
Die Handballerinnen des THC
Am Abend besuchte ich die Teampräsentation des THC. Die Handballerinnen stellten ihr Team für die 1. Bundesliga vor und da sie dazu den Wenigemarkt gewählt hatten war ich dort gerne mit dabei. Die neue Handballsaison startet bereits an diesem Wochenende und ich wünsche meinem Präsidentenkollegen Döhring alles Gute. Der neue Trainer hat ein leistungsstarkes Team um sich gesammelt.

Mal sehen ob es diese Saison zeitmäßig gelingt, mal wieder einige Handballspiele zu besuchen. Sein zehnjähriges Bestehen feierte der THC heute ebenfalls und hatte sich dazu als Umrahmung Tympanus Forte eingeladen, bei denen mein ältester Sohn trommelt. In der kommenden Woche feiert auch diese Truppe ihr zehnjähriges und da werde ich auch in der Thüringenhalle dabei sein.

 

 

 

Tolle Handballstimmung in der Messehalle

THC (10)
Volles Haus beim Finale in der Erfurter Messe
Leider hat es nicht geklappt. Der Thüringer HC hat das Finalrückspiel im EHF-Challenge-Cup in der Erfurter Messe am Samstag mit 25:30 gegen Handball Cercle Nimes verloren. Für die 3.000 Fans, unter ihnen auch Ministerpräsident Dieter Althaus, lief bis zur 25 Minute noch alles nach Plan. Der THC lag mit drei Toren vorn und hatte den Vier-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel fast ausgeglichen. Noch vor der Pause drehten die Französinnen aber das Spiel. Trotzdem haben mein Sohn Jonas und ich noch bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte auf das Wunder von Erfurt gehofft.
THC (34)
Ministerpräsident Dieter Althaus fiebert mit
Am Ende des Spiels siegten die Französinnen dann mit fünf Toren Vorsprung zwar etwas zu hoch, aber auch verdient. Bei Jonas und mir weckte das Spiel aber auch Erinnerungen an die Handball WM in Zagreb. Im Februar siegten die Franzosen gegen die Kroaten auch mit einem Fünf-Tore-Vorsprung. Jonas war zwar mächtig traurig, aber ein Fan-Schal des THC von einem mitfühlenden Nachbarn (vielen lieben Dank dafür!), ein gemeinsames Foto mit unserem Ministerpräsidenten und ein Trommelkurzlehrgang mit den engagierten Trommlerinnen versöhnte ihn wieder mit der Handballwelt. Die erfreulichste Nachricht des Tages war für die Bundesligahandballerinnen und Fans des THC aber der Verbleib in der 1. Bundesliga. Durch die Insolvenz  der Nürnbergerinnen bleiben sie oben. Von den anderen sportlichen Ereignissen des Tages erfuhr ich per SMS die Spielstände. Jena landete einen wichtigen 4:3 Sieg für den Verbleib in der 3. Liga. Rot-Weiß Erfurt entführte einen Punkt beim Aufsteiger Union Berlin und meine Mädels vom SWE-Volley-Team holten erneut den Thüringen-Pokal mit einem 3:0 Sieg gegen Gotha in Nordhausen. Glückwunsch an alle drei Teams!

„U boj, u boj, za narod svoj.“

„In den Kampf, in den Kampf für unser Land!“

Handball Weltmeisterschaft Kroatien
Ausverkaufte Arena in Zagreb
Die traditionelle Kampfansage der Kroaten machte deutlich, um was es dem Großteil der 15.800 Fans gestern Abend ging. Was zählte war nur der Sieg. Wir haben gemeinsam mit meinem Freund Alen Zupan mitgefiebert und angefeuert. Es war leider vergebens. Das Endergebnis von 19 zu 24 sah die Franzosen als glückliche Weltmeister. Welthandballer Nicola Karabatic, hatte dabei einen schweren Stand bei den kroatischen Fans. Sein Vater stammt aus Kroatien, er ist mit seiner Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Frankreich ausgewandert und hat im letzten Jahr den Deutschen Meistertitel mit Kiel geholt. Er brannte darauf, es allen in der Arena Zagreb zu zeigen. Für seinen Ellenbogenstoß ins Gesicht eines Gegenspielers hätte er aber auch vorzeitig vom Feld gestellt werden können. Im Hexenkessel von Zagreb war zwei Stunden lang kein Wort zu verstehen. Alen hat mir danach die Fangesänge erklärt.
Handball Weltmeisterschaft Kroatien
Michael Panse, MdL mit seinen Söhnen Jonas und Maximilian und Freund Alen Zupan
Voller Stolz singen die Kroaten: “Moja domovina, ima snagu zlatnog zita, ima oci boje mora, moja zemlja hrvatska” „Mein Heimatland hat die Energie von goldenem Weizen und die Farbe des Meeres, mein Land Kroatien.“ Noch besser gefällt mir: “Bijelo crvena polja hrvatska na dresu sjete me da ja volim te igrajte za nju nasu voljenu nek jace kuca to srce vatreno.” “Das weiß-rote Feld Kroatiens auf dem Trikot erinnert mich wie sehr ich dich liebe, spielt für sie unsere Geliebte auf dass es schneller schlägt das feurige Herz.” Es waren zwei tolle Tage in Kroatien, für mich und meine beiden großen Jungs – Begeisterung, tolle Bilder und bleibende Erinnerungen.