Alle Jahre wieder…
Bereits zum 14. Mal war ich beim Karnevalsumzug in der Landeshauptstadt auf dem Festwagen des MKC dabei. Eigentlich wäre es sogar das 15. Mal gewesen – aber ein einziges Mal fiel der Zug wegen Eis und Schnee im Jahr 2010 aus und wir waren mit dem MKC nur zu Fuß mit Schneeschiebern unterwegs.
Heute bestand die Gefahr nicht. Bestes Wetter – nahezu die ganzen 4 km nur Sonnenschein und 80.000 begeisterte Narren an der Strecke. Unter den 2.500 Aktiven waren wir familiär gut vertreten. Meine beiden Söhne waren mit den Erfurt Indigos und Opus Cultum ebenfalls auf der Strecke. Allerdings haben wir uns in dem über 50 Festwagen umfassenden Zug nur kurz vor Beginn und nach dem Ende gesehen.
Den Rücken habe uns die Marbacher Stormtrooper(innen) frei gehalten
Der große Vorteil auf dem Wagen zu fahren ist, dass man fast alle Narren an der Strecke sieht. der Nachteil ist, dass man die anderen Wagen und Motive erst am nächsten Tag in der Zeitung oder im Internet sieht.
Wir waren zum 42. Erfurter Umzug mit dem Wagen 42 unterwegs – passt doch! Von den Marbachinnen und Marbachern habe ich ebenfalls eine Menge an Fotos gemacht – selbstverständlich auch das obligatorische Bild mit dem ehemaligen Ortteilbürgermeister Michael Siegel. Mit seiner Nachfolgerin im Amt Frau Bölke verstehe ich mich allerdings auch gut und so haben wir drei einträchtig nebeneinander Bonbons und Kondome unters närrische Volk gebracht.
Marbachia Heijo!
Bilder vom Umzug
Mit unserem Maskottchen SWEnja
Zweifellos waren unsere Mädels heute Abend nicht favorisiert – aber gehofft haben wir schon auf einen gewonnenen Satz oder gar Punkt. Leider hat es aber auch im vorletzten Heimspiel der Saison gegen Potsdam nicht klappen sollen. Ich hatte schon beim nachmittäglichen Fitnessprogramm so eine Vorahnung 🙁
Mit 0:3 verloren unsere Damen das Bundesligaspiel gegen Potsdam klar und dies obwohl sie sogar ganz gut gespielt haben. Potsdam hat sich in den letzten Jahren systematisch verstärkt und ist nicht mehr das Team, gegen welches wir bei unserer letzten Erstligasaison zwei Mal gewannen. Kurz vor dem Abschluß der Hauptsaison stehen die Potsdamerinnen nun auf Platz 4.
Persönliche Fitnesseinheit im Sportpark Johannesplatz
Für unsere Mädels vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam wird sich am vorletzten Platz und damit dem Abstiegsplatz nichts mehr ändern. Fünf Punkte Rückstand auf Suhl sich nicht mehr wegzumachen, da wir noch ein Auswärtsspiel beim souveränen Spitzenreiter Schwerin haben. Kommende Woche geht es dann zum letzten Heimspiel gegen Wiesbaden – hoffentlich auch noch einmal mit mehr als den 383 Zuschauern von heute. Unsere Mädels wollen wir noch einmal unterstützen!
Dass es in der nächsten Saison wieder Erstligavolleyball in Erfurt gibt, ist nicht unwahrscheinlich. Die Deutsche Volleyball Liga will 20172018 von 12 auf 14 Mannschaften aufstocken und da es derzeit mit Leverkusen nur einen absehbaren Aufsteiger gibt, kann dies nur mit Wildcards und/oder dem Verbleib von uns in der ersten Liga gehen. Eine abschließende Entscheidung dazu fällt im April. Vorbereitet sind wir auf die nächste Saison – der Vorstand hat diese Woche grünes Licht gegeben, die Lizenz zu beantragen.
Leider musste auch unsere zweite Mannschaft am Nachmittag das Ende ihrer Siegesserie hinnehmen. Nach fünf Siegen in Folge gab es gegen die LE Volleys aus Leipzig eine 2:3 Niederlage. Gegen die Spitzenreiterinnen der Regionalliga kann so etwas passieren. Ärgerlich aber war, dass wir auch Dank zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen verloren. Im vierten Satz führten unsere Mädels (bei 2:1 nach Sätzen) bereits mit 14:7 bevor sechs zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen das Spiel kippten.
Bilder vom Spiel
Der singende Prinz Samu
Dieses Jahr werden es nicht ganz so viele Karnevalsveranstaltungen, wie in den letzten Jahren. Durch die Tage in Israel fehlen zwei Wochen Zeit und so werde ich bis zum Aschermittwoch nur noch einige Veranstaltungen aufholen. Nächstes Ahr wird es aber ähnlich schwierig, da gibt es nur eine kurze Saison, weil bereits am 12.2. Rosenmontag ist.
Heute war es die traditionelle Prunksitzung beim KKH im Erfurter Kaisersaal. Während wir in den letzten Jahren häufig zum Karnevalsfinale am Dienstag dort waren, findet seit letztem Jahr nur noch eine Abschlussveranstaltung der GEC statt und dadurch bleibt weniger “Variationsmöglichkeiten”.
Über eine Karnevalssitzung zu schreiben ist schwierig. Ich bevorzuge es daher Bilder sprechen zu lassen. Drei bemerkenswerte Punkte seien aber hier doch aufgeführt. Zu Gast beim KKH war unter anderem auch Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel, der den Prinzenorden erhielt und ein kurzes närrisches Grußwort sprach. Gerockt hat die Veranstaltung einmal mehr Prinz Samu mit seiner lieblichen Prinzessin und Gefolge. Und schließlich war ein alter Bekannter zurück in der Bütt – Ausbimmler Nicolai begeisterte mit seiner Anmerkungen zur Tagespolitik.
Ich freue mich jetzt schon auf den Umzug am Sonntag! Helau und Heijo!
Bilder vom KKH
Fahrplan zur Beigeordnetenwahl
Inzwischen ist es zwei Jahre her, dass in Erfurt zuletzt ein neuer Beigeordneter für Bürgerservice und Sicherheit gewählt wurde. Die damalige Neuwahl war mit der Berufung von Amtsinhaber Udo Götze im Dezember 2014 zum Staatssekretär notwendig geworden.
Alexander Hilge wurde Anfang 2015 zum Beigeordneten gewählt, nachdem Dietrich Hagemann als ehrenamtlicher Beigeordneter zwischenzeitlich den Bereich Sicherheit und Bürgerservice geführt hatte. Ein Jahr später erfolgte dann schließlich auch im Organigramm der Stadt die Rochade vom ausgeschiedenen Beigeordneten Spangenberg zum Beigeordneten Alexander Hilge, der weitgehend die Aufgaben des Baubeigeordneten zugeteilt bekam. Seit dem wurde der Bereich Bürgerservice und Sicherheit nur noch kommisarisch geführt.
Während der Wechsel dem einen Verantwortungsbereich (Stadtentwicklung, Bau und Verkehr) im letzten Jahr durchaus gut getan, gilt dies für die restliche Führungsmannschaft nur sehr eingeschränkt. Die erheblichen Defizite in anderen Beigeordnetenbereichen resultierend aus fachlicher Überforderung, gesundheitsbedingten Einschränkungen und fehlender klarer Führungsstruktur. Im Prinzip fehlt seit zwei Jahren ein Beigeordneter in der Landeshauptstadt und die verbleibenden vier können dies mit dem Oberbürgermeister nicht kompensieren. Ein ganzes Jahr hat der OB dieses Problem in Kauf genommen und die vakante Beigeordnetenstelle als Druckpotential gegen die Linken benutzt. Beim Haushaltssicherungskonzept drohte er mehr oder weniger glaubhaft damit die “CDU ins Boot holen zu wollen”. Dies hat bei den Linken zumindest zum Teil “geholfen”.
Ende des Jahres rang sich der OB dann endlich dazu durch seiner einjährigen Ankündigungsrhetorik Taten folgen zu lassen und schrieb die Beigeordnetenstelle aus. Allerdings überraschenderweise mit einem Anforderungsprofil, welches nicht der vakanten Stelle entsprach. Die Ausschreibung war so formuliert, dass nur ein vorher ausgekungelter Kandidat in Frage kommen könnte. 13 Bewerbungen gab es und einige (trotz der merkwürdigen Ausschreibung) tatsächlich mit Blick auf die vakante Beigeordnetenstelle. Am 8. März, in der nächsten Stadtratssitzung soll nun gewählt werden.
Die CDU-Stadtrastfraktion hat gestern einstimmig beschlossen Andreas Horn vorzuschlagen. Als Ausschussvorsitzender und Fachpolitiker hat er fraktionsübergreifend Anerkennung erworben. Wenn es um den Bereich Bürgerservice und Sicherheit ist er nach unserer Auffassung bestens geeignet. Wenn es für den Oberbürgermeister Andreas Bausewein aber nur darum geht einen Parteigenossen ins Amt zu heben, wird es unmittelbar nach der Wahl sicherlich einen Neuzuschnitt der Dezernate geben. Wir dürfen gespannt sein, was am 8. März passiert…
Pressemitteilung der CDU-Stadtratsfraktion
Die Erfurter CDU-Fraktion im Stadtrat unterstützt geschlossen die Kandidatur von Andreas Horn als Beigeordneter für Bürgerservice und Sicherheit in der kommenden Stadtratssitzung am 8. März 2017. Auf der gestrigen Fraktionssitzung wurde er einstimmig für die Wahl nominiert. Der Fraktionsvorsitzende Michael Panse begrüßt die Kandidatur Horns: „Andreas Horn ist parteiübergreifend aufgrund seiner fachlichen Kenntnisse und Sachlichkeit angesehen. Außerdem hat er in der Kommunal- und Landespolitik zahlreiche Erfahrungen gesammelt und verfügt über ein breites Netzwerk in Thüringen und Erfurt.“
Der freiberufliche Rechtsanwalt und Vorsitzende von Perspektiv e. V. stammt gebürtig aus Erfurt, ist Mitglied des Stadtrates und dort Vorsitzender des Ausschusses für Ordnung, Sicherheit und Ortsteile. „Er ist mit allen Themen der zugeteilten Geschäftsbereiche für die Beigeordneten-Stelle vertraut und kann ab dem ersten Tag für die Erfurterinnen und Erfurter tätig werden“, heißt es weiter von Michael Panse.
Andreas Horn setzt auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Ebenen und Beteiligten. Horn dazu: „Ich bedanke mich für den Rückenwind und die Nominierung. Darüber hinaus will ich bei allen Stadträtinnen und Stadträten um Unterstützung werben. In den nächsten Tagen möchte ich meine inhaltlichen Vorstellungen allen Fraktionen näher bringen. Als Beigeordneter will ich sachorientiert und parteiübergreifend wirken. Deshalb werde ich im Falle einer Wahl meine Parteiämter ruhen lassen.”
Die aktuellen Buga-Pläne
Noch vier Jahre sind es jetzt bis zur Eröffnung der Buga 2021. Damit ist der größere Weg auf dem Weg zur Buga bereits absolviert, denn vor nunmehr sechs Jahren im April 2011 wurde bereits der Buga-Beirat gegründet. Seit dem fanden zahlreiche Dialogrunden mit den Bürgerinnen und Bürgern statt, es wurden Ideen entwickelt und wieder verworfen und aus dem Buga-Beirat wurde ein Aufsichtsrat.
Im Aufsichtsrat der EGA beschäftigen wir uns ebenfalls regelmäßig mit dem Planungsstand zur Buga. Auch wenn die EGA nur ein Drittel der Buga ausmacht, ist sie doch das Kernstück. Hinzu kommen der Petersberg und das Areal Nordpark/Nördliche Geraaue. In dieser Woche wurde vom Wirtschaftsminiter der Fördermittelbescheid für Danakil-Klimazonenhaus übergeben. Heute hat Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß den Stadträten das Ausstellungskonzept präsentiert. Es geht also durchaus voran. Erfurt kann auf vielen bestehenden Strukturen aufbauen und zugleich dringend notwendige Sanierungen an der EGA voran bringen.
Lediglich für den Petersberg gibt es noch reichlich offene Fragen. Nachdem die Seilbahn-Variante zwischen Petersberg und EGA offensichtlich vom Tisch ist, rückt auch die Frage des Verkehrs, bzw. des Transports von einem Buga-Standort zum anderen in den Blickpunkt. Ein zweites großes Thema ist für die CDU-Stadtratsfraktion, dass die Buga den Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt langfristig einen “Mehrwert” bringt. Beeinträchtigungen bei der Nutzung des Nordparks und bezüglich Verkehrseinschränkungen müssen durch den langfristigen Nutzen aufgewogen werden. Der heutige Informationsabend gab eine Menge an Antworten. Viel Arbeit bleibt dennoch in den nächsten vier Jahren.
Bei der Übergabe der MVP-Medaille
Leider lief das Wochenende so ganz anders, als am Freitag gedacht. Während die obligatorische Freitags-Squashrunde ausgesprochen erfolgreich lief, war ich bei den drei Heimspielen als mehr oder weniger passiver Zuschauer nicht in der Lage das Ergebnis direkt zu beeinflussen. Da ich allerdings weder Volleyball, noch Fußball oder gar Eishockey kann, hätte ich den Teams auch nicht helfen können.
Ausgerechnet hatten sich sowohl unsere Damen vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam mindestens einen Satzgewinn gegen Vilsbiburg und RWE gegen Lotte sowie die Black Dragons gegen Braunlage wollten jeweils gewinnen. Das Drama begann schon am Samstagnachmittag. nachdem ich die Veranstaltung meiner Rot-Weißen beim MKC in Marbach verlassen habe ging es zügig mit meinem Sohn ins Stadion. Bis zur 77. Minute sahen wir zwar kein gutes, aber wenigstens ein Spiel in dem Erfurt weitgehend dominierte. Die Spieler von Lotte wälzten sich mehr oder weniger unbegründet eher auf dem Rasen herum. In der 77. Minute klingelte es dann aber überraschend im Erfurter Kasten und die letzten zehn Minuten drehten das Spiel völlig. nach einer gelb-roten Karte folgten noch zwei Tore zum 0:3. Nun steckt RWE wieder im Abstiegskampf.
Im Abstiegskampf stecken hingegen unsere Mädels schon seit dem vierten Spieltag und nach dem Samstagsspiel steht nun auch fest, dass es wohl beim 11. und damit dem (theoretischen) Abstiegsplatz bleibt. Nur ein Drittel der Zuschauer vom letzten heimspieltag war in der Halle (423 statt 1.280). Zwei verletzte Spielrinnen (Ali Skayhan und Natascha Niemczyk) konnten nur auf der Bank Platz nehmen und so nahm das Unheil seinen Lauf. Der erste Satz ging mit 17:25 weg. Im zweiten Satz nach einer 8:3 Führung die Vorentscheidung mit 19:25 und im dritten Satz das gleiche Ergebnis. Noch drei Spiele stehen auf dem Programm. Gegen Schwerin, die auf Meisterkurs sind, brauchen wir uns nicht viele Gedanken zu machen, zumal wir in Schwerin spielen. Gegen Potsdam und Wiesbaden müsste in den beiden Heimspielen ein kräftiger Ruck her, wenn die Erfurter Fans noch einen Sieg geschenkt bekommen sollten. Da Suhl inzwischen mit dem mühsamen 2:3 Sieg gegen VCO auf fünf Zähler Vorsprung enteilt ist, bräuchten wir sogar zwei Siege um noch auf Platz 10 zu kommen.
Jetzt heißt es den Blick nach vorne auf die nächste Saison zu richten. Wirtschaftlich sind wir gesund und werden daher den Verbleib in der Liga anstreben. Der Verband will die Liga aufstocken und da derzeit maximal ein Aufsteiger zu erwarten ist, könnten wir in der 1. Liga bleiben. Die Entscheidung fällt dazu aber erst im April.
Mit dem Abstieg wollten die Black Dragons nun gar nichts zu tun haben. seit heute Abend müssen sie sich aber eventuell doch noch mit der Abstiegsrunde beschäftigen. Gegen Braunlage sahen mein ältester Sohn und ich heute Abend eine überraschende 2:4 Niederlage. Damit schmilzt der Vorsprung auf Rostock und es stehen zudem noch zwei Spiele gegen Hannover, gegen die führenden in der Qualifikationsrunde. Dass die Chance auf dem zweiten Platz überhaupt noch besteht verdanken die Drachen Timmendorf (gegen die es am Freitag einen 1:4 Auswärtssieg gab). Timmendorf hielt heute Abend Rostock mit einem 1:4 Sieg auf Distanz. Es versprechen noch spannende Spiele zu werden.
Versöhnliche Ergebnisse gibt es aber auch noch. Unsere SWE II gewann in Meiningen klar mit 0:3. Der Rest des Wochenendes war unsportlich 😉 Karnevalistisch und musisch geprägt. Neben dem MKC-Frühschoppen, war ich heute mit meinem Sohn beim 6. Philharmonischen Kammerkonzert im Festsaal des Rathauses. Das Fagott-Quintett Bassonoble begeisterte und mein Sohn, der seit vielen Jahren ebenfalls Fagott spiet, hörte nicht nur genau hin, sondern erklärte mir auch die Töne, die ich hören konnte natürlich erst nach dem Konzert).
Mit Prinzessin Ricarda und Prinz Samu
Marbachia Heijo! Die fünfte Jahreszeit ist noch für zehn Tage angesagt und dies liegt nicht daran, dass sich das Wetter nicht zwischen Winter und Frühling entscheiden kann, sondern daran, dass Karneval ist.
Relativ spät bin ich dieses Jahr in das “Karnevalstreiben” eingestiegen, da ich die letzten zwei Wochen in Israel war. Zudem findet die traditionelle Karnevalseröffnung mit dem “Herrlich närrischen Thüringen” (der MDR-Fernsehsitzung) Mitte Januar seit letztem Jahr nicht mehr statt.
Also war in diesem Jahr der Auftakt beim MKC, dem Marbacher Karnevals Club, bei dem ich seit über 15 Jahren Ehrenmitglied bin. Zum heutigen Frühschoppen hatte sich hoher Besuch angesagt.
Der Ministerpräsident war bei der Sitzung dabei – allerdings nicht Ministerpräsident a.D. Bernhard Vogel (der ebenfalls Ehrenmitglied ist) sondern der amtierende MP Bodo Ramelow. Dies war um so bemerkenswerter, da die Linken, wie die Grünen sonst mit Karneval nicht viel am Hut haben.
Bodo Ramelow ist allerdings auch nicht der typische Linke und so haben wir uns, da wir uns gegenüber saßen, sogar ganz nett unterhalten. Und ich konnte dem MP noch mit auf den weg geben, dass es in Marbach natürlich Heijo und nicht Helau heißt 😉
Klasse Showtanz
Das Programm war wie immer toll und lang – Frühschoppen von 10.11 Uhr bis 15 Uhr. Die Dauer lag auch am Prinzenpaar. Prinz Samu lies es sich nicht nehmen, mehrmals zum Mikrofon zu greifen und mit der Festhalle gemeinsam zu singen. Wenn das Prinzenpaar nicht noch zu den anderen Rot-Weißen ins Stadion gemusst hätte, wäre sicher noch mehr drin gewesen.
Sehr gefreut habe ich mich über den Orden der Session des MKC und das gemeinsame Foto mit dem Prinzenpaar. Vom Programm her war die nachdenkliche Büttenrede unseres Präsidenten Andreas Schulz als Till Eulenspiegel und der Showtanz Star Wars bei mir ganz oben auf der Hitliste.
Kommende Woche geht es mit mehreren Karnevalsveranstaltungen beim KKH, Facedu und der GEC weiter und natürlich freue ich mich besonders darauf, wieder auf dem Festwagen des MKC kommenden Sonntag beim Umzug mit zu fahren. Marbachia Heijo!
Die Bilder vom Frühschoppen
Beim Squash im Sportpark in der Apoldaer Straße
Facebook erinnert in regelmäßigen Abständen an die geteilten Erlebnisse der letzten Jahre und dabei fällt mir auf, dass der Monat Februar von drei Schwerpunkten dominiert wird. Sport, Karneval und Feuerwehr. Auch dieses Wochenende werde wieder diese Themen im Mittelpunkt stehen.
Mit zweien habe ich heute schon einmal begonnen – Squash und Feuerwehr. Nach der obligatorischen Squash-Runde am Nachmittag (dieses Mal erfolgreich) stehen am Wochenende drei schwierige Heimspiele auf dem (Passiv-)Sportprogramm. Unsere Damen vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam, RWE und die Black Dragons haben jeweils Heimspiele und müssen dringend punkten.
…und bei der Freiwilligen Feuerwehr Alach
Heute Abend war ich dann bei der ersten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr. Im Bürgerhaus Alach wurde auf das letzte Jahr zurück geblickt und ich habe in einem kurzen Grußwort für die CDU-Stadtratsfraktion den Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement gedankt. In den kommende Wochen kommen noch einige FFW-Jahreshauptversammlungen hinzu.
Hinzu kommen in den nächsten zwei Wochen auch wieder Karnevalsveranstaltungen. Ich freue mich drauf bei “meinen” drei Vereinen und noch weiteren zu Gast zu sein. Den Beginn macht morgen der Frühschoppen des MKC in Marbach. Seit vielen Jahren bin ich stolz darauf in Marbach Ehrenmitglied zu sein.
Mit einem Satz das Thema abgeräumt
Eigentlich sollte in der heutigen Jugendhilfeausschusssitzung die Drucksache 1835/16 Programm zur Erhaltung und zum Ausbau von Betreuungsangeboten in Kindertageseinrichtungen (das Kita-Sanierungsprogramm) beraten werden. Dazu kam es nicht, weil die Verwaltung die Drucksache kurzfristig zurückgezogen hat. Recht widersprüchlich waren die Aussagen der letzten Monate und Jahre dazu.
Ursprünglich hatte der Oberbürgermeister einmal versprochen, dass bis 2012 alle Kitas saniert sein würden. Dann wurde daraus 2014, 2016 und zuletzt 2021 (dann aber ganz wirklich!). Beim Neujahrsempfang 2017 rief er dann wieder 2019 als Ziel aus und irritierte damit seine Verwaltung so sehr, dass sie nun den Sanierungsplan zurück ziehen. Ausgesprochen ärgerlich ist daran, dass die Träger weiter auf eine verbindliche Entscheidung warten müssen. Stellungnahmen aus den Ortsteilen aber auch von den Studenten der Uni sind damit hinfällig.
Ich bin sehr gespannt, wie lange wir jetzt auf die nächste Vorlage warten müssen. Wahrscheinlich wird sie erst kommen, wenn der OB vom Land zusätzliches Kita-Sanierungsgeld bekommt. Leider bemisst sich der Endzeitpunkt der Kita-Sanierungen nicht nach der Notwendigkeit, sondern danach wann Dritte der Stadt Erfurt Geld geben.
Insofern ist die Halbwertzeit der Erzählungen des Oberbürgermeisters zu den Kitasanierungen (das gilt auch für Schulen) sehr gering. Aber auch gilt, es reicht nicht das Erzählte, sondern es zählt das Erreichte!
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