Sportlich gebrauchtes Wochenende

Bei den Oettinger Rockets
Bei den Oettinger Rockets
Leider fehlen an diesem Wochenende die sportlichen Erfolge (noch) in der Bilanz. Die Squash-Einheit am Freitagabend war da noch der einzige Lichtblick 😉 Danach waren wir beim Basketball – Oettinger Rockets gegen MBC Weißenfels. Vor fast voller Hütte mit 2.700 Zuschauern in der Erfurter Messehalle wollten die Rockets die Hinspielniederlage ausgleichen und wusste um die schwierige Mission. Der MBC ist derzeit Tabellenführer und als Erstligaabsteiger sowieso immer Favorit. Besonders im zweiten Viertel drehten die Weißenfelser auf. Am Ende stand es 70:83.
Maskottchen SWEnja
Maskottchen SWEnja
Hoffnungsvoll waren auch die rund 470 Zuschauer bei unseren Mädels vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam. Im dritten Spiel gegen die Ladys in Black aus Aachen sollte ein Sieg her. Bis jetzt war die Saisonbilanz ausgeglichen. Das erste Saisonspiel in Aachen gewannen wir, das zweite im Pokal wenige Tage später haben wir verloren. Für die Tabellensituation ist es enorm wichtig, endlich einmal Punkte zu holen. Aachen, Suhl und Köpenick sind die direkten Mitbewerber, wenn es um die Abstiegsplätze geht und alle drei sind schon einige Punkte entfernt. Extra für das gestrige Spiel hatten unsere Monsterblock-Fans den Mädels ein Maskottchen spendiert. Die Erfurter Puffbohne SWEnja soll künftig bei jedem Spiel mit auf der Bank sitzen. Leider hat das heute nicht geholfen. Mit 0:3 (20:25, 19:25 und 21:25) haben unsere Mädels klar verloren. Aachen hat ein sehr junges und langgewachsenes Team und sich gerade in den letzten Tagen noch einmal mit der holländischen Nationalzuspielerin verstärkt. Unsere Mädels müssen das nun schnell aus dem Kopf bekommen und sich auf den heißen Februar konzentrieren – dann geht es gegen VCO, Köpenick und Suhl. Ob das Wochenende sportlich doch noch Positives bietet, liegt jetzt am heutigen Sonntag. Vorsichtshalber begebe ich mich jetzt selbst erst einmal zu einer Einheit ins Fitnessstudio. Danach folgt die lange Footballnacht der Divisional Round in der NFL mit meinem Sohn am TV. Er fiebert mit den Dallas Cowboys, die um 22.30 Uhr gegen die Green Bay Packers spielen. Anschließend drücke ich den Kansas City Chiefs die Daumen gegen die Pittburgh Steellers. Gestern habe ich nur das erste Spiel der Seattle Seahawks gegen die Falcons gesehen – heute muss es ohne Schlaf gehen 🙂 Bilder vom Spiel SWE – Aachen

Den Staffelstab weiter gereicht

Fünf Vorsitzende der Jungen Union Erfurt
Fünf Vorsitzende der Jungen Union Erfurt
Michael Hose, der scheidende Vorsitzende der Jungen Union Erfurt brachte es bei seinem Bericht auf den Punkt – aus der Jungen Union scheidet man (aus Altersgründen) nicht aus. Einmal JU – immer JU. Bei der heutigen Mitgliederversammlung der Jungen Union Erfurt reichte er den Staffelstab des Vorsitzende an Dominik Kordon weiter. Gerne war ich als ehemaliger Vorsitzender dabei und habe in einem kurzen Grußwort auch an die Anfangszeit erinnert. Im März 1991 haben wir die JU Erfurt zum dritten Mal gegründet und in den letzten 26 Jahren ist es eine Erfolgsgeschichte geworden. Bereits 1948 gab e es JU in Erfurt bis die Junge Union in der Sowjetischen Besatzungszone verboten wurde. 1989/1990 gab es drei Vorläufer der heutigen JU, den JDA (Jugend des Demokratischen Aufbruchs), Junge Union der DSU und CJD (Christlich Demokratische Jugend). Heute ist die JU die größte und einzig nennenswerte politische Jugendorganisation in Erfurt. Von den Mitbewerbern, den Jusos und Solid hört man nichts und ob es Junge Grüne gibt, weiß ich gar nicht. Über 50 Mitglieder und Gäste waren heute dabei – u.a. auch zwei meiner Nachfolger Kai-Eddi Fischer und Peter Forelle, unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, die CDU Kreisvorsitzende Marion Walsmann und der JU Landesvorsitzende Stefan Gruhner. Einstimmig wurde unser Stadtratskollege Dominik Kordon zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter unterstützen ihn Adrian König, Lilli Fischer und Rico Chmelik. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg! Bilder von der Jungen Union  

Wahlkampfplanung und Moschee-Diskussion

Auf in den Bundestagswahlkampf!
Auf in den Bundestagswahlkampf!
Endlich einmal wieder Wahlkampf – 2017 wird einmal wieder gewählt 😉 Auch wenn der genaue Termin noch nicht feststeht (wahrscheinlich Ende September), beginnt die Wahlkampfplanung. Während bei CDU, SPD, Linken und der FDP die Direktkandidatenfrage schon geklärt ist, haben sich Grüne und AFD noch nicht entschieden. Heute Abend haben wir uns erstmals mit unserer Direktkandidatin Antje Tillmann in größerer Wahlkämpferrunde getroffen und über Planungen gesprochen. Unser Ziel ist es, dass Antje ihr Direktmandat erneut verteidigt. Bei allen Turbulenzen dokumentieren aktuelle Umfragen auch gute Chancen, dass dies gelingt. In den letzten Monaten haben wir aber auch gemerkt, wie schnell Stimmungen sich drehen und wie verhärtet und aggressiv inzwischen Argumentationen geworden. Ein Beleg dafür ist die Flüchtlings-Diskussion der letzten 18 Monate. Während diese Diskussion bundesweit hohe Wellen schlug, gibt es auch Themen die in Erfurt für Spannung sorgen. Der in Erfurt-Marbach geplante Moscheebau sorgt nicht nur in dem Erfurter Ortsteil für Diskussionen. Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte im November eine Bauvoranfrage für ein Grundstück am Rand des Ortsteiles gestellt. Von Seiten der Stadt erfolgte die positive Bescheidung der Bauvoranfrage. Erst durch einen MDR-Bericht erfuhren die Marbacherinnen und Marbacher davon und auch davon, dass sich zwischenzeitlich der Ort des geplanten Bauprojekts geändert hat. Heute Nachmittag habe ich mich mit dem Sprecher der Ahmadiyya-Gemeinde Suleman Malik zu einem Gespräch im Rathaus getroffen. Ziel unseres Gespräches war auszuloten, wie es um die Gesprächs- und Dialogbereitschaft steht und wie die aktuellen Planungen zur Moschee sind. Suleman Malik erklärte mir die Entwicklung des letzten halben Jahres. Für die CDU-Fraktion habe ich unser Anliegen erläutert, welches wir gestern auch schon in einer Pressemitteilung dargelegt hatten. Wir möchten, dass Dialog und Transparenz die Basis für den bevorstehenden Bauantrag sind. Bis jetzt hat die Ahmadiyya-Gemeinde den Bauantrag noch nicht eingereicht und wartet zunächst die Bearbeitung der Widersprüche zur Bauvoranfrage durch die Stadt ab, erklärte mir heute Suleman Malik. Ich finde dies eine richtige Entscheidung, weil damit die Gemeinde Gelegenheit hat, mit dem Ortsteilrat und den Marbacherinnen und Marbachern ins Gespräch zu kommen und ihre Baupläne zu erläutern. Mir ist aber auch bewusst, dass es dazu Vermittlung bedarf – ich hoffe dies gelingt.

CDU-Fraktion fordert mehr Transparenz beim Moscheebau

In der Hauptausschusssitzung am 10. Januar 2017 wurden offene Fragen zur Bauvoranfrage zum Bau einer Moschee im Erfurter Ortsteil Marbach diskutiert. Diese wurde nach Auffassung der CDU-Fraktion nicht ausreichend beantwortet. Fraktionschef Michael Panse forderte deshalb sowohl von der Stadtverwaltung, als auch von der Ahmadiyya-Gemeinde mehr Transparenz und einen offeneren Umgang hinsichtlich der Baupläne. Panse erklärt dazu: „Im Hauptausschuss wurde vom Beigeordneten Hilge bestätigt, dass im Rahmen der einmonatigen Widerspruchsfrist gegen die Bauvoranfrage der Ahmadiyya-Gemeinde mehrere Widersprüche bei der Stadtverwaltung eingegangen sind. Diese würden nun von der Verwaltung geprüft und gegebenenfalls dem Landesverwaltungsamt zur abschließenden Entscheidung vorgelegt. Nicht abschließend beantwortet wurden jedoch meine Nachfragen, wer dafür verantwortlich sei, über eine Bauvoranfrage zu informieren, damit betroffene Nachbarn überhaupt Widerspruch einlegen können. Die einmonatige Frist dazu ergibt nach Auffassung der CDU-Fraktion nur dann Sinn, wenn Anlieger zeitnah über eine Bauvoranfrage informiert werden. Seitens der Verwaltung wurde gestern nun zugesagt, dass die offenen Fragen schriftlich beantwortet würden. Eine Klärung der Verfahrensfragen ist aus unserer Sicht auch deswegen dringend geboten, weil die Anfechtung des Vorbescheids nicht das laufende Verfahren der nun zeitnah zu erwartenden Beantragung der Baugenehmigung hindert.“ Die Forderung nach mehr Transparenz und einem offeneren Umgang mit den Bauplänen am nun geplanten neuen Standort richtet die CDU-Fraktion auch an die Ahmadiyya-Gemeinde. Der Fraktionsvorsitzende Michael Panse wird sich am Donnerstag (12. Januar 2017) mit Mohammad Suleman Malik, dem Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt, zu einem Gespräch treffen. Panse erklärt dazu: „Uns ist der Dialog mit der Ahmadiyya-Gemeinde wichtig. Ich werde bei dem Gespräch Herrn Malik jedoch auch darauf hinweisen, dass der Dialog der Gemeinde mit den Marbacherinnen und Marbachern sowie deren frühzeitiges Informieren noch wichtiger sind. In Marbach herrscht derzeit eine durchaus angespannte und gereizte Stimmung bezüglich des geplanten Moscheebaus und des veränderten Standorts. Dem kann nur mit einem Aufeinanderzugehen und einem Dialog unter Vermittlung von Dritten begegnet werden. Wir erwarten von der Ahmadiyya-Gemeinde, dass ein solcher Dialog mit den Marbacherinnen und Marbacher stattfindet, bevor der Bauantrag bei der Stadtverwaltung gestellt wird.“

Kommunalpolitische Informationsoffensive

Videobotschaft die Erste...
Videobotschaft die Erste…
Gestern hat für mich das kommunalpolitische Jahr in Erfurt begonnen, deshalb passen die Neujahrsgrüße der CDU-Stadtratsfraktion auch heute noch. Der Arbeitskreis Jugendhilfe der CDU hat gestern Abend getagt und heute fand die erste Hauptausschusssitzung im Rathaus statt. Wir haben heute mit unserem Neujahrsgruß auch den nächsten Schritt bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion getan. Zur Kommunalpolitik gehört es unter anderem auch zu vermitteln, was im Rathaus passiert. Wie wir mit Bürgeranliegen umgehen, was wir warum machen und was die kommunalpolitischen Schwerpunkte und Alternativen sind. In den letzten Jahren haben wir bereits systematisch unsere Pressearbeit verbessert. Durchschnittlich 100 Pressemitteilungen im Jahr, monatlich unser Infobrief aus dem Rathaus, monatliche Pressegespräche, unsere Homepage und die Facebook-Seite waren bis jetzt die wesentlichen Instrumente der CDU-Stadtratsfraktion. Ab sofort werden wir auch regelmäßig mit Videobotschaften online gehen und haben mit den Neujahrsgrüßen begonnen. Künftig werden wir auch von verschiedenen Orten unserer Stadt aus bewegte Bilder und Kommentare senden. Vielen Dank unserem Fraktionsmitarbeiter Alex Hein, der die bewegten Bilder initiiert hat. Anbei der Link zur ersten Videobotschaft der CDU-Stadtratsfraktion  

Erinnerungen an alte Zeiten

Nostalgiebild
Nostalgiebild
Einen Rückblick auf die Wendejahre und die Entwicklung des Autohauses Gitter gab es in der heutigen Ausgabe der Thüringer Allgemeinen und das war auch für mich eine Reise in die Vergangenheit. 1990/1991 hab ich im Autohaus Gitter als Kfz-Elektriker gearbeitet. Nachdem ich mein Handwerk bei der Firma Autolicht Flügel gelernt, den Gesellenbrief und die NVA-Zeit absolviert hatte stand in der Nachwendezeit der erste Arbeitsplatzwechsel an. Meine Studienambitionen hatten sich schon 1987 zerschlagen, weil ich als Diplomingenieurpädagoge (Berufsschullehrer für Elektrotechnik) meinen Studienplatz in Dresden wieder einbüßte, nachdem ich mich weigerte drei Jahre Armeezeit zu machen. Eigentlich wäre das nächste Ziel ein Meisterbrief gewesen, aber auch dafür änderten sich mit der Wende die Rahmenbedingungen. Also orientierte ich mich auf eine der neu entstehenden Fachwerkstätten. Das Autohaus Gitter war damals die größte private Kfz-Werkstatt in Erfurt und dort fand gerade der Wechsel von der Trabant- zur VW- und Audi-Werkstatt. Meine Begeisterung für deutsche Kfz-Wertarbeit muss wohl damals schon ausgeprägt gewesen sein. Bis auf einen kurzen Ausflug mit einen 105 Skoda und mein 23 Jahre altes Honda NTV Motorrad, waren es alles deutsche PKW – erst mehrere Zweiräder (Schwalbe, MZ TS 150 und MZ TS 250), danach zwei Trabis, Golf, Audi 80, Mercedes, Passat und heute wieder Audi. Damals war daran nicht zu denken und jedes Auto, was auf den Hof der Werkstatt fuhr, war Neuland. Meine “Lieblingsprojekt” war die Lichtmaschinenreparatur an einem Rolls-Royce Silver Shadow. Der war auf der Durchreise in Erfurt liegen geblieben. Helmut Gitter fragte mich, ob ich das probieren wollte – natürlich wollte ich, schließlich hatte ich noch keine Rolls gesehen, geschweige denn Probe gefahren. In Ermangelung vor Original Rolls-Royce-Ersatzteilen, habe ich die Lichtmaschine zerlegt und mit passend gefeilten Kohlebürsten einer Trabant-Drehstromlichtmaschine ausgestattet. Der Fahrer konnte dies kaum glauben und wir mussten extra auf der Rechnung bestätigen, dass er mit einem Trabi-Ersatzteil fuhr. Heute überlasse ich die notwendigen Reparaturen an meinen Fahrzeugen gerne den Fachleuten. Aber ich erinnere mich auch gerne an die Zeit, als ich selber geschraubt habe.

Familie, Sport und Kultur

Volle Bühne
Volle Bühne
Immerhin hat in der ersten Woche des Jahres das mit den guten Vorsätzen schon einmal weitgehend funktioniert. Mehr Zeit für die Familie, mehr Zeit für Sport und auch andere Aktivitäten als Politik 😉 Mit meinen Jungs, zumindest mit den beiden Großen war die Woche viel Zeit. Familienfeier mit allen am Mittwoch, mit dem Ältesten am Freitag Eishockey, gestern Abend mit dem Mittleren das Neujahrskonzert im Theater und heute in großer Familienrunde Geburtstagsfeier des Ältesten – inzwischen ist er nun 27 Jahre alt. Ich bin sehr stolz auf ihn und darauf, dass wir seinen Geburtstag heute als Eltern gemeinsam mit ihm feiern konnten.
Klasse-Spiel gegen Halle
Klasse-Spiel gegen Halle
Sportlich war die Woche gleich mehrfach erfolgreich. Am Mittwoch ein gutes Spiel unserer Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam gegen die Meistermannschaft aus Dresden. Am Freitag ein sensationeller Sieg der Black Dragons gegen die Hallenser. Mit 5:1 gewannen die Drachen und legten heute in Braunlage noch einmal mit 4:5 nach. Ein 6-Punkte-Wochenende zum Abschluss der Hauptrunde, jetzt folgt bis Anfang März die Qualifizierungsrunde. Die Drachen haben in dieser Saison vor allem gegen die Spitzenteams zu Hause überzeugt. Inzwischen sind daher auch die Zuschauerränge wieder voller – Freitag waren es 830.  Von den persönlichen Sportplanungen läuft es zu Beginn des Jahres auch gut – vier Fitnesseinheiten und ein erfolgreiches Squash-Spiel zum Jahresstart. Aber bis zum Kampfgewicht dauert es noch… 🙂
Neues Squash-Jahr
Neues Squash-Jahr
Gestern Abend stand dann das zweite Neujahrskonzert des Jahres auf dem Programm. Zum 1. Januar sind wir immer im Kaisersaal, da passte es gut, dass das Neujahrskonzert im Theater zwei Mal gespielt wird. Beethovens 9. Sinfonie mit der Ode an die Freude von Schiller “Freude schöner Götterfunken” gab es mit der ganz großen Kapelle, also neben dem Philharmonischen Orchester des Theaters (allein schon 60 Musiker), vier Solisten und mit der Augustiner-Kantorei, dem Philharmonischen Chor des Theaters und dem Domchor beeindruckende Sangesfülle. Also die erste Woche des Jahres lief schon einmal gut. Ab morgen folgen dann auch wieder kommunalpolitische Termine. Mal sehen, wie es dann wird, für den Sport ist dann wieder etwas weniger Zeit.    

Traditionspflege in Thüringen

Der Thüros-Grill hat geglüht
Der Thüros-Grill hat geglüht
Rostbratwürste und Thüringen gehören zusammen und dies zu jeder Jahreszeit! Allerdings hat sich dies noch nicht flächendeckend rumgesprochen. Der Versuch heute Holzkohle im Supermarkt zu kaufen scheiterte. Erklärung des Verkaufspersonals “Holzkohle haben wir nicht, das ist Saisonware”. Mein Gegenargument “Grillsaison ist in Thüringen bis zum 31.12. jeden Jahres und sie startet am 1.1. jeden Jahres” half leider auch nicht. Allerdings fand sich die Lösung des Problems in einem Baumarkt. Nun schon zum siebten Mal haben wir mit unseren Nachbarn das neue Jahr mit dem traditionellen Angrillen begonnen. Seit 2011 treffen wir uns in jedem Jahr am ersten Januar-Wochenende bei uns im Innenhof und der Grill wird angeheizt. Je nach Wetterlage auch die Feuerschale – heute war definitiv Feuerschalenwetter 😉 Grillabend (3)Es gab Jahre, da hatten wir 10 Grad Plus oder Regen – heute waren es 10 Grad Minus und Schnee dazu. Neben den 50 Rostbratwürsten fand daher auch der Glühwein dankbare Abnehmer. Ich finde es ausgesprochen schön, dass wir bei uns in der Nachbarschaft alle ein gutes Verhältnis zueinander haben und nicht nur seit 13 Jahren zusammen wohnen, sondern auch mehrmals im Jahr zusammen feiern. Insofern werden wir die Angrill-Tradition sicher auch im nächsten Jahr wieder fortsetzen.

Winter in Thüringen

Blick vom Inselsberg
Blick vom Inselsberg
Natürlich gehört Schnee dazu und es darf gerne auch kalt sein, dafür ist es ja Winter. Überraschend ist dies in jedem Jahr immer nur wieder für den Winterdienst in der Landeshauptstadt. Genauso sicher, wie der Winter kommt ist es, dass darüber in Erfurt diskutiert wird. Wie in jedem Jahr hat die Stadtwirtschaft gemeinsam mit dem Oberbürgermeister zum Winterbeginn erklärt, sie seien bestens gerüstet und neue Technik sei angeschafft. Leider kam die Technik wohl erst zu spät auf die Straße und der Salzgehalt der verstreut wurde, war etwas zu niedrig gewählt. Für die nächsten Tage wurde Besserung gelobt, allerdings soll es da auch nicht mehr schneien -) Inselsberg (2)Wie schön der Winter in Thüringen sein kann, habe ich heute bei einer dienstlichen Tour nach Brotterode erlebt. Vor dem Hintergrund des Erfurter Straßenzustands habe ich meinen alten Passat als “Wintertransportmittel” gewählt, aber außerhalb der Landeshauptstadt ist die Straße geräumt und schwarz. Weder die Fahrt den Inselsberg hinauf, noch der Weg nach Brotterode waren irgendwie beeinträchtigt. Bei einem kurzen Zwischenstopp auf dem Inselsberg waren dieses Mal perfekte Sicht und herrliches Winterwetter beisammen. In Brotterode war ich zu einem Gespräch mit dem Träger der dortigen Evangelischen Familienerholungsstätte “Haus am Seimberg”. Das Haus liegt wunderschön und bietet beste Voraussetzungen für Familienerholung und Familienbildungsmaßnahmen, die wir als Stiftung Familiensinn fördern. Das Jahresprogramm bietet aber auch noch genügend Raum für individuelle Besucher. Appartements und Einzel-, bzw. Zweibettzimmer stehen zur Verfügung und zudem ausreichend Tagungsräume. Bilder aus Brotterode und vom Inselsberg  

Gekämpft und verloren…

Unser Team
Unser Team
Leider ging auch unser erstes Spiel des neuen Jahres gegen die Damen vom Dresdner SC verloren. Überraschend war dies für die rund 400 Zuschauer nicht, sowohl von der Papierform, als auch dem Gesamtbudget liegen zwischen unserem Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam und dem Dresdner SC Welten. Der Vorjahresmeister Dresden verfügt über 1,65 Millionen Euro und eine Mannschaft mit mehreren Nationalspielerinnen. Auch die Reichhöhe am Netz – im Volleyball die Mischung aus Körperlänge und Sprungkraft spricht für die Damen des DSC – 1,99 m, 1,95 m, 1,95 m, 1,92 m und 1,90 – fast ein ganzer Sechser über 1,90! Allerdings gab es beim Deutschen Meister im Sommer letzten Jahres einen großen Umbruch. 11 Spielerinnen gingen und entsprechend viele im Team sind neu. Vor zwei Wochen kam mit den US-Zwillingsschwestern Kadie und Amber Rolfzen noch einmal Verstärkung. Vor dieser Ausgangssituation war es beachtlich, was unsere Mädels heute Abend geleistet haben. Im ersten Satz haben sie bis zum 20:21 gut mitgehalten und dann 22:25 verloren. Der zweite Satz war allerdings wie so oft zum Vergessen 9:25 waren eine deutliche Sache. Im dritten Satz meldeten sich unser Mädels aber mit einer tollen Abwehrarbeit eindrucksvoll zurück. Mit 25:22 ging der Satz an uns, was von den Rängen und auch den gegnerischen Fans Applaus und Anerkennung brachte. Im vierten Satz machte Dresden  mit 17:25 den Sack zu. Ich bin stolz darauf, was unsere Mädels gezeigt haben. Für vier unserer jungen Damen war es zudem eine besondere Bestätigung im Spiel gegen Dresden – hatten sie doch einst ihr Volleyballhandwerk an der Elbe in Dresden gelernt. Am 14. Januar gegen Aachen und danach Anfang Februar gegen Köpenick, VCO und Suhl kommt dann die Stunde der Wahrheit und unsere Mädels wollen endlich Punkte im Abstiegskampf. Wenn sie so wie heute Abend spielen mache ich mir da keine Sorgen.