Altern beim und mit Sport

Zahn der Zeit...
Zahn der Zeit nagt…
Eigentlich sollte es dieses Wochenende endlich soweit sein. Ich wollte mit meinem Sohn offiziell die Wasserski-Saison 2016 eröffnen. Ich kann mich nicht erinnern, dass dies einmal so spät in einem Jahr war. Zugegeben einige warme Tage gab es schon, aber so richtig Sommer hatten wir noch nicht. Aber auch dieses Wochenende war das Wetter nur für Indoor-Sport geeignet und so waren wir neben der obligatorischen Fitnesseinheit wieder einmal zu einer Runde Badminton. Zwei Dinge gilt es dazu als Fazit festzuhalten: ich werde älter und langsamer und mein 14jähriger Sohn wird älter und schneller. Zusammengefasst bedeutet dies, dass ich wohl nicht mehr lange gegen ihn beim Badminton gewinnen werde. Rund 30 Jahre regelmäßiges Badminton-Spiel bringen zwar eine ganze Menge Erfahrung, aber ewig reicht das nicht mehr als Vorteil 😉 Auch beim Fußball war am Wochenende zu sehen, dass es für die älteren schwieriger wird. Das Viertelfinale gegen Italien gewannen wir zwar erst im Elfmeterschießen, aber die Erfahrung der Italiener reichte eben auch nur bis dahin. Dennoch werde ich weiter regelmäßig Sport treiben – wenn der Leistungsgedanke nicht mehr trägt, dann eben Werterhaltung. Und ganz fest geplant ist, dass nächste Woche Wasserski gefahren wird, egal wie das Wetter ist. Ganz so alt bin ich ja doch noch nicht 🙂

Selma Hetmann ist mit an Bord

Mit Selma bei der Vertragsunterzeichnung vor drei Jahren
Mit Selma bei der ersten Vertragsunterzeichnung vor drei Jahren
Vereinspräsident Michael Panse ist sehr stolz mitteilen zu können, dass Selma Hetmann für das SWE Volley-Team auch in der 1.Bundesliga an den Start gehen wird. Heute unterzeichnete die blonde Mittelblockerin einen Einjahresvertrag mit Option auf Verlängerung für ein weiteres Jahr. Vor wenigen Wochen erst beendete die 20 jährige, die mittlerweile Ihre vierte Spielzeit beim SWE Volley-Team absolvieren wird, Ihre Berufsausbildung zur medizinischen Fachangestellten an der Sportklinik Erfurt. Die Geschäftsleitung der Sportklinik Erfurt hat mit der Übernahme der sympathischen Athletin nicht unwesentlichen Anteil daran, dass Selma ihren Traum – 1.Volleyball Bundesliga – nun leben kann. Selma ist sich der Doppelbelastung bewusst und hat den Ehrgeiz, den Spagat zwischen Leistungssport und Beruf zu meistern. „Für mich ist ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen. Die Anstrengungen der letzten Jahre haben sich nun ausgezahlt“, so Selma Hetmann, die über das Ausbildungsteam VC Olympia Dresden den Weg in Thüringens Landeshauptstadt gefunden hat. Jetzt gilt es sich erneut zu beweisen und den Herausforderungen in Deutschlands Eliteliga zu stellen. Pressestelle SWE VT

Zehn Jahre im Amt – kein Grund zum Feiern

OB Bausewein glänzt mit leeren Kassen, hohen Gebühren und Sanierungsstau CDU-Fraktionschef Michael Panse sieht mit dem zehnjährigen Amtsjubiläum des Oberbürgermeisters keinen Grund zum Feiern. Vielmehr erweckt das Erfurter Stadtoberhaupt den Eindruck einer gewissen Amtsmüdigkeit. Ein immenser Berg an Arbeit hat sich angehäuft und die Verwaltung kommt kaum hinterher. Ohnedies scheint die Kommunikation innerhalb seiner Verwaltung nur noch reduziert zu laufen. Auf ein Machtwort seitens des Oberbürgermeisters wird jedoch vergeblich gewartet. An erster Stelle sieht Panse die desaströse Finanzsituation Erfurts, mit der sich der Oberbürgermeister definitiv nicht rühmen kann. In diesem Jahr, aber auch schon in vergangenen Jahren, verlor er sich in Ankündigungsrhetorik. Ein Haushalt für 2016 ist bis heute nicht in Sicht. Kultur, Soziales sowie der Bau- und Investitionsbereich leiden massiv unter der vorläufigen Haushaltsführung. Des Weiteren attestiert Panse dem Oberbürgermeister einen Mangel an Kommunikationsbereitschaft. Dieser Mangel zieht sich über ein weites Spektrum. Neben verwaltungsinternen Schwierigkeiten werden der Stadtrat und die Fraktionen inzwischen auffällig oft außen vorgelassen. Vor allem fällt es dem Oberbürgermeister zunehmend schwer, mit den Bürgern überhaupt in den Dialog zu treten. Bürgerbeteiligung ist in Erfurt mittlerweile ein Minenfeld, das sich die Verwaltung selbst gelegt hat. Aus dem Kommunikationsproblem innerhalb der Verwaltung wird ein weiteres Problemfeld erkennbar. Scheinbar geht auf Grund mangelnder Absprachen einiges durcheinander und verliert sich entweder in Hektik oder Kleinteiligkeit. Ein von der CDU-Fraktion gefordertes Konzept zur Personalentwicklung steht – trotz mehrfacher Zusage durch den Oberbürgermeister – bis heute nicht. Teile der Verwaltung stehen ständig unter Druck, andere sind unterfordert. Führungsstrukturen sind zudem kaum erkennbar. Differenzen zwischen dem Oberbürgermeister und seinen Beigeordneten kommen erschwerend hinzu. Erhebliche Defizite sieht Panse auch bei den Plänen des Oberbürgermeisters zur Kita-Sanierung. Mit der Ankündigung der Sanierung aller Erfurter Kitas trat er bereits bei seiner Wahl im Jahr 2006 an. Das gebrochene Wahlversprechen begleitete den Oberbürgermeister kontinuierlich durch die letzten zehn Jahre besonders im Zusammenhang mit Kritik. Die Sanierung der betroffenen Kitas sollte eigentlich längst abgeschlossen sein. Für die Jahre 2012, 2014, 2016 und aktuell für 2018 wiederholte der Oberbürgermeister sein einstiges Wahlkampfversprechen. Voraussichtlich verschiebt sich der Termin nun sogar bis nach 2019. Zu dem Zeitpunkt sind einige der Kinder bereits schon bis zu drei Jahren in der Schule und erleben die Sanierung ihrer Kita nicht mehr. Allerdings kommt auch im Bereich der Schulen eine Bedarfswelle an Neubauten und Sanierungen auf Erfurt zu. Die Stadt wächst zwar und expandiert, der Oberbürgermeister handelt jedoch nicht dementsprechend. Gründe, warum Erfurt trotz hoher Einnahmen finanziell schlecht dasteht und kein Geld für nötige Sanierungen hat, liegen aus Sicht der CDU-Fraktion in der lahmenden wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt. Dabei spielt besonders die zuständige Beigeordnete keine ruhmreiche Rolle. Chancen werden vergeben, bestehendes Potential wird nicht genutzt. Neben den bestehenden großen Logistikern fehlen Bereiche, die der Stadt nachhaltig Geld in die Kasse spülen. Es mangelt an durchgehenden Gewerbeflächen und Offensiven zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung, so wie es die CDU-Fraktion wiederholt forderte. Stattdessen werden Unternehmen sogar hingehalten, sodass Projekte nicht umgesetzt werden können. Oft stehen dem unnötige Gutachten im Weg, die nicht nur die Vorhaben blockieren, sondern die Verwaltung selbst mit zusätzlichen Formalien aufhalten. Panse erklärt abschließend: „Der Oberbürgermeister wurde einst gewählt und wird für seinen Job bezahlt. Momentan fehlt es an Perspektiven für die Zukunft. Er sollte sein zehntes Amtsjubiläum für eine Initiative nutzen und die Ärmel hochkrempeln, um die Stadt aus der derzeitigen Stagnation herauszuführen. Dabei muss er zunächst seine eigene Verwaltung in den Griff bekommen und den Laden sprichwörtlich aufräumen. Es reicht nicht aus, bei schönen Projekten das rote Band durchzuschneiden, sondern es bedarf klarer Ansagen. Vor allem muss es endlich wieder vorwärts gehen. Trotz allem gratuliere ich dem Oberbürgermeister zu seinem Amtsjubiläum und wünsche ihm viel Kraft für die anstehenden Aufgaben.“

Verzögerter Start in die kommunalpolitische Sommerpause

Die Ausschüsse tagen auch im Sommer ;-)
Die Ausschüsse tagen auch im Sommer 😉
Vorige Woche war ich noch davon überzeugt, dass es ruhiger wird und der obligatorische kommunalpolitische Sommer beginnt. Das muss ich heute revidieren. Vier Pressemitteilungen der CDU Stadtratsfraktion in zwei Tagen und morgen geht es noch munter weiter. Die unangenehmen Nachrichten nehmen keine Rücksichten auf Fußball EM oder Sommerwetter. Wohlmöglich hofft der Oberbürgermeister, dass in der Sommerpause die Wahrnehmung dazu reduziert ist. Heute verkündete am Vormittag die Stadtverwaltung die Bauprojekte für den Sommer. Die Sperrung des Kaffeetrichters war dabei keine Neuigkeit – eher der bescheidene Rahmen für Sanierungen und Investitionen. 12,5 Millionen stehen zur Verfügung in “Friedenszeiten” also den vergangenen Jahren waren es stets 18 – 22 Millionen. Der Bedarf liegt bei bis zu 600 Millionen… Insofern wird weiter kräftig auf Verschleiß gefahren und an den vermeintlichen Prestigeprojekten weiter “gebastelt”. Wir haben heute die Streichung der Baumaßnahme Nordhäuser Straße gefordert. Die Stadt hat kein Geld dafür und notwendig ist es auch nicht dort rund 8 Millionen zu verbauen. Die EVAG müsste zudem mit finanzieren – und die hat gleich gar kein Geld dafür. Passenderweise kam am Nachmittag die Bestätigung dafür per Pressemitteilung des VMT. Ab dem 1.1.2017 steigen die ÖPNV-Preise im VMT-Gebiet. Grund: gestiegen Kosten, sinkende Zuschüsse. Vor gerade zwei Wochen haben der Oberbürgermeister und seine links-link-grüne Koalition noch im Stadtrats Traumschlösser von einem Sozialticket im VMT gebaut. Realismus nahe Null! Am Freitag könnte der Oberbürgermeister sein 10jähriges Amtsjubiläum feiern – wenn es was zu feiern gäbe. Derzeit schleppt er einen Rucksack unerledigter Hausaufgaben mit sich rum und lässt alles dahinplätschern. In einem kurzen Interview mit dem MDR-Thüringen Journal habe ich auf diesen Missstand hingewiesen. Es wird wohl ausreichen Stoff in den nächsten Wochen bleiben… Heute gab es noch die Unterausschusssitzung Kita – in Erfurt in der Regel Mangelverwaltung. Thüringenweit war das Kita-Thema heute auch in der Kritik. Die Bertelsmann-Stiftung legte bundesweite Vergleichszahlen zur Kita-Betreuung vor. Da in Thüringen in den letzten Jahren dazu nichts passiert ist hat sich die rot-rot-grüne Landesregierung mit den gleichen kritischen Anmerkungen herum zu schlagen wie die vorherigen Regierungen.

Überraschende Ankündigung: ÖPNV soll teurer werden

Mit Erstaunen nimmt die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat eine Pressemeldung vom 29. Juni 2016 zur Kenntnis, dass offenbar die Ticketpreise für Busse und Bahnen im Bereich des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) teurer werden sollen. Demnach würden die Preise ab dem 1. Januar 2017 im Schnitt um bis zu 2,7 Prozent steigen. Fraktionschef Michael Panse zeigte sich irritiert und erklärt dazu: „Die Tarifmaßnahmen des letzten Jahres konnten die Kostensteigerungen und die Senkung der Zuschüsse offenbar nur bedingt kompensieren. Es ist für uns verwunderlich, wie der Erfurter Oberbürgermeister als VMT-Träger in der letzten Stadtratssitzung am 15. Juni kein Wort über diese Entwicklung und die zu erwartenden Preissteigerungen verlieren konnte. Stattdessen hat er den Linken das Sozialticket im Rahmen des VMT noch schmackhaft gemacht. Es ist fraglich, wie er dies den übrigen Tarifträgern im Verkehrsverbund überhaupt nahe bringen will. Der Begriff ‚Realitätsbezug‘ scheint in dem Zusammenhang jedenfalls ein Fremdwort zu sein. Der Traum vom Sozialticket im Rahmen des VMT dürfte damit ausgeträumt sein, bevor überhaupt erste Gespräche dazu stattfinden.“ http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Ticketpreise-fuer-Nahverkehr-in-Mittelthueringen-steigen-ab-1-Januar-2017-schon-511215864 Zeitliche Zusammenhänge:
  • Beschluss zum Sozialticket am 15. Juni 2016
  • Beschluss bei der Verbundbeiratssitzung am 23. Juni 2016
Die Problematik hätte dem Oberbürgermeister damit per Einladung zur Verbundbeiratssitzung bereits am 15. Juni bekannte gewesen sein müssen.

Nordhäuser Straße zu den Akten legen

Fehlender Haushalt bewirkt Investitionsstau Vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattung zu Investitionen an Erfurter Straßen im zweiten Halbjahr 2016 äußert CDU-Fraktionschef Michael Panse deutliche Kritik. Im Rahmen der vorläufigen Haushaltführungen und wegen des fehlenden Haushaltsentwurfes sind kaum Investitionen möglich, weil Aufträge nicht ausgelöst werden können. Dies führt besonders im Baubereich zu weiterem Verschleiß der sanierungsbedürftigen Straßen und Brücken. Das Investitionsvolum wird in diesem Jahr nur etwa die Hälfte des Vorjahres betragen. Dringend notwendige Reparaturen und Sanierungen können nicht vorgenommen werden. In aktuellen Zeitungsberichten (TA/TLZ vom 29. Juni 2016) bestätigt die Verwaltung, dass die Investitionen für dieses Jahr mit 12,5 Mio. Euro viel zu gering beziffert sind. „Dies ist auch kein Wunder und alles andere als erfreulich“, kommentiert Panse und erklärt weiter: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In den Vorjahren lagen die Investitionen jeweils bei etwa 20 Mio. Euro, also circa das Doppelte wie in diesem Jahr und waren da schon zu gering bemessen. Die Investitionen können überhaupt erst getätigt werden, wenn ein beschlossener und genehmigter Haushalt vorliegt. Was nicht mehr in diesem Jahr auf Grund der knappen Zeit erledigt werden kann, muss ins Folgejahr genommen werden. Damit wächst der Sanierungsstau weiter. Im kommenden Jahr müsste die Stadt dann mit mindestens 30 Mio. Euro planen, um den Rückstand dieses Jahres aufholen zu können.“ Vor diesem Hintergrund fordert die CDU-Fraktion, das von der Stadt geplante und überteuerte Projekt für die Nordhäuser Straße zu den Akten zu legen. Diese Idee ist nicht finanzierbar und aus Sicht der CDU-Fraktion fachlich nicht ausreichend untersetzt. Panse sieht vielmehr den Sanierungsbedarf an zahlreichen Baustellen in ganz Erfurt und in einzelnen Ortsteilen, ebenso wie bei der Südeinfahrt, deren Sanierung im Zuge des MFA-Beschlusses des Stadtrates bestätigt, aber bisher nicht realisiert wurde. Kontinuierlich steigt in den letzten Jahren die Notwendigkeit von Investitionen, weil dringende Bedarfe, wie eine Welle von der Stadt hergeschoben werden. Es ist dabei in keinem Jahr gelungen, die Defizite des Vorjahres aufzuholen. Die CDU-Fraktion hat deshalb wenig Anlass zur Hoffnung, dass sich dies im kommenden Jahr bessern wird. Außerdem forderte die CDU-Fraktion in den vergangen Jahren wiederholt, den Haushalt rechtzeitig einzubringen und zu beschließen, weil ansonsten Ausschreibungen und Investitionen erst Mitte oder Ende Jahres getätigt werden können und dadurch deutlich teurer werden. Artikel TA    

Fußball ist nur die zweitschönste Nebensache der Welt

Unser Aushängeschild
Unser Aushängeschild
Auch wenn sich derzeit (fast) alles um die Fußball Europameisterschaft dreht und ich viele der Spiele im Fernsehen verfolgt habe, ist es nur die zweitwichtigste sportliche Angelegenheit! Selbstverständlich bleibt Volleyball die Nummer 1. Ich kann immer noch keinen Ball übers Netz bringen und bleibe daher bei eigenen Sportaktivitäten bei Squash, Badminton und Wasserski. Aber die Vorstandsarbeit bei unserem SWE Volley-Team soll zumindest dazu beitragen die Rahmenbedingung für unsere Mädels so zu schaffen, dass sie in der kommenden Saison erfolgreich in die 1. Volleyball Bundesliga starten. Seit dieser Woche sind die Spielpläne im Netz. Los geht es für uns am 22. Oktober bei den Ladys in Black in Aachen, vier Tage später noch einmal am gleichen Ort im Pokal und am 29. Oktober mit dem 1. Heimspiel gegen VCO Berlin. Am 5. November kommt es dann auch schon zum ersten Thüringenderby in Suhl. Zuvor gibt es am 10. und 11. September den Stadtwerke-Cup als Standortbestimmung. Bis zu den ersten Aufschlägen bleibt noch einiges zu tun. Unser GmbH-Geschäftsführer und Trainer Heiko Herzberg hat gleich mehrere Baustellen – Sponsorenaquise und Spielerinnen verpflichten in erster Linie.
...und die Fußball Viertelfinalspiele
…und die Fußball Viertelfinalspiele
Gestern Abend hat der Vorstand beraten und sich intensiv mit der Nachwuchssituation und den weiteren Mannschaften des Vereins beschäftigt von der Jugend bis zur Regionalliga gibt es auch dort reichlich zu tun. Als Beratungsort hatten wir einmal wieder das Waldcasino, einen Italiener, gewählt. Bei der Vorstandsterminplanung wussten wir aber noch nicht, dass zeitgleich das Fußball EM Spiel Italien – Spanien laufen würde. Aber alles blieb im grünen Bereich und es war gut, dass wir keine Tapas Bar ausgewählt hatten. Jetzt müssen wir nur abwarten wie herzlich wir bei der nächsten Vorstandssitzung willkommen sind – schließlich kommt ja nun das Viertelfinale am Samstag 😉 Allerdings ist das vielleicht bis zur nächsten Vorstandssitzung Mitte August vergessen. An dieser Stelle nutze ich gerne die Gelegenheit einmal Danke zu sagen – unseren Sponsoren und allen die ehren- und hauptamtlich dazu beitragen, dass wir in Erfurt erstklassigen Damen-Volleyball haben. Weitere Unterstützer sind immer herzlich Willkommen! Best friends gesucht

Technik die begeistert…

Technik-Museum Sinsheim
Technik-Museum Sinsheim
Mindestens zweideutig ist die Überschrift auf das Wochenende zu beziehen. Die Fußball EM bot mit den ersten Achtelfinalspielen einige Beispiele für Fußballtechnik am Ball und erstmals gab es nun auch ein Spiel der deutschen Mannschaft zu sehen, bei dem alle Kritiker begeistert waren. Leider waren wir (alle Familienmitglieder) wenig begeistert vom Spiel unserer zweiten Lieblingsmannschaft hinter Deutschland. Kroatien verlor leider und da half es auch nicht, dass wir im Kroatien-Trikot in der Hotelbar die Daumen gedrückt haben. Ich war am Wochenende einmal wieder bei meinem Kurzen zu Gast und wir haben das Wochenende in Baden-Württemberg gestaltet. In der Therme in Sinsheim haben wir unter Palmen gelegen. Den Hotelpool im Leonardo in Heidelberg-Walldorf haben wir genauso intensiv genutzt, wie den Fitnessraum und am Abend zum Fußball die Hotelbar. Der Sonntag war dann Technik-Tag. Wir waren wieder einmal im Technik-Museum in Sinsheim. Neben den vielen Flugzeugen, Autos und Motorrädern gab es eine Sonderausstellung zu Spur 1 Modellen. Da mein Sohn Julian begeisterter Eisenbahnfan ist, war er natürlich davon besonders angetan. Wie immer hat die Zeit in Sinsheim nicht ausgereicht – also wieder kommen! Der restliche Technik-Teil war dann Fußball – die erste Halbzeit Deutschland- Slowenien im Autoradio auf der Rückfahrt (dieses Mal staufrei) und die 2. Halbzeit daheim vorm Fernseher. Technik-Museum Therme Sinsheim Bilder aus Sinsheim  

Ferienstart

Gute Ferien - zumindest den Schülern und Lehrern in Thüringen :-)
Gute Ferien – zumindest den Schülern und Lehrern in Thüringen 🙂
Thüringen beginnt in diesem Jahr wieder den Reigen der Urlaubsländer und deshalb kann sich mein Sohn Jonas jetzt schon die verdiente Auszeit am Ende der 8. Klasse gönnen. Im Gegensatz zur rot-rot-grünen Landesregierung kann er eine gute Leistungsbilanz vorlegen und deshalb sind seine Eltern (wie hoffentlich viele andere Eltern auf ihre Kinder) mächtig stolz. In den nächsten sechs Wochen ist sowohl für die Schulkinder, als auch in der Thüringer Landes- und Erfurter Kommunalpolitik Sommerpause und es passiert wahrscheinlich nicht viel. Ich werde auch auf der Homepage und in den sozialen Netzwerken etwas weniger präsent sein – allerdings nur, um Energie für die Spätsommertage zu tanken. Unser Oberbürgermeister hat für die Sommerpause seinen Haushaltsentwurf angekündigt. Ich sehr gespannt, ob er sich daran hält. Allerdings hat er nicht verraten, wie weit bei ihm die Sommerpause geht. Mein jüngster Sohn Julian hat zum Beispiel in Baden-Württemberg erst Ende Juli Schulferien und die gehen dann bis Mitte September 😉

Wir sind die Schillers…

Volle Aula zum Festakt
Volle Aula zum Festakt
Anlässlich des 120jährigen Bestehens des Schulstandorts in der Schillerstraße wurde die Schulhymne der Schillerschule erstmals vorgestellt und gesungen. Ich kann dabei kräftig mitsingen – “wir sind Schillers…” oder anders gesagt einmal Schiller-Schüler immer Schillerschüler. Allerdings ist mein letzter Schultag an der Schillerschule nun schon 33 Jahre her 10b im Jahr 1983 😉 In den letzten 33 Jahren blieb der Kontakt zu meiner alten Schule aber immer lose bestehen. Zum Klassentreffen waren wir einmal dort, bei Projekttagen habe ich die Schule besucht und im Bildungsausschuss der Stadt haben wir dazu beraten, als es um die Gründung der heutigen Gemeinschaftsschule ging. Ich habe mich daher sehr gefreut, dass mich Schülerinnen der Schillerschule vor einigen Wochen bereits im Rahmen einer Projektarbeit zu meiner Schulvergangenheit, aber auch zu der meines Vaters befragten. Mein Vater war an der Schillerschule in den 70 und 80ger Jahren Mathelehrer.
Mit dem alten Schiller :-)
Mit dem alten Schiller 🙂
Als meine Eltern am Ende der 7. Klasse entschieden, dass ich die Schule wechseln müsse (von der POS 39 Karl-Marx in die POS 24 Friedrich-Schiller) war ich zunächst wenig begeistert. Aber meine schulischen und Verhaltensleistungen bedingten den “Wechseldrang” meiner Eltern und ich musste mich fügen. Täglich eine halbe Stunde mit der Straßenbahn vom Rieth in die Schillerstraße hatten aber am Ende einen positiven Effekt. Ich habe in die Bücher geschaut und war dadurch immer ganz gut vorbereitet. Ich blicke deshalb gerne auf meine Schulzeit und auf die Schillerschule zurück. Bei der großen Feier gestern Abend in der Aula gab es ein buntes Programm, Musik, Tanz, Puppenspiel, Modenschau und Grußworte. ich war sehr gerne dabei und habe die Gelegenheit genutzt auch einmal wieder durch die Klassenräume zu schauen. Und natürlich habe ich mich an den alten Wolfang Protze-Song erinnert “Der alte Schulhof ist der schönste Platz den es für mich gibt“. Herzlichen Glückwunsch zum Schuljubiläum und alles Gute für die nächsten 120 Jahre! Bilder aus der Schillerschule