Heringsessen in Erfurt

Lecker!
Zum Aschermittwoch ist es Tradition geworden, dass die politischen Parteien zum Karnevalsabschluss und Beginn der Fastenzeit noch einmal kräftig zulangen. Die Thüringer CDU hält da stets mehrer Optionen bereit. Seit vielen Jahren trifft sich der größte Stammtisch Thüringens in Bad Sulza. Politprominenz, Heringe, Bier und kräftige Worte – auf Einladung von Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring treffen sich 500 Freunde der CDU dazu. Ministerpräsident Bernhard Vogel ist immer dabei, auch seine Nachfolger im Amt und dazu die ganze CDU-Spitze. In diesem Jahr war ich aber wieder bei der “kleineren Schwester-Veranstaltung” in Erfurt zum Politischen Aschermittwoch. Seit genau 20 jahren lädt bei uns der CDU-Ortsverband “Am Steiger” unter Führung des Ortsverbandsvorsitzenden Jörg Kallenbach zum Heringsessen und zum politischen Aschermittwoch ein. Früher warne wir regelmäßig im Hopfenberg, jetzt seit einigen Jahren im Schnitzelheinz. Immerhin treffen sich dazu 80 Handwerksmeister und Freunde der CDU. Auch in diesem Jahr gab es wieder ausreichend Hering und Reden vom Thüringer Handwerksmeister-Präsident Stefan Lobenstein und der CDU Kreisvorsitzenden Marion Walsmann.  Es hat Spaß gemacht und dies obwohl ich auf das Bier zum Hering konsequent verzichtet habe. Seit etlichen Jahren ist die 40tägige Fastenzeit immer Anlass auf Alkohol komplett zu verzichten. Kombiniert mit sportlichen Aktivitäten tut das dem Körper gut – das werde ich auch dieses Jahr so halten 🙂 Bilder vom Heringsessen  

Frauen brauchen bessere Rahmenbedingungen für politisches Engagement

Übernahme der französischen Parité-Regelung bei der Aufstellung von Wahllisten würde Frauen stärken Der Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für Antidiskriminierung, Michael Panse, hat heute in Erfurt anlässlich des Internationalen Frauentages bessere Rahmenbedingungen für politisches Engagement von Frauen gefordert. Michael Panse sagte: “Die Übernahme der französischen Parité-Regelung bei der Aufstellung von Wahllisten würde Frauen stärken. Ich stehe hinter dieser Forderung. Aber auch sie kann allein nicht ausreichend dafür sorgen, dass Frauen in gleichem Umfang politische Ämter wahrnehmen, wie dies Männer tun. Das Beispiel Frankreichs wie auch das alltägliche politische Geschäft in anderen Ländern, insbesondere in vielen Kommunalparlamenten, zeigt, dass Frauen sich bessere Rahmenbedingungen für politisches Engagement wünschen. Dazu gehören beispielsweise familienfreundliche Tagungszeiten von politischen Gremien, die auch Männern in unserer sich verändernden Gesellschaft entgegen kämen. In allen Parteien sind Frauen immer noch unterrepräsentiert. Auch die Formen politischer Arbeit in den Parteien und Gremien müssen sich verändern. Dann würde sich auch der Anteil von Frauen in der Mitgliedschaft von politischen Parteien erhöhen und so auch das Argument der Unverhältnismäßigkeit einer fünfzigprozentigen Quotierung entkräften.” Hintergrund: Im Rahmen des internationalen Frauentages am 8. März veranstaltet der Landesfrauenrat Thüringen gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Diskussionsforum zum Parité-Gesetz. Frauenräte und -verbände in Deutschland fordern in Deutschland rechtliche Regelungen nach dem Vorbild des französischen Parité-Gesetzes. Es schreibt vor, dass der Frauenanteil auf Wahllisten 50 Prozent zu betragen habe. Unter anderem beklagt auch der Deutsche Juristinnenbund (djb), dass die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler, also die Frauen, seit Jahren nicht angemessen im Deutschen Bundestag repräsentiert seien. Damit leide die “repräsentative Demokratie” in Deutschland an einem demokratischen Defizit. Quotenregelungen würden nicht gegen die Parteienfreiheit verstoßen.

„Stell Dir vor, es ist Wahl und alle gehen hin!“

Natalie Holzhaus mit Prof. Dr. Däubler-Gmelin
Seit Montag dieser Woche macht die Schülerin Natalie Holzhaus ein Praktikum bei uns in der Fraktion. Ich habe Natalie bei der Beratung zur Schulnetzplanung als engagierte Schülersprecherin (damals noch an ihrer Schule in Urbich) kennengelernt und ihr angeboten bei uns in der Stadtratsfraktion ein Praktikum zu machen. Inzwischen ist sie Schülerin am Gutenberg-Gymnasium und immer noch hoch engagiert und politisch interessiert. Am Dienstagnachmittag waren wir gemeinsam bei einer Veranstaltung des Bündnisses für Mehr Demokratie in Thüringen im Landtag. Den nachfolgenden Bericht über die Veranstaltung hat Natalie geschrieben und ich veröffentliche ihn gerne: Im Rahmen meines einwöchigen Schülerpraktikums in der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat hatte ich die Möglichkeit einen Einblick in den Landtag zu bekommen. Die Veranstaltung Soziale Inklusion “Stell dir vor, es ist Wahl und alle gehen hin” beschäftigte sich mit der Thematik Wahlpflicht und ob diese eingeführt werden sollte. Den ersten Beitrag an diesem Nachmittag hielt Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Sie war mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt, erlangte aber durch ihre Rede ein großes Interesse und Respekt meinerseits vor ihrer Person. Sie stellte umfassend ihre Auffassung von Demokratie dar und hinterfragte die Tatsache, warum immer weniger Wahlbeteiligung in Deutschland nachzuvollziehen wäre. Für mich war es interessant als “Normal-Bürger” zu erfahren, wie eine Person, die im politischen Leben manifestiert ist, die Gründe der sinkenden Wahlbeteiligung sieht. Sie griff Argumente auf, die man sonst auf der Straße oft von sozial schwächeren Menschen hört. Beispielsweise: “Politiker kümmern sich eh nicht”, “Parteien wollen alle das Gleiche” oder “Was hat der Bundestag denn noch zu entscheiden?”. Bei der letzten Frage kam sie zu dem Entschluss, dass es wichtig sei, dass Politik Marktunabhängig sein muss. Das Hauptproblem scheint, so Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Bundesjustizministerin von 1998 bis 2002 und Bundestagsabgeordnete von 1972 bis 2009), dass die Exekutive Gewalt und somit die Definition der Demokratie heut zu Tage verschoben werde. Somit sollte man sich um die sinkende Wahlbeteiligung weniger Sorgen machen, sondern sich das Ziel setzen die Demokratie zu stärken. Auch auf die Rolle der “jungen Leute” in der heutigen Politik ging sie ein. Junge Menschen scheinen sich in der Politik nicht stark genug zu engagieren. Ihr Interesse geht zurück und oftmals fehlt das Wissen.
Das Politikerpodium
Als junger Mensch, ein wenig angesprochen, fügte ich dem hinzu, dass das Desinteresse der jungen Menschen an Politik teilweise nicht verwunderlich ist. Denn “Politikersprache” schreckt nicht nur ab, die Informationen welche übermittelt werden sollen, werden inhaltlich gar nicht verstanden. Außerdem sollten junge Menschen nicht erst mit sechzehn, siebzehn oder achtzehn Jahren erstmalig mit Politik und dessen Bedeutung konfrontiert werden. Meiner Meinung nach sollte diese Art von Aufklärung und Motivation im ersten Wendepunkt der Entwicklung (beispielsweise in der Pubertät im Alter ab zwölf, dreizehn Jahren) geschehen. Die beste Art und Weise der Informationsvermittlung ist die mündliche Art. Auch wenn Flyer eine beliebte Informationsbroschüre sind und viel Geld in deren Herstellung investiert wird, denke ich, dass sie nicht immer sehr sinnvoll sind. Denn wer liest sich das immer alles durch? Die Wirkung ist daher nicht zweckmäßig. Ein Umdenken in der Schulung der Politik für Kinder und Jugendliche halte ich für dringend notwenig. Politik sollte nämlich, besonders für die junge Generation, ein immer aktuelles und spannendes Thema sein. Sie gestaltet das heute und dessen Auswirkungen auf die Zukunft. Wir, als junge Menschen sollten an beiden besonderes Interesse haben. Wie man vielleicht aus den letzten Sätzen heraus lesen kann, hat mich der Beitrag von Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin sehr beschäftigt und auch zum Nachdenken inspiriert. Um sich weiterentwickeln zu können, braucht man neue, gute Denkansätze. Diese verlangen wiederum stichhaltige Quellen, Erfahrungen oder, wie es in diesem Fall war, eine gute Rede. Die anderen Beiträge waren ebenfalls interessant und ich möchte sie mit meiner nicht ausführlichen Darlegung keinesfalls abwerten. Es war allerdings amüsant für mich, selbst festzustellen, dass ich einigen Beiträgen aufgrund der Fachsprache nur schwer folgen konnte. Auch zum Thema Wahlrecht ab 16 äußerte ich mich. Die meisten scheint meine Meinung überrascht zu haben, denn ich halte nicht unbedingt viel davon, das Wahlalter auf 16 abzusenken. Es gibt U18-Wahlen und auch andere Möglichkeiten, sich politisch als Minderjähriger zu partizipieren. Selbst diese sind recht unbekannt. Wenn der Stellenwert dieser U18-Wahlen im Bundestag und die Popularität dieser Wahlen steigt, denke ich, ist ein Großteil der Jugend damit ausreichend zufrieden. Zumindest sollte das der erste Schritt sein, bevor man weiter denkt. Bei den Einzelbeiträgen wurden ebenfalls Volkabstimmungen thematisiert. Diese können, wie Beispiele in der Schweiz oder in Hamburg zeigten, nicht immer die gewünschte Wirkung erzielen. Bei einer solchen Abstimmung ist das Risiko einer Verfälschung groß und wird deshalb von vielen Politikern nicht immer als positiv bewertet. Nach den Einzelbeiträgen folgte eine Podiumsdiskussion der anwesenden Fraktionsabgeordneten aus den Parteien Linke,  Grüne, CDU, SPD und FDP, zum Thema “Brauchen wir eine Wahlpflicht?”. Wenn ich ehrlich sein soll, war es nur teilweise interessant. Manche Kommentare waren weniger professionell und manche Aussagen erinnerten mehr an Wahlkampf als an eine sachlich-politische Diskussion. Der letzte Akt dieser Veranstaltung waren die sieben mal 7 Minuten Reden. Diese sieben Themen waren:
  1. Wahlrecht für Ausländer einführen!
  2. Wahlalter absenken!
  3. Barrierefreies Wählen ermöglichen!
  4. Reform des Thüringer Landtagswahlrechts angehen!
  5. Verständliche Sprache wählen!
  6. Mit Abstimmungsbroschüren informiert entscheiden!
  7. Aufsuchende Beteiligung verstärken! Beispiel: Olympische Spiele London
Besonders positiv fand ich die Rede über “Barrierefreies Wählen ermöglichen”. Zusammenfassend möchte ich erwähnen, dass die Ansichten welche hier beschrieben sind, meine eigene Meinung darstellen. Die Berichterstattung ist außerdem aus meinem Gedächtnis heraus geschehen. Abschließend möchte ich sagen, dass ich mir wünschen würde, dass diese Art von Veranstaltungen mehr Anklang und Interesse in der Bevölkerung finden würde. Abgesehen von der Länge der Veranstaltung, war es eine gelungene und interessante Zeit im Landtag.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei…

Den letzten Orden der Saison habe ich von meinem Sohn bekommen 🙂
Die diesjährige Karnevalssaison ging lang. Das hatte den Vorteil, dass die Prunksitzungen nicht ganz so dicht gedrängt hintereinander waren. Am Montagabend war ich noch einmal beim AKC im Kaisersaal zum Rosenmontagsball – am Ende waren es damit aber drei Veranstaltungen weniger, als letztes Jahr. Den Landtagskarneval gibt es seit einigen Jahren nicht mehr, den Medienfasching ebenso, beim MDR “Herrliches, närrisches Thüringer” konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht und bei der BePo passte der Termin nicht.  Bei der Volkssolidarität im Bortaltreff fand allerdings noch der Seniorenkarneval statt. Bei letzterer Veranstaltung war ich sehr gerne zu Gast, weil es sich auch mit meiner beruflichen Tätigkeit verbindet. Seit zwei Jahren betreibt die Volkssolidarität dort im Gebäude der WBG den regelmäßigen Seniorentreff. Im Umfeld wohnen besonders viele Senioren und die WBG sah die Verantwortung, ihnen eine Anlaufstelle einzurichten. Beim Karneval und bei vielen anderen Veranstaltungen treffen dort auch die Generationen aufeinander. Die Tanzgruppen von Corona Dance  vom Verein Opus Cultum e.V. trainieren dort jeden Dienstag und so bedanke sich die Gruppe mit einem bunten Tanzprogramm für die Gastfreundschaft. Beachtlich ist, was die Kleinen auf die Bretter legten. Von den ganz Kleinen, die gerade einmal fünf Jahre alt sind, bis zur Drittplatzierten der Thüringer Meisterschaften reicht das Spektrum.
Die Tanzgruppe von Corona Dance
Lediglich das Trainer/Betreuerpaar tanzte aus Platzgründen dieses Mal nicht mit. Besonders gefreut habe ich mich, dass ich vom Moderator des Nachmittags den letzten und fünften Orden der Saison bekommen habe. Davon hatte mir mein Sohn vorher nichts verraten und so war die Überraschung umso größer. Seit einigen Jahren organisiert mein Sohn Maximilian mit seiner Freundin den Verein Corona Dance und sie haben beide auch zusammen bei den Thüringer Meisterschaften mitgetanzt. In den kommenden Wochen sind sie schon wieder bei zwei Turnieren. Das Tanztalent hat Max zweifellos nicht von seinem Papa, ebenso wie mein mittlerer Sohn sein Talent für das Fagott auch nicht von mir haben kann. Aber gerade deshalb bin ich stolz auf meine Jungs – und auch der ganz Kleine wird bestimmt irgendwann seinen Brüdern nacheifern.

Herzlich Willkommen im Team!

Stefan Schröder – neu im Mitarbeiterteam
“Zuwachs“ und Unterstützung in der Fraktionsgeschäftsstelle Mit neuem Schwung startet unsere CDU-Fraktionsgeschäftsstelle in den Frühling. Ab dem heutigen Rosenmontag erhält die Geschäftsstelle der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat Unterstützung von Stefan Schröder als Fraktionsmitarbeiter. Der 30-jährige Historiker und Staatswissenschaftler arbeitete bereits im Jahr 2012 temporär für die Fraktion und gehört nun erneut zum Geschäftsstellenteam. Stefan Schröder ist verheiratet, hat zwei Kinder und engagiert sich ehrenamtlich als CDU-Ortsverbandsvorsitzender in Erfurt-Marbach. 
Zum Praktikum bei der Stadtratsfraktion – Natalie Holzhaus
Seit gestern absolviert zudem die 17-jährige Natalie Holzhaus ein Praktikum bei der CDU Stadtratsfraktion. Sie ist Schülerin am Gutenberg-Gymnasium und im Bereich der Jugendarbeit ehrenamtlich engagiert. Zudem vertrat sie in den vergangenen Jahren im Rahmen der Schulnetzplanung als Schulsprecherin die Positionen der Schüler – damals noch für den Ortsteil Urbich. Ich freue mich sehr über ihr Interesse an der Kommunalpolitik der CDU und insbesondere der Arbeit unserer CDU Stadtratsfraktion. Homepage der CDU Stadtratsfraktion  

Karnevalsumzug 2014

Der MKC 2014
Seit nun elf Jahren bin ich in jedem Jahr beim Erfurter Karnevalsumzug auf dem Festwagen des MKC aus Marbach dabei. Nur einmal nicht – da sind wir alle gelaufen, als der Umzug von der Stadt abgesagt wurde. In diesem Jahr waren wir relativ weit hinten – mit der Wagennummer 40 waren die fünf Wagen des MKC unterwegs. Dafür konnten wir aber die zweite Streckenhälfte in der Sonne fahren, weil das Wetter im Laufe des Nachmittags imme besser wurde. Die Stimmung war sowieso wie in jedem Jahr durchgängig gut. Blumen, Kamellen und Schokolade wanderten in Mengen vom Wagen ins Publikum. Dank einiger neuer “Auflagen” der Stadt war dieses Jahr Konfetti verboten und erstmal war es auch verboten Taschenrutscher, also Alkohol vom Wagen zu reichen/werfen. Auch die Musik wird inzwischen stark reglementiert – und vor 12 Uhr sowieso nicht erlaubt. Allerdings haben wir uns an die meisten der kommunalen Spielregeln nicht gehalten 🙂 Helau und Heijo! Bilder vom Umzug 2014

KKH und FACEDU Helau!

KKH Helau
Die Karnevalssaison nähert sich dem Höhepunkt! Mit den Prunksitzungen beim KKH im Kaisersaal am Freitag und beim FACEDU gestern Abend im Brettl ist nun der größte Teil der Sitzungen absolviert. In diesem Jahr waren es für mich weniger Veranstaltungen, als in den vergangenen Jahren. Die Fernsehsitzung des MDR musste ich aus Krankheitsgründen absagen und in die Thüringenhalle sowie zum Bepo-Fasching habe ich es dieses Jahr leider nicht geschafft. Aber natürlich war ich bei den drei Vereinen bei denen ich Mitglied bin. Beim MKC in Marbach bin ich das schon seit 11 Jahren, beim KCA in Alach ähnlich lange und beim FACEDU seit zwei Jahren. In diesem Jahr waren die Karnevalsveranstaltungen in Erfurt alle durchweg gut. Dies wird sich sicher auch beim heutigen Festumzug und morgen Abend beim AKC fortsetzen. Mich beeindruckt in jedem Jahr aufs Neue das ehrenamtliche Engagement der vielen Aktiven. Um so ärgerlicher ist, dass den Karnevalisten jedes Jahr neue Steine entgegen rollen. Der MKC muss inzwischen beträchtliche Mieten für das selbst mit erbaute Familienzentrum bezahlen. Andere Vereinen passiert das gleiche für Lagerräume und die Gebühren für den Umzug steigen jedes Jahr. Die Stadt schmückt sich zwar gerne mit vielen Besuchern, aber wenn es darum geht Unterstützung zu leisten, finden sich meist Ausreden. Im Stadtrat haben wir in den nächsten Sitzungen gleich zwei Anträge dazu. Zum einen geht es um die Räume des MKC und zum anderen um die Ehrenamtsförderung für Vereine. Bei letzterem Thema gibt es jetzt zumindest positive Signale aus dem Fachausschuss. Jetzt geht es ersteinmal los zum Umzug – wie in jedem Jahr fahre ich auf dem Wagen des MKC mit – Heijo! Bilder vom KKH Bilder vom FACEDU

16. Thüringer Motorradtage

Auf geht es in die neue Saison!
Bereits vor zwei Wochen bin ich in die neue Bike-Saison gestartet. Da an meiner NTV hinten ein Nummernschild ohne Begrenzung dran ist, ging das problemlos, zumal das Bike nach der kurzen Pause gleich wieder angesprungen ist. Heute nun war pünktlich zum 1. März die Straße wieder voll mit Motorrädern. Dies lag daran, dass viele Saisonkennzeichen haben und damit meist ab dem 1. März starten. Zudem war heute bestes Wetter. Der dritte Grund und wichtigste Grund war aber, dass heute und morgen die 16. Thüringer Motorradtage in der Erfurter Messe stattfinden. Alles an Zubehör, neue Bikes, Modenschauen und spektakuläre Bike-Shows lockten die Fans aus ganz Thüringen an. Mit meinem Sohn Jonas bin ich natürlich mit dem Motorrad zur Messe gefahren und danach haben wir noch eine erste gemeinsame Tour gemacht. Allen Bike-Freunden eine gute und unfallfreie Saison und die linke Hand zum Bikergruß! Bilder von den Motorradtagen  

SPD schließt künftige Kita-Gebührenerhöhungen nicht aus

Mit Befremden hat die CDU-Stadtratsfraktion heute Aussagen der SPD zur neuen einheitlichen Entgeltordnung zur Kenntnis genommen. Die CDU-Stadtratsfraktion warnt die SPD eindringlich davor, den gefundenen breiten Konsens bereits vor der abschließenden Beratung im Stadtrat aufzukündigen. Die in der heutigen Ausgabe der Zeitung Thüringer Allgemeine nachzulesende Ankündigung des Oberbürgermeisters Andreas Bausewein und des Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Denny Möller zur Anwendung der Revisionsklausel ist eine unverhohlene Drohung mit künftigen Gebührenerhöhungen. In der Revisionsklausel wird unter anderem gefordert „die Angemessenheit des Beitragsaufkommens“ zu prüfen. Die Interpretation, dass die Gebührenhöhe angepasst werden könne und dies nach Meinung von Herrn Möller für beide Seiten gelten würde, also auch für Erhöhungen, wird von der CDU mit deutlichen Worten abgelehnt. Der Fraktionsvorsitzende der CDU Michael Panse erklärt dazu:
Stein des Anstoßes…
„Für die CDU-Stadtratsfraktion soll die Revisionsklausel dazu dienen, unbillige Härten zu vermeiden und den Einstieg in nachhaltige Gebührensenkungen vorzubereiten. Offensichtlich sieht die SPD darin hingegen vorallem ein Instrument, je nach Kassenlage die Elterngebühren zu erhöhen. Dies ist das Gegenteil von dem von Elternvertretern geforderten und von der SPD in Sonntagsreden verkündeten Ziel, perspektivisch eine Beitragsfreiheit bei der Kinderbetreuung zu wollen. Angesichts der aktuellen Positionierung der Herren Bausewein und Möller ist das Vertrauen der CDU und der Erfurter Eltern darauf, dass dies ein ernstgemeintes Anliegen der SPD sei, schwer erschüttert. Bereits zwei Mal hat der Oberbürgermeister versucht die Elterngebühren zur Sanierung des maroden Erfurter Haushalts heranzuziehen. Die SPD schließt auch künftige Gebührenerhöhungen nicht aus. Wir werden gemeinsam mit den Eltern jeglichen Bestrebungen dies zu tun entgegentreten.“

Vom Marienkäfer zum Wahlkampf

Der Geburtstagsmarienkäfer
Ein volles Programm gab es gestern Abend und heute und in der Vielfalt war alles dabei! Am gestrigen Abend ging es bei der Jugendhilfeausschusssitzung ausnahmsweise mal sehr sachlich zu und die Beschlüsse wurden einmal mit großer Mehrheit gefasst. Danach folgte die Vorstandssitzung unseres Fördervereins Alte und Kleine Synagoge. Neben der Vorbereitung der 21. Jüdisch-Israelischen Kulturtage sind wir derzeit auf der Vorsitzendensuche. Mit dem Rücktritt unseres bisherigen Vorsitzenden amtiere ich zwar als sein Stellvertreter, aber mit Blick auf die weitere Arbeit wollen wir das Amt zügig wieder neu besetzen. Bei der Vorstandssitzung des SWE Volley-Teams haben wir über das bevorstehende Saisonfinale beraten. Noch sechs Spiele stehen auf dem Programm für unsere Damen und noch ist alles von Platz 1 bis Platz 6 drin (aktuell liegen wir auf dem 3. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga). Heute Vormittag begann der Tag mit einer Geburtstagsfeier. Die Erfurter Kita Marienkäfer am Ringelberg wurde 40 Jahre alt. Da ich sowohl den Kita-Träger Jul e.V. als auch die Einrichtung gut kenne, war ich mit vielen anderen Gästen gerne bei der Geburtstagsfeier dabei. Sozialministerin Heike Taubert schnitt den Geburtstagskuchenkäfer an und alle beteiligten freuten sich einmal über positive Kita-Nachrichten in Erfurt (selten genug).
Im Gespräch mit Ilona Eisner
In einem Interview mit Ilona Eisner vom Landesfrauenrat habe ich danach zum französischen Parité-Gesetz Stellung bezogen. Als Ansprechpartner der Landesregierung halte ich die Forderung nach einer ähnlichen Regelung in Deutschland für berechtigt. Allerdings ist es noch wichtiger die Rahmenbedingungen zur aktiven Teilhabe von Frauen an der Politik zu verändern. Endlose Gremienberatungen schrecken viele Frauen eher ab. In der kommenden Woche wird es ein Diskussionsforum des Landesfrauenrates geben, bei dem sowohl das Interview gezeigt, als auch das Thema diskutiert werden soll. Nahtlos angeschlossen hat sich die Ausschussberatung Bildung und Sport im Rathaus. Leider mit einem wenig erfreulichen Ausgang für den Reiterhof Stotternheim ging die Diskussion nach eineinhalb Jahren zu Ende. Die Verwaltung will den Erhalt nicht und hat erfolgreich nach Ausreden gesucht und immer neue Hürden aufgestellt. Diese Art des Verwaltungsagierens haben wir in den vergangenen Monaten mehrmals erlebt, zuletzt erst wieder bei der Kita Drei-Käse-Hoch. Im Rahmen des Kommunalwahlkampfes werden wir unter anderem diese Arroganz gegenüber von Bürgerinteressen ansprechen. Über die Wahlkampfthemen, Termine und die Wahlkapfinstrumente haben wir dann noch beim 3. Kandidatentreffen zur Kommunalwahl am 25. Mai diskutiert. Immerhin 35 der 50 CDU-Kandidaten waren dabei 🙂