
Besuch im Jugendhilfezentrum Aster

Ihr Stadtrat für Erfurt

Mit der Umstellung auf die neue Version von WordPress war ersteinmal die Homepage für einige Tage “zerschossen”. Dank freundlicher Unterstützung klappt jetzt aber wieder alles. In der schnellen virtuelln Zeit lohnt es sich aber nur noch die letzten Tage schlaglichtartig aufzuarbeiten und dann den Blog-Blick nach vorne zu richten 🙂
Beim geschäftsführenden CDU-Kreisvorstand (Montag), der gemeinsam mit der Fraktion tagte, haben wir die kommunalpolitischen Themen der nächsten Wochen diskutiert. Aber vorerst gibt es nicht viel Neues zu berichten, wir warten mal ab, wie sich die anderen Fraktionen zur Beigeordnetenwahl positionieren. Dienstag stand der Betriebsausflug des TMSFG nach Freyburg auf dem Programm, Mittwoch eine Podiumsdiskussion bei der Landeseniorenvertretung. Dabei ging es um Altersarmut – ein brandaktuelles Thema! Am Abend hatte die CDU-Landtagsfraktion zum Sommergespräch in den Kressepark geladen.
Heute wurde dann im Rathaus der Lokale Aktionsplan Demokratie im Festsaal des Erfurter Rathauses vorgestellt und wir werden am Abend das kommunale Jugendzentrum Aster mit dem Arbeitskreis Jugendhilfe besuchen. Davon werde ich dann zeitnah berichten. 
Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat bemängelt die schleppende Umsetzung des Stadtratsbeschlusses zum Umbau des Steigerwaldstadions zu einer Multifunktionsarena, über den im Februar 2012 abgestimmt wurde und dessen schnelle Umsetzung mit allen Details – insbesondere zur Umfeldgestaltung – die CDU-Fraktion einfordert.
Teil dieses Beschlusses, der von der Stadtverwaltung offenbar besonders vernachlässigt wird, ist u.a. auch ein Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion, der vom Oberbürgermeister bis August 2012 Konzepte zur Umfeldgestaltung und zur Verkehrsanbindung forderte, die aber nicht termingerecht vorliegen. Dazu gehören ein Anwohnerschutzkonzept, ein ÖPNV- und Parkkonzept sowie die Um- bzw. Neugestaltung der Erfurter Südeinfahrt.
Die Antworten der Stadtverwaltung auf Nachfragen seitens der CDU-Fraktion belegen, dass der Punkt des Beschlusses zur Umfeld- und Verkehrskonzeption im Zusammenhang der Multifunktionsarena gar nicht oder nur mäßig in Angriff genommen wurde. Obwohl der Beschluss schon im Februar gefasst wurde, sind minimale Regungen erst ab Sommer zu erkennen.
Fraktionschef Michael Panse erklärt dazu: „Es scheint, als ob sich der Oberbürgermeister und sein Parteikollege Machnig innerlich mittlerweile von dem Vorhaben verabschiedet haben. Die bisherigen Bemühungen der Stadtverwaltung, den Beschluss vollständig umzusetzen, sind alles andere als ausreichend und hätten bereits im Frühjahr beginnen müssen, selbst wenn auf EU-Ebene die Förderung für die Arena als solche noch überprüft wird. Mit dem damaligen Ergänzungsantrag hatte die CDU-Fraktion u.a. Bedenken und Sorgen der Anwohner im Umfeld des Stadions aufgegriffen. Diese werden jedoch genauso wie der Stadtratsbeschluss vom Oberbürgermeister und seiner Verwaltung schlichtweg außer Acht gelassen und ignoriert.“
Beim Umbau des Stadions sollte Anfang des Jahres alles schnell gehen. Panse ergänzt deshalb: „Die CDU-Fraktion betonte von Anfang an, dass eine Multifunktionsarena nur unter Berücksichtung des Umfeldes und einer entsprechenden Konzeption zu machen ist. Anwohnerschutz, Parkplätze, Südeinfahrt und ÖPNV sollten nun genauso schnell in Planung gehen und in den nächsten Haushalten wieder zu finden sein. Ebenso muss an die Sorgen der Anwohner gedacht werden. Wir werden den Oberbürgermeister daran erinnern und die zügige Umsetzung des Beschlusses einfordern.“
Heute wären wir sogar schon mit dem Halbzeitergebnis bei RWE hochzufrieden gewesen, aber es kam noch besser! Die letzten Spiele liefen da ganz anders. Und so waren nur noch 4.088 Zuschauer heute zum Spiel RWE – Dortmund II ins Steigerwaldstadion gepilgert. Aber auch ich habe mit meinem Sohn einen erneuten Anlauf gewagt, um mal einen Sieg bejubeln zu können.
Nach 45 Minuten stand es schon 2:0 und damit hatte RWE optimal beide Chancen der ersten Halbzeit verwertet. Da wir zur Halbzeit das Stadion verlassen mussten (Schuleinführung der Tochter meiner Nichte), haben wir den Rest des Spiels im Radio verfolgt und so hocherfreut vom 5:0 Sieg erfahren.
Die Nachwuchstruppe aus Dortmund war sicher heute kein überragender Gegner, aber zumindest in der ersten Halbzeit zeigten sie technisch gute Ansätze. Erfurt setzte dann in der 2. Halbzeit konsequent auf Konter und kam zu vielen und guten Chancen und ballerte sich dabei den Frust der letzten Spiele von der Seele.
Bei der Schuleinführungsfeier gab es dann glücklicherweise einen Taschenfernseher und so konnten wir bei Sport im Osten auch die Tore sehen. Glückwunsch an RWE und jetzt bitte nachlegen!
Vor fünf Jahren entstand die Idee zur Gründung einer Evangelischen Grundschule in Erfurt. Einen langen Weg ging die Evengelische Schulstiftung seitdem und ist nun vorerst am Ziel. Vor drei Jahren war ich beim Gottesdienst zur Eröffnung der Evangelischen Grundschule, vor einem Jahr bei der Übergabe des Fördermittelbescheids für die Sanierung des neuen Gebäudes und gestern bei der Eröffnung des neuen Standorts in der Regierungsstraße.
Das dreijährige Provisorium in der ehemaligen Kita in der Mainzer Straße ist nun zu Ende. Mit 62 Kindern begann die Grundschule ihre Arbeit und für die über 200 Kinder wurde es im letzten Jahr schon eng. 67 kommen in diesem Jahr noch einmal hinzu.
Für den neuen Standort war die ehemlige Orthopädische Klinik in der Regierungsstraße bestens geeignet. Knapp 10 Jahre stand das Gebäude jetzt leer und so war eine Menge zu tun. drei Millionen Euro wurden verbaut, davon zwei Millionen Landesfördermittel. Das dieses Geld gut angelegt ist konnten gestern die vielen Gäste vor Ort sehen.
Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen, dass die guten Rahmenbedingungen weiter den Ruf der Evangelischen Grundschule als erfolgreiche Bildungseinrichtung festigt. Am 24. September werden wir mit dem CDU Ortsverband “Am Petersberg” die Evangelische Grundschule besuchen und uns das Schulgebäude ansehen, sowie über das Bildungskonzept diskutieren.
Allen 16.700 Erstklässlern besonders viel Erfolg im Schulleben. und natürlich auch den 212.570 Schülern insgesamt. Mein mittlerer Sohn wird seine Schullaufbahn nun am Gymnasium fortsetzen und dies an der Schule wo schon sein Opa und seine Oma Lehrer, sein Onkel und seine Tante Schüler und auch sein Bruder schon war.
Bilder von der Eröffnung
Vor genau 60 Jahren wurde in Erfurt die Neue Synagoge eingeweiht – es blieb der einzige Synagogenneubau in der DDR und dies war kennzeichnend für den Umgang mit unseren jüdischen Mitbürgern. 1945 gab es noch 400 Juden in Thüringen, am Ende der DDR-Zeit waren es nur noch 26. Heute gehören zur Jüdischen Landesgemeinde wieder 800 Mitglieder. Rund 90 Prozent stammen aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.
Die Neue Synagoge entstand an der Stelle, wo die Große Synagoge stand, die von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Otto Nuschke, der damalige CDU Vorsitzende hatte sich maßgeblich für den Bau der Neuen Synagoge eingesetzt und übergab sie als stellvertretender Ministerpräsident am 31.8.1952 an die Jüdische Landesgemeinde. Allerdings war dem Neubau eine lange Diskussion vorausgegangen. Mehre Architektenentwürfe wurden abgelehnt, weil darin die Synagoge zu groß oder zu sakral konzipiert war.
Heute feierte die Jüdische Landesgemeinde 60 Jahre Neue Synagoge und zahlreiche Gäste waren als Freude der Jüdischen Landesgemeinde gekommen, drei Landesminister, Politiker vom Bund bis zur Kommune, Vertreter der Medien, Wirtschaft und zahlreiche Vertreter der Kirchen. Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, würdigte die Arbeit der Landesgemeinde und von Wolfgang Nossen, sowie die guten Vernetzungen in die Politik. Er ging aber auch auf die aktuelle Situation der Juden in Deutschland ein und betonte mit Blick auf Berlin, dass es genau der falsche Weg wäre, wenn Juden auf ihre religiösen Symbole in der Öffentlichkeit verzichten.
Kantorin Jalda Rebling aus Berlin umrahmte die vielen Grußworte mit beeindruckenden Musikstücken und Rabbiner Konstantin Pal sprach den Segen. Insgesamt war die Feier zum 60. Jahrestag ein gelungener Beitrag, um jüdischen Leben in Thüringen auch noch stärker in den Blickpunkt der Gesellschaft zu rücken. Masel tov – viel Glück der Gemeinde und der Synagoge!
Bilder und Bericht in der TA
Jeweils kurz vor dem Saisonstart präsentieren wir gemeinsam mit unsere Sponsoren unser aktuelles Bundesligateam. Auch wenn es in diesem Jahr nur wenige Veränderungen im Team gibt, war das Medieninteresse daran groß und so konnten ich als Vereinspräsident im Namen meiner Vorstandskollegen in der Riethsporthalle zahlreiche Gäste begrüßen.
Der Rückblick auf die vergangene Saison ist ausgesprochen erfreulich. Mit dem Vizemeistertitel in der 2. Volleyballbundesliga unserer 1. Mannschaft, gab es den Meistertitel in der Regionalliga für die 2. Mannschaft, den Thüringenmeistertitel für die 3. Mannschaft und mit der Bronzemedaille der U20 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Treppchenplatzierung bei einer Deutschen Meisterschaft. Der Unterbau ist also ausgesprochen erfolgreich und so konnten wir regelmäßig eigene Talente bis in die Bundesliga führen. 150 Vereinsmitglieder haben wir und sind in allen Ligen und Altersklassen aktiv.
In der kommenden Saison wird unsere 2. Mannschaft in der neu geschaffenen 3. Liga spielen und das Juniorteam in der Regionalliga. Für beide Teams ist dies ebenso wie für das Bundesligateam eine Herausforderung. Mit 20,4 Jahren haben wir ein ausgesprochen junges Team. Nur das Nachwuchsteam vom VCO Dresden ist jünger. dennoch traue ich unseren Mädels ein Ergebnis von Platz 1-4 zu und habe darauf auch eine Kiste guten Wein gesetzt. Neu in der Mannschaft ist Ekaterina Soloninkina – herzlich Willkommen und allen Teams des SWE Volley-Teams viel Erfolg in der neuen Saison!
Bilder der Teampräsentation