Glücksbringer bei der Tagung der Mehrgenerationenhäuser

Voller Tagungssaal in Berlin
Voller Tagungssaal in Berlin
Wenn sich 500 Menschen freiwillig bei rund 30 Grad zu einer Tagung in Berlin treffen und konzentriert von 10 bis 17 Uhr beraten, muss ein wichtiges Thema anstehen. Von den 500 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland waren die Vertreter nach Berlin gereist, um die Zukunftsperspektiven zu diskutieren. Nach der Begrüßungsbotschaft der Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder (die aktuell was für die demographische Entwicklung tut und in Mutterschutz ist), führte der WDR-Redakteur Klaus Bellmund als Moderator durch den Tag. Die Richtung dafür wies der Kabarettist und Mediziner Dr. Eckart von Hirschhausen als Glücksbringer für die Runde mit einer halbstündigen Erläuterung der Wege zum Glück. So originell seine Gedankensprünge waren und zum begeisterten Mitlachen anregten, hatte er eine ernsthafte Motivation. Eckart von Hirschhausen erläuterte, dass aktive Menschen glücklicher sind und er schon deshalb aus tiefer Überzeugung die MGHs unterstützt. Er ist selber Pate eines Mehrgenerationenhauses.
Glücksbringer Dr. Eckart von Hirschhausen
Glücksbringer Dr. Eckart von Hirschhausen
Bei den Expertengesprächen im Anschluss ging es unter anderem darum, wie kommunale Lobbyarbeit funktionieren soll. Fundraising-Expertin Christina Metke warb mit klaren Worten dafür auf Kommunalpolitiker zuzugehen: “Wenn du eine Kuh melken willst, schreib ihr keinen Brief, sondern geh hin. Sie wies aber auch darauf hin, dass viele Kommunen beim Start der MGHs dankbar die Bundesförderung nach dem Motto “nice to have” genommen haben, sich selbst aber nicht beteiligt haben. In einem der Workshops haben wir dieses Thema sehr intensiv diskutiert und da ich sowohl als Kommunalpolitiker, als auch als Lobbyist der Mehrgenerationenhäuser mitdiskutieren konnte gab es gleich im Anschluß etliche Besuchstermine, die ich in den MGHs vor Ort zur Beratung vereinbart habe. Schön, dass fast alle Thüringer Mehrgeneratioenhäuser in Berlin waren und fast alle das Erfolgskonzept der MGHs fortschreiben wollen. Am Mittwoch bin ich im Mehrgenerationenhaus der Caritas im Eichsfeld zu Besuch. Pressemitteilung des BMFSFJ zum Thema des Tages: Fotos von Dr. Eckart von Hirschhausen und der MGH-Fachtagung

Nach der Saison ist vor der Saison – Spielplan für die neue Bundesligasaison beschlossen

dvl-zeuthen
Optimistisch in die neue Saison...
Anfang Juni treffen sich in jedem Jahr die Vertreter der Mannschaften der 1. und 2. Volleyball-Bundesliga um die für die kommende Saison notwendigen Beschlüsse zu treffen und die Spielpläne festzulegen. Wie im vergangenen Jahr war das Seehotel in Berlin-Zeuthen dazu ein idealer Tagungsort. In diesem Jahr allerdings unter erschwerten Bedingungen, lockte doch die Sonne  und das Seewasser… Gemeinsam mit unserem Trainer Heiko Herzberg habe ich heute die Fahne für unser SWE Volley-Team “hochgehalten”. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga werden unsere Mädels in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga Süd um Punkte kämpfen. Neben den Aufsteigern in die 2. Liga, werden wir auf viele alte bekannte Teams treffen. Lohhof, Grimma, Chemnitz und Mitabsteiger Sonthofen gehören zu den favorisierten Teams.
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Ligen-Zusammensetzung
Für viel Gesprächsstoff sorgte heute die Aufstiegsfrage in die 1. Liga. Lohhof als Zweitligameister Süd wollte aus Finanzgründen gar nicht erst. Die Zweitplatzierten Damen aus Augsburg wollten wohl schon, allerdings erhielt der Verein keine Lizenz. Dem Vernehmen nach stehen sechsstellige Schulden im Raum und eine notwendige Bürgschaft konnte nicht erbracht werden. Da zudem keine Lizenz für die 2. Liga beantragt wurde nimmt Augsburg in keiner der Bundesligen am Spielbetrieb teil. Bei den Frauen wird somit nur Leverkusen aus der Nordstaffel aufsteigen und bei den Männern gar kein Team. Beim KSC Berlin Köpenick war der Frust zu diesem Thema schon nachlesbar. Die Gründe dafür liegen sowohl in fehlenden Finanzen, als auch in unzureichenden Spielhallen begründet. Schade, und sicher kein gutes Vorzeichen. Für uns habe ich heute deutlich gemacht, dass wir unsere neue Halle zeitnah mit Erstligavolleyball füllen wollen. Ob dies gelingt, hängt vom Spielerkader der neuen Saison und falls alles gut läuft natürlich mit den zukünftigen Finanzplanungen. Die sportlichen Schritte für einen möglichen Weg zurück in die 1. Liga haben wir heute mit dem Spielplan abgestimmt. Für unsere Damen startet die Saison am 17. September um 15 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim VCO Dresden. Das in der nachfolgenden Woche anstehende Heimspiel haben wir wegen dem Papstbesuch verlegt und so wird das 1. Heimspiel in der neuen Riethhalle am 8. Oktober um 19.30 Uhr gegen einen alten Rivalen, die Damen der Fighting Kangoroos Chemnitz stattfinden. Nachfolgend für alle Fans schon einmal der Spielplan 2011/2012: Hinrunde: 17. September 2011, 15 Uhr, VCO Dresden – SWE Volley-Team 1. Oktober 2011, 19 Uhr, TV Villingen – SWE Volley-Team 8. Oktober 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – Fight. Kangoroos Chemnitz 15. Oktober 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VC Offenburg 23. Oktober 2011, 14.30 Uhr, FTSV Straubing – SWE Volley-Team 5. November 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VfL Nürnberg 19. November 2011. 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – MTV Stuttgart II 26. November 2011, 19 Uhr, Allgäu Team Sonthofen – SWE Volley-Team 3. Dezember 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – SV Lohhof 10. Dezember 2011, 16 Uhr Rote Raben Vilsbiburg – SWE Volley-Team 17. Dezember 2011, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – TG Bad Soden 8. Januar 2012, 16 Uhr, VV Grimma – SWE Volley Team Rückrunde: 14. Januar 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VCO Dresden 21. Januar 2012, 19.30 Uhr, VC Offenburg – SWE Volley-Team 28. Januar 2012 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – TV Villingen 4. Februar 2012, 19 Uhr, Fight. Kangoroos Chemnitz – SWE Volley-Team 11. Februar 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – FTSV Straubing 18. Februar 2012, 20 Uhr, VfL Nürnberg – SWE Volley-Team 10. März 2012, 19.30 Uhr, MTV Stuttgart II – SWE Volley-Team 17. März 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – Allgäu Team Sonthofen 25. März 2012, 16 Uhr, SV Lohhof – SWE Volley-Team 15. April 2012, 16 Uhr, TG Bad Soden – SWE Volley-Team 21. April 2012, 18.00 Uhr, SWE Volley-Team – Rote Raben Vilsbiburg II 28. April 2012, 19.30 Uhr, SWE Volley-Team – VV Grimma

Mauerfälle in Erfurt

Mauerfälle (3)
Altpropst Falcke in prominenter Gesellschaft
Für die nächsten zwei Wochen ist die Ausstellung Mauerfälle der VNG im Rathaus in Erfurt zu sehen. Heute wurde die Ausstellung mit vielen Zeitzeugen eröffnet. Fotos aus den bewegenden Wendewochen illustrieren die Tage im Oktober und November 1989. Insbesondere Schulklassen sind eingeladen, sich mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Als Blickfang wird ein Originalmauersegment im Eingangsbereich des Rathauses stehen. Dieses Mauersegment trägt bereits die Unterschriften von Michail Gorbatschow, George Bush, Helmut Kohl und Dietrich Genscher. Heute kam die Unterschrift von Altpropst Dr. Heino Falcke hinzu. In einer bewegenden Rede schilderte er seine Eindrücke einer “irrsinnigen Zeit” mit der er die 28 Jahre der Mauer bezeichnete. Das hohe Gut der Freiheit, welche im November 1989 erkämpft wurde zu bewahren, muss das fortlaufende Ziel sein. Mauerfälle (7)Bereits am heutigen Auftakttag waren 113 Besucher in der Ausstellung, bevor die offizielle Eröffnung erfolgte und das Medieninteressewar beträchlich. In der kommenden Woche wird im Rahmen der Ausstellung noch ein Podiumsdiskussion “Die Freiheit hat das Wort” stattfinden. Auf der Rückseite des Mauersegments werden sich auf einer Plexiglasscheibe hoffentlich viele Erfurter mit ihrem Namen und ihrem Bekenntnis verewigen. Ich wünsche der Ausstellung Bildungstour der VNG viele Besucher. Bilder von der Ausstellungseröffnung

10 Jahre Krankenkasse mhplus in Thüringen

Geburtstagsgäste Oberbürgermeister Knut Kreuch und Staatssekretär Dr. Hartmut Schubert
Geburtstagsgäste Guido Dressel, Leiter der TK, Oberbürgermeister Knut Kreuch und Staatssekretär Dr. Hartmut Schubert
Die Betriebskrankenkasse mhplus feierte heute in Gotha ihr 10 jähriges Bestehen in Thüringen und blickt optimistisch in die Zukunft. In Zeiten wo vielen Kassen das Geld ausgeht und dann infolge Fusionen anstehen, oder sie schlichtweg geschluckt werden ist dies keinesfalls die Regel. Gerne habe ich deshalb heute Geburtstagswünsche überbracht und bei meiner Rede zu Fragen der Demographischen Entwicklung Position bezogen. Die mhplus gibt es schon seit 1952 und ist enstanden als Betriebskrankenkasse der Firmengruppe Mann und Hummel. Nach der Wende gab es auch eine Außenstelle von Mann und Hummel in Sonneberg und so ging die mhplus gen Osten. In den letzten zehn Jahren ist daraus eine gesunde Struktur geworden, die von Gotha aus von den Landesgeschäftstellenleiterin Andrea Vent-Bergmann koordiniert wird. 15.000 in Thüringen, 58.000 im Strukturgebiet Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin sowie 560.000 bundesweit. Immerhin 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Versicherten. Unter den Krankenkassen rangiert die mhplus auf Platz 26. “Lass Taten sprechen” war das Motto der heutigen Geburtstagsfeier. Und die mhplus lässt Taten sprechen. Sie engagiert sich für das Kinderhospiz Mitteldeutschland, sie kümmert sich um Kita-Kinder und Grundschüler, Sportvereine und organisiert Präventionsprojekte. Gefreut habe ich mich auch sehr über das Wiedersehen mit Peter Darmstadt, der als ehemaliger BKK-Verantwortlicher heute Sozialbeigeordneter im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist.

Chancenland Thüringen in der Demographiefalle

JU Jena (6)
Podiumsgesprächspartner in Jena
Unter diesem Thema diskutierten auf Einladung der Jungen Union Jena insbesondere Politiker der kreisfreien Städte Jena, Weimar und Erfurt mit dem JU Landesvorsitzenden Stefan Gruhner, der zugleich CDU Vorsitzender im ländlich geprägten Saale-Holzland Kreis ist mit 40 Gästen. Der Abend begann mit einer unbequemen, aber durchaus zutreffenden Wahrheit. Der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Weimar Frank Metzger zitierte Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen der in einer Veranstaltung zu den überwiegend jungen Gesprächsteilnehmern zum Thema Demographie sagte: “Sie haben kein Problem, sie sind das Problem”. Die Geburtenzahlen der letzten Jahre sind bereits Geschichte, sie werden die nächsten Jahre bestimmen und können beim besten Willen icht mehr geändert werden. Benjamin Koppe, Fraktionsvorsitzender der CDU Jena verwies zwar auf die erfreulicherweise steigenden Geburtenzahlen in der Saalestadt, die dazu führten, dass gerade erst eine deutliche Ausweitung der Kita-Plätze beschlossen wurde. 200 jährlich, also insgesamt 600 sollen es in Jena in den nächsten drei Jahren werden. Aber auch dies kompensiert nicht die Verluste der letzten 20 Jahr.
JU Jena (5)
...und engagierte Mitdiskutanten
Der Jenaer CDU Kreisvorsitzende Prof. Dr. Dietmar Schuchardt ging auf die Sogwirkung der Städte ein. In Thüringen werden lediglich die Städte Jena, Erfurt und Weimar einen Bevölkerungszuwachs haben. Allerdings habe ich dazu darauf hingewiesen, dass dies leider auch nur die Folge eines “Kannibalismus” auf Kosten der umliegenden ländlichen Regionen sei. Schließlich sind es Wanderungsbewegungen innerhalb Thüringens, die diesen Trend verstärken. Erstmals seit 1998 ist der Bevölkerungsverlust durch Abwanderer aus Thüringen geringer, als das Geburtendefizit. Ende 2009 gab es einen Abwanderungsverlust in Höhe von 8000 jungen Menschen und ein Geburtendefizit in Höhe von 9.900. Erhebliche Auswirkungen hat deshalb der demographische Wandel auf den ländlichen Raum. Hier wird auch das Dilemma deutlich. Natürlich hat der Staat die Aufgabe für die soziale Dahseinsfürsorge auch in ländlichen Regionen gerade zu stehen. Aber was bedeutet dies dort? Junge Familien definieren dies anders als ältere Menschen. Für Familien geht es um Kita-Plätze und Schulen, für Ältere um ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten. Letztlich waren sich aber gestern Abend alle Diskussionsteilnehmer einig, dass die staatlichen Stellschrauben in ihrer Wirksamkeit begrenzt sind. Die demographische Entwicklung hat etwas mit Zukunftsperspektiven zutun. Wanderungsbewegungen haben vor allem mit Arbeitsplätzen zu tun. Wo der Staat besonders verantwortungsvoll agieren muss betonte Stefan Gruhner von der Jungen Union. Er setzt auf die von der Jungen Union vehement geforderte Schuldenbremse. Jeder der Thüringerinnen und Thüringer hat bereits jetzt 7.000 Euro Schulden. Die zukünftigen Verpflichtungen für unsere Sozialsysteme werden diese Schulden zwangsläufig weiter nach oben treiben, deshalb muss der Staat seine Ausgaben begrenzen. Die JU wirbt deshalb berechtigt für diese Schuldenbremse. Fotos von der JU-Veranstaltung

Junge Menschen unterstützen

Michael Panse fragt nach witterungsunabhängigen Übernachtungsmöglichkeiten Über den Jahreswechsel 2011/12 tagt die christliche europäische Jugendbewegung “Mission Net” in der Erfurter Messe. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung, in der Organisationen und Ausbildungsstätten ihre Arbeit vorstellen. Die Organisatoren hatten sich bereits mit der Stadt in Verbindung gesetzt, um Möglichkeiten der Unterbringung der ca. 3600 internationalen Teilnehmer zu finden. Schulen und Turnhallen sollen angeblich aus Witterungsgründen in dieser Zeit nicht infrage kommen. CDU-Fraktionschef Michael Panse fragte deshalb in der letzten Stadtratssitzung nach, welche Gebäude überhaupt für eine Unterbringung in dieser Größenordnung geeignet wären und an welchen dieser Gebäude tatsächlich witterungsbedingte Einschränkungen vorliegen. Ebenso hinterfragte er, welche Unterbringungsmöglichkeiten über weitere Träger als Alternativen in Fragen kämen. “Der Antwort des Oberbürgermeisters war zu entnehmen, dass zwar grundsätzlich öffentliche Gebäude wie Schulen und Turnhallen zur Verfügung stünden, jedoch scheint es nach meiner Auffassung, der Stadtverwaltung an Willenskraft zur Unterstützung fehlen.” hält Michael Panse fest. Diverse Gründe werden genannt, warum es mit den Übernachtungen schwierig werden könnte. Dazu zählen die Kosten, aber auch praktische Erwägung. Auch der Schreck des vergangenen Winters steckt der Stadt noch in den Knochen. So verweist man weiter auf unvorhersehbare Winterungsbedingungen. Alternativen benennt der Oberbürgermeister nicht. Panse betont deshalb: “Dass aber rund 3600 internationale und vor allem junge Gäste ein gutes Bild von Erfurt in ihre Heimat tragen könnten, ist in der Antwort in keiner Weise berücksichtigt, besonders obwohl man doch eigentlich bemüht ist, die Stadt und ihren guten Ruf international bekannt zu machen. Mit Gastfreundschaft hat dies jedenfalls wenig zu tun.” V.i.S.d.P. Alexander Hein Fraktionsreferent Anfrage und Antwort des Oberbürgermeisters

Straßenbahnen in Erfurt

Straßenbahn-Ausstellung (70)
Blick aus dem Führerstand...
Das Magdeburger-Allee-Fest lockte am Samstag tausende Besucher an. Auch wir haben nach der Eröffnung des Internationalen-Judo-Cups den “Erfurter Norden” besucht. Auf richtig große Begeisterung stieß aber bei meinen beiden kleinen Jungs die Henriette Bimmelbahn, die sie schon beim Gang durch die Magdeburger-Allee sichteten. Im Depot der EVAG stehen noch einige alte Traditionswagen und eine war auserwählt, die Besucher des Magdeburger-Allee-Festes quer durch die Stadt zu bringen.
Straßenbahn-Ausstellung (45)
...und auf das kleine Modell
Dank des Sonnenscheinwetters konnten wir sogar im Cabrio-Anhänger mitfahren. Am Ende der Tour im Betriebshof der EVAG wartete auf uns die Straßenbahnausstellung. Ich kenne einige Eisenbahnausstellungen und wusste nicht, dass es für Straßenbahnen eine ähnlich große Fangemeinde gibt. Für meine beiden Kleinen sind Straßenbahnen das Größte und so betrachteten wir uns die kleinen Modellbahnanlagen ganz genau. Für alle die es verpasst haben anbei viele Bilder der Anlagen und natürlich auch von der Erfurter Henriette.

Misstöne bei der Jahrestagung des Lokalen Bündnis für Familie

Bündnispartner
Bündnispartner
Die heutige Jahrestagung des Lokalen Bündnis für Familie im Erfurter Ratssitzungssaal sollte auch wegen der Neuaufnahme von 13 Bündnispartnern und dem veirjährigen Gründungsjubiläum Anlass zu Freude sein. Das Erfurter Bündnis ist eines von 650 bundesweit und die Idee entstand im Januar 2007. 13.000 Akteure unterstützen die Bündnisse. Sowohl Oberbürgermeister Bausewein, als auch die Fachberaterin Frau Goos würdigten dies ausdrücklich. Die Erfurter Gleichstellungsbeauftragte Birgit Adamek begleitet und koordiniert das Bündnis von Anbeginn und gab heute einen Einblick in die Arbeit der letzten Jahre. Unternehmen, Vereine, Verbände und Privatpersonen bemühen sich nach Kräften Erfurt noch familienfreundlicher zu gestalten. In mehreren Arbeitsgruppen wird fachbezogen nach Konzepten gesucht. Kinderbetreuungsbroschüren, Familienwegweiser und alternative Betreuungsangebote sind einige der Ergebnisse. Ärgerlich ist allerdings, dass weder in den Arbeitsgruppen noch bei der heutigen Jahrestagung das Jugendamt, oder gar die zuständige Sozailbeigeordnete zu finden ist. Das Jugendamt verweigert konsequent eine Mitarbeit. Auch heute entging es so der Kritik zahlreicher Teilnehmer an der derzeit mangelhaften Bereitstellung von Kita-Plätzen in der Landeshauptstadt. Daneben gab es auch deutliche Kritik an den wenig familienfreundlichen Öffnungszeiten in der Erfurter Stadtverwaltung. Da aber Stadtratsmitglieder der Freien Wähler, der CDU, der FDP und der Linken anwesend waren, bin ich mir sehr sicher, dass dies Thema im Stadtrat und im Jugendhilfeausschuss wird!

Von der Insel zum Mittagstisch

MGH Suhl
Gespräch mit dem Oberbürgermeister Jens Triebel im MGH Suhl...
Das Mehrgenerationenhaus in Suhl ist im Familienzentrum “Die Insel” integriert. Als eines der letzten Thüringer Mehrgenerationenhäuser auf meiner Tour habe ich es heute besucht und mich unter anderem bei der Koordinatorin Kirsten Weiß über die Arbeit vor Ort zu informieren. Das Haus und der Träger die Evangelische Hauptkirchengemeinde St. Marien Suhl können sich dabei auch der besonderen Wertschätzung des Suhler Oberbürgermeisters Jens Triebel sicher sein. Der Oberbürgermeister war beim heutigen Gespräch selbst vor Ort und kennt sich als Pate des MGH Suhl gut mit der Arbeit vor Ort aus. Mit ihm diskutierte ich die kommunale Unterstützung. Bereits jetzt unterstützt die Stadt das Mehrgenerationenhaus und das Familienzentrum mit 45.000 Euro jährlich. Die Kofinanzierung seitens der Kommune ist somit für das MGH Suhl gesichert. In den nächsten Wochen werde ich den Träger gerne bei der Erstellung eines Konzepts für den Antrag auf das Folgeprogramm unterstützen. Im MGH und Familienzentrum ist auch die Suhler Tafel beheimatet.
Mittagstisch
...und mit der Sozialarbeiterin Susanne Hohmann bei der Volkssolidarität
Inhaltlich anknüpfen konnte ich daran beim anschließenden Besuch bei der Volkssolidarität in Suhl. Vom dortigen Projekt Mittagstisch hatte ich bereits bei meinem Besuch vor einigen Wochen erfahren. Im Gespräch mit der Bereichsleiterin Susanne Hohmann konnte ich heute viel über die Hintergründe zum Projekt erfahren, bei dem täglich rund 30 Kinder aus den benachbarten drei Schulen mit einem warmen Mittagessen versorgt werden. Im Mittepunkt der Arbeit der sachkundigen Sozialarbeiterin steht dabei die Arbeit mit den Eltern. Das Projekt Mittagstisch erhält inzwischen von vielen Seiten Unterstützung, aber langfristig ist die Arbeit noch nicht gesichert und Susanne Hohmann erläuterte, dass der Bedarf deutlich größer sei. Die Volkssolidarität trägt im Sozialraum die Verantwortung für den gesamten Bereich der Sozial- und Jugendarbeit und muss dabei mit einem festgelegtem Budget durch das Jahr kommen. Während beispielsweise die Schulsozialarbeit auch mit einer festen Stelle an den umliegenden Schulen abgesichert ist, benötigt die VS Unterstützung und Spenden für viele weitere Projekte. Gerade in Vorbereitung befinden sich die Ferienfreizeiten für diesen Sommer. Von meinem Besuch in Suhl nehme ich heute eine Menge Anregungen mit. Vor allem aber den Eindruck, dass vor Ort hochmotivierte Mitarbeiterinnen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Engagement beweisen. Gr0ße Anerkennung dafür! Bilder vom Besuch

Fünfte Ausgabe vom “Schwarzen Peter”

schwarzer20peter20logo1Die fünfte Ausgabe des Infoblattes des CDU-Ortsverbandes “Am Petersberg” ist seit heute im Netz. Der aktuelle “Schwarze Peter” informiert über den geplanten Neubau des Steigerwaldstadions, die Umgestaltung der Schlösserstraße und die nächste Ortsverbandsveranstaltung. Dabei werden sich die Ortsverbandsmitglieder gemeinsam mit der CDU Stadtratsfraktion über die Pläne zur Bewerbung zur Buga 2021 informieren. Der Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter, zur der die EGA gehört, Ex-Oberbürgermeister Manfred Ruge wird am 9.6. Gesprächspartner sein.