Blogeinträge

Senioren im Blickpunkt

Prof. Dr. Dr. Roland Schöne
Gestern Nachmittag und heute Vormittag standen Seniorenthemen im Mittelpunkt. Gestern war ich einmal wieder in Bad Salzungen. Dieses Mal war ich beim Seniorenverband Wartburgkreis e.V. zu einem Vortrag über die demografische Entwicklung in Thüringen eingeladen. 109 Mitglieder zählt der Verein und rund 80 waren in das Kurhausrestaurant gekommen – eine beeindruckende Quote aktiver engagierter älterer Menschen! Nach meinem Vortrag gab es interessierte Nachfragen und bereits morgen werde ich beim Bürgermeister von Bad Salzungen sein und den Vorsitzenden des Seniorenverbandes Herrn Emmelmann wieder treffen. Wir wollen gemeinsam ein seniorenpolitischen Konzept für die Kurstadt vorbereiten. Zurück in Erfurt stand die Anhörung zum Schulnetzplan im Erfurter Rathaus auf der Tagesordnung. Alles was dazu gesagt werden muss haben wir als Fraktion heute in einer Pressemitteilung zusammen gefasst. Heute Vormittag ging es beizeiten per Bahn nach Leipzig. Prof. Dr. Dr. Roland Schöne vom Seniorenkolleg der TU Chemnitz hatte die Regionalkonferenz “Bildung Älterer und generationenübergreifendes Lernen” organisiert. Insbesondere Teilnehmer aus Mitteldeutschland waren in die Volkshochschule Leipuig gekommen, um Vorträge über das Lernen im Alter zu hören, aber auch zu diskutieren. Wie vor zwei Jahren habe ich in meinem Vortrag die Thüringer Situation beleuchtet. Ein großer gilt Prof. Schöne, der nicht nur solche Veranstaltungen organisiert, sondern selbst noch lehrt.    

Schulen in Schieflage

Bilanz der öffentlichen Anhörung der Maßnahmen zur Schulnetzplanung 2014/2015 bis 2018/2019 Am 13. November 2013 hat die öffentliche Anhörung zu den acht von der Stadtverwaltung erarbeiteten Maßnahmekomplexen zur Schulnetzplanung für die Landeshauptstadt Erfurt stattgefunden. Eingeladen waren jeweils ein Vertreter der betroffenen Schulkonferenz, des betroffenen Ortsteilrates und der Kreiselternvertretung. Zahlreiche Vertreter nutzten die Möglichkeit, Stellung zu nehmen. Der Ratssitzungssaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Problematisch war aus Sicht der CDU-Fraktion, dass die Verwaltung wenige Tage vor der Anhörung neue abgeänderte Maßnahmevorschläge präsentierte, die größtenteils nur den betroffenen Schulleitern zu Kenntnis gebracht wurden. Dadurch konnten in vielen Fällen von Schulkonferenzen, die aus Schulleitung, Eltern und Schülern bestehen, keine Stellungnahmen abgegeben werden. Bis in die Sitzung hinein waren in vielen Fällen nur die Schulleiter informiert oder es wurde nur Stellung zum ursprünglichen Maßnahmeplan genommen. Vielfach stießen die Vorschläge der Verwaltung auf Ablehnung seitens der Elternvertreter, der Kreiselternschaft und der betroffenen Schulleiter. In den Redebeiträgen der Elternvertreter, aber auch der Ortsteilbürgermeister wurde deutlich, dass die Schulnetzkonzeption an denselben Problemen festhängt, wie vor zwei Jahren. Selbst relativ kleine Anbauten sind in der Zwischenzeit nicht realisiert worden, obwohl damit teils größere Probleme hätten abgestellt werden können. Über diese Zustände und das fehlende Geld für die Ausbildung ihrer Kinder brachten die Elternvertreter ihre Enttäuschung zum Ausdruck. Fraktionschef Michael Panse forderte von der Verwaltung eine Gegenüberstellung, woraus ersichtlich wird, welche Veränderungen von den betroffenen Schulen gewünscht und welche Veränderungen seitens des Oberbürgermeisters vorgesehen wären. Bis zum 29. November 2013 wurde den Schulkonferenzen Zeit eingeräumt, noch Stellungnahmen abzugeben. Am 11. Dezember 2013 tagt der nächste Bildungsausschuss und am 18. Dezember 2013 soll voraussichtlich die Beschlussfassung im Stadtrat über die Schulnetzplanung erfolgen. “Das Ergebnis der Anhörung zeigt, dass die Vorschläge der Verwaltung offensichtlich nicht systematisch durchdacht sind. Auch Vorortbesichtigungen haben nicht an jeder Schuleinrichtung stattgefunden. Deutlich wird gleichzeitig, dass bei der Erarbeitung der Schulnetzplanung nicht die pädagogische Sachlichkeit im Vordergrund steht, sondern die teilweise selbstverschuldeten Zwänge aus der angespannten Finanzlage der Stadt. Die daraus resultierenden Konsequenzen führen zu erheblichen Nachteilen für die Schüler. Die CDU-Fraktion wird für den Erhalt der Schulstandorte und für die konsequente Beachtung des Elternwillens bei der Schulnetzplanung eintreten, schließlich wissen die Eltern am besten, was für ihre Kinder gut ist”, so Michael Panse abschließend.

Runder Tisch und Netzwerktreffen zum Thema Antidiskriminierung

Beratung im INSA-Haus
Als zentraler Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung zum Thema Antidiskriminierung hatte ich bereits vor knapp einem Monat, am 18. Oktober 2013, zu einem Runden Tisch „Thüringen diskriminierungsfrei“ Vertretern von Verbänden und Vereinen, die auf der Landesebene in der Antidiskriminierungsarbeit aktiv sind in das Sozialministerium eingeladen. Gestern schloss sich nun eine Beratung der kommunalen Verantwortlichen für Antidiskriminierungsfragen mit den vier Landesbeauftragten im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit im INSA-Haus in Erfurt an. Auf beiden Veranstaltungen standen die weitere intensivere Vernetzung der Teilnehmer und die bessere Information der Öffentlichkeit über die Beratungsmöglichkeiten bei Fällen der Diskriminierung im Vordergrund. Ein wesentlicher Themenschwerpunkt des nächsten Jahres wird die Arbeit gegen Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft sein. Übereinstimmend wurde auch die Forderung nach weiteren Fortbildungsmöglichkeiten  zum Thema Antidiskriminierung formuliert. Die Bundesantidiskriminierungsstelle, in der ich vor vier Wochen für eine Woche hospitieren konnte, hat sowohl die gestrige Tagung inhaltlich und mit Informationsmaterial unterstützt, als auch die fachliche Begleitung der Fortbildung zugesagt. Bernhard Franke und Frau Dr. Wutzo erläuterten zudem die Aufgabenfelder der ADS. Wir haben uns sowohl mit dem ruden Tisch der Vereine und Verbände, als auch mit den Kommunalvertretern auf einen halbjährlichen Beratungsrythmus verständigt. Erfreulicherweise sind sich alle handelnden Akteure einig und wir arbeiten gemeinsam an dem Ziel Thüringen dirkriminierungsfrei zu gestalten. Wenngleich dieses Ziel sicher nie gänzlich erreicht werden kann ist es notwendig den Weg engagiert zu beschreiten.

Ausstellungseröffnung „Erschossen in Moskau…“

Am Montag, dem 18. November 2013, um 19.00 Uhr eröffnet die Ausstellung „Erschossen in Moskau…“. Gemeinsam laden dazu die Konrad-Adenauer-Stiftung und die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat ins Alte Archiv des Erfurter Rathauses ein. Im Dezember 2013 jährt sich der Todestag der Erfurter Jugendlichen Annemarie Becker, Manfred Hochhaus und Johannes Blochmann zum 62. Male. Die jungen Leute sind Teil einer Schicksalsgemeinschaft von 14 Erfurter Bürgerinnen und Bürger, die zwischen 1950 und 1953 verhaftet und durch die sowjetische Besatzungsmacht zum Tode verurteilt wurden. Insgesamt erlitten mehr als einhundert Thüringer das gleiche Leid. Im Moskauer Butyrka-Gefängnis wurden Annemarie Becker, Manfred Hochhaus und Johannes Blochmann am Heiligen Abend 1951 hingerichtet. Erst am 5. Februar 1996 hat die russische Militärstaatsanwaltschaft die drei Erfurter rehabilitiert. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Michael Panse, erklärte: „Es sollte der Stadt Erfurt Verpflichtung sein, stellvertretend an das Schicksal dieser jungen Menschen für viele in gebührender Weise zu erinnern. Im Jahr 2011 hat die CDU-Fraktion deshalb dieses Thema in den Stadtrat eingebracht. Der Vorschlag wurde zunächst in die Straßennamenkommission der Stadt Erfurt überwiesen. Im November 2012 hat die Straßennamenkommission die Empfehlung gegeben, drei der im Wohngebiet „Beim bunten Mantel“ neu entstehenden Straßen für Manfred Hochhaus, Annemarie Becker und Johannes Blochmann vorzusehen. Damit könnten die damaligen unschuldigen Opfer der Besatzungswillkür nachträglich angemessen gewürdigt werden und blieben zudem im Bewusstsein unserer heutigen Bevölkerung erhalten.“ Die Ausstellungseröffnung beginnt mit der Begrüßung durch die Leiterin des Bildungswerkes Erfurt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Maja Eib. Anschließend gibt die stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hildigund Neubert, eine Einführung in die Ausstellung unter besonderer Berücksichtigung der Erfurter Opfer Annemarie Becker, Johannes Blochmann und Manfred Hochhaus. Zum Abschluss kommt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Michael Panse, zu Wort: „Gegen das Vergessen, die Erinnerung […] wach halten.“ Im Anschluss sind alle Gäste zu persönlichen Gesprächen im Rahmen eines kleinen Empfangs recht herzlich eingeladen. Die Ausstellung „Erschossen in Moskau“ kann vom 18. November bis zum 15. Dezember 2013 im Alten Archiv des Erfurter Rathauses besichtigt werden. Öffnungszeiten: Mo Di Do 8-18 Uhr, Mi 8-16 Uhr Fr 8-14 Uhr, Sa So 10-17 Uhr Erfurt

Kommunen, Land und Bund – mit gemeinsamem Engagement gegen Diskriminierung

Auf Einladung des zentralen Ansprechpartners für Antidiskriminierung, Michael Panse, trafen sich am 12. November 2013 die kommunalen Verantwortlichen für Antidiskriminierungsfragen mit den vier Landesbeauftragten im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit. In Thüringen gibt es derzeit 114 kommunale Ansprechpartner (überwiegend allerdings im Ehrenamt und in Teilzeitmodellen) für die Themengebiete Gleichstellung, Ausländerfragen bzw. Integration, Menschen mit Behinderungen und für Senioren. Ihre Vernetzung mit den Landesbeauftragten, Johanna Arenhövel für die Gleichstellung von Frau und Mann, Petra Heß für Ausländer, Dr. Paul Brockhausen für Menschen mit Behinderungen und Michael Panse für das Zusammenleben der Generationen, und untereinander standen im Mittelpunkt der Tagung. Gemeinsam mit Vertretern der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wurde beraten, wie gemeinsam gegen Diskriminierung in Thüringen vorgegangen werden kann. Die Vorträge von Dr. Petra Wutzo und Herrn Bernhard Franke von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellten die Arbeit ihrer Einrichtung vor und gaben Impulse für die Netzwerkarbeit in Thüringen. Michael Panse resümierte: „Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, müssen schnell kompetente Beratung finden können. Dafür ist die bessere Vernetzung von Beratungsstrukturen eine wichtige Voraussetzung. Wie bereits das Vernetzungstreffen mit landesweit agierenden Verbänden und Vereinen im Oktober, war das heutige Treffen der Beauftragten auf diesem Weg ein wichtiger Schritt. Wir – als kommunale und Landesbeauftragte – haben heute vereinbart, im kommenden Jahr gemeinsam den Themenschwerpunkt Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft stärker in den Mittelpunkt zu rücken. In der aktuellen Bundestatistik erfolgten 24,6 % der Meldungen aufgrund dieses Diskriminierungsmerkmals. Dies wird nur durch die Meldungen im Bereich Menschen mit Behinderungen in Höhe von 28,5 % übertroffen. Übereinstimmend diagnostizierten die Teilnehmer des Treffens erheblichen Fortbildungsbedarf. Daher wird auch dies Schwerpunkt in den kommenden Monaten sein. Die Netzwerktreffen sollen künftig zweimal jährlich stattfinden.“ Informationen zu Antidiskriminierung in Thüringen sind zu finden unter: http://www.thueringen.de/th7/antidiskriminierung/medieninfo/

Gekämpft und verloren…

Am Netz und bei “Voice of Germany” stark – Norisha Campbell von den Roten Raben
Dieses Wochenende haben unsere Volleyballerinnen leider nicht zur positiven Sportbilanz der Landeshauptstadt beigetragen. Am Freitag Abend gewannen die Black Dragons gegen Rostock mit 9:6 ihr erstes Eishockey-Pokalspiel. Drei unserer Bundesligaspielerinnen waren auf der Tribüne mit dabei – eigentlich sollte dies motivieren, es den Drachen nachzumachen 🙂 Leider hat es nicht geholfen. Auch der Auswärtssieg von RWE hat nicht zusätzlich motiviert und das Spitzenspiel in der 2. Volleyballbundesliga ging für uns am Sonntag mit 2:3 verloren. Die Roten Raben Vilsbiburg II stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze, allerdings haben sie die meisten Spiele dank des besseren Nervenkostüms erst im Tiebreak gewonnen. Im Mittagsspiel hatten unsere Damen vom SWE Volley-Team II schon gegen Schwabing mit 3:0 verloren. Also auch kein gutes Ohmen für das thüringisch-bayerische Duell. Unsere Mädels haben aber losgelegt wie die Feuerwehr und die ersten beiden Sätze gewonnen (25:21 und 25:19). Nachdem es im dritten Satz schon 22:19 stand dachte jeder in der Halle die Überraschung des Spieltages wäre perfekt. Die Überraschung folgte aber in negativer Form für uns. Erst ging der dritte Satz noch weg (23:25), dann der Vierte ganz klar (16:25) gegen uns und im Tiebreak stand es schlussendlich 14:16 gegen uns. Schade, da war mehr drin. Aber Kopf hoch, nach dem Spiel ist vor dem Spiel und jetzt geht es nach Stuttgart bevor am 23.11. das Ostderby gegen Cheminitz in der Riethsporthalle auf dem Programm steht. Bilder vom Spiel  

9. Denknadel eingeweiht

Seit sechs Jahren gibt es in Erfurt das Denknadel-Projekt. Der Arbeitskreis Erfurter GeDenken 1933 – 1945 hat dieses Projekt entwickelt und um Sponsoren und Partner geworben. In Erinnerung an unsere ermordeten jüdischen Mitbürger wurden die Denknadeln in den letzten Jahren an den Orten aufgestellt, wo sie in Erfurt gelebt oder gearbeitet haben. Die heute eingeweihte Denknadel erinnert an Herta Simon. Mit 21Jahren war Herta Simon mit ihrer Mutter aus Blankenhain nach Erfurt gekommen und lebte von 1938 bis 1942 in der Lutherstraße 5. Am 10. Mai 1942 wurde sie in das Ghetto Belzyce deportiert. Als Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion habe ich im Arbeitskreis Erfurter GeDenken mitgewirkt und war auch bei der Einweihung aller Gedenknadeln dabei. Ich bin froh, dass es in Erfurt vielfältige Formen des Gedenkens gibt und die Gedenkarbeit mit einem breiten politischen Konsens quer durch alle Parteien unterstützt wird.

Durch den Sucher geblickt…

Die Preisträgerinnen in Jena
Irgendwie passt das gerade ganz gut zusammen. Gestern und heute war ich bei der Eröffnung von zwei Fotoausstellungen in Jena und Erfurt dabei und Fotografieren ist für mich seit nun schon 35 Jahren eine Leidenschaft und allein in meinem Flickr-Archiv habe ich genau 1.000 Fotoalben mit über 37.000 Bilder hochgeladen. Die Fotoausstellung in Jena habe ich als Generationenbeauftragter gerne unterstützt und gestern die ersten drei Preise verliehen. Die Stadtverwaltung Jena, der Seniorenbeirat und die beiden Mehrgenerationenhäuser haben seit dem Tag der Generationen für das Projekt geworben. Der aufmerksame Blick durch den Sucher fing Momente ein in denen sich die Generationen begegneten. Einen Monat lang werden die Bilder im Pflegestützpunkt in der Goethe-Galerie zu sehen sein.
Im Anger 1
Einem anderen Thema widmete sich die Fotoausstellung im Anger 1 in Erfurt. Die AWO in Thüringen ist Träger für das Bundesmodellprojekt “Männer in Kitas”. 11 der über 16.000 Männer in deutschen Kitas wurden für die Fotoausstellung porträtiert. Bundesweit wird um Männer in dem ehemals typischen Frauenberuf geworben. Die prozentual höchste Quote hat Hamburg mit 9,9 Prozent Männern in Kitas. Sozialministerin Heike Taubert sagte bei der Ausstellungseröffnung, das mehr für das Image und die Bezahlung getan werden müsse um den Beruf attraktiver zu machen. Ich hoffe die Ausstellung trägt dazu bei. Bis zum 16.11. ist sie zu sehen.

Balu und Du in Thüringen

Das ehrenamtliche Mentorenprojekt zur Förderung von Kindern zwischen 6 bis 10 Jahren stellte sich heute mit einer Fotoausstellung im Regierungsviertel vor. Bei dem Projekt betreuen junge Erwachsene einmal wöchentlich ein Patenkind – ihren Mogli. Ziel ist für die Balus, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und ihnen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Die Fotoausstellung dokumentiert das große ehrenamtliche Engagement und zeigt die Balus und Moglis in Alltagssituationen. Sozialministerin Heike Taubert eröffnete die Ausstellung und betonte den Stellenwert der außerschulischen Unterstützungsangebote. Ich habe vor einem Jahr bei einer Tagung die verschiedenen Formen der Patenschaftsmodelle (Familienpaten, Großelterndienste und Balu und Du) vorgestellt. Auch das Erfurter Projekt Basement gehört zu diesen unterstützenswerten Initiativen.  Seit über 10 Jahren gibt es Balu und Du in der Bundesrepublik und auch in Thüringen gibt es mehrere Standorte (Arnstadt, Eisenach, Erfurt, Gera, Jena, Mühlhausen, Schwallungen). In Erfurt werden derzeit allein 25 Kinder überwiegend von Studentinnen betreut. Ich hoffe, dass viele interessierte Besucher die Ausstellung anschauen und das es noch weitere Standorte für Balu und Du geben wird. Bilder von der Ausstellungseröffnung  

Spannung und Begeisterung – leider ohne Happy End

Wieder Erstligavolleyball in Erfurt
Beste Werbung für den Volleyballsport gab es gestern Abend in der Riethsporthalle in Erfurt. Zum ersten Heimspiel traten die Damen der VolleyStars Thüringen in der Landeshauptstadt an. Unser gemeinsames Projekt trat damit auch zum ersten Mal zu einer Bewährungsprobe an. In der Heimspielstätte des SWE Volley-Teams gab es zuletzt vor drei Jahren Erstligavolleyball und so waren wir alle gespannt, wie viele Fans aus der Suhler Wolfsgrube mit nach Erfurt kommen und wie viele Erfurter kommen würden. Mit meinem Präsidentenkollegen Tankred Schipanski vom VfB 91 Suhl war ich mir schon vor dem Spiel einig, dass wir das Projekt in den nächsten Monaten gemeinsam weiter entwickeln wollen. Die VolleyStars waren leider schlecht in die Saison gestartet, lediglich zwei Punkte aus zwei verlorenen Tiebreaks standen auf der Haben-Seite und damit der 10 Tabellenplatz in der 1. Liga. Die Gäste aus Vilsbiburg waren hingegen als Tabellenführer noch ohne Satz- und Punktverlust – die Vizeeuropameisterin Jennifer Geerties sahen wir vor einigen Wochen schon in Berlin. Trotz dieser klaren Konstellation waren über 800 Zuschauer (darunter rund 1/3 aus Erfurt und 2/3 Suhler) auf das Duell neugierig. Sie bereuten ihr Kommen ganz sicher nach dem Abend nicht. Kampfgeist vom ersten Ballwechsel, bis zum letzten Punkt und eine tolle Stimmung mit zahlreichen La-Ola-Wellen – die Stimmung in der Rietsporthalle war Klasse. Der erste Satz ging zwar verloren aber die nächsten beiden  Sätze gewannen die VolleyStars gegen die Roten Raben. Im vierten Satz hatten sie schon den Sieg vor Augen, doch leider ging der Satz und auch danach der Tiebreak noch verloren (Spielbericht aus Vilsbiburg). So fehlte am gestrigen Abend noch das Happy End. Ein großes Dankeschön an die vielen Helfer aus Suhl und Erfurt. Es hat alles gut geklappt. Von den Ballrollerinnen im SWE-Shirt bis zur Fanbetreuung. Im Januar wird es ein weiteres Erstligaspiel gegen Dresden in Erfurt geben. In der kommenden Woche kommen am Sonntag um 16 Uhr sie „kleinen“ Roten Raben nach Erfurt. Dann wird das SWE Volley-Team in der zweiten Liga gegen die Roten Raben Vilsbiburg II und Punkte kämpfen. Gestern Abend meisterte das SWE Volley-Team die Auswärtsaufgabe in Nürnberg mit einem 1:3 Sieg und arbeitet sich langsam in der Tabelle nach oben. Die Bilder des Abends