Blogeinträge

Zwei Jahre BFD sind eine Erfolgsgeschichte

Seit nun über zwei Jahren gibt es den Bundesfreiwilligendienst anknüpfend an den zuvor bestehenden Zivildienst. Als Generationenbeauftragter bin ich von Anbeginn in Thüringen für den BFD seitens des Landes zuständig. Gestern war ich zum Thema BFD einmal wieder in Nordthüringen unterwegs. Im Bildungszentrum des BAfzA in Sondershausen habe ich eine Vortrag vor rund 50 Nordthüringer Bufdis zur denografischen Entwicklung im Freistaat und zu den Perspektiven des BFD gehalten. Rund 36.000 besetzte BFD-Stellen gibt es derzeit bundesweit. In Thüringen sind es rund 2.400. Bemessen am Bevölkerungsanteil (2,2 Millionen Thüringer im Vergleich zu 80 Millionen in Deutschland) haben wir mehr als doppelt soviele Bufdis, wie uns rein rechnerisch zustehen würden. Dass es in Thüringen soviele BFD-Stellen gibt hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Zum Ersten haben wir in Thüringen sehr intensiv die Einführung des BFD beworben und begleitet und so entstanden gerade in der Anfangsphase sehr schnell viele Stellen. Zweitens gibt es in Thüringen sehr viele Stellen bei der Bundeszentralstelle des BAfzA (1.700 im Vergleich zu den rund 700 bei den großen Trägern). Darunter sind sehr viele BFD-Stellen bei Kommunen, die damit ergänzende Angebote im sozialen Nahraum organisieren. Nordhausen ist beispielsweise in der BFD/Einwohner-Relation bundesweit Spitzenreiter. Auf 44.000 Einwohner kommen 148 BFDler. Auch Erfurt und Jena liegen dabei mit an der Spitze. Drittens gibt es eine große Nachfrage nach BFD-Plätzen aufgrund der Arbeitsmarktsituation der letzten Jahre. Dies bedingt auch, dass soviele ältere BFDler in Thüringen aktiv sind. 86 Prozent sind älter als 25 – in den alten Bundesländern sind es nur rund 16 Prozent. Neben Sachsen hat Thüringen auch sehr viele BFDler, die älter als 50 sind. Die Nachfrage wird in den nächsten Jahren unverändert hoch bleiben. Ich bin deshalb froh, dass der Bund letzte Woche zusätzlich rund 5.000 Plätze bereitgestellt hat, auch in Thüringen werden somit noch einmal rund 200 Plätze hinzukommen. Was mir auch bei meinem gestrigen Votrag wichtig war rüber zu bringen, ist die besondere Form des Bundesfreiwilligendienstes. Er wird mit einem hohem freiwilligen Engagement geleistet. Viele der Teilnehmer berichten, dass sie die Anerkennungskultur schätzen. Und der Bildungsaspekt des BFD gerät immer stärker in den Blickpunkt. Erfreulich war zudem, dass gestern mehrere BFDler berichteten, dass der Bundesfreiwilligendienst auch eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt sein kann. Bereits kommenden Mittwoch werde ich wieder in Sondershausen zu Gast sein, bei einem weiteren Seminar des BAfzA.

Sperrstunde von Veränderung ausgesperrt

In den letzten Wochen häuften sich die Meldungen, wonach die Erfurter Bürger und Gäste zunehmend über die restriktiven Regelungen zur Sperrstunde in der Erfurter Innenstadt verärgert sind. Gleichzeitig sollte den Betreibern der Erfurter Biergärten nach dem Willen des Oberbürgermeisters ab dem 01.07.2013 wieder höhere Nutzungsgebühren auferlegt werden. Dieses Unterfangen ist umso unsinniger, da die Wirtsleute ihre Gäste in vielen Biergärten bereits ab 22.00 Uhr nicht mehr bedienen dürfen. Die Ämter der Stadtverwaltung verhindern eine Verlängerung der „Öffnungszeiten“ um die Anwohner vor lärmenden Gästen zu schützen. Dies war der CDU-Fraktion Grund genug, um die Zuständigkeiten zu prüfen. Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass für die Regelungen in diesem sogenannten “übertragenen Wirkungsbereich” ausschließlich der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung zuständig ist. Die CDU Fraktion versuchte in der letzten Ratssitzung am 3. und 4. Juli 2013 mit einem dringlichen Antrag, ihn aufzufordern, an dieser Stelle endlich tätig zu werden. Die Dringlichkeit ergab sich aus der Tatsache, dass die nächste Ratssitzung zur Behandlung dieses Problems erst im September stattfinden wird – wenn der Sommer weitgehend vorbei ist. Die rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit sah jedoch keine Dringlichkeit in der Beauftragung des Oberbürgermeisters und lehnte die Behandlung dieser Problematik ab. „Wenn die Erfurter mit ihren Gästen im Sommer 2013 um 22.00 Uhr von den Kellnern aufgefordert werden, die Biergärten zu verlassen, liegt das nicht an der Ungastlichkeit der Wirtsleute, sondern am fehlenden Interesse an einer ausgewogenen Lösung beim Oberbürgermeister und der ihn tragenden Stadtratsmehrheit“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Panse zu dieser Herangehensweise.

Herzlich Willkommen in Erfurt!

Selma Hetmann im Trikot des SWE Volley-Teams
Selma Hetmann verstärkt in der neuen Saison das SWE Volley-Team Zweifellos gehört es zu den schönen Momenten im Leben eines Vereinspräsidenten, wenn er eine neue Spielerin verpflichtet und den Vertrag dazu unterzeichnet. Heute konnten wir ein neues Talent im Kreis des SWE Volley-Teams begrüßen und dies war so ein erfreulicher Moment! Die noch 17jährige Selma Hetmann kommt vom Liga-Konkurrenten VCO Dresden nach Erfurt und unterschrieb heute einen 3-Jahresvertrag. Selma bringt trotz ihrer Jugend schon eine beeindruckende Erfolgsliste mit. Seit der Saison 2009/2010 spielt sie in der 2. Bundesliga. 2011 wurde sie mit dem DSC bei der Deutschen Meisterschaft U-18-Meister und Bundespokalsieger und 2012 noch einmal Meister mit der U18 und der U20. 2012 wurde Selma mit der Juniorennationalmannschaft 5. bei der Europameisterschaft und holte erneut 2013 mit dem DSC die U20 Meisterschaft. Das Ziel der 1,88 m großen Mittelblockerin ist klar. Sie will perspektivisch in die 1. Liga und hat auch das Zeug dazu. Mit unserem Kooperationsprojekt VolleyStars Thüringen mit dem VfB 91 Suhl und dem TVV gibt es dazu beste Voraussetzungen in Thüringen. Für die nächsten drei Jahre wird Selma in der Sportklinik am Urbicher Kreuz eine Ausbildung absolvieren und für die Erfurter Fans hoffentlich erfolgreich am Netz zuschlagen und blocken. Bei der heutigen Vertragsunterzeichung war Selma die Vorfreude auf Erfurt anzumerken und als Vereinspräsident habe ich mich darüber gefreut, dass sie zu uns kommt. Einen ganz kleinen Wermutstropfen (der aber gar keiner ist) gab es schon. Das Foto des Tages machten wir heute im sitzen. 15 cm Größenunterschied hielten mich zwanghaft auf dem Stuhl fest, so sehr auch die Journalisten um ein Bild im Stehen gebeten haben 🙂

Sommerausgabe Infoblatt

Die diesjährige Sommerausgabe des Infoblatts der CDU Stadtratsfraktion widmet sich dem Themen der letzten Stadtratssitzung. Der Haushalt 2013, die Multifunktionsarena, der Masterplan Bildung und die Kita-Gebührenordnung finden sich im Infoblatt wieder. Aber auch die Öffnungszeiten der Außengastronomie, über die Rot-Rot-Grün nicht reden wollte, werden in der Ausgabe beleuchtet. Viel Spaß beim lesen und eine erholsame Sommerpause wünscht die CDU Stadtratsfraktion! Eine politische Sommerpause gibt es für uns allerdings nicht. Zwar findet die nächste Stadtratssitzung erst am 11. September statt und auch die Fraktion tagt erst Ende August wieder, aber dafür kommt jetzt der Bundestagswahlkampf auf Touren. Infostände und vor allem das Plakatieren der Wahlplakate unserer ehemaligen Stadtratsfraktionsvorsitzenden (Antje Tillmann war etliche Jahre meine Vorvorgängerin im Amt). Morgen werden wir die Plakate gemeinsam mit JU und CDU Erfurt vorbereiten. Der Link zum Infoblatt  

Camp der Generationen am Point Alpha

Zum vierten Mal geht seit heute das Wartburg-Radio-Team in den Sommerferien auf Reisen. Beim “Ferienradio on Tour” wurde das Aufnahmegerät eingepackt und es wird von einem besonderen Ort in der Region gesendet. Dieses Jahr brachen zum zweiten Mal junge und ältere Radiointeressierte auf, um am Point Alpha an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze vier spannende Tage zu verbringen. Sie werden werden das Leben an der damaligen Staatsgrenze erforschen und vor Ort übernachten. Gemeinsam werden Zeitzeugen befragt und die Themen deutsche Teilung, SED-Diktatur und Leben in der DDR beleuchtet. Außerdem wollen jung und alt zusammen entlang der ehemaligen Grenze wandern, Point Alpha erkunden, Freizeitaktionen starten und natürlich voneinander generationsübergreifend lernen. Am Point Alpha steigt auch der Höhepunkt der Ferienaktion – eine zweistündige Live-Sendung, die Kids und Senioren gemeinsam moderieren – zu hören am Dienstag, 16. Juli von 15 bis 17 Uhr auf der Frequenz UKW 96,5 oder via Stream im Netz auf www.wartburgradio.com Das generationsübergreifende Ferienradio unterstütze ich als Beauftragter für das Zusammenleben der Generationen beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit gerne. Am heutigen ersten Tag war ich vor Ort und war mit den Teilnehmern des Camps drei Stunden auf Informationstour im Museum am Point Alpha. Die Jugendlichen wussten schon erstaunlich viel über unsere jüngere deutsch-deutsche Vergangenheit. Im Anschluss folgte noch ein Doppelinterview mit einer Vertreterin der Seniorenredaktion und einem Jugendredakteur. Ich wünsche den Teilnehmern des Camps noch informative Stunden und bin gespannt auf die Sendung, die daraus entsteht. Bilder vom Generationencamp  

Ausstellung im MGH Ilmenau eröffnet

Die Einladung zum heutigen Sommerfest in das Mehrgenerationenhaus Ilmenau hat mich gleich doppelt gefreut. Zum einen werden die Sommerfeste in Ilmenau immer gut vorbereitet und zum anderen durfte ich dabei die Fotoausstellung “Immer im besten Alter – Generationen miteinander” eröffnen. Die Ausstellung mit Bilder der Hobbyfotografen des Schutzbundes der Senioren kenne ich sehr gut. Vor einigen Wochen haben wir die gleichen Bilder im Thüringer Sozialministerium vorgestellt. Die Bilder zeigen Situationen der Begegnung zwischen den Generationen. Schülerinnen 11. Klasse der IGS in Erfurt haben im letzten Jahr im Rahmen des Jahrs des aktiven Alterns ihre Seminararbeit zu dem Thema erstellt und während dieser Zeit entstanden auch die Bilder. Das Sommerfest stand unter dem Motto “Hurra wor haben Ferien” und bot von einem Zauberer, über Tanzvorführungen, eine Trommelgruppe und die Feuerwehr aus Ilmenau “zum anfassen”. Ferien hat seit heute auch mein Sohn. Auf dem Weg nach Ilmenau hat er mich angerufen und von seinem Zeugnis berichtet. Ich halte einfach hier einmal fest: Ich bin stolz auf meinen Sohn und sein ersten Jahr am Gymnasium. Sein Zeugnis ist deutlich besser als meins am Ende der 5. Klasse. Nun sind aber wirlich sechs Wochen Ferien und deshalb auch hier der Wunsch an alle Ferienkinder nach sechs erholsamen und sonnigen Wochen. Bilder aus Ilmenau    

SWE Volley-Team setzt weiter auf die Jugend

Anna-Sofie Franke
Das SWE Volley-Team kommt bei seiner Kader-Planung für die kommende Saison voran. Mit den Vertragsverlängerungen von Diagonalspielerin Juliane Flessa und Mittelblockerin Lisa Maria Erdtmann beweisen die Erfurter Kontinuität und bauen weiterhin auf das Können der Eigengewächse, die in ihre zweite Saison im Bundesligateam gehen. Die Schülerinnen des Erfurter Sportgymnasiums wollen im nächsten Jahr ihr Abitur erfolgreich absolvieren und sich auch auf dem Spielfeld weiter entwickeln. Ebenfalls am Erfurter Sportgymnasium lernt Anna Sofie Franke. Die gerade 16 Jahre alt gewordene Schülerin ist das neue Gesicht in der Mannschaft von Trainer Heiko Herzberg und wird die frei gewordene Position der Libera einnehmen, da die bisherige Libera, Jana Illiger, Mutterfreuden entgegen sieht. Die sympathische und ehrgeizige Spielerin, die vor vier Jahren aus Coburg nach Erfurt kam, spielte in der vergangenen Saison unter Trainer Grzegorz Bienkowski in der Regionalliga. Das Volleyball-Gen wurde ihr sozusagen mit in die Wiege gelegt. Vater Andreas Franke war als Zuspieler einst für den SC Dynamo Berlin und den Moerser SC aktiv, wurde Deutscher Meister und Pokalsieger, und absolvierte 150 Einsätze in der DDR- und Deutschen Nationalmannschaft. Anna Sofie Franke strahlt über ihren Aufstieg: „Na klar freue ich mich auf die Aufgabe aber an meiner Annahme muss ich noch arbeiten“. SWE Volley-Team-Präsident Michael Panse ist ebenso begeistert: „Nach dem größeren Umbruch im vergangenen Jahr mit einigen neuen jungen Spielerinnen, hat jetzt ein weiteres Talent den Sprung aus unserem Nachwuchs in die 2. Bundesliga geschafft. Wir werden auch in Zukunft auf unsere jungen Talente setzen. Mit der Kooperationsvereinbarung und der Zusammenarbeit unter dem gemeinsamen Dach der VolleyStars wollen wir jungen Spielerinnen die lückenlose Perspektive bis zur 1. Bundesliga in Thüringen bieten.”

Interesse aus Frankreich an Thüringen

Zu einem Informationsgespräch konnte ich heute Vormittag eine Besuchergruppe aus Frankreich im Sozialministerium begrüßen. Vertreter des Départment, der Sozialpartner, von Unternehmen und von Bildungseinrichtungen gehörten der Gruppe an. Die TIBP GmbH und der VSBI e.V. sind gemeinsam mit der französischen Organisation Hommes et Savoirs Partner in einem Leonardo da Vinci Lernpartnerschaftsprojekt zu dem Thema Flexicurity. Einer der Schwerpunkte von flexiblen Programmen und Instrumente in diesem Département ist die Tourismusbranche, die dort stark von der Sommersaison geprägt ist. Das hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Ausbildung und Qualifizierung von Arbeits- und Fachkräften. Das Département, die Tourismusunternehmen, die Bildungsträger und die Sozialpartner haben dort eigene sehr interessante Instrumente und Programme entwickelt. Im Rahmen des Leonardo Projektes geht es um den Erfahrungsaustausch mit anderen Regionen Europas und der Entwicklung neuer gemeinsamer transnationaler Projekte. Zum Abschluss des Leonardo-Projektes hatte Hommes et Savoirs den Wunsch geäußert eine zusätzliche Mobilitätsmaßnahme nach Thüringen/Erfurt durchzuführen. Insbesondere die Entwicklung in Thüringen vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels und der sich verändernden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt konnte ich im Gespräch vorstellen. Dabei haben wir festgestellt, dass es durchaus gemeinsame Ansätze und Konzepte in Thüringen und Frankreich gibt. So entwickln wir derzeit ebenfalls gerade Patenschaftsmodelle die neben der Aktivierung älterer Menschen auch zur Lösung sozialer Problemlagen beitragen. Leider war die Zeit zu knapp um die Themen umfänglich zu diskutieren, da die Gruppe weiter zu einem Termin zur LEG musste, aber vielleicht ergibt sich ja eine Fortsetzungsmöglichkeit.

Volleyball in Thüringen – die Spitze ist unser gemeinsames Ziel

 
Pressekonferenz in Suhl
Genau 10 Jahre ist es her – da stiegen zwei Thüringer Damen Volleyball-Mannschaften in die 1. Bundesliga auf. Der VfB 91 Suhl war Meister der 2. Liga und das SWE Volley-Team (damals noch Braugold Erfurt) war Zweiter.  Ich wurde damals Präsident bei unseren Volleyballerinnen und habe seitdem die weitere Entwicklung mitgestalten können. Sportlich blieb Suhl in der 1. Liga und feierte mit einem 3. Platz und dem Pokalsieg sowie internationalen Spielen große Erfolge. Wir sind nach dem unmittelbaren Abstieg in die 2. Liga immer an der Tür zum Oberhaus drangewesen. Zwei Mal wurden wir seitdem Vizemeister in der 2. Liga und einmal Dritter. 2010 sind wir ein zweites Mal auf- und danach wieder abgestiegen und zwei Mal haben wir auf eine Aufstiegsoption aus finanziellen Gründen verzichtet. Die sportliche Konkurenz zwischen Suhl und Erfurt verlagerte sich daher auf den Nachwuchsbereich, wo wir allein in den letzten Jahren 35 von 60 Thüringer Meistertiteln gewannen (davon 22 von 30 in den Spielklassen U16 bis U20). Wir mussten aber in Suhl und Erfurt kosntatieren, dass wir junge Talente an andere Bundesligastandorte “verloren” haben. Zum anderen konnten wir in beiden Vereinen kräftemäßig nicht eine lückenlose Kette von der 1. Liga bis in die unteren Spielklassen aufbauen. Darüber hinaus geht es darum, wie wir uns als Volleyballsportart vermarkten und darstellen können, um neue Sponsoren zu gewinnen. Die DVL wird zudem insbesondere im organisatorischen Bereich künftig mit dem Masterplan 2015 deutlich höhere Anforderungen durchsetzen. Dieses Gründe waren ausschlaggebend, dass wir in den letzten Wochen intensive Gespräche zwische Erfurt und Suhl, sowie mit dem TVV geführt haben. Das Ergebnis ist die Kooperationsvereinbarung, die wir gestern unterzeichnet und in zwei Pressekonferenzen vorgestellt haben. Unser gemeinsames Ziel ist es mit den VolleyStars Thüringen die Spitze der 1. und 2. Liga zu erreichen – wir haben uns dazu auf den gemeinsamen Weg gemacht. Pressemitteilung MDR-Bericht Thüringer Allgemeine Freies Wort Deutschland Today (Suhl) Deutschland Today (Erfurt)    

Jury-Sitzung für das Weinfest

Die Wettbewerbsweißweine…
Ein völlig unpolitischer Termin bringt einmal im Jahr in Erfurt Kommunalpolitiker, Vertreter der Kulturdirektion und Weinexperten zusammen. In Vorbereitung des Erfurter Weinfestes, welches seit 1993 in diesem Jahr schon zum 21. Mal stattfindet, wird der Weinpass ertrunken bzw. erschmeckt. Die Mischung der Jury aus Weinexperten, Weinliebhabern und Laien hat sich bewärt, bis jetzt haben wir uns in jedem Jahr mit großer Mehrheit auf die Siegerweine geeinigt. Bei der diesjährige Jurysitzung war es schwieriger – statt 12 Weingütern werden sich vom 15. bis 18. August auf dem Erfurter Domplatz 16 Weingüter präsentieren. Auf dem Domplatz ist mehr Platz, als auf dem Rathausparkplatz bzw. zuvor auf dem Wenigemarkt. Durch die Baumaßnahme in der Innenstadt kehrt das Weinfest wieder zum Startpunkt auf dem Domplatz von 1993 zurück. 16 Weingüter bedeutet aber auch jeweils drei zu testende Weine (in der Regel zwei Weißweine und ein Rotwein), also allein in der “Vorunde” 48 Weinproben um die 16 Weine für den Weinpaß zu ermitteln. In der Finalrunde standen noch einmal 16 Weinproben an, um den Siegerwein zu finden. Natürlich wird der jetzt hier nicht verraten – nur soviel, wir waren uns wieder weitgehend einig 😉
…und die Rotweine