In der medialen Wahrnehmung rück die Situation der Menschen in Israel und die Sorge um die rund 100 Geiseln in den Hintergrund. Der Islamismus in Deutschland, Demonstrationen für “Free Gaza” und der zunehmende Antisemitismus bestimmen die Schlagzeilen.
Gestern Abend hat Leor Jacobi von der Bar-Ilan Universität in Jerusalem beim Katholischen Forum einen Vortrag zum Thema “Das Leben in Israel während des Gaza-Krieges: Eine persönliche Perspektive!” gehalten und dabei über die aktuelle Situation gesprochen. Wie vor einigen Wochen auch mir bei meinem letzten Besuch in Israel aufgefallen ist, gibt es eine Spaltung in der israelischen Gesellschaft. Die macht sich im Wesentlichen an der Grundeinstellung gegenüber der amtierenden Regierung deutlich. Rund die Hälfte der Israelis haben sie nicht gewählt. Dennoch war in den ersten Wochen nach dem 7. Oktober der Zusammenhalt groß. Aber je länger der Krieg läuft, umso größer wird auch die innenpolitische Auseinandersetzung.
In meinem Freundeskreis in Israel sind alle für Neuwahlen und die aktuelle Regierung geniest wenig Vertrauen. Ich persönlich denke ein Rücktritt des Ministerpräsidenten und Neuwahlen sind fällig. Aber ich weis auch, dass dies erst nach dem Ende des Gaza-Krieges geschehen kann.
Heute habe ich nun (endlich) die persönliche Wasserski- und Wakeboardsaison 2024 eröffnet und bin die ersten 15 Runden Wakeboard gefahren.
Ziemlich lange ist es inzwischen her, dass ich bei Skatturnieren mitgespielt habe. Es müssten fast 40 Jahre sein. Aber es gibt sie noch und unser Marbacher Karneval Club hat heute wieder einmal eins organisiert und dieses Mal konnte ich mitspielen.
In zehn Wochen ist schon die Landtagswahl und in den nächsten zwei Wochen entscheidet sich welche Parteien dazu antreten werden. Der Landeswahlleiter und der Landeswahlausschuss prüfen dazu die eingereichten Unterlagen und entscheiden über die Zulassung. Heute gab es dazu den zweiten Schritt. Vor zwei Wochen endete die Frist, bis zu der sich die Parteien bewerben konnten. Gesetzt sind auf der Liste zunächst nur die Parteien, die im Bundestag oder einem Landtag sind.
Auch das zweite Vorundenspiel bei der Fußball EM endete mit einem Sieg. Beim Public Viewing der Funke Medien Gruppe war die Stimmung beim 2:0 über Ungarn bestens. Der prominente Gast des Abends Fredi Bobic kommentierte vor dem Spiel und in der Halbzeitpause in Gesprächsrunden mit dem TA-Sportreporter Marco Alles.
Die Mord- und Terrorserie des echtsextremen NSU erinnert in dieser Länge und Brutalität an den linksextremen RAF-Terror der 70ger Jahre. Auf diese Verbinung bezogen sich gestern Redner bei der Einweihung des Erinnerungsortes für die Opfer vor dem Thüringer Landtag.
Für die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer ist ein Sitz im Landtag nach der Wahl in zehn Wochen das Ziel. Ich erinnere mich noch daran, wie man auf dem Mobiliar sitzt, auch wenn dies für mich schon wieder 15 Jahre her ist. Gestern hatte ich aber wieder einen fest zugeordneten Sitzplatz im Plenarsaal – allerdings nur Veranstaltungsbezogen.
Erfreulicherweise gibt es auch nach den Kommunalwahlen noch Interesse an der Kommunalpolitik 😉
Leider ist der 17. Juni und seine Geschichte in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung nicht so präsent, wie er sein sollte. Im vergangenen Jahr jährte sich der Volksaufstand in der DDR zum 70. Mal. In diesem Jahr zum unrunden Jahrestag waren es deutlich weniger interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Gedenkveranstaltung in der Andreasstraße. Wir waren zwar als Erfurter CDU mit unserer Europa- und Bundestagsabgeordneten sowie unserem Kreisvorsitzenden und mir als Stadtratsvorsitzenden dabei, aber das war es dann auch auch schon mit dem Interesse aus der Politik. Ich finde dieses zurückgehende Interesse bedenklich.
Vor dreienhalb Monaten haben wir uns mit den nomierten Kandidatinnen und Kandiddaten der CDU Erfurt zu einem Kandidaten-Workshop im Waldcasino getzroffen. Damals haben wir über die Wahlkampfplanung, Plakat- und Flyergestaltung und über den Ablauf des Wahlkampfes gesprochen. Wenn damals jemand gesagt hätte, dass wir bei den Kommunalwahlen als stärkste Fraktion und mit Andreas Horn als Oberbürgermeister abschließen, hätten es die wenigsten geglaubt.