Alles was sich das Publikum wünscht, haben unsere Damen am Samstag gegen Straubing geboten. Ein hoch spannendes und erfolgreiches Spiel bekamen die Zuschauer und Ministerpräsident Bodo Ramelow geboten. Nachdem ich den MP schon am Vormittag in Oberhof getroffen hatte, setzte er seinen “Sportsamstag” bei uns fort und hielt sowohl auf dem Feld, als auch im VIP-Raum ein Grußwort. In einem Gespräch mit den Vertretern der Volleyball-Bundesliga sprachen wir zudem mit ihm über die Zukunftsperspektiven. Nachfolgend der Spielbericht:
Packendes Spitzenspiel
Schwarz-Weiß Erfurt und NawaRo Straubing haben sich am Samstagabend ein packendes Spitzenspiel geliefert, das am Ende der Spitzenreiter knapp mit 3:2 nach 131 Spielminuten für sich entschied.
15 Spiele hatte das ungeschlagene Schwarz-Weiß Erfurt bis zum Samstagabend gewonnen. Teilweise waren diese so klar, dass sich die in den letzten Jahren oft alles andere als erfolgsverwöhnten Erfurter Anhänger schon nach einem hart umkämpften Spiel sehnten. Dieses bekamen die 437 Zuschauer im Spiel gegen den Vierten, NawaRo Straubing, geboten. Dabei sah es nach dem ersten Satz gar nicht danach aus, denn der Spitzenreiter dominierte diesen deutlich und mit Lara Darowskis Ass zum 25:14 war er eine klare Angelegenheit.
Dass es nicht so weiter ging, war der nun stabileren Annahme der Gäste geschuldet, während sich die SWE-Damen fehlerhaft präsentierten. Auch Mateusz Zarczynskis Auszeit beim 13:14 brachte keine Ordnung ins Erfurter Spiel. Die Annahmeprobleme ließen keine Angriffe über die Mitte zu, weshalb sich das Angriffsspiel der Thüringerinnen auf die Außen verlagerte, wo am Block der Gäste kaum ein Durchkommen war. Nach Ashlyn Blotzers Fehlaufschlag zum 20:25 war der Satzausgleich die logische Folge.
Der erste Satzverlust seit fünf Spielen warf die bisher ungeschlagenen Erfurterinnen gehörig aus der Bahn. 1:10 hieß es im dritten Satz, Erfurt war vollkommen von der Rolle. Nur mühsam fanden die Damen von Trainer Zarczynski ins Spiel zurück. Doch Schwarz-Weiß, nun mit Antonia Greskamp im Zuspiel, knapperte den großen Rückstand mühsam ab und schaffte beim 21:21 den kaum für möglich gehaltenen Ausgleich. Beim 24:22 lag die 2:1-Satzführung dann sogar bereit. Dass daraus nichts wurde, lag an Mia Stauß‘ verunglückter Annahme zum 24:24 und Sina Stöckmanns zum 26:28 ins Aus gepritschten Balles. Erfurt hatte das umgeschlagene Momentum nicht nutzen können.
Als die immer selbstsicherer agierenden NawaRo-Damen im vierten Satz ein 7:2 vorlegten, drohte den Gastgeberinnen die erste Niederlage. Aber das wollten Kapitänin Lara Darowski und ihre Mitspielerinnen nicht so einfach geschehen lassen und erwehrten sich ihrer Haut. Beim 12:12 war der Ausgleich hergestellt und von da ab ging es auf Augenhöhe zwischen beiden Kontrahenten hin und her. Als Schiedsrichter Michael Henke beim 22:22 einen Angriffsball der Gäste im Aus sah, kochte es bei den Gästen über. Statt 22:23 stand es 23:22 und der erzürnte Gästetrainer Tomasz Wasilkowski handelte sich wegen seines Wutausbruchs eine rote Karte ein, was zugleich das 24:22 bedeutete. Seinem Team hatte er damit keinen guten Dienst erwiesen, das sich zu diesem Zeitpunkt als mutiger erwies und die beiden Erfurter Satzbälle zwar abwehrte, aber nach einem im Netz hängen gebliebenen Angriff zum 27:25 den Erfurter Satzausgleich hinnehmen musste.
Erstmals in dieser Saison in der 2. Bundesliga Pro musste in der Riethsporthalle der Tiebreak entscheiden. Dieses Mal hatten die SWE-Damen den besseren Start, die mit der am Vortag 24 Jahre alt gewordenen Antonia Greskamp am Aufschlag, die zwei Asse servierte, 5:0 in Führung gingen. Nach dem Seitenwechsel (8:3) kam Straubing zwar noch einmal auf, was Erfurts Coach beim 12:9 zur Auszeit veranlasste. Die letzten drei Punkte gingen dann jedoch an Erfurt. Das überaus spannende Spiel riss nicht nur die 437 Zuschauer, sondern auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow von seinem Sitz.
Erfurt hat mit diesem Heimsieg seine Serie fortgesetzt, der allerdings so schwer erkämpft war wie kein anderer in dieser Saison. Den Auswärtspunkt hatte sich das starke NawaRo-Team redlich verdient und wenn es mehr geworden wäre, hätte das auch seine Richtigkeit gehabt. Der Fokus der Thüringerinnen liegt nun auf dem kommenden Wochenende, wo mit den Spielen gegen Grimma und Dresden zwei Derbys warten. (St.S.)
Das erste von zwei Weltcup-Wochenenden ging erfolgreich über die Bühne. Besonders gefreut haben wir uns über den ersten Weltcupsieg unserer Merle Fräbel aus Suhl. Auf ihrer Heimbahn brachte sie zwei gute Läufe runter und wurde begeistert von ihren Fans und den Teamkolleginnen gefeiert. Der zweite Weltcupsieg für sie folgte am Sonntag noch in der Teamstaffel. Während am Samstag das gute und stabile Wetter unserem Thüringer Doppel Hannes Orlamünder/Paul Gubitz den zweiten Platz bescherte, wurde es Sonntag wieder eine Wetter-Lotterie.
Das Karnevalswochenende bot eine beeindruckende Auswahl an Veranstaltungen. Natürlich standen der Umzug und der Kostümball beim MKC im Mittelpunkt, aber am Freitag habe ich es noch zur Prunksitzung des KKH in die Multifunktionsarena geschafft. Neben dem MKC war es aber in diesem Jahr die einzige Sitzung die ich bei einem der zahlreichen Erfurter Karnevalsvereine besuchen konnte. Leider war die Saison in diesem Jahr zu kurz und zu früh, um alles unter einen Hut zu bekommen. Die Rennrodel-Weltcups und unser Volleyball-Bundesligateam waren an diesem Wochenende auch noch feststehende Programmpunkte.
Drei Jahre gab es in Erfurt keinen Karnevalsumzug – an diesem Wochenende wird es wieder einen geben. Der Stadtrat hat voriges Jahr im Herbst 190.000 Euro zur Finanzierung bereitgestellt und statt der GEC organisiert die Stadt den Umzug.
Das Wetter passt momentan so gar nicht zum Wintersport. Offensichtlich haben unsere Rennschlittensportlerinnen und Sportler das Regenwetter direkt vom Weltcup aus Altenberg mitgebracht. Dort war der Weltcup letzte Woche leider eine Regenlotterie und das Wasser floss nur so durch die Bahn. Sowohl Julia Taubitz, als auch Max Langenhan hatten allerdings noch Glück und starteten im zweiten Lauf als 21 und 22, also sehr früh, und gewannen noch. Gestern Abend war ich zum Presseempfang in Oberhof – leider auch dort Tauwetter und Regen und auch etwas Nebel. Der Bahn konnte das unfreundliche Wetter nicht viel anhaben, schließlich ist sie weitgehend überdacht und die Sonnensegel schützen auch vor seitlichen Regentropfen. Das waren zwar keine optimalen Bedingungen für die Trainingsläufe, aber zumindest weitgehend gleichbleibende Bedingungen. Heute beginnt der Weltcup mit dem Nationencup und egal wie das Wetter am Wochenende wird, wir freuen uns auf einen tollen ersten Weltcup
In den letzten Wochen hatte unser Oberbürgermeister nicht viel Grund zur Freude. Gestern Abend gab es die zweite Stadtratssitzung in Folge, bei der er von allen Fraktionen, außer seiner eigenen Fraktion, heftig Kritik einstecken musste. Da war der heutige symbolische Startschuss für den DB Campus Balsam auf der OB-Seele.
Rechtzeitig vor dem Karnevalswochenende konnte ich heute noch unseren Newsletter verschicken, der dicht gefüllt mit politischen Bildungsangeboten für die nächsten beiden Wochen ist. Wir haben neue Online-Angebote ebenso dabei, wie zwei neue Publikationen und Buchvorstellungen.
..zumindest ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass am kommenden Sonntag der 47. Erfurter Karnevalsumzug stattfinden wird. Sicher ist das nicht – es könnte uns immer noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Vor vier Jahren wäre der Umzug fast sturmbedingt abgesagt worden, so wie es in einigen anderen Orten Thüringens auch passierte. Danach folgten zwei Corona-Absagen. Letztes Jahr haben dann schließlich die Stadt und die GEC den Umzug gemeinschaftlich den Umzug “vermasselt”. Insofern ist die Vorfreude auf Sonntag groß.
…dann stehen in Marbach die traditionellen Frühschoppen auf dem Programm. Seit über 20 Jahren, seit ich 2004 bei einem dieser legendären Frühschoppen Ehrenmitglied des MKC wurde, bin ich immer wieder gerne dabei. Fünf Jahre sind es nun auch schon, dass ich als Elferratsmitglied bzw. Minister (wie es bei uns beim MKC heißt) dabei bin. Immer wieder bin ich beeindruck, was für ein großer ehrenamtlicher Aufwand dahinter steht.
Seit über drei Monaten bereiten wir uns in der CDU Erfurt auf die am 26. Mai 2024 stattfindenden Kommunalwahlen vor. An erster Stelle stand die Nominierung unseres Oberbürgermeisterkandidaten Andreas Horn, dann folgten die ersten Wahlplanungen und die Kandidatensuche.
Hinter unserem Spitzenkandidaten Andreas Horn folgen der Fraktionsvorsitzende Michael Hose und die Vorsitzende der Jungen Union Lilli Fischer, danach Dominik Kordon und unser Alt-OB Manfred Ruge. Auf Platz 6 werde ich bei dieser Wahl antreten und auf Platz 7 unser Kreisvorsitzender und Landtagskandidat Wolfgang Weisskopf.