Beim Bürgerforum
Regelmäßig sind wir mit unserer CDU-Stadtratsfraktion vor Ort, um insbesondere in den Erfurter Ortsteilen aktuelle Fragestellungen aufzugreifen und Bürgerforen zu veranstalten. Gestern waren wir in Bischleben zu Gast. Der Anlass dafür war ausgesprochen unerfreulich. Am 9. Januar 2016 stand dort die Sportlerklause in Flammen und brannte schließlich komplett aus.
Bei einem Besuch am Sportplatz verschaffte sich die Fraktion einen Eindruck von der aktuellen Situation und diskutierte bereits mit dem Leiter des Erfurter Sportbetriebs Jens Batschkus Lösungsmöglichkeiten. Beim anschließenden Bürgerforum im Jugend- bzw. Bürgerhaus war der Raum voll. 70 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um mit uns über die Perspektiven für die Sportlerklause zu diskutieren.
Eine kurzfristige Lösung gibt es für die Fußballer, die nach Möbisburg ausweichen können. Für die rund 70 Beachvolleyballer stellte der Leiter des Sportbetriebs eine Übergangslösung in Aussicht. Wichtig ist dafür, dass Umkleidemöglichkeiten und Sanitärräumlichkeiten provisorisch geschaffen werden. Zeitgleich soll mit der ersten Zahlung der Versicherung das abgebrannte Gebäude abgerissen werden und die Planung für den Neubau finanziert werden. Bis dann dieses Gebäude gebaut wird, dauert aber sicher zwei Jahre, denn durch das Hochwasserschutzgebiet müssen die Neubauplanungen entsprechend angepasst werden. Hinzu kommt die schwierige Finanzsituation. Für 2016 gibt es noch keinen Haushaltsentwurf und wohl auch nur wenig Aussicht darauf. Für die Folgejahre müsste das Geld in die mittelfristige Finanzplanung.
Neben dem großen Bürgerinteresse war auch der MDR bei uns (einmal pro Jahr kommen sie mindestens zur CDU-Stadtratsfraktion). Anbei der Link zur Mediathek des Thüringen Journals mit dem Beitrag.
http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video328628.html
Bilder aus Bischleben: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664754304525
So sehen Sieger aus
Sonntagabend und die Stimme ist weg – untrügliches Indiz dafür, dass entweder eine lange (politische) Rededebatte auf dem Programm stand oder ein umfängliches Sportprogramm. An diesem Wochenende war es das Zweite. Mehrmals Volleyball, mehrmals Eishockey – alle Veranstaltungen zwar in der Halle, aber nur die Riethsporthalle war gut geheizt. In der Eishalle gestern in Eppelheim und heute in Erfurt war kühl – die Stimmung dafür um so heißer.
Heute Nachmittag hat erst einmal unser U18 Nachwuchs viel Spaß gemacht. Bei der Thüringenmeisterschaft gewannen unsere Mädels alle Spiele – das Halbfinale gegen Sonneberg und das Finale gegen Gera mit 2:0. Glückwunsch an Trainer Marek Buchholz und sein Team. Ich bin froh, dass wir so einen guten Nachwuchs haben.
Vom Volleyball ging es direkt zum Eishockey – dieses Mal mit meinem mittleren Sohn. Die Tabellensituation machte eigentlich nicht viel Hoffnung auf Punkte. Erfurt steckt im Abstiegskampf und Leipzig kämpft um den Anschluss zur Tabellenspitze. Allerdings verlor Leipzig am Freitag überraschend deutlich gegen Halle zu Hause mit 1:5 und Erfurt gewann in Braunlage mit 3:6.
Heute waren unsere Drachen vor 670 Zuschauern gut drauf. Kur vor dem Ende des 1. Drittels klingelte es im Leipziger Kasten – 1:0. Im 2. Drittel wurde es noch besser. Am Ende stand es 4:2 und im 3. Drittel sogar 5:2. Dann holten die Leipziger noch auf. 5:3 stand es zwei Minuten vor Ende und Leipzig nehm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Leider glückte ihnen damit noch der Ausgleich. In der Verlängerung vergab Erfurt erst einen Penalty bevor Kämmerer mit dem 65 alles klar. Der Rest war grenzenloser Jubel. Deshalb ist jetzt die Stimme weg 🙂
#Lieblingsmannschaft #Erfolgsteam
Fazit des Tages: Stimme weg – aber alles gut gegangen. Der gestrige Tag ging zeitig los. Um 7 Uhr ging es mit dem Auto und dem Kurzen nach Baden-Württemberg. Die eine Woche Winterferien waren schon wieder vorbei und an deren Ende stand ein Laufschulturnier im Eishockey in Eppelheim. Mit seiner Mannschaft, den Eislöwen Wiesloch ging mein Jüngster aufs Eis. Am Ende gab es nach drei Spielen (jeweils zwei Mal 15 Minuten pro Spiel) zwei Niederlagen und endlich auch einen klaren 7:2 Sieg. Ich bin stolz auf meinen Kurzen.
Danach ging es gleich wieder auf die Autobahn zurück nach Erfurt. Zwanzig Minuten vor Spielbeginn war ich in der Riethsporthalle – pünktlich zur Begrüßung der Teams. Im Spitzenspiel der 2. Volleyballbundesliga spielte unser SWE Volley-Team gegen die Damen vom SV Lohhof. Die Tabellenkonstellation versprach Spannung. Um das Meisterschaftsrennen offen zu halten wollten wir gewinnen. Um den dritten Platz im Blick zu behalten wollte Lohhof dies auch. In den vielen Jahren in der Bundesliga haben wir unzählige Male gegeneinander gespielt und immer war es knapp.
Vor der Rekordkulisse mit 650 Zuschauern legten unsere Mädels konzentriert los und gewannen die beiden ersten Sätze klar. Nach der 10-Minutenpause war dann aber der Wurm drin. Im ganzen Satz lag Lohhof klar vorn und hatte schließlich beim 17:24 zahlreiche Satzbälle – fast alle haben wir abgewehrt, nur den letzten nicht 23:25 gegen uns. Dafür war der vierte und letzte Satz dann wieder klar. Mit 3:1 (25:14, 25:20, 23:25 und 25:18) ging das Spiel an uns.
Klar sind nach dem Spitzenspiel nun auch die Fronten für die letzten Spiele. Der 2. Platz ist unseren Mädels praktisch kaum noch zu nehmen – der Vorsprung gegenüber Neuwied und Lohhof ist groß. Kommende Woche kommt mit Offenburg der derzeitige Tabellenführer. drei Punkte und einige Sätze Vorsprung könnten dann gedreht werden. Mit einem 3:0 Sieg wären unsere Mädels sogar Spitzenreiter. Mit einem Sieg würde in jedem Fall das Meisterschaftsrennen offen bleiben. Beste Voraussetzungen also dafür, dass die Halle einen neuen Zuschauerrekord erlebt!
Bericht vom Laufturnier: http://www.ehc-wiesloch.de/index.php/teams/laufschueler/495-3-laufschulturnier-der-saison
Cheerleader: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157662325939883
Bilder vom Spitzenspiel des SWE Volley-Teams: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664467125272
Freundlicher Hinweis…
Dieser Hinweis galt für viele, aber nicht alle Modelle auf der Thüringer Modellbaumesse. Von heute bis zum Sonntag findet in den Erfurter Messehallen das Treffen für große und kleine Boots-, Auto-, Flugzeug-, Eisenbahn-, Lego und sonstige Modellbaufans statt. Neben vielen Exponaten gab es auch etliche Möglichkeiten sich auszuprobieren.
Gemeinsam mit meinem Jüngsten war ich heute Nachmittag auf der Messe und es war die richtige Entscheidung. Die Aussteller waren durchgängig freundlich und hatten Zeit für viele Erläuterungen. Zudem konnte mein kleiner Modellfan nicht nur seine geliebten Eisenbahnen und die Legowelten bewundern sondern auch mitmachen. Er absolvierte einen Unimog-Führerschein, flog am Computer etliche Flugzeuge zu Schrott, bis es schließlich perfekt klappte. Danach ging es an der Carrerabahn weiter und schließlich steuerte er das Ruderboot von Hein Blöd und Kapitän Blaubär durch das Becken.
Ich kann den Besuch der Messe nur wärmstens empfehlen. In den nächsten Wochen ist wieder viel in den Messehallen los – Thüringen-Ausstellung, Gesundheitsmesse und Motorradtage. Ausreichend Gründe wieder vorbei zu schauen. Von der Modellbaumesse anbei der Link zu einigen Fotos:
https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157663900133109
Heringsessen bei Schnitzelheinz
Eine solche Kombination gibt es genau einmal im Jahr und dies ist der politische Aschermittwoch. Zum 22. Mal fand der politische Aschermittwoch in Erfurt beim CDU-Ortsverband “Am Steiger” statt. Der Ortsverbandsvorsitzende und Stadtrat Jörg Kallenbach lädt dazu in jedem Jahr die örtlichen Handwerker ein, um mit ihnen kommunalpolitische Themen zu diskutieren.
Neben guten Gesprächen gibt es aber immer auch Heringe und diese Kombination zieht. Wie in den vergangenen Jahren waren alle Plätze in der Gaststätte Schnitzelheinz belegt. Als Redner waren der Vorsitzende des Vereins City-Management Erfurt e.V. Heinz-Joachim Spilker und der Präsident der Handwerkskammer Stefan Lobenstein beim politischen Aschermittwoch.
Nach der Begrüßung durch Jörg Kallenbach – unter anderem mit der Begrüßung der drei stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden – (Zitat Kallenbach: “drei sind mehr wert als eine Vorsitzende”) nahm sich Spilker eines der kommunalpolitisch dominierenden Themen die Multifunktionsarena vor. Der Hauptverantwortlichen für die Multimurksarena warf er Anzeichen von Dyskalkulie vor. Am Beispiel der steigenden Kosten warnte er vor weiteren Nachträgen wegen Lärmschutz und Fluchtwegen. Bei der Multimurksarena habe “die linke nur selten mit der rechten Gehirnhälfte kommuniziert. Seine Einschätzung “gut, dass was Vernünftiges gebaut wird – besser wäre es, wenn vernünftig gebaut würde” schlossen sich die Aschermittwochsgäste an.
Mit dem ehemaligen Ortsteilbürgermeister und Minister des MKC Michael SiegelAusgesprochen kurz war die diesjährige Karnevalssaison. Da wir zudem in der Karnevalswoche im Urlaub waren, gab es dieses Jahr nur drei Karnevalsveranstaltungen beim MKC in Marbach und beim KCA in Alach. Für den gestrigen Umzug war ich aber rechtzeitig wieder zurück. Wie in den letzten 12 Jahren auch, war ich wieder auf dem Festwagen des MKC dabei. 60.000 Besucher an der Strecke in der Innenstadt und 3.000 Aktive im Zug sorgten bei tollem Wetter für gute Stimmung. Wir hatten Glück, weil in Erfurt traditionell bereits Sonntag seinen Zug hat. In Mainz und Düsseldorf wurden die Züge heute wetterbedingt abgesagt. Ungemütlich war das Wetter auch bei uns, aber wir waren zum Rosenmontagsabend in der Schänke in Alach, dieses Mal auf der Bühne. Nahezu die gesamte CDU-Stadtratsfraktion half Präsident Ronny Junghans seine Wette gegen den Ortsteilbürgermeister Rainer Blasse zu gewinnen. 11 Lokalpolitiker und der Elferrat tanzten in Kittelschürzen auf der Bühne einen Schrubbertanz. Spaß hat es gemacht und den Respekt vor den Aktiven auf der Bühne erhöht. Auf die heutige Abschlussveranstaltung der GEC im Brettl habe ich kurzfristig und morgen steht nur noch der politische Aschermittwoch mit Heringsessen auf dem Programm.
Bilder vom Karnevalsumzug 2016: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157663843535210
Polizei-FerrariBeeindruckend – damit lässt sich Dubai am treffendsten beschreiben. Dubai bzw. die Vereinigten Arabischen Emirate insgesamt versetzen jeden Besucher in Staunen. Zwar war unsere Urlaubszeit auf eine Woche der Winterferien begrenzt, aber diese sieben Tage hatten es in sich. Der Flug hin und zurück war leider nur noch mit einem Zwischenstopp in Istanbul zu bekommen. Hinwärts waren wir dadurch schon 5 Uhr am Sonntagmorgen im Hotel Grand Habtoor – aber nach einem kurzen Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück ging es an den Pool bzw. ans Meer den Persischen Golf. Mit dem Wetter hatten wir die ganze Woche Glück – Badewetter und selbst im Meer 21 Grad. In rund 600 Bildern habe ich unseren einwöchigen Urlaub festgehalten, deshalb hier nur ein Link zu den Bildern und einige Höhepunkte. Für den Besuch des Burj Khalifa – dem höchsten Turm der Welt – hatten wir dir Tickets schon im Netz gebucht. Bevor es in die 124 Etage ging besuchten wir die Dubai Mall. Eisstadion, Aquarium und Luxus pur! Da wir für vier Tage einen Mietwagen hatten konnten wir mit 600km auch das Land erkunden. Um Autos dreht ich in Dubai Vieles – sechsspurige Autobahnen, 35 Cent der Liter Benzin, keine 30 Euro Tagesmiete für den Mietwagen… Und tatsächlich gibt es sie… Ferraris, Lamborghinis und Audi R8 bei der Dubai Police. Beim Start der Dubai-Radtour konnten wir nicht nur Marcel Kittel viel Erfolg persönlich wünschen (hat geholfen, er gewann die Tour) sondern auch die Polizeibegleitfahrzeuge bewundern. In Abu Dhabi haben wir die Formel 1 Rennstrecke, das Emirates Palace (darin steht ein Gold-Automat) und die größte Moschee der UAE besucht. Die Fahrt nach Abu Dhabi hat sich definitiv gelohnt. Genauso begeistert waren wir von der Wüstensafari inklusive Quad-Tour – unbedingt empfehlenswert. Die Palmeninsel, Hard Rock Cafe, Marina-Rundfahrt und ein sehr gutes Hotel (regelmäßige Tennisstunden mit meinem Sohn inklusive und ein großer Fitnessbereich) rundeten die Woche ab. Es war einfach toll – wie ein Märchen aus 1001 Nacht.
Urlaubsbilder aus Dubai:
https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664269745042https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664301668441https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664472074665https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157663890203770https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157662131710184https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664502524465https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664504069075https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664233644082
Infobrief Januar/Februar 2016
Rechtzeitig vor dem Start in die Winterferien ist noch der aktuelle Infobrief der Stadtratsfaktion fertig geworden. Die erste Stadtratssitzung des neuen Jahres bot wieder reichlich Themen.
Vor allem die Versäumnisse des Oberbürgermeisters und der drei ihn tragenden Fraktion beschäftigen uns weiter. Ein Haushalt ist nicht in Sicht und damit müssen auch alle wünschenswerten Projekte verschoben oder abgesagt werden.
Ich bin sehr gespannt, wie lange sich die Erfurterinnen und Erfurter dieses Zeitspiel auf ihre Kosten gefallen lassen, bis sie die rote Karte ziehen.
Anbei der Link zum Infobrief: http://www.cdu-fraktion-erfurt.de/core/files/magazin/file/Y7CY-2016_02_februar_infobrief_fraktion.pdf
Gut gefüllter Festsaal (Quelle TA/fb)Alle Jahre wieder – Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt und der Festsaal ist voll. In diesem Jahr war die Landespolitik zwar überschaubar vertreten (zeitgleich Landtagssitzung) aber sonst waren erstaunlich viele Gäste im Rathaus, die sich den Nachmittag freigeräumt hatten 😉Auch der Ablauf der Veranstaltung ist inzwischen ritualisiert. Hände schütteln am Eingang und danach lange Begrüßung aller wichtigen Gäste. Im Anschluss folgte auch in diesem Jahr der Jahresrückblick in bewegten Bildern. Dabei war ein Unterschied zu vergangenen Jahren spürbar. Da die in den letzten Jahren immer weniger Geld für investive Maßnahmen im Haushalt bereitgestellt wurde, gab es nicht viel zu bauen und demzufolge auch nicht viel einzuweihen. Um dem Mangel zu begegnen fanden einige Maßnahmen gleich mehrmals Berücksichtigung im Video-Jahresrückblick. Die Pappelstieg-Brücke ebenso wie die einzige Großbaustelle die Multifunktionsarena. In seiner Rede konnte sich der Oberbürgermeister zwar über steigende Einwohnerzahlen freuen, aber ansonsten gibt es wenig zu feiern. Ein Haushalt ist weit und breit nicht in Sicht. “Es werde daran gearbeitet” erklärte der OB lapidar – wie lange daran gearbeitet wird blieb offen. „Die Stadt braucht mehr Geld“ – aber entgegen anderer Jahre richtete der OB diese Forderung nicht mehr an das Land sondern an den Bund. „Die Flüchtlingssituation müsse gelöst werden und die Integrationsbemühungen verstärkt werden“ – wie blieb offen. „Die Stadt braucht sozialen Wohnungsbau“ – wer das wie bezahlt blieb offen. Am Ende war es ein netter Nachmittag – mehr aber leider auch nicht. Antworten auf drängende Fragen gab es leider nicht, aber das war ja auch nicht zu erwarten.
Parteiübergreifendes Engagement auf dem DomplatzPartei- und fraktionsübergreifend fanden zum heutigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus Veranstaltungen statt. Für die CDU habe ich als Vertreter auf dem Domplatz bei einer Gedenkkundgebung des DGB gesprochen. Der 27. Januar wurde vor 20 Jahren vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Gedenktag erklärt. Er verband dies mit dem Wunsch, dass an diesem Tag nicht nur das Mahnen, Erinnern und Gedenken stattfindet, sondern auch die öffentliche Diskussion mit den nachwachsenden Generationen. Seit 16 Jahren veranstalten wir in Erfurt überwiegend an Schulen Zeitzeugengespräche. Von Anbeginn habe ich diese Veranstaltungsreihe mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert und durchgeführt. Aber leider wird es in jedem Jahr schwieriger Zeitzeugen zu finden und so wird es jetzt unsere Aufgabe sein, darüber zu sprechen wie und warum die furchtbaren Verbrechen geschehen konnten und was wir daraus lernen müssen. Ich habe bei der Kundgebung des DGB daran erinnert, dass wir als Demokraten dies gemeinsam tun müssen. Bei allen Unterschieden zwischen uns im politischen Dialog muss und wird dies uns immer wieder Einen. Gesprochen hat auf dem Domplatz auch Sandro Witt, stellv. Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, der dieses parteiübergreifende Engagement immer wieder befördert und initiiert. Gesprochen haben unter anderem auch Wirtschaftsminister Tiefensee und Rüdiger Bender von den Grünen und der Senior des Evangelischen Kirchenkreises Dr. Matthias Rein.Heute fanden offizielle Gedenkveranstaltungen im Thüringer Landtag und mit der Kranzniederlegung in Buchenwald statt. Diese sind richtig und notwendig. Ebenso notwendig ist es aber den Gedanken von Roman Herzog immer wieder mit Veranstaltungen und Gesprächen aufzugreifen. Deshalb war es mit ein Bedürfnis bei der DGB-Veranstaltung dabei zu sein und Gesicht zu zeigen, wie auch am 9. November bei der Demonstration für Mitmenschlichkeit auf dem Domplatz.
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