Heute war ich wieder im Bildungszentrum des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) in Sondershausen zu Besuch. Im Gespräch mit dem Schulleiter Ullrich Fuchs habe ich über die nun anstehenden Aufgaben diskutiert, um die Chancen des Bundesfreiwilligendienstes deutlicher herüber zu bringen.
Von den durch das Bundesministerium avisierten 35.000 BuFDi-Stellen Bundesweit sind derzeit 7.400 besetzt. In Thüringen sind es nach meiner Schätzung rund 400, davon rund 200 in Verantwortung der für Thüringen zuständigen Zentralstelle (eine von 15 Bundesweit) und rund 200 bei den Spitzenverbänden der Freien Träger der Wohlfahrtspflege. Bei den Freien Trägern ist offensichtlich die Caritas mit rund 60 Plätzen am Weitesten. Die Parität ist in der fachlichen Diskussion genauso stark engagiert. Auf der Homepage des Bundesfreiwilligendienstes sind für Thüringen ca. 250 freie Stellen aufgelistet. Ich hoffe, dass diese schnell besetzt werden können und neue Stellen hinzu kommen.
Die meisten Stellen sind derzeit allerdings bei den Kommunen entstanden, 15 von deren Bundesfreiwilligen waren heute die ersten Gäste im Bildungszentrum in Sondershausen und ich konnte sie dort begrüßen. Im Gespräch mit den Bundesfreiwilligen, die aus Nordthüringer Kommunen wie Nordhausen und Sondershausen und sowie aus Sömmerda kommen, habe ich die Motivation und den “Werbeweg” erfragt. Meist haben sie über Zeitungsanszeigen ihrer Kommune davon erfahren. Gut ist, dass die Bundesfreiwilligen, die zumeist aus Hartz IV-Bezug oder der Arbeitslosigkeit kommen, dies nicht als eine eine neue weitere Maßnahme verstehen, sondern als Entwicklungschance.
In Sondershausen erhielten sie heute Basisinformationen zum Bundesfreiwilligendienst und zu den Bildungsangeboten. Dieses Seminar fand im Rahmen der sogenannten pädagogischen Begleitung statt. Die Träger des BFDs können pro Teilnehmer Bildungsgutscheine in Höhe von 100 Euro/mtl., also 1.200 Euro im Jahr in Sondershausen einlösen. Darüber hinaus können die Träger in der gleichen Höhe noch selbst Bildungsangebote unterbreiten, dies können auch externe Angebote wie Volkshochschulangebote sein. In Einzelfällen wird es, wenn es zum Charakter der Einsatzstelle passt, auch möglich sein den Führerschein damit zu finanzieren.
Der Bundesfreiwilligendienst, als zivilgesellschaftliches Engagement, ermöglicht verbindliches ehrenamtliches Engagement für die Dauer von 6 bis maximal achtzehn Monaten, er kann den (Wieder)einstieg in den Beruf ermöglichen, aber auch den Ausstieg nach einem Berufsleben in den Vorruhestand oder Ruhestand begleiten. Die Teilnehmer verpflichten sich zu mindestens 20 und höchstens 40 Wochenstunden verbindliches Engagement und können dafür bis zu maximal 330 Euro Taschengeld erhalten.
Die Einsatzfelder sind vielfältig und reichen vom Sozialbereich über Kultur, Sport, Bildung über den Integrationsbereich bis hin zum ökologischen Bereich. Für Fragen zum Thema stehen die Thüringer Regionalberater zur Verfügung und ich werde seitens des Thüringer Sozialministeriums den Bundesfreiwilligendienst begleiten. Vereinbart haben wir heute einen Runden Tisch im TMSFG, wo alle Thüringer Beteiligten, also Träger, Kommunale Spitzenverbände, Arbeitsagentur, Regionalbetreuer und BAFzA, zusammen kommen werden. Gerne werde ich diesen Prozeß organisieren und moderieren.
Der Anfang ist gemacht, jetzt geht es darum schnell nachzuziehen und bestehende Probleme auszuräumen.
Heute startet in Litauen die Basketball-Europameisterschaft. Für das Deutsche Team um Dirk Nowitzki wird es jetzt ernst und nach den jüngsten erfolgreichen Vorbereitungsspielen ist die Hoffnung groß. In Litauen ist Basketball Nationalsport und auch ich verbinde meine ersten Basketballerinnerungen mit einem Besuch in Vilnius vor vielen Jahren.
Um sich die richtige Einstimmung auf das heutige Spiel Deutschland gegen Israel zu bekommen sind wir gestern Abend zur 2. Oettinger Basketball Nacht in die Erfurter Messehalle gepilgert. Im ersten Spiel des Abends spielten die großen Jungs von Science City Jena gegen Oettinger Rockets Gotha. Im Abendspiel trat der Deutsche Meister und Pokalsieger Brose Baskets Bamberg gegen die Nationalmannschaft Japans an.
Die Japaner waren zwar im Durchschnitt deutlich kleiner, als die Bamberger, hatten aber auch gleich drei 2,06m-Spieler im Team und einen Spieler mit 2,10m. Sie bereiten sich derzeit in Deutschland auf die Asien-Meisterschaft vor. Gestern Abend setzte sich der Deutsche Meister insbesondere imdritten und vierten Viertel dann deutlich ab und gewann mit 101:73. Ein tolles Spiel und gut diese Stimmung vor rund 1.500 Zuschauern in Erfurt einmal live zu sehen.
Kritik kam gestern Abend vom Teamverantwortlichen von Bamberg an den Basketballrahmenbedingungen in Erfurt. Warum zwar der Gothaer Oberbürgermeister da war aber sein Erfurter Amtskollege nicht, konnte und wollte ich nicht beantworten. Allerdings habe ich mich heute erkundigt, warum die neuentstehende Riethhalle nicht basketballtauglich ist.
Ja, es stimmt dort gibt es auf dem Großfeld keine Basketballkörbe, sondern nur auf den querliegenden Kleinfeldern. Auch auf dem Hallenboden werden keine Basketballlinien sein. Die Gründe dafür sind, dass es ein Linoleumboden ist, der sowieso nicht für die 1. oder 2. Basketballbundesliga genutzt werden könnte. Dort werden Parkettböden verlangt, die ggf. darüber gelegt werden müssten (so wie die Handballerinnen des THC zu ihrem Champions Leaque Spiel einen eignen fensehträchtigen Boden mitbringen). Gleiches gilt für die Körbe. In der Basketballbundesliga müssen die Körbe stehend sein (so wie gestern in der Messehalle). Das bedeutet sie müssen dann sowieso nach Bedarf haran gerollt werden.
Darüber hinaus soll die Halle am Sportgymnasium künftig für Baskettball als Schwerpunktsportart genutzt werden. Dort passen bis zu 600 Zuschauer hinein. Ich sage aber als Stadtrat und Sportfan jetzt schon zu, dass ich als erster darum kämpfe, die Riethhalle basketballtauglich auszustatten, wenn mehr Zuschauer kommen, also ein Erfurter Team in der 1. oder 2. Bundesliga spielt.
Jetzt freue ich mich auf die Übertragung Deutschland gegen Israel!
Uwe Höhn, MdL und Iris Gleicke, MdB
Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Iris Gleicke war ich heute in der Wiesenbauschule in Schleusingen zu Gast. Das Haus hat eine lange Tradition. Vor über 100 Jahren (genau 1897) als Lehranstalt der Landwirtschaftskammer gegründet, war die Wiesenbauschule später Grundschule, stand ab 1988 leer. 1991 gründete siche der Förderverein und ab 1993 wurde das Haus zum Jugendzentrum ausgebaut.
Aus dieser Gründerzeit fanden sich auf der Fotowand im Haus noch herrlich alte Schwarz-Weiß-Bilder mit Angela Merkel und Claudia Nolte und dem Gründungsvorstand des Fördervereins sowie dem Bürgermeister bei einem Besuch 1994.
Seit 1994 hat sich aber die Zielgruppe in Schleusingen verändert. Leider ging auch dort die Zahl der Jugendlichen zurück und so sucht das Jugendzentrum bzw. sein Vereinsvorstand, dessen Vorsitzende Iris Gleicke ist, neue Zielgruppen.
Angela Merkel 1994
Insbesondere Veranstaltungen mit generationenübergreifenden Charakter und Veranstaltungen für Familien kommen dafür in Frage. Heute haben wir über Möglichkeiten dafür mit dem SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Uwe Höhn vor Ort diskutiert. Gerne werde ich mögliche Veranstaltungen dazu unterstützen.
Bilder aus Schleusingen
Willibald Böck und Max der Therapiehund
Voraussichtlich Anfang November wird das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz seiner Bestimmung übergeben. Von Anbeginn konnte ich das Projekt begleiten und bin froh darüber als Mitglied des Freundeskreises etwas Unterstützung leisten zu könne.
Der Vorsitzende des Freundeskreises unser ehemaliger Innenminister Willibald Böck konnte sich gestern Abend gemeinsam mit dem Maskottchen Max – dem Therapiehund wieder über eine Spende freuen.
Bei IKEA in Erfurt-Bindersleben fand wieder das traditionelle Krebsfest statt. Und wie bereits bei den letzten beiden Krebsfesten wurden dabei wieder Spenden für das Kinderhospiz gesammelt.
IKEA rundete am Ende des Abends den Betrag auf 2.000 Euro auf. Weit über 3,5 Millionen Spenden wurden insgesamt bis jetzt für das Kinderhospiz gesammelt, aber einiges ist auch noch notwendig.
Da ich nun schon drei Krebsfeste mitgemacht habe, klappe es mit dem Zerlegen der widerspenstigen Tiere ganz gut. Nur beim allgemein üblichen Aquavit oder Wodka nach jedem Krebs habe ich mich dieses Mal ausgeklingt. Angesichts der zerlegten Krebse, wäre das wohl böse ausgegangen.
Mehr Bilder vom Krebsfest
Seit acht Jahren trage ich als Vereinspräsident gemeinsam mit meinen VorstandskollegenVerantwortung für unser SWE Volley-Team. Gestern haben wir unser neues Bundesligateam bei unserem Hauptsponsor den Erfurter Stadtwerken vorgestellt. Seit nun 7 Jahren sind die Stadtwerke Haupt- und Namenssponsor und wie in einer guten Ehe, werden wir die gute Partnerschaft auch über das siebte Jahr hinaus fortführen. Als Co-Sponsoren unterstützen uns Verbundnetz Gas (VNG) und in dieser Saison neu die Sparkasse Mittelthüringen. Viele der Prämiumsponsoren waren bei der Teamvorstellung gestern auch vertreten – ihnen allen unser herzlicher Dank! In der neuen Saison wird unser Cheftrainer Heiko Herzberg zugleich als Manager des Vereins Verantwortung tragen. Thomas Recknagel, der seit vielen Jahren unseren Verein prägt wird künftig als Schatzmeister das Geld zusammen halten. Der Rückblick auf die Saison 2010/2011 war natürlich etwas wehmütig. Trotz einer Guten Saison, haben wir unser Ziel den Klassenerhalt nicht erreicht, aber wichtige Erfahrungen gesammelt und tolle Spiele gesehen. Der sportliche Abstieg ist in der Zusammensetzung des neuen Teams sichtbar, allerdings nicht so krass wie befürchtet. 13 Spielerinnen umfasste der Erstligakader und unsere vier Profis haben am Ende der Saison den Verein mit Ziel ihrer Heimat in Kanada, den USA und Ungarn verlassen. Leider ist auch unser Mannschaftskapitän Jil Döhnert von Bord gegangen und dies schmerzt besonders. In Münster ihrer Heimat sucht Jil ihre berufliche Perspektive, wir wünschen ihr viel Erfolg dabei. Ebenso gute Wünsche und der Dank des Vereins begleiten Christel Fröhlich, die sich auf ihr Studium konzentrieren wird, Juliane Hoppe, die trotz des beruflichen Stresse künftig für uns in der Regionalliga spielt und Beate Brabetz, die ihre sportliche Laufbahn ebenfalls noch nicht beendet, sondern künftig die Regionalliga verstärkt. Vier Spielerinnen aus dem Erstligakader machen direkt weiter: Elena Messer, Maria Völker, Saskia Leonhardt und Jana Illiger. Eine fünfte Spielerin, die wir gerne behalten wollten, macht nicht weiter: Annika Lüttge – jedenfalls nicht als Annika Lüttge, aber als Annika Müller – denn Glückwunsch zur Hochzeit! Sie hat geheiratet. Annika wird von Rheinland Pfalz, wo sie ihr Lehrerreferendariat antritt, jeden Freitag pendeln und hoffentlich oft Samstags für uns spielen. Neu im Team sind zwei ehemalige Erstbundeligaspielerinnen vom VfB 91 Suhl. Manja Noack (vor ihrer Hochzeit Simmank) und Natasa Rapajik (bekannter als Natasa Loncar) bringen viel Erfahrung mit. Manja will nach ihrer Babypause als Zuspielerin wieder an alte Erfolge anknüpfen und Natasa wird nach acht Jahren 1. Liga in Suhl nun unsere Mittelblockerin. Antonia Stautz vom SC Langenhagen (2. Bundesliga Nord) ist, ebenso wie unsere drei eigenen Nachwuchsspielerinnen Anna Glief, Julia Herz und Lisa Erdtmann anzumerken, dass sie ganz schnell auf dem Feld stehen will. Ein gutes Team haben wir für die neue Saison zusammen. Das Saisonziel heißt Platz 1-3 und wir freuen uns auf tolle Spiele in der neuen Halle. Nach der Teamvorstellung waren die Mädels gestern dort noch zum Fototermin.Bilder vom Vor-Ort-Termin
Der neue alte Eingang zur AGETHUR in Weimar
Seit über 20 Jahren gibt es in Thüringen die AGETHUR, die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung. Für den Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention ist die durch das Land getragene Fachstelle der zentrale Anlaufpunkt. Heute ist die AGETHUR mit ihrer Geschäftsstelle offiziell in die neuen Geschäftsräume in der Carl-August-Allee umgezogen.
Da ich in der Vergangenheit viele Projekte mit Frau Dr. Hähnel und ihren Mitarbeiterinnen von der AGETHUR begleitet habe (insbesondere die Nichtraucherschutzkampagnen), war ich heute neugierig auf die neuen Aufgaben in den neuen Geschäftsräumen. Ganz so neu ist der Ort dabei nicht. Bereits vor vielen Jahren war die AGETHUR unter der gleichen Adresse zu Hause und musste bei Einsparungen der öffentlichen Zuschüssen in kleinere und preiswerterere Räume in der gleichen Straße umziehen.
Jetzt stehen neue Aufgabenfelder an und auch das Team hat sich vergrößert. Im letzten Jahr habe ich bereits mit Interesse das Thema Bewegungsfreude im Alter aufgegriffen und auch im kommenden Jahr gibt es dadurch Schnittpunkte zu meiner Arbeit als Generationenbeauftragter. Das Jahr 2012 wurde von der EU zum Jahr des aktiven Alterns erklärt und da werden wir sicherlich gemeinsame Projekte gestalten über mögliche Kooperationen konnte ich heute schon in Weimar mit Mitarbeiterinnen der AGETHUR sprechen.
Neben der Organisation von Fachtagungen und Kongressen ist die AGETHUR auch bei der AIDS-Prävention, im Bereich der Sozialen Lagen und Gesundheit, im Zentrum für Bewegungsförderung, bei der kommunalen Gesundheitförderung und bei der Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen aktiv.
Für die zahlreichen Projektideen kann ich dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Staatssekretär a.D. Dr. Falk Oesterheld mit seinen ehrenamtlichen Mitstreitern sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern der Geschäftstelle nur danken und weiter viel Erfolg wünschen. Ich hoffe, wir werden auch weiter generationsübergreifende Konzepte umsetzen können.
In der vergangenen Woche haben wir im CDU Ortsverband “Am Petersberg” sehr intensiv über die Vorbereitung des Besuches von Papst Benedikt XVI diskutiert und dabei auch über die Frage wie und wann für den Besuch des Heiligen Vaters geworben wird. Sowohl auf der Seite vom Bistum, als auch auf der Homepage der Stadt Erfurt finden sich zum ersten Thema viele Informationen.
Die Einladungskarten für die Messe auf dem Domplatz werden gerade verschickt und ich finde es gut, dass nun auch Programme und Plakate für den Besuch von Papst Benedikt XVI verfügbar sind.
Eines der ersten Plakate haben wir heute an der Tür zur Geschäftstelle der CDU-Stadtratsfraktion angebracht.
Sowohl für den Besuch in Erfurt, als auch in Etzelsbach werden noch Helfer gesucht. Auch um dafür zu werben, gibt es Flyer und Plakate und auch davon haben wir ein Plakat an den Eingang zu unserer Geschäftsstelle angebracht.
Die ersten Schüler und das Team
Vor fast genau zwei Jahren war ich in der Lutherkirche dabei, als die Evangelische Grundschule eröffnet wurde. Da damals zwei Jahrgänge eingeschult wurden, sind nun die ersten Kinder vor dem Wechsel in das Gymnasium oder in die Regelschule. Mit der heutigen Eröffnung der Evangelischen Regelschule gibt es auch für die Kinder, die nicht auf das Evangelische Ratsgymnasium wechseln eine Option.
Mit einem Festgottesdienst wurde die Gründung der Schule gefeiert. Minsterin Marion Walsmann, Staatssekretär Prof. Merten, die Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann und Oberbürgermeister Andreas Bausewein gehörten zu den Gästen. Der ehemalige Thüringer Justizminister und spätere Bundesverfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch vertrat den Stiftungsrat der Evabgelischen Schulstiftung. Gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen habe ich die Fahne der Stadträte hochgehalten.
Der Blick aus den Schulräumen ist unschlagbar
Zunächst startet die Schule mit 16 Schülerinnen und Schülern und findet ihren Platz in den Räumen des Evangelischen Ratsgymnasiums. Dort starten ab kommender Woche auch 80 Gymnasiasten in den Schulalltag.
Die Schulleiterin Rosemarie Lühmann kenn ich schon seit Kindertagen. Ich wünsche ihr und ihrem Team viel Erfolg, zufrieden Schüler und Eltern und maximale Lehrerfolge!
Gestern Abend starteten die diesjährigen DomStufenFestspiele vor der wundervollen Kulisse von Dom und Severi mit der Zauberflöte. Auch in diesem Jahr gibt es aber als Bonus zu den Domstufenfestspielen Nachmittagsvorstellungen für die ganze Familie.
Bereits vor einer Woche war die Uraufführung der Bremer Stadtmusikanten am 13. August. Noch bis zum 4. September gehen die Domstufenfestspiele 2011.
Viele der Fans reservieren sich jetzt schon Karten für 2012 wenn die Lombarden zur Aufführung kommen werden. Für die Kinder steht dann Pipi Langstrumpf auf dem Programm.
Meinem Sohn hat der Sommerferienabschluß gefallen, morgen startet das neue Schuljahr!
Bilder von den Domstufen
Der Festsaal im Erfurter Rathaus war heute mit vielen Besuchern gut gefüllt, die dort zwei Dinge taten. Sie waren gekommen, zu erinnern und nach vorn zu blicken. Gedacht wurde heute an die Gräuel, die vor 70 Jahren, am 28. August 1941 mit dem Erlass des Obersten Sowjets zur Übersiedlung der Deutschen, in der Sowjetunion ihren Ausgang nahmen.
Auf Geheiß Stalins wurden innerhalb von wenigen Wochen rund 1,2 Million Russlanddeutsche in Arbeitslager nach Osten deportiert, Familien auseinander gerissen, Hunderttausende getötet. Seit den 60er Jahren, nach dem Ende der Verbannung, eingeleitet durch einen Besuch von Bundeskanzler Konrad Adenauer in der damaligen Sowjetunion, sind viele der Überlebenden in die Bundesrepublik Deutschland übergesiedelt. Insgesamt sind es bis heute rund 2,34 Millionen.
Seit 1990 auch viele nach Erfurt und Thüringen. Innenminister Jörg Geibert wies darauf hin, dass 67.000 Deutsche hier Ihr in Thüringen neues Zuhause gefunden haben. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und die Erfurter Ortsgruppe kümmern sich um Ihre Belange. Und auch die Kommunal- und Landespolitik wird weiter das Mögliche dazu tun.
Nur insgesamt rund drei Prozent der Erfurter Bevölkerung haben ihre Wurzeln im Ausland. In Thüringen ist der Anteil noch geringer. Die Russlanddeutschen sind Deutsche, aber da sie einen großen Teil ihres Lebens nicht hier verbracht haben, gehören zu den denjenigen, die unser Leben und die kulturelle Vielfalt hier reicher machen.
Womit wir bei der Zukunft wären. Integration funktioniert nur als Miteinander. Vereine wie die Landsmannschaft helfen als Anlaufstelle für beide Seiten, diesen Weg gemeinsam zu beschreiten. Unsere Dankbarkeit für Ihren Beitrag und die Arbeit, die Frau Tamara Barabasch und ihre Ortsgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland so uneigennützig tun, ist sicher. Ich habe dies gerne heute mit meiner Teilnahme an der Gedenkveranstaltung für die CDU-Stadtratsfraktion bekundet.
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