Gruppenbild der Teilnehmer
Drei tolle Tage Danetzare liegen hinter uns. Alle Plätze der Stadt waren gefüllt mit Tänzerinnen und Tänzern aus aller Welt – weitgereiste Gäste aus Südkorea und Indien ebenso wie Gruppen aus Dresden und Rudolstadt.
An allen drei Tagen konnte ich zahlreiche Tanzgruppe bewundern. Mir haben am besten der Fächertanz der Koreanerinnen und die Tänze der Litauer gefallen. Am allermeisten habe ich mich aber über die Auftritte meines Sohnes gefreut – als stolzer Familienvater darf man das 😉
Über 700 Tänzerinnen und Tänzer waren in Erfurt zu Gast. Die Stadt hat hat Folklorefestival umfänglich unterstützt und so gehe ich fest davon aus, dass es 2013 Danetzare Nummer 8 geben wird.
Bilder von Danetzare
1. Tag2. Tag3. Tag
Im Gespräch mit Ministerin Marion Walsmann und Oberbürgermeister Andreas Bausewein bei Danetzare
Nach der intensiven Politikwoche war eine Motorrad-Tour der richtige Schritt, um den Kopf heute wieder so richtig frei zu bekommen.
Mittwoch Stadtrat mit langen Diskussionen bis 0.30 Uhr im Ratssitzungssaal. Allerdings standen auch wichtige Entscheidungen an: der Neubau der Multifunktionsarena, die Sanierung der Kowo-Wohnungen und Vorbereitungen auf die Buga 2021 – bei allen drei Entscheidungen konnten wir, die CDU-Fraktion, uns durchsetzen. Soviel CDU war lange nicht 😉
Donnerstag und Freitag stand dann die letzte Landtagssitzung vor der Sommerpause auf dem Programm. Zahlreiche Gesetze wurden diskutiert. Die umfängliche Tagesordnung wurde aber wieder nicht abgearbeitet. Für mich waren die Tagesordnungspunkte zu einem Jahr KitaG und zur Situation älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt interessant.
Start der Biker-Tour durch Thüringen
Als letzten TOP diskutierten die Landtagsabgeordneten die Möglichkeiten zur Stärkung des Mädchenfußballs. Zu dem Zeitpunkt war ich aber schon bei Danetzare und konnte die Eröffnungsgala erleben. Tolle Stimmung, tolle Tänzerinnen und Tänzer!
Heute Vormittag ging es dann auf Biker-Tour. Frank Belgner Geschäftsführer vom Bildungszentrum Unternehmensverbund hatte Geschäftspartner und Freunde zu einer Motorrad-Tour quer durch Thüringen eingeladen. Mit zehn Motorrädern haben wir uns auf den Weg gemacht für einen guten Zweck. Gespendet wurde für ein Theater/Zirkusprojekt der Moritz-Grundschule mit Tarsifan. Es hat richtig Spaß gemacht den Auspuf und den Kopf frei zu blasen.
Ausstellungseröffnung im Rathaus
Ab heute sind die Plätze in Erfurt gefüllt mit Tanzgruppen aus aller Welt. Danetzare das internationale Folklore- und Tanzfestival findet nun schon zum 7. Mal in Erfurt statt und begeistert mit Tänzen aus aller Welt bis zum Sonntag die Erfurterinnen und Erfurter und ihre Gäste. Gestern Abend konnte ich dazu gemeinsam mit dem Kulturdirektor Tobias Knoblich eine Fotoausstellung im Erfurter Rathaus eröffnen.
Der Fotograf Mark Poltermann begleitet seit Jahren ehrenamtlich das Folklorefestival und hat mit seinen Bildern ein beeindruckendes Dokument der letzten Jahre geschaffen. In seinen Bilder drückt er die Bewegungsfreude der Tänzerinnen und Tänzer aus und macht Lust auf mehr. Während der Ausstellung, die bis August im Rathaus zu sehen sein wird, werden die Bilder von Danetzare 2011 hinzukommen. Ich werde in den nächsten Tagen auch eifrig fotografieren 😉
Gefreut habe ich mich, dass die Ausstellung in der 2. Etage des Rathauses zu stande kam. Zum einen wird sie dort von vielen Besuchern des Rathauses gesehen und zum anderen haben wir uns gerade im Rathaus immer wieder dafür stark gemacht, dass Danetzare von der Stadt unterstützt wird. Das werden wir auch für Danetzare in den nächsten Jahren gerne wieder tun.
Bilder Danetzare 2009
Die beste Aussicht auf Sondershausen
In der vergangenen Woche startete der neue Bundesfreiwilligendienst. Mit dem Wegfall des Zivildienstes im Zuge der Bundeswehrreform kommen auch auf die ehemalige Zivildienstschule in Sondershausen gewaltige Herausforderungen zu. Bei einem gestrigen Vor-Ort-Besuch habe ich mich in einem intensiven Gespräch mit dem Leiter des Bildungszentrums Ulrich Fuchs über die neuen Aufgaben ausgetauscht und eine inetensive Zusammenarbeit vereinbart.
Seit Sommer letzten Jahres war zwar in der politischen Diskussion klar, dass der Zivildienst auslaufen würde, entsprechende gesetzliche Regelungen aber durch den Bundestag erst im März 2011 getroffen. Im Mai waren die letzten Zivis zu Bildungslehrgängen an der Zivildienstschule in Sondershausen. Seit dem arbeitet die Bildungsstätte an der Neuausrichtung unter dem Dach des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.
Der neue Bundesfreiwilligendienst ist kein Ersatz für den Zivildienst, aber er knüpft daran an. Es gibt in Thüringen umfängliche Erfahrungen bei den Trägern mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Thüringenjahr. Auch daran knüpft der Bundesfreiwilligendienst mit besonderen Rahmenbedingungen für die unter 28jährigen an. Bei den unter 28jährigen bleibt ein verbindlicher Bildungsanteil, u.a. eine Woche politische Bildung, der am Bildungszentrum in Sondershausen absolviert werden muss. Bei den Älteren gibt es einen sogenannten Bildungsgutschein in Höhe von 100 Euro/monatlich, also 1.200 Euro im Jahr. Dieser Bildungsgutschein kann ebenfalls nur an der anerkennten Bildungsstätte eingelöst werden (allerdings können die Träger auch darauf verzichten und dann verfällt der Gutschein.
Vereinbart haben wir gestern, dass wir Ende des Jahres eine Fachtagung zum Thema in Sondershausen veranstalten. Dazu werde ich alle interessierten Träger und die Dachverbände einladen. Der gestern dazu begonnen Dialog war ein guter Auftakt!
Issiaka Coulibali und Bernward Credo
Besuch aus unserer Partnerstadt Kati ist derzeit in Erfurt zu Gast. Issiaka Coulibali ist aus dem westafrikanischen Mali für zehn Tage nach Erfurt gekommen und ich habe mich heute Abend in der Kleinen Synagoge gefreut. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Freundeskreises Kati, Bernward Credo, hielt er einen Vortrag über die Lebenssituation in Mail.
Nicht nur weil bei der Bilderpräsentation viele Bilder von mir von unserem Besuch im Januar/Februar dabei waren, sondern weil auch die halbe Reisegruppe zu Gast war, waren sofort wieder alle Erinnerungen da. Auch die damaligen Auszubildenden (inzwischen haben sie ausgelernt), die im Waisenhaus in Kati eine Solaranlage instaliert haben, berichteten von ihrem Projekt. Gut, dass die Partnerschaft so funktioniert, dass man in Kontakt bleibt und gut, dass sich 30 Besucher für das Leben in Mali interessierten. Issiaka werde ich in den nächsten Tagen noch einige Male in Erfurt treffen. Unter anderem auch am Dienstag beim Spiel RWE – Werder Bremen.
Am Mikrofon bei Radio F.R.E.I.
Noch ein knappes Jahr ist es bis zur Oberbürgermeisterwahl in Erfurt und gerade ersteinmal SPD, CDU und Linke haben erklärt wer in den Wahlkampf ziehen soll – die anderen Parteien warten ersteinmal noch ab. Gleichwohl werden jetzt alle in den nächsten Monaten zu diskutierenden Themen auch unter dem Blickwinkel eines aufziehenden Wahlkampfes bewertet.
Aktuell geht es in der Kommunalpolitik um die Themen Stadionneubau, Kowo, Bundesgartenschau/EGA und Straßen- sowie Brückensanierung. Alle vier diese Themen stehen auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung dieser Woche und heute Abend haben wir dazu die Position der CDU-Stadtratsfraktion festgeklopft.
Bei meinem heutigen einstündigen Gespräch beim Erfurter Lokalradio F.R.E.I. ging es zwar auch schon um Wahlkampf, allerdings zunächst nur um die persönliche Vorstellung des Kandidaten, wie es Redakteur Carsten Rose betonte.
Über meinen persönlichen Weg in die Politik, aber auch um Freizeit, Hobbys und Familie sowie eine Reflektion der Wendezeit ging es in der Gesprächsrunde. Am Mikrofon von Radio F.R.E.I. werden wir sicher, dann auch mit den anderen Kandidaten zu kommunalpolitischen Themen diskutieren und streiten – das gehört zu einem Wahlkampf dazu. Aber alles zu seiner Zeit…
Jens Junker stellte seinen Film persönlich vor
In Erfurt Marbach gibt es nun seit geraumer Zeit ein Projekt, welches als Vorstadtkino interessanten Filme auf die Leinwand bringt. Die jüngste Filmvorstellung mit einer anschließenden Diskussionsrunde habe ich gerne unterstützt. Der Dokumentarfilm “Alias” beschreibt in 80 Minuten die schwierige Suche eines jungen Mannes nach seiner Identität. Jens Junker, der Regisseur des Films beschreibt darin seine eigene Geschichte.
Mit 21 Jahren erfuhr er, dass er nicht bei seinem leiblichen Vater aufgewachsen ist. Auf der Suche nach seinem leiblichen Vater, den er schließlich im Libanon findet, sucht er das Gespräch mit seinen Familienmitgliedern und schafft dabei ein bewegendes Dokument.
Mit Jens Junker und der Organisatorin der Vorstadtkinos Solveig Kögel
Der Film wurde mit verschiedenen Preisen geehrt und führte auch im Anschluß an seine Vorführung in Marbach zu einer intensiven Dikussionsrunde. Der Regisseur Jens Junker war dazu selbst angereist und schilderte den schwierigen Weg von der Filmidee bis zur Realisierung. 120 Stunden Rohmaterial bis zum fertigen Film lassen ahnen, wie viele wichtige Gedanken und Gespräche notwendig waren dieses dichte Werk entstehen zu lassen. Mit dem Titel “Familie im Wandel” war der Abend überschrieben. Jens Junker macht mit seinem Film Mut über familieäre Konflikte zu sprechen. Vielen Dank für die Ermutigung!
Das alte Steigerwaldstadion
…ist der Erfurter Stadtrat mit der gestrigen Vorberatung der entsprechenden Vorlagen in vier verschiedenen Fachausschüssen. Im Ratssitzungsaal tagten alle Ausschüsse gemeinsam und diskutierten das Projekt. Der von der CDU-Fraktion eingebrachte Änderungsantrag erhielt erstaunlicherweise viel Zustimmung seitens der Verwaltung und wurde schlußendlich mit kleinen Formulierungsänderungen beschlossen.
Wenn nun in der kommenden Woche der Stadtrat grünes Licht gibt kann die inetnsive Vorplanung starten. Außer Frage steht, dass im Stiegerwaldstadion erheblich investiert werden muss. Allein der Sanierungsbedarf beläuft sich auf etwa 8 Mio. Euro. Bei einem Besuch konnten wir uns vor einigen Wochen mit der Fraktion davon überzeugen. Wenn nun mit Fördermitteln ein Umbau zu einer modernen Arena möglich ist, müssen wir diese Chance gut prüfen und ergreifen, wenn sie umsetzbar ist. Darum geht es in den nächsten Wochen und dazu sind zunächst Grundsatzbeschlüsse zu fassen.
Für uns sind vier Dinge dabei besonders wichtig:
1. Muss das Konzept so gestaltet und umgesetzt werden, dass es fördermittelunschädlich ist. Dies bedeutet nach der Bewilligung muss es so umgesetzt werden, dass es nicht zu Rückforderungen kommt.
2. Die Umfeldgestaltung des Stadion, d.h. Südeinfahrt, ehemalige Lingelfläche, Parkflächen, alte Schalenhalle, ÖPNV-Propleme und Sicherheitsfragen sind mt dem Projekt zu klären.
3. Die Bürgerinnen und Bürger müssen in den Planungsprozeß einbezogen werden.
4. Negative Auswirkungen auf vergleichbare Einrichtungen des Stadt (Messe, Kaisersaal) müssen durch das Betreiberkonzept vermieden werden.
Wenn diese Punkte in einem Planungsverfahren und danach folgenden Stadtratsbeschlüssen berücksichtigt werden, können wir uns in Erfurt auf eine moderne Multifunktionsarena freuen. Der Ball liegt jetzt beim Stadtrat in der kommenden Woche.
Das Tagungspräsidium bei der Senioren Union
Über 100 engagierte Seniorinnen und Senioren trafen sich im Erfurter Augustinerkloster zur 11. Landesversammlung der Senioren Union Thüringen. An der Stelle, an der sich in wenigen Wochen der Papst mit Vertretern der Evangelischen Kirche treffen wird stand die Neuwahl des Landesvorstandes der Senioren Union auf dem Programm.
Der Bundesvorsitzende der Senioren Union Prof. Dr. Otto Wulff hielt eine kämpferische Rede, die der Landesvorsitzende Rolf Berend mit den Worten kommentierte “es hat mal wieder richtig gewulfft”. Die SU erhielt sehr viel Lob für ihre engagierte Arbeit von unserer Ministerpräsidentin und CDU Landesvorsitzenden Christine Lieberknecht. 1.236 Mitglieder hat die SU in Thüringen und seit Jahren steigt diese Zahl deutlich. Sie ist nunmehr die zahlenmäßig stärkste SU in den neuen Bundesländern. Mit Sachsen und Bayern verbindet die SU eine enge Partnerschaft und so waren sowohl Gäste aus Bayern, als auch die ehemalige Sozialministerin aus Sachsen Friederike de Haas zu Gast.
Ich habe als Generationenbeauftragter gerne ein Grußwort bei den engagierten Seniorinnen und Senioren gehalten. Ihr Engagement rück erfreulicherweise immer stärker in den Blickpunkt der Gesellschaft. Die demographischen Zahlen sind bekannt, erfreulicherweise werden Menschen immer älter. Sie wollen aber aktiv sein und bleiben – dazu bietet auch die Senioren Union ein breites Betätigungsfeld! Das kommende Jahr wird das “Europäische Jahr des aktiven Alterns”, ab dem 1. Juli startet der neue Bundesfreiwilligendienst und ab dem 1. Januar 2012 das Folgeprogramm für die Mehrgenerationenhäuser mit dem Themenschwerpunkt “Alter und Pflege”. Zudem wird nach der Sommerpause das Seniorenmitwirkungsgesetz im Thüringer Landtag beraten und hoffentlich auch beschlossen.
Zu allen diesen Punkten werde ich gerne weiter mit der Senioren Union im Gespräch bleiben. Dem gestern neugewählten Vorstand, an dessen Spitze weiter Rolf Berend steht, alles Gute und eine engagierte und erfolgreiche Arbeit!
Diskussion im Moderationskreis 10
Die beiden Diskussionveranstaltungen des heutigen Tages drehten sich darum, wie man Menschen im sozialen Nahraum erreicht und welche Angebote sie annehmen. Bei der Beratung der Mehrgenerationenhäuser des Moderationskreises 10 in Schmalkalden ging sich die Diskussion im Wesentlichen darum, wie sich die MGHs vor Ort vernetzen und etablieren können.
Die Moderationskreistreffen dienen dazu, dass sich die Häuser gegenseitig kennenlernen und von positiven Erfahrungen der anderen Häuser partizipieren. Ich nutzte daher den heutigen Termin dazu das Haus in Schmalkalden kennenzulernen und mit den Häusern ins Gespräch zu kommen. Das MGH in Schalkalden ist in Trägerschaft der evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck und gemeinsam mit dem Familienzentrum in einer großen Villa seit Jahren in der kommunale Sozialstruktur fest verankert. Zahlreiche Angebote unter dem Titel “Ein Dach für alt und jung” wenden sich an Eltern und Kinder. Drei Beratungsstellen sind zudem im Haus. Das Projekt Ostapje für Familien, Angebote für Kinder und Jugendliche und Angebote für Freizeit und Gesundheit runden das Programm ab.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schmalkalden Frau Lenk berichtete von einer sehr guten Zusammenarbeit mit der Stadt. Dieser Bericht war dann auch die Basis zu einer Diskussion, wie kommunale Verantwortungsträger “begeistert und gebunden” werden können. Einige Thüringer Häuser haben dazu gute Erfahrungen mit der Bildung von Beiräten gemacht.
Podiumsdiskussion bei der TLM
Künftig sollen sich die MGHs stärker auf den Bereich Alter und Pflege ausrichten. Angebote für Seniorinnen werden bereits jetzt gemacht, Medienangebote beschränken sich aber oft auf Internetkurse. Wie viel mehr in diesem Bereich möglich ist, dokumentierte die Fachtagung des Medienkopetenz-Netzwerks Thüringen am Nachmittag im Haus Dacheröden in Erfurt. Die Thüringer Landesmedienanstalt veranstaltete heute einen Fachtag unter dem Titel “Zu alt für neue Medien? Medienpädagogische Angebote für Seniorinnen und Senioren”. Dabei diskutierte ich mit Wissenschaftlern und Praktikern darüber, welche Potentiale es für die praktische Medienarbeit mit Senioren gibt. Radiomacher im Seniorenalter gibt es auch in Thüringen bei den offenen Kanälen und sie sind mit viel Spaß bei der Sache. Neben der zielgerichten Förderung von Seniorenprojekten, wird es darum gehen ihnen Freiräume zur Verfügung zu stellen und die bestehenden Angebote viel breiter bekannt zu machen.
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