Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat erinnert an den 50. Jahrestag des Mauerbaus

Am 13. August ist es 50 Jahre her, dass die DDR den “antifaschistischen Schutzwall” baute, der alles Unheilvolle des Westens von den Bürgern der DDR fernhalten sollte. Statt alles Böse fernzuhalten, wurde die Mauer zum Symbol für die Unterdrückung und Beschneidung der Grundrechte der Bürger in der DDR durch ein diktatorisches Regime.

Diese Mauer sollte in 28 Jahren, in denen sie Stand, mehr als 1000 Todesopfer fordern und das Leben von weitaus mehr Menschen zerstören. Neben der physischen Trennung setzte in all den Jahren auch immer mehr die psychische Trennung in den Köpfen der Menschen durch.

Diese Mauer in den Köpfer der Menschen galt und gilt es niederzureißen und 22 Jahre nach der Wiedervereinigung zu sagen “Wir sind ein Volk”. Das Unrecht welches zu DDR Zeiten allgegenwärtig war, darf nicht vergessen werden. CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Panse erklärt hierzu: “28 Jahre war die Mauer Symbol und Bauwerk eines Unrechtsstaates.” Erst vor kurzem nutzten zahlreiche Erfurter Bürger die Möglichkeit, eine Ausstellung “Mauerfälle” mit einem Orginalstück der Berliner Mauer vor und im Erfurter Rathaus zu besuchen. Als dauerhaftes Symbol dieses Unrechtstaates gilt für viele Erfurter Bürger das Stasigefängnis in der Andreasstraße, welches ab dem nächsten Jahr vorraussichtlich als Gedenkstätte besucht werden kann.

Vielen Erfurtern ist noch nicht bekannt, dass es seit 2009 ein orginal Mauerstück in Erfurt gibt. Dieses wurde dem Freistaat Thüringen im Jahr 2009 als Schenkung überreicht. Das Mauerstück steht im Ministeriumskomplex in der Werner-Seelenbinder-Straße. Anlässlich dieses Jahrestages wird die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat gemeinsam mit der CDU Erfurt hierzu eine Mahnwache auf dem Erfurter Anger abhalten, um an das Unrecht und die Opfer des DDR Unrechtstaates zu erinnern.

Bundesförderung für altersgerechte Wohnraumsanierung erhalten

Generationenbeauftragter Michael Panse: „Demografischer Wandel lässt Bedarf an alten- und behindertengerechten Wohnraum steigen“ Der Thüringer Beauftragte für das Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, hat die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert, Fördermittel zum altersgerechten Umbau von Wohnungen und Gebäuden zu streichen. Der Beauftragte plädiert für den Erhalt des Förderprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Nach Ansicht des Generationenbeauftragten sollte die Förderung fortgesetzt werden. „Unsere Bevölkerung wird immer älter. In der Thüringer Bevölkerung steigt beispielsweise der Anteil der über 65-Jährigen bis zum Jahr 2030 von derzeit 23 auf dann 36,8 Prozent. Für die Gruppe der über 80-Jährigen sagen die Prognosen im gleichen Zeitraum einen Anstieg um 50 Prozent in einigen Landkreisen und bis zu 80 Prozent in Erfurt und Jena voraus. Bereits jetzt steht fest, dass die anteilig höchsten Zuwachsraten bereits in den nächsten zehn Jahren zu erwarten sind“, sagte Michael Panse. Michael Panse fordert die Thüringer Bundestagsabgeordneten auf, sich in den Beratungen für den kommenden Bundeshaushalt für den Erhalt der Förderung stark zu machen. „Thüringen ist vom demografischen Wandel in besonderer Weise betroffen. Der Bedarf an alten- und behindertengerechten Wohnraum im Freistaat wird steigen. Das KfW-Programm ,Altersgerechter Umbau’ bot seit 2009 Möglichkeiten von Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Ohne dieses Geld wären auch in Thüringen viele Wohnungsumbauten nicht möglich gewesen. Ich setze darauf, dass sich die Thüringer Bundestagsabgeordneten bei den Beratungen zum Bundeshaushalt 2012 für den Fortbestand einsetzen werden“, sagte Michael Panse. Der Beauftragte sieht unsere Gesellschaft in Verantwortung, die Rahmenbedingungen für aktives Altern im häuslichen Umfeld zu gestalten. „Angesichts des niedrigen Anteils an altersgerechtem Wohnraum, Schätzungen sprechen von 1,2 Prozent, halte ich ein Auslaufen des Förderprogramms für kontraproduktiv. Die Menschen wollen heute solange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld leben. Dafür muss die Gesellschaft auch die Weichen stellen. Dazu gehört für mich zwingend, den altersgerechten Umbau von Wohnraum durch die KfW weiter zu fördern“, sagte Michael Panse. Hintergrund: Der im Juli 2011 vorgelegte Entwurf für den Bundeshaushalt 2012 sieht die Streichung des Förderprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für altersgerechtes Bauen vor. Zwischen 80 bis 100 Mio. Euro umfasste das Förderprogramm in den Haushaltsjahren 2009 bis 2011. Damit konnten bis heute bundesweit rund 51.000 Wohneinheiten barrierereduziert werden.

Bundesligakader des SWE Volley-Teams komplettiert sich

Am vergangenen Freitag wurde mit Jana Illiger eine weitere Spielerin aus dem letzjtährigen Erstligakader für die kommende Saison verpflichtet. Mit ihren spektakulären Aktionen in der Annahme und Feldverteidigung spielte sich die 25 jährige als Libero in der letzten Saison in die Herzen der Erfurter Volleyballfans. Umso erfreulicher ist es für die Verantwortlichen, dass Jana sich auch in der nächsten Spielzeit bewusst für das SWE Volley-Team entschieden hat. „Es war keine leichte Entscheidung“, so Jana Illiger. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats für das Regelschullehramt in Eisenach, ist es trotz großer Anstrengungen nicht gelungen, Jana quasi heimatnah eine Lehrerstelle zu vermitteln. In letzter Minute ergab sich für den Libero des SWE Volley-Teams dann noch eine Chance, zumindest in Thüringen in Berka an der Werra, ab 1.September eine Anstellung als Lehrerin zubekommen. Präsident Michael Panse ist besonders stolz darauf, dass Jana trotz der enormen Belastung, allein 200 Fahrtkilometer täglich in Kauf zu nehmen, um dem Verein die Treue zu halten. Trainer Heiko Herzberg ist davon überzeugt, dass Jana auch diese Herausforderung meistern wird. Gerade auf der zentralen Annahmepositíon wird Jana Illiger eine wichtige Schlüsselposition einnehmen und für die nötige Ruhe und Stabilität für ihre Vorderleute sorgen.

CDU fragt nach zum Thema Sicherheit im Stadtbahnverkehr

Der tragische Unfalltod einer Passantin bei der Überquerung der Stadtbahngleise in der Magdeburger Allee gab in den vergangenen Tagen Anlass, offen und kritisch über die Verkehrssicherheit und entsprechende Regelungen im Stadtbahnverkehr nachzudenken. Somit greift auch die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat die Problematik in Form einer Anfrage in der kommenden Stadtratssitzung Anfang September auf und ist um Klärung bemüht. Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Michael Panse merkt dazu an: “Die Erfurter bringen ihre Emotionen und ihre Verärgerung in Onlineforen und Leserbriefen zurecht zum Ausdruck. Eine Anfrage im Stadtrat hinsichtlich der Sicherheit auf Erfurts Straßen, Gehwegen und Schienen soll mögliche Antworten geben. Anschließend soll dann nach vorliegender Antwort weiterführend in den zuständigen Fachausschüssen zum Thema beraten werden, welche Maßnahmen Verbesserungen herbei führen können.” Die Stadtratsanfrage wird von CDU-Stadtrat Rowald Staufenbiel gestellt. “Die steigende Anzahl der Verkehrstoten in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit dem Stadtbahnverkehr ist sehr beunruhigend”, unterstreicht Staufenbiel. Besonders auswärtige Gäste, und Touristen sind mit den Gefahren des Stadtbahnverkehrs in Erfurt nicht vertraut. Ebenso sind ältere Menschen betroffen, die das Herannahen der modernen und leisen Schienenfahrzeuge oft erst im letzten Moment bemerken. Staufenbiel hinterfragt daher die Maßnahmen, die seitens der Stadtverwaltung angedacht sind, um mehr Sicherheit im Stadtbahnverkehr zu erreichen. Dabei hat er beispielsweise eine eindeutigere Ampelregelung insbesondere an den Fußgängerquerungen und anderen potentiellen Gefahrenstellen im Innenstadtbereich und darüber hinaus im Blick. Ebenso müsse überlegt werden, wie sich eine Reduzierung des Tempolimits auf markanten Unfallstrecken wie beispielsweise in der Magdeburger Allee zugunsten von mehr Verkehrssicherheit auswirken könnte. Dabei haben auch Fußgänger und ebenso Fahrradfahrer ihren Anteil und werden besser auf Gefahren im Zusammenhang des Stadtbahnverkehrs aufmerksam gemacht.

CDU begrüßt aktuellen Stand der Vorbereitungen zum Papstbesuch

Viele Vorschläge der CDU-Stadtratsfraktion umgesetzt Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat begrüßt die zahlreichen Maßnahmen und Vorkehrungen im Rahmen der Organisation des Besuches des Oberhauptes der katholischen Kirche Papst Benedikt XVI., die seitens der Stadt Erfurt, des Bistums Erfurt und weiterer Verantwortlicher in die Wege geleitet wurden. Fraktionschef Michael Panse unterstreicht die historische und die pastorale Bedeutung des Papstbesuches in Erfurt und betont daher: “Es freut mich, dass Planung und Organisation vorangehen. Ebenso erfreut bin ich darüber, dass die Vorschläge der CDU-Fraktion in den Stadtratssitzungen der vergangenen Monate vielfältig Anklang finden und mittlerweile auch umgesetzt werden. So informiert die Stadt Erfurt, dass die Eucharistiefeier auf dem Domplatz auf Großleinwänden an verschiedenen Plätzen der Stadt mitverfolgt werden kann und dass staatliche Schulen im Zeitraum des Besuchs schließen, um sie beispielsweise als Unterkunft zu nutzen.” Seitens der CDU-Fraktion werden außerdem die verschiedenen baulichen Maßnahmen, wie die Beseitigung von Senken insbesondere auf dem Domplatz und auf relevanten Straßen begrüßt. Wichtig erscheinen zudem die unterschiedlichen Sicherheitsvorkehrungen, die zwar in einzelnen Bereichen der Stadt leider zu Einschränkungen führen können, jedoch aber notwendig sind, um die Sicherheit aller, nämlich der Erfurter, der Gäste und des Papstes, während des Besuchs zu garantieren. “Bedauerlich ist jedoch, dass keine Strecke für die Fahrt mit dem Papamobil in den Bereichen vorgesehen ist, wo diejenigen Menschen stehen, die keine Karte für die Feier auf dem Domplatz erhalten haben”, hält Panse fest und betont dennoch: “Dieser Besuch setzt Zeichen für Erfurt, Thüringen und Ostdeutschland, sei es für Katholiken, im Rahmen der Ökumene sowie für alle Menschen der Region.” Abschließend erklärt Panse für die CDU-Fraktion: “Wir freuen uns, wie gehabt, auf den Besuch des Papstes.”

Die Stadt Erfurt, das Bistum Erfurt und die Deutsche Bischofskonferenz informieren auf folgenden Seiten zum Papstbesuch:

·        http://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/topthema/papstbesuch/index.shtml

·        http://www.bistum-erfurt.de/front_content.php

·        http://www.papst-in-deutschland.de/

 

Das Bistum Erfurt sucht noch weitere Helfer. Anmeldung unter:

http://www.bistum-erfurt.de/upload/2011/papstbesuch_volunteer_bewerberbogen.pdf

CDU: Weitere Steuererhöhungen – Nein, danke!

Doppelhaushalt offenbart bereits im ersten Jahr seine Grenzen Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat kritisiert die Äußerungen des Oberbürgermeisters in den vergangenen Tagen. Dieser beklagte sich über mögliche Mindereinnahmen von 23 Millionen Euro für das Jahr 2012. Im selben Kontext sprach er übereilt von Steuer- und Gebührenerhöhungen für die Erfurter Bürger sowie von Kürzungen bis zu einem Drittel der freiwilligen Leistungen der Stadt Erfurt, was sich beispielsweise negativ auf den sozialen, kulturellen Bereich etc. auswirken könnte. Gleichzeitig wies er den Vorwurf seines Missmanagement von sich und versuchte abzulenken, in dem er einmal mehr mit dem Finger auf das Land Thüringen zeigte. “Die Augenwischerei ‘Doppelhaushalt’ ist gescheitert. Der Beschluss des Doppelhaushaltes für 2011 und 2012 vom 19. Januar offenbart mit Blick auf ein potentielles Einnahmedefizit für 2012 schon jetzt dessen Begrenztheit”, kommentiert Fraktionschef Michael Panse. Er erklärt weiter: “Die CDU-Fraktion kritisierte bereits damals den Entwurf des Doppelhaushaltes als Wahlkampfstrategie des Oberbürgermeisters, der sich damit unbequeme Themen für das Wahljahr 2012 aus dem Weg räumen wollte. Damit wägt er sich jedoch in einer augenscheinlich trügerischen Sicherheit. Der Bumerangeffekt der planerischen Überschätzung in einer Zeit ohnehin knapper Kassen wird nun für den Erfurter Doppelhaushalt deutlich sichtbar.” Die CDU-Fraktion fordert nun effektive Verwaltungsstrukturen statt weitere Steuer- und Gebührenerhöhungen. Voraussichtlich stehen der Stadt Erfurt ausreichend Mittel zur Verfügung, um den kommunalen Pflichten nachzugehen. Die Installation neuer kommunaler Planungsstrukturen würde demnach nicht nur der Notwendigkeit des Sparens gerecht werden. Letztlich können eine effektive und effiziente Aufgabenverteilung und Verwaltungsstrukter der Erfurter Stadtkasse zugute kommen und demnach finanziell positiv zu Buche schlagen. Als Reaktion auf eine noch ungeklärte Entwicklung auf Landesebene signalisierte der Oberbürgermeister jedoch Steuer- und Gebührenerhöhungen sowie Kürzungen diverser freiwilliger Leistungen seitens der Stadt. Michael Panse stellte daher deutlich klar: “Steuerer- und Gebührenhöhungen sowie die Streichung wichtiger Leistungen stehen für die CDU-Fraktion in keiner Weise zur Diskussion, da diese zu Lasten der Erfurter Bürgerinnen und Bürger gehen würden. Vielmehr muss der Oberbürgermeister seine Hausaufgaben erledigen und die strukturelle Entwicklung der städtischen Verwaltung nachhaltig in den Blick nehmen. Zwar erkennt der Oberbürgermeister die Engpässe in der Mitarbeiterschaft, schlussfolgert daraus aber nicht, dass mit einer verbesserten Verwaltungsstruktur nicht nur der städtische Haushalt entlastet würde, sondern auch die Mitarbeiter und zuletzt die Erfurter selbst.” Die Äußerungen des Oberbürgermeisters verunsichern nur die Menschen in Erfurt. Die CDU-Fraktion fordert nun eine offene Diskussion im Stadtrat, bei der alle Fakten deutlich auf den Tisch gelegt werden müssen, um in Anbetracht der Einnahmesituation genauere Schlüsse zu ziehen und entsprechend zu agieren, unterstreicht Michael Panse abschließend.

SWE Volley-Team mit drei weiteren Verträgen für die neue Bundesligasaison 2 + 3 = 5

SWE - DSC (48)Der Präsident vom SWE Volley-Team, Michael Panse, kann zu Wochenbeginn drei weitere Verpflichtungen für die Saison 2011/2012 in der 2. Bundesliga Süd präsentieren.

„Ich bin sehr froh und stolz darauf, dass es uns gelungen ist, mit Elena Messer, Saskia Leonhardt und Maria Völker Spielerinnen aus dem letztjährigen Erstligakader für die kommende Spielzeit zu verpflichten“, äußerte sich der Vereinspräsident bei der Vertragsunterzeichnung. Für die weitere Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit des Erfurter Zweitligisten ist es ist es von besonderer Bedeutung auf erfahrene Spielerinnen bauen zu können.

Seit 15 Jahren läuft Elena Messer nun schon für das SWE Volley-Team auf (vorher TuS Braugold Erfurt). Die Entscheidung ein weiteres Jahr für das Zweitligateam ist Elena Messer nicht leicht gefallen. Nach dem letztjährigen Spagat zwischen ihrem Beruf als Physiotherapeutin und den Anforderungen an den Trainings-und Spielbetrieb in der 1.Bundesliga, wollte sich Elena eigentlich mehr auf ihre berufliche Entwicklung konzentrieren, sowie sportlich ein wenig  kürzer treten. Dennoch ist es den Vereinsverantwortlichen gelungen, Elena Messer von der Bedeutung der kommenden Spielzeit und ihrer Rolle im neuen Team zu überzeugen. „Mit Elena Messer haben wir einen wichtigen Eckpfeiler für unsere weiteren Personalplanungen gesetzt“, so Präsident Michael Panse.

Maria Völker und Saskia Leonhardt unterschrieben jeweils Zweijahresverträge und setzten damit ein Signal für eine längerfristige Zusammenarbeit. Beide Spielerinnen werden ab Mitte August eine mehrjährige Ausbildung zur Versicherungskauffrau bei der Sparkassenversicherung beginnen. Maria Völker und Saskia Leonhardt fühlen sich in Erfurt sehr wohl und haben sich bewusst für die Kombination aus beruflicher Entwicklung und Leistungssport entschieden. Ein Weg auf dem sie der Vorstand des SWE Volley-Teams mit allen Kräften unterstützen wird.

Internationales Folklorefestival “Danetzare” fest in der Kulturlandschaft der Landeshauptstadt etabliert

An diesem Wochenende, vom 7. bis 11. Juli 2011, werden zahlreiche Folkloregruppen aus aller Welt unsere Landeshauptstadt mit Musik, mit Tanz und Heiterkeit sowie mit einem bunten Treiben in prächtigen Kostümen verzaubern. Bereits zum 7. Mal organisiert das Thüringer Folkloreensemble e. V., das Internationale Folklorefestival “Danetzare”. “Ein herzliches Willkommen den Tänzern und Musikanten aus aller Welt in Erfurt! Tanzen ist ein Ausdruck von Lebensfreude, soll einladen zum Mittun und dient der Weltoffenheit und der Völkerverständigung”, so Michael Panse, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat. Die Veranstaltung wird seitens der Stadt finanziell unterstützt, um Technik, Bühnen, Unterkunft und Verpflegung etc. für mehr als tausend Mitwirkende bereitstellen zu können.   “Geld ist nicht alles, aber trotzdem freue ich mich, dass Mittel in Höhe von 60.000 € aus dem städtischem Haushalt zur Durchführung des Internationalen Folklorefestivals “Danetzare” bereitgestellt werden konnten. Gleichzeitig danke ich auch allen Beteiligten, die sich ehrenamtlich mit vielen Stunden ihrer Freizeit und unentgeltlich für die Vorbereitung und Durchführung engagieren.” Mit seinem Ansehen hat sich „Danetzare“, Dank dem Engagement des Thüringer Folkloreensemble e. V., fest in die Kulturlandschaft der Thüringer Landeshauptstadt etabliert. “Dieses Jahr feiert das Thüringer Folkloreensemble e. V. sein 25- jähriges Jubiläum, dazu gratuliere ich recht herzlich und wünsche weiterhin viele neue Ideen und Erfolg für die nächsten Jahre”, so Panse abschließend.

Neuverpflichtungen beim SWE Volley-Team

Beim SWE Volley-Team kann Vereinspräsident Michael Panse vor dem Trainingsauftakt am 1. August die ersten beiden Neuverpflichtungen für die Saison 2011/2012 in der 2. Bundesliga Süd präsentieren. „Zwei neue Spielerinnen werden unser Team verstärken und ich bin sehr froh, dass wir dabei auf Jugend und Erfahrung setzen können. Neben den bedien derzeitigen Neuverpflichtungen setzen wir aber auch auf unsere Spielerinnen, die in der letzten Saison Erstligaerfahrungen sammeln konnten.“ erklärt Panse zur Vertragsunterzeichung in Erfurt und kündigte weitere Vertragsabschlüsse in den nächsten Tagen an.
Antonia Stautz
Antonia Stautz
Aus Niedersachsen wechselt die 17 jährige Außenangreiferin Antonia Stautz vom SC Langenhagen in die thüringische Landeshauptstadt nach Erfurt. In der letzten Saison schmetterte sie noch für den SC Langenhagen in der 2.Bundesliga Nord. Das volleyballerische Handwerk erlernte sie beim USC Braunschweig. In der Löwenstadt besuchte sie die Sportklasse am Gymnasium Martino Katharineum und schaffte durch Talent und Ehrgeiz den Sprung in den niedersächsischen Landeskader. Zahlreiche Teilnahmen an nationalen Meisterschaften in der Halle und im Beachvolleyball sind der Beweis für eine kontinuierliche Leistungsentwicklung. Diesen Weg möchte Antonia nun beim SWE Volley-Team fortsetzen. Sie wird zum kommenden Schuljahr das Sportgymnasium in Erfurt besuchen und einen Verjüngungsprozess im Zweitligakader einläuten.
 
Manja Simmank (Foto: Dynamics Suhl)
Manja Simmank (Foto: Dynamics Suhl)
Auf der Zuspielposition konnte mit Manja Simmank eine Spielerin verpflichtet werden, die den Thüringer Volleyballanhängern wohl bekannt ist. Vor der Geburt ihrer Tochter lief Manja für den Vfb 91 Suhl auf und konnte mit dem Pokalsieg 2008 ihren wohl bisher größten sportlichen Erfolg feiern. Mit ihren 22 Jahren hat Manja Simmank schon einige Stationen in ihrer Karriere durchlaufen. Aufgewachsen in Weißwasser, erlernte sie hier auch die ersten volleyballerischen Grundlagen. Gefördert in den Kaderschmieden des sächsischen Volleyballs beim VCO Dresden und dem Dresdner SC reifte Manja zu einer ehrgeizigen und zielstrebigen Athletin. Zahlreiche Medaillen bei Deutschen Meisterschaften sind ein Beleg für stetige Entwicklung. Nach der Babypause will es Manja noch einmal wissen. Gemeinsam mit dem SWE Volley Team will Manja Simmank möglichst schnell den Wiederaufstieg in die deutsche Eliteliga schaffen.

Europäisches Jahr für aktives Altern 2012

Generationenbeauftragter Michael Panse: „Chancen für Thüringen nutzen und Rahmenbedingungen weiterentwickeln“ Der Thüringer Beauftragte für das Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, hat die Initiative des Europaparlaments für ein „Europäisches Jahr für aktives Altern – 2012“ begrüßt. Der Vorschlag für dieses Europäische Jahr trage dem demographischen Wandel Rechnung. Nach Ansicht des Generationenbeauftragten sei es folgerichtig, nach dem „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit – 2011“ nun den Fokus auf dieses Thema zu legen. „Wir müssen uns stärker der Frage stellen, welchen aktiven und freiwilligen Beitrag die ältere Generation bei besserer Gesundheit und steigender Lebenserwartung für die Gesellschaft weiterhin zu leisten vermag. Die Älteren besitzen viele Potentiale. Seniorinnen und Senioren haben einen breiten Erfahrungsschatz. Davon ausgehend kann Thüringen im Jahr 2012 in diesem Bereich besondere Akzente setzen“, sagte Michael Panse. Bei der Umsetzung des „Europäischen Jahres für aktives Altern“ komme es darauf an, bestehende Chancen vor Ort zu nutzen. In Thüringen gebe es gute Rahmenbedingungen, die es weiter zu entwickeln gilt. „Der in dieser Woche vorgestellte Thüringer Sozialstrukturatlas verweist auf den hohen und weiter steigenden Anteil älterer Menschen in Thüringen. Der 4. Thüringer Sozialgipfel belegte zum Thema Ehrenamt eindrucksvoll, dass Seniorinnen und Senioren sich aktiv einbringen wollen. Der Freistaat hat mit der Thüringer Ehrenamtsstiftung bereits jetzt bundesweit vorbildliche Voraussetzungen. Der heute gestartete Bundesfreiwilligendienst und das Folgeprogramm für die Mehrgenerationenhäuser ab dem 1. Januar 2012 können ebenfalls neue Impulse geben“, sagte Michael Panse. Darüber hinaus steht laut Panse nach der Sommerpause die Beratung und Beschlussfassung zum Seniorenmitwirkungsgesetz auf der Tagesordnung des Thüringer Landtags. „Ich wünsche mir, dass dabei den aktiven Seniorinnen und Senioren tatsächlich Mitsprachemöglichkeiten eingeräumt und ihre Anregungen und Interessenvertretungen ernst genommen werden“, sagte Michael Panse. Hintergrund: Das „Europäische Jahr für aktives Altern“ soll den Blick nicht auf passiv zu erduldende Einschränkungen, sondern auf die vielfältigen Möglichkeiten der aktiven Teilhabe, des Dialogs, des Ausgleichs und der Solidarität zwischen den Generationen lenken. Aktives Altern bedeutet auch, dass man älteren Menschen mehr Möglichkeiten bietet, weiterzuarbeiten, länger gesund zu bleiben und auf andere Weise (zum Beispiel durch ehrenamtliche Arbeit) weiterhin einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) und der Ausschuss der ständigen Vertreter haben dem Europaparlament einen abgestimmten Beschluss für das „Europäische Jahr für aktives Altern 2012“ vorgelegt. Das Parlament wird diesen Vorschlag in der kommenden Woche beraten und abstimmen.