Unser neues Team…

Unsere neue Bundesligamannschaft haben wir heute erstmals präsentiert, bevor am kommenden Wochenende die Saisonvorbereitung den ersten Gradmesser für den Leistungstand bereit hält. Seit einigen Wochen trainieren unsere Damen vom SWE Volley-Team schon wieder und dies sogar zu Teil neun Mal pro Woche. Beim Rudow-Cup in Berlin werden sie sich erstmals mit anderen Bundesligisten messen. Die heutige Teampräsentation veranstalteten wir auf der EGA und dort im neugestalteten Mainz-Pavillon. Der Präsident des Landessportbundes Peter Gösel war ebenso zu Gast, wie eine große Zahl unserer treuen alten und einiger neuen Sponsoren. Peter Zaiß, der Geschäftsführer der Stadtwerke, erinnerte daran, dass wir nun gemeinsam in das zehnte Jahr der Zusammenarbeit gehen. Seit 2004 treten wir unter dem Namen SWE Volley-Team in der 2. und 1. Bundesliga an und haben mit den Stadtwerken seit dem einen zuverlässigen Hauptsponsor. Das SWE Volley-Team wird es auch weiter geben, auch wenn wir in der Saison 2014/2015 in der Kooperation mit dem VfB 91 Suhl als VolleyStars Thüringen in einer gemeinsamen GmbH in der 1. und 2. Bundesliga spielen werden. In unserem Verein haben wir 150 Spielerinnen in 16 Mannschaften quer durch alle Ligen und Altersklassen. 36 unserer Spielerinnen sind am Erfurter Sportgymnasium. Als Präsident habe ich ebenso wie unser Trainer Heiko Herzberg stolz darauf hingewiesen, dass unsere engagierte Nachwuchsarbeit Früchte trägt. In der letzten Saison waren wir 5. in der 2. Liga, Vizemeister in der 3. Liga und waren gleich mit drei Mannschaften bei den Deutschen Meisterschaften. Es ist uns gelungen die Mannschaft mit drei neuen Spielerinnen zu verstärken und so kann das Saisonziel nur heißen – ein Platz auf dem Treppchen soll es sein! Die Saison beginnt mit einem Doppelauswärtspieltag in Dresden und Grimma am 20. und 21. September. Am 12. Oktober wird der Regionalpokal gespielt und am 19.Oktober steigt das erste Bundesligaheimspiel. Bis dahin stehen nach dem Rudow-Cup noch der Grimma-Cup (31.8. bis 1.9.) und unser eigener SWE-Cup (7. – 8. September an). Auch das darauffolgende Wochenende ist vom Volleyball geprägt. Der Vorstand wir da zu den Halbfinals und Finalspielen der Volleyball Europameisterschaft in Berlin sein. Heute hat das Thüringen-Journal von unserem SWE Volley-Team berichtet, morgen wird es noch einen Bericht zum gemeinsamen Gipfelsturm mit den Damen aus Suhl geben und ich denke die Presse wird uns auch gut begleiten. Bilder der Teampräsentation  

Gesicht zeigen gegen Neonazis!

Mit Bodo Ramelow, Ministerin Marion Walsmann, Dirk Adams und Dr. Volker Düssel
Rund 300 Erfurterinnen und Erfurter waren heute Vormittag in die Trommsdorfstraße gekommen, um Gesicht gegen einen angekündigten Aufmarsch der NPD zu zeigen. Unter dem Deckmantel, sich für den Tierschutz engagieren zu wollen, war Ziel ihres Aufmarschs ein Fleischerladen in dem geschächtetes Fleisch verkauft wird. Der rassistischen und fremdenfeindlichen Ideologie der Neonazis stellten sich heute Vertreter aller Religionsgemeinschaften und Stadtrats- sowie Landtagsabgeordnete der CDU, der Linken und der Grünen entgegen. Die Jusos hatten ebenso wie die Evangelische Kirche eine Gegendemonstration an der Schmidtstedter Straße angemeldet. Bereits im Laufe dieser Woche hatte ich gemeinsam mit unserer CDU-Kreisvorsitzenden Marion Walsmann einen von Bodo Ramelow initiierten parteiübergreifenden Aufruf unterzeichnet, der sich gegen den NPD-Aufzug richtete. Für mich ist es sowohl in meiner Funktion als Ansprechpartner der Landesregierung für Antidiskriminierungsfragen, als auch als Fraktionsvorsitzender der CDU Stadtratsfraktion selbstverständlich, gegen die Neonazis Flagge zu zeigen. Wir waren uns dazu in der Vergangenheit im Stadtrat stets einig und werden dies auch in Zukunft sein. Ursprünglich waren sowohl Stadtverwaltung, als auch Polizei der Auffassung, dass der Tag weitgehend konfliktfrei ablaufen könne. Es gab Auflagen, ein Verbot für die NPD vor den Fleischerladen zu gehen und ein Ausweichdemonstrationsort. Dort hatten sich die Gegendemonstranten versammelt, um der NPD den Zugang zu verwehren. Um zu verhindert, dass die NPD kurzfristig einen anderen Demonstrationsort wählt, wo keine lautstarken Proteste ihren Aufmarsch begleitet hätten, war die Polizei bemüht den Platz friedlich zu räumen. Dabei kam es dann zu Rangeleien und im Nachhinein zu Protesten einiger Demonstrationsgruppen. Ich konnte den Ablauf nicht mehr direkt beobachten, werde also am Montag interessiert die Medien dazu verfolgen. Fakt ist aber auch, dass der armseelige Haufen von rund 20 Neonazis um NPD-Funktionär Wieschke, jedes denkbare Klischee erfüllte – dumpfbackig und platt! Die Erfurterinnen und Erfurter haben gezeigt, dass solche Typen in der Landeshauptstadt nicht gewollt sind und ich bin froh, dass sich so viele friedlich mit anderen Religionsgemeinschaften solidarisiert haben. Bilder von der Kundgebung    

21. Erfurter Weinfest

Mit Prinzessin Jenny I. und Weinmönch Stefanus
Noch bis zum Sonntag findet das 21. Erfurter Weinfest auf dem Domplatz statt. Nachdem ich schon vor einigen Wochen am 10. Juli in der Jury mitarbeiten durfte, um die Weine für den Weinpass auszuwählen, war ich natürlich bei der Eröffnung neugierig, wie das Weinfest am neuen (alten) Ort angenommen wird. Nachdem es mal am Domplatz vor über 20 Jahren begann zog es erst zum Wenigemarkt und dann auf den Rathausparkplatz. Da aber dort gebaut wird, war dieses Jahr wieder der Domplatz Ort des Geschehens. Die wunderbare Kulisse des Doms und das herrliche Sommerwetter trugen gemeinsam dazu bei, dass es voll war und dass beste Stimmung herrschte. 16 weingüter bzw. Anbaugebiete präsentieren sich und laden zum Verkosten ein. Mit dem Erfurter Weinpass kann man für 15 Euro 16 Weine bei ihnen verkosten – das reicht für mehr als einen Abend 🙂 und sie sind alle zu empfehlen. In der Jury haben wir sie bei am Ende aus 50 Proben ausgewählt. Jeder Besucher kann zudem noch seinen Rot- und Weißwein des weinfestes wählen.  
Prima Stimmung!
Sachkundige Begleitung und Weinberatung hatte ich beim Weintrinken auch, weil sowohl der Erfurter Weinmönch Stefanus, als auch die noch amtierende Thüringer Weinprinzessin Jenny I. bei mir am Tisch waren. Die Thüringer Weuinprinzessin besucht in jedem Jahr das Erfurter Weinfest. Jenny I. ist immerhin schon die 19. Prinzessin und am kommenden Sonntag wird in Bad Sulza die 20. gekrönt. Fazit: der Ort ist gut, die Weine sind gut, die Stimmung war Klasse! Also wer an den nächsten Abenden noch nichts vor hat, der ist auf dem Domplatz beim Weinfest gut aufgehoben. Bilder vom Weinfest  

Starkes Zeichen für wehrhafte Demokratie und wahrhaftige Toleranz

Die Erfurter CDU Kreisvorsitzende und Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei Marion Walsmann ruft die Thüringerinnen und Thüringer auf, der gemeinsamen Erklärung aller Landtags- und Stadtratsfraktionen, Religionsgruppen und der Stadt Erfurt zu folgen und sich an den Gegenveranstaltungen zu der geplanten NPD-Kundgebung vor einer islamischen Fleischerei in der Trommsdorffstraße in Erfurt am kommenden Samstagvormittag (17. August 2013) zu beteiligen. Antimuslimische und antisemitische Hetze haben keinen Platz in unserer Gesellschaft, erklärte die Kreisvorsitzende. Dem Neuen, dem Anderen, dem Fremden kann man ausschließlich mit Aufgeschlossenheit und Interesse  begegnen. Wir müssen voneinander lernen und einander verstehen, uns tolerieren und respektieren. Die  Thüringerinnen und Thüringer mit Migrationshintergrund gehören mit vielfältigen kulturellen und religiösen Wurzeln zu uns  auch sie machen die Vielfalt und den Reichtum unseres Landes aus. Deshalb sei es für sie beide eine Selbstverständlichkeit gewesen, sich der Erklärung anzuschließen, so Walsmann und Panse. Und es macht uns als Demokraten und Bürger dieses Landes stolz, dass die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner die ganze Breite unserer Gesellschaft widerspiegeln. Diese Erklärung ist ein starkes Zeichen für eine wehrhafte Demokratie und wahrhaftige Toleranz. Am Samstag gilt es daher, den fremdenfeindlichen Parolen und der Intoleranz gegenüber ausländischen Mitbürgern entschieden entgegen zu treten, so der Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion abschließend.

Multifunktionsarena: Verfahren verzögert sich deutlich

Befürchtungen der CDU-Fraktion bestätigt Noch vor Beginn der Sommerpause wurde der Stadtrat durch die Stadtverwaltung massiv unter Druck gesetzt, um einen Beschluss zur Multifunktionsarena (MFA) herbeizuführen. Nun verzögern sich die Planungen zur MFA dennoch. Signifikante Details in der Ausschreibung müssen noch einmal überarbeitet werden. Dies führt zu Verzögerungen. Seitens der CDU wurde bereits vor und während der Julisitzung des Stadtrates deutlich gemahnt, dass mehr Beratungszeit benötigt würde, um eben solche Details genauer in den Blick nehmen zu können. Auf dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung zur MFA erscheinen rückblickend sowohl die Sondersitzung der Fachausschüsse, als auch der übereifrige Beschluss der rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit als völlig übereilt und damit überflüssig. Voraussichtlich muss der Stadtrat nun erneut über das Thema MFA beraten. „Die Verwaltung wollte das unbequeme Thema MFA schnell vom Tisch haben, ohne dass dabei eine Diskussion zustande kommen sollte. Dabei mangelte es offenbar am Demokratieverständnis einiger Akteure der Verwaltung. ‚Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los.’ Nun kommt der Bumerang des übereilten Beschlusses wieder zurück und fällt der Stadtverwaltung auf die Füße“, unterstreicht Fraktionschef Michael Panse erneut. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Jörg Kallenbach resümiert zudem: „Unsere Fraktion sieht sich in ihren Befürchtungen bestätigt. Es ist nicht verwunderlich, dass bei dem umfänglichen und komplizierten Verfahren, das die Stadtverwaltung in Eile vorantreiben wollte, nun verschiedene fehlerhafte Details korrigiert werden müssen. Die Hektik und den Druck vor der Sommerpause hätte man sich sparen können. Unklar ist zudem immer noch, welche Rolle die Südeinfahrt im Rahmen des Gesamtprojektes spielen wird.

liebe.lust.leben.

Der Titel der heute eröffneten Ausstellung der BZgA “Große Freiheit – liebe.lust.leben.” hat mich zum nachdenken animiert. Liebe, Lust, Leidenschaft – das ist es doch was ganz oben auf der Wunschliste einer Beziehung steht und was das Leben lebenswert und glücklich werden lässt. Sich und seine Partnerin vor Gesundheitsgefahren zu schützen, sollte dabei selbstverständlich sein. Die Große Freiheit zu leben passt nur, wenn die Verantwortung damit einher geht. Die Ausstellung auf dem Erfuter Domplatz widmet sich dem Thema HIV- und STI-Prävention. Der markante Ausstellunsraum besteht aus “Erlebnis-Containern” und wird von einem Kuppelzelt umrahmt. Bis zum 31.7. können die Besucher sich informieren. Die Ausstellung ist locker aufgebaut und verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger. Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen, auch wenn ich mir so meine eigenen Gedanken zum Thema liebe.lust.leben. gemacht habe.  Bilder von der Ausstellungseröffnung    

CDU-Fraktion fordert verstärkte Anstrengungen des OB zur Wirtschaftsförderung

Bis Ende 2014 wird die Autobahn A71 durchgängig befahrbar sein. Der 11,3 Kilometer lange Streckenabschnitt nördlich von Sömmerda wird nach Angaben des Thüringer Verkehrsministeriums zu diesem Zeitpunkt in Betrieb gehen. Auch der sechsspurige Ausbau der A 4 wird voraussichtlich bis zu diesem Zeitpunkt auf der gesamten Länge in Thüringen fertig gestellt. Damit wird Ende nächsten Jahres die Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandorts Erfurt sowohl in Ost-West als auch in Nord-Süd-Richtung straßenseitig optimal gegeben sein. Durch die Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke 2015/17 wird die verkehrstechnische Erschließung Erfurts damit noch einmal deutlich verbessert. Der Bund hat dann einen zweistelligen Milliardenbetrag für die überregionale Erreichbarkeit Thüringens investiert. Diese Investitionen kommen durch die günstige Lage Erfurts potenziell vor allem der Landeshauptstadt zu Gute. Fraktionschef Michael Panse erklärte dazu: „Die CDU-Fraktion fordert nun vom Oberbürgermeister und von der neuen Wirtschaftsbeigeordneten Auskunft darüber, wie sie diese Chancen nutzen wollen und welche Anstrengungen unternommen werden sollen, um mit diesen neuen Standortvorteilen den Wirtschaftsstandort Erfurt europaweit zu vermarkten.“ „Erfurt hat nach wie vor viel zu wenig gut bezahlte Arbeitsplätze in der Industrie und der Forschung. Die CDU-Fraktion hatte erst kürzlich einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, mit dem der Oberbürgermeister beauftragt wird, neue Gewerbegebiete für Industrieunternehmen vorzubereiten und zu vermarkten. Mit der ICE-City geht es viel zu langsam voran. Ein Antrag der CDUFraktion zur Aufwertung des Bildungsstandortes Erfurt war in der letzten Stadtratssitzung von der rot-rot-grünen Mehrheit abgelehnt worden“, hielt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Jörg Kallenbach, abschließend fest.

ICE-City kommt nicht vom Fleck

Derzeit traurige Aussichten westlich des Bahnhofs
Mit der Schaffung des ICE-Knotens 2017 hat Erfurt die einmalige Chance, sich als Kongress und Tagungsort in der Mitte Deutschlands zu profilieren. Die CDU Fraktion im Erfurter Stadtrat hat deshalb gefordert, die ICE-City, also das Gelände um den Bahnhof, dazu zu ertüchtigen bzw. zu entwickeln. Vor drei Monaten haben wir im Ergebnis einer Prognos-Studie des Verkehsministeriums ein Fraktionsforum veranstaltet. Leider ist nun festzustellen, dass die Stadt Erfurt beim Thema ICE-City kaum von der Stelle kommt. Bei einem Interview in der heutigen Tagespresse wurde dem Thema zwar viel Platz gewidmet, aber der zuständige Beigeordnete hatte zum Thema nichts Neues beizutragen. Herr Spangenberg verwies darauf, dass ein Bebauungsplan zur ICE-City bis 2015 vorliegen solle, aber was sich darin finden wird bleibt unklar. Der Beschluss des Stadtrats sich zunächst der ICE-City-Ost zu widmen, statt der nahliegenderen ICE-City West, führt zu nächst nur zu dem üblichen lauten Ruf nach Fördermitteln des Landes. Dies wird (falls sie ausbleiben) dann auch die Ausrede sein, warum wenig bis gar nichts passiert. Investoren hat die Stadt für das Gebiet der ICE-City Ost nicht gefunden und verweis ohne konkret zu werden auf mögliche Interessenten. Ich sehe leider nicht, dass die geforderte Initialzündung von irgendjemanden ausgehen würde. Die Wirtschaftsbeigeordnete, deren Thema das Ganze sein könnte, ist offensichtlich schon mit dem Projekt Multifunktionsarena überfordert. Ob also im Umfeld des ICE-Bahnhofs Hotels, Tagungsstätten und Restaurants je irgendwann entstehen werden, steht in den Sternen. Beim Projekt ICE-City Ost ist jedenfalls nur von Bürobebauung die Rede. Die CDU-Stadtratsfraktion wird darauf achten, dass sich unsere “Stadtspitzen” bei dem Thema nicht bildlich gesprochen “in die Büsche” oder den Flutgraben verdrücken. Dazu ist das Thema städtebaulich zu wichtig.

Sperrstunde von Veränderung ausgesperrt

In den letzten Wochen häuften sich die Meldungen, wonach die Erfurter Bürger und Gäste zunehmend über die restriktiven Regelungen zur Sperrstunde in der Erfurter Innenstadt verärgert sind. Gleichzeitig sollte den Betreibern der Erfurter Biergärten nach dem Willen des Oberbürgermeisters ab dem 01.07.2013 wieder höhere Nutzungsgebühren auferlegt werden. Dieses Unterfangen ist umso unsinniger, da die Wirtsleute ihre Gäste in vielen Biergärten bereits ab 22.00 Uhr nicht mehr bedienen dürfen. Die Ämter der Stadtverwaltung verhindern eine Verlängerung der „Öffnungszeiten“ um die Anwohner vor lärmenden Gästen zu schützen. Dies war der CDU-Fraktion Grund genug, um die Zuständigkeiten zu prüfen. Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass für die Regelungen in diesem sogenannten “übertragenen Wirkungsbereich” ausschließlich der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung zuständig ist. Die CDU Fraktion versuchte in der letzten Ratssitzung am 3. und 4. Juli 2013 mit einem dringlichen Antrag, ihn aufzufordern, an dieser Stelle endlich tätig zu werden. Die Dringlichkeit ergab sich aus der Tatsache, dass die nächste Ratssitzung zur Behandlung dieses Problems erst im September stattfinden wird – wenn der Sommer weitgehend vorbei ist. Die rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit sah jedoch keine Dringlichkeit in der Beauftragung des Oberbürgermeisters und lehnte die Behandlung dieser Problematik ab. „Wenn die Erfurter mit ihren Gästen im Sommer 2013 um 22.00 Uhr von den Kellnern aufgefordert werden, die Biergärten zu verlassen, liegt das nicht an der Ungastlichkeit der Wirtsleute, sondern am fehlenden Interesse an einer ausgewogenen Lösung beim Oberbürgermeister und der ihn tragenden Stadtratsmehrheit“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Panse zu dieser Herangehensweise.

Herzlich Willkommen in Erfurt!

Selma Hetmann im Trikot des SWE Volley-Teams
Selma Hetmann verstärkt in der neuen Saison das SWE Volley-Team Zweifellos gehört es zu den schönen Momenten im Leben eines Vereinspräsidenten, wenn er eine neue Spielerin verpflichtet und den Vertrag dazu unterzeichnet. Heute konnten wir ein neues Talent im Kreis des SWE Volley-Teams begrüßen und dies war so ein erfreulicher Moment! Die noch 17jährige Selma Hetmann kommt vom Liga-Konkurrenten VCO Dresden nach Erfurt und unterschrieb heute einen 3-Jahresvertrag. Selma bringt trotz ihrer Jugend schon eine beeindruckende Erfolgsliste mit. Seit der Saison 2009/2010 spielt sie in der 2. Bundesliga. 2011 wurde sie mit dem DSC bei der Deutschen Meisterschaft U-18-Meister und Bundespokalsieger und 2012 noch einmal Meister mit der U18 und der U20. 2012 wurde Selma mit der Juniorennationalmannschaft 5. bei der Europameisterschaft und holte erneut 2013 mit dem DSC die U20 Meisterschaft. Das Ziel der 1,88 m großen Mittelblockerin ist klar. Sie will perspektivisch in die 1. Liga und hat auch das Zeug dazu. Mit unserem Kooperationsprojekt VolleyStars Thüringen mit dem VfB 91 Suhl und dem TVV gibt es dazu beste Voraussetzungen in Thüringen. Für die nächsten drei Jahre wird Selma in der Sportklinik am Urbicher Kreuz eine Ausbildung absolvieren und für die Erfurter Fans hoffentlich erfolgreich am Netz zuschlagen und blocken. Bei der heutigen Vertragsunterzeichung war Selma die Vorfreude auf Erfurt anzumerken und als Vereinspräsident habe ich mich darüber gefreut, dass sie zu uns kommt. Einen ganz kleinen Wermutstropfen (der aber gar keiner ist) gab es schon. Das Foto des Tages machten wir heute im sitzen. 15 cm Größenunterschied hielten mich zwanghaft auf dem Stuhl fest, so sehr auch die Journalisten um ein Bild im Stehen gebeten haben 🙂