Erfurt mit Überraschungscoup

Jubel nach Spielende
Jubel nach Spielende
(Un-)Ruhepuls 132 – und dabei stand ich nur am Spielfeldrand! Samstagabend gegen Münster war die Ausgangslage eigentlich klar und trotzdem wurde es das bis jetzt aufregendste Spiel der Saison. Nachfolgend der Spielbericht unseres Hallensprechers Stephan Siegl: Schwarz-Weiß Erfurt sorgte zum Rückrundenbeginn für einen Paukenschlag. Gegen den Vierten, USC Münster, gewannen die abstiegsgefährdeten Damen von Jonas Kronseder am Samstagabend mit 3:2, und das nach einem 0:2-Rückstand. Es war der zweite Sieg der Thüringerinnen in der laufenden Saison. Einen Sieg (VCO Berlin) aus der Hinrunde konnten die SWE-Damen bis zum Samstag bisher nur verbuchen. Dass sich das zum Rückrundenauftakt gegen den USC Münster, der eine überraschend starke Hinrunde spielte und das Hinspiel klar mit 3:0 gewann, ändern sollte, hatten sich wohl nur die kühnsten Optimisten erträumt. Für die Erfurterinnen sollte es eher darum gehen, nach zuletzt eher dürftigen Vorstellungen wieder etwas konkurrenzfähiger aufzutreten. Ein Selbstvertrauen gebender Satzgewinn und einen knappen Ausgang der Sätze hätte da viele der 580 Zuschauer schon zufrieden gestellt.
Die Wende im Spiel...
Die Wende im Spiel…
Nach den ersten zwei Sätzen in der Partie in der Riethsporthalle sah es eher so aus, dass die Unabhängigen erneut mit einem 3:0-Erfolg als Sieger vom Spielfeld gehen würden, obwohl der Außenseiter bis dahin keineswegs enttäuschte. Nach einem 1:3 zu Spielbeginn, machten die SWE-Damen fünf Punkte in Folge und lagen zur ersten technischen Auszeit knapp vorne. Eine 5-Punkte-Serie der Gäste ließ diese auf 10:15 enteilen. Den Rückstand vermochten die Gastgeberinnen nicht mehr aufzuholen und nach einer weiteren Fünfer-Serie zum Satzende, war der erste Durchgang mit 25:16 eine klare Sache für die Gäste, die sich aber aus Erfurter Sicht nicht so anfühlte. Bis auf die beiden kleinen Durststrecken hatten sie mit einer couragierten Vorstellung gegengehalten. Doch viele Angriffsversuche des Vorletzten fanden keinen Erfolg, weil die USC-Verteidigung wie eine Gummiwand sämtliche Bälle im Spiel hielt. So auch im zweiten Satz, als Schwarz-Weiß beim 10:6 eine gute Führung herausgespielt hatte und diese bis zum 16:15 behauptete. Doch auch in diesem Satz hatten die Gäste den besseren Endspurt und siegten 25:18. Das allgemein Erwartete schien seinen Lauf zu nehmen. SWE - Münster 2018 (3)Doch nach der Zehn-Minuten-Pause sollte sich Ungeahntes abspielen. War es eine zu frühe Siegesgewissheit auf Gästeseite oder der nie endende Wille des Underdogs? Vielleicht auch von beidem was? Jedenfalls hatten die Erfurterinnen wieder den besseren Start und bauten ihre Führung vom 8:7 zum 16:12 aus, behaupteten diesen bis zum 22:18 kontinuierlich und holten per Block den entscheidenden Punkt zum 25:18. Das von vielen erhoffte Minimalziel war erreicht. Doch die bis dahin gezeigte Leistung, vor allem mit einer stabilen Annahme um das Trio Reinisch/Casault/Saita und einer immer stärker werdenden Block/Feldverteidigung, ließ die SWE-Damen Lunte riechen, dass sogar mehr gehen könnte. Mit einem 5:0-Start in den vierten Durchgang schienen sie auf dem richtigen Weg. Jedoch folgte danach ein 7:0-Run des USC Münster und das oft anfällige Pflänzchen namens Schwarz-Weiß-Erfurt, drohte wie so oft in dieser Saison abzuknicken. An diesem Abend war aber irgendwie alles anders. Beide Mannschaften lieferten sich eine wahrhaftige und sehenswerte Abwehrschlacht. Auf der einen Seite prügelten Vanjak, Lohuis, Bathen und Kastrup drauf, was die gut gestellten Bälle von Mareike Hindriksen hergaben und auf der anderen Seite waren es die Mittelblockerinnen Thater/Gadelha de Souza sowie eine bärenstarke Erika Mercado, die alles in Waage hielten. Beim 19:16 waren die Gastgeberinnen auf einem guten Weg zum Satzausgleich, jedoch hielt die Führung nicht, beim 23:24 hieß es Matchball Münster. Diesen und zwei weitere verwerteten die Gäste aber nicht, ebenso wie die Erfurterinnen ihren ersten Satzball nicht nutzen konnten. Es stand 27:27 und nicht nur bei beiden Teams waren die Nerven bis zum Maximum strapaziert. Dass am Ende die mit dem Rücken zur Wand stehenden SWE-Damen die letzten beiden Punkte zum 29:27 machen würden, durfte man nicht unbedingt erwarten. 2:2 nach Sätzen, jedes Team hatte einen Punkt, der Tiebreak musste nun den Sieger hervorbringen. 20180106_232616Während die Thüringerinnen sich in einen Flow gespielt hatten, vermochten die Unabhängigen den Schalter nicht mehr umzulegen. Schwarz-Weiß dominierte den Entscheidungssatz, wechselte beim 8:4 letztmals die Seite und ließ sich nicht mehr einholen. Als beim Stand von 14:11 Erika Mercados Angriff knapp neben der Linie landete, musste der Siegesjubel der euphorischen Zuschauer noch abgebrochen werden. Kurz danach brachen dann aber alle Dämme, als Chiara Hoenhorsts Aufschlag ins Seitenaus flog – Jubel allenthalben. Gerade nach dem 0:2-Rückstand hätte diesen Spielausgang keiner mehr erwartet. Während sich Juliet Lohuis mit einer 60%-Angriffsquote die silberne MVP-Medaille verdiente, bekam Erika Mercado die goldene. Die Erfurter Diagonal-Angreiferin, hatte mit 67 Angriffen (29 Punkte + 4 Blockpunkte) körperliche Schwerstarbeit zu leisten. Erfurts überglücklicher Trainer, Jonas Kronseder, legte aber Wert darauf, dass dieser Sieg ein Erfolg der gesamten Mannschaft war. „Jede Spielerin hat von Beginn an gekämpft und nie nachgelassen. Es war ein gemeinsam erkämpfter Erfolg.“ Erfurt hat nach Punkten jetzt zum Konkurrenten Suhl aufgeschlossen und somit ein Lebenszeichen gesendet. Das nächste Spiel bestreiten die Kronseder-Schützlinge in anderthalb Wochen beim VC Wiesbaden. Bilder vom Spiel  

Die Buga auf dem Petersberg im Blick

Einstieg ins politische Jahr des Ortsverbandes "Am Petersberg"
Einstieg ins politische Jahr des Ortsverbandes “Am Petersberg”
Normalerweise sind die regelmäßigen Mitgliedertreffen unseres CDU Ortsverbandes “Am Petersberg” Dienstags. Mit Beginn des neuen Jahres wollen wir als neues Format politische Frühschoppen anbieten. Passenderweise ging es beim ersten Frühschoppen des Jahres um uns selbst und wir trafen uns auch sozusagen bei uns zu Hause am Petersberg. Auf der Bastion Martin konnten wir gemeinsam mit unserer Kreisvorsitzenden Marion Walsmann und der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann auf das neue Jahr anstoßen. Der Aussichtspunkt auf der Martinsbastion ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich, aber das soll sich zur Buga 2021 ändern. Derzeit ist der Zugang abgeschlossen und wird (wie die Hinterlassenschaften belegen) nur von Jugendlichen hin und wieder überwunden. Einen Sack voller leerer Flaschen und Müll haben wir gleich mit eingesammelt. Der Buga-Beigeordnete Alexander Hilge erklärte uns vor Ort, danach in einem Kellerzugang zu den Petersberggängen und schließlich in der Destille  die Planungen für den Bastionskronenpfad und alle weiteren Aktivitäten auf dem Petersberg. Einig waren wir uns in der anschließenden Diskussion, dass der Petersberg einen Anziehungspunkt braucht, der über die Buga hinaus ausstrahlt. Für unseren Ortsverband spielt dabei die Peterskirche und die Defensionskaserne die wichtigste Rolle. Im Stadtrat und insbesondere im Finanz- und Buga-Ausschuss drängen wir regelmäßig auf einen klaren Zeitplan dafür, denn langsam läuft uns die Zeit weg. Gemeinsam mit meinem Stadtratskollegen und Ortsverbandsmitglied Thomas Pfistner bin ich sowohl im Buga-, als auch im Finanzausschuss und insofern war dies für uns auch eine Fortbildungsveranstaltung, die gleich neue Impuls für die Stadtratsarbeit gab. Am Dienstag tagt zum nächsten Mal der Buga-Ausschuss. Unsere politischen Frühschoppen werden wir fortführen. Als Thema für das nächste Treffen haben wir uns die innerstädtische Parksituation vorgenommen. Bilder von der Bastion Martin

Traditionspflege im Doppelpack

Perfekter Start in die Grillsaison
Perfekter Start in die Grillsaison
Obwohl ich nun schon seit 14 Jahren Ehrenmitglied des MKC bin, war ich heute Abend das erste Mal zu einem Neujahrsempfang bei unserem Verein. Gerne habe ich dabei das Gespräch mit unserem Präsidenten vom 11.11. aufgegriffen und angekündigt, mich in der nächsten Saison als Aktiver mit einzubringen. Am 27.1.2018 startet unsere diesjährige Kampagne mit dem 1. Frühschoppen beim MKC. Heute Abend hat unsere Präsident Andreas Schulz die Mitglieder über den Stand der Vorbereitungen informiert. In diesem Jahr ist es eine ausgesprochen kurze Saison – am 12.2.2018 ist der Altstadtumzug und am 14.2. ist schon wieder alles vorbei. Hinzu kommt, dass genau in der Zeit Winterferien sind. Aber ich bin mir ganz sicher, dass die Karnevalisten auch in diesem Jahr alles gut auf die Reihe bekommen werden. Der Umzug soll jedenfalls in diesem Jahr stattfinden – weder Schnee noch die Stadtverwaltung werden dies (hoffentlich) verhindern können. Eine zweite Tradition wurde heute Abend auch noch gepflegt. Seit 2010 treffen wir uns regelmäßig am ersten Januarwochenende mit unseren Nachbarn zum Angrillen und Glühwein trinken. Mache Jahre standen wir mit einer Feuerschale im tiefen Schnee und manche Jahre im Regen. Heute gab es beides nicht und angesichts der Temperaturen konnten wir sogar die Feuerschale entbehren. 50 Rostbratwürste wanderte über den Grill und etliche Liter Glühwein. Vor allem gab es aber viele gute Gespräche mit den Nachbarn. Auch im nächsten Jahr endet die Grillsaison am 31.12. und beginnt am 1.1. bei uns in Thüringen.

Erziehungsversuche und Abzocke

Erklärungsversuch der "cleveren Idee"
Erklärung der “cleveren Idee”
Ziemlich dreist, aber vor allen eine links-link-grüne Masche, ist der Umgang mit Autofahrern in der Landeshauptstadt Erfurt. Tempo 30 Zonen, Feinstaubplakette, mobile und feste Blitzer, Straßen und Brücken bei der notwendigen Sanierung vernachlässigen oder zurück bauen – dies alles sind Mittel aus dem rot-rot-grünen Erziehungsköfferchen mit dem Autofahrerinnen und Autofahrern in Erfurt seit Jahren klar gemacht werden soll, dass sie doch bitte andere Mobilitätsformen wählen sollen. Offensichtlich reichen die erzielten Effekte noch nicht aus und so ist es jetzt der ruhende Verkehr das Ziel. Ab dem 15. Januar sind weite Teile der Erfurter Innenstadt und der umliegenden Gebiete mit zahlreichen Parkscheinautomaten versehen. 10 zusätzliche Mitarbeiterinnen werden beim Ordnungsamt noch eingestellt und dann werden die Automaten scharf geschaltet. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, versucht die Stadtverwaltung das ganze jetzt den Bürgerinnen und Bürgern als tolle Errungenschaft zu verkaufen. Auf den neuen Parkscheinautomaten finden sich ab heute Plakate, die mit lustigen Smilies den Erfurterinnen und Erfurtern erklären, dass die Stadt doch nur ihr bestes will – im Zweifelsfall ihr Geld. Da wird dann gerne auch etwas geschwindelt und es werden wesentliche Fakten verschwiegen. Die Behauptung für die Anwohner wird es besser, ist gelogen. In den neuen Parkraumbewirtschaftungszonen müssen sich die Anwohner einen Anwohnerausweis für 30 Euro kaufen, der aber keinen Stellplatz garantiert. Wenn sie mehrere Autos in der Familie haben, oder den Pflegedienst-PKW auch privat zu Hause abstellen, haben sie ebenso Pech gehabt wie ihre Gäste und Besucher. Die Schuld an der Parkplatzsituation schiebt die Stadt “gebietsfremden Langzeitparkern” zu. Auf die Idee, dass es zu wenig Stellplätze für die Autos gibt, sind die Experten offensichtlich noch gar nicht gekommen. Denn dann müssten sie auch einräumen, dass die Blockade des Baus von Parkhäusern und die jüngste Idee der Grünen (nur noch maximal 0,7 Stellplätze pro Wohneinheit) verkehrspolitischer Irrsinn sind. Den Besuchern der Stadt (auch wenn sie nur aus anderen Stadtteilen kommen) erklärt das lustige Plakat, sie hätten Vorteile weil nun ohne Tagespendler ausreichen Parkplätze da seien. Der Parkschein “kostet nicht viel” und erspart ein Knöllchen – pro Stunde 1,50 € oder 4-Stunden 5 € und Tagestickets mit 10 € werden die Stadtkasse entlasten. Tagespendlern wird hingegen geraten “Sie können weiterhin hier parken, es wird allerdings teuer”. Wie nun? Den Besuchern wurde doch gerade erklärt “kostet nicht viel”. Die Tagespendler könnten ja nach Meinung der Stadt stattdessen P&R-Parkplätze nutzen. Allerdings sind die bereits jetzt übervoll. Alternativ, so der abschließende Rat, könnten sie ja Fahrgemeinschaften bilden oder den Chef fragen, ob er sich finanziell beteiligt. Ganz am Ende kommt das Fazit der Stadtverwaltung: das ganze ist natürlich keine Abzocke sondern eine clevere Idee, damit unsere Stadt auch weiterhin die schönste Stadt bleibt. Ich frage mich ganz besorgt, wer sich solch eine Marketingstrategie ausdenkt. Ich gehe davon aus, dass die Bürgerinnen und Bürger sehr wohl merken, wann und vom wem sie verarscht werden. Die CDU-Stadtratsfraktion hat immer das Hauptproblem benannt und entsprechende Anträge zur Lösung im Stadtrat gestellt. Es fehlt an ausreichend Parkmöglichkeiten in Erfurt. Die jetzige Mangelverwaltung und Einschränkung von Parkmöglichkeiten in der Innenstadt löst das Problem nicht. Helfen würde nur der Bau neuer Parkhäuser und Parkpaletten. Dazu gibt es mehrere geplante Projekte von Investoren im ganzen Stadtgebiet (u.a. Löbertor, Huttenplatz Krämpfervorstadt), die aber verschleppt werden. Bei der Beschlussfassung zur Begegnungszone hat die CDU darauf bestanden, dass erst neue Parkmöglichkeiten geschaffen werden und die zweite Stufe der Begegnungszone solange ausgesetzt wird. Dies hat Rot-Rot-Grün im Stadtrat abgelehnt und stattdessen die flächendeckende Anschaffung von Parkscheinautomaten beschlossen. Nachtrag: Heute am 5.1.2018 hat die Stadtverwaltung das Scharfschalten der Automaten auf unbestimmte Zeit verschoben (möglicherweise nach der OB-Wahl am 15.4.2018?). Mehr Parkplätze entstehen dadurch aber auch nicht. Jetzt kommen zu den finanziellen Verlusten aus der Anschaffung der 100 Automaten (die noch nicht einmal für Geldkarten nutzbar sind) noch eine Vielzahl von offenen Fragen. Wer darf wie parken? Was ist mit den Anwohnerparkausweisen? Was machen die 10 zusätzlich eingestellten Mitarbeiter des Ordnungsamtes? Und wann hat die Verwaltung die bereits vor Wochen benannten Probleme ernst genommen, wenn sie gestern noch die lustigen Plakate an den Automaten angebracht haben?  

Start ins Volleyball-Jahr

Erste Runde mit der neuen Trainerin und dem Co-Trainer
Erste Runde mit der neuen Trainerin und dem Co-Trainer
Heute Abend war ich in der Halle am Erfurter Sportgymnasium zu Gast beim ersten Training des Jahres unserer Regionalliga-Mannschaft. Während sonst meist unsere Bundesligamannschaft im Mittelpunkt steht, war es mir heute wichtig, mit unseren Nachwuchstalenten zu sprechen und ihnen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr zu wünschen. Dabei gab es aber auch Neuigkeiten zu verkünden. Mit Beginn des neuen Jahres hat unsere Regionalliga-Mannschaft eine neue Trainerin und einen neuen Co-Trainer. Katja Franz ist die neue – altbekannte Trainerin. Bereits in der vergangenen Saison war Katja die Regisseurin an der Seitenlinie in der Regionalliga. Leider musste sie aber im Sommer aus Zeitgründen aufhören. In den vergangenen Monaten stand mit Heng Wang ein neuer Trainer in Verantwortung für das junge Team. Der Vorstand des SWE Volley-Teams dankt ihm ausdrücklich für sein Engagement. Jörg Neuberg wird künftig Katja Franz als Co-Trainer beim Training und den Regionalligaspielen unterstützen. Besonders bei der Begleitung der Nachwuchsmeisterschaften sind die beiden im Frühjahr zusätzlich gefordert und ich wünsche allen, Spielerinnen und Trainerteam, viel Erfolg dabei. Es war mir als Vereinspräsident wichtig, unseren jungen Mädels die Entscheidung des Vorstands direkt mitzuteilen. Wir wollen auch künftig unsere Nachwuchshoffnungen optimal fördern. Mit dem Sportgymnasium und den guten Bedingungen im Verein haben wir perfekte Rahmenbedingungen, die der einen oder anderen Spielerin perspektivisch den Sprung in die erste Mannschaft ermöglichen. Im aktuellen Kader der Bundesligamannschaft sind gleich vier Spielerinnen, die in der vergangenen Saison noch die Säulen im Regionalligateam waren. Paula Mertten, und Antonia Greskamp gehören zum Kader der 1. Bundesliga ebenso wie Friederike Brabetz und Paula Reinisch. Die letzteren beiden sind in der Bundesliga regelmäßig erfolgreich am Netz. In dieser Saison habe ich bereits etliche Spiele unserer jungen Damen miterlebt. Sie haben großes Potential – Katja und Jörg werden es aus ihnen heraus holen. Am kommenden Samstag werden sowohl das Regionalligateam um 14 Uhr gegen Lichtenstein im Sportgymnasium, als auch unser Bundesligateam um 18 Uhr gegen Münster in der Riethsporthalle wieder am Netz um Punkte kämpfen.

Gute Vorsätze…

Mehr Sport will fast jeder machen
Mehr Sport will fast jeder machen
Noch ist es kein Problem, die guten Vorsätze für das neue Jahr umzusetzen. Ich persönlich habe mir “meine drei Klassiker” wieder auf den Vorhabenzettel für das neue Jahr gesetzt. Mehr Zeit mit der Familie, mehr Sport und gesünder leben/ernähren, was aber auch Stressvermeidung bedeutet. Heute am Tag zwei des Jahres ist die Bilanz noch gut – ich hoffe das bleibt lange so. Silvester erstmals mit allen drei Söhnen gefeiert, gestern Abend Sushi für die Familie gemacht und heute die erste Runde E-Gym im Sportpark Johannesplatz. Für die beruflichen und politischen Vorhaben des Jahres ist noch etwas Zeit. Zwar gab es heute schon die erste Pressemitteilung, die den Oberbürgermeister an seine Pflichten erinnert, aber bis es kommunalpolitisch so richtig los geht dauert noch etwas. Morgen ist Finanzausschuss und kommende Woche Buga-Ausschuss. Bei beiden ist die Tagesordnung aber überschaubar. Stadtratssitzung ist dann erst Ende Januar wieder. Spannend wird es im April. Die Nervosität des Oberbürgermeisters im Vorfeld der Wahl ist greifbar. Freiwillig legte er heute schon einmal eines seiner Ämter in Frauenhand. Als SPD-Parteivorsitzender trat er wegen der Mehrfachbelastung zurück. Seine Nachfolgerin Finanzministerin Heike Taubert hat zwar nun auch eine Doppelbelastung, aber sie ist Frau und somit multitaskingfähig 😉 Im Herbst diesen Jahres werden dann auch im Land die Zeichen auf Wahlkampf gestellt. Spätestens wenn die Landesregierung den Landtagswahltermin fixiert hat, wird es die ersten Wahlkreisnominierungen geben. Auch der Kommunalwahlkampf zeichnet sich dann schon ab. Insofern wird sich der politische Takt in diesem Jahr sicher erhöhen und ich bin vor dem Hintergrund froh, wenn ich die drei guten Vorsätze trotzdem im Blick behalte.

Taten statt Ankündigungsrhetorik vom Oberbürgermeister gefordert

Das Jahr 2018 darf nicht nur ein Jahr der Versprechungen für die Erfurterinnen und Erfurter werden, sondern es muss ein Jahr der Taten werden. Dies fordert die CDU-Stadtratsfraktion mit Blick auf die Politik aus dem Erfurter Rathaus. „Konzepte statt Versprechungen und Stadtratsvorlagen statt Ankündigungsrhetorik“ fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Panse vom Oberbürgermeister Andreas Bausewein und erklärt dazu: „Kitas, Schulen, Schulsporthallen, Sportstätten und Freibäder, Parkhäuser, Straßen und Brücken, die dritte Schwimmhalle und die Sanierung/Neubau der Eishalle – die Liste der unerledigten (Rat-)Hausaufgaben ist lang. Im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl wird sie aber nicht kürzer, sondern wie mit der jüngsten Ankündigung zur Ballsporthalle eher länger. Zu Recht wollen die Erfurterinnen und Erfurter vom Oberbürgermeister aber nicht nur Versprechungen hören, sondern erwarten die Abarbeitung der „offenen Vorgänge Bausewein“. Vordringlichste Aufgabe für das Jahr 2018 ist für die CDU-Stadtratsfraktion die Frage, wie der immense Investitionsstau in Erfurt abgebaut werden kann. Wir fordern ein Umsetzungskonzept für die dringend notwendigen Schulsanierungen. Damit einhergehen müssen die Sanierung und der Neubau von Schulsporthallen. Während beispielsweise Stotternheim seit vielen Jahren auf den Neubau der Schulsporthalle wartet, erschöpft sich das Handlungsmuster des Oberbürgermeisters lediglich auf neue Ankündigungen. Für den Schul- und Vereinssport brauchen wir mehr Hallenkapazitäten. Die ehemalige Halle in der Friedrich-Ebert-Straße wurde nur noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt und ist jetzt gar nicht mehr nutzbar. Besonders die Kooperative Gesamtschule „Am Schwemmbach“ benötigt dringend seit vielen Jahren eine Sporthalle. Die Idee zum Bau einer großen Halle bleibt aber nur ein Wahlkampfgedankenspiel, wenn es dazu keine Bereitstellung der kommunalen Finanzen, Fördermittelzusagen des Landes und Gespräche mit den umliegenden Schulen sowie Sportvereinen gibt. Dies alles ist bis jetzt noch nicht passiert.“  

Winterleuchten

Tolle Farben
Tolle Farben
Normalerweise ist es auf der Erfurter EGA im Winterhalbjahr eher ruhig. Die Blumenpracht hält Winterschlaf und lediglich Bauaktivitäten sorgen für etwas Bewegung. In der Besucherstatistik, die wir regelmäßig im Aufsichtsrat der EGA erhalten, finden die Wintermonate nicht statt. Das ist jetzt anders. Zum dritten Mal gibt es seit Anfang Dezember auf der EGA das “Winterleuchten”. Zwar fehlt derzeit das Winterwetter, aber ansonsten erfüllt das Winterleuchten auf der EGA alle Erwartungen. In bunten Farben sind noch für die nächsten 14 Tage auf der EGA Bäume, Gebäude und Skulpturen angestrahlt und locken damit viele Besucher auf das EGA-Gelände. Fotomotive finden sich in Hülle und Fülle. Gerade nach den Feiertagen tut ein längerer Spaziergang mit der Familie gut – heute Abend haben sich das sehr viele Erfurterinnen und Erfurt gedacht und so bildete sich eine lange Schlange am Eingang. Aber der Ticketverkauf und Einlass im neuen Besucherzentrum ging zügig und so werden wir uns bei den Quartalszahlen sicher über einen deutlichen Zustrom an Besuchern freuen können. Bilder vom Winterleuchten  

Ins neue Jahr gezockt…

Spielerisch ins neue Jahr
Spielerisch ins neue Jahr
Natürlich haben wir nicht die ganze Silvesternacht gezockt, sondern vor allem gefeiert. Aber gespielt wurde bei uns in den letzten Tagen viel. Da mein jüngster Sohn in diesem Jahr nicht nur zwischen den Feiertagen bei uns war, sondern ich erstmals auch mit allen drei Söhnen zusammen Silvester feiern konnte, wurde viel gespielt. Das Wetter erlaubte dieses Jahr nicht den obligatorischen Rodelausflug nach Oberhof – dafür konnten wir am zweiten Weihnachtsfeiertag sogar Motorrad fahren. Perfekt passte da das Weihnachtsgeschenk und wurde ausgiebig eingeweiht. Bei Monopolyspiel hat allerdings der Kleinste uns alle abgezockt. In der Silvesternacht war das Programm dann bunt. Wir haben in großer Familienrunde bei meinem ältesten Sohn gefeiert. Nachdem wir in den letzten Jahren zu Silvester nach Prag und Dresden verreist waren, war es auch schön mal wieder in Erfurt zum Jahreswechsel zu sein und vor allem mit dem jüngsten Familienmitglied, meiner Enkeltochter, zu feiern. Erst gab es Raclett, nebenbei lief Dinner for one und danach Football im TV – allerdings familienfreundlich ohne Ton. Der Sieg der Cowboys konnte meinen Sohn auch nicht richtig darüber hinwegtrösten, dass die weiteren Playoff-Spiele auf dem weg zum Superbowl ohne sein Lieblingsteam stattfinden. Danach wurde auch wieder gezockt – Skat und Pokern. Mehr Zeit mit der Familie ist für mich das Wichtigste für das kommende Jahr. Die obligatorischen Wünsche nach mehr Sport und bewussterer Ernährung habe ich heute gleich getestet – eine Fitnesseinheit, Familienausflug zur EGA und selbst zubereitete Sushi für die Familie. So kann und darf das Jahr weiter gehen.

Bilanz aufgebessert

Werbung für unser nächstes Spiel
Werbung für unser nächstes Spiel
Erfreulicherweise haben heute sowohl die Black Dragons, als auch die Oettinger Rockets am vorletzten Tag des Jahres noch einmal ihre Jahresheimbilanz verbessert. Die Drachen gewannen das wichtige Spiel gegen Preussen Berlin mit 4:0. Die Drachen kämpfen noch um den wichtigen 9. Platz und da war es wichtig den Anschluss an Hamburg nicht zu verlieren und wieder vor die Berliner zu kommen. Für die Oettinger Rockets gab es einen umjubelten 74:63 gegen die mitabstiegsgefährdeten Göttinger. In der vollen Messehalle war tolle Stimmung und nur am Ende etwas Wehmut. Heute war es das letzte Spiel der Oettinger Rockets. Mit Jahresbeginn fällt der erste Teil des Namens mit dem Ausstieg des langjährigen Hauptsponsors weg. Ich hoffe den Rockets gelingt es einen neuen starken Partner zu finden. Anfang des Jahres werden wir uns mit den Vertretern der Rockets treffen und besprechen, wie eine Kooperation mit Blick auf unsere großen Damen beim Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam und den großen Herren der Rockets aussehen könnte. Oberbürgermeister Andreas Bausewein hat den Bau einer neuen Ballsporthalle am Standort der alten Schalenhalle ins Gespräch gebracht. Neben den Rockets und dem THC könnten auch wir “Zielgruppe” der Halle sein. Damit so eine Verbindung sinnvoll für alle ist, gilt es mehrere Voraussetzungen zu erfüllen. Das wichtigste ist dabei die Finanzierbarkeit und darüber hinaus, dass wir alle auch weiter in der jeweiligen ersten Liga sind. Für uns ist es daher dringend geboten unsere Bilanz zu verbessern. Am 6. Januar um 18 Uhr gegen Münster gibt es dazu die nächste Gelegenheit und die Werbung dafür hängt überall in der Stadt auf City-Light-Bildern. Unabhängig davon wünsche ich allen Erfurter Vereinen ein erfolgreiches neues Jahr (sportlich und wirtschaftlich).