Bundesligakader des SWE Volley-Teams komplettiert sich

Am vergangenen Freitag wurde mit Jana Illiger eine weitere Spielerin aus dem letzjtährigen Erstligakader für die kommende Saison verpflichtet. Mit ihren spektakulären Aktionen in der Annahme und Feldverteidigung spielte sich die 25 jährige als Libero in der letzten Saison in die Herzen der Erfurter Volleyballfans. Umso erfreulicher ist es für die Verantwortlichen, dass Jana sich auch in der nächsten Spielzeit bewusst für das SWE Volley-Team entschieden hat. „Es war keine leichte Entscheidung“, so Jana Illiger. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats für das Regelschullehramt in Eisenach, ist es trotz großer Anstrengungen nicht gelungen, Jana quasi heimatnah eine Lehrerstelle zu vermitteln. In letzter Minute ergab sich für den Libero des SWE Volley-Teams dann noch eine Chance, zumindest in Thüringen in Berka an der Werra, ab 1.September eine Anstellung als Lehrerin zubekommen. Präsident Michael Panse ist besonders stolz darauf, dass Jana trotz der enormen Belastung, allein 200 Fahrtkilometer täglich in Kauf zu nehmen, um dem Verein die Treue zu halten. Trainer Heiko Herzberg ist davon überzeugt, dass Jana auch diese Herausforderung meistern wird. Gerade auf der zentralen Annahmepositíon wird Jana Illiger eine wichtige Schlüsselposition einnehmen und für die nötige Ruhe und Stabilität für ihre Vorderleute sorgen.

Falschparkern den Kampf ansagen…

Fahrrad-Parkplatzidylle auf dem Bahnhofsvorplatz
Fahrrad-Parkplatz-"Idylle" auf dem Bahnhofsvorplatz
Seit letzter Woche sorgt der Bürgermeister von Vinius, der Partnerstadt von Erfurt in Litauen, mit seiner etwas unorthodoxen  Art der Verkehrserziehung im Internet für interessierte Zugriffszahlen. Auf der Homepage der Stadt Vilnius ist ein Video zu finden, auf dem Arturas Zukas mit einem gepanzerten Fahrzeug über einen auf einem Radweg geparkten Mercedes rollt. Botschaft des Werbeclips: wer seine Luxuskarosse falsch parkt, egal ob Mercedes, Ferrari oder Hummer, muss damit rechnen, plattgewalzt zu werden. Die Stadt Vilnius präsentiere sich damit besonders fahrradfreundlich. Der Vorsitzenden der Erfurter Grünen-Stadtratsfraktion nötigt dieses engagierte Handeln begeisterte Zustimmung ab. Zwar hat sie was gegen Panzer, aber wenn ein junger Mann Autos plattmacht scheint sie schon aus ideologischen Gründen gerne dabei 😉 Zumindest freue sie sich darauf Herrn Bürgermeister Zuokas als tatkräftigen Politiker bei seinem Besuch in Erfurt im August kennenzulernen, lies sie uns in der TLZ wissen. Zwar lässt er sich bei seinem Besuch in Erfurt kommende Woche vertreten, aber das Thema kann man ja im Blick behalten. Zu tun gibt es in diesem Bereich nämlich auch in Erfurt eine ganze Menge. Sowohl das Parkverhalten von Autobesitzern, als auch das der zweirädrigen Freunde der Grünen, lässt erheblich zu wünschen übrig. Auf dem Bahnhofsvorplatz sind jeden Tag unzählige Fahrräder zu sehen, die mitten auf dem behindertengerecht gebauten Weg für Blinde abgestellt werden. Offensichtlich des Lesens nur eingeschränkt mächtig, nutzen bei diesen Zeitgenossen weder Schilder noch das Argumentieren. Schließlich gibt es ja dafür auch keine Knöllchen… Zu Ehrenrettung der Falschparker sowohl mit vier als auch mit zwei Rädern muss aber gesagt werden, dass geeignete Parkflächen in Erfurt sowohl für Autos, als auch für Motorräder und auch Fahrräder fehlen. Mit Hilfe eines Freundes habe ich daher für diverse mögliche “wahlkampfträchtige” Aktionen recherchiert, um was für ein Fahrzeug es sich beim “Panzer von Vilnius” handelt. Entgegen der Annahme vieler Medienvertreter ist es kein Panzer sondern ein alter sowjetischer Schützenpanzerwagen BTR-60, den es auch bei der NVA als SPW-60 gab. Solche Kampfinstrumente sind in Erfurt schwierig aufzutreiben. Zwar gibt es im Eichsfeld ein kleineres Modell für diesen Zweck, aber dies wäre spritttechnisch wol zu aufwändig, um es nach Erfurt zu holen. Falls unsere Erfurter Grünen für die Aktion auch auf ein weniger sprittfressendes Fahrzeug ausweichen würden, täte es vielleicht eine kleine Dampfwalze. Für die Fahrräder auf dem Bahnhofsvorplatz würde sie ausreichen… Ich werde dies der Kollegin Fraktionsvorsitzende morgen Abend einmal im Hauptausschuss vorschlagen 🙂 Das Video zum Thema

CDU fragt nach zum Thema Sicherheit im Stadtbahnverkehr

Der tragische Unfalltod einer Passantin bei der Überquerung der Stadtbahngleise in der Magdeburger Allee gab in den vergangenen Tagen Anlass, offen und kritisch über die Verkehrssicherheit und entsprechende Regelungen im Stadtbahnverkehr nachzudenken. Somit greift auch die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat die Problematik in Form einer Anfrage in der kommenden Stadtratssitzung Anfang September auf und ist um Klärung bemüht. Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Michael Panse merkt dazu an: “Die Erfurter bringen ihre Emotionen und ihre Verärgerung in Onlineforen und Leserbriefen zurecht zum Ausdruck. Eine Anfrage im Stadtrat hinsichtlich der Sicherheit auf Erfurts Straßen, Gehwegen und Schienen soll mögliche Antworten geben. Anschließend soll dann nach vorliegender Antwort weiterführend in den zuständigen Fachausschüssen zum Thema beraten werden, welche Maßnahmen Verbesserungen herbei führen können.” Die Stadtratsanfrage wird von CDU-Stadtrat Rowald Staufenbiel gestellt. “Die steigende Anzahl der Verkehrstoten in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit dem Stadtbahnverkehr ist sehr beunruhigend”, unterstreicht Staufenbiel. Besonders auswärtige Gäste, und Touristen sind mit den Gefahren des Stadtbahnverkehrs in Erfurt nicht vertraut. Ebenso sind ältere Menschen betroffen, die das Herannahen der modernen und leisen Schienenfahrzeuge oft erst im letzten Moment bemerken. Staufenbiel hinterfragt daher die Maßnahmen, die seitens der Stadtverwaltung angedacht sind, um mehr Sicherheit im Stadtbahnverkehr zu erreichen. Dabei hat er beispielsweise eine eindeutigere Ampelregelung insbesondere an den Fußgängerquerungen und anderen potentiellen Gefahrenstellen im Innenstadtbereich und darüber hinaus im Blick. Ebenso müsse überlegt werden, wie sich eine Reduzierung des Tempolimits auf markanten Unfallstrecken wie beispielsweise in der Magdeburger Allee zugunsten von mehr Verkehrssicherheit auswirken könnte. Dabei haben auch Fußgänger und ebenso Fahrradfahrer ihren Anteil und werden besser auf Gefahren im Zusammenhang des Stadtbahnverkehrs aufmerksam gemacht.

Ferienwochenende

Sommertanztage (38)Wenigstens das Wetter hat dieses Wochenende zu den Sommerferien gepasst! Am Freitag Abend war es dann aber zu heiß – auf der Bühne und im Saal im DasDie-Brettl in Erfurt. Das Tanzhaus Erfurt hat nach dem Abschluß der diesjährigen Sommertanztage zur Abschlußgala geladen. Da das alte Opernhaus noch im Umbau ist, musste Bernhard Prodoehl mit seinem Team in das DasDie-Brettl ausweichen. Weit über 200 Tänzerinnen auf der Bühne (dazu lediglich 12 Männer) präsentierten den 590 Zuschauern ihr Programm. Die Temperaturen im Saal boten Saunagefühl, aber dennoch ging das Publikum begeistert mit. Da meine beiden Söhne tanzbegeistert sind, waren sie ebenso interessiert dabei. Mini-a-thuer (23)Am Samstag war es schließlich auch nach den Außentemperaturen mal wieder Sommer in Thüringen und so ging der Wochenendausflug in das Mini-a-Thür nach Ruhla. Etliche Modelle von Thüringer Bauwerken sind wieder hinzugekommen. Neben den detailreichen Modellen begeisterten sich meine Jungs allerdings noch mehr für die Abfahrten mit der Sommerrodelbahn. Den gelungenen Abschlußpunkt des Wochenendes setzte heute aber Rot-Weiß Erfurt im Steigerwaldstadion.
Tor für RWE!!!
Tor für RWE!!!
Zwar sprangen aus den zahlreichen Erfurter Chancen nur ein einziges Tor heraus, aber dies war eben genau ein Tor mehr, als es Werder Bremen II gelang. Ein rundes Wochenende – Tanz, Sommerodeln, Fußball mit der Familie!

CDU begrüßt aktuellen Stand der Vorbereitungen zum Papstbesuch

Viele Vorschläge der CDU-Stadtratsfraktion umgesetzt Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat begrüßt die zahlreichen Maßnahmen und Vorkehrungen im Rahmen der Organisation des Besuches des Oberhauptes der katholischen Kirche Papst Benedikt XVI., die seitens der Stadt Erfurt, des Bistums Erfurt und weiterer Verantwortlicher in die Wege geleitet wurden. Fraktionschef Michael Panse unterstreicht die historische und die pastorale Bedeutung des Papstbesuches in Erfurt und betont daher: “Es freut mich, dass Planung und Organisation vorangehen. Ebenso erfreut bin ich darüber, dass die Vorschläge der CDU-Fraktion in den Stadtratssitzungen der vergangenen Monate vielfältig Anklang finden und mittlerweile auch umgesetzt werden. So informiert die Stadt Erfurt, dass die Eucharistiefeier auf dem Domplatz auf Großleinwänden an verschiedenen Plätzen der Stadt mitverfolgt werden kann und dass staatliche Schulen im Zeitraum des Besuchs schließen, um sie beispielsweise als Unterkunft zu nutzen.” Seitens der CDU-Fraktion werden außerdem die verschiedenen baulichen Maßnahmen, wie die Beseitigung von Senken insbesondere auf dem Domplatz und auf relevanten Straßen begrüßt. Wichtig erscheinen zudem die unterschiedlichen Sicherheitsvorkehrungen, die zwar in einzelnen Bereichen der Stadt leider zu Einschränkungen führen können, jedoch aber notwendig sind, um die Sicherheit aller, nämlich der Erfurter, der Gäste und des Papstes, während des Besuchs zu garantieren. “Bedauerlich ist jedoch, dass keine Strecke für die Fahrt mit dem Papamobil in den Bereichen vorgesehen ist, wo diejenigen Menschen stehen, die keine Karte für die Feier auf dem Domplatz erhalten haben”, hält Panse fest und betont dennoch: “Dieser Besuch setzt Zeichen für Erfurt, Thüringen und Ostdeutschland, sei es für Katholiken, im Rahmen der Ökumene sowie für alle Menschen der Region.” Abschließend erklärt Panse für die CDU-Fraktion: “Wir freuen uns, wie gehabt, auf den Besuch des Papstes.”

Die Stadt Erfurt, das Bistum Erfurt und die Deutsche Bischofskonferenz informieren auf folgenden Seiten zum Papstbesuch:

·        http://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/topthema/papstbesuch/index.shtml

·        http://www.bistum-erfurt.de/front_content.php

·        http://www.papst-in-deutschland.de/

 

Das Bistum Erfurt sucht noch weitere Helfer. Anmeldung unter:

http://www.bistum-erfurt.de/upload/2011/papstbesuch_volunteer_bewerberbogen.pdf

Gespräch bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung

2009-02-16_f54aa313-5bdc-4433-bd24-02ae0ace2934Vom Freiwilligendienst aller Generationen zu Bundesfreiwilligendienst?! Bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung war ich heute zu einem Arbeitsgespräch und konnte dabei an die gute Zusammenarbeit anknüpfen, die sich aus den Jahren der Mitarbeit im Stiftungsrat entwickelt hat. Geschäftsführerin Brigitte Manke hat die Stiftung von Anbeginn gestaltet und dafür gesorgt, dass die Stiftung inzwischen bundesweit zum Vorbild geworden.  Von der Wahl der “Thüringer des Monats” bis zu den Ehrenamtskonferenzen und den Marktplätzen des ehrenamtlichen Engagements, habe ich viele der Projekte miterleben können. In den vergangenen Jahren hat die Ehrenamtsstiftung auch den Freiwilligendienst aller Generationen aktiv mitgestaltet. Ende diesen Jahres wird diese Art des Freiwilligendienstes auslaufen und soll künftig durch den Bundesfreiwilligendienst ersetzt werden. Nach jüngsten Aussagen aus dem Bundesfamilienministerium ist noch vieles dazu im Unklaren und selbst eine Vernetzung mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) wird nun geprüft. Problematisch ist daran, dass die drei verschiedenen Freiwilligendienste nach unterschiedlichen Bedingungen laufen und auch verschiedene Zielgruppe ansprechen. Ich bin der Meinung, dass eine Vereinheitllichung zwar die Rahmenbedingungen gleich macht, damit aber eine kleinere Zielgruppe erreicht wird. Angesichts dessen, dass derzeit noch viel zuwenig Bufdis da sind, sollten eher die Informationflüsse verbessert und offene Fragen geklärt werden. Derzeit ist insbesondere bei vielen möglichen Einsatzstellen die Unsicherheit groß. Der Bundesfreilligendienst gehört zu den Bundesmodellprojekten, die ich als Generationenbeauftragter intensiv begleite. Mit der Thüringer Ehrenamtsstiftung habe ich dazu heute eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

Sommer, Sonne, Politik

Infostand (7)Für den monatlich wiederkehrenden Infostand auf dem Erfurter Anger hatten wir heute einen Nachmittag gewählt, der uns weder frösteln noch im Regen stehen lassen hat. Die Ministerin der Staatskanzlei unsere Kreisvorsitzende Marion Walsmann war ebenso dabei, wie unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann und etliche Stadtratsmitglieder. Die Halbjahresplanung unseres CDU Ortsverbandes “Am Petersberg” haben wir danach in einer Vorstandssitzung besprochen. Wie es sich bei dem Wetter gehört, natürlich bei mir auf der Terrasse am Grill und mit kühlen Getränken. In den nächsten fünf Monaten haben wir regelmäßig mindestens eine Veranstaltung pro Monat, in einigen auch mehrere. Am 17. August werden wir uns unter anderem über die Vorbereitung zum Papst-Besuch in Erfurt informieren. Passend dazu hat heute die Stadtverwaltung zahlreiche offene Fragen auf ihrer Homepage beantwortet. Erfreulicherweise wurden viele Anregungen aufgenommen, die wir vor vier Monaten in den Stadtrat eingebracht haben (schulfreier Tag, Public Viewing). Bedauerlich finde ich, dass so wenige Besucher zur Messe auf den Domplatz dürfen und das der Papst nicht mit dem Papamobil durch die Stadt fährt. Wichtig bleibt aber: Erfurt freut sich auf den heiligen Vater!

Auf ein Neues! Saisonvorbereitung beim SWE Volley-Team

Die Baustelle im Rieth
Die Baustelle im Rieth
Auf der Baustelle der Riethhalle gibt es noch viel zu tun, bevor zum ersten Heimspiel des SWE Volley-Teams am 8. Oktober 2011 die Bälle durch die Halle fliegen und hoffentlich im Feld des Aufttaktgegeners Fighting Kangaroos Chemnitz einschlagen. Bevor dies soweit ist und unsere Damen zuvor das erste Auswärtsspiel am 17. September beim VCO Dresden absolvieren hat der Cheftrainer Heiko Herzberg den Trainingsschweiß gesetzt. Heute war offizieller Trainingsauftakt, noch waren dabei nicht alle Spielerinnen an Bord aber die Struktur des Teams ist schon klar erkennbar. Vier Spielerinnen des letztjährigen Erstligakaders sind weiter dabei. Gerne hätten es noch einige mehr sein können, aber leider waren die beruflichen Perspektiven nicht optimal im Freistaat zu lösen. Gefreut habe ich mich heute beim Training auch unsere drei Neuverpflichtungen begrüßen zu können. Neu im Team ist unter anderem Manja Noack, den Thüringer unter Manja Simmank bekannt, die beim VfB 91 Suhl bereits Erstligaerfahrungen gesammelt hat. Verstärkung erhalten unsere Bundesligadamen von derzeit bis zu vier jungen Regionalligaspielerinnen aus unserem eigenem Nachwuchs. Wohin sportlich die Reise geht, werden die ersten Spiele zeigen. Bis dahin wird unser Trainer mit seinem Team und den Mädels intensiv arbeiten. Dass heute schon kräftig Schweißtropfen geflossen sind, lag nicht nur an den glücklicherweise wieder ansteigenden Temperaturen. Viel Erfolg für unser SWE Volley-Team in der neuen Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga!

Auge in Auge mit Haien…

Aquarium (25)… standen wir am Wochenende mitten im Thüringer Wald in Zella-Mehlis. Bis auf wenige Zentimeter kommen die Haie an die Besucher heran, aber glücklicherweise ist im Meeresaquarium in Zella-Mehlis noch eine dicke Scheibe dazwischen. Sauber getrennt sind die Besucher auch von den Krokodilen, in der gerade erst erweiterten Anlage und auch die Piranhas sind “geschützt”. Für die Besucher bietet sich die gesamte Meerwasserwelt dar und ist auf auf zwei Etaggen anzusehen. Zur Begeisterung meiner Söhne gab es sogar einen “Streichelpool” in dem die Kinder Fische streicheln konnten und Scheu vor den Schuppentieren überwinden. Aquarium (32)Für Urlaubswochenenden mit schlechtem Wetter ist der Ausflug ins Meeresaquarium ein unbedingtes Muss. Allerdings sollten man Samstag und Sonntag etwas Zeit mitbringen, da sich schnell Warteschlangen bilden. Bei der Zeitplanung einkalkulieren kann man, dass Sonntags um 14.30 Uhr die Krokodile öffentlichkeitswirksam gefüttert werden und 15 Uhr die Haie. Bilder aus Zella-Mehlis

Quakuschka, die Froschprinzessin

Quakuschka (96)
Die schauspielenden Familie Arenhövel
Respekt Familie Arenhövel! Seit 1954 bringt die Großfamilie Arenhövel regelmäßig musikalische Märchen auf die Waldbühne in Weimar-Legefeld. Das 11. musikalische Märchen ist in diesem Sommer das Stück “Quakuschka, die Froschprinzessin” und ich war heute mit meiner Kleinfamilie bei der Großfamilie zu Gast. Vor vier Jahren war ich bereits bei der “Errettung Fatmes” dabei und damals ebenso begeistert, wie in diesem Jahr. Lange vor der Aufführung beginnen die Planungen und Vorbereitungen. Über 40 Mitglieder der Familie Arenhövel sind daran beteiligt. Musikalisch begabt sind sie alle, etliche der Familienmitglieder kommen aus dem beruflichen Umfeld oder sind begeisterte Laientheaterspieler. Im “Trainingslager” wird meist im Februar eine Woche lang geprobt, bevor es im Sommer 12 Mal auf die Bühne in Legefeld geht. Die Freilichtbühne fasst rund 400 Zuschauer und wurde von Hand erbaut. Das aktuelle Stück ist dem Familiengründer Hand Arenhövel gewidmet, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gehabt hätte. 1954 begann der Aufführungsreigen mit dem Froschkönig und diesem Jahr schließt sich der Kreis mit der Froschkönigin.
Quakuschka (100)
Bist du eine echte Hexe?
Alles was auf der Bühne stattfindet, stammt aus den Händen der Familie Arenhövel: Texte, Kompositionen, Kulissen, Kostüme und Requisiten. Durch die Anordnung der Waldbühne sind die Besucher direkt im Geschehen dabei. Mein jüngster Sohn stand heute die meiste Zeit direkt vor den Schauspielern und bestaunte neugierig den Bär, die Frösche, die Hasen und natürlich die beiden Hexen. Letztere verwickelte er auch nach der Aufführung noch in einen kurzen Dialog. Meine Kollegin Johanna Arenhövel, Gleichstellungsbeauftragte des Freistaates Thüringen, war heute trotz des kühlen Wetters mit ihrer Familie engagiert auf der Bühne und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung, auch wenn es nun wieder vier Jahre bis zur nächsten Premiere dauert. Zahlreiche Bilder habe ich von der heutigen Vorstellung ins Netz gestellt. Über die schauspielende Familie Arenhövel hat auch das Thüringen Journal des MDR berichtet. Viel Lob erhielt Familie Arenhövel schon nach der Premiere. Bis zum 14. August werden noch neun weitere Gelegenheiten folgen, die Familie Arenhövel live auf der Bühne zu erleben.