


Ihr Stadtrat für Erfurt












Mitten in der Erfurter Innenstadt in der Johannesstraße 139 hat das Trägerwerk Soziale Dienste Thüringen e.V. heute das Sozialkaufhaus “brauchbar” eröffnet. Der Träger vervollständigt damit sein Angebot an sozialen Leistungen in der Stadt Erfurt. Als freier Träger und Mitgliedsverband des Paritätischen Wohlfahrtverbandes hat der Träger sein Wirkungsgebiet in den letzten zehn Jahren über Weimar auf ganz Thüringen ausgedehnt.
In Erfurt betreibt das TSD schon sehr lange das Kinder-, Jugend und Mütterheim im Rieth und unterstützt dort seit vielen Jahren junge Mütter. Darüber hinaus sind vier Erfurter Kitas in Gispersleben, Marbach und die Kita Waldblick in Trägerschaft des TSD und das Psychosoziale Zentrum in der Tungerstraße.
Mit dem Geschäftsführer des Trägerwerks Herrn Schmidt bin ich seit vielen Jahren im guten Kontakt und so habe ich mich über die Erweiterung des Leistungspektrums sehr gefreut und als Beauftragter für das Zusammenleben der Generationen gerne zur heutigen Eröffnung ein Grußwort gehalten.
Menschen mit psychischen Problemen und Beeinträchtigungen wird in der Einrichtung eine Arbeit und Aufgabe gegeben. Zugleich werden Möbel, Kleidungsstücke, Spielzeug und vieles mehr was “brauchbar” ist wieder einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Die Erfurter KOWO unterstützt das Projekt ebenso wie das Sozialministerium. Von der KOWO wurden die Räume kostengünstig gemietet und das TMSFG finanziert das Projekt für ein Jahr. Schade finde ich, dass die Stadt Erfurt hingegen zu keinerlei Unterstützung bereit war. Allerdings waren viele Stadträte heute zu Gast und da bleibt die Hoffnung, auf ein Umdenken. 

Abgearbeitet hat die Firma Nell ihr erstes Projekt in Kati. Die Solaranlage ist auf dem Dach der Stadtverwaltung installiert und sie liefert Strom. Problematisch kann jedoch die Wartung vor Ort werden, da dazu geschultes Personal notwendig ist. Im nächsten Schritt sind jetzt weitere Referenzprojekte geplant, um Perspektivisch eine Stromversorgungsvariante für Teile des Landes entwickeln zu können. Die Firma Nell und weitere Partner werden am Ball bleiben.
Bereits letzte Woche haben wir im Freundeskreis Kati praktische Hilfsmöglichkeiten für das kommende Jahr besprochen. Ich freue mich darüber, dass auch kleine Initiativen sich für Kati engagieren. Kommenden Montag wird der Stadtführer Roland Büttner beispielsweise eine Stadtführung mit Spendensammlung für Kati um das Bahnhofsareal organisieren. Auch die Initiativen für Schul- und Kitaerweiterungsbauten gehen weiter.
Wie dringend Mali Hilfe braucht wurde am Wochenende auch bei einem Beitrag im Weltspiegel der ARD deutlich. In dem Bericht ging es um das Engagement Libyens und des Diktators Gaddafi. Mit viel Geld, dass er nach Mali unter anderem in den Bau des Regierungsviertels pumpte versuchte er, sich größere Landflächen zu sichern und Einfluss zu nehmen. Wenn eines der ärmsten Länder der Welt am “Tropf” eines Diktators hängt, erfordert dies ein aufmerksames Hinsehen und ein verstärktes Engagement Europas. Einen kleinen Beitrag können auch wir dazu leisten.
Die März-Ausgabe des Infoblattes “Schwarzer Peter” ist jetzt im Netz. Er berichtet wieder aus der Arbeit des Erfurter CDU-Ortsverbandes “Am Petersberg”, greift Themen der Kommunalpolitik in Erfurt auf und stellt Mitglieder des OV vor. Mehr Infos zur Arbeit der CDU Erfurt und der Ortsverbände finden sich hier. Viel Spaß beim lesen!
Das vergangene Wochenende hatte gleich etliche Programmpunkte, die richtig Spaß gemacht haben. Mit meinen beiden Jungs war ich am Samstag bei der Thüringer Motorrad-Messe. Wie in jedem Jahr mit viel Programm, unendlich vielen neuen Motorrädern und an jeder Ecke was fürs Auge.
Wer wollte konnte sich auch mit der Ausrüstung für die bevorstehende Saison eindecken. Fahrten in der Stahlkugel, Shows und hunderte Motorräder vor der Tür festigten der Messestandort Erfurt.
Nachdem ich schon vor zwei Wochen mit der ersten Tour (so früh wie in keinem Jahr zuvor) die Saison eröffnet hatte, war am Wochenende das zweite Mal Gelegenheit zu fahren – Pech für alle Inhaber von Saisonkennzeichen 😉
Die beiden Samstagsspiele für Erfurter Vereine hingegen konnten nicht gegensätzlicher laufen. Rot-Weiss Erfurt siegte sensationell gegen den Tabellenführer der 3. Liga mit 3:1 im Steigerwaldstadion und unsere Damen vom SWE Volley-Team verloren leider kurz und schmerzvoll in Schwerin mit 0:3. Am Live-Ticker war ich dabei, aber es ging leider schnell… Suhl hat hingegen beim letztjährigen Meister überraschend gewonnen.

In Marbach war ich am Samstag Abend bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr. Schade, dass dieses Jahr alle anderen Fraktionen des Erfurter Stadtrats nicht vertreten waren – in Wahlkampfjahren ist das hingegen stets anders…
Wie in jedem Jahr war ich aber gerne dort, weil man viel an Informationen über ein intaktes Vereinsleben mitnehmen kann und vor allem auch einmal Danke sagen kann. Im letzten Jahr wurde vor allem die Bambini-Feuerwehr ausgebaut und von der Alters- und Seniorenabteilung die historische Feuerwehrspritze von 1729 saniert und liebevoll aufbereitet. Sie steht jetzt im Feuerwehrgerätehaus und wartet darauf zur 800-Jahr-Feier von Marbach präsentiert zu werden. 
Ungeklärt ist auch noch, ob die Jugendämter verantwortlich ins Boot geholt werden. Ich halte dies für zwingend notwendig, schließlich handelt es sich bei den Hilfen zu Erziehung klar um eine kommunale Aufgabe. Oft genug beklagen die Ämter, dass sie zu spät von Problemfällen erfahren. Ich ahne aber auch, hier wird schnell die Kostenkarte gezogen. Mit den im Haushalt des Landes für 2011 vorgesehenen 155.000 Euro jedenfalls wird dieses Projekt auf Dauer nicht zu schultern sein.
In NRW ist beispielsweise die Zielstellung, bis 2012 rund ein Drittel der Kitas zu Familienzentren auszubauen. Das wären dann über 3.000 Kitas und diese sollen jeweils 12.000 Euro jährlich erhalten – klagen allerdings auch dies sein zu wenig. In NRW steht thematisch die Bekämpfung von Sprachdefiziten auf dem Programm.
Prof. Rißmann erläuterte heute auch am Beispiel von Großbritaniens Early Ecelelence Centres welche Chancen bestehen wenn Eltern Wertschätzung, Entlastung und Unterstützung erfahren. Seit 1998 arbeiten die Einrichtungen nach diesem Prinzip – heute als Children Centres. Wichtig ist aber in jedem Fall die Eltern einzubeziehen.
In den letzten Wochen habe ich bei Besuchen in Kitas, Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern festgestellt, dass es auch bei uns in Thüringen gute Ansätze gibt. Ich bin deshalb jetzt sehr neugierig, welche Kitas wie das Modellprojekt jetzt angehen werden. Im September diesen Jahres soll es losgehen. Zuvor findet am 4. Juli 2011 die zweite Fachtagung zu Thema statt – ich merke mir den Termin schon einmal vor.