Blogeinträge

Nach der Saison ist vor der Saison…

Das SWE Volley-Team 2013/2014
Was für Wahlen gilt, gilt auch im Sport. Kaum ist die eine Entscheidung gefallen, bereitet man sich auf die nächste vor. Die Saison 2013/2014 in der 2. Volleyball-Bundeliga ist Geschichte. Unsere Mädels vom SWE Volley-Team belegten einen starken dritten Platz. Damit haben sie die Hoffnungen und Prognosen ihres Vereinspräsidenten erfüllt und so habe ich mein Versprechen vom Saisonstart heute eingelöst. Vor der vorletzten Saison hatte ich mit unserem Manager Thomas Recknagel um eine Kiste Barolo gewettet, dass die Mädels unter die ersten drei kommen. Damals hatte ich verloren (Platz 5. in der Saison 2012/2013). Dieses Mal hatte ich mir überlegt, die Mädels direkt zu motivieren und zum Saisonbeginn versprochen bei Platz 3 oder besser lade ich die ganze Mannschaft zum Brunch ein. Im Espitas habe ich das Versprechen heute eingelöst. Einziger Wermutstropfen des Tages ware es, dass wir uns zugleich von vielen Spielerinnen verabschieden mussten. Gleich sechs von 13 Spielerinnen werden in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot der ersten Mannschaft tragen. Aus persönlichen und beruflichen Gründen beenden sie ihre aktive Laufbahn in der 1. Mannschaft des SWE Volley-Teams. Alles Gute ihnen allen für ihre berufliche und private Zukunft – vielleicht zieht die eine oder andere ja doch noch einmal das SWE-Trikot an. Für die kommende Saison sind wir aktuell gerade dabei neue Spielerinnen zu verpflichten. Allerdings ist der Spielerinnenmarkt relativ abgeräumt. Einige unserer Ligakonkurenten wissen noch gar nicht, ob sie eine Mannschaft zusammen bekommen. Überall, in Grimma, Chemnitz anderswo sind jetzt die geburtenschwachen Jahrgänge im besten Volleyballalter und da gibt es zum Teil nur noch ein Drittel im Vergleich zu den Vorwendegeborenen. Noch ist es einige Tage bis zum Saisonstart hin. Wir werden sicher wieder eine gute Mannschaft vorstellen können.  Saisonstart für das SWE Volley-Team ist am 20. September mit einem Auswärtsspiel in Straubing. Eine Woche steht das erste Heimspiel in Erfurt auf dem Programm. Bei der Ligaversammlung am Wochenende in berlin wurden auch die Pokalansetzungen ausgelost. Wir müssten (voraussgesetzt wir gewinnen die beiden Quali-Runden gegen den Pokalsieger Sachsen und danach den Regionalpokal Süd-West) gegen Potsdam spielen.

Volles Haus trotz offener Tür

Auch die Sozialministerin war am Stand
Beim heutigen “Tag der offenen Tür im Thüringer Landag” wurde es voll im hohen Haus. Zwar wurde die 13.000 Besuchermarke aus dem Vorjahr nicht wieder erreicht, aber nach Angaben der Landtagsverwaltung nutzten rund 10.000 Besucherinnen und Besucher die Chance sich im Landtag zu informieren. Konkurenzveranstaltungen, wie das Magdeburger-Allee-Fest gab es gleich mehrere in der Landeshauptstadt und so war es sehr erfreulich, dass sich doch so viele für politische Angebote interessierten. Über 100 Aussteller informierten über ihre Arbeit. Die Polizei sogar mit einem Hubschrauber als Magnet. Mich persönlich interessierte allerdings mehr das Polizeimotorrad, welches mir mein ältester Sohn an seinem Stand erklärte. Mit meinem Team war ich heute auch den ganzen Tag im Einsatz. Am Stand des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit hatten wir den halben Stand zu unserer Nutzung. Hunderte Broschüren, mehrere hundert Kugelschreiber und Notizblöcke wechselten den Besitzer. Der absolute Renner waren aber unsere Brillenputztücher (für den klaren Durchblick) und die Lupen im Scheckkartenformat (für das Kleingedruckte). Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Chance, ihre Anliegen zu diskutieren oder um Unterstützung zu bitten. Von 10 bis 18 Uhr ging der Tag der offenen Tür und erst gegen 17 wurde es etwas ruhiger, wohl auch wegen dem bevorstehenden Fußballabend. NAchdem wir dann die wenigen Reste zusammengepackt hatten, konnten wir uns noch ein Glas israelischen Barkan-Rotwein gönnen. Von den Kollegen des Infostandes der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft hatten wir eine Flasche geschenkt bekommen. Es lohnt sich bis zum Schluss zu bleiben 🙂 Bilder vom Tag der offenen Tür  

Themenjahr gegen Rassismus: Bundesweiter Aktionstag ausgeschrieben

Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für Antidiskriminierung, Michael Panse, ruft zu Bewerbungen für den bundesweiten Aktionstag auf Der Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für Antidiskriminierung, Michael Panse, hat gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu reger Beteiligung an der Ausschreibung für den bundesweiten Aktionstag zum Themenjahr gegen Rassismus aufgerufen. Michael Panse sagte: „Ich rufe alle Interessenten in Thüringen auf: Wenn Sie Ideen und Vorschläge haben, reichen Sie sie ein. Bis zum 1. Juli ist dies noch möglich. Über die mögliche Förderung hinaus werden ausgewählte Aktionen von prominenten Botschafterinnen und Botschaftern des Themenjahres besucht.“ Ziel des Aktionstages am 18. September ist es, gemeinsam gegen Rassismus Flagge zu zeigen. Vereine, Organisationen, Schulen und andere sind aufgerufen, mit Aktionen, die finanziell unterstützt werden können, auf den alltäglichen Rassismus in Deutschland aufmerksam zu machen und Menschen über ihre Rechte zu informieren. Die Ausschreibung ist im Internet abrufbar unter: http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2014/nl_03_2014/nl_03_aus_der_arbeit_01.html

Thüringer Veranstaltung zum Themenjahr gegen Rassismus

Mit der Ausländerbeauftragten bei der Eröffnung
Zum Themenjahr 2014 „Gleiche Chancen. Immer.“ gegen Rassismus, welches von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ausgerufen wurde, fand heute 2014 in Erfurt eine Veranstaltung statt, zu der ich in meiner Funktion als Ansprechpartner der Landesregierung für Antidiskriminierung gemeinsam mit der Ausländerbeauftragten Petra Heß gemeinsam eingeladen hatte. In meinen einleitenden Worten habe ich erklärt, warum wir die Veranstaltung durchgeführt haben und wie der Stand der Antidiskriminierungsarbeit in Thüringen ist. Sehr gefreut habe ich mich über das große Interesse an der Veranstaltung. Besonders erfreulich ist auch, dass unter den rund 70 Teilnehmern auch eine Klasse von Schülern einer Erfurter Berufsschule mit afghanischen Schülern war. Die Ausländerbeauftragte, Frau Petra Heß, ging in ihrem Grußwort, ebenso wie der Thüringer Innenminister, Herr Jörg Geibert, auf die Situation der Migranten in Thüringen ein, insbesondere auf die Frage, was zu deren Verbesserung getan wird und noch zu tun ist. Dabei wurden auch der erforderliche Wandel der Einstellungsmuster und die Überwindung von diskriminierenden Vorurteilen in der aufnehmenden Gesellschaft thematisiert. Der Staatssekretär im Thüringer Sozialministerium, Herr Dr. Hartmut Schubert, erläuterte die Aktivitäten im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Frau Sera Choi, Referentin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, sprach in ihrem Vortrag zum einen über Grundlagen und Formen des Rassismus und stellte zum anderen die Vorhaben der Bundesstelle im Themenjahr gegen Rassismus vor.
Sera Choi, Hartmut Schubert und Innenminister Jörg Geibert
In zwei anschließenden Workshops wurden die angesprochenen Themen weiter vertieft. Im Workshop unter dem Titel „Impulse im Umgang mit Rassismus in der praktischen Arbeit“ unter der Leitung der Demokratiepädagogin Kathrin Schuchardt ging es um die Fragen: „Was ist Rassismus?“ und „In welchen Erscheinungsformen tritt er auf?“ sowie um praktische Reaktionsmöglichkeiten, um Strategien und Konzepte, wie Rassismus entgegen getreten werden kann. Dabei wurden eine Vielzahl von Punkten angesprochen, von der Sensibilisierung für Diskriminierungserscheinungen bis zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Betroffenen. Im Workshop unter dem Titel „Vernetzungsmöglichkeiten kommunaler Akteure“ unter der Leitung von Frau Sera Choi, der Referentin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wurde über die Organisationsformen und Arbeitsweisen von Netzwerken gesprochen. Besonders thematisiert wurde die Frage, wie Adressaten außerhalb der Netzwerke – und hier insbesondere breitere Bevölkerungskreise – erreicht werden können. Dabei wurde auch diskutiert wie eine gemeinsame und allen verständliche Sprachweise gefunden werden kann, welche die Anliegen optimal transportieren können.
(Fotos: Melanie Kahl)
Begleitet wurde die Veranstaltung von Informationsständen, an denen Projekte und Programme vorgestellt wurden, so das „Welcome Center Thuringia“ als Ansprechpartner zu Fragen und Anliegen rund um die Themen „Studieren“, „Arbeiten“ und „Leben“ für ausländische Fach- und Arbeitskräfte in Thüringen. Ebenfalls vertreten war das Patenschaftsprojekt „Fremde werden Freunde“ für ausländische Studierende in Erfurt, das „Zentrum für Integration und Migration“ als Anlaufstelle für Migranten und einheimische Bürger in Erfurt sowie das „Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ unter Federführung des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit. Sowohl das Thüringen Journal des MDR (ab Minute 7.20), als auch das Radio berichteten von unserer Veranstaltung. Rede zur Veranstaltung  

Noch 89 Tage…

Die vier Erfurter Landtagswahlkreise
Keine drei Monate sind es mehr, dann ist die Landtagswahl 2014 in Thüringen gelaufen. Die großen Parteien haben ihre Direktkandidaten und Listen nominiert und 13 Parteien haben sich beim Landeswahlleiter angemeldet. Allerhöchste Zeit ist es, nunmehr in die aktive Wahlkampfvorbereitung einzusteigen. Wir vier Erfurter CDU-Direktkandidaten stimmen uns inzwischen wöchentlich über die Wahlkampfplanung ab. Die Kandidatenfotos sind inzwischen nicht nur aufgenommen sondern auch als Plakatentwürfe fertig. Jetzt geht es an das Feintuning, also die Veranstaltungsplanung, Teamzusammenstellung, Plakatierungspläne und vieles andere mehr. Wir werden um jede Stimme kämpfen und das nicht erst in der heißen Wahlkampfphase! Heute Abend haben wir uns mit meinem CDU Ortsverband “Am Petersberg” zu einer Beratung in der Gaststätte Andreasturm getroffen, um die Kommunalwahl auszuwerten sowie die Landtagswahl zu planen. Ich bin sehr froh, dass viele der Wahlkämpfer der letzten Jahre auch in diesem Jahr wieder aktiv dabei sein werden und mich im Kampf um das Direktmandat im Wahlkreis 25 Erfurt II unterstützen.

Themenjahr „Gleiche Chancen. Immer.“ gegen Rassismus“

Thüringer Veranstaltung am 18. Juni in Erfurt mit Zohre Esmaeli Der Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für Antidiskriminierung, Michael Panse, lädt ein zur Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Themenjahres „Gleiche Chancen. Immer.“ gegen Rassismus informiert. Am 18. Juni wird mit der Autorin Zohre Esmaeli eine Botschafterin des Themenjahres in Thüringen erwartet. Die Autorin des Buches „Meine neue Freiheit. Von Kabul über den Laufsteg zu mir selbst“ wird in einem Impulsvortrag über ihre Erfahrungen mit Rassismus in Deutschland sprechen. Ebenfalls teilnehmen wird eine Gruppe afghanischer Schüler einer Erfurter Berufsschule. Termin: Mittwoch, 18. Juni 2014 Uhrzeit: 11:00 Uhr Ort: Erfurt, Kulturforum Haus Dacheröden, Anger 37 Anmeldungen (über www.thueringen.de/th7/antidiskriminierung) sind noch bis zum Dienstag möglich. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Ausländerbeauftragten des Freistaats Thüringen, Petra Heß, organisiert und durchgeführt. Hintergrund: Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat 2014 zum Themenjahr “Gleiche Chancen. Immer.” gegen Rassismus ausgerufen. Dieses Anliegen wird von prominenten Botschafterinnen und Botschaftern unterstützt.

“Nichts erfüllt so sehr, wie gebraucht zu werden”

Beim Festempfang im Augustinerkloster
Das Motto des Bundesfreiwilligendienstes habe ich heute beim Festempfang der Caritas und der Diakonie an den Anfang meines Festvortrags gestellt. Seit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes im Juli 2011 bin ich als Generationenbeauftragter des Freistaates Thüringen für die fachliche Begleitung des BFD im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit zuständig. In den letzten drei Jahren hat sich der BFD zu einem absoluten Erfolgsmodell entwickelt. Thüringen hat die bundesweit höchste Pro/Kopf-Quote an Bundesfreiwilligen. Über 3.300 BFDler gab es in Thüringen zu Beginn des Jahres unter den damals rund 49.000 bundesweit. Die Wartelisten sind sowohl bei den Träger, als auch bei den Freiwilligen lang. Dass dies so ist, hat mit vielen Faktoren zu tun, auf die ich in meiner Rede eingegangen bin. Es hat aber vor allem auch mit dem Engagement der Freiwilligen und der Mitarbeiter bei den Trägern und Einsatzstellen zu tun. Caritas und Diakonie leisten in dem Bereich Vorbildliches. 250 BFDler gibt es bei bei den beiden Trägern zusammen. Rund 100 von ihnen konnten der Einladung zum Festempfang in das Erfurter Augustinerkloster folgen. Der Ökumenische Festgottesdienst zum Empfang beinhaltete  unter anderem einen engagierten Auftritt des Gospelchors der Freiwilligen und, was mir besonders gefallen hat, das Lied “Geh aus mein Herz und suche Freud”. Auch dieses Lied könnte Motto beim Bundesfreiwilligendienst sein. Viele der Freiwilligen finden im BFD Erfüllung und Bestätigung – sie spüren, dass sie gebraucht werden. Ich bin der Caritas und der Diakonie daher sehr dankbar, dass sie die Würdigung der Freiwilligen in jedem Jahr mit einem Empfang vornehmen. Zugleich werden bei dem zweitägigen Treffen auch Bildungsangebote unterbreitet. Erfreuliches haben ich heute auch noch am Rande mit den beiden Regionalbetreuern des BAfFzA besprechen können. Nachdem mehrere Monate ein Aufnahmestop bestand, wurden bei den Haushaltsberatungen im Bundestag zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt. damit konnten heute erstmals wieder neue Verträge geschlossen werden. Allerdings waren die bereitgestellten Plätze am späten Abend schon wieder vergriffen. Rede beim Festempfang Bilder vom Festempfang    

Änderungen im Stadtratspräsidium:

Andreas Horn ist neuer erster stellvertretender Stadtratsvorsitzender In der konstituierenden Sitzung des Erfurter Stadtrates am 11. Juni 2014 wurde der Rechtsanwalt und CDU-Stadtrat Andreas Horn zum neuen stellvertretenden Stadtratsvorsitzenden gewählt. Damit ist er erster Vertreter der Stadtratsvorsitzenden und tritt zudem die Nachfolge von Stadtrat Heiko Vothknecht an, der dieses Amt bisher als Vertreter der CDU-Fraktion ausführte. Horn erklärte im Anschluss an die Sitzung: „Ich bedanke mich für meine Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Erfurter Stadtrates und für das damit verbundene Vertrauen. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben.“ Andreas Horn gehört zu den neu gewählten Stadträten der CDU-Fraktion. Fraktionschef Michael Panse erklärte abschließend: „Es ist erfreulich, dass gerade jüngere Leute und vor allem neu gewählte Stadtratsmitglieder Verantwortung im neuen Stadtrat bekommen.“

Konstituierung Stadtrat 2014

Der neue Erfurter Stadtrat…

Gut zwei Wochen nach der Kommunalwahl geht es nun los. Die sechste Wahlperiode des Erfurter Stadtrats wurde heute mit der konstituierenden Sitzung eingeleitet. In der relativ kurzen, knapp zweistündigen Sitzung, wurden die Stadträte, darunter 12 CDU-Stadträte, vom Oberbürgermeister per Handschlag verpflichtet.

Für mich war dies die fünfte Verpflichtung auf das Wohl der Stadt Erfurt. Bereits in der 1. Wahlperiode zwischen 1990 bis 1994 gehörte ich dem mit 160 Mitgliedern damals größten Stadtrat Deutschlands ab 1993 an, danach dann in der 3. und 4. Wahlperiode und nun also wieder. Bei der heutigen Konstituierung deutete sich aber auch ein Generationenwechsel an. Gleich 22 der 50 Stadträte sind neu im Amt, darunter viele Mitglieder der Jungen Union und der Jusos.

… und unsere Fraktion

Bevor die Stadtratssitzung startete, gab es in der Michaeliskirche einen ökumenische Andacht. Schade, dass neben der ganzen CDU-Fraktion nur der Oberbürgermeister, ein Vertreter der Grünen und die beiden AfD-Stadträte daran teilnahmen. Vor fünf Jahren wurde uns beim Gottesdienst mit auf den Weg gegeben “Suchet der Stadt Bestes”. Heute war es die Auslegung der Bergpredigt für unsere Arbeit.

Die Arbeit im Stadtrat begann mit Formalien, also der Wahl der Stadtratsvorsitzenden, ihrer Stellvertreter, der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses sowie zweier Aufsichtsräte. Darüber hinaus wurde die Geschäftsordnung des Stadtrats verabschiedet. Für die CDU-Fraktion wird Andreas Horn, einer unserer neu gewählten Stadträte, künftig als 1. Stellvertreter der Stadtratsvorsitzenden bei deren Verhinderung die Sitzung leiten.

In die inhaltliche Arbeit sind wir bereits als Fraktion eingestiegen und am 16. Juli mit der nächsten Stadtratssitzung geht es dann richtig los. Als Fraktionsvorsitzender der CDU bin ich meinen Fraktionskollegen dankbar, dass sie mir ihr Vertrauen geschenkt haben und wir den Start in die neue Wahlperiode sehr einmütig gestalten konnten.

Bilder der Konstituierung

 

Wellcome

Gute Gespräche bei Wellcome
Seit einigen Jahren schon gibt es das Projekt “Wellcome” in Trägerschaft des Vereins MitMenschen e.V. in Erfurt. Dabei unterstützen die “Wellcome-Engel” (derzeit 14 Ehrenamtliche) junge Familien als Betreuerinnen. Besonders Alleinerziehende und nach Erfurt zugezogene nutzen dieses Angebot, weil bei ihnen die sozialen Netzwerke noch nicht so stark ausgeprägt sind. Bis zu einem Viertel Jahr werden die “Wellcome-Engel” vermittelt, wenn die Mutter oder der Vater eines Kleinkindes Hilfe im Alltag, oder einfach einmal eine Auszeit brauchen. Die Ehrenamtlichen werden vier Mal jährlich bei einem Ehrenamtstreff weiter gebildet. Anja Kaufmann, die Wellcome-Koordinatorin berichtete heute den Mitgliedern des Arbeitskreises Gleichstellung der CDU-Landtagsfraktion von diesem Projekt. Neben Johanna Arenhövel, als Gleichstellungsbeauftragte, war ich auch als Generationenbeauftragter der freistaates Thüringen gerne bei dem Termin dabei. Da dieses Projekt in den Räumen des Mehrgenationenhauses koordiniert wird, kenne ich sowohl das Projekt, als auch die handelnden Akteure ganz gut. Ich hoffe sehr, dass es uns in Zukunft gelingt weitere Standorte für Wellcome in Thüringen entstehen zu lassen. Bundesweit gibt es Wellcome 250 Mal. Bilder vom Vor-Ort-Termin