Blogeinträge

Schulgebäude für Evangelische Gemeinschaftsschule in Aussicht

CDU-Fraktion erreicht wichtiges Zwischenziel In der letzten Stadtratssitzung im alten Jahr erreichte die CDU-Stadtratsfraktion mit ihrem Antrag, dass sich nun die Stadtverwaltung wegen eines Schulgebäudes konkret in Verhandlungen mit der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland begeben soll, eine Mehrheit. „Es muss erreicht werden, dass für die neue Evangelische Gemeinschaftsschule ab dem Schuljahr 2014/2015 ein geeignetes Gebäude zur Verfügung steht“ – so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Michael Panse. Die bisherige Evangelische Regelschule befindet sich im Aufbau und soll zu einer Gemeinschaftsschule entwickelt werden. Wegen der wachsenden Schülerzahlen kann sie ab dem kommenden Schuljahr nicht länger in dem Schulkomplex des Evangelischen Ratsgymnasiums in der Meister-Eckehardt-Straße bleiben. Seit jüngster Zeit ist nun die bisherige Berufsschule „Rudolf-Diesel-Schule“ in der Eugen-Richter-Straße im Gespräch. „Dieses Schulgebäude wäre grundsätzlich geeignet, die evangelische Schule aufzunehmen. Auch wenn sich der Standort nicht in der Innenstadt befindet, so kann er doch für den Schulaufbau eine Perspektive bieten“ – so der baupolitische Sprecher der Fraktion, Jörg Kallenbach.

Haushaltsklarheit und Haushaltswahrheit – in Erfurt Fehlanzeige!

Nichts aus den Elternprotesten gelernt!
Bei der heutigen Anhörung zum Haushaltsentwurf im Jugendhilfeausschuss hat sich bestätigt, was ich bereits am 23. Dezember auf meiner Homepage geschreiben habe: Der Oberbürgermeister hat mit seiner Verwaltung für die geplanten Einnahmen aus Elterngebühren für die Betreuung von Kindern in Tagespflege, Kinderkrippe und Kindertageseinrichtungen Zahlen verwandt, die nicht der aktuell gültigen Gebührenordnung entsprechen. Stattdessen wurden fiktive Einnahmen in den Haushaltsplan geschrieben, die einer möglicherweise nach Wunschvorstellung des Oberbürgermeisters zu beschließenden Entgeltordnung entsprechen. Einen exakten Zahlenvergleich hat die CDU-Fraktion heute eingefordert und danach lässt sich dann genau benennen, in welchem Umfang der OB und seine Verwaltung eine Gebührenerhöhung vorhaben bzw. vorhatten. Klar ist aber bereits jetzt (dies belegen die im Jahr 2013 kassierten Elterngebühren), dass eine Elternmehrbelastung von bis zu 40 Prozent in diesen HH-Entwurf eingeplant wurde. In der Tagespflege lagen die im Jahr 2013 kassierten Elterngebühren bei rund 366.000 Euro – angedacht für 2014 sind von der Stadtverwaltung 419.000 Euro (also 53.000 Euro mehr). Für die kommunalen Kitas sind als Einnahmen aus Elterngebühren rund 810.000 Euros in der städtischen Kasse gelandet – genau 1,159 Millionen sollen es 2014 sein (349.000 Euro mehr). Bei den Krippen liegt das Verhältnis IST 2013 zu Soll 2014 bei 702.000 Euro zu 1,1 Millionen Euro (398.000 Euro mehr). Und den eigentlich größten Batzen konnte die Verwaltung heute noch gar nicht genau beziffern, da die kalkulierten Gebühreneinnahmen bei den freien Trägern der Kitas nicht einzeln im Haushalt ausgewiesen sind. Auch wenn die Zahlen daher derzeit nur grob geschätzt werden können, hat die Stadtverwaltung nun spätestens seit heute Abend ein großes Problem. Nach meiner Schätzung hat der OB in seinen Verwaltungsentwurf rund 2 bis 3 Millionen Euro Mehrbelastungen für die Eltern für den frühkindlichen Betreuungsbereich einkalkuliert. Der aktuell diskutierte und in öffentlicher Auslegung befindliche Entwurf einer einheitlichen Entgeltordnung soll nach Planung des Unterausschusses allerdings erst am 1.1.2015 in Kraft treten. Er würde zwar auch zu Mehrbelastungen für die Eltern führen, allerdings nicht in dieser Höhe. Entweder muss nun also die Verwaltung einen Deckungsvorschlag für die bewusste Fehlkalkulation der Elterngebühren einbringen, oder die rot-rot-grüne Koalition dazu bringen, dies zu tun. Alternativ könnte die Verwaltung auch versuchen eine Entgeltordnung durch den Stadtrat zu bringen, die der ursprünglich geplanten Erhöhung entspricht. Für letzteres glaube ich allerdings, wird der Oberbürgermeister im Stadtrat vor der Kommunalwahl keine Mehrheit bekommen. In jedem Fall sollten die Stadtelternvertreter diese Entwicklung aufmerksam im Blick behalten – für morgen Abend hat die Stadtelternvertretung, der Stadtelternbeirat (STEB) um 19.15 Uhr zu einer Beratung über die Entgeltordnung in das Rathaus eingeladen. (Nachtrag vom 9.1.2014: in einer alten Vorlage des Jugendhilfeausschusses vom Mai 2013 findet sich als Planzahl für die Beitragseinnahmen bei den Plätzen der Freien Träger die kalkulierte Einnahme von insgesamt 4,724.214 Millionen Euro) – rund 7.200 genutzte Plätze gab es 2013 bei den freien Trägern, davon rund 6.840 Kita-Kinder und 380 Kinder unter zwei Jahren. Bei den kommunalen Einrichtungen gab es 2013 rund 1.440 genutzte Plätze, davon 320 Krippenkinder und 1.120 Kinder über 2 Jahre.) 

Panse: Thüringer Senioren werden nicht krimineller

Michael Panse warnt vor irreführenden Aussagen Der Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für Antidiskriminierung, Michael Panse, hat heute in Erfurt vor irreführenden Aussagen zu Seniorenkriminalität gewarnt. Der Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für Antidiskriminierung, Michael Panse, sagte: „Die Thüringer Senioren werden nicht krimineller. Wenn die absoluten Zahlen der Statistik nicht in die notwendige Beziehung zur demografischen Entwicklung, also zur insgesamt steigenden Zahl der Thüringer Senioren gesetzt werden, sind solche verkürzten Aussagen irreführend und altersdiskriminierend. Wer darauf verweist, dass die Anzahl der Tatverdächtigen, die älter als 60 Jahre sind, von 2003 bis 2012 um 6,5 Prozent gestiegen sei, muss auch darauf verweisen, dass die Zahl der über 60jährigen im gleichen Zeitraum um 9 Prozent gestiegen ist. Das heißt, dass auf 10.000 über 60jährige im Jahr 2003 noch 69 Tatverdächtige kamen, im Jahr 2012 dem entgegen nur noch 67 Tatverdächtige. Die ,Kriminalität‘ der Senioren ist somit nicht gestiegen, sondern in Wirklichkeit gesunken. Wenn der Anteil der Senioren an den in Thüringen ermittelten Straftätern 7,7 Prozent beträgt, liegen die wirklichen Kriminalitätsprobleme sicherlich an anderer Stelle. Bei allem Verständnis für den Wunsch nach knapper und geballter Information, darf nicht so pauschalisiert werden, dass der Eindruck entstehen kann, dass einzelnen Gruppen der Bevölkerung undifferenziert bestimmte Tendenzen zugeschrieben werden. Der Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen aufgrund des Alters, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität kann nur gelingen, wenn Sachverhalte angemessen differenziert dargestellt werden.“ Mit Verweis auf Statistiken des Thüringer Landeskriminalamtes waren in den letzten Tagen Meldungen zu hören und zu lesen wie: „Zunehmende Senioren-Kriminalität“, „Die grauen Täter sind im Kommen“, „Immer mehr kriminelle Senioren“ und „Zahl krimineller Senioren steigt in Thüringen“, die den Eindruck erwecken könnten, als würden Thüringer Senioren krimineller.

Woche der Haushaltsberatung

Beratungsgegenstand Haushalt 2014
Gleich zu Beginn der kommunalpolitischen Arbeit des Jahres 2014 stehen die Anhörungstermine zum Haushaltsentwurf 2014 auf dem Programm des Stadtrats. Jeweils ab 17 Uhr werden die einzelnen Teilbereiche des Haushalts aufgerufen und die Stadtratsmitglieder aus den jeweiligen Fachausschüssen können ihre Fragen stellen. Den Beginn machte am heutigen Montag Abend der Hauptausschuss und da geht es traditionell um Fragen der Personalentwicklung. Viele der gestellten Fragen werden nun schriftlich beantwortet und danach werden die Fraktionen ihre Schlussfolgerungen ziehen und möglicherweise Änderungsanträge formulieren. Für die CDU ist die Grundposition zum haushalt klar. Wir wollen erreichen, dass mehr investiert wird. Dies ist die logische Folge aus unseren Änderungsanträgen der letzten Jahre. Diese wurden allerdings allesamt abgelehnt bzw. nicht umgesetzt. Die Folgen dieser Entscheidung sind für den Bürger jetzt spürbar und die Folgen für die Fianzen der Stadt werden sich in allen folgenden Haushalten zeigen. Im Jahr 2013 wurde der Haushalt erst im Sommer beschlossen. Die Verzögerung war dem Umstand geschuldet, dass sich Rot-Rot-Grün nicht früher über den Haushalt “grün” wurde. Im HH 2013 fehlten bereits die Mittel für Investitionsprojekte. Die wenigen möglichen Bauprojekte konnten zudem erst spät ausgeschrieben und vergeben werden und die macht sich aktuell für viele Bürger frustrierend bemerkbar. Angefangene und noch nicht zu Ende gebrachte Baumaßnahmen behindern den Verkehr in den Ortsteilen aber auch um die Großbaustelle Dahlbergsweg. Bei Kitas und Schulen wurde vieles was dringend notwendig war gar nicht erst begonnen. Als die CDU Fraktion im Dezember 2013 dann beantragte für künftige Haushalte mehr Geld für die Kita-Sanierung bereit zu stellen, wurde dies mit der Begründung abgelehnt, es gäbe nicht genug Ausweichobjekte, um mehrere Projekte zugleich zu beginnen. Wir werden bereits bei den Anhörungen den Finger in die Wunde legen. Aber die CDU berät auch über Änderungsanträge – am Montag Abend haben wir im Kreisvorstand darüber diskutiert und am Freitag/Samstag werden sich der Kreisvorstand und die Stadtratsfraktion zu einer Klausurtagung treffen. Dabei werden wir auch den Arbeitsplan für die erste Jahreshälfte 2014 abstecken. Entgegen der sonstigen “Ruhe” Anfang Januar geht es in diesem Jahr mit Volldampf los – Dienstag Abend Anhörung für den HH-Bereich des Jugendhilfeausschusses, Mittwoch OSO, Donnerstag Bildung und Sport. Dazu am Mittwoch Abend eine Gesprächsrunde mit den Stadtelternvertretern zur neuen Kita-Entgeltordnung, am späten Abend noch eine außerordentliche Fraktionssitzung und am Donnerstag die reguläre Sitzung des Jugendhilfeausschusses.

Angrillen 2014

Thüringer Bratwürste frisch vom Rost!
Überrascht war ich schon ein wenig. In einem großen Erfurter Supermarkt habe ich bei der Frage nach Holzkohle in dieser Woche die Antwort bekommen “haben wir jetzt nicht, das ist Saisonware, versuchen sie es im Baumarkt”. Hallo? Wann ist denn in Thüringen Grillsaison? Bei uns ist immer Grillsison – Saisonabschluss Ende Dezember und Saisonstart Anfang Januar! Seit vier Jahren treffen wir uns mit den Nachbarn im Innenhof am ersten Januarwochenende zum Angrillen und Glühwein trinken. Das haben wir schon mitten im Schnee gemacht und das machen wir auch bei den derzeit eher frühlingshaften Temperaturen. 50 Bratwürste (Thüringer Bratwürste gibt es zum Glück bei uns zu jeder Jahreszeit) wanderten heute Abend über den Thüros-Grill und ein halber Sack Holzkohle blieb sogar noch übrig für die nächste Grillrunde. Sicher ist sicher, wer weiß wann die Supermärkte ihre Lager wieder auffüllen 🙂  

Benefiz-Hallenfußballturnier in Erfurt…

Mit Martin Busse
…und wir waren auf dem Parkett erfolgreich dabei! Martin Iffarth, Rüdiger Schnuphase, Jürgen Heun, Hans-Jürgen Kinne, Martin Busse und Armin Romstedt – jeder Erfurter Fußballfan, der vor 1990 schon bei Rot-Weiß Erfurt im Steigerwaldstadion war, kennt diese Namen und hat ihnen zugejubelt. Gemeinsam bringen es allein die sechs auf rund 1.350 Oberligaspiele und zudem zahlreiche Nationalspiele für die DDR-Auswahl und UEFA-Spiele und noch einige Einsätze nach der Wende in der 2. Bundesliga.  Zusammen spielen die Fußballidole meiner Jugend heute noch in der Traditionsmannschaft von RWE und treten bei Turnieren und Freundschaftsspielen an. Auch beim gestrigen Benefiz-Hallenturnier in der Sporthalle am Sportgymnasium waren sie dabei. Als Mitspieler in einer Politikerauswahl konnte ich an die “Tradition” der Landtagsauswahl angeknüpfen – aber das ist lange her, dass wir bei den Hallen-Turnieren des LSB in der Weihnachtszeit mitgespielt haben. In unserem Team spielte unter anderem auch Oberbürgermeister Andeas Bausewein und der Pressesprecher der CDU-Landtagsfraktion Heiko Sennebald. Als wir unsere Gruppengegner erfuhren überwog der Respekt vor den großen Namen. Neben der Traditionsauswahl ging es noch gegen ein Team Thüringer Sportler (u.a. mit den beiden Tour de France-Radrennfahrern Sebastian Lang, Stephan Schreck und Bob-Olympiasieger Wolfgang Hoppe) und gegen das Trainerteam von RWE (u.a. mit Cheftrainer Walter Kogler, Rene Twardzik, Piet Schönberg, Marco Eck, Alfred Hörtnagl). Die Papierform war in allen drei Spielen klar gegen uns.
Das RWE-Trainer-Siegerteam
Aber es kam anders. Im ersten Spiel gewannen wir gegen die RWE-Traditionsmannschaft mit 3:2 und auch im zweiten Spiel gegen die Sportlerauswahl gewannen wir mit 2:1. Im dritten und letzten Gruppenspiel ging es um den Gruppensieg und den Einzug in das Finale und wir spielten gegen die RWE-Trainer. Da gab es dann die erwarte Packung mit 0:5. Leider glückte nicht einmal ein Ehrentor gegen den ehemaligen RWE-Keeper Rene Twardzik. Das Finale gewannen die RWE-Trainer schließlich nach einem 3:3 nach 12 Minuten im Neun-Meter-Schiessen gegen Büßleben. Immerhin konnten wir uns aber somit über den zweiten Platz in unserer Gruppe freuen. Spaß hatten auch die rund 300 Zuschauer. Sie konnten sich an den jüngeren und älteren Fußballhelden und gelungenen Spielzügen erfreuen. Zur Vollständigkeit: in der anderen Gruppe spielten bei Dachwig unter anderem Rudolf Zedi und Ronny Hebestreit mit. Bilder vom Turnier  

CDU Stadtratsfraktion lehnt Kita-Gebührenerhöhung ab

„Die sogenannte einheitliche Entgeltordnung, die sich seit dem 20. Dezember 2013 in öffentlicher Auslegung befindet, würde zu erheblichen Erhöhungen der Elterngebühren in Kindertageseinrichtungen, Krippen und in der Tagespflege führen und insbesondere Familien mit mehreren Kindern belasten.“ Dies ist das Fazit der Überprüfung des Entwurfs durch den Arbeitskreis Jugendhilfe der CDU-Fraktion. Im Ergebnis einer umfänglichen Beratung stellt der Arbeitskreis fest, dass der Entwurf deutlich hinter dem, bereits vor genau einem Jahr einvernehmlich ausgehandelten Kompromiss zurückbleibt und zudem intransparent ist. Im Entwurf Januar 2013 war eine Höchstgebühr von 200 Euro für Kinder im Alter von über 2 Jahren, 220 Euro für die Tagespflege und 400 Euro für die Betreuung von Kindern unter 2 Jahren vorgesehen. Demgegenüber sollen nun die Gebühren beim jetzigen Entwurf des Unterausschusses Entgeltordnung auf 280 Euro für Kita-Kinder und 400 Euro auch für Kinder in Tagespflege ansteigen. Zudem wird die Einkommensberechnung nun deutlich verkompliziert und es werden die Einkommensgrenzen der Eltern so reduziert, dass insbesondere Bezieher mittlerer Einkommen mehr belastet werden. Dazu erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Panse: „Diese Entgeltordnung wird die CDU Fraktion im Jugendhilfeausschuss und im Stadtrat ablehnen. Nachdem der Oberbürgermeister im Mai letzten Jahres erfolglos versuchte, die Eltern zur Sanierung des Stadthaushalts in Haftung zu nehmen, gab es einen breiten Konsens, dass ein neuer Entwurf nicht zu Mehrbelastungen der Eltern führen solle.“ Anfang Dezember erklärte die Erfurter SPD in einer Pressemitteilung wörtlich: „Ein neuer Entwurf zur einheitlichen Entgeltordnung soll den städtischen Haushalt weder in Größenordnung entlasten, als auch weiter belasten.“ Zudem erklärte die SPD im Rahmen des Bundestagswahlkampfes in Person des Oberbürgermeisters, des Kultusministers und des Bundestagsabgeordneten, dass sie sogar kostenfreie Kitas wolle. Beide Punkte waren für die CDU dreiste Lügen, die nur dazu dienen sollten, die Eltern hinzuhalten und ihnen Sand in die Augen zu streuen. Panse erläutert hierzu: „Mit Befremden haben wir registriert, dass die SPD den aktuellen Entwurf begrüßt und für einen ‚fachlich ausgewogenen und tragfähigen Entwurf’ hält. Fakt ist aber: die Stadt zieht sich aus ihrer Finanzierungsverantwortung zurück und reduziert ihre Zuschüsse. Zugleich werden nahezu alle Eltern höher belastet. Insbesondere dann, wenn beide Eltern berufstätig oder mehrere Kinder in der Familie sind, steigen die Belastungen beträchtlich. Erfurt hat bereits jetzt die höchste Gebührensatzung für Kitas in Thüringen und liegt auch bundesweit im Vorderfeld. Mit Beschlussfassung dieses Entwurfs würde dieser unrühmliche Spitzenplatz sogar noch ausgebaut. Andernorts werden die Gebühren reduziert oder sogar abgeschafft. Das, was die Erfurter SPD in Tateinheit mit der Stadtverwaltung jetzt vorhat, ist hingegen das Gegenteil der versprochenen Elternentlastung und damit ausgesprochen familienfeindlich.“ Bis zum 31.01.2014 ist der Entwurf in öffentlicher Auslegung auf der Homepage der Stadtverwaltung abrufbar. Am 16. Januar wird der Jugendhilfeausschuss dazu eine öffentliche Anhörung veranstalten. Die CDU-Stadtratsfraktion hofft, dass die Eltern und Kita-Träger ihre Beteiligungsmöglichkeiten nutzen und sich klar positionieren. Die CDU steht den Eltern und Kita-Trägern dabei als Gesprächspartner zur Verfügung.

Start in das kommunalpolitische Jahr

Die Haushaltsdiskussion wird den Januar kommunalpolitisch dominieren
In diesem Jahr stehen die Europa- und die Landtagswahlen auf dem Programm. Am 25. Mai 2014 werden aber auch die kommunalen Vertretungen in Thüringen neu gewählt. Die Erfurter CDU wird für die Stadtratswahl bereits Mitte Januar ihre Kandidatenliste nominieren und am zweiten Januarwochenende treffen sich Fraktion und Kreisvorstand zu einer Klausurtagung. Vor diesem Hintergrund haben wir heute mit der ersten Arbeitskreissitzung des Fraktionsarbeitskreises Jugend der CDU Stadtratsfraktion das kommunalpolitische Jahr eröffnet. Eines der “Aufreger-Themen” der letzten Jahre stand gleich wieder auf der Tagesordnung und dieses Thema wird uns auch 2014 und im Kommunalwahlkampf heftig umtreiben. Die Situation in den Erfurter Kitas und die Elterngebühren sind beides Themen, die für Rot-Rot-Grün ein Armutszeugniss sind und stellvertretend für ihre verfehlte Politik stehen. Kurz vor Weihnachten lehnte der Stadtrat einen CDU-Antrag auf eine Erhöhung der Investitionsmittel für die Sanierung der maroden Erfurter Kitas mit der Begründung ab, “es könne nur eine begrenzte Anzahl von Kitas jährlich saniert werden, weil die Ausweichobjekte fehlen”. Angesichts von 31 Millionen Investitionsaufwand ist dies lediglich eine Ausrede zur Fortschreibung der Kita-Lüge des Oberbürgermeisters. In der Arbeitskreissitzung haben wir heute den Entwurf zur neuen Entgeltordnung unter die Lupe genommen. Die CDU wird diesen Entwurf im Stadtrat ablehnen, weil er Eltern belastet, einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand produziert und tendenziell familienfeindlich ist. Morgen werden wir uns dazu mit einer Pressemitteilung klar positionieren und nun das Gespräch mit den Trägervertretern der Erfurter Kitas suchen. In der kommenden Woche starten dann auch die Anhörungen zum Haushaltsentwurf 2014. Bereits kurz Anfang Dezember habe ich die Position der CDU dazu hier auf der Homepage verdeutlicht. Wir werden nächste Woche schon einmal intensiv nachfragen nach den fehlenden Investitionsmitteln, der Personalentwicklung und den neuen Schulden. Mitte Mai kommt als drittes großes Thema im Januar noch die Schulnetzplanung in die Fachausschüssen. Auch hier haben wir eine klare Position und stehen an der Seite der Eltern. Wir werden jeden einzelnen Maßnahmepunkt der Schulnetzplanung im Gespräch mit den Eltern bewerten.   

Neujahrskonzert 2014

Jahresauftakt im Kaisersaal
In diesem Jahr feiert der Erfurter Kaisersaal im Mai sein 20jähriges Bestehen als der erste Veranstaltungsort der Landeshauptstadt für Bälle, Empfänge und Veranstaltungen. Seit dem ersten Jahr nach der Eröffnung findet das traditionelle Neujahrskonzert immer am 1. Januar dort statt. Anfangs, bevor es das Neujahrskonzert im neuen Theater gab, spielte dort das Philharmonische Orchester Erfurt. Seit vielen Jahren hat dann das Sorbische Notionalensemble diesen Part übernommen. Auch heute waren sie wieder mit Solisten, Balett und Orchester aus Bautzen angereist und begeisterten das Publikum.  Mit meiner Mutter gehe ich in jedem Jahr nun seit 14 Jahren gerne in das Neujahrskonzert – und gute Traditionen sollen auch zukünftig fortgesetzt werden. Allen Besuchern meiner Homepage auf diesem Weg noch beste Wünsche für ein erfolgreiches Jahr 2014!  

Sportlicher Jahresabschluss und neue/alte gute Vorsätze

Programm zwischen den Feiertagen 🙂
Immer kurz vor dem Jahreswechsel ist neben der persönlichen Jahresbilanz auch Zeit, der guten Vorsätze für das neue Jahr. Wie in den vergangenen Jahren standen und stehen da bei mir drei Bereiche oben auf der Tagesordnung. Dies ist zunächst die Familie und die stets zuwenige Zeit. Meine drei Söhne entwickeln sich so, dass der Papa auf alle drei stolz sein kann. Der große Sohn Maximilian macht seine Ausbildung bei der Thüringer Polizei erfolgreich und engagiert sich sonst sehr für seinen Tanzverein. Mein mittlerer Sohn Jonas besucht jetzt das zweite Jahr das Gymnasium und  spielt Fagott und American Football. Der kleine Julian wird auch immer größer und kommt nun endlich in diesem Jahr in die Schule. Wie immer der feste Vorsatz – mehr Zeit für die Kinder, auch wenn es in einem Wahljahr wieder schwierig wird. Meine Arbeit als Generationenbeauftragter macht mir immer noch viel Spaß. In diesem Jahr konnten die Mehrgenerationenhäuser gesichert werden, der Bundefreiwilligendienst ausgebaut werden und ich habe mit den Antidiskriminierungsthemen ein neues Aufgabengebiet hinzu bekommen. Kommunalpolitisch geht es jetzt mit großen Schritten auf den Wahlkampf zu. Im Rathaus steht dazu gleich ab Januar die Haushaltsberatung 2014 auf dem Programm. Im Spätsommer ist dann die Landtagswahl. Ich werde wieder im Wahlkreis 25 antreten und danke schon einmal den CDU-Mitgliedern für die Nominierung – jetzt gehen wir wieder engagiert in die Wahlkämpfe. Sportlich lief das Jahr 2013 unterschiedlich. Unsere Damen vom SWE Volley-Team haben die Saison als Fünfte beendet und in der neuen Saison läuft es jetzt sportlich richtig gut. Perspektisch wollen wir eine enge Zusammenarbeit und am Ende eine gemeinsame Spielbetriebs-GmbH mit den Suhlerinnen, um gemeinsam als VolleyStars Thüringen erfolgreich 1. und 2. Bundesliga zu spielen. Die Weichen sind gestellt, das Projekt soll 2014 weiter entwickelt werden. Bei der Europameisterschaft in Berlin waren wir mit einer großen SWE-Delegation zu Gast. Bei den Eishockeyspielen der Black Dragons war ich mit meinen Söhnen oft zu Gast – die haben gerade einen richtigen Lauf – weiter so! Bei RWE hingegen haben wir sportlich die ganze Spannbreite im Steigerwaldstadion erlebt. Tolle Spiele und Siege ebenso wir ernüchternde Heimniederlagen. Die Diskussion um die Multifunktionsarena beschäftigt die Kommunalpolitik weiter. Meine Position dazu bleibt bestehen. Wer Alternativen klar benennen kann, muss sie jetzt schnell auf den Tisch packen. Persönlich hat es mit dem sportlichen Teil leider nicht ganz so geklappt. Im Juni hatte ich mit beim Squash eine Stressfraktur im Knie zugezogen und musste länger pausieren. Ende November kam dann noch eine Schulterverletzung nach einem Eishockeyspiel (soll man auch nicht machen, wenn man es nicht kann). Dadurch bleibt jetzt gleich als guter Vorsatz die Gewichtsbekämpfung mittels viel Sport. Mit den Söhnen habe ich zwischen den Feiertagen schon einmal viel Badminton gespielt. Ansonsten sind vom Jahr noch die Reisen gut in Erinnerung. Im Februar/März nach Prag und Wien, im Sommer wieder der Famileinurlaub in Kroatien und Ende September die Balkan-Bike-Tour. In diesem Jahr ging es durch Kroatien, Bosnien Herzegowina, Montenegro und Albanien über 2.000 km. Leider wird es damit im kommenden Jahr wohl nichts werden – Wahlkampf. Aber für einige Kurztouren wird die Zeit sicher reichen.