Blogeinträge

Glückwunsch zur Nominierung!

Fraktionsvorsitzender Mike Mohring und Generalsekretär Mario Voigt gehörten zu den ersten Gratulanten
Unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann ist auch unsere Bundestagskandidatin. Wenig überraschendes bot die heutige Wahlkreisvertreterversammlung für den Bundestagswahlkreis 193 Erfurt-Weimar-Weimar Land II. 37 Delegierte aus den drei beteiligten Kreisverbänden haben sich dazu in der Aula der Evangelischen Grundschule getroffen. Für unseren Kreisverband Erfurt habe ich gerne einige Sätze zum Vorschlag Antje Tillmann gesagt. Ich kenne Antje von allen Teilnehmern der Wahlkreisvertreterversammlung am längesten. Bereits 1994 haben wir zusammen Wahlkampf (erfolgreich) gemacht. Antje war damals über Brandenburg nach Erfurt gekommen und der damalige Bundesvorsitzende der Jungen Union Hermann Gröhe (der wie Antje aus Neuss stammt) hatte mich darauf hingewiesen, dass da eine junge engagierte Frau nach Erfurt kommt. Antje hatte bereits kommunalpolitische Erfahrungen aus Neuss und mit ihrer Wahl in den Stadtrat stand sie dann auch relativ schnell an der Spitze unserer Stadtratsfraktion. In den Deutschen Bundestag wurde Antje schon mehrfach gewählt, wir werden im nächsten Jahr bereits in den vierten Bundestagswahlkampf mit ihr ziehen. Dabei setzen wir darauf, dass sie ihren Wahlkreis wieder gewinnt. Der sozialdemokratische Mitbewerber hat die Distanz zu seinen Wählern inzwischen eher vergrößert und lebt jetzt in Potsdam.
Seit 1994 haben wir praktisch jeden Wahlkampf in Erfurt gemeinsam bestritten
Bei der Nominierung erhielt Antje von 37 Stimmen 33 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und eine Enthaltung. Damit wir auch kommunalpolitisch im Jahr 2014 gut aufgestellt sind, wenn es in die nächste Kommunalwahl geht, berieten wir anschließend bei einem thematischen Kreisparteitag das Zukunftsprogramm “Erfurt 2020”. Dazu in den nächsten Tagen mehr. Überlagert waren viele Gespräche am Rande des Parteitags von der bevorstehenden Beigeordnetenwahl. Am kommenden Mittwoch wird der Stadtrat wählen. Ob das rot-rot-grüne Bündniss tatsächlich belastbar ist, wird sich dann zeigen. Auch dazu werde ich die Position der Fraktion in den nächsten Tagen hier noch kund tun.

Die rot-rot-grüne Katze ist nun aus dem Sack…

Seit dem Sommer wird in Erfurt über die bevorstehende Beigeordnetenwahl diskutiert. Kurz vor der Ausschreibung der Beigeordnetenstellen kündigte Oberbürgermeister Bausewein selbstbewusst an, er wolle eine breite Beteiligung der Fraktionen unter den Dezernenten erreichen. Er bescheinigte den beiden von der CDU gestellten Beigeordneten eine gute Arbeit und erklärte er wolle auch zukünftig einen Beigeordneten von der CDU haben und er würde deshalb einen zur Wahl vorschlagen. Jetzt, genau eine Woche vor der Wahl am 17. Oktober 2012 stellt sich heraus, dass dies aus verschiedenen Gründen höchstwahrscheinlich nicht so sein wird. Rot-Rot-Grün stellte gestern Abend eine gemeinsame Vereinbarung der Presse vor, die neben wenig substanzreichen inhaltlichen Aussagen vor allem beinhaltete, dass man keinen CDU-Beigeordneten will. Der OB machte sich umgehend diese Position zu eigen und erklärte inzwischen von seiner damaligen Aussage, andere Fraktionen einzubinden, abzurücken und lediglich noch parteipolitisch agieren zu wollen. Dafür gibt es nach meiner Einschätzung verschiedene denkbare mögliche Gründe: – der Oberbürgermeister ist führungsschwach und lässt sich von den rot-rot-grünen Fraktionen an der Nase durch den Ring ziehen. – die Ankündigung des OB einen CDU-Beigeordneten vorschlagen zu wollen, diente nur als Drohkulisse gegenüber Linken und Grünen und war nie wirklich beabsichtigt. – die Fraktion der Linken hat zu großen Teilen gedroht, die grüne Fraktionsvorsitzende unter keinen Umständen zur Finanzbeigeordneten (wie vom OB geplant) wählen zu wollen, und als Trostpflaster soll sie nun Wirtschaftsbeigeordnete werden (obwohl sie davon noch weniger Ahnung hat). – Bausewein und Co hatten ihr Personaltableau schon von Anbeginn feststehend im Hinterkopf und es ging nur darum, Nebelbomben zu werfen um damit zu verschleiern, dass es letztlich um eine abgekartete Postenkungelei ging. Wie dem auch sei, es bleibt ein fader Beigeschmack. Die beiden Vorsitzenden von Linken und SPD Steffen Kachel und Torsten Haß hatten ursprünglich einmal gehofft, sich selbst auf einen Beigeordnetenstuhl heben zu können und wurden enttäuscht. Letztlich waren sich aber die Herren von Rot-Rot-Grün gestern Abend dann doch einig, als sie ihre Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit vorstellten. Nun muss nach ihrer Vorstellung die Rechnung kommenden Mittwoch nur noch aufgehen. Über 32 Stimmen verfügt das Rot-Rot-Grüne Bündniss. Mal sehen wer wieviele Stimmen bekommt. Die CDU-Fraktion hat sich heute ebenso wie die Freien Wähler positioniert. Wir werden eigene Kandidaten ins Rennen schicken. Wie substanzlos die Basis der Zusammenarbeit vor Rot-Rot-Grün ist zeigt der Wortlaut der Erklärung, die nachfolgend aufgelistet ist. Wirtschaft bedeutet bei denen fahrscheinfreier ÖPNV. Stadtentwicklung bedeutet Nord-Süd und Ost-West Radwege. Und Soziales ist Klientelpolitik (z.B. das Sozialtiket) sowie ein öffentlicher Beschäftigungsektor. Bei Finanzen wird erklärt die “Ausgabesituation dürfe nicht losgelöst von der Einnahmesituation betrachtet werden”. Dies bedeutet, wenn Geld fehlt wird nicht gespart sondern dem Bürger weiter in die Tasche gegriffen. Und “Struktursicherung und Sicherung der kommunalen Infrastruktur geht vor Konsolidierung” – also weiter verantwortungsloses Handeln gegenüber nachfolgenden Generationen , Hauptsache die eigene (Posten-)Struktur bleibt erhalten.   Vereinbarung zur weiteren ROT-ROT-GRÜNEN Zusammenarbeit in Erfurt 1. Grundsätzliches Ziel der Zusammenarbeit von SPD, LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Erfurt ist es, Erfurt zu einer der lebenswertesten Städte Deutschlands zu entwickeln. Hierzu muss einerseits die Kontinuität in der Lebensqualität der Erfurterinnen und Erfurter gesichert werden, wie sie sich heute in einem breiten Spektrum familien-, kinder- und jugendpolitischer und kultureller Angebote sowie auf Bildung, Mobilität und bezahlbares Wohnen, bezogenen Leistungen darstellt. Andererseits müssen und sollen mit zukunftsfähigen Projekten und Ideen neue Impulse in der Stadtentwicklung gesetzt werden. Diesen politischen Zielvorgaben muss die städtische Finanzpolitik entsprechen. Eine enge Kooperation der drei Parteien und Fraktionen soll durch regelmäßige Treffen der Verwaltungsspitze sowie der Kreisverbands- und Fraktionsvorsitzenden gesichert werden, die zur Vorbereitung der Stadtratssitzungen und zur Behandlung grundsätzlicher Fragen stattfinden sollen. SPD, LINKE und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN streben an, die Haushaltsbeschlüsse bis 2014 gemeinsam zu tragen. 2. Inhaltliche Vorhaben a) Soziales, Bildung und Kultur Ein öffentlicher Beschäftigungssektor soll sozial stabilisierend wirken und öffentliche Aufgaben erfüllen helfen. Der Essengeldzuschuss für bedürftige Kinder in Grundschule und Kindergarten sowie das Sozialticket sollen in ihrer bisherigen Form weitergeführt werden. Die Finanzierung der sozialen Infrastruktur, sowie von Bildung, Kultur, Sport und Demokratie stärkenden Initiativen soll im Umfang fortgeführt und an Stellen von hoher Dringlichkeit möglichst ausgebaut werden. Vereine und Verbände sind stärker als bisher in Planungs- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die Kulturpolitik der Landeshauptstadt soll Erfurt als weltoffenes Tor zur vielfältigen Thüringer Kulturlandschaft präsentieren. Das Kulturkonzept für die Stadt Erfurt soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vorangetrieben und umgesetzt werden. b) Stadtentwicklung/Bau/Umwelt Erfurts Ruf als Wiege des deutschen Gartenbaus soll durch die Entwicklung eines nachhaltigen und zukunftsträchtigen BUGA-Auftritts gestärkt werden. In diesem Rahmen soll die EGA in ihrer geschützten Substanz entwickelt und mit innovativen Lösungen verbunden werden. Eine unterbrechungsfreie Nord-Süd- sowie Ost-West-Radtangente soll Möglichkeiten für eine alternative Mobilität schaffen. Durch die Umsetzung des vom Stadtrat beschlossenen Klimaschutzkonzeptes schaffen wir die Grundlage dafür, dass Erfurt im Ranking der Landeshauptstädte auf vorderen Plätzen steht. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Stadt ihrer Verantwortung gerecht wird, für jedes Einkommen und alle Altersgruppen ausreichend attraktiven Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wir entwickeln die Stadt- und Ortsteile entsprechend ihrer Spezifik weiter. c) Ordnung/Sicherheit/Innere Verwaltung Wir holen die jeweiligen Akteure zu den Problemen der Stadt an einen Tisch und sorgen für einen Ausbau von Planungs- und Mitbestimmungsstrukturen. Wir fördern ehrenamtliches Engagement und streben das Leitbild einer aktivierenden, modernen Zivilgesellschaft an. Verstärkt sollen Formen der Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung genutzt werden. Bei wichtigen städtischen Projekten sollen für tatsächliche Alternativentscheidungen Bürgerbefragungen stattfinden. Wir sorgen dafür, dass die Stadt Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entgegentritt, dass diese Gefahren auf aktive Gegenwehr durch städtische Behörden, Stadtrat und OB treffen. Wir sagen Unterstützung zu beim Aufbau und für die Tätigkeit von Bürgerbündnissen gegen Rechtsextremismus sowie für Initiativen, die Präventions- und Informationsarbeit leisten. Rechtsextreme Propaganda und Angst machendes Auftreten von Rechtsextremisten in der Öffentlichkeit werden wir nicht dulden. d) Wirtschaft/Beteiligungen Wir bekennen uns zur Bedeutung starker Stadtwerke und wollen das Gewicht der städtischen Unternehmen ausbauen und weiterentwickeln. Die KOWO soll schrittweise in Richtung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft profiliert werden, die Wohnungspolitik betreibt und den Wohnungsmarkt umfassend beeinflusst. Wir wollen die Entwicklung eines Konzeptes für einen fahrscheinfreien ÖPNV in Erfurt, über dessen Umsetzung in einer Bürgerbefragung entschieden werden soll. Die Ansiedlungspolitik der Stadt Erfurt soll sich hin zu zukunftsfähigen Branchen mit höher qualifizierter und besser bezahlter Arbeit profilieren. e) Haushalt und Finanzen SPD, LINKE und GRÜNE sind sich einig, dass in der städtischen Haushaltssituation die Ausgabenpositionen nicht losgelöst von den Einnahmen diskutiert werden können. Am Ziel des weiteren Schuldenabbaus soll festgehalten werden, wobei dem Aufbau von Rücklagen Priorität eingeräumt werden soll. In der Haushaltspolitik der Stadt sollen Struktursicherung und Sicherung der kommunalen Infrastruktur vor Konsolidierung gehen. Die Stadt wird Schritte ergreifen, um das Land zu einer den Aufgaben der Kommunen entsprechenden kommunalen Finanzausstattung anzuhalten. Dies hat nach dem Urteil des ThürVerfG unabhängig von der Finanzlage des Landes zu geschehen. In der Investitionstätigkeit der Stadt hat die energetische Sanierung der Schulen Priorität. Für die Stadt Erfurt ist ein Personalentwicklungskonzept notwendig, das sowohl den Aufgaben der Stadt als Dienstleister als auch den Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht wird. Dabei soll auch die Finanzsituation der Stadt berücksichtigt werden. gez. Torsten Haß Kreisvorsitzender SPD gez. Steffen Kachel Vorsitzender Stadtverband DIE LINKE gez. Katrin Gabor und Dirk Adams Kreisvorsitzende BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN gez. Frank Warnecke Fraktionsvorsitzender SPD gez. André Blechschmidt Fraktionsvorsitzender DIE LINKE gez. Kathrin Hoyer Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Der gelungene Herbstauftakt

Es muss wohl am Wetter liegen. Der Sommer ist vorbei, der Herbst legt richtig los und in Bad Salzungen gab es schon Frost. Da ist die Umstellung von 25 Grad in Kroatien auf herbstliche Temperaturen nicht so leicht. Wunderschön sieht allerdings der Thüringer Wald in diesen Tagen aus und da ich in den letzten drei Tagen drei Mal auf größerer Tour durch den Thüringer Wald war konnte ich dies genießen. Gestern hatte das Mehrgenerationenhaus Bad Salzungen zum Fest der Generationen bzw. Herbstfest eingeladen und verband das Ganze mit einem Tag der offenen Tür. Viele Partner waren dabei, der Patenkindergarten aus Immelborn ebenso, wie das Theater “Grenzenlos” der AWO. Vor allem waren aber viele engagierte Senioren dabei und darunter auch etliche die zum ersten Mal in das Mehrgenerationenhaus gekommen waren. So findet erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit statt und es werden neue Besucher gewonnen! Frau Walz, als Geschäftsführerin des Trägers, hatte mich vor Wochen angesprochen, ob ich als Generationenbeauftragter die Veranstaltung unterstützen könne. Gerne habe ich das getan und gestern auch ein Grußwort gehalten. Das MGH Bad Salzungen ist auf einem guten Weg. Die Aufgabenfelder des MGH II Folgeprogramms werden umgesetzt. Es gibt eine starke kommunalpolitische Lobby und die Angebote werden angenommen. Neben Wirtschaftsvertretern waren gestern auch zwei Landtagsabgeordnete zu Gast, auch darin drückt sich die hohe Wertschätzung für das Mehrgenerationenhaus Bad Salzungen aus. Und dafür fahre ich auch ausgesprochen gerne durch den Thüringer Wald und webe mit am Teppich der Generationen. Bilder vom Generationentag  

Rot-Rot-Grün pfeift OB Bausewein zurück

Für die CDU Stadtratsfraktion ist die gestrige Pressekonferenz der Rot-Rot-Grünen Scheinkoalition die Offenbarung der Führungsschwäche von Oberbürgermeister Bausewein. Die öffentliche Ankündigung Bauseweins, die CDU Stadtratsfraktion zukünftig mit einem Beigeordneten in die Stadtpolitik einzubinden stellte sich einmal mehr als vollmundiges und substanzloses Versprechen heraus. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Panse erläutert dazu: „Das undefinierbare „Jein“ zu den wichtigen, vor unserer Stadt liegenden Entscheidungen lässt Erfurt einer ungewissen Zukunft entgegensehen. Ob die Verabredung, die Haushalte zukünftig gemeinsam tragen zu wollen, Realität wird, hängt vom Sparwillen der drei losen Partner ab und darf bezweifelt werden. Die Einladung an die anderen Parteien, sich einzubringen, ist angesichts des vergangenen Umganges mit Vorschlägen der anderen Fraktionen und der bereits jetzt schon wieder formulierten Tabuthemen eine Farce. Die Beigeordnetenwahl in der nächsten Woche verkommt zu einem reinen Postenverschiebebahnhof von Rot-Rot-Grün. Die Bürgermeisterin, welche grundsätzlich die eigenen politischen Interessen vor die Interessen der Stadt stellt, soll gleichwohl mit sicherer Mehrheit durch den Rat getragen werden, wie die Neulinge Hoyer und Götze. Bauseweins ursprünglicher Versuch, die Finanzbeigeordnete Frau Pablich gegen Frau Hoyer einzutauschen, welchen er bis vorgestern Abend noch favorisierte, musste er fallen lassen. Die Linken signalisierten dazu erhebliche, aus Sicht der CDU-Fraktion auch berechtigte Widerstände. Frau Hoyer jetzt mit dem Beigeordnetenposten für Wirtschaft versorgen zu wollen, ist ein weiterer Beleg dafür, wie stiefmütterlich der Oberbürgermeister den Wirtschaftsbereich bislang betrachtet hat und auch für die nächsten 6 Jahre betrachten wird. Nach Einschätzung der CDU-Fraktion bringt Frau Hoyer die für dieses Amt notwendigen fachlichen Qualifikationen ebenso wenig mit, wie ein Konzept für die Wirtschaftsentwicklung der Landeshauptstadt. Einziger Vorteil dieser Entscheidung ist, dass die von der CDU von Anfang an favorisierte Frau Pablich die Finanzen weiter führen wird.“ Abschließend erklärt Panse: „Die CDU-Fraktion wird angesichts der vorgestellten Kandidatenriege von Rot-Rot-Grün in der kommenden Woche zur Beigeordnetenwahl eigene Vorschläge unterbreiten und dazu mit FDP und Freien Wählern das Gespräch suchen. Angesichts der Spannungen zwischen Rot, Rot und Grünen sollten Überraschungen bei der Auszählung der Stimmen nicht ausgeschlossen werden.“

Woche der Generationen in Ilmenau

Ute Oberhoffner und ihr Team
Bis zum kommenden Sonntag findet in Ilmenau die Woche der Generationen statt. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin des `Vereins für Sport- und erlebnisorientierte integrative Sozialarbeit e.V. Ute Oberhoffner konnte ich gestern die Woche eröffnen und habe dazu einen Vortrag zum Thema Demographie in Thüringen gehalten. Im Vergleich der Regionen und Städte Thüringens kommt Ilmenau als Universitätsstadt noch gut weg. Die Einwohnerzahl hält sich relativ stabil und es sind auch viele junge Leute in der Stadt. In Zukunft wird es darauf ankommen sie zu halten. Am Konzept der Woche der Genarationen finde ich es gut, dass alle Altersgenerationen selbst aktiv zu Wort kommen und eine große Bandbreite an Mitmachmöglichkeite geboten wird. Sport und Tanz, Diskussionsveranstaltungen, Malwettbewerbe, einen Seniorentag am Sonntag und am Freit der Zug der Generationen. Dabie geht es vom Bahnhof Ilmenau mehrmals täglich mit Sonderzügen zum Bahnhof Rennsteig, sicher ein großer Spaß für die Kinder. Neben der Eröffnungsveranstaltung im Technologie- und Gründerzentrum, haben wir gestern auch noch in einer Podiumsdiskussion ganz praktische Anregungen besprochen. Olympiasieger Hartwig Gauder, der selbst aus Ilmenau stammt, war für einen gesunden Lebenswandel und ich habe dies ausdrücklich bekräftigt. Im Durchschnitt werden die Menschen heute sechs Jahre älter, als vor 20 Jahren. Die hinzugewonnenen Jahre aktiv (körperlich und geistig) auszufüllen ist das beste Rezept. Viele der gestern vorgestellten Angebote beugen zudem der drohenden Alterseinsamkeit vor. Daher wünsche ich der Woche der Generationen in Ilmenau viele interessierte Besucher und viel Erfolg! Bilder von der Eröffnung  

Eine Woche auf Jungs-Tour mit den Bikes über den Balkan

Tolles Wetter und tolle Touren durch die Berge
Die Bilanz der letzten Woche: 1.900 km mit einem Ford Transit von Erfurt nach Zagreb und zurück. Auf der Ladefläche des Transporters Platz für Motorräder und für genau solche Transporte wurde das Auto von Bikertransit konzipiert. Vier Motorräder auf der Ladefläche und vier Biker mit Gepäck in der Doppelkabine um dem Autobahnstreß zu entgehen, schneller ans Ziel zu kommen (immerhin ist eine Spitzengeschwindigkeit von 150km/h möglich, allerdings dann auch mit einem Verbrauch von 15l Diesel/100km) und um vor allem wetterunabhängig zu sein. Letzteres war für uns “etwas ältere Biker” der Hauptgrund und prompt hat es auf der Hin- und auch auf der Abreise in den Alpen heftig geregnet. In Zagreb hatten wir das sehr empfehlenswerte Hotel Antunovic gebucht (mit großem Wellnessbereich zur Erholung von der Anfahrt), die Bikes abgeladen und den Transporter in der Tiefgarage geparkt. Die Stadtbesichtigung fand dann schon mit den Bikes statt und am Folgetag ging es auf Tour, nachdem wir uns mit meinem langjährigen Freund Alen zum Essen getroffen haben. Von Zagreb über die alte Strecke entlang von Plitvice, durch die Berge direkt an die Küste nach Split. Wir haben bewußt in der ganzen Woche auf die Autobahn verzichtet und so die schönsten Bikerstrecken endeckt. 400km am ersten Tag und dann relaxen im Hotel San Antonio in Podstrana bei Split.  Am nächsten Morgen überraschte uns ein Gewitter und so verschoben wir die Tour in den Süden noch um einen Tag. Als die Sonne 11 Uhr durchkam (und von da an die ganze Tour unser Dauerbegleiter bei 23 bis 25 Grad war) fuhren wir erst nach Trogir in die Mittelalterstadt und am Nachmittag zum Rafting auf die Cetina bei Omis. Menschleer der Fluss und dank des Regens auch mit 15 cm höher als sonst. Am Abend dann auf nach Split, u.a. in die ST-RIVA Cocktail Bar an der Hafenpromenade. Insgesamt waren nur 150 km also eher ein lockerer Tag auf zwei Rädern.
Stari Most in Mostar
Mittwoch haben wir dann die “verlorenen Strecke” aufgeholt. Entlang der Küste ging es über Makarska, die kroatische Riviera, in die Berge nach Bosnien-Herzegowina und dort zunächst nach Medjugorje  (bekannt durch die Marienerscheinungen) sowie im Anschluss nach Mostar (Stari most – die Brücke in der Altstadt). Gerade am Tag der deutschen Einheit war es für uns beeindruckend, an der wiederaufgebauten Brücke zu stehen und aber auch daran zu denken, dass vor nicht einmal 20 Jahren auf dem Balkan der Krieg tobte und wir glücklich sein können, wie in Deutschland hingegegen die Wende lief. Am späten Abend nach 300km erreichten wir Zuljana auf der Insel Peljesac und unsere dortige Station, das Diving Center Zuljana. Am nächsten Morgen ging es auf große Balkan-Tour. Erst ins Gelände bei Zuljana, dann nach Bosnien-Herzegowina, danach Montenegro (Niksic und Podgorica die Hauptstadt) und danach auf die zum Teil unbefestigten Straßen Albaniens bis nach Shkoder. Das Land der Skipetaren war dann der südlichste Punkt unserer Fahrt. Nach 480 km waren wir am Abend in Budva/Montenegro und dort im (ebenfalls sehr empfehlenswerten) Hotel Iberostar Bellevue. Am Abend ging es in die Altstadt und am nächsten Morgen zum Schwimmen in der Adria und Jet-Ski fahren. Letzteres ist so, wie Motorradfahren auf dem Wasser, also das Richtige für große Jungs 🙂
…und Spaß auf der Adria in Budva mit dem Jet Ski
Am Nachmittag ging es weiter nach Dubrovnik und die Zeit bis zur Rückfahrt nach Zuljana verging wie im Flug. Die herrliche Altstadt war trotz Nachsaison mit Touristen gefüllt und natürlich sind wir auch wieder von den Klippen der Altstadtmauer in die Adria gesprungen. Nur 180km standen am Abend auf dem Tacho, also noch einmal ein lockerer Tag. Eine richtige Biker-Herausforderung war der vorletzte Tag der Tour. Von Zuljana ging es die alte Strecke durch die Berge zurück nach Zagreb. 580 km in 10 Stunden mit Gepäck – tolle Bikerstrecke über Knin und Grasac. Allerdings sind wir in Zagreb dann fast von den Bikes gefallen und haben sie noch in Rekordzeit (30 Minuten) auf den Transporter geschnallt. Danach Wellness, Sauna und die Abschlussrunde im Vertigo Club. Die Rückfahrt am Sonntag schafften wir wieder in knapp zehn Stunden von Zagreb nach Erfurt und das mit dem beruhigenden Gefühl, dass alles prima geklappt hat. Kein Unfall, kein Defekt, tolles Wetter, 2.030 km auf den Bikes, wunderschöne Strecken – das schreit nach einer Wiederholung!
Hin und Zurück mit Bikertransit
Neben den vielen Fotos, die ich hier auf der Seite verlinkt habe, noch einige Tipps für Balkan-Biker: Die Vor- oder Nachsaison ist optimal bis Mitte Oktober mit Sonnenscheingarantie und relativ wenig Verkehr entlang der Adria. In den Bergen ist es sowieso meist verkehrstechnisch ruhiger. Die Grenzpassagen waren alle schnell, unkompliziert und ohne große Kontrollen. In Albanien werden Biker sogar bevorzugt auf der Fußgängerspur abgefertigt. Überall war aber die grüne Versicherungskarte Pflicht und wurde auch kontrolliert. Visa oder Gebühren waren nirgendwo notwendig. Tankstellen gab es überall. Die Benzinpreise lagen in Kroatien bei 10,70 Kuna (1,50 Euro) und in Bosnien bei 2,50 KM (Konvertible Mark also ca 1,30 Euro). Kreditkartenzahlung ging überall. Die Hotels in Montenegro bieten 4-Sterne Luxus schon für 24 Euro im DZ mit Frühstück, allerdings ist das Nachtleben in Budva in der Nachsaison kaum noch nennenswert. Und zum Schluss: Bikertransit ist die Empfehlung für solch eine Tour!   Balkan-Bike-Tour Zagreb – Split – Zuljana – Medjugorje – Mostar – Dubrovnik – Shkoder – Podgorica – Budva Sonntag 30.9.2012, Abfahrt 7.00 Uhr Erfurt – Zagreb über München/Salzburg/Ljublijana 900km ca. 10 Stunden Übernachtung Hotel Antunovic , Doppelzimmer/Frühstück 89 Euro und 99 Euro http://www.hotelantunovic.com/de/ Montag, 1.10.2012 Zagreb – Split ca. 400 km, Fahrtzeit 5 Stunden Vormittag Zagreb, Mittagessen in Zagreb, Abfahrt 15 Uhr, die alte Strecke vorbei an Plitvice und durch die Berge über Knin nach Split/Podstrana Hotel San Antonio http://www.hotel-sanantonio.com/ Doppelzimmer/Frühstück 38 Euro Dienstag, 2.10.2012 Podstrana – Split – Trogir – Omis – Split 180km Besuch der Altstadt Trogir http://de.wikipedia.org/wiki/Trogir Rafting auf der Cetina in der Nähe von Split http://www.rafting-pinta.com/page/de/rafting.html Abends Split, St Riva Bar Übernachtung San Antonio Mittwoch, 3.10.2012 Podstrana – Markarska – Medjugorje – Mostar – Zuljana 300 Km Tagestour durch die Berge nach Medjugorje http://de.wikipedia.org/wiki/Me%C4%91ugorje und nach Mostar, Besuch der Altstadt Stari most http://de.wikipedia.org/wiki/Mostar Übernachtung bis 6.10. in Zuljana auf der Insel Peljesac Diving Center Zuljana http://www.zuljanadiving.com/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1 Donnerstag, 4.10.2012 Zuljana – Niksic – Podgorica – Shkoder – Budva 480 km http://de.wikipedia.org/wiki/Nik%C5%A1i%C4%87 –          Podgorica (Hauptstadt Montenegro) http://de.wikipedia.org/wiki/Podgorica –          Shkoder (Albanien) http://de.wikipedia.org/wiki/Shkodra –          Budva (Montenegro) http://www.montenegro-reiseinfo.com/budva Fahrtstrecke Tour durch die Berge und Küste Montenegro Übernachtung in Budva Iberostar Bellevue, 4 Sterne für 47 Euro/Doppelzimmer http://www.iberostar.com/de/hotels/budva/iberostar-bellevue Freitag, 5.10.2012 Budva – Dubrovnik – Ston – Zuljana 170 km Bade-/Küstentag Montenegro, Jet Ski Nachmittags/Abends Dubrovnik http://de.wikipedia.org/wiki/Dubrovnik Samstag, 6.10.2012 Zuljana – Knin – Plitvce – Zagreb 575 km Übernachtung in Zagreb Hotel Antunovic Wellness Center und Vertigo Club http://www.hotelantunovic.com/de/sitemap/ Sonntag, 7.10.2012 Zagreb – Erfurt 888 km über Marinor und Graz      

On the road again…

Abfahrt 7.30 Uhr in Erfurt
Abfahrt 7.30 Uhr in Erfurt
Zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Weg nach Kroatien! Nachdem ich im Sommer mit der Familie dort zum Sommerurlaub war, geht es heute auf Motorradtour. Mit drei Freunden will ich in den nächsten acht Tagen die ganze Adriaküste abfahren. Kroatien, Bosnien, Montenegro und Albanien stehen auf dem Tourenplan. Den Weg nach Kroatien bewältigen wir aber nicht auf zwei Rädern, sondern auf vier Rädern. Mit einem Transporter von Bikertransit durchqueren wir die Alpen. Heute Vormittag war es bei Start in Erfurt recht kühl. 5 Grad ist für längere Touren nicht die Temperatur, die man sich wünscht. In der Großraumkabine des Bikertransporters ist Platz für bis zu sechs Personen und die Ausstattung ist auch gut. Im Gegensatz zu den letzten fünf Bikertouren (bei denen ich die Anreise mit dem Anhänger absolviert habe), zählt der Ford-Transporter als PKW und kann locker auch voll beladen 150km meistern. Bis kurz vor der Grenze nach Österreich sind wir schon mit durchschnittlich 130km gekommen. Der große Vorteil ist neben Zeitverkürzung der Tour auch der sicherere Transport der Bikes, die fest verankert hinter uns stehen. Für heute 17 Uhr ist die Ankunft in Zagreb im Hotel Antunovic geplant, bevor es morgen dann auf zwei Rädern nach Split geht. Dienstag nach Dubrovnik, Mittwoch Mostar (bosnien), Donnerstag Podgorica (Montenegro), Freitag Shkoder (Albanien)…  

Stadtratssitzung im Doppelpack

Fast 50 Tagesordnungspunkte standen zur Stadtratssitzung am Mittwoch an. Dies führte schon im Hauptausschuss am Dienstag zu intensiven Bemühungen, die Tagesordnung zu verkürzen. So sollte nach Vorstellung von Rot-Grün der Bericht des Seniorenbeirates zeitlich begrenzt, oder am besten nur schriftlich vorgelegt werden. Die Fraktionen sollten auf eine Aussprache dazu verzichten. Ich hielt dies für eine eklatante Mißachtung der Arbeit des Seniorenbeirates und sagte dies auch deutlich. Im Stadtrat gab es dann glücklicherweise eine breite Mehrheit, doch eine Aussprache zur Seniorenarbeit in Erfurt zu führen und den Bericht erst danach in die Ausschüsse zu überweisen. In den Ausschüssen hätten die Kollegen der SPD auch am liebsten noch einmal lang und breit die beiden Einwohneranträge diskutiert und sich damit vor einer abschließenden Entscheidung gedrückt. Erfreulicherweise kam es auch dabei anders. Der Antrag zum Umbau des Sportplatzes Borntal wurde mit Einverständnis des Antragstellers in einer veränderten Fassung beschlossen. Zum Reiterhof Stotternheim gab es eine sehr umfängliche Diskussion und am Ende fraktionsübergreifend Einigkeit. Für die CDU-Fraktion zeigt sich an allen drei Punkten, dass es gut ist hartnäckig und mit guten Argumenten am Thema dran zu bleiben. Wir wachen dadurch erfolgreich im Interesse der Bürger. Neben der aktuellen Stunde zu den Grundwasservergiftungen in Ilversgehofen und sehr vielen Stadtratsanfragen passierte am Mittwoch nicht mehr viel. Um 22 Uhr versammelte die Stadtratsvorsitzende die Fraktionsvorsitzenden zum weiteren Verlauf der Sitzung. Wie so oft plädierten Linke und SPD für den Abbruch der Sitzung und wir waren mehrheitlich dagegen. Diesmal obsiegten mal wieder die mangelnde “Wettkapfhärte” von Rot-Rot. Die Fortsetzung der Stadtratssitzung erfolgte daher am Donnerstag mit deutlich reduziertem Teilnehmerfeld. Von unserer Fraktion waren fast alle dienstlich, gesundheitlich oder privat verhindert (ich auch, weil ich den Motorradtransporter aus Barchfeld holen musste). Wie haben daher die CDU Anträge von der Tagesordnung genommen und werden sie am 7.11. wieder einbringen. Die Sitzung begann erst mit Verspätung, als endlich 26 Stadträte dawaren und war auch schon nach zwei Stunden beendet – zügig und ohne große Streitthemen. Lediglich bezüglich der Kita-Bedarfsplanung hätte ich gerne kritische Anmerkungen gemacht. es ist nach wie vor höchstens ein Kitaplatz-Bereitstellungsplan und kein Bedarfsplan. Mit den rund 400 fehlenden Plätzen können keinesfalls die Bedarfe befriedigt, geschweige denn Wahlfreiheit hergestellt werden. Aber da der Plan sowieso rückwirkend zum 1.9. in Kraft gesetzt wurde, lohnte sich der Streit nicht mehr – beim nächsten Mal wieder!

Jurysitzung für den Thüringer Zukunftspreis

LSB-Präsident Peter Gösel und Landtagpräsidentin Birgit Diezel
LSB-Präsident Peter Gösel und Landtagpräsidentin Birgit Diezel waren ebenfalls in der Jury
Die Gewinner des Thüringer Zukunftspreises sind… Nein, natürlich bleibt die Überraschungseffekt noch bis zur Preisübergabe am 15.11.2012 erhalten – wir haben Stillschweigen vereinbart 🙂 Im Rahmen der 2. Thüringer Demografiekonferenz in der Erfurter Messe wird Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Preisträger ehren. Um die Preisträger zu ermitteln, tagte heute die Jury. Landtagspräsidentin Birgit Dietzel, Minister Christian Carius, LSB-Präsident Peter Gösel, der Präsident des Gemeinde- und Städtebundes Michael Brychcy, Liga-Geschäftsführer Hans-Otto Schwiefert und viele ander prominente Mitglieder hatte die Jury. 50 Bewerbungen waren eingegangen und daraus wurden bereits 12 in die engere Wahl genommen. Daraus haben wir nun heute die drei Preisträger ausgewählt. Zu würdigen sind aber alle eingegangenen Vorschläge. Der Demografische Wandel wird mit Hilfe von vielen kleineren und größeren Projekten bewältigt. Es waren Projekte dabei der Freiwilligen Feuerwehr, Großelterndienste, Wohnprojekte für Senioren, Ehrenamtsprojekte, Projekte zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und viele andere mehr. Sie alle werden öffentlich vorgestellt. Da ich gut die Hälfte der eingereichten Projekte bereits aus meiner Arbeit als Generationenbeauftragter kannte, fiel die Auswahl doppelt schwer. Vorab schon Glückwunsch allen Siegern und Platzierten!

KAS-Delegation in Erfurt

21 junge asiatische Politiker sind in dieser Woche in Thüringen zu Gast. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung nehmen sie am Deutschlandseminar “Moderne Parteienorganisationen und Kommunalpolitik in Deutschland” teil. Heute waren sie auf Einladung der Erfurter CDU-Stadtratsfraktion im Rathaus zu Gast. Neben den Erläuterungen zur Stadtgeschichte im Festsaal des Rathauses habe ich mit den Nachwuchspolitikern im Ratssitzungssaal über die aktuellen Themen der Kommunalpolitik in Erfurt diskutiert. Mit höchst unterschiedlichen Erfahrungen aus ihren Heimatländern waren die Gäste angereist. Kambotscha, Indonesien, Indien, Korea, Pakistan, Thailand, Philippinen und Myanmar sind ihre Heimatländer. In Myanmar (Burma) gibt es zwar 54 Millionen Einwohner – aber nur ganze drei Bürgermeister und auch die wurden nicht gewählt sondern von der Regierung ernannt, konnte ich heute erfahren. Neben den vielen Besuchspunkten und Gesprächen ist es für die künftigen Politikgestalter Asiens wichtig, sich zu vernetzen. Die KAS hilft dabei aktiv. Bilder vom Rathausbesuch