Blogeinträge

Lückenschluss – Evangelische Regelschule in Erfurt eröffnet

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Die ersten Schüler und das Team
Vor fast genau zwei Jahren war ich in der Lutherkirche dabei, als die Evangelische Grundschule eröffnet wurde. Da damals zwei Jahrgänge eingeschult wurden, sind nun die ersten Kinder vor dem Wechsel in das Gymnasium oder in die Regelschule. Mit der heutigen Eröffnung der Evangelischen Regelschule gibt es auch für die Kinder, die nicht auf das Evangelische Ratsgymnasium wechseln eine Option. Mit einem Festgottesdienst wurde die Gründung der Schule gefeiert. Minsterin Marion Walsmann, Staatssekretär Prof. Merten, die Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann und Oberbürgermeister Andreas Bausewein gehörten zu den Gästen. Der ehemalige Thüringer Justizminister und spätere Bundesverfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch vertrat den Stiftungsrat der Evabgelischen Schulstiftung. Gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen habe ich die Fahne der Stadträte hochgehalten.
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Der Blick aus den Schulräumen ist unschlagbar
Zunächst startet die Schule mit 16 Schülerinnen und Schülern und findet ihren Platz in den Räumen des Evangelischen Ratsgymnasiums. Dort starten ab kommender Woche auch 80 Gymnasiasten in den Schulalltag. Die Schulleiterin Rosemarie Lühmann kenn ich schon seit Kindertagen. Ich wünsche ihr und ihrem Team viel Erfolg, zufrieden Schüler und Eltern und maximale Lehrerfolge!

Die Bremer Stadtmusikanten bei den DomStufenFestspielen

Domstufen (7)Gestern Abend starteten die diesjährigen DomStufenFestspiele vor der wundervollen Kulisse von Dom und Severi mit der Zauberflöte. Auch in diesem Jahr gibt es aber als Bonus zu den Domstufenfestspielen Nachmittagsvorstellungen für die ganze Familie. Bereits vor einer Woche war die Uraufführung der Bremer Stadtmusikanten am 13. August. Noch bis zum 4. September gehen die Domstufenfestspiele 2011. Domstufen (15)Viele der Fans reservieren sich jetzt schon Karten für 2012 wenn die Lombarden zur Aufführung kommen werden. Für die Kinder steht dann Pipi Langstrumpf auf dem Programm. Meinem Sohn hat der Sommerferienabschluß gefallen, morgen startet das neue Schuljahr! Bilder von den Domstufen

70. Jahrestag der Vertreibung der Russlanddeutschen

sdc12561Der Festsaal im Erfurter Rathaus war heute mit vielen Besuchern gut gefüllt, die dort zwei Dinge taten. Sie waren gekommen, zu erinnern und nach vorn zu blicken. Gedacht wurde heute an die Gräuel, die vor 70 Jahren, am 28. August 1941 mit dem Erlass des Obersten Sowjets zur Übersiedlung der Deutschen, in der Sowjetunion ihren Ausgang nahmen.

Auf Geheiß Stalins wurden innerhalb von wenigen Wochen rund 1,2 Million Russlanddeutsche in Arbeitslager nach Osten deportiert, Familien auseinander gerissen, Hunderttausende getötet. Seit den 60er Jahren, nach dem Ende der Verbannung, eingeleitet durch einen Besuch von Bundeskanzler Konrad Adenauer in der damaligen Sowjetunion, sind viele der Überlebenden in die Bundesrepublik Deutschland übergesiedelt. Insgesamt sind es bis heute rund 2,34 Millionen.

Seit 1990 auch viele nach Erfurt und Thüringen. Innenminister Jörg Geibert wies darauf hin, dass 67.000 Deutsche hier Ihr in Thüringen neues Zuhause gefunden haben. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und die Erfurter Ortsgruppe kümmern sich um Ihre Belange. Und auch die Kommunal- und Landespolitik wird weiter das Mögliche dazu tun.

Nur insgesamt rund drei Prozent der Erfurter Bevölkerung haben ihre Wurzeln im Ausland. In Thüringen ist der Anteil noch geringer. Die Russlanddeutschen sind Deutsche, aber da sie einen großen Teil ihres Lebens nicht hier verbracht haben, gehören zu den denjenigen, die unser Leben und die kulturelle Vielfalt hier reicher machen.

Womit wir bei der Zukunft wären. Integration funktioniert nur als Miteinander. Vereine wie die Landsmannschaft helfen als Anlaufstelle für beide Seiten, diesen Weg gemeinsam zu beschreiten. Unsere Dankbarkeit für Ihren Beitrag und die Arbeit, die Frau Tamara Barabasch und ihre Ortsgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland so uneigennützig tun, ist sicher. Ich habe dies gerne heute mit meiner Teilnahme an der Gedenkveranstaltung für die CDU-Stadtratsfraktion bekundet.

Besuch aus Israel im Rathaus

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Im Festsaal des Rathauses
Die Thüringer Sportjugend hat derzeit Gäste aus Israel. Ich habe mich heute gefreut, die jungen Gäste im Erfurter Rathaus begrüßen zu können. Neben dem Festsaal habe ich ihnen den Ratssitzungssaal gezeigt und wir haben über die politische Situation hier und im Nahen Osten diskutiert. Seit 1992 fahre ich regelmäßig mit Jugendgruppen in das Heilige Land – gut, dass jetzt auch Gruppen wieder zu uns zu Besuch kommen und die Sportjugend den Austausch organisiert. Leider dominieren in den deutschen Medien immer noch eher die negativen Schlagzeilen und dies hält viele Menschen davon ab nach Israel zu reisen. Vor vielen Jahren haben wir aber auch schon erlebt, dass dies anders herum ähnlich ist. Vorfälle mit rechtsextremen Hintergrund in Deutschland werden in Israel aufmerksam registriert. ThSJ-Israel (5)Die Besuchsgruppe aus Israel war bei diesem Besuch allerdings aus einem anderen Grund kleiner. Das Attentat von Norwegen, hat auch in Israel Verunsicherung ausgelöstund einige der geplanten Reiseteilnehmer sind nicht mitgekommen. Für die Teilnehmer des Austauschprogramms, die trotzdem nach Erfurt gekommen sind, bot das Programm der Sportjugend die ganze Bandbreite. Das jüdische Leben in Erfurt einst und heute, den Besuch von Gedenkstätten, Gespräche mit deutschen Jugendlichen und ich auch Sport. Am Sonntag fährt die Besuchergruppe nach Jena zum Fußballspiel – allerdings nicht bei Carl-Zeiss sondern beim USV Jena, also ein Frauen-Fußball-Bundesligaspiel.

CDU bedauert angekündigten Rückzug von Air Berlin

Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat bedauert die plötzliche Ankündigung der Fluggesellschaft Air Berlin, sich gänzlich vom Standort Erfurt zurückzuziehen und sämtliche Flüge ab Flughafen Erfurt-Weimar zu streichen, obwohl der Flugbetrieb der Airline ab Erfurt bisher als ausgelastet gilt. Fraktionschef Michael Panse bekräftigt daher:

“Wir fordern den Thüringer Verkehrsminister auf, noch in dieser Woche Gespräche mit den Verantwortlichen der Airline aufzunehmen. Das Land muss ein ureigenes Interesse haben, den Flughafen Erfurt-Weimar in seiner Existenz und Perspektive zu erhalten. Daher sollte nichts unversucht bleiben, ein Umschwenken der Airline zu erzielen, sodass deren Flugverbindungen ab Erfurt-Weimar erhalten bleiben können. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt des Flughafenstandortes als solchen, sondern auch um die Frage, warum ein eigentlich ausgelasteter Flugbetrieb plötzlich dicht gemacht werden soll.“

Die zahlreichen direkten Verbindungen erfreuen sich nicht nur guter Beliebtheit bei den Reisenden aus Erfurt und Thüringen. Sie sind zudem Motor der Reise-Branche in der Region. Letztere zeigte sich über die plötzliche Ankündigung von Air Berlin schockiert. Michael Panse betont abschließend:

“Neben den Gesprächen des Landes Thüringen sollten außerdem Gespräche mit Tourismus- und Reiseanbietern gesucht werden, um Flüge und Flugangebote mit konkreten Hotel- und Reiseangeboten zu ergänzen. Auch dieser Auftrag kann sich nur an die Vertreter des Flughafens in Kooperation mit dem Thüringer Verkehrsministerium richten.” Laut Informationen des Flughafens Erfurt-Weimar ist Air Berlin der größte Anbieter von Ferienflügen. Durch die Ankündigung der Streichungen stünde man nun vor einer neuen Situation.

Ende der Sommerferien und Schulbeginn

Schulbeginn
Vor der Barfüßerschule
Die letzten Sommerferientage für meinen Sohn, werfen die Frage auf, wer mit seinen Sommerferien zufrieden war. Das wenig sommerliche Wetter macht in diesem Jahr den Rückblick schwierig. Camping in Prerow war eine Regenschlacht – aber wir sind Optimisten und haben für nächstes Jahr schon einmal gebucht. Die Motorradtour nach Kroatien habe ich schweren Herzens abgesagt – mein Freund der mitfahren wollte hat sich die Schulter verletzt. Gute Besserung, Fahrradfahren ist offensichtlich risikoreicher als Motorradfahren. Aber auch die Motorradtour läßt sich im nächsten Sommer nachholen. In den Herbstferien geht es dann aber dafür noch einmal mit dem jüngsten Sohn auf Tour an die Nordsee und für die Winterferien läuft die Planung für eine Israel-Reise. Also der Rückblick löst vor allem Vorfreude aus 🙂
Junge Union 1992
1992 in der Karthäuserstraße
In jedem Jahr am Ende der Sommerferien steht aber das gleiche Ritual. Seit 19 Jahren, also genau seit 1992, hängen wir in jedem Jahr Plakate zum bevorstehenden Schulbeginn auf. Ursprünglich von der Jungen Union Erfurt gestartet, kam die CDU dazu und seit vielen Jahren starten nun Antje Tillmann unsere Bundestagsabgeordnete, die Junge Union Erfurt und ich als Stadtrat diese Aktion gemeinsam. Meist am gleichen Lichtmast vor der Barfüßerkirche, aber schon mit mindesten fünf verschiedenen Plakatmotiven. Auch in diesem Jahr bitten wir Autofahrer zum Schulbeginn besonders Rücksicht zu nehmen. Mein ältester Sohn hat die Aktion schon mitgemacht, als er 1996 in die Schule kam, der mittlere als er 2008 eingeschult wurde und auch wenn der Jüngste in zwei Jahren eingeschult wird werden wir noch Schulbeginn-Plakate aufhängen!

Richtfest Mehrgenerationenwohnhaus in Eisenberg

mehrgenerationenhaus
Die Baustelle des Mehrgenerationenhauses in Eisenberg
Wenn ich mich in den zurückliegenden Monaten mit Mehrgenerationenhäusern beschäftigt habe, ging es in aller Regel um die 30 bestehenden Modellprojekte, die seit nun knapp fünf Jahren die Sozialstruktur in allen Kreisen in Thüringen bereichern. Deutschlandweit gibt es davon 500 und gerade in der letzten Woche endete das Antragsverfahren für das Folgeprojekt MGH II. Bei diesen Häusern handelt es sich allerdings entgegen der landläufigen Meinung nicht um Orte an denen mehrere Generationen unter einem Dach zusammen leben, sondern um Sozial- und Familienzentren mit einer offenen Angebotsstruktur. In Eisenberg wurde gestern hingegen Richtfest für ein Mehrgenerationen Wohnhaus gefeiert. Davon gibt es derzeit nur drei Modelle in Thüringen und so bin ich gerne nach Eisenberg gefahren, um mir ein Bild vom Konzept vor Ort zu machen. In einem Mehrfamilienhaus mitten in der Innenstadt sollen sechs Wohnungen alten- und behindertengerecht entstehenund darüber hinaus ein Wohnprojekt für junge alleinerziehende Mütter aus sozialen Projekten des Trägers. Die notwendige Investitionssumme von über einer halben Million Euro wird von der Stiftung Wendepunkt Alternative gemeinsam mit Partnern aufgebracht. Unterstützung erfährt das Projekt mit rund 100.000 Euro als eines von 30 Modellprojekten des Bundes. Die anderen in Thüringen angedachten Projekte des Mehrgenerationwohnens werden frei finanziert und in der Regel von den künftigen Bewohnern selbst getragen. Angesichts des demografischen Wandels sehe ich allerdings einen großen Bedarf für solche Projekte. Deshalb habe ich den Vertretern der Stiftung Frau Adelheid Bäger und Herrn Michael Frankenstein gestern versichert, dass ich ihr Projekt aufmerksam begleiten und falls möglich auch unterstützen werde. Bedauerlich finde ich, dass die auch in dieses Projekt einfließenden Mittel aus dem Bundesprogramm für den altersgerechten Umbau von Wohnungen der KfW in den Folgejahren nicht fortgeführt werden soll. Nach dem Entwurf des Bundeshaushalts 2012 hat die Bundesregierung dafür keine Mittel eingeplant. Ich hoffe dabei noch auf Änderungen bei der Beratung zum Haushalt.

Personelle Veränderungen

Verabschiedung vom Frau Rumpf im TMSFG
Verabschiedung vom Frau Rumpf im TMSFG
Während wir ab heute in der CDU-Fraktionsgeschäftstelle im Rathaus personell aufgerüstet haben und mit Christin Ballenberger und Stefan Schröder gleich zwei neue Mitarbeiter begrüßen konnten, war in meinem Büro im TMSFG sowohl Neuanfang, als auch Abschied angesagt. Elisabeth Rumpf hat ihr achtwöchiges Praktikum im Büro des Generationenbeauftragten beendet. Sie wird nun ihr Studium bei der Bundeswehr fortsetzen. Während ihres Praktikums hat sich Frau Rumpf vor allem mit der Struktur der Mehrgenerationenhäuser auseinandergesetzt, bevor sie nun wieder ins Biwak zieht.  Perspektivisch wird sie als Zugführerin in der benachbarten Kaserne Dienst tun und hoffentlich auch mal auf Besuch im TMSFG vorbei schauen. Am Freitag endete für die Mehrgenerationenhäuser, mit denen sie sich beschäftigt hat, die Bewerbungsfrist für das Folgeprogramm. 29 Anträge wurden dafür in Thüringen gestellt. Vielen der Häuser konnte ich mit meinem Büro bei der Antragstellung helfen sowie Gespräche mit den Verantwortlichen in den Kommunen führen. Viel Erfolg den Häuser jetzt im Bewilligungsverfahren!
Frau Ludwig und Frau Rumpf haben gut zusammen gearbeitet
Frau Ludwig und Frau Rumpf haben gut zusammen gearbeitet
Ab heute ist neu und regelmäßig in meinem Team im TMSFG auch Christoph Bender wieder da. Sein Sommerurlaub ist vorbei – leider weil Ostseeurlaub in diesem Jahr auch Urlaub ohne Sommer. Aber als Referent und stellv. Generationenbeauftragter ist er kurz vor der Sommerpause zu mir gewechselt und jetzt gehen wir wie in alten Zeiten wieder gemeinsam ans Werk. Mit Doreen Ludwig im Vorzimmer sind wir nun zu dritt. Eine Sachbearbeiterstelle wird in den nächsten Wochen noch dazu kommen – die Ausschreibung dafür endete letzte Woche.

Bewerbungsfrist für Anschlussprogramm zur Weiterförderung von Mehrgenerationenhäusern beendet

Generationenbeauftragter Michael Panse: „27 bestehende und zwei neue Projekte haben sich beworben“ Der Thüringer Beauftragte für das Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, hat mitgeteilt, dass sich 29 Träger und Einrichtungen aus ganz Thüringen für das am 1. Januar 2012 startende dreijährige Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II beworben haben. Michael Panse sagte dazu: „Ich bin froh darüber, dass sich allein 27 der derzeit bestehenden 30 Thüringer Mehrgenerationenhäuser und zwei neue Projektträger in Jena und Erfurt für das Folgeprojekt beworben haben. Lediglich drei bestehende Häuser in Meuselwitz, Zeulenroda-Triebes und Erfurt wollen nach Entscheidung ihrer Träger nicht in das Folgeprogramm gehen. Allerdings haben die Häuser in Meuselwitz und Zeulenroda-Triebes noch eine Bewilligung aus dem ersten Programm bis zum 31.Dezember 2012 und werden diesen Zeitraum für ihre Arbeit noch in Anspruch nehmen.“ Der Generationenbeauftragte begrüßt die Bereitschaft vieler Kommunen, die Arbeit ihrer Mehrgenerationenhäuser weiterhin mitzufinanzieren. „Erfreulicherweise bekennt sich die übergroße Mehrheit der Thüringer Kommunen zur Arbeit ihrer Mehrgenerationenhäuser. Die erfolgreiche Arbeit der Häuser und unsere gemeinsame Überzeugungsarbeit in den letzten Wochen tragen Früchte. Lediglich bei vier der 29 Anträge ist die kommunale Unterstützung nicht in der geforderten Höhe gegeben. Dies kann allerdings nun leider dazu führen, dass diese Häuser nicht weiter gefördert werden“, sagte Michael Panse. Die Mehrgenerationenhäuser werden in der kommenden Förderperiode vier Themenschwerpunkte bearbeiten. Nach den Erfahrungen des Generationenbeauftragten Michael Panse entsprechen die vom Bund vorgegebenen Punkte Alter und Pflege, Integration und Bildung, Haushaltsnahe Dienstleistungen sowie Freiwilligen Engagement den gesellschaftlichen Bedürfnissen. „Auch der demografische Wandel in Thüringen verlangt nach Antworten in der Sozialstruktur und den Angeboten vor Ort, insbesondere im ländlichen Raum. Das Europäische Jahr der Freiwilligen 2011 und das Europäische Jahr des aktiven Alterns 2012 haben bereits klar in diese Richtung orientiert“, sagte Michael Panse. In den kommenden Wochen wird der Bund in Abstimmung mit den Bundesländern entscheiden, welche Projekte im Folgeprogramm gefördert werden. „ Es ist noch nicht abschließend geklärt, wie der Bund mit den Häusern umgehen wird, wo zwei Häuser in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis bestehen bzw. weiter arbeiten wollen. Dies betrifft vier Landkreise und die kreisfreien Städte Weimar und Jena. Ursprünglich sollte es nur noch ein Haus pro Kreis geben. Ich werde aber in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe dafür eintreten, dass alle Thüringen Anträge, die den Anforderungen entsprechen, auch zum Zug kommen“, sagte Michael Panse. Hintergrund: Für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II stellt der Bund eine jährliche Förderung von 30.000 Euro für drei Jahre in Aussicht, wenn sich die Standortkommune zur Arbeit ihres Mehrgenerationenhauses bekennt und mit 10.000 Euro jährlich oder entsprechenden geltwerten Leistungen unterstützt. Für das Folgeprogramm Mehrgenerationenhäuser II endete am vergangenen Freitag die Antragsfrist. Derzeit gibt es in ganz Deutschland 500 Mehrgenerationenhäuser.

13. August 1961 – Mahnung und Gedenken

Gedenken Mauerbau
Mit der CDU Kreisvorsitzenden und Ministerin der Staatskanzlei Marion Walsmann
Zum heutigen 50. Jahrestag des Mauerbaus luden CDU-Kreisverband und CDU-Stadtratsfraktion zu einer Mahn- und Gedenkveranstaltung. Von 10 bis 12 Uhr waren trotz teilweise heftigem Regen etliche Mitglieder und Freunde der CDU Erfurt, unter anderem auch die Stasiunterlagenbeauftragte Hildigung Neubert, gekommen. Die zahlreichen Plakate und vor allem das 16 m lange Transparent erregten Aufmerksamkeit und es viele Passanten nutzten die Gelegenheit zum Gespräch. Das Transparent ist nun schon 15 Jahre als und war in den vergangenen Jahren stets am 13. August im Einsatz. Gedenken Mauerbau (17)Die ehemalige Landesvorsitzende der Jungen Union Thüringen Ute Karger, JU-Bundesvorstandmitglied Claudia Heber und unser ehemaliger Landesgeschäftsführer Michael Heber hatten mit mir das Transparent schon auf Autobahnbrücken in Eisenach und Hof sowie auf dem Marktplatz in Weimar und dem Fischmarkt antrollt. Ich habe mich daher gefreut, dass wir heute gemeinsam an diese Tradition anknüpfen konnten. Heute wehten die Fahnen im Freistaat Thüringen auf Halbmast und es gab zahlreiche Gedenk- und Mahnveranstaltungen. Wir haben unsere Mahnwache um 12 Uhr mit einer Schweigeminute beendet. Aber wir werden auch in den kommenden Jahren der Opfer von Mauer und Schießbefehl gedenken. Bilder von der Mahnwache