Blogeinträge

Weihnachtsspielzeug

Weihnachtsspielzeug
Weihnachtsspielzeug
Traditionell ist der zweite Weihnachtsfeiertag bei mir der Spielzeugtag. Vor und nach der Weihnachtsgans werden die neuen Spielzeuge ausprobiert und mit den Jungs die Spielzeuge der letzten Jahre reaktiviert. Die Carrera-Rennbahn ist inzwischen in den letzten 17 Jahren auf beachtliche 8m Länge mit diversem Zubehör angewachsen und steht ganzjährig einsatzbereit im Dachgeschoss. Der Coca-Cola-Truck fährt in jedem Jahr um den Weihnachtsbaum und bis heute ist ungeklärt, ob dies alles mehr Papa- oder Sohnspielzeug ist. Das Kinderzimmer ist großflächig mit Brio-Eisenbahnschienen bedeckt und aktuell sind alle Züge und Loks im Einsatz (mehr als in jedem Video von Thomas & seinen Freunden). In diesem Jahr ist ein ferngesteuerter Hubschrauber und für meinen Jüngsten natürlich eine Straßenbahn hinzugekommen. Ich habe mich heute sehr darüber gefreut, dass einmal alle drei Söhne zeitgleich da waren – das ist wie Weihnachten!

Weiße Weihnacht 2010

Klosterwinter (20)
Schneeballschlacht im Martinskloster
Ein Traum für alle Kinder. Seit fünf Wochen liegt in Erfurt durchgängig Schnee und am Heiligen Abend kam noch mal ein großer Berg hinzu. Für alle Erfurterinnen und Erfurter, die heute zur Mittagsgans zur Familie wollten oder einfach nur Freunde besuchen, wurde dies zur mehrfachen Herausforderung. Die Erfurter Verkehrsbetriebe hatten in der Nacht ihren Betrieb eingestellt. Keine Busse und Bahnen fuhren mehr. Weil nichts geräumt war steckten selbst Straßenbahnen auf der Strecke fest. Wer es wagte mit dem Auto loszufahren, war sein eigenes Räumfahrzeug und schob den Schnee mit der Schürze oder der Stoßstange. Dicker Pulverschnee erfreute aber die Kinder. Schlittenfahren und Schneeballschlachten werden auf der Ferienwunschliste weiter ganz oben stehen. Morgen Vormittag sollen auch erste Straßenbahnen wieder fahren. Nur für den Winterdienst sieht es nicht gut aus. Als ob die Situation nicht schon chaotisch genug wäre hat heute der Deutsche Beamtenbund bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen mit Streiks im Winterdienst gedroht. Ich bin ja neugierig was dann los ist… Fotos von der weißen Weihnacht im Martinskloster:

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und fröhliche Feiertage

Geburtskirche in Bethlehem
Geburtskirche in Bethlehem
Allen Freundinnen und Freunden wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und schöne Stunden im Kreis der Familien. Das Foto von einem Glasfenster in der Geburtskirche in Bethlehem habe ich vor über einem Jahr bei einem Besuch im Heiligen Land aufgenommen. Die vielen Bilder der Reisen nach Israel, die Weihnachtskrippe aus Jerusalem im Wohnzimmer und das Friedenslicht aus Bethlehem gehören für mich zum Heiligen Abend genauso wie das Krippenspiel in unserer Thomaskirche. Im zurückliegenden Jahr ist eine ganze Menge passiert. Vor genau einem Jahr stand bei mir die Reha-Kur in Bad Klosterlausnitz gerade bevor. Bis in den März hat es gedauert, bis gesundheitlich wieder alles OK war und vor einigen Wochen waren erst die letzten Abschlussuntersuchungen, die nun offiziell bestätigen, dass es keinerlei Beeinträchtigungen mehr gibt. Im Frühjahr haben unsere Mädels vom SWE Volley-Team eine sensationelle Saison abgeschlossen. Sie wurden Meister in der 2. Bundesliga, stiegen in die 1. Liga auf und wurden vor einigen Wochen Mannschaft des Jahres bei der Sportlerwahl. Viel Zeit und Arbeit haben wir in die Saisonvorbereitung gesteckt. Ich freue mich jetzt, dass es auch in der 1. Liga gut läuft. Pfingsten war ich mit Christiane und Jonas in Karlsbad und in Prag und feierten mit Tausenden Tschechen in der Prager Innenstadt auf dem Altstädter Ring den Eishockeyweltmeistertitel. Zum kalendarischen Sommerbeginn stand ich dann zwei Monate später mitten im Schnee auf dem Weg zur Thüringer Hütte in den Alpen in Österreich. Im Sommerurlaub ging es mit dem Zelt an die Ostsee und wir waren wieder einmal in Prerow. Am Ende des Sommers bin ich schließlich mit einem Freund zehn Tage mit den Motorrädern quer durch Kroatien und Bosnien getourt. Beruflich geht es nun seit dem 1. Oktober endlich weiter. Als Landesbeauftragter für das Zusammenleben der Generationen bearbeite ich genau die Themengebiete, welche mir liegen und für welche ich in den 10 Jahren zuvor schon im Landtag in der CDU-Fraktion Verantwortung tragen durfte. Aber auch kommunalpolitisch geht die Arbeit intensiv weiter. Seit dem Sommer habe ich den Vorsitz der CDU-Stadtratsfraktion übernommen. Gerade jetzt zu den Haushaltberatungen im Erfurter Stadtrat hängt da eine ganze Menge ehrenamtliche Arbeit dran. Aber es macht viel Spaß und dies ist das Wichtigste. Privat habe ich das Jahr genutzt, um einiges in Ordnung zu bringen und die Beziehungsfragen zu klären. Ich freue mich darauf, dies im nächsten Jahr auszubauen 🙂 Meine drei Söhne entwickeln sich alle prima. Der große hat eine feste Freundin, engagiert sich bei seiner Trommeltruppe und im Karneval und orientiert sich gerade mit seinem Ausbildungsberuf neu. Der mittlere Son geht jetzt in die dritte Klasse und macht seinen Eltern in der Schule viel Freude. Daneben tanzt er immernoch im Thüringer Folklore Ensemble. Der jüngste Sohn ist nun auch schon drei Jahre alt und wurde am Reformationstag in der Thomaskirche getauft. Die Weihnachtsfeiertage bieten aber nicht nur die Gelegenheit zurück zu blicken, sondern auch nach vorne in Erwartung des neuen Jahres. Viele Reisen werden hoffentlich wieder anstehen, Ende Januar geht es schon los mit einer Tour nach Bamako und Kati in Mali mitten in Afrika. Politisch stehen eine ganze Menge Herausforderungen im an, sportlich wollen wir den Klassenerhalt schaffen und für meine Kinder will ich mir mehr Zeit nehmen. Sportlich werde ich mich auch selber wieder etwas mehr fordern müssen. Squash, Badminton und Fitness kamen dieses Jahr etwas kurz und mit fortschreitenden Alter will man ja trotzdem fit bleiben 😉

Wertschätzung guter Arbeit – Die LINKEN unterstützten die Jüdisch-Israelischen Kulturtage 2010

18. Jüdisch-Israelische Kulturtage in Thüringen: Kulturen im Dialog: Israel und Europa

Seit Jahren veranstaltet der „Förderverein Alte & Kleine Synagoge Erfurt e.V.“ im November die Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen, die Juden und Nichtjuden zu einem interkulturellen Austausch einladen. In diesem Jahr konnte die hochbetagte Avital Ben-Chorin, eine Zeitzeugin des Deutsch-Israelischen Dialogs, in Thüringen begrüßt werden, wo sie mit vielen Menschen – insbesondere jungen – ins Gespräch kam. Frau Ben-Chorin konnte als 13jähriges Mädchen Mitte der 1930er Jahre nach Palästina emigrieren und dort dann die israelische Staatsgründung sowie die Entwicklung Israels erleben. Allerdings musste sie damals Deutschland ohne ihre Familie verlassen, die dann vollständig dem Holocaust zum Opfer fiel. Dennoch hat sie sich nach dem Krieg schon frühzeitig für eine Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen eingesetzt. Im Rahmen der Kulturtage hielt sie Vorträge in Jena, Weimar, Gera und Erfurt und nahm an Gedenkveranstaltungen in ihrer Heimatstadt Eisenach und in Erfurt teil.

Michael Panse, stellvertretender Vereinsvorsitzender des „Förderverein Alte & Kleine Synagoge Erfurt e.V.“ kommentiert: „Zur Realisierung eines solchen Projektes sind immer finanzielle Mittel notwendig, die ein kleiner Verein nicht allein schultern kann. Deshalb sei an dieser Stelle ausdrücklich allen Mittelgebern vom Freistaat, über verschiedenste Stiftungen bis zu Veranstaltungsstädten gedankt. Neben den zahlreichen Großsponsoren, die uns dankenswerter Weise seit Jahren begleiten und so die jährlichen Kulturtage erst möglichen machen, haben wir uns sehr gefreut, dass uns die ‚Alternative 54‘ mit ihrer finanziellen Unterstützung in Höhe von 500 Euro die gelungen Veranstaltung mit Avital Ben-Chorin ermöglichte. Ich danke ausdrücklich den beiden Landtagsabgeordneten Bodo Ramelow und André Blechschmidt für ihre rasche, unbürokratische Unterstützung.“

André Blechschmidt erklärte dazu bei der Scheckübergabe: „Die ‚Alternative 54‘  ist ein gemeinnütziger Verein, dem Landtagsabgeordnete angehören, die ihre Diätenerhöhungen in einen Topf spenden, aus dem dann soziale Projekte gefördert werden. Seit ihrer Gründung im Jahre 1995 hat diese Initiative mit über 680.000 Euro die verschiedensten Projekte unterstützt. Das Engagement weiterer Politiker bei der Alternative 54 ist ausdrücklich gewünscht.“

   

 

   

 

In der 1. Volleyballbundesliga gut angekommen!

SWE - Potsdam (51)Mit dem gestrigen 2. Sieg in der 1. Volleyballbundesliga ist diese Feststellung nun überfällig! Dazu gehört ein riesengroßes Lob an unsere Spielerinnen und das Trainerteam. Als vorfristiges Weihnachtsgeschenk hatten unsere Damen gestern ein klares 3:0 für die Fans und sich selbst arangiert. Gegen den SC Potsdam ging es gegen ein Team, welches bereits 3 Siege zu verbuchen hat und da war von Anbeginn klar, dass wir den Anschluß nicht verlieren durften. Insbesondere im 2. Satz legten unsere Mädels los wie die Feuerwehr. Über die Stationen 8:0 stand es schließlich gar 14:2 nach einer wahnsinnigen Aufschlagsserie von Christel Fröhlich (sie wurde gestern auch MVP – wertvollste Spielerin des Tages). Zwar wackelten die SWE-Damen auch im zweiten Satz hinten heraus noch etwas aber gewonnen wurde der Satz ebenso wie der darauffolgende dritte Satz. SWE - Potsdam (59)Die Weihnachtspause wird leider nur kurz sein. Bereits am 27. Dezember geht es zu einem schweren Auswärtsspiel nach Vilsbiburg zum deutschen Meister und am 2. Januar kommt mit Wiesbaden der Vizemeister. Wenn unsere Mädels aber so aufspielen, wie getsern können sie auch in den Spielen eine Überraschung landen. Das letzte halbe Jahr verging volleyballmäßig wie im Flug und wird sind gut da angekommen, wo wir hinwollten. Selbstverständlich gilt jetzt mehr denn je der Slogan, wir sind gekommen, um zu bleiben. Im Nächsten Jahr wollen wir in der neugebauten Riethhalle 1. Liga spielen, nicht umsonst ist der Hadabdruck von Jil Döhnert dort dauerhaft verewigt! Bei der Wahl der Thüringer Sportmannschaften des Jahres belegten unsere Damen gestern übrigens den 4. Platz – ein großer Erfolg, weil wir uns schon über die Nominierung riesig gefreut haben.

Unterstützung für den Förderverein Alte & Kleine Synagoge

Scheckübergabe für den Förderverein
Scheckübergabe für den Förderverein
Für den Förderverein “Alte & Kleine Synagoge” konnte ich heute als stellvertretender Vereinsvorsitzender einen Scheck über 500 Euro entgegen nehmen. Im Rahmen der Jüdisch-Israelischen Kulturtage hatte uns der Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringer Landtag Bodo Ramelow diese Unterstützung zugesagt und damit die Veranstaltung mit Avital Ben Chorin im Haus Dacheröden ermöglicht. Da er aber zur Zeit bei einer Kur weilt, übergab heute sein Fraktionskollege Andre Blechschmidt den Scheck im Namen der Alternative 54, einem Verein der 1995 von Abgeordneten der damaligen PDS im Thüringer Landtag gegründet wurde und durch monatliche Spenden von ihnen getragen wird. Vielen Dank für die Unterstützung! Es ist gut bei allen politischen Differenzen um Themen zu wissen, die man gemeinsam unterstützt. Bei der Veranstaltung mit Avital Ben Chorin im November sind Bodo Ramelow, Justizminister Holger Poppenhäger und ich sogar gemeinsam in einem Auto gekommen, allerdings ist das Foto von uns dreien “unter die Räder” gekommen.  Wenn es um die Unterstützung für Israel und die jüdische Geschichte geht, bin ich sehr froh über jeden Politiker der klar Farbe bekennt. Und beim vielen Themen die mit Sport in der Landeshauptstadt zu tun haben, bin ich mir auch mit dem Fraktionsvorsitzenen der Linken Andre Blechschmidt einig. Also nicht immer geht es in der Politik nur gegeneinander. Auch darauf kann und soll man auch einmal hinweisen und dies nicht nur in der Weihnachtszeit.

Oberbürgermeister-Kandidatensuche in Gera und Erfurt

Oberbürgermeistersuche per Anzeige
Oberbürgermeistersuche per Anzeige
Bei der heutigen Kreisvorstandssitzung der CDU Erfurt haben wir auch über anstehende Aufgaben für das kommende Jahr diskutiert. Wahlen stehen nicht an (zumindest sind keine geplant). Der Haushalt der Stadt Erfurt wird wohl mit unserer Zustimmung oder auch gegen unsere Stimmen im Januar für die Jahre 2011 und 2012 beschlossen. Dieser Haushalt wird gleich als Doppelhaushalt beschlossen und unser Oberbürgermeister und die SPD-Fraktion haben sich natürlich was dabei gedacht. Im Jahr 2012 und auch kurz davor möchte man nach Möglichkeit keine unliebsame Haushaltsdiskussion haben. Da wird gerne billigend in Kauf genommen, dass die gegenwärtigen Ein- und Ausgaben keinerlei Planungssicherheit bieten und der Haushaltsentwurf mit beträchtlichen Unsicherheiten gespickt ist. Wir werden als CDU Stadtratsfraktion diese Defizite aufzeigen. Für den CDU Kreisverband stellt sich im kommenden Jahr auch die Kandidatensuche für einen geeigneten Oberbürgermeister. Im Gegensatz zu den Linken gibt es bei uns keine Diskussionen eventuell auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten zu verzichten. Bei den Erfurter Linken wird dies ganz anders diskutiert. Seit der Mitgliederversammlung der Linken wird dort lebhaft um für und wider einer Koalition gestritten. Befürworter einer solchen Koalition wie der ehemalige Bundestagsabgeordnete Frank Spieth machen die Ausrichtung klar. “Darüber hinaus müssen alle personalpolitischen Entscheidung in einem nicht öffentlichen Vertrag geregelt sein.” schreibt er in der linken Postille “Linke Depesche” im September und meint damit augenscheinlich ein Verzichtsgeschäft auf eine OB-Kandidatur im Tauschgeschäft zur Beigeordnetenwahl. Die Erfurter CDU wird zur Oberbürgermeisterwahl 2012 ganz sicher mit einer eigenen Kandidatin oder einem eigenen Kandidaten antreten, um deutlich zu machen, dass es Alternativen zur derzeitigen Rathausführung gibt. Wir haben glücklicherweise mehrere geeignete Bewerber und brauchen dazu nicht den Weg der Geraer FDP zu wählen. Ich habe keine Ahnung ob es besonders originell sein sollte, aber die FDP Gera sucht einen Oberbürgeremeister per Zeitungsanzeige. In der FAZ annoncierten sie Ende November dazu und suchten aber erst gar keinen Kandidaten, sondern gemäß liberalem Selbstverständnis gleich den OB. Verwundern tut dabei lediglich der Umstand, dass die Ausschreibung keinerlei Qualifikation vorgab 😉 Ob es tatsächlich Bewerbungen auf diese Anzeige gab ist nicht bekannt, aber immerhin haben sich die Liberalen in Gera den PR-Gag eine vierstellige Euro-Summe kosten lassen.

Vollgepacktes Wochenendprogramm

Rodeln im Thomaspark
Rodeln im Thomaspark
Heute Abend endete der sportliche Teil des Wochenendes erfolgreich. Die Black Dragons schenken ihren Fans einen Sieg zu Weihnachten. Nach der Niederlagenserie tat dies der Zuschauerseele gut, zumal der Sieg hoch verdient war. Im 1. Drittel begann das Spiel schnell und mit offenen Schlagabtausch. 1:1 stand es leistungsgerecht. Im zweiten Drittel legte Erfurt mit einem Tor vor und im dritten Drittel wurde es dann Torreich und auch ruppig. Bei der 5:2 Führung brannten bei den Hauptstädtern gleich mehrere Sicherungen durch. Strafzeiten und eine Spieldauer waren die Folge. Der Sieg mit 6:3 ging am Ende in Ordnung. Zuvor hatte ich mich einmal wieder zu eigenen Aktivitäten in den Sportpark aufgerafft. In diesem Jahr fällt die Bilanz der eigenen sportlichen Aktivitäten durchwachsen aus. Im Fitnessstudio habe ich das Soll-Ziel von 1-2 Mal je Woche deutlich verfehlt und mit Squash- und Badmintonspieleinheiten liege ich auch zurück. Für das nächste Jahr stehen verstärkte Sportaktivitäten weit oben auf der Liste der Vorsätze.  Mit meinen Jungs beim Rodeln ist die größte sportliche Aktivität auch meist das Hochziehen der Schlitten den Berg hoch. Aber das macht allen Beteiligten Spaß und es ist ja auch schon lange her, dass nahezu der ganze Dezember dazu geeignet war mitten in Erfurt Wintersport zu betreiben. Mal sehen wie lange es noch anhält, bis Weihnachten sollte es auf alle Fälle aber sein.
Modelleisenbahn in Erfurt
Modelleisenbahn in Erfurt
Für die diesjährige Adventszeit zu Ende ist die Modellbahnausstellung der Erfurter Eisenbahnfreunde. Jedes Jahr vom 1. bis 4. Advent zeigen die Modellbauer ihre große Bahn zu Begeisterung für Kinder und Eltern. Ganz viel zu entdecken gibt es dabei. Versteckt hinter einem Eisenbahnerhaus auch nichtjugendfreie Szenen. Wenn man sie findet 😉 Bilder der Modellausstellung

Gute Perspektiven für die MGH´s

MGH Kindelbrück
Das Mehrgenerationenhaus in Kindelbrück
Die Mehrgenerationenhäuser gibt es jetzt schon mehr als vier Jahren. Beim Start im Herbst 2006 überwog bei vielen Kommunen und auch bei den Ländern die Skepsis, ob es gelingen würde dieses Modellprojekt zu verstetigen. Mit einer Festbetragsbundesfinanzierung von 40.000 Euro jährlich entstanden 2006 die ersten vier Thüringer Mehrgenerationenhäuser und es folgten noch 26 weitere. Insgesamt gibt es bundesweit jetzt 500, aber die Förderperiode endet für die ersten im Herbst 2011. Seit einigen Wochen wird daher nach Fortführungsmöglichkeiten gesucht. Klar war immer, dass der Bund daraus keine Dauerfinanzierung machen würde, schließlich handelt es sich bei den Aufgaben der MGH´s um Aufgaben der kommunalen Daseinsfürsorge. Klar war auch, dass das Land nicht automatisch einsteigen würde, schließlich waren die Länder weder bei der Etablierung, noch bei der fachlichen Begleitung beteiligt. Bei den Kommunen hingegen ist oftmals die finanzielle Situation so, dass zusätzliche freiwillige Leistungen nicht geschultert werden können. In den letzten Wochen habe ich einige Mehrgenerationenhäuser besucht und mit den Trägern gesprochen. Ende November fand eine Beratung im zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Trägern statt. Seit dieser Woche besteht nun Klarheit, dass es für die MGH´s weitergehen wird. Der Bund legt ein Folgeprogramm auf und wird gemeinsam mit den Kommunen für drei Jahre eine ähnliche Fördersumme schultern. Mit den Vertretern des PARITÄTISCHEN Thüringen habe ich heute Mittag die aktuelle Entwicklung besprochen und ihnen Unterstützung zugesagt. Im Januar werde ich an drei Tagen noch einmal insgesamt sieben der Thüringer Mehrgenerationenhäuser besuchen. Ende Januar wird der Bund erneut mit den Ländern beraten und im Februar werde ich beim Netzwerk der Thüringer MGH´s zu Gast sein. Im zweiten Quartal werde ich dann gemeinsam mit dem PARITÄTISCHEN Thüringen eine Fachtagung in Erfurt organisieren, um die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser breiter bekannt zu machen und für Unterstützung werben. Gut, dass wir in dem Bereich noch vor Weihnachten noch ein ganzes Stück voran gekommen sind! Liste der Thüringer Mehrgenerationenhäuser Pressemitteilung zu den MGH´s

Bund fördert weiterhin Mehrgenerationenhäuser

Generationenbeauftragter Michael Panse: „Planungssicherheit für die Mehrgenerationenhäuser im Freistaat“ Der Thüringer Landesbeauftragte für das Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, hat das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) angekündigte Folgeprogramm für die Mehrgenerationenhäuser ausdrücklich begrüßt. In einem Gespräch mit Vertretern des PARITÄTISCHEN Thüringen, der als Dachverband acht der Träger von Thüringer Mehrgenerationenhäusern vertritt, erörterte Panse am Mittag die Perspektiven für die Einrichtungen. Michael Panse sagte im Anschluss: „Bei zahlreichen Besuchen und Gesprächen in den Thüringer Mehrgenerationenhäusern habe ich mich in den vergangenen Wochen von den vielfältigen Angeboten vor Ort überzeugen können. Es wäre schade gewesen, wenn diese hätten schließen müssen. Deshalb hat Thüringen den Bund wiederholt aufgefordert, sich nicht aus der finanziellen Verantwortung zu stehlen. Ich bin froh, dass mit dem jetzt vorgestellten Programm für die Einrichtungen im Freistaat Planungssicherheit besteht. Die Mehrgenerationenhäuser erhalten somit die Chance, ihre Arbeit zu verstetigen.“ Schwerpunkte des neuen Programms werden die Bereiche „Integration und Bildung“ „Alter und Pflege“ sein. Darüber hinaus soll das Augenmerk auf das „Freiwillige Engagement“ und damit auf eine enge Kooperation mit Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros gelegt werden. Michael Panse sagte: „Die Mehrgenerationenhäuser sind ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur auf kommunaler Ebene geworden. Erreicht werden muss daher mit dem neuen Programm auch eine noch stärkere Unterstützung der Kommunen für die Mehrgenerationenhäuser und eine anteilige Mitfinanzierung. Im Januar 2011 werden Gespräche zwischen dem Bund, den Ländern und den Kommunen geführt, um auch über die Laufzeit des Folgeprogramms hinaus eine dauerhafte Verankerung in lokale Infrastrukturen zu erreichen.“ Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser des Bundes war während der Regierungszeit von CDU/CSU und SPD im Herbst 2006 aufgelegt worden. Bis zum Beginn des Jahres 2008 wurden deutschlandweit insgesamt 500 Mehrgenerationenhäuser etabliert. In Thüringen gibt es 30 Mehrgenerationenhäuser flächendeckend in allen kreisfreien Städten und Landkreisen. Die ursprüngliche Förderperiode war zunächst auf fünf Jahre begrenzt. Mit dem planmäßigen Auslaufen des Bundesprogramms wäre auch die Förderung für einige der Thüringer Mehrgenerationenhäuser im Jahr 2011 zu Ende gegangen. Die Länder und die Bundestagsfraktionen der SPD und der CDU/CSU hatten in den letzten Wochen nachdrücklich ein Folgeprogramm eingefordert. Mit Erfolg, denn das Bundesfamilienministerium sichert jetzt eine dreijährige Förderung für das Folgeprogramm, welches am 1.1.2012 startet, zu.