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Der längste Zapfen der Stadt…

Tauwetter (2)
Der längste Zapfen der Stadt...
Fünf Grad Plus, Tauwetter in Erfurt. Nun drohen Dachlawinen und herunterstürzende Eiszapfen. Unser Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) rät den Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt und Hausbesitzern in der Innenstadt vorsorglich, die Gehwege abzusperren, Eiszapfen mit Besenstielen abzuschlagen oder die Feuerwehr zu holen. So weit, so schön. Der längste Zapfen der Stadt hängt aber am Erfurter Rathaus. Wahrscheinlich wird er sich irgendwann nach unten bewegen, hoffentlich passiert niemanden etwas dabei! Im Innenhof des Rathauses ist zumindest der Dienstwagen des OB und sein privater Skoda geparkt. Mein Vorschlag wäre vorsorglich an den Oberbürgermeister, seine Bürgermeisterin mit einem Besenstiel auf Rundflug zu schicken. Wir werden uns das Ergebnis ansehen. Wenn sie schon mal unterwegs ist, unterhalb des Eiszapfens ist der Raucherfreibereich der Rathausmitarbeiter und der Besucher des si-ju 😉

Rathaus
Rathaus Erfurt

Schnee und Eis bedrohen die Dächer kommunaler Gebäude

Michael Panse, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat, fürchtet zusätzliche Kosten durch Folgeschäden der Schnee- und Eislasten für Gebäude in kommunaler Trägerschaft. Die CDU Fraktion weist darauf hin, dass es zwar richtig sei, Gebäude, deren Dächer durch Schnee stark belastet sind, zu sperren, allerdings müsse im zweiten Schritt auch der Schnee beseitigt werden.

Bereits zwischen Weihnachten und Neujahr hat die Stadt Erfurt Sporthallen, den Jugendclub in Stotternheim  und andere Einrichtungen gesperrt. Zu Beginn der Woche waren zudem mindestens zwei Kindertageseinrichtung von erheblichen Schneelasten auf dem Dach bedroht. Michael Panse fordert vom Oberbürgermeister nun eine Aufstellung der Schäden durch Schnee und Eis an kommunalen Gebäuden.

Besonders heikel wird die Sache, wenn es sich um Schäden an Gebäuden handelt, die die Stadt Erfurt zwar nutzt und bewirtschaftet, aber die ihr nicht gehören. So etwa die Sporthalle des Erfurter Sportgymnasiums, die sich in Trägerschaft des Freistaates Thüringen befindet. Hier taute in den letzten Tagen der Schnee auf dem Dach und die Übermengen an Schmelzwasser fanden einen Weg in das Innere der Halle. Weitere Schäden sind nicht ausgeschlossen, ungeklärt ist wer wann die Wasserschäden beseitigt und wer die Kosten trägt. Michael Panse dazu:

“Die Stadtverwaltung spielt hier gefährlich auf Zeit und hofft auf Tauwetter! Das Sperren der Gebäude war richtig und im Sinne der Nutzer. Jedoch hat niemand daran gedacht, was passiert, wenn Schnee und Eis schmelzen. Der angekündigte Regen der nächsten Tage wird zu zusätzlichen Problemen führen. Private Unternehmen können sich so etwas nicht leisten. Prominenteste Beispiele sind IKEA und die Milchwerke. Sie und auch andere private Unternehmen haben schnell gehandelt und den Schnee von Ihren Dächern entfernt oder entfernen lassen. Der Stadt Erfurt kann das Versäumnis, den Schnee auch auf den Dächern zu frühzeitig zu räumen, nun möglicherweise teuer zu stehen kommen.“

Hilfe für Familien und Alleinerziehende in der Saalestadt Jena

Stefanie Frommann mit dem Bild vom Besuch Horst Köhlers
Stefanie Frommann mit dem Bild vom Besuch Horst Köhlers
Auf eine beeindruckende Bilanz kann das Jenaer Zentrum für Familie und Alleinerziehende e.V. verweisen. Beim heutigen Besuch in der Saalestadt konnte ich mich davon überzeugen und zugleich mit den Vertretern vor Ort Zukunftsperspektiven diskutieren. Die Geschäftsführerin des Vereins Stefanie Frommann erläuterte die Aufgaben des Zentrums welches sich an Eltern, Mütter, Väter und Kinder mit Unterstützungsangeboten wendet. Die beiden Kindertagesstätten Saaleknirpse und Kinderschirm gehören ebenso dazu wie der Kinder- und Jugendschutzdienst und die Schwangerschafts- und Konfliktberatungsstelle. Angebote der Elternschule, Pekip-Kurse und viele andere Kurse werden im Vereinszentrum in der Dornburger Straße vorgehalten. In Jena gibt es ebenso wie in vielen anderen Großstädten besonders viele Alleinerziehende, deshalb wendet sich der Verein mit seinen Angeboten speziell an junge alleinerziehende Mütter und Väter. Neben der Kita Kinderschirm im Haus der Geschäftsstelle, gibt es dort Spielzimmer und eine stundenweise Betreuungsmöglichkeit. Die umfänglichen Erfahrungen in der Arbeit mit Familien hat der Verein bei der Gründung des “Jenaer Bündnis für Familie” 2006 eingebracht und ist jetzt als Koordinierungsstelle Dreh- und Angelpunkt für die weitere Arbeit. 52 Partner arbeiten in diesem Bündnis mit. Bereits seit 1996 entwickelt der Verein Möglichkeiten der flexiblen Kinderbetreuung. Darüber hinaus ist der Verein Ansprechpartner für viele Unternehmen der Region. Jenoptic hat mit der Betriebskita bereits vor Jahren mit dem Verein einen thüringenweit beachteten Akzent gesetzt.  Selbst Bundespräsident Horst Köhler hat sich bereits bei einem Besuch im Familienzentrum in Jena über die Arbeit informiert. Auch in diesem Sommer ist wieder gemeinsam mit der Stadt Jena eine Woche der Generationen mit vielen Veranstaltungen geplant. Ich werde sicher nicht erst dann wieder vor Ort sein und die Arbeit gerne unterstützen.

CDU-Fraktion legt Antrag für den Winterdienst vor

Für die kommende Stadtratssitzung am 19. Januar 2011 bringt die CDU-Fraktion unter anderem einen Antrag zur Verbesserung des Winterdienstes ein. Darüber hinaus sollen die Finanzmittel für den Winterdienst bei der Beschlussfassung des Haushalts 2011/2012 aufgestockt werden. Mit mehreren Stadtratsanfragen will die CDU-Fraktion zudem in Erfahrung bringen, wie sich die Unfallzahlen seit Winterbeginn entwickelt haben, wie es zum vollständigen Zusammenbruch des Personennahverkehrs kommen konnte und wie der Gefährdungslage bei öffentlichen Gebäuden, wie Sporthallen, Kitas und Schulen begegnet wird. CDU-Fraktionsvorsizender Michael Panse erläutert dazu: “Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Stadt Erfurt nur unzureichend auf extreme Witterungslagen vorbereitet ist. Die berechtigte Verärgerung der Erfurterinnen und Erfurter und der Besucher der Landeshauptstadt erfordert hier kurzfristige Verbesserungen in der Organisationsstruktur und beim Krisenmanagement. Erhebliche Schwierigkeiten wird es wohl auch in den nächsten Tagen beim Wechsel von Tauwetter und Kälte sowie daraus resultierend mit Nässe und Glatteis geben, weil der Schnee nur unzureichend aus der Stadt geräumt wurde. Mit unseren Anträgen im Stadtrat sollen den Ankündigungen auch Taten folgen und die Organisation des Winterdienstes optimiert, flexibel gestaltet und für die Zukunft deutlich verbessert werden kann.” Antrag der CDU zum Winterdienst:

Ankündigungsrhetorik hilft nicht – Entscheidungen müssen getroffen werden

Unfälle und Schneeberge prägen seit Wochen das Straßenbild
Unfälle und Schneeberge prägen seit Wochen das Straßenbild
Bereits in der vergangenen Woche zeichnete sich sich ab, dass die Probleme auf den Straßen und Wegen der Stadt mit Eis und Schnee nicht nur die Bürger berechtigt aufregen, sonder auch nur Vorboten weiterer Probleme sind. Ebenso wenig wie die Nebenstraßen und Gehwege wurden in den letzten Wochen die Dächer von den Schnee- und Eislasten befreit. Inzwischen haben sich dank dieser Praxis des Abwartens Dachlasten von 65 Kilogramm pro Quatratmeter angesammelt. In der vergangenen Woche wurden deshalb bereits Schulsporthallen, die Jugendeinrichtung in Stotternheim, die Eishalle und eine Kita gesperrt. Gestern schlug die Leiterin der nächsten Kita Alarm, weil sich das Dach durchbiegt. Aber dort handelt es sich wohl “nur” um bauliche Probleme resultierend aus dem Alter der Einrichtung. Es bleiben also Eis und Schnee auf den Dächern und wenn jetzt Regenfälle hinzukommen wächst die Last weiter. Eine Lösung für dieses Problem können weder Gebäudeverwaltung noch Oberbürgermeister anbieten. Andreas Bausewein erklärte heute in der TA “Die Schulsporthallen bleiben weiter gesperrt – da gehen wir auf Nummer Sicher.”. Das ist jedoch nur eine halbe Antwort auf die Frage wie in der Stadt mit kommunalem Eigentum umgegangen wird. Natürlich ist es selbstverständlich, dass keine Menschenleben gefärdet werden dürfen. Aber mit einer Sperrung der Hallen nun abzuwarten, ob oder ob nicht ein Dach einbricht ist verantwortungslos. Die Kosten einer Räumung des Dachs gegen Dachschäden (die an den ersten Hallen bereits bestehen) kann man wohl kaum miteinander verrechnen. Auf die Beantwortung einer Stadtratsanfrage von mir hierzu, bin ich sehr gespannt.
So hat es auf den Dächern angefangen...
So hat es auf den Dächern angefangen...
Für die nächste Stadtratssitzung werden wir, die CDU Fraktion, einen Antrag zur Verbesserung des Winterdienstes einbringen. Daneben haben wir beschlossen einen Haushaltsantrag zur Aufstockung der Finanzmittel für den Winterdienst zu stellen und wir haben mit derzeit fünf Stadtratsanfragen zum Winterdienst die drängenden Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Erfurt aufgegriffen. Ich kann mich noch gut an die Beschwichtigungsversuche von SPD, Linken und Grünen bei der letzten Stadtratssitzung erinnern. Zum Glück sind die Zitate (“Es ist halt Winter”) nachlesbar. Am 22.12. erklärte OB Bausewein (SPD) in der TA die Winterdienstkosten sähe er “gedeckt”. Seine Stellvertreterin  Tamara Thierbach (Linke) erklärte nachdem Erfurt über Weihnachten im Schneechaos versunken war am 27.12. im MDR-Interview man habe die Sache im Griff. Schönwetterreden und Ankündigungsrhetorik von unserer Verwaltungsspitze werden die Stadt Erfurt nicht über den “Winter bringen”. Es wird allerhöchste Zeit, dass Taten folgen!

Angrillen 2011

Die ersten Bratwürste des Jahres
Die ersten Bratwürste des Jahres
Die Grillsaison 2011 ist eröffnet! Wie sich das in Thüringen gehört, startet die neue Grillsaison frühstmöglich und war ist im Jahr 2011 der heutige 2. Januar. Mitten im Schnee haben wir uns mit den Mitbewohnern des Martinsklosters zu Angrillen und gemeinsamen Glühweinumtrunk getroffen. Die ersten 4o Thüringer Rostbratwürste und zahlreiche Tassen Glühwein mit guten Gesprächen zum Jahresbeginn – so kann das Jahr 2011 nur ien erfolgreiches werden! Am Vormittag hatte ich aber schon die Voraussetzung dafür getroffen, schließlich gehört zu den guten Vorsätzen des Jahres, dass jede Bratwurst erst verdient sein will. Ein Badmintonspiel mit meinem ältesten Sohn und eine anschließende Stunde Fitnesstraining sorgten für die vorsorgliche Kalorienverbrennung.

Happy New Year!

Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein gutes, friedliches und freudvolles neues Jahr. Jedem der am zu Ende gehenden Jahr kritische Anmerkungen hat wünsche ich, dass er sie in der Silvesternach mit einem lauten Knall hinter sich lässt und auf ein erfolgreicheres Jahr 2011 hoffen kann. Wie bein vielen anderen auch fällt meine Jahresbilanz 2010 durchwachsen aus – oder um es klarer zu sagen: mit Steigerungspotential für 2011. Glücklich bin ich darüber, dass gesundheitlich wieder alles in Ordnung ist. Alle ärztlichen Behandlungen und Untersuchungen sind erfolgreich beendet und ich fühle mich wieder richtig gut. Beruflich ist seit dem 1. Oktober wieder alles im Lot. Mein neuer Job als Landesbeauftragter für das Zusammenleben der Generationen, macht mir viel Freude und bietet auch viel Entfaltungspotential. Die Wahl zum Fraktionsvorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion im August war ein großer Vertrauensbeweiss und bedeutet eine neue Herausforderung. Gleiches gilt im Amt als Präsident unseres SWE Volley-Teams. Die Mädels haben eine tolle Saison in der 2. Liga gespielt, wurde mit 46:2 Punkten Meister und stiegen in die Eliteliga auf. Dort wollen wir uns 2011 festsetzen. Viel Erfolg unseren Mädels dabei, ich werde möglichst bei allen Heimspielen und bei einigen Auswärtsspielen am Spielfeldrand stehen und sie anfeuern. Verbesserungswürdig ist im nächsten Jahr auf alle Fälle Vieles im privaten Umfeld. Für meine drei Söhne werde ich mir mehr Zeit nehmen und regelmäßiger da sein. Berufliche Herausforderungen, Kommunalpolitik und Ehrenämter in Vereinen dürfen kein Argument sein, die Familie zu vernachlässigen. Und vieles lässt sich auch verbinden. Jonas geht mit Begeisterung mit zu den Eishockey-, Fußball- und Volleyballspielen. Er und auch sein Bruder Maximilian sind nicht nur passiv sportbegeistert sondern wollen auch gemeinsam mit Papa Sport treiben und Motorrad fahren – da habe ich mir einiges vorgenommen. Für den jüngsten Sohnemann Julian ist das mit seinen drei Jahren noch etwas Zukunftsmusik. Aber mit ihm alles zu entdecken, was seine Leidenschaft ist (u.a. Eisenbahnen) habe ich fest geplant. Gute Vorsätze sind dafür da, sofort damit zu beginnen sie umzusetzen – also los geht es, auf ein erfolgreiches 2011!

Spielabsage SWE Volley-Team – Wiesbaden

Auf Grund der Sperrung der Dreifelderhalle am Sportgymnasium bis einschließlich 2. Januar 2011 fällt die Partie der 1. Volleyball-Bundesliga der Damen SWE Volley-Team gegen 1. VC Wiesbaden am 2. Januar um 16:00 Uhr aus. Auf dem Dach liegen 45cm Schnee und durch den Eigentümer, das Kultusministerium Thüringen, wurden aus Sicherheitsgründen Trainings- und Wettspielbetrieb untersagt. Ein neuer Termin wird nach Abstimmung mit der DVL und dem VC Wiesbaden bekannt gegeben. Vereinspräsident Michael Panse erklärt dazu:

“Ich finde die Absage höchst bedauerlich, weil damit der Spielrhythmus des Teams gestört wird und auch der Trainingsbetrieb zwischen den Feiertagen nicht stattfinden kann. Allerdings muss die Sicherheit der Teams und der Zuschauer höchste Priorität haben. Es ist ärgerlich, dass es keinen Krisenplan zu Beräumung der Sporthallendächer gibt und uns eine selbst organisierte Beräumung des Dachs aus Sicherheitsgründen nicht gestattet ist.

Ich erwarte seitens der Verantwortlichen einen Lösungsplan bis zum Beginn der kommenden Woche. Am 3.1. soll schließlich wieder der Schulsport und Trainingsbetrieb starten und die Erfüllung der Hoffung, dass sich der Schnee in den nächsten Tagen in Wasser löst, ist eher unwahrscheinlich. Die Sporthalle befindet sich in Trägerschaft des Landes. Die Erwartung seitens des Landesbauamtes, das der Schulleiter oder die Nutzer der Halle entsprechende Technik organisieren und finanzieren halte ich für fragwürdig. Eine Aufrechnung mit möglichen Schäden am Dach durch die Schneelast macht deutlich, dass hier der Eigentümer, und das ist das Land, in der Pflicht ist zu handeln.”

Die Schneeprobleme verlagern sich von der Straße auf die Dächer

Das Dach der Halle am Sportgymnasium
Das Dach der Halle am Sportgymnasium
Nachdem nun einige Tage kein neuer Schnee auf die Stadt Erfurt gefallen ist, werden nun mit schwerer Technik zumindest die Hauptstraßen geräumt. Gestern Abend war die alte Traditionsbahn der Erfurter Verkehrsbetriebe sogar 22.30 Uhr noch am Brühler Garten aktiv, um bis heute Vormittag zumindest bis zur Messe durchzudringen. Für den Ringelberg, den Steiger und die Strecke nach Bindersleben sieht es hingegen weiter schlecht aus. Der Ringelberg wird wohl in diesem Jahr gar nicht mehr per Bahn erreichbar sein. Überall wo schwere Räumtechnik den Schnee beiseite schiebt offenbaren sich die nächstfolgenden Probleme. Löcher, die im Frühjahr locker einen Smart schlucken, machen keine Vorfreude auf die weit entfernte Motorradsaison. Die Stadteinfahrt der B4 wird wohl postwendend erhebliche Geschwindigkeitsbeschränkungen “fangen”.
Der Nostalgiezug der EVAG im Einsatz
Der Nostalgiezug der EVAG im Einsatz
Ausgesprochen unerfreulich ist die Situation auf den Dächern der Stadt. Insbesondere auf den großen Hallen wie den Einkaufsdächern rächen sich jetzt die Flachdächer und dass der Schnee ersteinmal liegen blieb. Dazu gehören leider auch alle Sporthallen, kommunale und private ebenso wie leider auch die Halle am landeseigenen Sportgymnasium. Frisch gefallener Schnee ist relativ leicht. Angetauter und wieder gefrorener Schnee ist hingegen ab 40cm ein großes Sicherheitsproblem. Folge: alle Sporthallen gesperrt! Im Sportpark am Johannesplatz bin ich gestern ergebnislos davon gefahren und heute mussten wir das 1. Bundesligaspiel unserer Damen vom SWE Volley-Team gegen den Vizemeister Wiesbaden am Sonntag absagen. Auf der nur knapp über der Erdoberfläche liegenden Halle liegen derzeit 45cm Schnee.
Stauffenbergallee - es geht voran
Stauffenbergallee - es geht voran
Das Land ist zwar Eigentümer, sieht sich aber nicht imstande den Schnee kurzfristig zu entfernen. Wir als Verein dürfen es aus Versicherungsgründen nicht und das Sportgymnasium als Nutzer müsste extra Technik anfordern und bezahlen – Geld ist dazu nicht da. Also bleibt die Halle ersteinmal bis Montag gesperrt. Natürlich geht auch für uns die Sicherheit unserer Spielerinnen und der Zuschauer vor und so beugen wir uns der Entscheidung. Fragen wirft sie aber dennoch auf. Wenn das Dach nicht sicher ist sollte jetzt jemand handeln und nicht erst, wenn es einbricht – das wird deutlich teurer. Ein zweites Problem wird täglich größer. Die sieben Jahre alte Halle nässt. Das tauende Schneewasser findet einen Weg durch das Dach bis mitten aufs Parkett. Die alte Schalenhalle lässt grüßen… so hat es dort auch angefangen! Ikea und Großmärkte lassen ihre Dächer vorsorglich vom THW und Feuerwehr räumen. Die Stadt beschränkt sich darauf sie zu schließen. Nächste Woche Schulsport, oder erst wieder beim Frühlingsbeginn?

“Die Hoffnung stirbt zuletzt” – CDU-Fraktion bekräftigt Forderungen für einen effektiveren Winterdienst

Winterabend (5)“Witterungsbedingt kommt es zu Unregelmäßigkeiten im öffentlichen Nahverkehr.” So ist die Lage verharmlost auf der Homepage der Stadt Erfurt und an den Haltestellen zu entnehmen. Auch in Diskussionen auf verschiedenen Online-Plattformen ist die Verärgerung der Menschen in Erfurt über den minimalen Einsatz des Winterdienstes in Erfurt ersichtlich. Nach den Feiertagen kommt es zusätzlich zur eingeschränkten Fahr- und Gehsicherheit außerdem zu Verzögerungen und Ausfällen im Straßenbahn- und Busverkehr. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es beispielsweise immer noch keinen Schienenersatzverkehr in Richtung Steigerstraße. Interessant ist, dass außerhalb der Stadt Erfurt das Management im Winterdienst vergleichsweise besser funktioniert. Dabei geht die Kritik ausdrücklich nicht dan die vielen Mitarbeiter, die unermüdlich im Einsatz sind. “Die verharmloste Darstellung zum Winterdienst auf der Homepage der Stadt Erfurt bringt die offensichtliche Winterstarre der Stadt Erfurt und des Oberbürgermeisters zum Ausdruck, die offensichtlich nicht in der Lage sind, entsprechendes Managment zu betreiben”, hält Fraktionschef Michael Panse fest. Die Stadt Erfurt sieht ihre Pflichten im Bereich Winterdienst im Rahmen des vorgesehenen Budgets erfüllt. Anbetracht der außerordentlichen winterlichen Lage ist der situationsgerechte und flexible Einsatz von zusätzlichen Mitteln und zusätzlicher Technik jedoch unausweichlich. Die CDU-Fraktion macht desweiteren deutlich, dass die Organisationsstrukturen für den Erfurter Winterdienst wesentlich flexibler gestaltet werden und die in einer außerordentlichen Situation wie der jetzigen umgehend greifen müssen. Der Einbezug und die bessere Koordinierung dritter Kräfte wie z.B. verschiedene Unternehmen, THW, Feuerwehr sowie den Erfurter Bürgern erscheinen zwingend notwendig. Der derzeitige Einsatzzeitraum sollte dringend in den Nachtbereich erweitert werden, damit sich Straßenverkehr und Räumungsdienst nicht gegenseitig behindern. Vor allem jedoch muss in den als dringlich gekennzeichneten Bereichen die Verkehrssicherheit gewährleistet sein, wozu die Stadt verpflichtet ist. Dazu zählen nicht nur Hauptverkehrsadern, sondern insbesondre auch Nebenstraßen und besondere Einzugsbereiche und Auffahrten. Denkbar ist außerdem die Bereitstellung von Containern zum kostenlosen Abtransport des Schnees. In der kommenden Stadtratssitzung am 19. Januar wird die CDU-Fraktion nicht nur mehr Haushaltsmittel für den Winterdienst beantragen, sondern auch die genannten Vorschläge in einem Sachantrag konkret unterbringen. Dazu kommentiert Fraktionschef Panse abschließend: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.”.