Harley on tour

Meine Lieblings-Harley - die Fat Boy S
Meine Lieblings-Harley – die Fat Boy S
Auch in diesem Jahr war der Termin von “Harley on tour” fest im Terminkalender eingeplant. An diesem Wochenende veranstaltete der örtlich Harley-Davidson Händler wieder zwei Tage, an denen man 20 neue Harleys Probe fahren konnte. Gestern und heute habe ich gemeinsam mit meinem Sohn Jonas die Gelegenheit genutzt und gleich drei Harleys auf dem 30km Rundkurs ausgiebig getestet. Die Sportster Super Low XL 1200T und die Roadster XL 1200CX (jeweils mit 1.200 Kubikzentimetern Hubraum) waren schon Klasse. Mein persönlicher Favorit der Probefahrttage war aber auch in diesem Jahr wieder die Fat Boy S mit 1.800 Kubik und sechs Gängen. Bei der Ausfahrt haben wir es nur bis in den vierten Gang geschafft und da war noch viel Luft 🙂 Neben dem Tag der offenen Tür bei Harley-Davidson im Frühjahr, wird das Wochenende Harley on tour auch für das nächste Jahr wieder vorgemerkt. Und es wird der Tag kommen, da wird die Lust auf Harley-Fahren sicherlich die finanziellen Bedenken übersteigen. Rund 22.000 Euro für die Fat Boy sind allerdings ein gewichtiges Argument, dass dies noch ein paar Tage dauern wird. Bis dahin macht das Biken auch mit meiner NTV noch Spaß. Bilder von Harley on tour  

Mit Spaß bei der Politik

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Zu Gast im Baboo Beach Club
“Politik in Badehose und Bikini” war einmal der Titel einer Veranstaltungsreihe der Jungen Union Erfurt vor genau 20 Jahren. Am Erfurter Nordstrand haben wir uns damals an der Wasserskianlage getroffen und anschließend über die kommunale Sportpolitik diskutiert. Am Freitagabend lud die Junge Union einmal wieder an den Nordstrand ein. Auch in diesem Jahr fand die Sommerparty an der Wasserskianlage, dem Bamboo Beach Club, statt.
Bestes Wasserskiwetter
Bestes Wasserskiwetter
Bestes Beachwetter auch noch am Abend verführte zuvor noch zu einer Wasserskirunde – leider haben sich aber meine jungen Fraktionskollegen alle damit heraus geredet, dass sie keine Badehose dabei hatten 🙂 Viel Spaß hatten wir trotzdem und haben bis spät in den Abend mit unserer Bundestagsabgeordneten und unserer Kreisvorsitzenden gefeiert. Weiter viel Erfolg unserer Jungen Union und viele weitere Veranstaltungen mit 50 Prozent Politik und 50 Prozent Spaß – auch dies war vor 20 Jahren schon unser Motto.

Mit dem Kopf vor die Wand…

Elternprotest vor dem Rathaus
Elternprotest vor dem Rathaus
Wahrscheinlich dauert es noch etwas bis sich der Lerneffekt bei unserem Oberbürgermeister einstellt und bis dahin wird er sich noch einige Beulen einfangen. Heute sind wieder einige hinzu gekommen. Die von ihm geplante Erhöhung der Kita-Elterngebühren entwickelt sich zu einem ähnlichen Drama wie vor drei Jahren. Bereits 2013 wollte der OB den Eltern das Fell kräftig über die Ohren ziehen. Damals scheiterte er am energischen Protest der Eltern vor dem Rathaus und daran, dass ihm zumindest Teile der SPD und der Linken “von Bord” gingen. Im Ergebnis der Demonstrationen von 2013 räumte er öffentlich Kommunikationsfehler ein und gelobte daraus gelernt zu haben. Künftige Gebührenentscheidungen sollten nur nach intensivem Dialog mit den Elternvertretern stattfinden. 2015 trat eine neue Gebührensatzung in Kraft. Diese enthielt eine Revisionsklausel. Daran anknüpfend entwickelte der Fachbereich der Bürgermeisterin in den letzten Monaten klammheimlich eine neue Gebührensatzung, die nun der OB als Drucksache in den Stadtrat einbrachte. Zwei Millionen Euro will er ab 2017 den Eltern mehr aus der Tasche ziehen. Dagegen formierte sich berechtigter Protest, der mit der heutigen Demonstration vor dem Rathaus einen ersten Höhepunkt erlebte. Eingeladen waren Vertreter der Fraktionen und der Oberbürgermeister um ihre Positionen zu erläutern. Der OB drückte sich um die Teilnahme und schickte stattdessen seine Finanzbeigeordnete als Prellbock. Vertreten waren hingegen alle Fraktionen. Für die CDU-Stadtratsfraktion fiel es mir leicht als Fraktionsvorsitzender zu erklären für was wir stehen. Bei unseren Mitbewerbern ist das schon etwas schwieriger. Zwar beeilten sich die jeweiligen sozial- bzw. familienpolitisch engagierten Vertreter zu erklären, dass sie die Vorlage ablehnen, aber ob dies tatsächlich Bestand hat müssen wir noch abwarten. Keiner der Kollegen Fraktionsvorsitzenden erklärte sich bisher für seine Fraktion und selbst die Stellvertreter sind auf Tauchgang. Für die CDU gibt es drei Forderungen: 1. Der Oberbürgermeister soll seine Vorlage umgehend und ohne Vorbedingungen zurück ziehen, 2. er soll sich dem Dialog mit den Eltern stellen und 3. er soll verbindlich, gemeinsam mit seinen rot-rot-grünen Landespolitikerkollegen erklären, wann der Einstieg in die Gebührenfreiheit beginnt und dass bis dahin keine Erhöhungen stattfinden. Letzteres ist deshalb von Bedeutung, weil Rot-Rot-Grün seit Jahren verkündet, dies tun zu wollen und es bis jetzt pure Ankündigungsrhetorik ist. Ein Stadträtin und Landtagsabgeordnete verschob das Realisierungsziel unter den Buh-Rufen der Eltern heute auf den Doppelhaushalt 2018/2019. In Berlin, einer Stadt in der finanzpolitisch auch nur selten die Sonne scheint (arm aber sexy) hat gerade die CDU-SPD-Regierungskoalition vorgemacht wie es geht. Ab August 2016 sind dort vier Kita-Jahre kostenfrei. Ab 2017 fünf und ab 2018 bezahlen die Eltern generell keine Kita-Gebühren mehr. Ich bin froh, dass die Erfurter Eltern wachsam sind. Die CDU-Stadtratsfraktion wird ihr Anliegen auch in Zukunft vorbehaltlos unterstützen. Bilder der Demo

Saisonvorbereitung und Trainingsauftakt

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Wieder am Ball
Langsam geht es in die “heiße Phase” der Saisonvorbereitung für unser SWE Volley-Team. In dieser Woche konnten wir wieder Neuigkeiten vermelden. Nachdem der Kader unserer Bundesligaspielerinnen steht haben wir einen neuen Trainer verpflichtet. Manuel Müller wird künftig unsere erste Bundesligamannschaft coachen. Nachdem Heiko Herzberg seit acht Jahren Trainer und seit dem letzten Jahr auch zugleich Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH war, haben wir gemeinsam entschieden, dass in der 1. Bundesliga beides zugleich zeitlich nicht zu schaffen ist. Heiko wird künftig als Sportdirektor ein breites Betätigungsfeld haben. In der 1. Volleyballbundesliga werden auch mit einer Namensänderung starten. Während der Verein weiter das SWE Volley-Team ist wird die Bundesliga als Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam starten. Die Liga verlangt, dass sich die Herkunftsbezeichnung im Namen widerspiegelt. In Abstimmung mit unserem Hauptsponsor den Erfurter Stadtwerken bleibt es zwar bei der Abkürzung SWE – aber ausgeschrieben Schwarz-Weiss Erfurt.
Trainingsauftakt mit dem MDR
Trainingsauftakt mit dem MDR
Heute Abend konnte ich dann auch unser neues Team und den Trainer erstmals beim Training begrüßen und viel Erfolg wünschen. Gestern Abend war zwar bereits der Trainingsauftakt, aber da hatten wir zeitgleich unsere Vorstandssitzung. 13 Spielerinnen haben heute mit Manuel das Training aufgenommen und wurde dabei von einem MDR-Fernsehteam begleitet (Sonntag zu sehen im TV). Vier Spielerinnen aus dem Stammsechser des letzten Jahres (Selma, Toni, Liis, Ali) sind dabei, unsere Neuverpflichtungen (Katlin und Macy aus den USA sowie Lisa, Madleen, Michaela und Luise) und als Anschlusskader unsere vier Mädels vom Erfurter Sportgymnasium (Friedi, Paula, Marie und Paula). Heiko Herzberg hat angedeutet, dass ggf. noch eine Verpflichtung hinzu kommt. Heute Abend waren bis auf Liis (ist noch mit der estnischen Nationalmannschaft unterwegs) alle beim Training dabei. In drei Wochen werden die Fans unsere Mädels erstmals bei SWE-Cup in Aktion sehen. Es folgen weitere Vorbereitungsturniere bevor es Mitte Oktober richtig los geht.

Domstufenfestspiele 2016

Tosca auf den Domstufen
Tosca auf den Domstufen
Gleich zwei Premieren innerhalb von drei Tagen konnten wir bei den diesjährigen Domstufenfestspielen erleben und beide waren ausgesprochen gelungen. Am Donnerstag sang die Tosca gegen das unfreundliche regnerische Wetter an. es gelang ihr die anfänglichen Regenwolken zu vertreiben und der drohende Premierenabbruch der Puccini-Oper fand nicht statt. Die rund 2.000 Zuschauer hatten sich auf das kühle Wetter mit dicken Jacken und Decken eingestellt und feierten trotz 13 Grad die gelungene Premiere mit viel Applaus. Am Tag zuvor hatte ich im Urlaub an der Adriaküste noch 32 Grad 😉 Wärmer wurde es dann erst wieder im Theater, wo auf der großen Bühne die anschließende Premierenfreie stattfand. Mein Sohn war zum ersten mal bei den Domstufen dabei und als begeisterter Fagott-Spieler schwer beeindruckt.
Nah beim Publikum
Nah beim Publikum
Die wunderschöne Domkulisse war mit den Domstufen im Einklang der perfekte Rahmen für den gefallenen Engel für die Tosca. Vor der gleichen Kulisse fand dann am Samstag der 1. Akt der Premiere zu den Kinderdomstufenfestspielen statt. “An der Arche um Acht” passte vom Thema wunderbar an diesen Ort und bot mit der Einbeziehung des Doms als Spielort noch eine weitere Premiere. Im Dom fand der 2. Akt statt und die Pinguine spielten und schnatterten im Dom weiter. Die 500 Premierengäste (mehr gehen aus Platzgründen nicht) folgten den Musikern und Schauspielern und nahmen im Dom Platz, bevor es im dritten Akt hinter dem Dom am Portal weiter ging. Begeisterte Kinderaugen und viel Applaus waren der Lohn für dieses neue Konzept. Mein jüngster Sohn, der an diesem Tag seinen neunten Geburtstag feierte, war genauso begeistert, wie sein Bruder bei der Tosca. Der Besuch beider Aufführungen ist zu empfehlen! Bilder von der Premiere Bilder von den Kinderdomstufen    

13. August 1961 – Mahnung und Gedenken

Auf dem Anger
Regelmäßig am 13. August bzw. an seinem Vorabend erinnern Junge Union und CDU Erfurt an den Jahrestag des Mauerbaus und gedenken der Opfer von Mauer, Stacheldraht und Schießbefehl. Auch am gestrigen Nachmittag waren wir mit Plakaten und einem Infostand auf dem Erfurter Anger und sprachen mit Passanten über das Datum vor 55 Jahren. Ein Plakat mit dem Ausspruch von Ulbricht wenige Tage vor dem Mauerbau haben wir seit über 20 Jahren bei jeder der Mahnwachen dabei. Es dokumentiert die Verlogen- und Hilflosigkeit des SED-Regimes. Für mich ist der 13. August nach wie vor ein Erinnerungsdatum. Aber dennoch gibt es etwas Positives an diesem Datum. Am 13. August 2007 ist mein jüngster Sohn geboren. Ich engagiere mich auch deshalb politisch, damit meine drei Söhne nie eine innerdeutsche Grenze und eine Mauer erleben müssen! Bilder von der gestrigen Aktion  

Zwei Wochen kommunalpolitische Pause und Sommerferien

Urlaubsspaß an der Adriaküste
Urlaubsspaß an der Adriaküste
Natürlich hat es auch in diesem Jahr nicht geklappt. Selbst in Kroatien sind die Nachrichten aus Erfurt via Internet immer präsent und in einigen wenigen Fällen erfordern sie auch Reaktionen. Aber diese dann maximal mit Pressemitteilungen aus der Ferne und einigen Facebook-Kommentierungen. Ansonsten habe ich mich hier auf meiner Homepage an den Vorsatz gehalten, zwei Wochen Urlaub zu machen. Nun bin ich aber wieder zurück und in der nächsten Woche gilt es einige Dinge aufzuarbeiten. Der Haushaltsentwurf ist inzwischen da und auch das Haushaltssicherungskonzept als Entwurf. Beides sorgt schon für Ärger bevor es in die Anhörungen geht. Insbesondere die vom Oberbürgermeister geplante Kita-Gebührenerhöhung sorgt für Frust. Mit der Multifunktionsarena ist die Stadt (wie befürchtet) nicht fertig geworden. Und für zusätzliche Stimmung sorgt der grüne Justizminister mit der Schulaffäre seines Sohnes. es gibt reichlich zu tun!
Transportfrage seit 10 Jahren gut gelöst :-)
Transportfrage seit 10 Jahren gut gelöst 🙂
Von den zwei Wochen Sommerurlaub mit meinem jüngsten Sohn auf der Insel Pag in Kroatien bleiben wunderschöne Erinnerungen. Die Bilder dazu lade ich nach und nach in den nächsten Tagen hoch. Motorradfahren, Wasserski, von Klippen springen, Delphine, Roadster fahren, Motorboot, Plitvice, Paklenica, Zadar und die Treffen mit meinem Freund Alen und seiner Familie waren die Höhepunkte unserer Vater-Sohn-Tour. Klasse untergebracht waren wir in der Pansion Augustino, der Vila 4m und auf der Durchreise zwei Mal im Pachernighof in Österreich. Bilder aus Kroatien  

Unsauberes Spiel im Erfurter Rathaus

Alle Stadträte sind gleich - und manche etwas gleicher!
Alle Stadträte sind gleich – und manche etwas gleicher!
Seit einigen Wochen diskutieren wir im Hauptausschuss bereits über den Fahrplan zur Haushaltsaufstellung für das laufende Jahr 2016. Mit achtmonatiger Verspätung soll er kommende Woche den Stadträten zugeleitet werden. Ab 15.8.2016, also zwei Wochen später unmittelbar nach den Sommerferien, sollen dazu die Anhörungen im Finanzausschuss erfolgen. Dieser enge Zeitplan ermöglicht es den Stadträten nur sehr eingeschränkt sich mit der gebotenen Intensität mit dem Haushalt auseinander zu setzen – möglicherweise ist genau dies ja vom Oberbürgermeister so gewollt. Meine diesbezügliche Kritik habe ich für die CDU Stadtratsfraktion im Hauptausschuss letzte Woche deutlich gemacht. Beschlossen wurde der Fahrplan dann mehrheitlich von den Linken und der SPD, garniert von der Bemerkung des SPD Fraktionsvorsitzenden Frank Warnecke, dass man sich dann halt intensiv in den zwei Wochen während der Sommerferien damit beschäftigen müsse. Für einen Landtagsabgeordneten wie ihn ist das wahrscheinlich auch kein Problem – schließlich haben die Kollegen sechs Wochen sitzungsfreie Zeit, also je nach persönlichem Engagement tatsächlich sechs Wochen Sommerferien. Der Haushalt ist bereits seit einigen Tagen fertig, die Ordner schon gedruckt und es fehlt nur noch die Freigabe in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters am heutigen Donnerstag (ging auch nicht eher, weil er im Urlaub war). Lediglich der Vortext fehlte noch und der Jahresabschluss 2015 sowie das Haushaltssicherungskonzept. Befremdet bin ich davon, dass die Kollegen der Koalitionsfraktionen von SPD, Linken und Grünen den Haushaltsentwurf  offensichtlich bereits vorigen Donnerstag “auf informellem Wege” erhalten haben. In der Bauausschusssitzung am Donnerstag letzter Woche sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken Mathias Bärwolff, “da wir den Haushalt 2016 ja jetzt haben” habe er Fragen dazu. Mit Verwunderung haben die Mitglieder der CDU diese Aussage registriert, weil wir den Haushalt natürlich noch nicht haben. Dass die Kollegen von SPD und Linken den Haushalt haben, bestätigte sich dann ein zweites Mal am Freitag, als in beiden Fraktionsgeschäftsstellen die Kopierer heiß liefen. Nach der Vorgeschichte zur Terminkette zum Haushalt bin ich ausgesprochen verärgert darüber, dass Teile der Stadtverwaltung die Stadträte ungleich behandeln – es passt leider ins Bild, wie in Erfurt Kommunalpolitik “gestaltet” wird!

Bis ans Limit…

Zwei Federbälle im Spiel zerlegt...
Zwei Federbälle im Spiel zerlegt…
Heute Abend war ich einmal wieder beim Badminton und dieses Mal mit meinem ältesten Sohn. Dabei bin ich gerade noch so mit einem blauen Auge davon gekommen und habe noch gewonnen, aber es war denkbar knapp. Die 90 Minuten haben mich bis ans Limit getrieben. Ich befürchte das geht nicht mehr lange gut… Mit nunmehr über 50 Jahren treibe ich zwar immer noch regelmäßig und viel Sport, aber Leistungszuwächse sind nun leider nicht mehr viel zu erwarten – es geht eher um Bestands- und Gewichtswahrung 🙂 Naturgemäß werden da wohl nun meine drei Söhne bald vorbei ziehen. Beim allgemeinen Fitnesslevel hat der Älteste die Nase vor und wohl auch was Ausdauersport angeht. Beim Tennis, Wasserski, Tischtennis und Football der Mittlere und beim Eishockey und Handball der Jüngste. Drei “Domänen” bleiben mir noch, wo mir trotz Alter die vieljährige Erfahrung hilft. Schach spiele ich seit über 40 Jahren, Badminton seit 35 Jahren und Squash seit 20 Jahren. Irgendwann fallen sicher auch die beiden letzteren Domänen – aber ich kann damit leben. Mir macht es Spaß, mit meinen drei Söhnen Sport zu machen und das ist es was zählt.

Haushalt und Moscheebau – Entscheidungen der Stadtverwaltung stehen noch aus

Skulptur im Festsaal des Erfurter Rathauses
Skulptur im Festsaal des Erfurter Rathauses
Kommunalpolitische Spannung gibt es in dieser Woche bezüglich zweier noch offener Entscheidungen der Stadtverwaltung. Am Mittwoch läuft die Frist zur Entscheidung über die Zulässigkeit des von der AfD geplanten Bürgerbegehrens ab. Der MDR hat dazu die Fraktionsvorsitzenden der Stadtratsfraktionen befragt. Für uns habe ich erläutert, dass im Vordergrund der Entscheidung die Religionsfreiheit steht, die durch das Grundgesetz geschützt ist. Bei dem Bau von Kirchen, Moscheen, Tempeln und Synagogen handelt es sich um sogenannte privilegierte Bauten, die gemäß Bebauungsplänen überall dort errichtet werden können, wo dies genehmigungsfähig ist. Wenn die AfD nun den Bürgerinnen und Bürgern suggeriert dies könne mit einem Bürgerbegehren ausgehebelt werden ist dies unredlich. In dem MDR-Beitrag habe ich unsere Position erläutert: „Zwar gibt es auch innerhalb der CDU Skepsis gegenüber dem Bau einer Moschee, sagt der Fraktionsvorsitzende Michael Panse. Aber am Schutz von Religionsfreiheit zweifle niemand. Darum ist auch er überzeugt: Rechtlich gesehen muss der Antrag abgelehnt werden. “Vor diesem Hintergrund ist es völlig unerheblich, wie ein Bürgerbegehren ausgehen würde. Es hätte keinen Erfolg hinsichtlich der Baupläne, die in Marbach bestehen. Die AfD suggeriert den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Erfurt an dieser Stelle ein Mitspracherecht, das sie rechtlich gar nicht haben.” Unredlich nennt es der CDU-Politiker Panse. So spiele man mit dem Instrument Bürgerbegehren und mache Stimmung, sagt er weiter.“ Die anderen Fraktionen im Stadtrat haben sich ähnlich positioniert. Ich bin daher gespannt, wie die Stadtverwaltung nun bis Mittwoch entscheidet. Die Entscheidung über den Antrag auf ein Bürgerbegehren ist Angelegenheit der Stadtverwaltung. Bis Mittwoch läuft die Frist, bis dann muss der Antrag zugelassen, oder mit einer entsprechenden Begründung abgelehnt werden. Beim zweiten kommunalpolitischen Thema der Woche fallen am Donnerstag die Würfel. In der Dienstberatung des Oberbürgermeisters (DBOB) soll der Haushaltsentwurf 2016 bestätigt werden – immerhin, nachdem sieben Monate des Jahres mit vorläufiger Haushaltsführung schon um sind. Große Überraschungen erwarte ich dabei nicht, voraussichtlich wird die Fortschreibung der vorläufigen die Basis des Haushalts sein. Spannender dürfte hingegen der Vortext zum Haushalt sein. In den letzten Jahren beschrieb dieser die Haushaltssituation und die Aussichten für die Zukunft. In diesem Jahr muss der OB mit dem Haushalt ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen. Nur wenn dies beschlossen wird, kann der Haushalt genehmigt werden. Das Haushaltssicherungskonzept muss beschreiben mit welchen Maßnahmen in den kommenden Jahren ausgeglichene Haushalte erreicht werden. Bisher höre ich von den drei links-link-grünen Koalitionsfraktionen keine Bereitschaft unangenehme Entscheidungen zu treffen (neben Sozialticket, geht es um Personal, Kürzungen freiwilliger Leistungen und die Erhöhung der Kita-Gebühren). Auch der OB ist offensichtlich zu dem Thema hin- und hergerissen. In der DBOB-Runde am Donnerstag steht das Haushaltssicherungskonzept deshalb auch noch nicht an – es solle erst im August besprochen werden. Ich werde mich daher von meiner Geschäftsstelle auch im Urlaub in Kroatien auf dem aktuellen Stand halten lassen – virtuell alles kein Problem. Unser Oberbürgermeister ist aus seinem Urlaub inzwischen zurück, zumindest haben wir uns am Wochenende schon im Fitnessstudio getroffen. Zu den beiden kommunalpolitischen Baustellen hat er sich noch nicht öffentlich geäußert, wohl aber zum Zustand der SPD und der Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2019.