Familienwochenende auf dem Possen

Possen (9)
Mit meinem großen Sohn auf dem Possen
Wenn es um Familienausflüge in meiner Kindheit geht, fallen mir der Stausee Hohenfelden und der Haarberg sowie der Stausee Kelbra und der Possen ein. Die letzteren Ausflugziele peilten meine Eltern deshalb häufig an, weil meine Großeltern in Sondershausen wohnten. Später ging es für mich auf eine der ersten Mehrtages-Klassenfahrten 1979 zum Possen und 1992 habe ich dort meinen ersten Landestag der Jungen Union Thüringen organisiert. Ich kehre gerne an die Orte zurück, die mich in meiner Kindheit geprägt haben. Allerdings wandere ich heute nicht mehr wie einst mit meinem Opa den Possenberg hinauf sondern nutze das Auto oder das Motorrad 🙂
Erlebnisbauernhof (5)
Erlebnisbauerhof Kleinberndten
Heute ist der Possen ein Freizeit- und Erholungspark, der aber immernoch vom Possenturm und dem kleinen Tierpark mit Bären und Rotwild geprägt wird. Bei bestem Ferien- und Familienwetter haben wir heute einmal wieder den Possen besucht, bevor der Sohnemann zum Erlebnisbauernhof nach Kleinberndten gebracht wurde. Dort wird unser kleines “Stadtkind” in den nächsten Tagen wieder seine Landliebe ausleben und hat heute schon einmal wieder die ihm bekannten Tiere begrüßt. Am Abend bot sich gleich noch ein Besuch im Pelto-Bad in Sohnstedt an. Da das Wetter nicht saunatypisch war (eher frühlingshaft) und zudem in Erfurt Einkaufssonntag, war es sogar nicht einmal so voll wie sonst. Der Slibowitz-Aufguss zu fortgerückter Stunde rundete den Abend ab. Empfehlenswert ist ein Besuch in Sohnstedt allemal. Bis Ende Mai gelten noch die (längeren) Winteröffnungszeiten an den Wochenenden und am 29. April ist die nächste Mitternachtssauna. Bilder vom Familienwochenende

Wochenrückblick

Ihr habt die Haare schön...
Ihr habt die Haare schön...
In der vergangenen Woche war eine ganze Menge los und da noch einiges davon hier unverarbeitet ist, fasse ich es gerne am Ende der Woche zusammen. Am Montag ging die Woche sehr gut los. Ein halbes Jahr hat es letztlich gedauert, aber nun habe ich in meinem Büro Verstärkung bekommen. Mein Vorzimmer im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit wird künftig von Doreen Ludwig gemanagt. Mein Terminkalender, der Post-Aus und -eingang und die Ablage haben in den letzten Monaten sehr darunter gelitten, dass die Stelle noch nicht besetzt war. Am Mittwoch war ich in der Erfurter Kindertagesstätte “Am Waldblick” zu Besuch. In der Einrichtung, die 2008 neu gebaut wurde, werden derzeit 137 Kinder in sieben Gruppen betreut. 120 waren ursprünglich einmal geplant.
masson-1
Dank an Thomas L. Kemmerich für den Termin bei Masson
In einem Gespräch mit der Leiterin der Einrichtung Frau Schrön und Trägervertretern des Trägerwerks für Soziale Dienste Thüringen konnte ich erfahren, dass sowohl die Personalsituation, als auch die Arbeit darunter leidet, wenn die Gruppen immer größer werden. Im nächsten Jugendhilfeausschuss werde ich dies zur Sprache bringen. Am Miittwoch Abend fand das Thüringen-Derby in der 1. Volleyball Bundesliga statt. Sieben Jahre haben wir auf ein Punktspiel in Erfurt des SWE Volley-Teams gegen den VfB 91 Suhl gewartet. Wie damals haben wir aber auch am Mittwoch verloren. Und leider hat sich wie im letzten Spiel Elena Messer, diesmal kurz vor Spielbeginn verletzt. Zum Glück nicht so schlimm, wie beim damaligen Kreuzbandriss aber leider war der Rhythmus schon von Anbeginn an gestört. Mit 1:3 ging das Spiel an die Damen aus Suhl.
Um unseren Trainer habe ich mich persönlich gekümmert!
Um unseren Trainer habe ich mich persönlich gekümmert!
Neben dem verlorenen Thüringen-Derby schmerzt aber vor allem, dass uns die zwei wichtigen Punkte im Abstiegskampf verloren gegangen sind. Und die Nachrichten am Live-Ticker frustrierten zusätzlich. Beim VCO Berlin lag Abstiegsmitbewerber Köpenick schon 0:2 zurück. Obwohl der VCO dann im Tiebreak noch einen Satzball hatte gewannen die Damen aus Köpenick. Die Herausforderung wird nun am Sonntag bei Aurubis Hamburg für uns um so größer. Als zusätzliche Motivation waren unsere Damen am Donnerstag beim Friseur. Im Ausbildungssalon der Kette Masson wurden alle Spielerinnen un der Trainer aufgehübscht. Zwar sind nicht alle der Frisuren für zweimaliges tägliches Training und Haare waschen geeignet, aber für die Abendtermine haben unsere Mädels schon Folgetermine vereinbart und die Bilder des Tages belegen, dass auch viel Spaß dabei war. Das Wochenende ist hingegen erstmals seit vielen Wochen Terminfrei, das heißt nur Zeit für die Familie und meine Jungs – das ist dann ein gelungener Wochenabschluß! Am Sonntag Nachmittag werde ich aber aufmerksam am Live-Ticker verfolgen, wie das Spiel in Hamburg läuft.

“Auf ein Wort” – Bürgerdialog bei der CDU Landtagsfraktion

Diskussion "Auf ein Wort"
Diskussion "Auf ein Wort"
Der Start war sehr vielversprechend. Die CDU Landtagsfraktion hat in dieser Woche ein neues Sendeformat gemeinsam mit Salve TV in in der Gaststätte Hopfenberg in Erfurt gestartet. Ich habe mich gefreut, dass ich beim Start mit meinen ehemaligen Landtagskollegen nun in meinem Amt als Fraktionsvorsitzender der CDU Stadtratsfraktion dabei sein konnte. Bereits im Vorfeld wurden für die Sendung Fragen über das Internet gesammelt und die Zuschauer konnten direkt in der Fernsehaufzeichung ihre Fragen stellen. Im Mittelpunkt stand unter anderem das Thema Bildung. Volker Emde als Bildungspolitischer Sprecher war dafür prädestiniert. Fraktionsvorsitzender Mike Mohring ging insbesondere auf die Situation der CDU und die Energiepolitik ein und Ministerin Marion Walsmann widmete sich dem Thema Finanzen. Gerne habe ich mich dabei aus kommunlapolitischer Sicht mit eingebracht. Künftig soll diese Veranstaltungsreihe quer durch Thüringen fortgesetzt werden. Viel Erfolg dabei und interessierte Zuschauer im Netz! Die Sendung in voller Länge im Internet Bilder vom Abend

Das richtige Gespräch, zur rechten Zeit und am passenden Ort

Augustinerkloster Erfurt
Augustinerkloster Erfurt
Das III. Kommunalpolitische Arbeitsfrühstück des City-Management Erfurt e.V. schaffte es heute alle fünf Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen zum Gespräch zu versammeln. Traditionsgemäss stand dabei das Einzelhandelskonzept und die Stadtentwicklung ganz oben auf der Tagesordnung. Aktuelle Zahlen zur Kaufkraft stellte der Vorstandsvorsitzende des Vereins Heinz-Jochen Spilker vor. Beider anschließenden Diskussion war weitgehend Einigkeit darüber, dass zwar die Quantität der Verkaufsflächen in Erfurt gut sei, aber in der Qualität Steigerungsbedarf besteht. Um Touristen nicht nur in die Stadt zu locken, sondern auch zum Einkaufen in der Stadt zu halten, muss die Attraktivität der Angebote gesteigert werden. Aber auch konkrete Vorschläge, wie die Vermeidung von Lieferverkehr in der Innenstadt wurden diskutiert. Mit Bedacht war allerdings der Ort des Treffens, das Erfurter Augustinerkloster, ausgewählt. Als zweites Gesprächsthema war der Papst-Besuch auf der Tagesordnung. Am 23. September 2011 wird Papst benedikt XVI. das Augustinerkloster besuchen und dort Gespräche führen, bevor er am Folgetag auf dem Domplatz eine Messe halten wird. Viele Anregungen für eine optimale Präsentation der Stadt Erfurt wurden angesprochen. Zwar waren nicht mehr alle Fraktionsvorsitzenden bei dem Gesprächsthema dabei, aber ich bin mir sicher, dass selbst die Linken verstehen, welche große Chance die Stadt Erfurt mit dem Papst-Besuch hat. Bereits bei der gestrigen Fraktionssitzung hatte sich die CDU auf einen Stadtratsantrag verständigt, der Anfang Mai im Stadtrat diskutiert werden soll. Programm des Papst-Besuchs in Deutschland

Mehrgenerationenhaus im Brennpunkt Weimar-West

MGH Weimar-West (4)
Gespräch im MGH mit Anne-Kathrin Lange und Manfred Sobotta
Von den 30 Thüringer Mehrgenerationenhäusern wurden vier bereits im Jahr 2006 gegründet. Das MGH in Weimar-West war eines der ersten Häuser und hat zudem die Besonderheit, dass es von Anbeginn in Trägerschaft der Weimarer Wohnstätte GmbH und damit einer 100prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt ist. Mitten in einem Neubaugebiet gelegen erfüllt das Haus alle Funktionen, die an ein Sozialzentrum gestellt werden. Neben dem Mehrgenerationenhaus mit zahlreichen Angeboten, ist vor allem der Verein Bürgerparadies e.V. stark mit Veranstaltungen und als Mitnutzer vertreten. Ebenfalls haben der örtliche Kontaktbereichsbeamte der Polizei, der Ortteilrat, der VdK Sozialverband, die AWO Migrationsberatung, das TiPi und viele weitere Träger ihr Büro im Haus. Die Koordinatorin des MGH Anne-Kathrin Lange erläuterte mir beim heitigen Besuch die zahlreichen Angebote. Durchschnittlich 1136 Personen nutzen monatlich die Angebote des MGH in Weimar-West.
MGH Weimar-West (5)
Ein großes und gut saniertes Haus im Zentrum von Weimar-West
Mit Manfred Sobotta als Vertreter des Trägers der Weimarer Wohnstätte GmbH haben wir im Anschluß die weiteren Fördermöglichkeiten durch das Anschlussprogramm des Bundes besprochen. Kristin Leube, Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann, kündigte an, dass ihre Chefin sowohl das MGH in Weimar-West als auch das Haus in Weimar-Schöndorf bei der weiteren Arbeit unterstützen wird. Beide Häuser leisten in ihrem Stadtteil eine gute und wichtige Arbeit. In den nächsten Wochen wird es daher darum gehen, eine Möglichkeit zu finden, wie beide Häuser kooperieren und zusammenarbeiten können. Hilfreich erscheint dabei, dass beide Träger zumindest der Stadt Weimar nahestehen. Bilder vom Vor-Ort-Termin im MGH Weimar-West

Vision Buga 2021 – Beirat gegründet

Buga-Beirat (2)
Auch Alt-OB Manfred Ruge arbeitet im Beirat mit
Die Idee, dass sich die Landeshauptstadt Erfurt für die Bundesgartenschau bewirbt, ist nicht neu. Bereits Mitte der 90iger Jahre unter in der damaligen Amtszeit von Oberbürgermeister Manfred Ruge gab es erste Überlegungen dazu. Allerdings standen damals bei den Vergabekriterien Renaturalisierungsvorgaben im Mittelpunkt und so schied Erfurt aus. Hingegen fand in Gera und Ronneburg im Jahr 2007 eine erfolgreiche Buga statt, anderern Eröffung und weitere Besuche ich mich gerne erinnere. Unter Oberbürgermeister Andreas Bausewein wurde die Idee nun wieder aufgegriffen und traf sogleich auf einhellige Unterstützung aller Stadtratsfraktionen. Um ausgehend von der bereits formulierten Interessenbekundung nun eine Bewerbung zu entwickeln, wurde am Samstag ein Beirat Buga 2021 gegründet. In ihm sind Gartenbauexperten, Vertreter der Fachhochschule, jeweils ein Vertreter jeder Stadtratsfraktion, Vertreter der Ministerien, EGA und Stadtwerkevertreter sowie die Stadtverwaltung unter Leitung des Oberbürgermeisters als Mitglieder.
Buga-Beirat (6)
Planungsflächen
Auch Alt-Oberbürgermeister Manfred Ruge wird in seiner Funktion als EGA-Chef an den Vorbereitungen aktiv mitwirken. Die Gründung des Beirats, erfolgte im 17. Stock des Radisson-Hotels und so hatten wir dabei einen guten Blick über die Stadt. Neben der Aufwertung der EGA war die Einbeziehung der ganzen Stadt und damit bestehende Entwicklungschancen der Hauptwunsch der meisten Teilnehmer. Bis zum Spätsommer soll nun die offizielle Bewerbung der Stadt Erfurt entstehen. Für die CDU-Fraktion werde ich an den Beiratssitzungen teilnehmen. Mir ist wichtig bei dem Konzept auf Nachhaltigkeit zu achten, dies bedeutet  bereits jetzt darüber nachzudenken, wie eine Nachnutzung aussehen kann.
Buga-Beirat (11)
Die Entwicklung der Stadt in den Blick nehmen
Viele der entstehenden gärtnerischen Anlagen sollen natürlich weiter genutzt werden, aber dies muss dann auch langfristig finanzierbar sein. Darüber hinaus müssen wir in den Blick nehmen, dass neben der Weiterentwicklung der EGA noch andere Flächen einbezogen werden sollen und dabei der Zugang zu öffentlichen Parkanlagen bereits bei der Konzepterstellung diskutiert werden muss. Es gibt eine Menge zu tun bis aus der Idee auch eine Bewerbung wird. Wenn wir aber den Zuschlag bekommen ist das noch gar nichts verglichen mit der Arbeit bis zur Eröffnung 2021. In vier Wochen wird sich der Beirat erneut treffen. Bilder der Beiratsgründung

Nichtöffentliche Diskussionen im Jugendhilfeausschuss

Demo vor dem Rathaus
Demo vor dem Rathaus
Der Jugendhilfeausschuss tagt sowohl öffentlich, als auch nicht öffentlich. Das Erstere, um auch Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, Vereinen, Trägern und Verbänden die Chance zu geben kommunale Jugendpolitik zu begleiten und für Transparenz zu sorgen. Das Zweitere um wichtige Stadtratsvorlagen vor der Stadtratssitzung als sogenannter vorberatendender Ausschuss zu diskutieren und eine Beschlussempfehlung zu erarbeiten. Im Normalfall kann man mit einer solchen Trennung gut leben. Heute war hingegen nicht der Normallfall. Bereits vor dem Erfurter Rathaus demonstrierten zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins MitMenschen e.V.. Ihr Anliegen, so war es auf Transparenten und am Vormittag in den beiden Lokalzeitungen zu lesen, war der Erhalt der Kinderschutzstrukturen in der Landeshauptstadt. Die Kriseninterventionsstelle/Inobhutnahmestelle wird von MitMenschen seit rund 20 Jahren als “Schlupfwinkel” betrieben. Vor einigen Jahren wurde dann die damalige Mächenzuflucht des heutigen Vereins Perspektiv e.V. aufgelöst und ging in ein gemeinsames Projekt der Krisenintervention mit MitMenschen über. So richtig glücklich waren mit dieser Verbindung nicht alle Beteiligten. Ende vergangenen Jahres veranstaltete das Jugendamt daher ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren. Im Rahmen dessen bewarben sich beide Träger um die alleinige Trägerschaft und darüber sollte der Jugendhilfeausschuss heute befinden. Da bereits durchgesickert war, dass das Jugendamt den Verein Perspektiv e.V. präferierte, gab es heute Proteste, im Vorfeld Briefe an Jugendhilfeausschussmitglieder und die Presseartikel. Da sich auch der Jugendhilfeausschussvorsitzende eifrig an der öffentlichen Diskussion zum nichtöffentlichen Thema beteiligte war die Spannung im öffentlichen Teil der Sitzung heute schon spürbar. Bürgeranfragen zum Thema wurden erst einmal mit Verweis auf die spätere Beratung abgebügelt. Nach einer Stunde schlossen sich die Türen des JHA und es wurde nichtöffentlich beraten. Über den Diskussionsverlauf darf ich daher hier nicht berichten, wohl aber über das Ergebnis. Der JHA votierte mit großer Mehrheit für den Träger Perspektiv e.V.. Ob damit die Diskussion zu Ende ist, bleibt abzuwarten. Das Dilemma mit öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzung gab es gleich noch einmal. Der Bericht zur Umsetzung der Hartz IV Reform, den die CDU beantragt hatte, wurde im öffentlichen Teil nicht behandelt und erst mit einer Vorlage im nichtöffentlichen Teil abgehandelt. Aber auch da gab es keine Überraschungen mehr. Wie auch? Die Beigeordnete hatte das Thema schon einmal vorgestern in der Presse breitgewalzt – bevor sich gestern der Ausschuss für Bildung und Sport und heute der Jugendhilfeausschuss erstmals damit beschäftigen konnte. Einen kleinen Erfolg gab es dann heute (öffentlich) auch noch zu vermelden. Bei der Prüfung der Kalkulationsunterlagen für die Essensgeldberechnung der Kita in Möbisburg ergaben sich nun doch Änderungen. Einige der kalkulierten Kosten, gehören in den Betriebskostenbereich der Kita und somit muss dies das Jugendamt tragen. Für die Eltern reduziert sich damit die Erhöhung des Essensgeldbeitrag von ursprünglich geplanten 90 Cent auf nun 50 Cent. Gut, dass sich die Eltern an uns gewandt haben und wir das Thema in den JHA getragen haben.

Roland Matthes Schwimmhalle

Roland Matthes (10)
Roland Matthes mit der Sonderseite der Zeitung "Das Volk" zur Olympiade
Roland Matthes ist der erfolgreichste Rückenschwimmer aller Zeiten! Mit vier Olympiasiegen und zahlreichen Weltrekorden war er der Vorzeigeschwimmer schlechthin. 1950 in Pößneck geboren, schwamm er durch das und auf dem Wasser des Erfurter Nordbades sowie der alten Südschwimmhalle. Im Nordbad wurde unter anderem auch wegen ihm ein beheiztes Sportbecken gebaut und die alte Südschwimmhalle ist auch auf die schwimmsportlichen Erfolge dieser Zeit zurück zu führen. In der Hall of Fame des Schwimmports wurde er bereits geehrt. Vor einigen Jahren wurde die Südschwimmhalle mit ihrer 50m-Bahn grundlegend saniert. Danach haben wir als CDU Fraktion im Erfurter Stadtrat den Vorschlag zu einer Umbennung der Schwimmhalle eingebracht. Alle Fraktionen haben diesen Vorschlag schließlich zugestimmt und heute wurde die Umbennennung im Beisein von Roland Matthes vollzogen. Viele aus seiner Trainingsgruppe und Wegbegleiter aus der Erfurter Zeit, aber auch alte Fans waren gekommen, um mit ihm den Tag zu feiern. Eine verdiente und richtige Würdigung! Bilder von der Roland Matthes Schwimmhalle

bpa-Pflegekongress diskutiert Fachkräftemangel

bpa (5)
Volles Haus beim bpa
Der 3. Pflegekongress des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) tagte heute im Victors Residenz Hotel in Erfurt. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Thema Fachkräftemangel vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung. Rund die Hälfte der 280 Thüringer Pflegeheime werden von privaten Anbietern betrieben. Von 70 Einrichtungen sind die Träger Mitglied im bpa. In den letzten Jahren war ich regelmäßig beim bpa zu Gesprächsrunden zu Gast und auch in meiner Zeit als Sozialpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion war ich in vielen Einrichtungen zu Besuch. Deshalb habe ich heute viele bekannte Gesichter getroffen und bei meinem Grußwort auch inhaltliche Anknüpfungspunkte gefunden. Der demographische Wandel ist als zentrales Zukunftsthema in der öffentlichen Debatte angekommen. Bei den Fachleuten ist dies nicht überraschend und auch nicht die Auswirkungen davon. bpa (1)Im Pflegebereich fehlen jetzt schon Fachkräfte und dies wird sich noch deutlich verstärken. Herbert Mauel, bpa-Bundesgeschäftsführer, verwies auf das nun notwendige Engagement von den Pflegeheimbetreibern, Politik und Gesellschaft. Bessere Arbeitsbedingungen, bessere Entlohnung, gesellschaftliche Anerkennung sind ein Teil Werbung um nicht berufstätige Frauen und Ältere sowie kontrolierte Zuwanderung von Fachkräften sind nach seiner Meinung die andere Seite der Medaille. Perspektivisch werden wir nach seinen Worten eine Ausbildungsumlage und neue Berufsbilder benötigen. Prof. Dr. Michael Behr, Abteilungsleiter im Thüringer Wirtschaftsstudium, stellte seine Studie zur Fachkräfteentwicklung vor, die er an der FSU Jena erstellt hat. Dabei arbeitete er auch die Besonderheiten der ostdeutschen Bevölkerungsentwicklung heraus, bei der sich viele einzelne demographische Faktoren noch multipliziert haben. Leider konnte ich aus Zeitgründen die nachfolgende Diskussion der vier Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, Linken und Grünen nicht mehr verfolgen. Ein wichtiges Thema welches bereits zuvor zur Sprache kam muss zügig gelöst werden. Die Finanzierung des 3. Ausbildungsjahres wird bei der Umschulung nicht finanziert und muss somit auf die Praxispartner sowie letztlich auf die Bewohner umgelegt werden. Dies verhindert Perspektiven für dringend notwendige ausgebildete Kräfte. Ich werde weiter mit dem bpa im Gespräch bleiben und freu mich jetzt schon auf die nächsten Fachforen. Bilder vom heutigen Kongress

Jahresempfang der CDU Erfurt und der CDU Stadtratsfraktion

CDU Jahresempfang
CDU Jahresempfang mit Georg Fahrenschon
Rund 200 Gäste waren zum Jahresempfang in das Comcenter Erfurt gekommen. Neben vielen aktiven CDU Mitgliedern und Freunden der Erfurter CDU auch der Oberbürgermeister Andreas Bausewein und die Fraktionsvorsitzenden der anderen im Stadtrat vertretenen Parteien Andre Blechschnmidt (Linke), Thomas L. Kemmerich (FDP), Prof. Ingeborg Aßmann (Freie Wähler) und Katrin Hoyer (Grüne). Von der SPD war die Landtagsabgeordnete und Stadtratsvorsitzende Birgit Pelke bei uns zu Gast. Da wir den Termin unseres Jahresempfangs nicht wie die SPD Fraktion auf den Abend einer Stadtratssitzung gelegt hatten, waren darüber hinaus die gesamte CDU Stadtratsfraktion und der CDU Kreisvorstand als Gesprächspartner präsent. Unsere Kreisvorsitzende Marion Walsmann ging in ihrer Eröffnungsrede auf die politische Situation im Freistaat ein. Zur Oberbürgermeisterwahl verwies sie darauf, dass wir vor der Sommerpause einen geeigneten Kandidaten oder eine Kandidatin vorstellen werde, uns dabei aber weder von der Öffentlichkeit noch von anderen Parteien drängen lassen. jahresempfang-2Bei meinem Grußwort habe ich die Arbeit der CDU Stadtratsfraktion der letzten zwölf Monate reflektiert. Nachdem sich nun spätestens seit letztem Sommer ein relativ festes Rot-Rot-Grünes Stadtratsbündnis gebildet hat, ist vieles im Rathaus klarer geworden. Ob es damit besser wird werden die Wähler zum geeigneten Zeitpunkt zu entscheiden haben. Für uns als CDU steht die fortwährende Aufgabe bei politischen Entscheidungen Alternativen aufzuzeigen, für unsere Positionen zu werben und den Finger in die Wunde zu legen, wenn Rot-Rot-Grün der nachteilige Entscheidungen trifft. Insbesondere die Ortsteile fühlen sich häufig im Stich gelassen. Wir werben daher immer wieder um Unterstützung für sie. Der Haushalt 2011/2012, Winterdienstdefizite, Graffiti und fehlende Investitionen in die kommunale Infrastruktur sind darüber hinaus Beispiele für wichtige Themen der letzten Wochen.
Grußwort der Stadtratsfraktion
Grußwort der Stadtratsfraktion
Als Festredner war der Finanzminister des Freistaates Bayern Georg Fahrenschon zu uns nach Erfurt gekommen. Er sprach über das Thema “Stabiler Euro, solide Finanzen – Europa am Scheideweg?”. Ich habe mich sehr gefreut Georg einmal wieder in Erfurt begrüßen zu können. Zuletzt war er im Bundestagswahlkampf 2009 in Erfurt und Antje Tillmann und ich konnten mit ihm einige Veranstaltungen bestreiten. Allerdings kennen wir uns bereits seit 1991. Damals hatte die JU Thüringen gute Kontakte nach Bayern und speziell nach Unterfranken. Als zugeheirateter Unterfranke hat Georg Fahrenschon uns schon damals unterstützt und auch in meiner Zeit als Bundesgeschäftsführer der JU habe ich mit ihm als stellvertretender Bundesvorsitzender sehr gerne zusammen gearbeitet.