Wieder zurück

Mein kleiner Sonnenschein
Mein kleiner Sonnenschein
Fast genau nach drei Wochen kann ich heute Mittag aus dem Helios-Klinikum wieder nach Hause. Der nun noch notwendige weitere Genesungsprozeß wird hoffentlich in den nächsten Tagen weiter in heimischer Umgebung fortschreiten, bevor ich dann kurz nach Weihnachten zu einer Reha-Kur nach Bad Klosterlausnitz fahre. Auf der HPS 1 im Helios Klinikum habe ich ausgesprochen freundliche und kompetente Pflegerinnen und Schwestern erlebt. Viele Ärztinnen und Ärzte waren stets als Ansprechpartner da. Danke für alles!   In den letzten Wochen wurde ich hier sehr gut betreut. In der Notfallaufnahme ebenso, wie auf der Intensivstation. Obwohl ich da jeweils nur wenig mitbekommen habe, hat die professionelle und gute Versorgung mich vor größeren Folgeschäden bewahrt. Die letztliche Diagnose hätte das Schlimmste befürchten lassen.  Andrea, die Mutter meines jüngsten Sohnes Julian, hat glücklicherweise vor drei Wochen richtig reagiert und den Notarzt so schnell verständigt, dass ich noch rechtzeitig hier angekommen bin. In den folgenden Tagen waren Andrea und Christiane (die Mutter meines mittleren Sohnes Jonas) und mein großer Sohn Maximilian pausenlos auf der Intensivstation in Sorge um mich.  
Und der andere Sonnenschein
Und der andere Sonnenschein
Ich bin sehr froh, dass sie wie meine ganze Familie da waren und sie nun nicht mehr in Sorge sein müssen. Für mich ist dies aber auch ein deutliches Signal einiges in meinem Leben zu ändern. Ich werde mehr für meine drei Söhne da sein. Niemand kann einem die Zeit zurück geben, die man miteinander versäumt. Für die vielen Karten, Blumen, Grüße, Anrufe und Besuche bin ich sehr dankbar. Es tut gut zu spüren, dass viele Menschen an einen denken – alte Schulfreunde ebenso wie politische Freunde und Mitbewerber. Die nächsten Wochen werden sicher noch anstrengend werden. Mit eurer und Ihrer Hilfe und Verständnis werde ich es packen!

Dreifacher Grund zum Jubeln

SWE Volley-Team 2009
Das Erfolgsteam 2009/2010
Das SWE Volley-Team hatte am Samstag gleich drei Mal Grund zum Jubeln. Leider konnte ich nur virtuell mitjubeln und mit unseren Damen auch nicht in der Thüringenhalle das Tanzbein schwingen, aber wir werden das nachholen.   Nach dem 3:0 Sieg gegen den SV Mauerstetten ging es gleich in großer Abendgarderobe für unsere Spielerinnen in die benachbarte Thüringenhalle. Dort stand die Wahl der Sportler des Jahres auf dem Programm des Stadtsportbundes und der Zeitungsgruppe. Während sich die Wahl der Sportlerin des Jahres, unserer SWE-Beach Europameisterin Julia Großner, schon im Laufe des Tages angedeutet hatte, waren wir alle auf die Platzierung unserer Mannschaft gespannt.   Zum dritten Mal bestiegen sie die Tribüne. Beim Erstligaaufstieg (damals noch als TuS Braugold) wurden sie Mannschaft des Jahres und zwei Jahre später als SWE Volley-Team Dritte. In diesem Jahr war es erneut der dritte Platz. Herzlichen Glückwunsch! Wenn die Erfolgskurve weiter so verläuft gibt es nächstes Jahr noch eine Steigerung.

Makellose Saisonbilanz des SWE Volley-Teams

"MDR im Osten" im Gespräch mit Kapitän Beate Brabetz nach dem Spiel gegen Grimma
"MDR im Osten" im Gespräch mit Kapitän Beate Brabetz nach dem Spiel gegen Grimma
Auch im letzten Heimspiel des Jahres blieben die Damen des SWE Volley-Teams ungeschlagen. Eine makellose Bilanz von 22:0 Punkten (Vereinsrekord eingestellt 11 Spiele ungeschlagen) ist der vorweihnachtliche Lohn. Nach nur 69 Spielminuten war der SV Mauerstetten (Tabellensechster) mit 3:0 (25:15, 25:18, 25:20) vor 360 Fans bezwungen. Einziger kleiner Wermutstropfen des Spiels war, dass Sabine im ersten Satz umknickt ist und mit Eis am Spielfeldrand behandelt werden mußte. Gute Besserung!    In der Halle konnte ich nicht sein aber immerhin konnte ich am Live Ticker das Spiel verfolgen. Unsere direkten Verfolger Grimma und Chemnitz gewannen ihre Spiele zwar auch, mußten aber jeweils einen Satz abgeben. Zum Spielerfolg gesellten sich heute noch weitere Gelegenheiten zum feiern. Beate Brabetz, Mannschaftkapitän der SWE Volley Damen wurde bei der TA-Wahl Sportlerin des Monats und nahm für das ganze Team den Goldhelm aus Schokolade entgegen. Bereits am Morgen hatte sich unsere Beach-Europameisterin Julia Großner in das goldene Buch der Stadt im Rathausfestsaal eingetragen. Und wenn sich alle Gerüchte bestätigen, wird sie gerade Erfurter Sportlerin des Jahres in der Thüringenhalle. Ich bin stolz auf meine Volleyball-Damen, meine Vorstandskollegen, alle Helfer und den ganzen Verein!

Neuer CDU Vorstand in Erfurt

Beim letzten Kreisparteitag im Helios-Klinikum 2008, Vorsitzende Marion Walsmann und Stellvertreter Michael Panse
Beim letzten Kreisparteitag im Helios-Klinikum 2008, Vorsitzende Marion Walsmann und Stellvertreter Michael Panse
Seit nunmehr 18 Jahren bin ich gewähltes Kreisvorstandsmitglied der Erfurter CDU. Die ersten 14 Jahre als Beisitzer und seit vier Jahren als Stellvertreter. Zum ersten Mal konnte ich heute an einem Kreisparteitag nicht teilnehmen und dies obwohl ich nur 500 Meter entfernt war.   Während unser Kreisparteitag nunmehr schon traditionsgemäß in der Mensa des Helios-Klinikums stattfand, liege ich noch (zumindest bis zum Montag) auf der Station im Helios-Klinikum und habe bis jetzt nur zeitweise “Ausgang”. Bereits Mitte der Woche habe ich deshalb ein Grußwort an den Kreisparteitag gesandt und um Verständnis gebeten. Aber Dank moderner Kommunikationsformen war ich aber per SMS sozusagen minutengenau über die Ergebnisse informiert. Unsere Kreisvorsitzende Finanzministerin Marion Walsmann wurde wiedergewählt. Als ihr Stellvertreter habe ich mich ebenfalls wieder beworben und bin dankbar für das große Vertrauen unserer Mitglieder.   Bei den beiden anderen Stellvertretern gab es neue Bewerber und beide wurden auch gewählt. Tabea Gies setzte sich gegen den bisherigen Stellvertreter Andreas Theiß durch und Andreas Horn trat statt des bisherigen Stellvertreters Dietrich Hagemann an. Auch bei den Beisitzern gibt es viele neue Gesichter, wie eines unserer jüngsten Mitgleider Robin Ohle, aber auch alte CDU-Kämpfer wie Ute Karger, Jürgen Kornmann und Olaf Zucht. Die Junge Union hat sich bereits jetzt kräftig in die inhaltliche Diskusssion eingebracht. Insgesamt eine sehr gute Mischung mit einem sehr breiten Aufagbenfeld für die nächsten Jahre. Ich freu mich auf die Arbeit!

Chanukka in Erfurt und überall

Chanukkaleuchter vor dem Erfurter Rathaus
Chanukkaleuchter vor dem Erfurter Rathaus
Heute wird auch in Erfurt das erste Licht am Chanukka-Leuchter vor dem Erfurter Rathaus angezündet. Dies geschieht überall auf der Welt in diesem Jahr am Vorabend des 12. Dezember (nach Gregorianischem Kalender). Anbei findet sich eine “Anleitung zu Chanukka”. Ich wäre auch in diesem Jahr sehr gerne dabei, wenn sich vor dem Rathaus unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zusammen mit allen Freundinnen und Freunden treffen um gemeinsam den Auftakt zu den Chanukkatagen zu feiern. Leider bin ich noch im Erfurter Helios-Klinikum und deshalb nur Gedanken vor dem Erfurter Rathaus und vor allem aber auch bei meinen Freundinnen und Freunden in Israel.   Anbei eine Schilderung zum Hintergrund von Chanukka, die ich im letzten Jahr schon auf meiner Homepage hatte: „Chanukka ist das 8-tägige Lichtfest zur Erinnerung an die Wiederweihe des Tempels in Jerusalem des Makkabäers Juda, das am 25. Kislew beginnt.” So steht es in der Einladung erklärt. Ich habe den nachfolgenden Text, der Chanukka etwas umfangreicher erklärt, über die Xing-Gruppe “Deutsch-israelisches Netzwerk” 2008 geschickt bekommen.

von Tzvi Freeman (Quelle: Chabadhannover.de)

Geschah Chanukka vor vielen Jahren? Oder geschieht es jetzt? Gab es je eine Zeit, in der es nicht passierte? Die Geschichte von einer kleinen Kerze, welche das Monster einer erschreckenden Dunkelheit vertreibt, lebt ewig in uns allen – und in der Welt um uns herum. Man könnte es das kosmische Mega-Drama nennen. Es passiert jeden Tag bei der Morgendämmerung, bei jeder Wintersonnenwende, mit jedem Atemzug, mit jedem Schrei eines neugeborenen Kindes, mit jedem Grashalm, der von unter der Erde hervorbricht, mit jedem Geistesblitz, jedem Einfall von Schönheit, jedem Beschluss, Gutes angesichts des Bösen zu tun, zu bauen, wo andere zerstören, die Menschheit vorwärts zu bewegen, wenn Andere uns in Richtung Chaos ziehen. All das und noch mehr ist Chanukka. Man hätte meinen können, dass das jüdische Volk und die antiken Griechen gut miteinander auskommen könnten. Schließlich hatten sie so viel gemeinsam. Beide schätzten Weisheit und Schönheit. Viele griechische Philosophen anerkannten sogar einen einzigen großen Geist hinter dem Kosmos, ähnlich dem jüdischen Monotheismus. Nun, es hat auch ein bisschen funktioniert – am Anfang. Die Juden tolerierten die griechische Herrschaft von der Zeit Alexander des Grossen an. Viele Juden studierten hellenistische Philosophie und König Ptolemaios ließ die Tora ins Griechische übersetzen. Doch als König Antiochus versuchte, uns Hellenismus pur aufzuzwingen, rebellierten wir. Antiochus verbot die rituelle Beschneidung. Mütter leisteten Widerstand, indem sie ihre Kinder in aller Offenheit beschneiden ließen. Antiochus verbot das Einhalten des Schabbat. Juden waren gezwungen, Jerusalem zu verlassen, um den Schabbattag heilig halten zu können. Antiochus verbot das Studium der Tora als heiligen Text. Juden fanden Wege, Unterricht für Kinder und Erwachsene im Geheimen abzuhalten. Als die Griechen Götzenbilder in den Zentren und Städten errichteten, und verlangten, dass die Juden sie anbeten würden, brach offener Krieg aus. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass ein Volk nicht für sein Land oder sein Leben kämpfte, sondern für seinen Glauben und das Recht der religiösen Freiheit. Das Problem war: Die syrisch-griechische Armee gehörte zu den stärksten der Welt. Ihre Soldaten marschierten in einer kompakten Formation von sich überlappenden Schilden, mit langen Speeren, für damalige Verhältnisse beinahe unbesiegbar. Sie hatten fortschrittliche Waffen, waren gut trainiert und sie führten sogar Elefanten in der Schlacht mit. Der jüdische Widerstand hingegen begann mit einer Handvoll Brüdern aus dem Priesterstand, die sich Makkabäer nannten. Da gab es viele tapfere Taten, doch die Makkabäer glaubten mit Überzeugung, dass ihr Sieg von oben kam. Letztlich erhielten sie ein Zeichen, dass es tatsächlich so war: Als sie Jerusalem und den Tempel zurück eroberten, suchten und fanden sie ein einziges Fläschchen von nicht entweihtem Olivenöl – gerade, was benötigt wurde, um die heilige Menora wieder anzuzünden. Obwohl das Fläschchen nur die Menge für einen Tag enthielt, brannte das Licht der Menora durch ein Wunder acht volle Tage, womit genug Zeit gegeben war, neues Öl herzustellen. Für das jüdische Volk war das wie ein Wink von oben, der besagte: Ja, Er war die ganze Zeit mit uns.

Die Uni “brennt” – CDU-Fraktion warnt vor Dramatisierung und Schlechtreden der Erfurter Uni

Uni Erfurt
Uni Erfurt

 

In diesen Tagen werden Stimmen nach besseren Studienbedingungen laut: keine Gebühren oder Beiträge, keine überfüllten Hörsäle oder Seminare, keine vollgepackten Module oder Studienpläne.

Dazu äußert sich Michael Panse, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion:

 

“Erfurt gehört zu den ältesten Universitätsstädten Deutschlands. Die Universität, der Campus, aber auch die Studierenden, die Dozenten und die über 500 Mitarbeiter in der Verwaltung sind fester Teil des Stadtbildes und des städtischen Geschehens. Die Probleme und Sorgen der Studentinnen und Studenten in unserer Stadt sind ernst zu nehmen. Dennoch: Erstens sind nicht sämtliche Probleme anderer Länder wie Niedersachsen auf Thüringen und Erfurt übertragbar. Wir sollten deshalb auch nicht den Eindruck erwecken, die Universität Erfurt befinde sich in einem dramatischen Zustand.

Und zweitens sind die Rahmenbedingungen des Studierens in Thüringen durchaus attraktiv. Zu den besonderen Vorteilen und Errungenschaften zähle ich zum Beispiel das Semesterticket, mit welchem unsere Studierenden zu wirklich günstigen Konditionen durch ganz Thüringen mit Bus und Bahn reisen können. Darüber hinaus haben sich CDU und SPD in ihrer Koalitionsvereinbarung geeinigt, dass es in Thüringen weiterhin keine Studiengebühren gibt und dass nun der Verwaltungskostenbeitrag abgeschafft werden kann. Thüringen hat die viertbeste Betreuungsrelation deutschlandweit, einen überdurchschnittlichen hohen Anteil an weiblichen Studierenden und eine vergleichsweise geringe Abwanderungsquote unter den Absolventen.

 

Wir haben auch – abgesehen von einer jährlichen Investitionssteigerung für Sachmittel – mit der Rahmenvereinbarung II insgesamt sehr viel Flexibilität in die Haushalte der Hochschulen gebracht. Nun liegt die Verantwortung ein Stück weit auch bei der Universitätsleitung Erfurt, im Rahmen dieser finanziellen Gestaltungsfreiheit und der gestärkten Selbstverwaltung etwaigen Problemen im Organisationsablauf oder bei der Ausgestaltung der Studiengänge abzuhelfen. Mit Befremden registriert die CDU, dass nunmehr selbst Dozenten den Streik zum Anlass nehmen, um Vorlesungen abzusagen.

 

Thüringen verzeichnet seit 2005 einen kontinuierlichen Anstieg der Studienanfänger: Immer mehr junge Menschen kommen auch nach Erfurt, um an der hiesigen Universität zu studieren. Weil die Bedingungen hier gut sind. Wir sollten dieses Bild nicht verzerren. Kritik, ob organisatorisch oder an der Umsetzung der Bologna-Vorgaben, kann in die hochschulpolitischen Gremien eingebracht werden. Dort haben die Studierenden die Chance, ihrer Stimme entsprechendes Gewicht zu verleihen und Entscheidungen zu beeinflussen. Krawalle und lautstarke Rufe nach Revolutionen verzerren nur das Bild einer funktionierenden Universität Erfurt. Und es schadet dem Image mehr als es nützlich ist.“

 

Darüber hinaus erinnerte Michael Panse, der für die CDU-Fraktion Mitglied des Ausschusses „Bildung und Sport“ ist, daran, dass auch die kommunale Verantwort gefragt sei.

Im März 2009 hat der Stadtrat auf Antrag der CDU beschlossen einen Hochschul- und Studentenrat zu etablieren. Ein Verweisungs- und Verzögerungsantrag der Linken wurde vom Stadtrat mit großer Mehrheit abgelehnt. Die damalige Antragsbegründung der CDU: „Mit der Etablierung eines Hochschul- und Studentenbeirates sollen die Interessen der Hochschulen im Allgemeinen und die der Studierenden besser berücksichtigt und in die Entscheidungen der Stadt einbezogen werden.“ ist heute aktueller den je zuvor.

 

Zur Stadtratssitzung im Dezember 2009 legt nun die Stadtverwaltung den Satzungsentwurf “Kommunaler Hochschul- und Studierendenbeirat” endlich dem Stadtrat zur Beschlussfassung vor. Die CDU-Fraktion kritisiert, dass es derzeit keine klaren Ansprechpartner bei der Stadt für die Belange von Studierenden gibt.

 

„Es reicht nicht aus, wenn OB Bausewein regelmäßig für mehr Attraktivität der Universität wirbt, aber nichts dafür tut.“ so Panse abschließend.

Israel, die UN und der Goldstone-Bericht

Uni Erfurt - Prof Blum (5)
Prof. Yehuda Blum
An der Erfurter Uni streiken derzeit die Sudenten, ebenso wie an vielen Universitäten, für bessere Studienbedingungen. Gestern Abend waren unter den 60 Teilnehmern bei einem Vortrag von Prof. Yehuda Blumerfreulich  viele Studenten. Prof. Blum besuchte auf Einladung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen Erfurt und referierte über das Thema “Israel, die UN und der Goldstone-Bericht. Als ehemaliger UN-Botschafter Israels ist Prof. Blum von der Hebrew University Jerusalem Kenner der politischen Mehrheitsverhältnisse in der UN. Nicht erst der Goldstone-Bericht hat ihn aber auch zu einem engagierten Kritiker der UNO gemacht.   Seit Gründung der UNO steht das Palästina-Israel Problem auf der Tagesordnung der UN. Israel hat heute aber ein erklärbares Problem mit der UNO. Prof. Blum illustrierte dies an mehreren Beispielen: Die Erfurter Partnertstadt Haifa hat eine Straße im Jahr 1975 von Boulevard der Vereinten Nationen in Boulevard des Zionismus umbenant in Reaktion auf antiisraelische Entscheidungen in der UNO. Die Zusammensetzung der UNO hat sich zwischen 1947 und heute erheblich verändert. Waren es bei Gründung der UNO noch 51 Mitgliedsstaatensind es heute 191, davon allein 52 islamisch geprägte Staaten die generell gegen Isreal stimmen und die Verabschiedung der zahlreichen Resolutionen gegen Israel initieeren. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen besteht seit 2006, fasste von seinen 30 Beschlüssen allein 18 die Menschenrechtsverletzung in Israel anprangern. Unter den Mitgliedern sind so “bedeutungsvolle Menchenrechtsschützestaaten” wie China, Saudi Arabien und Cuba. Der in Auftrag gegebene Goldstone-Bericht umfasst mit seinen 586 Seiten eine Wertung des Gazafeldzuges und eine deutliche Anklage gegen Israel. Allerdings verschweigt er zwei wesentlich Punkte. Zum einen das die Angriffe Israels im Gazagebiet zum einen ein legitimer Selbstschutz des Staates Israel für seine Einwohner war, die permantenRaketenangriffen ausgesetzt waren. darüber hinaus liefert er keinerlei Antworten auf eine der entscheidentenFragen des 20 Jahrhunderts, wie heute demokratische Staaten mit der Bekämpfung des Terrorismus umgehen sollen. In Israel werden die weit über 100 Beschwerden geprüft und, da wo Unrecht geschah Sanktionen ergriffen.  
Uni Erfurt - Prof Blum (9)
Dank für einen interessanten Vortrag!
In der anschließenden Diskussion gab es durchaus auch zahlreiche kritische Stimmen zum Vortrag von Prof. Blum. Inakzeptabel sind für mich aber Aussagen, die sich mit plumpen Antisemitismus vermischen. Eine der Grundsatzfragen ist zunächst die Frage der Anerkennung des Existenzrechts Israels. Dies muss eine der wichtigsten Vorbedingungen für eine Konfliktlösung sein. Die UNO hat dazu nach Auffassung vieler Diskussionsteilnehmer keine Legimitation mehr. Zu zweifelhaft ist die Zusammensetzung der UNO. Lediglich fünf Staaten tragen die Verantwortung für die Finazierung der UNO zu insgesamt 62 % (USA 23, Japan 20, Deutschland 9, Franmkreichund Großbritannien jeweils 5%). 100 Staatentragen zusammen nur 1% und gar 60 zusammen nur 0,1% des Haushalts. Nur wenige der großen Träger der UNO stimmten letztlich gegen den Goldstone-Bericht. Prof. Blum mahnte eine Reform der UNO an. Ich kann mich seiner Meinung nur anschließen. Und ich habe gestern auch gesagt, dass wir uns in Deutschland mit öffentlichen Vorschlägen zur Konfliktlösung zurück halten sollte. Viele die schlaue Ratschläge geben, waren noch nie in Israel und Palästina dies- und jenseits von Mauer und Zaun.

Es geht wieder los – Hellau beim KCA

KCA (3)
Der erste Orden der Session und Live-Ticker zum Volleyball
Am 11.11. wurden die Rathäuser gestürmt in Erfurt ebenso wie in Alach und Marbach. Auch in der neuen Karnevalssession werde ich wieder insbesondere bei den beiden Vereinen, beim KCA und MKC,  in denen ich Mitglied bin häufig zu Gast sein. Gestern Abend startete der KCA in der Schenke in Alach seine 22. Session. Gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann erhielt ich den ersten Orden der neuen Session.   Das Programm in Alach war wieder geprägt von den zahlreichen Tanzgruppen aller Altersklassen. Bei den Thüringer Meisterschaften (der KCA nahm an allen 17 Meisterschaften teil!) erreichten die Mädchen wieder beachtliche Platzierungen und schafften auch den Sprung auf Siegertreppchen. Zu Recht – Glückwunsch! Mich begeistert natürlich immer wieder das Showballett der Garde. Gestern traten sie noch einmal mit Amadeus auf. Ich freu mich schon auf das neue Programm. Präsident Ronny Junghanß und sein Elferrat haben auch für die nun 22. Session die Vorbereitungen abgeschlossen. Es kann also losgehen…
KCA (12)
Showtanz beim KCA
  Wie an jedem Samstag habe ich aber auch das Spiel meiner Volleyballdamen verfolgt. Diesmal ging es leider nur virtuell am Live-Ticker über das Internet. Auch im achten Bundesligaspiel der Saison holten sie gestern einen Sieg. 3:0 gegen Biberach lautetet das Ergebnis der makellosen Bilanz. Verfolger Grimma schaffte gerade noch ein 2:3 bei Dresden. Heute geht es bereits im Pokal in Augsburg weiter. Der Internetzugang über das Handy lässt mich dabei sein.

Zwei arbeitsreiche Tage – Klausur der CDU Erfurt

Klausur der CDU (14)
Kreisvorsitzende Marion Walsmann, Michael Panse und Hildigund Neubert
Zu einer zweitägigen Klausurtagung haben sich der CDU-Kreisvorstand und die CDU-Stadtratsfraktion im Ringberghotel in Suhl getroffen. Ganz bewusst 60 km von Erfurt entfernt, damit die Arbeitsatmoshäre nicht durch ständiges kommen und gehen gestört wird. Einige der 30 Teilnehmer sind, so wie ich,  in beiden Gremien gewählte Mitlieder. Dadurch gab es ausreichend Berührungspunkte, zumal es um die Auswertung der letzten Wahlen und die Ausrichtung der zukünftigen Kommunalpolitik ging.   Der Analyse über die Ursachen der verlorenen Kommunal- und Landtagswahl folgte eine offene Aussprache, in der ein ganzes Bündel an Reformvorschlägen für unsere Kreispartei präsentiert wurde. Bis zum Kreisparteitag am 12. Dezember werden wir diese Vorschläge zu einem Maßnahmeplan weiterentwickeln. Vorgesehen ist die deutliche verbesserte Einbeziehung unserer 836 CDU-Mitglieder, eine Mitgliederbefragung, Strukturänderungen im Kreisvorstand, eine regelmäßiger monatlicher Aktionstag “CDU im Gespräch” (der erste schon am 1. Dezember auf dem Erfurter Anger) und ein neues Mitgliederinformationsblatt sowie die verstärkte Nutzung moderner Kommunikationsformen.  
Fraktionskegeln (3)
Finanzministerin Marion Walsmann
Ich  bin als stellvertretender Kreisvorsitzender sehr dankbar für die zahlreichen Anregungen, aber vor allem auch, dass unsere Kreisvorsitzende Marion Walsmann dazu auch gleich Festlegungen getroffen hat. “Nägel mit Köpfen”, ist der Leitspruch der Stunde! Am gestrigen Abend ging es dafür in die Vollen. Beim Duell Kreisvorstand gegen Fraktion “seilten” sich zwar einige ab, aber für die anderen bleib es spannend bis weit in die Nacht. Von Vorteil war, dass wir die Teams beim Kegeln mehrfach wechseln konnten (fast jeder konnte mal für die Fraktion oder den Vorstand antreten).  Eine Neun – viel Spaß und das Gefühl, auch abseits der Politik mal einen netten Abend zu finden.  
Klausur der CDU (36)
Pausengespräche
Ernst wurde es wieder heute Vormittag bei der Bilanz der Stadtratsfraktion. Unser Vorsitzender Thomas Pfistner zog eine durchwachsene Bilanz. Zwar ist es uns gelungen die Fraktion wieder zu einer Einheit zu fügen und wir haben mit zahlreichen Themen den Ton in der Stadtratsarbeit angegeben, aber dennoch eine herbe Niederlage zur Kommunalwahl eingefahren. Über die Ursachen dafür mussten wir nicht lange streiten – Abberufung der Stadtwerke-Geschäftsführer, OB als Spitzenkandidat für die SPD und die Zersplitterung in mehrere kleine Parteien. Künftig wollen wir stärker unsere Rolle als Opposition heraus arbeiten. Der Haushalt wird von uns in der jetzt absehbaren Struktur garantiert abgelehnt. Öffentlich werden wir stärker in Aktion  treten und uns auf weniger Themen spezialisieren. Auch die Stadtratsfraktion wird ab dem neuen Jahr mit einer eigenen regelmäßigen Publikation an der Start gehen.   Sehr Erfreuliches gab es noch am Ende der Klausur. Der Vorstand beschloss über die Neuaufnahme von neun neuen Mitgliedern (allein in den letzten vier Wochen!!!) davon kommen drei zu mir in den Ortsverband “Am Petersberg”. Herzlich willkommen!

Martini 2009 auf dem Erfurter Domplatz

Martini 2009 (5)
Der Dom als Kulisse der Martinsfeier
Auch in diesem Jahr zog es zu Martini wieder tausende Erfurter Kinder mit ihren Lampions auf den Domplatz. Gemeinsam mit ihren Eltern feierten sie die ökumenische Martinsfeier. Diese erinnert an den Reformator Martin Luther, der auch in Erfurt wirkte, und den katholischen Bischof Martin von Tours. Er teilte als Soldat mit dem Schwert seinen Mantel mit einem Bettler am Stadttor von Amiens und wurde später Bischof.   In Erfurt wird der ökomenische Gottesdienst auf dem Domplatz in jedem Jahr am Vorabend des Martinstages, dem 11.11. gefeiert. Traditionell gibt es dazu Martinshörnchen für die Kinder und wenn es so kühl wie gestern Abend ist auch Glühwein für die Eltern. Prof. Eberhard Tiefensee hielt gestern die Predigt und erinnerte auch an die Martinsfeier vor genau 20 Jahren, im Wendeherbst 1989. “Statt Nostalgie sollte Dankbarkeit empfunden werden” sagte er.  Eines der Lieder, welches auf dem Domplatz gesungen wurde, hat mich an unsere Israel-Reise erinnert. “Vertraut den neuen Wegen” haben wir auch am ersten Tag unserer Fahrt in der Himmelfahrtskirche in Jerusalem gesungen.