Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht

Großes Interesse im Jugendhilfeausschuss
Großes Interesse im Jugendhilfeausschuss
Regelmäßig loben alle Fraktionen im Erfurter Stadtrat und im Jugendhilfeausschuss sowieso die Arbeit der Erfurter Tagesmütter. Ob die Wertschätzung dann auch bei der angemessenen Vergütung erkennbar ist, wird immer wieder neu (kontrovers) diskutiert und leider ist das Ergebnis der Diskussion nie wirklich zufriedenstellend. Nach endloser Diskussion hatte der Erfurter Stadtrat im September letzten Jahres auf Antrag der CDU die Vergütung erhöht – allerdings nicht wie von uns ursprünglich gefordert um 50 Euro pro Kind, sondern nach dem Willen von Rot-Rot-Grün nur um 30 Euro. Im Oktober/November gab es dann Aufregung weil die Stadt die Vergütung nicht rechtzeitig überweisen konnte und seit Januar sorgt nun der Umgang mit der neuen Landesrichtlinie bzw. Verodnung für Verärgerung. Auf Antrag der CDU hat das Jugendamt dazu heute im Jugendhilfeausschuss berichtet und auch die Tagesmütter meldeten sich zu Wort. Für zusätzlichen Frust hatte zuvor noch der Ausschussvorsitzende mit seiner zuvor in der Presse zitierten Meinung, dass die Stadt bei der Umsetzung der Richtlinie enge Grenzen gesetzt seien und die Vergütung sich eher an Betreuung und Pflege und nicht an Erziehung wie bei den Kitas orientiere, gesorgt. Beides ist falsch und wurde von uns zurück gewiesen. In der Verordnung steht ausdrücklich: „Wenn der Bedarf es erfordert oder in Abhängigkeit von der Qualifikation der Tagespflegeperson kann der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe auch einen höheren Betrag je Kind und Stunde vereinbaren.“ Damit ist die Vergütung von 2,53 Euro je Kind und Stunde nur eine Mindestanforderung und kann örtlich ausgehandelt werden. Darüber hinaus habe ich darauf hingewiesen, dass es bereits am 14. Dezember ein Rundschreiben des Ministeriums an alle Jugendämter gab, in dem alles genau erklärt wurde. In diesem Schreiben findet sich auch der bemerkenswerte Satz: “Unbeschadet dessen steht es dem jeweils örtlich zuständigen Träger der öffentlichen Jugendhilfe frei, einen Abrechnungsmodus entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort zu wählen.” Auch dies ist ein klarer Hinweis, dass die Stadt durchaus Gestaltungsraum hat. Dazu müsste man sich lediglich mit den Tagesmüttern einmal zusammen setzen und das Ganze fachlich diskutieren. In Weimar und Jena ist dies rechtzeitig geschehen. In Erfurt wurden hingegen die Tagesmütter mit dem Schreiben des Jugendamtes Ende Januar verunsichert. Die heute vom Jugendamt präsentierten Rechenbeispiele müssen und sollen in jedem Fall mit den Tagesmütter gemeinsam geprüft werden. Sie lagen leider nicht schriftlich vor. Mehrere offene Fragen bleiben darüber hinaus. Die Stadt erklärte beispielsweise, sie rechne mit Mehrkosten von rund 500.000 Euro jährlich. Wie das in einem Jahr ohne Haushaltsentwurf gehen soll, erklärte man nicht. Offen blieb auch die Frage, welche Summe von diesen Mehrkosten den Eltern abgeknöpft wird. Eine neue Gebührenreglung wurde zwar angekündigt, aber bis zum Inkrafttreten der Richtlinie am 1. April 2016 wird diese kaum beschlossen sein. Ärgerlich bleibt auch der Umstand, dass bei einer stundenweisen Abrechnung mit den Eltern der Arbeitstag für die Tagesmütter schnell auf einen 10-Stunden- Tag anwächst wenn Kinder zwar nur sechs Stunden, aber zeitversetzt betreut werden sollen. Der Vorteil individueller Betreuungsangebote in der Tagespflege wird dann schnell zum Nachteil. Für Aufhorchen sorgte zudem die Ankündigung der künftigen Online-Vergabe von Betreuungsplätzen. Bis also die neue Vereinbarung in Erfurt unterschriftsreif auf dem Tisch liegt, gibt es noch hinreichend Beratungsbedarf. Heute war die Diskussion nach gut einer Stunde beendet, da die Beigeordnete Frau Thierbach die Jugendhilfeausschusssitzung vorfristig verlassen musste. Leider konnten dadurch auch keine verbindlichen Verabredungen getroffen werden. Die CDU-Stadtratsfraktion wird weiter für die Interessen der Tagesmütter streiten.

CDU kritisiert Salamitaktik zum Haushalt

Im Bildungsausschuss am 17. Februar 2016 und in den Medien am Folgetag äußerte die Finanzbeigeordnete Pablich am Rande, dass sie Bedenken habe, dass es im Jahr 2016 überhaupt einen Haushalt geben würde. „Diese Randbemerkung ist äußerst besorgniserregend und entspricht leider den Befürchtungen der CDU-Fraktion“, kommentiert CDU-Fraktionschef Michael Panse. Seitens der CDU-Fraktion besteht indes die Frage, warum sich nicht der Oberbürgermeister endlich selbst offen zu seinem Haushaltsversagen bekennt und stattdessen immer seine Finanzbeigeordnete gezwungen ist, die schlechten Botschaften zu übermitteln. „Sollte es stimmen, dass es 2016 keinen ausgeglichenen Haushaltsentwurf geben wird, muss der Oberbürgermeister die Angelegenheit endlich zur Chefsache machen. Entsprechende Konsequenzen müssen folgen“, fordert Panse. Er zielt dabei auf ein Haushaltssicherungskonzept ab. Das Fehlen eines Haushaltes widerspricht jeder Vernunft, aber genauso auch der geltenden kommunalpolitischen Rechtslage, die ein solches Konzept in solch einer Situation zwingend vorschreibt. Panses Kritik geht weiter: „Die Konsequenz aus dem fehlenden Haushalt ist zunächst erneut eine vorläufige Haushaltsführung, die bereits in den vergangenen Jahren für viel Kummer und Ärger gesorgt hat. Dabei können nur begrenzt Mittel frei gegeben werden. Dies wirkt faktisch wie eine Sperre. Betroffen sind die Ortsteile, Vereine, Verbände, karitative Einrichtungen, Sozialarbeit, Bauprojekte, Kunst und Kultur. Bisher wurden diese Bereiche damit hingehalten, dass man an einem Haushaltsentwurf arbeiten würde. Fakt ist jedoch, dass das Haushaltsloch offensichtlich trotz stattgefundener Gespräche in der Verwaltung immer noch ernorm groß und eine Lösung nicht in Sicht ist. Einen verbindlichen Zeitplan gibt es ebenso wenig. Dieses Aussitzen und Hinhalten durch den Oberbürgermeister ist nicht akzeptabel. Da hilft es auch niemandem, die Situation schön zu reden.“ Nun versucht die Stadtverwaltung augenscheinlich in ihrer durch den Oberbürgermeister und durch Rot-Rot-Grün geschaffenen Bedrängnis Wege zu gehen, die sie zuvor ablehnte. Die CDU-Fraktion verwies in den vergangen Jahren gebetsmühlenartig auf die überdimensionierten Personalkosten der Stadt hin. Sie forderte eine Umstrukturierung mit dem Ziel der Reduzierung der Kosten. Diese Forderung scheint in der haushalterischen Notsituation langsam zu fruchten. Dieser Ansatz kommt jedoch aus Sicht der CDU-Fraktion deutlich zu spät. „Ich fordere den Oberbürgermeister auf, umgehend alle Fakten auf den Tisch zu legen und die immer noch bestehende Fehlsumme im Haushalt zu benennen“, unterstreicht Panse abschließend.

Fehlende Finanzen belasten Schulstandorte

Volles Haus...
Volles Haus…
Ernüchterung machte sich heute im Ratssitzungssaal im Erfurter Rathaus breit und dies gleich bei drei Tagesordnungspunkten. Im Ausschuss Bildung und Sport bin ich normalerweise nur stellvertretendes Mitglied. Heute waren aber auch die Finanzausschussmitglieder zur Ausschusssitzung eingeladen. Darüber hinaus waren die Eltern und Schulvertreter von gleich drei Erfurter Schulstandorten gekommen. Ihre Erwartungshaltung war groß und daher waren der Ratssitzungssaal und die Besuchertribüne restlos gefüllt. Leider war schon der erste Tagesordnungspunkt eher frustrierend. Seit 2012 wird über einen Schulneubau in Hochheim diskutiert. Das bestehende Gebäude ist in den Jahren zu eng geworden, um alle Schulzüge aufzunehmen bzw. die Erweiterung zu einer Gemeinschaftsschule zu ermöglichen. Die Verwaltung versuchte mehrfach den Schulstandort zu bereinigen, d.h. den Grund- oder Regelschulteil an eine andere Schule „auszugliedern“. Dieses Ansinnen wurde vom Stadtrat bei der Schulnetzplanung stets abgelehnt. Neben einer Container-Übergangsvariante wurde ein Schulneubau in Aussicht gestellt und 2014 grundsätzlich beschlossen. Allerdings dauerte es bis November 2015 bis zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde. Heute sollte sie in einer gemeinsamen Sitzung von Bildungsausschuss und Finanzausschuss diskutiert werden. Leider war die vorgelegte „Machbarkeitsstudie“ eher eine „Nicht-Machbarkeitsstudie“. Das Architekturbüro stellte eine Planung vor die rund 16 Millionen Euro kosten würde (3-Geschossig, 3-Zügig und zwei Gebäudeteile). Dies ist sehr weit weg von der ursprünglich einmal vom Hochbauamt avisierten Summe von ca. 8 Millionen Euro. Da helfen dann auch keine alternativen Finanzierungsmöglichkeiten, wie sie ein Kollege der SPD anregte. Er dachte da so an ähnliche Dinge wie bei der Multifunktionsarena – allerdings müsste bei der Nutzung der GRW-Richtlinie ja auch eine überwiegend touristische Nutzung belegt werden und dies ist bei einer Schule eher unwahrscheinlich. Wir werden dieses Thema in der nächsten Finanzausschusssitzung mit konkreten Nachfragen wieder aufrufen. Ähnlich unerfreulich war aber auch das Ergebnis zur Kennedy-Schule am Rabenhügel. Auch diese Schule in freier Trägerschaft wurde in der Vergangenheit immer wieder hingehalten und vertröstet. Notwendige Investitionen und die Bereitstellung der zusätzlichen Räume wurden bis jetzt nicht getätigt. Ein Haushaltsänderungsantrag der CDU zu diesem Thema wurde von Rot-Rot-Grün abgelehnt. Auch heute wurden die Eltern wieder vertröstet – auf den nächsten Haushalt (falls der überhaupt dieses Jahr beschlossen wird). Die Schule in Vieselbach wollte noch nicht einmal Geld, weil dies eine gegründete Stiftung bereitstellen würde. Sie wollten lediglich das ok der Stadt, Fördermittel des Landes beantragen zu können. Derzeit hat die Stadt aber eine andere Prioritätenliste.

Schnelle Hilfe gefordert

Beim Bürgerforum
Regelmäßig sind wir mit unserer CDU-Stadtratsfraktion vor Ort, um insbesondere in den Erfurter Ortsteilen aktuelle Fragestellungen aufzugreifen und Bürgerforen zu veranstalten. Gestern waren wir in Bischleben zu Gast. Der Anlass dafür war ausgesprochen unerfreulich. Am 9. Januar 2016 stand dort die Sportlerklause in Flammen und brannte schließlich komplett aus. Bei einem Besuch am Sportplatz verschaffte sich die Fraktion einen Eindruck von der aktuellen Situation und diskutierte bereits mit dem Leiter des Erfurter Sportbetriebs Jens Batschkus Lösungsmöglichkeiten. Beim anschließenden Bürgerforum im Jugend- bzw. Bürgerhaus war der Raum voll. 70 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um mit uns über die Perspektiven für die Sportlerklause zu diskutieren. Eine kurzfristige Lösung gibt es für die Fußballer, die nach Möbisburg ausweichen können. Für die rund 70 Beachvolleyballer stellte der Leiter des Sportbetriebs eine Übergangslösung in Aussicht. Wichtig ist dafür, dass Umkleidemöglichkeiten und Sanitärräumlichkeiten provisorisch geschaffen werden. Zeitgleich soll mit der ersten Zahlung der Versicherung das abgebrannte Gebäude abgerissen werden und die Planung für den Neubau finanziert werden. Bis dann dieses Gebäude gebaut wird, dauert aber sicher zwei Jahre, denn durch das Hochwasserschutzgebiet müssen die Neubauplanungen entsprechend angepasst werden. Hinzu kommt die schwierige Finanzsituation. Für 2016 gibt es noch keinen Haushaltsentwurf und wohl auch nur wenig Aussicht darauf. Für die Folgejahre müsste das Geld in die mittelfristige Finanzplanung. Neben dem großen Bürgerinteresse war auch der MDR bei uns (einmal pro Jahr kommen sie mindestens zur CDU-Stadtratsfraktion). Anbei der Link zur Mediathek des Thüringen Journals mit dem Beitrag. http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video328628.html Bilder aus Bischleben: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664754304525    

Engelsburg offenbart Kommunikationsproblem der Stadt

Deutliche Kritik äußerte der CDU-Fraktionschef Michael Panse zum Umgang der Stadt mit dem Studentenzentrum Engelsburg. Empört zeigte er sich insbesondere über die Art und Weise, wie die Öffentlichkeit über die Zusammenhänge der Neuausschreibung des bisherigen Studentenzentrums informiert wurde – nämlich über das Amtsblatt. Die CDU-Fraktion plädiert für den Erhalt des Studentenzentrums „Engelsburg“ als Studenten- und Kulturzentrum. Auch im zuständigen Finanzausschuss gab es keine konkreten Vorlagen, die möglicherweise auf eine Stundung der Schulden des Engelsburg e.V. bei der der Stadt abgezielt hätten. Es ist durchaus gängige Praxis, dass der Finanzausschuss über Stundungen und Erlasse berät und solchen Vorschlägen auch zustimmt, wenn Insolvenzen drohen, Schließungen anstehen oder Projekte gefährdet sind. Laut Aussage der Engelsburg lag bereits im Frühjahr des letzten Jahres ein Stundungsantrag des Vereins vor. Warum dieser letztlich nicht im Finanzausschuss behandelt und zur Abstimmung gestellt wurde, ist unklar. Panse wird das Thema deshalb zum Beratungsgegenstand im Hauptausschuss am 16. Februar 2016 machen. „Zum wiederholten Male wird eine gescheiterte Kommunikation der Stadt deutlich“, bestätigt auch CDU-Stadtrat Dominik Kordon. Er hat insbesondere die Auswirkungen auf das studentische Leben in Erfurt im Blick: „Vor der Kündigung des Vertrages durch die Verwaltung, hätten Gespräche zwischen Stadt, Betreiber und den Studenten stattfinden müssen. Diese müssen schnellstmöglich nachgeholt werden. Es zeigt sich erneut, dass das Engagement der Stadt für Studenten reichlich begrenzt ist. Die Streichung des Begrüßungsgeldes und des Semesterzuschusses oder die Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer sowie die ständigen Preiserhöhungen beim Semesterticket sind weitere Beispiele. Im Vergleich mit anderen Hochschulstandorten steht Erfurt damit schlecht da. Das Studentenzentrum Engelburg ist einer der zentralen Anlaufpunkte für Erfurter Studenten. Das offensichtliche Desinteresse an der Arbeit in der Engelburg zeigt damit auch insgesamt, welchen Stellenwert junge Akademiker für den Oberbürgermeister und seine Verwaltung haben.“ Die CDU-Fraktion fordert den Oberbürgermeister zum wiederholten Male auf, dafür zu sorgen, dass mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit den kommunalen Mandatsträgern frühzeitig und umfänglich kommuniziert und dabei nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird.  

Perfektes Sportwochenende

So sehen Sieger aus
Sonntagabend und die Stimme ist weg – untrügliches Indiz dafür, dass entweder eine lange (politische) Rededebatte auf dem Programm stand oder ein umfängliches Sportprogramm. An diesem Wochenende war es das Zweite. Mehrmals Volleyball, mehrmals Eishockey – alle Veranstaltungen zwar in der Halle, aber nur die Riethsporthalle war gut geheizt. In der Eishalle gestern in Eppelheim und heute in Erfurt war kühl – die Stimmung dafür um so heißer. Heute Nachmittag hat erst einmal unser U18 Nachwuchs viel Spaß gemacht. Bei der Thüringenmeisterschaft gewannen unsere Mädels alle Spiele – das Halbfinale gegen Sonneberg und das Finale gegen Gera mit 2:0. Glückwunsch an Trainer Marek Buchholz und sein Team. Ich bin froh, dass wir so einen guten Nachwuchs haben. Vom Volleyball ging es direkt zum Eishockey – dieses Mal mit meinem mittleren Sohn. Die Tabellensituation machte eigentlich nicht viel Hoffnung auf Punkte. Erfurt steckt im Abstiegskampf und Leipzig kämpft um den Anschluss zur Tabellenspitze. Allerdings verlor Leipzig am Freitag überraschend deutlich gegen Halle zu Hause mit 1:5 und Erfurt gewann in Braunlage mit 3:6. Heute waren unsere Drachen vor 670 Zuschauern gut drauf. Kur vor dem Ende des 1. Drittels klingelte es im Leipziger Kasten – 1:0. Im 2. Drittel wurde es noch besser. Am Ende stand es 4:2 und im 3. Drittel sogar 5:2. Dann holten die Leipziger noch auf. 5:3 stand es zwei Minuten vor Ende und Leipzig nehm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Leider glückte ihnen damit noch der Ausgleich. In der Verlängerung vergab Erfurt erst einen Penalty bevor Kämmerer mit dem 65 alles klar. Der Rest war grenzenloser Jubel. Deshalb ist jetzt die Stimme weg 🙂

Spitzenspiel in Erfurt

#Lieblingsmannschaft #Erfolgsteam
Fazit des Tages: Stimme weg – aber alles gut gegangen. Der gestrige Tag ging zeitig los. Um 7 Uhr ging es mit dem Auto und dem Kurzen nach Baden-Württemberg. Die eine Woche Winterferien waren schon wieder vorbei und an deren Ende stand ein Laufschulturnier im Eishockey in Eppelheim. Mit seiner Mannschaft, den Eislöwen Wiesloch ging mein Jüngster aufs Eis. Am Ende gab es nach drei Spielen (jeweils zwei Mal 15 Minuten pro Spiel) zwei Niederlagen und endlich auch einen klaren 7:2 Sieg. Ich bin stolz auf meinen Kurzen. Danach ging es gleich wieder auf die Autobahn zurück nach Erfurt. Zwanzig Minuten vor Spielbeginn war ich in der Riethsporthalle – pünktlich zur Begrüßung der Teams. Im Spitzenspiel der 2. Volleyballbundesliga spielte unser SWE Volley-Team gegen die Damen vom SV Lohhof. Die Tabellenkonstellation versprach Spannung. Um das Meisterschaftsrennen offen zu halten wollten wir gewinnen. Um den dritten Platz im Blick zu behalten wollte Lohhof dies auch. In den vielen Jahren in der Bundesliga haben wir unzählige Male gegeneinander gespielt und immer war es knapp. Vor der Rekordkulisse mit 650 Zuschauern legten unsere Mädels konzentriert los und gewannen die beiden ersten Sätze klar. Nach der 10-Minutenpause war dann aber der Wurm drin. Im ganzen Satz lag Lohhof klar vorn und hatte schließlich beim 17:24 zahlreiche Satzbälle – fast alle haben wir abgewehrt, nur den letzten nicht 23:25 gegen uns. Dafür war der vierte und letzte Satz dann wieder klar. Mit 3:1 (25:14, 25:20, 23:25 und 25:18) ging das Spiel an uns. Klar sind nach dem Spitzenspiel nun auch die Fronten für die letzten Spiele. Der 2. Platz ist unseren Mädels praktisch kaum noch zu nehmen – der Vorsprung gegenüber Neuwied und Lohhof ist groß. Kommende Woche kommt mit Offenburg der derzeitige Tabellenführer. drei Punkte und einige Sätze Vorsprung könnten dann gedreht werden. Mit einem 3:0 Sieg wären unsere Mädels sogar Spitzenreiter. Mit einem Sieg würde in jedem Fall das Meisterschaftsrennen offen bleiben. Beste Voraussetzungen also dafür, dass die Halle einen neuen Zuschauerrekord erlebt!   Bericht vom Laufturnier: http://www.ehc-wiesloch.de/index.php/teams/laufschueler/495-3-laufschulturnier-der-saison Cheerleader: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157662325939883 Bilder vom Spitzenspiel des SWE Volley-Teams: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157664467125272

Nur gugge!!! Nicht antatsche!!!

Freundlicher Hinweis…
Dieser Hinweis galt für viele, aber nicht alle Modelle auf der Thüringer Modellbaumesse. Von heute bis zum Sonntag findet in den Erfurter Messehallen das Treffen für große und kleine Boots-, Auto-, Flugzeug-, Eisenbahn-, Lego und sonstige Modellbaufans statt. Neben vielen Exponaten gab es auch etliche Möglichkeiten sich auszuprobieren. Gemeinsam mit meinem Jüngsten war ich heute Nachmittag auf der Messe und es war die richtige Entscheidung. Die Aussteller waren durchgängig freundlich und hatten Zeit für viele Erläuterungen. Zudem konnte mein kleiner Modellfan nicht nur seine geliebten Eisenbahnen und die Legowelten bewundern sondern auch mitmachen. Er absolvierte einen Unimog-Führerschein, flog am Computer etliche Flugzeuge zu Schrott, bis es schließlich perfekt klappte. Danach ging es an der Carrerabahn weiter und schließlich steuerte er das Ruderboot von Hein Blöd und Kapitän Blaubär durch das Becken. Ich kann den Besuch der Messe nur wärmstens empfehlen. In den nächsten Wochen ist wieder viel in den Messehallen los – Thüringen-Ausstellung, Gesundheitsmesse und Motorradtage. Ausreichend Gründe wieder vorbei zu schauen. Von der Modellbaumesse anbei der Link zu einigen Fotos: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157663900133109    

Transatlantische Unterstützung

 
Herzlich Willkommen bei der CDU-Stadtratsfraktion
Theresa Monaghan aus Maine absolviert vierwöchiges Praktikum in der Geschäftsstelle der CDU-Fraktion Zu Beginn des Jahres erhält die CDU-Fraktion Verstärkung in ihrer Geschäftsstelle im Rathaus. Die 24-jährige Theresa Monaghan aus dem US-Bundesstaat Maine wurde in Bamberg geboren und hat sowohl deutsche, als auch US-amerikanische Wurzeln. Sie studierte in Minnesota Germanistik und Politikwissenschaften. Anschließend lernte sie in Wien zwei Jahre Deutsch. Derzeit studiert sie an der Erfurt Willy-Brandt-School of Public Policy mit den Schwerpunkten „Internationale Beziehungen“ und „Wirtschaft“. Das Praktikum bei der CDU-Fraktion findet im Rahmen ihres Studiums statt. Während ihres Praktikums unterstützt sie nicht nur die Geschäftsstelle, sondern erhält gleichzeitig Einblicke in die kleinste Einheit des politischen Geschehens: Die Kommunalpolitik. Fraktionschef Michael Panse begrüßte die Studentin in der Geschäftsstelle und erklärte: „Ich freue mich grundsätzlich sehr über das Interesse junger Menschen für die Kommunalpolitik in Erfurt. Inzwischen ist es in der CDU-Fraktion Tradition, dass internationale Praktikanten, beispielsweise aus Kenia, Nigeria, Ägypten oder aus den Vereinigten Staaten, ihr Praktikum absolvieren. Das Praktikum ermöglicht nicht nur unseren Praktikanten einen Einblick, sondern eröffnet auch der Fraktion neue Blickwinkel.“

Heringe und kommunalpolitische Themen

Heringsessen bei Schnitzelheinz
Eine solche Kombination gibt es genau einmal im Jahr und dies ist der politische Aschermittwoch. Zum 22. Mal fand der politische Aschermittwoch in Erfurt beim CDU-Ortsverband “Am Steiger” statt. Der Ortsverbandsvorsitzende und Stadtrat Jörg Kallenbach lädt dazu in jedem Jahr die örtlichen Handwerker ein, um mit ihnen kommunalpolitische Themen zu diskutieren. Neben guten Gesprächen gibt es aber immer auch Heringe und diese Kombination zieht. Wie in den vergangenen Jahren waren alle Plätze in der Gaststätte Schnitzelheinz belegt. Als Redner waren der Vorsitzende des Vereins City-Management Erfurt e.V. Heinz-Joachim Spilker und der Präsident der Handwerkskammer Stefan Lobenstein beim politischen Aschermittwoch. Nach der Begrüßung durch Jörg Kallenbach – unter anderem mit der Begrüßung der drei stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden – (Zitat Kallenbach: “drei sind mehr wert als eine Vorsitzende”) nahm sich Spilker eines der kommunalpolitisch dominierenden Themen die Multifunktionsarena vor. Der Hauptverantwortlichen für die Multimurksarena warf er Anzeichen von Dyskalkulie vor. Am Beispiel der steigenden Kosten warnte er vor weiteren Nachträgen wegen Lärmschutz und Fluchtwegen. Bei der Multimurksarena habe “die linke nur selten mit der rechten Gehirnhälfte kommuniziert. Seine Einschätzung “gut, dass was Vernünftiges gebaut wird – besser wäre es, wenn vernünftig gebaut würde” schlossen sich die Aschermittwochsgäste an.