Ute Oberhoffner und ihr Team
Bis zum kommenden Sonntag findet in Ilmenau die Woche der Generationen statt. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin des `Vereins für Sport- und erlebnisorientierte integrative Sozialarbeit e.V. Ute Oberhoffner konnte ich gestern die Woche eröffnen und habe dazu einen Vortrag zum Thema Demographie in Thüringen gehalten. Im Vergleich der Regionen und Städte Thüringens kommt Ilmenau als Universitätsstadt noch gut weg. Die Einwohnerzahl hält sich relativ stabil und es sind auch viele junge Leute in der Stadt. In Zukunft wird es darauf ankommen sie zu halten.
Am Konzept der Woche der Genarationen finde ich es gut, dass alle Altersgenerationen selbst aktiv zu Wort kommen und eine große Bandbreite an Mitmachmöglichkeite geboten wird. Sport und Tanz, Diskussionsveranstaltungen, Malwettbewerbe, einen Seniorentag am Sonntag und am Freit der Zug der Generationen. Dabie geht es vom Bahnhof Ilmenau mehrmals täglich mit Sonderzügen zum Bahnhof Rennsteig, sicher ein großer Spaß für die Kinder.
Neben der Eröffnungsveranstaltung im Technologie- und Gründerzentrum, haben wir gestern auch noch in einer Podiumsdiskussion ganz praktische Anregungen besprochen. Olympiasieger Hartwig Gauder, der selbst aus Ilmenau stammt, war für einen gesunden Lebenswandel und ich habe dies ausdrücklich bekräftigt. Im Durchschnitt werden die Menschen heute sechs Jahre älter, als vor 20 Jahren. Die hinzugewonnenen Jahre aktiv (körperlich und geistig) auszufüllen ist das beste Rezept. Viele der gestern vorgestellten Angebote beugen zudem der drohenden Alterseinsamkeit vor. Daher wünsche ich der Woche der Generationen in Ilmenau viele interessierte Besucher und viel Erfolg!
Bilder von der Eröffnung
Tolles Wetter und tolle Touren durch die Berge
Die Bilanz der letzten Woche: 1.900 km mit einem Ford Transit von Erfurt nach Zagreb und zurück. Auf der Ladefläche des Transporters Platz für Motorräder und für genau solche Transporte wurde das Auto von Bikertransit konzipiert.
Vier Motorräder auf der Ladefläche und vier Biker mit Gepäck in der Doppelkabine um dem Autobahnstreß zu entgehen, schneller ans Ziel zu kommen (immerhin ist eine Spitzengeschwindigkeit von 150km/h möglich, allerdings dann auch mit einem Verbrauch von 15l Diesel/100km) und um vor allem wetterunabhängig zu sein. Letzteres war für uns “etwas ältere Biker” der Hauptgrund und prompt hat es auf der Hin- und auch auf der Abreise in den Alpen heftig geregnet.
In Zagreb hatten wir das sehr empfehlenswerte Hotel Antunovic gebucht (mit großem Wellnessbereich zur Erholung von der Anfahrt), die Bikes abgeladen und den Transporter in der Tiefgarage geparkt. Die Stadtbesichtigung fand dann schon mit den Bikes statt und am Folgetag ging es auf Tour, nachdem wir uns mit meinem langjährigen Freund Alen zum Essen getroffen haben. Von Zagreb über die alte Strecke entlang von Plitvice, durch die Berge direkt an die Küste nach Split. Wir haben bewußt in der ganzen Woche auf die Autobahn verzichtet und so die schönsten Bikerstrecken endeckt. 400km am ersten Tag und dann relaxen im Hotel San Antonio in Podstrana bei Split.
Am nächsten Morgen überraschte uns ein Gewitter und so verschoben wir die Tour in den Süden noch um einen Tag. Als die Sonne 11 Uhr durchkam (und von da an die ganze Tour unser Dauerbegleiter bei 23 bis 25 Grad war) fuhren wir erst nach Trogir in die Mittelalterstadt und am Nachmittag zum Rafting auf die Cetina bei Omis. Menschleer der Fluss und dank des Regens auch mit 15 cm höher als sonst. Am Abend dann auf nach Split, u.a. in die ST-RIVA Cocktail Bar an der Hafenpromenade. Insgesamt waren nur 150 km also eher ein lockerer Tag auf zwei Rädern.
Stari Most in Mostar
Mittwoch haben wir dann die “verlorenen Strecke” aufgeholt. Entlang der Küste ging es über Makarska, die kroatische Riviera, in die Berge nach Bosnien-Herzegowina und dort zunächst nach Medjugorje (bekannt durch die Marienerscheinungen) sowie im Anschluss nach Mostar (Stari most – die Brücke in der Altstadt). Gerade am Tag der deutschen Einheit war es für uns beeindruckend, an der wiederaufgebauten Brücke zu stehen und aber auch daran zu denken, dass vor nicht einmal 20 Jahren auf dem Balkan der Krieg tobte und wir glücklich sein können, wie in Deutschland hingegegen die Wende lief. Am späten Abend nach 300km erreichten wir Zuljana auf der Insel Peljesac und unsere dortige Station, das Diving Center Zuljana.
Am nächsten Morgen ging es auf große Balkan-Tour. Erst ins Gelände bei Zuljana, dann nach Bosnien-Herzegowina, danach Montenegro (Niksic und Podgorica die Hauptstadt) und danach auf die zum Teil unbefestigten Straßen Albaniens bis nach Shkoder. Das Land der Skipetaren war dann der südlichste Punkt unserer Fahrt. Nach 480 km waren wir am Abend in Budva/Montenegro und dort im (ebenfalls sehr empfehlenswerten) Hotel Iberostar Bellevue. Am Abend ging es in die Altstadt und am nächsten Morgen zum Schwimmen in der Adria und Jet-Ski fahren. Letzteres ist so, wie Motorradfahren auf dem Wasser, also das Richtige für große Jungs 🙂
…und Spaß auf der Adria in Budva mit dem Jet Ski
Am Nachmittag ging es weiter nach Dubrovnik und die Zeit bis zur Rückfahrt nach Zuljana verging wie im Flug. Die herrliche Altstadt war trotz Nachsaison mit Touristen gefüllt und natürlich sind wir auch wieder von den Klippen der Altstadtmauer in die Adria gesprungen. Nur 180km standen am Abend auf dem Tacho, also noch einmal ein lockerer Tag.
Eine richtige Biker-Herausforderung war der vorletzte Tag der Tour. Von Zuljana ging es die alte Strecke durch die Berge zurück nach Zagreb. 580 km in 10 Stunden mit Gepäck – tolle Bikerstrecke über Knin und Grasac. Allerdings sind wir in Zagreb dann fast von den Bikes gefallen und haben sie noch in Rekordzeit (30 Minuten) auf den Transporter geschnallt. Danach Wellness, Sauna und die Abschlussrunde im Vertigo Club.
Die Rückfahrt am Sonntag schafften wir wieder in knapp zehn Stunden von Zagreb nach Erfurt und das mit dem beruhigenden Gefühl, dass alles prima geklappt hat. Kein Unfall, kein Defekt, tolles Wetter, 2.030 km auf den Bikes, wunderschöne Strecken – das schreit nach einer Wiederholung!
Hin und Zurück mit BikertransitNeben den vielen Fotos, die ich hier auf der Seite verlinkt habe, noch einige Tipps für Balkan-Biker:
Die Vor- oder Nachsaison ist optimal bis Mitte Oktober mit Sonnenscheingarantie und relativ wenig Verkehr entlang der Adria. In den Bergen ist es sowieso meist verkehrstechnisch ruhiger.
Die Grenzpassagen waren alle schnell, unkompliziert und ohne große Kontrollen. In Albanien werden Biker sogar bevorzugt auf der Fußgängerspur abgefertigt. Überall war aber die grüne Versicherungskarte Pflicht und wurde auch kontrolliert. Visa oder Gebühren waren nirgendwo notwendig.
Tankstellen gab es überall. Die Benzinpreise lagen in Kroatien bei 10,70 Kuna (1,50 Euro) und in Bosnien bei 2,50 KM (Konvertible Mark also ca 1,30 Euro). Kreditkartenzahlung ging überall.
Die Hotels in Montenegro bieten 4-Sterne Luxus schon für 24 Euro im DZ mit Frühstück, allerdings ist das Nachtleben in Budva in der Nachsaison kaum noch nennenswert.
Und zum Schluss: Bikertransit ist die Empfehlung für solch eine Tour!
Balkan-Bike-Tour Zagreb – Split – Zuljana – Medjugorje – Mostar – Dubrovnik – Shkoder – Podgorica – BudvaSonntag 30.9.2012, Abfahrt 7.00 Uhr Erfurt – Zagreb über München/Salzburg/Ljublijana 900km ca. 10 StundenÜbernachtung Hotel Antunovic , Doppelzimmer/Frühstück 89 Euro und 99 Eurohttp://www.hotelantunovic.com/de/Montag, 1.10.2012Zagreb – Split ca. 400 km, Fahrtzeit 5 StundenVormittag Zagreb, Mittagessen in Zagreb, Abfahrt 15 Uhr, die alte Strecke vorbei an Plitvice und durch die Berge über Knin nach Split/PodstranaHotel San Antoniohttp://www.hotel-sanantonio.com/Doppelzimmer/Frühstück 38 EuroDienstag, 2.10.2012Podstrana – Split – Trogir – Omis – Split 180km Besuch der Altstadt Trogirhttp://de.wikipedia.org/wiki/TrogirRafting auf der Cetina in der Nähe von Splithttp://www.rafting-pinta.com/page/de/rafting.htmlAbends Split, St Riva BarÜbernachtung San AntonioMittwoch, 3.10.2012Podstrana – Markarska – Medjugorje – Mostar – Zuljana 300 KmTagestour durch die Berge nach Medjugorjehttp://de.wikipedia.org/wiki/Me%C4%91ugorjeund nach Mostar, Besuch der Altstadt Stari mosthttp://de.wikipedia.org/wiki/MostarÜbernachtung bis 6.10. in Zuljana auf der Insel PeljesacDiving Center Zuljanahttp://www.zuljanadiving.com/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1Donnerstag, 4.10.2012Zuljana – Niksic – Podgorica – Shkoder – Budva 480 kmhttp://de.wikipedia.org/wiki/Nik%C5%A1i%C4%87– Podgorica (Hauptstadt Montenegro)http://de.wikipedia.org/wiki/Podgorica– Shkoder (Albanien)http://de.wikipedia.org/wiki/Shkodra– Budva (Montenegro)http://www.montenegro-reiseinfo.com/budvaFahrtstrecke Tour durch die Berge und Küste MontenegroÜbernachtung in BudvaIberostar Bellevue, 4 Sterne für 47 Euro/Doppelzimmerhttp://www.iberostar.com/de/hotels/budva/iberostar-bellevueFreitag, 5.10.2012Budva – Dubrovnik – Ston – Zuljana 170 kmBade-/Küstentag Montenegro, Jet SkiNachmittags/Abends Dubrovnikhttp://de.wikipedia.org/wiki/DubrovnikSamstag, 6.10.2012Zuljana – Knin – Plitvce – Zagreb 575 kmÜbernachtung in Zagreb Hotel AntunovicWellness Center und Vertigo Clubhttp://www.hotelantunovic.com/de/sitemap/Sonntag, 7.10.2012Zagreb – Erfurt 888 km über Marinor und Graz
Abfahrt 7.30 Uhr in Erfurt
Zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Weg nach Kroatien! Nachdem ich im Sommer mit der Familie dort zum Sommerurlaub war, geht es heute auf Motorradtour. Mit drei Freunden will ich in den nächsten acht Tagen die ganze Adriaküste abfahren. Kroatien, Bosnien, Montenegro und Albanien stehen auf dem Tourenplan.
Den Weg nach Kroatien bewältigen wir aber nicht auf zwei Rädern, sondern auf vier Rädern. Mit einem Transporter von Bikertransit durchqueren wir die Alpen. Heute Vormittag war es bei Start in Erfurt recht kühl. 5 Grad ist für längere Touren nicht die Temperatur, die man sich wünscht. In der Großraumkabine des Bikertransporters ist Platz für bis zu sechs Personen und die Ausstattung ist auch gut. Im Gegensatz zu den letzten fünf Bikertouren (bei denen ich die Anreise mit dem Anhänger absolviert habe), zählt der Ford-Transporter als PKW und kann locker auch voll beladen 150km meistern. Bis kurz vor der Grenze nach Österreich sind wir schon mit durchschnittlich 130km gekommen. Der große Vorteil ist neben Zeitverkürzung der Tour auch der sicherere Transport der Bikes, die fest verankert hinter uns stehen.
Für heute 17 Uhr ist die Ankunft in Zagreb im Hotel Antunovic geplant, bevor es morgen dann auf zwei Rädern nach Split geht. Dienstag nach Dubrovnik, Mittwoch Mostar (bosnien), Donnerstag Podgorica (Montenegro), Freitag Shkoder (Albanien)…
Fast 50 Tagesordnungspunkte standen zur Stadtratssitzung am Mittwoch an. Dies führte schon im Hauptausschuss am Dienstag zu intensiven Bemühungen, die Tagesordnung zu verkürzen. So sollte nach Vorstellung von Rot-Grün der Bericht des Seniorenbeirates zeitlich begrenzt, oder am besten nur schriftlich vorgelegt werden. Die Fraktionen sollten auf eine Aussprache dazu verzichten. Ich hielt dies für eine eklatante Mißachtung der Arbeit des Seniorenbeirates und sagte dies auch deutlich.
Im Stadtrat gab es dann glücklicherweise eine breite Mehrheit, doch eine Aussprache zur Seniorenarbeit in Erfurt zu führen und den Bericht erst danach in die Ausschüsse zu überweisen. In den Ausschüssen hätten die Kollegen der SPD auch am liebsten noch einmal lang und breit die beiden Einwohneranträge diskutiert und sich damit vor einer abschließenden Entscheidung gedrückt. Erfreulicherweise kam es auch dabei anders. Der Antrag zum Umbau des Sportplatzes Borntal wurde mit Einverständnis des Antragstellers in einer veränderten Fassung beschlossen. Zum Reiterhof Stotternheim gab es eine sehr umfängliche Diskussion und am Ende fraktionsübergreifend Einigkeit. Für die CDU-Fraktion zeigt sich an allen drei Punkten, dass es gut ist hartnäckig und mit guten Argumenten am Thema dran zu bleiben. Wir wachen dadurch erfolgreich im Interesse der Bürger.
Neben der aktuellen Stunde zu den Grundwasservergiftungen in Ilversgehofen und sehr vielen Stadtratsanfragen passierte am Mittwoch nicht mehr viel. Um 22 Uhr versammelte die Stadtratsvorsitzende die Fraktionsvorsitzenden zum weiteren Verlauf der Sitzung. Wie so oft plädierten Linke und SPD für den Abbruch der Sitzung und wir waren mehrheitlich dagegen. Diesmal obsiegten mal wieder die mangelnde “Wettkapfhärte” von Rot-Rot.
Die Fortsetzung der Stadtratssitzung erfolgte daher am Donnerstag mit deutlich reduziertem Teilnehmerfeld. Von unserer Fraktion waren fast alle dienstlich, gesundheitlich oder privat verhindert (ich auch, weil ich den Motorradtransporter aus Barchfeld holen musste). Wie haben daher die CDU Anträge von der Tagesordnung genommen und werden sie am 7.11. wieder einbringen. Die Sitzung begann erst mit Verspätung, als endlich 26 Stadträte dawaren und war auch schon nach zwei Stunden beendet – zügig und ohne große Streitthemen. Lediglich bezüglich der Kita-Bedarfsplanung hätte ich gerne kritische Anmerkungen gemacht. es ist nach wie vor höchstens ein Kitaplatz-Bereitstellungsplan und kein Bedarfsplan. Mit den rund 400 fehlenden Plätzen können keinesfalls die Bedarfe befriedigt, geschweige denn Wahlfreiheit hergestellt werden. Aber da der Plan sowieso rückwirkend zum 1.9. in Kraft gesetzt wurde, lohnte sich der Streit nicht mehr – beim nächsten Mal wieder!
LSB-Präsident Peter Gösel und Landtagpräsidentin Birgit Diezel waren ebenfalls in der Jury
Die Gewinner des Thüringer Zukunftspreises sind… Nein, natürlich bleibt die Überraschungseffekt noch bis zur Preisübergabe am 15.11.2012 erhalten – wir haben Stillschweigen vereinbart 🙂
Im Rahmen der 2. Thüringer Demografiekonferenz in der Erfurter Messe wird Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Preisträger ehren. Um die Preisträger zu ermitteln, tagte heute die Jury.
Landtagspräsidentin Birgit Dietzel, Minister Christian Carius, LSB-Präsident Peter Gösel, der Präsident des Gemeinde- und Städtebundes Michael Brychcy, Liga-Geschäftsführer Hans-Otto Schwiefert und viele ander prominente Mitglieder hatte die Jury. 50 Bewerbungen waren eingegangen und daraus wurden bereits 12 in die engere Wahl genommen. Daraus haben wir nun heute die drei Preisträger ausgewählt. Zu würdigen sind aber alle eingegangenen Vorschläge. Der Demografische Wandel wird mit Hilfe von vielen kleineren und größeren Projekten bewältigt. Es waren Projekte dabei der Freiwilligen Feuerwehr, Großelterndienste, Wohnprojekte für Senioren, Ehrenamtsprojekte, Projekte zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und viele andere mehr. Sie alle werden öffentlich vorgestellt. Da ich gut die Hälfte der eingereichten Projekte bereits aus meiner Arbeit als Generationenbeauftragter kannte, fiel die Auswahl doppelt schwer. Vorab schon Glückwunsch allen Siegern und Platzierten!
21 junge asiatische Politiker sind in dieser Woche in Thüringen zu Gast. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung nehmen sie am Deutschlandseminar “Moderne Parteienorganisationen und Kommunalpolitik in Deutschland” teil. Heute waren sie auf Einladung der Erfurter CDU-Stadtratsfraktion im Rathaus zu Gast.
Neben den Erläuterungen zur Stadtgeschichte im Festsaal des Rathauses habe ich mit den Nachwuchspolitikern im Ratssitzungssaal über die aktuellen Themen der Kommunalpolitik in Erfurt diskutiert. Mit höchst unterschiedlichen Erfahrungen aus ihren Heimatländern waren die Gäste angereist. Kambotscha, Indonesien, Indien, Korea, Pakistan, Thailand, Philippinen und Myanmar sind ihre Heimatländer. In Myanmar (Burma) gibt es zwar 54 Millionen Einwohner – aber nur ganze drei Bürgermeister und auch die wurden nicht gewählt sondern von der Regierung ernannt, konnte ich heute erfahren. Neben den vielen Besuchspunkten und Gesprächen ist es für die künftigen Politikgestalter Asiens wichtig, sich zu vernetzen. Die KAS hilft dabei aktiv.
Bilder vom Rathausbesuch
Michael Panse: Einigung des Landes zum Doppelhaushalt bringt Planungssicherheit
Die Absicht von Minister Voß, im Oktober 2012 den Entwurf des geplanten Doppelhaushaltes 2013/2014 einzubringen, unterstützten die Fraktionsvorsitzenden der CDU Fraktionen ausdrücklich. Der Erfurter CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Panse erklärte dazu:
„Die heute bekanntgewordene Einigung der Koalitionsfraktionen im Land auf einen Doppelhaushalt und die dazu gehörenden Eckpunkte sind überaus erfreulich. Die Kommunen benötigen dringend verlässliche Zahlen für die Planung der eigenen Haushaltsentwürfe und die Erstellung der mittelfristigen Finanzplanungen. Die vorliegende Reform des Kommunalen Finanzausgleiches wird von uns als tiefgreifende, abgewogene und zukunftsfähige Neuausrichtung der Finanzbeziehungen zwischen dem Freistaat und den Kommunen akzeptiert.“
Die nun zusätzlich avisierten 70 Mio. Euro für einen Ausgleichsfond für ärmere Kommunen kämen insbesondere Kommunen mit strukturellen Problemen sowie Kommunen, die hinsichtlich der demografischen Entwicklung vor besonderen Problemen stehen, zu gute. Bei der Beratung der Fraktionsvorsitzenden der kreisfreien Städte wurde deutlich, dass auch in Thüringen unterschiedliche Entwicklungen zu verzeichnen sind, während Städte wie Erfurt und Jena wachsen, sind die anderen kreisfreien Städte durch den Bevölkerungsrückgang einem besonderen Anpassungsdruck ausgesetzt. Panse erklärt abschließend:
„Aber auch die Kommunen müssen ihre Sparbestrebungen verstärken und die Verschuldungen deutlich reduzieren. Die so eingesparten Zinsmittel müssen in zukunftsfähige und tragfähige Investitionen fließen, welche helfen, die enormen Unterhaltungskosten zu senken.“
Am vergangenen Wochenende trafen sich die Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktionen der kreisfreien Städte, (Erfurt, Jena, Gera, Weimar, Suhl und Eisenach) zu einer Tagung mit der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei Marion Walsmann, Finanzminister Dr. Wolfgang Voß sowie mit dem Staatssekretär des Innenministeriums Bernhard Rieder. Finanzminister Dr. Wolfgang Voß stellte umfänglich den kommunalen Finanzausgleich vor und die vorm Land vorgesehene Finanzierung der kommunalen Gebietskörperschaften für die nächsten Jahre.
In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben wir vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ähnliche Problemlagen. Schrumpfende Bevölkerung in Dörfern und kleinen Städten und gleichbleibende oder sogar leicht steigende Zahlen in den größeren Städten. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit dem Sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz eine Fachtagung in Leipzig.
Gemeinsam mit Nordhausens Oberbürgermeister Klaus Zeh habe ich dabei die Thüringer Aspekte in die Dikussionsrunde eingebracht. Zuvor hatten die Sächsische Sozialministerin Christine Clauß und die Prädidentin des Statistischen Landesamtes Sachsen Prof. Irene Schneider-Böttcher die Situation im Nachbarfreistaat beleuchtet. Wie in Sachsen, kommt es auch bei uns darauf an dem demografischen Wandel vor Ort zu gestalten. In den Gemeinden und Städten müssen mit Hilfe des Landes langfristig tragfähige Konzepte entwickelt werden. Prof. Thomas Fabian, Bürgermeister von Leipzig, schilderte viele Einzelprojekte eine Großstadt, Steffi Trittel, Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde hingegen die Möglichkeiten im ländlichen Raum.
Maren Düsberg, Vorstandsvorsitzende des Interessenverbundes sächsischer Mehrgenerationenhäuser, verwies auf die wichtige Rolle die Begegnungstätten wie die MGHs haben können und erklärte, dass es um bedarfsgerechte Angebote gehen müssen. Klar ist, dass es darauf ankommt Menschen wieder mehr zusammen zu bringen. Es gibt die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement – die Kommune muss “Ermöglicher von Engagement” sein. Anfang November werde ich wieder in Sachsen zu Gast sein. Im Sächsischen Landtag geht es um das Projekt “Familien profitieren von Generationen”. Da wir etwas ähnliches in Thüringen planen bin ich gerne als Gesprächspartner dabei.
Carsten Große Starmann, Leiter des Projekts “Wegweiser Kommune” bei der Bertesmann Stiftung verdeutlichte bei seiner Zusammenfassung der gestrigen Fachtagung im Marriott-Hotel, dass es noch mehr Diskussionsfelder gibt. Bildung in der Kommune, insbesondere für ältere Menschen, aber auch berufliche Bildung sind ein Schwerpunkt, dem sich die Bertelsmann Stiftung weiter widmen wird. Wichtig war bei der Tagung von vielen bunten Mosaiksteinen zu erfahren, sich zu vernetzen und auszutauschen. Dies ist gut gelungen.
Bilder der Tagung
Das Oktoberfest wurde gestern auch in Erfurt eröffnet. Mit drei Schlägen zapfte Oberbürgermeister Andreas Bausewein das Braugold-Festbierfass an. Damit war er besser als allgemein im Festzelt erwartet wurde (es gab mal Zeiten da brauchte er 17 Schläge) – Respekt! Das Festzelt fast 500 – 700 Besucher, gestern Abend war es schon mal voll.
Die nächsten zwei Wochen jeden Tag Live-Musik, die Maß kostet nur 7 Euro, die Bedienung ist schnell und es wird wohl eher einen freien Platz im Festzelt geben als in München.
Einige Vorteile hat das Oktoberfest in Erfurt also schon und lädt zum Besuch ein.
Da das Oktoberfest nicht nur aus Bier besteht, sondern auch den Familien etwas bieten will, kommt es aber auch auf die richtige Mischung bei den Fahrgeschäften an. Meine beiden Jungs waren besonders vom Rafting begeistert und die Kulisse vor dem Dom tut ein übriges. Wir werden also sicher in den 14 Tagen öfters beim Oktoberfest auf dem Erfurter Domplatz sein.
Zum ersten Festbier waren gestern neben dem OB auch die Fraktionsvorsitzendenkollegen von FDP, Grünen und Freien Wählern – nur Linke und SPD fehlten (Spaßbremsen!). Für den Promi-Faktor sorgte gestern Gunda Niemann-Stirnemann mit ihrem Mann Oliver (beide im Wiesn-Outfit).
Bilder vom Oktoberfest
Seit über 20 Jahren ist die Johanniter Unfall Hilfe auch in Erfurt und Thüringen aktiv. Heute sind die Kreisgeschäftstelle und die Landesgeschäftstelle nach vielen Provisorien nun in der Schillerstraße in Erfurt offiziell angekommen und die Einweihung der Geschäftstellen wurde mit vielen Gästen gefeiert.
Rettungsdienste, Kitas, Altenpflegeeinrichtungen und Behindertenfahrdienste werden aus der Schillerstraße künftig koordiniert. Auch für Fortbildungsangebote gibt es dort Raum.
Das Haus hat eine bewegte Geschichte hinter sich und nun einen großen (hoffentlich dauerhaften) Nutzer gefunden. Ursprünglich war der Bau ein Versicherungsgebäude. Zu DDR-Zeiten Polizeidienststelle, nach der Wende Innenministerium und stand seit Ende der 90er Jahre lehr. In der Zeit danach hat der Zahn der Zeit kräftig genagt. Da es zudem noch eine Zeit dauerte, bis die Thülima sich von dem Objekt trennnen konnte und sich zudem der Denkmalschutz kräftig einbrachte, war es für die Projektentwickler der Aring GmbH und später der Denkmal-Dichterviertel GmbH eine große Herausforderung. Große Teile der Dachbalken waren nicht mehr zu retten und Schimmel und Schwamm mussten nachhaltig bekämpft werden.
Heute war das alles Geschichte, auch wenn die Johanniter (wie auch das Tanzhaus über ihnen) noch einige Zeit eine Baustelle um sich haben. Die mehr als 40 Mitarbeiter der Johanniter, die in den neuen Geschäftstellen arbeiten finden aber schon gut ausgestattete Räume vor. Sicher werde ich auch öfters dort zu Gast sein. Heute habe ich mich ersteinmal zu einem Gespräch bezüglich der drei Johanniter-Kitas in Erfurt angemeldet.
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