Heute wären wir sogar schon mit dem Halbzeitergebnis bei RWE hochzufrieden gewesen, aber es kam noch besser! Die letzten Spiele liefen da ganz anders. Und so waren nur noch 4.088 Zuschauer heute zum Spiel RWE – Dortmund II ins Steigerwaldstadion gepilgert. Aber auch ich habe mit meinem Sohn einen erneuten Anlauf gewagt, um mal einen Sieg bejubeln zu können.
Nach 45 Minuten stand es schon 2:0 und damit hatte RWE optimal beide Chancen der ersten Halbzeit verwertet. Da wir zur Halbzeit das Stadion verlassen mussten (Schuleinführung der Tochter meiner Nichte), haben wir den Rest des Spiels im Radio verfolgt und so hocherfreut vom 5:0 Sieg erfahren.
Die Nachwuchstruppe aus Dortmund war sicher heute kein überragender Gegner, aber zumindest in der ersten Halbzeit zeigten sie technisch gute Ansätze. Erfurt setzte dann in der 2. Halbzeit konsequent auf Konter und kam zu vielen und guten Chancen und ballerte sich dabei den Frust der letzten Spiele von der Seele.
Bei der Schuleinführungsfeier gab es dann glücklicherweise einen Taschenfernseher und so konnten wir bei Sport im Osten auch die Tore sehen. Glückwunsch an RWE und jetzt bitte nachlegen!
Vor fünf Jahren entstand die Idee zur Gründung einer Evangelischen Grundschule in Erfurt. Einen langen Weg ging die Evengelische Schulstiftung seitdem und ist nun vorerst am Ziel. Vor drei Jahren war ich beim Gottesdienst zur Eröffnung der Evangelischen Grundschule, vor einem Jahr bei der Übergabe des Fördermittelbescheids für die Sanierung des neuen Gebäudes und gestern bei der Eröffnung des neuen Standorts in der Regierungsstraße.
Das dreijährige Provisorium in der ehemaligen Kita in der Mainzer Straße ist nun zu Ende. Mit 62 Kindern begann die Grundschule ihre Arbeit und für die über 200 Kinder wurde es im letzten Jahr schon eng. 67 kommen in diesem Jahr noch einmal hinzu.
Für den neuen Standort war die ehemlige Orthopädische Klinik in der Regierungsstraße bestens geeignet. Knapp 10 Jahre stand das Gebäude jetzt leer und so war eine Menge zu tun. drei Millionen Euro wurden verbaut, davon zwei Millionen Landesfördermittel. Das dieses Geld gut angelegt ist konnten gestern die vielen Gäste vor Ort sehen.
Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen, dass die guten Rahmenbedingungen weiter den Ruf der Evangelischen Grundschule als erfolgreiche Bildungseinrichtung festigt. Am 24. September werden wir mit dem CDU Ortsverband “Am Petersberg” die Evangelische Grundschule besuchen und uns das Schulgebäude ansehen, sowie über das Bildungskonzept diskutieren.
Allen 16.700 Erstklässlern besonders viel Erfolg im Schulleben. und natürlich auch den 212.570 Schülern insgesamt. Mein mittlerer Sohn wird seine Schullaufbahn nun am Gymnasium fortsetzen und dies an der Schule wo schon sein Opa und seine Oma Lehrer, sein Onkel und seine Tante Schüler und auch sein Bruder schon war.
Bilder von der Eröffnung
Vor genau 60 Jahren wurde in Erfurt die Neue Synagoge eingeweiht – es blieb der einzige Synagogenneubau in der DDR und dies war kennzeichnend für den Umgang mit unseren jüdischen Mitbürgern. 1945 gab es noch 400 Juden in Thüringen, am Ende der DDR-Zeit waren es nur noch 26. Heute gehören zur Jüdischen Landesgemeinde wieder 800 Mitglieder. Rund 90 Prozent stammen aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.
Die Neue Synagoge entstand an der Stelle, wo die Große Synagoge stand, die von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Otto Nuschke, der damalige CDU Vorsitzende hatte sich maßgeblich für den Bau der Neuen Synagoge eingesetzt und übergab sie als stellvertretender Ministerpräsident am 31.8.1952 an die Jüdische Landesgemeinde. Allerdings war dem Neubau eine lange Diskussion vorausgegangen. Mehre Architektenentwürfe wurden abgelehnt, weil darin die Synagoge zu groß oder zu sakral konzipiert war.
Heute feierte die Jüdische Landesgemeinde 60 Jahre Neue Synagoge und zahlreiche Gäste waren als Freude der Jüdischen Landesgemeinde gekommen, drei Landesminister, Politiker vom Bund bis zur Kommune, Vertreter der Medien, Wirtschaft und zahlreiche Vertreter der Kirchen. Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, würdigte die Arbeit der Landesgemeinde und von Wolfgang Nossen, sowie die guten Vernetzungen in die Politik. Er ging aber auch auf die aktuelle Situation der Juden in Deutschland ein und betonte mit Blick auf Berlin, dass es genau der falsche Weg wäre, wenn Juden auf ihre religiösen Symbole in der Öffentlichkeit verzichten.
Kantorin Jalda Rebling aus Berlin umrahmte die vielen Grußworte mit beeindruckenden Musikstücken und Rabbiner Konstantin Pal sprach den Segen. Insgesamt war die Feier zum 60. Jahrestag ein gelungener Beitrag, um jüdischen Leben in Thüringen auch noch stärker in den Blickpunkt der Gesellschaft zu rücken. Masel tov – viel Glück der Gemeinde und der Synagoge!
Bilder und Bericht in der TA
Jeweils kurz vor dem Saisonstart präsentieren wir gemeinsam mit unsere Sponsoren unser aktuelles Bundesligateam. Auch wenn es in diesem Jahr nur wenige Veränderungen im Team gibt, war das Medieninteresse daran groß und so konnten ich als Vereinspräsident im Namen meiner Vorstandskollegen in der Riethsporthalle zahlreiche Gäste begrüßen.
Der Rückblick auf die vergangene Saison ist ausgesprochen erfreulich. Mit dem Vizemeistertitel in der 2. Volleyballbundesliga unserer 1. Mannschaft, gab es den Meistertitel in der Regionalliga für die 2. Mannschaft, den Thüringenmeistertitel für die 3. Mannschaft und mit der Bronzemedaille der U20 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Treppchenplatzierung bei einer Deutschen Meisterschaft. Der Unterbau ist also ausgesprochen erfolgreich und so konnten wir regelmäßig eigene Talente bis in die Bundesliga führen. 150 Vereinsmitglieder haben wir und sind in allen Ligen und Altersklassen aktiv.
In der kommenden Saison wird unsere 2. Mannschaft in der neu geschaffenen 3. Liga spielen und das Juniorteam in der Regionalliga. Für beide Teams ist dies ebenso wie für das Bundesligateam eine Herausforderung. Mit 20,4 Jahren haben wir ein ausgesprochen junges Team. Nur das Nachwuchsteam vom VCO Dresden ist jünger. dennoch traue ich unseren Mädels ein Ergebnis von Platz 1-4 zu und habe darauf auch eine Kiste guten Wein gesetzt. Neu in der Mannschaft ist Ekaterina Soloninkina – herzlich Willkommen und allen Teams des SWE Volley-Teams viel Erfolg in der neuen Saison!
Bilder der Teampräsentation
Das Jahr 2012 ist das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen. Ziel dieser Europa weiten Initiative ist es, eine Kultur des aktiven Alterns zu schaffen aber auch die Potentiale älterer Menschen angemessen wahrzunehmen. Ältere Menschen sind heute aber nicht nur aktiver und gesünder sondern die Zahl derer die an Demenz erkranken steigt kontinuierlich. Demenz bedeutet eine Herausforderung für uns alle und geht alle an. Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden müssen über viele Jahre mit dieser Krankheit leben. Hier ist nicht immer nur professionelle Hilfe gefragt. Über 70% werden dabei zu Hause von einem Familienmitglied betreut und gepflegt. Oft müssen die Angehörigen 24 Stunden am Tag für den Erkrankten da sein, wobei es nicht leicht fällt, auch die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Die Folge kann eine seelische und körperliche Überforderung sein. Seit Mai 2012 wird an der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Leitung von Frau Professor Wilz nun das Projekt „Tele.TAnDem – Telefonische Therapie für Angehörige von Demenzerkrankten“ in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. und der Alzheimer Gesellschaft München e.V. durchgeführt. Zu einem Gespräch mit einer der Projektverantwortlichen, Frau Dipl.-Psych. Kathi Albrecht habe ich mich am Mittwoch getroffen, um mich über das Projekt zu informieren. In dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt wird eine telefonische psychologische Unterstützung angeboten. Ziel ist es, die Wichtigkeit eines solchen Angebots aufzuzeigen, und zu erreichen, dass es zukünftig allen pflegenden Angehörigen zur Verfügung steht und somit die Versorgungssituation pflegender Angehöriger und Demenzerkrankter weiter zu verbessern und dieses psychologische Unterstützungsangebot im Gesundheitssystem zu implementieren. Die Zielstellung dieses Projektes wird von mir ausdrücklich unterstützt. Bei der Vermittlung von Teilnehmern werde ich gerne, auch über die Struktur der Thüringer Mehrgenerationenhäuser helfen. Jede Unterstützung kann dazu beitragen, dass sich die Versorgungssituation pflegender Angehöriger und Demenzerkrankter weiter verbessert werden kann.
Bis zum Spielbeginn gab es noch Hoffnung...
Rot-Weiß Erfurt bot an diesem Wochenende viel Medienstoff. Am Samstag Nachmittag nach dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld wurde der Trainer Stefan Emmerling beurlaubt – die Ursache dafür waren die erfolglosen ersten Spiele der Saison. Erfolglos gestaltet von den Spielern, efolglos auch, weil die Teamzusammensetzung wohl nicht drittligareif ist.
Stefan Emmerling wünsche ich persönlich alles Gute. Er trägt nicht die Schuld am derzeitigen Tabellenplatz. Über zwei Jahre hat er tolle Arbeit in Erfurt geleistet und zwei Mal den 5. Platz der 3. Liga erreicht. Aber in so einer Situation wie jetzt ist es leider immer der Trainer den es zuerst trifft. In den nun 13 Jahren, die ich regelmäßig ins Stadion gehe, habe ich zahlreiche Trainerentlassungen bei RWE erlebt. Meist mit erheblichen Kosten, weil das vertraglich vereinbarte Gehalt weiter gezahlt werden muss und im Saisonbudget fehlt. Auch in Erfurt wäre das Geld vom Präsidium besser in neue Spieler investiert worden. Bis jetzt hatte das Präsidium aber weitere Verpflichtungen abgelehnt und auf Jugend gesetzt. Nach der Trainerbeurlaubung soll es nun doch noch Spielertransfers geben.
Am Samstag war ich mit meinen beiden jüngsten Söhnen auf der Tribüne live dabei und enttäuscht von der Darbietung der Spieler. Bis zum 0:1 hatte zwar Erfurt deutlich mehr vom Spiel, aber danach war es vorbei und folgerichtig gab es noch das 0:2. Die Arminia hatte nur wenige Chancen, aber die haben ihnen gegen die ängstlichen Erfurter gereicht. Das schönste Erlebnis war da am Samstag im Stadion, dass wir meinen jüngsten Sohn (der auch schon RWE-Mitglied ist) in der Geburtstagsliste im RWE-Express gefunden haben. Als Zuschauer bei Fußballspielen hatten wir in den Sommerwochen wenig Spaß – die letzten Spiele gingen alle verloren.
Wesentlich erfreulicher waren da die Volleyballnachrichten. Unser SWE Volley-Team war beim Rudow-Cup in Berlin. Traditionell ist dies der erste Gradmesser für die neue Saison. Gestern gab es einen Sieg gegen Stralsund und zwei Niederlagen gegen Lohhof und VCO Berlin II. Heute lief es mit drei Siegen hingegen optimal. Gegen Gastgeber Rudow und Emlichheim gab es erwartete Siege. Gegen Grimma gab es ebenfalls einen Sieg, der so vorher nicht erwartet war (Zweitbundesligameister-Bezwinger ist damit unser aktueller Vereinstitel). Damit ist als Fazit der 2. Platz unter den sieben Zweitligisten beim Rudow-Cup zu verzeichnen.
In der kommenden Woche werden wir offiziell unser neues Team präsentieren und in zwei Wochen steht unser SWE-Cup in Erfurt an. Spätestens dann ist klar wohin die Reise in diesem Jahr gehen kann. Die Saisonzielstellung ist noch offen. Bei der Vorstandssitzung in dieser Woche haben wir schon mal eine vorstandsinterne Wette abgeschlossen. Als Vereinspräsident setze ich auf Platz 1 – 4 und werde im Erfolgsfall von unserem Schatzmeister eine Kiste guten Rotwein erhalten. Falls das Saisonergebnis mit unserer jungen Truppe etwas schlechter wird ist dies auch kein Beinbruch und dann werde ich die Kiste Rotwein finanzieren. Sicher ist aber, wir vertrauen unseren Volleyballmädels und unserem Trainer und wünschen ihnen viel Erfolg für die neue Saison.
Aktion Schulbeginn 2012...Aktion “Achtung Schule beginnt”
Die älteste Aktion der Jungen Union Erfurt und der CDU haben wir auch in diesem Jahr wieder fortgesetzt. Schon seit 1992 hängen wir in jedem Jahr kurz vor Schulbeginn im August/September vor den Erfurter Grundschulen Plakate auf, die Autofahrer zu Rücksicht ermahnen.
Unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann organisiert und begleitet die Aktion schon seit vielen Jahren.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Schulkindern ist erfreulicherweise rückläufig. Im letzten Jahr waren es aber immernoch sieben, statt acht im Vorjahr – jeder Unfall ist einer zuviel.
...und beim Start der Aktion 1992
Aktiv beteiligt ist auch immernoch die Junge Union und das finde ich Klasse. Ich habe die Aktion 1992 als damaliger JU Vorsitzender initiiert und über die Jahre in ganz verschiedenen Funktionen begleitet. Über viele Jahre als Landesgeschäftsführer in vielen Kreisverbänden. Später als Erfurter Landtagsabgeordneter und seit einigen Jahren nun auch in meiner Funktion als Fraktionsvorsitzender.
Gut 1.600 Kinder werden ab Anfang September neu in die Erfurter Grundschulen gehen und insbesondere die Erstklässler müssen sich sowohl an die neue Umgebung, als auch an den Schulweg gewöhnen. Rücksicht und Vorsicht ist da Seitens der Autofahrer angebracht. ADAC und Antenne Thüringen begleiten den Schulbeginn ebenso mit Transparenten bzw. mit der Gelben-Mützen-Aktion.
sowie mit verschiedenen Motiven 2006
Meine Söhne haben über die Jahre die Aktion auch aufmerksam verfolgt und begleitet – die beiden großen Söhne haben während ihrer Grundschulzeit selbst Plakate mit aufgehangen und der Kurze wird es wohl auch tun – zumindest wenn es nächstes Jahr in die Grundschule kommt – am Freitag zieht erst einmal die Evangelische Grundschule an den neuen Standort in der Regierungsstraße.
Heute wir uns gefreut, das Foto zur Aktion in der Zeitung zu endecken.
Panse drängt auf bessere Bezahlung von Kita-ErzieherinnenDie Elternvertreter zweier Erfurter Kindertagesstätten formulierten in einem Schreiben an die Erfurter Stadtverwaltung und die Stadtratsfraktionen ihre Sorge hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Betreuungsqualität und der Entlohnung der Erzieherinnen. Letztere sei in den betroffenen Kindertageseinrichtungen deutlich niedriger als in kommunalen Einrichtungen, sodass in Folge mangelnde Arbeitsmotivation bestehe und Erzieherinnen oft wechseln würden. Fraktionschef Michael Panse erklärte dazu: „Die ungleiche Bezahlung für Erzieherinnen in kommunalen Einrichtungen und den Einrichtungen bei einzelnen freien Trägern ist für die CDU-Fraktion nicht zu akzeptieren. Zwar ist es Tarifhoheit der Tarifpartner, Gehälter miteinander auszuhandeln, da es sich aber bei der Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen um eine kommunale Pflichtaufgabe handelt, sehe ich hier auch die Stadt in Verantwortung. Sich als Verwaltung nur auf die Tarifhoheit der Tarifpartner zu berufen und den augenscheinlich negativen Entwicklungen passiv gegenüber zu stehen, ist der falsche Weg. Das Jugendamt ist nicht nur ‚Verwalter’ über die verschiedenen Kindertageseinrichtungen, sondern ist gleichzeitig auch Moderator zwischen den Einrichtungen, den Eltern, den Angestellten und dem Träger der jeweiligen Einrichtung.“ Michael Panse fordert nun die Beratung dieser Angelegenheit in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschuss, in der auch das Jugendamt sich dazu erklären soll. Am Ende muss ein Weg gefunden werden, die Angelegenheit insgesamt zu klären, sodass auch zukünftig eine angemessene Betreuung ermöglicht wird. Dazu sollen Eltern, Träger, Erzieherinnen und die Stadtverwaltung an einen Tisch setzen.
Berge von Krebsen bei IKEA
Das traditionelle Krebsfest bei IKEA war der erste Termin nach der Sommerpause – der zugleich auch einen guten Übergang zum politischen Alltagsgeschäft schaffte. Wir in den vergangenen Jahren auch war ich sehr gerne dabei, wegen der guten Gespräche und vor allem wegen der Krebse. IKEA begeht am Erfurter Standort das Krebsfest “Kräftskiva” mit Geschäftspartnern und Freunden.
Dabei wurde auch gestern wieder ein soziales Projekt unterstützt. In den vergangenen Jahren war es das Kinderhospiz Mitteldeutschland, gestern waren es die AWO-Kindergärten der Stadt Erfurt. 1.400 Euro spendeten die Teilnehmer am Krebsfest und IKEA machte die Summe mit 2.000 Euro rund. Das Krebseessen selbst ist eine Wissenschaft für sich – es wurde zuvor ausgiebig geschult, wie die Krebse zu zerlegen sind. Einen kleinen Vorteil hatten die Teilnehmer, die das Ganze schon aus den letzten Jahren kannten – ich habe ihn genutzt 🙂
In einem Brief am 22. August 2012 bat der Fraktionsvorsitzende der CDU Stadtratsfraktion Michael Panse, den Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herrn Jürgen Reinholz, die Einführung der Umweltzone für die Landeshauptstadt Erfurt nochmals zu prüfen und für ein Jahr auszusetzen. Bis dahin liegt der Endbericht des Pilotprojekts Talstraße /Bergstraße vor und der Stadtrat könnte erneut über die Umsetzung des Gesamtkonzepts entscheiden. Der Fraktionsvorsitzende Michael Panse erläuterte dazu: „Erste positive Ergebnisse des Projektes Umweltsensitive Verkehrssteuerung belegen eine deutlichere Feinstaubreduzierung, als die Einführung der Umweltzone erwarten lässt. Die Stadtratsfraktion sieht sich in ihrem Handeln mit der Favorisierung der ‚umweltsensitiven Verkehrssteuerung’ bestätigt, auch langfristig deutliche Verbesserungen der Luftschadstoffsituation in Erfurt zu erzielen. Die Einführung einer Umweltzone hat in verschiedenen anderen Städten zu keiner oder nur geringer Verbesserung der Luftschadstoffsituation geführt und sollte nach Meinung der CDU Stadtratsfraktion als ein momentan überholtes Mittel betrachtet werden.“ Der Minister erklärte allerdings gegenüber dem Fraktionsvorsitzenden Panse, dass die Stadt Erfurt es versäumt habe, mit der Beschreitung des Rechtsweges gegen die Anordnung der Umweltzone sich weiteren Spielraum zu verschaffen, um Alternativen zur deren Einführung darstellen zu können.
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