CDU Ortsverband „Am Petersberg“ besucht die Kindertagesstätte „Rasselbande“

– Besichtigung des Neubaus auf dem Gelände des ehemaligen Espachbades –

Am Dienstag, dem 1. Juni um 18 Uhr lädt der CDU Ortsverband „Am Petersberg“ zum Besuch der Kindertagesstätte „Rasselbande“ in der Espachstraße ein. Nachdem der Thüringer Landtag im Mai 2010 eine Änderung des Kita-Gesetzes beschlossen hat, soll an diesem Abend mit Falko Albrecht, Geschäftsführer des Thepra Landesverbandes Thüringer, als Träger dieser und zwei weiterer Erfurter Kitas, über die Auswirkungen des neuen Gesetzes diskutiert werden. Für die Stadt Erfurt bedeutet diese Gesetzesänderung eine Verbesserung des Personalschlüssels in den Einrichtungen, aber auch einen höheren Bedarf an Plätzen für Kinder unter zwei Jahren, weil für diese ab dem 1. August 2010 ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gilt. Michael Panse, CDU Ortsverbandsvorsitzender und Stadtrat, erläutert dazu:

„Insbesondere im Süden von Erfurt und in den Ortsteilen besteht bereits jetzt ein Engpass an freien Kita-Plätzen. Der Neubau in der Espachstraße trägt zur Entlastung bei. Im September 2010 soll die neue Einrichtung in Betrieb gehen und in ihr werden zukünftig mehr Kinder betreut werden, als in der alten Einrichtung in der Espachstraße 1. Vor Ort wollen wir uns die kurz vor der Fertigstellung stehende Einrichtung ansehen und Impulse für die weitere Kita-Bedarfs- und Kita-Sanierungsplanung mitnehmen. Immer noch gibt es einen immensen Sanierungsstau an Erfurter Kitas von rund 40 Millionen Euro.“

Der CDU Ortsverband lädt gemeinsam mit der Thepra zu dieser Veranstaltung am Abend des Kindertages Eltern und interessiere Erfurterinnen und Erfurter herzlich ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der alten Kita „Rasselbande“ in der Espachstraße 1.

Neuer – alter Vorstand beim SWE Volley-Team gewählt

Am 19.05.2010 fand in der Aula des Erfurter Sportgymnasiums die Mitgliederversammlung des SWE Volley-Teams statt. Es mag wohl am strömenden Regen und der Vorbereitung der U20-Damen für die DM gelegen haben, dass die Beteiligung der Mitglieder des erfolgreichsten Erfurter Volleyballvereins unter den Erwartungen geblieben war.

Der wegen kommunalpolitischer Verpflichtungen nicht anwesende Präsident Michael Panse, zog in einem schriftlichen Grußwort eine sehr positive sportliche Bilanz. Hatte Beach-Ass Julia Großner mit dem U23-EM-Titel 2009 für den ersten Paukenschlag gesorgt, in deren Folge sie zur Sportlerin des Jahres der Thüringer Landeshauptstadt gewählt wurde, so ließen die nächsten Erfolge nicht lange auf sich warten. Mit lediglich einer Niederlage wurde das „Flaggschiff“, die erste Mannschaft, souveräner Meister der 2. Bundesliga-Süd und schaffte somit den Aufstieg ins Volleyball-Oberhaus.

Auch die zweite Mannschaft stand dem in nichts nach und holte sich mit dem Regionalliga-Meistertitel einen zu Saisonbeginn nicht erwarteten Erfolg. Diesen krönten die jungen Damen um Trainer Ingo Häntschel mit dem Gewinn des TVV-Pokals, als sie im Endspiel den Ligakonkurrenten Post SV Gera deutlich bezwangen. Aber auch unterhalb der Regionalliga wurde erfolgreich Volleyball gespielt. Allein vier Thüringenmeistertitel, zwei Vizemeister und zwei zweite Plätze bei den Regionalmeisterschaften stehen 2010 zu Buche. Die mit letzterem verbundenen Teilnahmen an den deutschen Meisterschaften zeugen von einer guten, aber sicher noch ausbaufähigen Nachwuchsarbeit unterhalb des Steigerwaldes. Für „seinen“ Verein konnte der Präsident jedenfalls in Anspruch nehmen, dass er seine Dominanz in der Nachwuchsarbeit im grünen Herzen Deutschlands erneut nachgewiesen hatte.

Der für Finanzen zuständige Vizepräsident Heiko Brabetz benötigte für seine Bilanz unter dem Strich keinen roten Stift  und auch die Kassenprüfung hatte keine Beanstandungen. Der Entlastung des alten Vorstandes stand somit nichts im Wege.

Da sich sowohl Präsident Michael Panse als auch seine Stellvertreter Ralf Keuterling und Heiko Brabetz erneut zur Wahl stellten, um auch in den nächsten zwei Jahren die Geschicke des Vereins zu führen, gab es erwartungsgemäß keine Änderungen. Ebenso einstimmig verlief die Wahl der Beisitzer des Vorstandes. Mit Thomas Recknagel (Sportlicher Leiter), Jens Hugo (Nachwuchsarbeit) und Stephan Siegl (Öffentlichkeitsarbeit) erhielten dieselben Personen das Vertrauen, die sich bereits in den letzten Jahren um den Verein verdient gemacht hatten. Neu im Gremium ist mit Jens Greskamp ein Erfurter Anwalt, der sich zukünftig um rechtliche Fragen im Verein kümmern und somit sein Fachwissen einbringen wird. Angesichts der stetig wachsenden Aufgaben des SWE Volley-Teams, ein echter Zugewinn für den Bundesligaverein.

Passend in die harmonisch und unspektakulär verlaufende Versammlung konnte Heiko Brabetz verlauten lassen, dass die finanzielle Basis für die kommende Saison geschaffen wurde und der Saisonetat für die Serie 2010/2011 auf festen Füßen steht.

 

Bausewein und Co. treiben Erfurt in den finanziellen Ruin

Der CDU Kreisvorstand begrüßt die Entscheidung der CDU-Stadtratsfraktion, dem städtischen Haushalt nicht seine Zustimmung zu geben. „Dieser Etat wird der notwendigen Verpflichtung nicht gerecht, sparsam mit den Mitteln zu haushalten und die langfristige Entwicklung der Stadt in den Blick zu nehmen“, hat es der stellvertretende Kreisvorsitzende  Andreas Horn treffend beschrieben und weiter erklärt:

„Durch die unverantwortliche Haushaltspolitik von Bausewein und Co. stehen wir bereits jetzt vor dem finanziellen Ruin unserer Stadt, denn ohne Rücklagen und spürbarer Konsolidierungsanstrengungen ist die weitere Verschuldung unvermeidbar.“

Es sei an keiner Stelle erkennbar, wie die offensichtlichen strukturellen Probleme in der Stadtverwaltung angegangenen werden können. Im Gegenteil: „Die Stadt Erfurt gönnt sich grenzenlos Personal und das auf Kosten der Familien, Kinder und der Kultur“, so der Kreisvorstand und weiter „Wir haben kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabeproblem.“

Es sei ganz deutlich, dass vor allem der Verwaltungshaushalt kontinuierlich ansteige. Während 2008 noch mit 506 Millionen Euro die städtische Verwaltung organisiert werden konnte, stehen im aktuellen Etat für das laufende Jahr 518 Millionen Euro zu Buche.

„Hier zeigt sich, was sich Erfurt leistet, nämlich eine Rekord-Personalquote im Vergleich mit allen anderen deutschen Landeshauptstädten“, unterstreicht der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Panse. „Hier verspielt die Stadtverwaltung leichtfertig die Gestaltungspotenziale von morgen, denn unvermeidbare neue Schulden in Kauf zu nehmen, bedeutet unvermeidbare neue Zinsausgaben.“ Es sei unverantwortlich, sehenden Auges die Zuschüsse für Familien, Kultur und Jugendliche zu kürzen und sich gleichzeitig einen üppigen Stellenaufbau voranzutreiben.

Auch an anderer Stelle werde sichtbar, wie egoistisch und wenig sozial mit den öffentlichen Mitteln umgegangen wird. So steigen allein in diesem Jahr die Landeszuschüsse für Kindertageseinrichtungen um über 4 Millionen Euro. Das Land trägt alle über das alte Kita-Gesetz hinaus gehenden Mehrkosten. Anstatt auf diesem Weg die Kindereinrichtungen zu stärken und weiter zu verbessern, wurden die freiwilligen Zuschüsse in diesem Bereich einfach gestrichen. Offensichtlich wird man nur dann wirklich sozial, wenn ein anderer bezahlt.

Das sind nur Beispiele dafür, auf welchen Vorstellungen dieser Etat beruht. „Es ist kein Haushalt der Visionen und kein Haushalt der Verantwortung, deshalb kann er auch nicht mitgetragen werden“, so der CDU-Kreisvorstand.

 

 

Verwaltung, SPD und Linke im Stadtrat stellen Familienzentrum in der Innenstadt in Frage

Mit Verwunderung hat die CDU-Fraktion im Stadtrat in der Ratssitzung, am gestrigen Abend zur Kenntnis genommen, dass entgegen den vorgebrachten Lippenbekenntnissen die rot-rote Stadtratsmehrheit und die Dezernentin Tamara Thierbach nicht bereit waren, ein klares Bekenntnis zum Erhalt des Familienzentrums in der Innenstadt abzugeben. Ziel, des Einwohnerantrages war, dass das Familienzentrum auch in diesem Jahr noch nach den Förderrichtlinien der Landeshauptstadt Erfurt für den Bereich Jugendhilfe gefördert wird und der Standort am Anger erhalten bleibt. Ab dem Jahr 2011 werden durch das Land nur noch zwei Familienzentren gefördert. Mit Erstaunen stellt die CDU-Fraktion fest, dass sich die Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Tamara Thierbach (Linke) für einen anderen Standort im Norden der Stadt positioniert und für den Family-Club am Drosselberg.

Dies wird deutlich in der Stellungnahme der Stadtverwaltung: “An der Umsetzung der gefassten Beschlüsse wird gegenwärtig gearbeitet. Ziel ist dabei, die Planungsräume im Norden und Südosten der Stadt Erfurt, einschließlich der angrenzenden Ortsteile zu berücksichtigen, da hier die Mehrzahl der Familien mit Kindern/Jugendlichen lebt”.

Dazu erklärte die Gleichstellungspolitische Sprecherin Margarete Hentsch (CDU):

“Das Familienzentrum in der Innenstadt ist für alle durch öffentliche Verkehrsmittel sehr günstig mit jeder Straßenbahnlinie zu erreichen. Wir wollen nicht, was gut aufgebaut und angenommen wird zerstören, sondern unterstützen. Ich fordere von den anderen Fraktionen ein klares Bekenntnis für ein Familienzentrum in der Innenstadt und keine Schaufensteranträge”.

Da die Abgeordneten der Linken-Fraktion und der SPD-Fraktion den Standort für ein Familienzentrum in der Innenstadt zwar mündlich bekräftigt, aber trotzdem mehrheitlich dagegengestimmt haben, wird die CDU-Fraktion einen eigenen Antrag einbringen.

Dazu erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat Michael Panse abschließend:

“Das gestrige Verhalten von Rot-Rot ist symptomatisch und hat sich durch die ganze Haushaltsberatung gezogen. Allen alles zu versprechen und dann nichts in Beschlüssen umzusetzen, ist unredlich und stärkt allein das Misstrauen in die Politik. Hunderte Erfurterinnen und Erfurter hatten in die gestrige Beratung zu ihrem Einwohnerantrag die Hoffnung gesetzt, dass sich der Stadtrat eindeutig positioniert. Die vorgebrachten Lippenbekenntnisse bei der Aussprache wurden mit dem entgegen gesetzten Abstimmungsverhalten der beiden rot-roten Fraktionen als Schaufensterreden enttarnt. Die CDU wird sich weiter für das Familienzentrum in der Innenstadt einsetzen und dazu erneut einen Antrag in den Stadtrat einbringen”.

Fachausschuss drängt auf Lösung im Bäderkonflikt

Der Ausschuss Schule und Sport beriet in dieser Woche im öffentlichen Teil zur Zukunft der „Bäder im Süden Erfurts“

Nicht nur die kalte Witterung verdirbt den Badelustigen den Start in die Freibadsaison am 15. Mai, auch die unsichere Zukunft um das „Möbisburger Freibad“ trübt die Vorfreude. Bei warmen Sommerwetter hatte der Oberbürgermeister im Wahlkampf 2006 versprochen, sich für den Erhalt einzusetzen, doch in der Ausschusssitzung waren auch die Aussichten für das Freibad eher frostig. Mit einem Brief an den Oberbürgermeister und die Stadtratsfraktionen hatten Anfang April die Initiatoren der Bürgerinitiative „Erhalt des Freibades Möbisburg“ das Fehlen eines tragfähigen Bäderkonzeptes beklagt.

In gemeinschaftlicher Initiative mit der Landtagsabgeordneten Marion Walsmann und CDU-Stadtrat Michael Panse hat die Bürgerinitiative nun in der letzten Sitzung des Ausschusses um Hilfe gebeten, die wiederkehrenden Ankündigungen des Oberbürgermeisters und die leider fehlenden Taten in Bezug auf die Zukunft der Bäder in Erfurts Süden nicht mehr zuzulassen.

„Der Ausschuss hat sich fraktionsübergreifend dafür ausgesprochen, mit dem „Bäderkonzept“ auch den Sanierungsaufwand sowie tragfähige und finanziell umsetzbare Möglichkeiten zum Betreiben der Bäder in einer Machbarkeitsstudie aufzuzeigen.“ – so Michael Panse.

Mit Blick auf die finanziellen Rahmenbedingungen würdigte Landtagsabgeordnete Marion Walsmann die Zusagen, dass „die Mitglieder der Bürgerinitiative sich mit sehr konkreten Zusagen, wie z.B. mit Eigenleistungen den Sanierungsaufwand zu mindern, einbringen wollen. Das ist eine große Herausforderung und eine besonders zu würdigende Form von bürgerschaftlichen Engagement, die viel Respekt verdient und hoffentlich auch viel Unterstützung findet.“

Der Umbau zu einem kostengünstigeren Naturbad könne ein Alternativmodell darstellen. Nach der zunächst enttäuschenden Antwort der Stadtverwaltung, die nur ein schleichendes “Austrocknen“ für die Bäder des Erfurter Südens zu Folge habe, „ist es nicht nur ein Signal an die Mitglieder der Bürgerinitiative sondern auch an Erfurts jüngsten Badbesucher – die Kinder und Jugendlichen -, dass der Ausschuss sich mehrheitlich dafür ausgesprochen hat, den Oberbürgermeister über einen Stadtratsbeschluss zu beauftragen, im Eilverfahren durch die Verwaltung ein verwendbares Konzept mit einer Machbarkeitsstudie vorzulegen.“ – sind sich Landtagsabgeordnete Marion Walsmann und der CDU-Stadtrat Michael Panse einig. „Alles andere sei inakzeptabel.“

Streichung des Essengeldzuschusses im Ausschuss fraktionsübergreifend abgelehnt

In der Ratssitzung, am kommenden Mittwoch, soll im Rahmen der Beschlussfassung des Haushaltes 2010 über den Essengeldzuschuss für das Mittagessen von Schülerinnen und Schülern von 50 Cent pro Portion abgestimmt werden.

Nach dem bereits zu Beginn des Jahres erfolglos versucht wurde, den Zuschuss zum Essengeld für Kindertageseinrichtungen zu streichen, was damals einmütig von allen Stadträten abgelehnt wurde, will nun der Oberbürgermeister versuchen den Essengeldzuschuss, mit Änderung der Gebührensatzung für Erfurter Schüler zu streichen.

Der Ausschuss Bildung und Sport tagte am vergangenen Dienstag, unter Einbeziehung der Kreiselternsprecher, zu der Thematik. Die Kreiselternsprecher positionierten sich klar und deutlich, dass nicht nur Bedürftige, sondern alle Schülerinnen und Schüler den Zuschuss erhalten sollen. Alle Abgeordneten stimmten einmütig und fraktionsübergreifend gegen die Streichung des Zuschusses von 50 Cent pro Portion. Dazu erklärte der familienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat Michael Panse:

“Wir begrüßen den Standpunkt der Kreiselternsprecher ausdrücklich. Bereits im März als die Drucksache zur Haushaltskonsolidierung vorlag, hat sich die CDU Stadtratsfraktion vehement gegen die Sparmaßnahmen zu Lasten der Eltern und Kinder ausgesprochen. Ich werde in der Ratssitzung sehr aufmerksam beobachten, ob die anderen Fraktionen Ihr Wort halten oder ob im Ausschuss nur “Sonntagsreden” gehalten wurden”.

Die CDU-Stadtratsfraktion wird die Vorlage ablehnen. Dies soll ein deutliches Signal an Familien mit mehreren Kindern und an Alleinerziehende sein, die zwar nicht unter die Sozialbedürftigkeit fallen, aber trotzdem über eine finanzielle Entlastung froh sind.

“Eine Sanierung des Haushaltes auf dem Rücken der Eltern ist mit uns nicht zu machen!, so Panse abschließend”.

Fehlendes Konzept zur Betreibung der Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion im Erfurer Stadtrat Michael Panse bemängelt das fehlende Gedenkstättenkonzept sowohl für die geplante Dauerausstellung, als auch die Gedenkstättenarbeit im ehemaligen Stasi-Knast. Er erläutert dazu:

„In der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in der Andreasstraße beginnen derzeit die Umbauarbeiten zur zukünftigen Gedenkstätte. Das Land hat hierfür zwar in einem erheblichen Umfang Fördermittel zur Verfügung gestellt, aber seine notwendigen Hausaufgaben nicht erledigt. In der Gedenkstätte soll unter anderem künftig auch eine Dauerausstellung ihren Platz finden. Ein klares Konzept für die Betreibung der Gedenkstätte ist derzeit allerdings noch nicht vorhanden.

Durch das zuständige Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) wurden die Stiftungsgremien, in denen auch die Stadt Erfurt zumindest mit beratender Stimme vertreten sein soll, noch nicht einmal einberufen, geschweige denn über die inhaltliche Arbeit beraten. Da aber bereits ein Baukonzept umgesetzt wird, droht eine Beeinträchtigung der künftigen Gedenkstättenarbeit.“

Stadtrat Panse will nun mit einer Anfrage in der nächsten Stadtratssitzung in Erfahrung bringen, welche Aktivitäten die Stadt Erfurt entwickeln wird, um die Erstellung des Gedenkstättenkonzepts voran zu bringen. Dazu erläutert er abschließend:

„Der Erfurter Stadtrat hat sich mehrfach für die Gedenkstätte in der Andreasstraße ausgesprochen und mit den Beratungen im Bauausschuss den Weg für die bauliche Umgestaltung frei gemacht. Jetzt müssen wir gemeinsam darauf drängen, dass auch ein inhaltliches Konzept zügig vorgelegt wird. Oberbürgermeister Andreas Bausewein soll sich dazu gegenüber dem TMBWK deutlich positionieren.“

Verkehrsminister Carius diskutiert Verkehrskreuz Erfurt

Der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr Christian Carius ist am Dienstag, dem 11. Mai 2010 ab 19 Uhr in der Gaststätte „Zum Andreasturm“ in der Andreasstraße 15 Gesprächspartner beim CDU Ortsverband „Am Petersberg“. Die Entwicklung des Verkehrskreuzes Erfurt soll dabei gemeinsam mit Kommunalpolitikern und interessierten Erfurterinnen und Erfurtern diskutiert werden.

In den letzten Jahren hat sich die Verkehrsinfrastruktur in und um Erfurt deutlich verändert. Der umfangreiche Ausbau des ÖPNV mit neuen Streckenführungen und Linien, die Autobahnumfahrung, der Ausbau des Hauptbahnhofs zum modernen ICE-Bahnhof mit bester Verkehrsanbindung sowie die Flughafenerweiterung sind Beispiele für eine gelungene Entwicklung.

Ortsverbandsvorsitzender und Stadtrat Michael Panse erläuterte im Vorfeld der Gesprächsrunde mit Minister Carius auch die Erwartungshaltung an weitere Projekte:

„Der Netzschluss der Autobahn A71 und die Fertigstellung der ICE-Trasse Leipzig-Erfurt-Nürnberg wird erhebliche positive Auswirkungen auf die Verkehrsflüsse in und um Erfurt haben. Daneben sind wir als mitteldeutscher Verkehrsknotenpunkt auch daran interessiert, dass sich der Erfurter Flughafen weiter entwickelt. Nicht zuletzt wollen wir aber an diesem Abend mit Minister Carius auch über den Straßenzustand in Thüringen nach dem frostreichen Winter sprechen.“

 

Besuch des Seniorenzentrums „Andreashof“

Diskussion zur modernen Pflege

Der CDU Ortsverband „Am Petersberg“ und die Senioren Union Erfurt laden interessierte Erfurterinnen und Erfurter zu einer Besichtigung des neuentstehenden Seniorenzentrums „Andreashof“ ein. In der Andreasstraße steht das neue Seniorenzentrum kurz vor der Fertigstellung und bevor die ersten Bewohner einziehen kann gemeinsam mit der Projektleiterin Claudia Rühlemann ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden.

Treffpunkt dazu ist am

Mittwoch, dem 21. April um 18.00 Uhr am Seniorenzentrum (Eingang Große Ackerhofgasse).

Der CDU Ortsverbandsvorsitzende und Stadtrat Michael Panse ist zufrieden, dass damit ein weiterer Mosaikstein der modernen und vielfältigen Pflegelandschaft in Erfurt hinzugefügt wird und zugleich ein langjähriger städtebaulicher Mißstand in der Andreasstraße beseitigt wird. Insbesondere Pflegeplätze im Innenstadtbereich werden nach seiner Auffassung von älteren Menschen und Angehörigen immer stärker nachgefragt, weil sie so Teilhabe am gesellschaftlichen Leben mit moderner Pflege verbinden können.

Auf dem Gelände entsteht darüber hinaus noch eine Kindertageseinrichtung und verschiedene Formen des altersgerechten und betreuten Wohnens. Die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein, als Träger dieser Einrichtungen hat ein Konzept entwickt hierbei viele Synergieffekte zu nutzen. Dieses interessante Konzept soll im Anschluß mit Frau Rühlemann in der Gaststätte „Andreasturm“ diskutiert werden. Heidrun Schönfeld, Leiterin der Diskonischen Pflegeeinrichtung in Waltershausen wird dabei über „Anforderungen an die moderne Pflege und Demenz im Alter“ sprechen und mit dem Publikum diskutieren.

Ehrenamtspreis 2010

Jubiläum: 10. Verleihung des Ehrenamtspreises der CDU Erfurt

„In diesem Jahr freuen wir uns über ein schönes Jubiläum. Wir werden zum 10. Mal den Ehrenamtspreis verleihen. Damit wollen wir ein Zeichen setzen, welche Wertschätzung und Aufmerksamkeit wir couragierten Mitmenschen zuteilwerden lassen“, sagt die Vorsitzende der CDU Erfurt Marion Walsmann.

„Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen, Institutionen, Kirchgemeinden oder Nachbarschaftshilfen. Durchschnittlich widmen sie mehr als 5 Stunden wöchentlich ihrer Freizeit dem Ehrenamt.

Ehrenamt bedeutet persönliches Engagement und eine Zeitspende für ein lebenswertes und gutes Miteinander. Diese Vielfalt und Intensität ist bewundernswert für das Zusammenleben in unserer Stadt“, so Marion Walsmann.

Deshalb möchte die CDU Erfurt freiwillig aktiven Menschen danken sowie Beispiele für Engagement vorstellen. Zugleich ist diese öffentliche Würdigung ein politisches Bekenntnis zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Wir suchen den Dialog mit allen, die in dieser Form ihren Beitrag für unsere freiheitliche Gesellschaft leisten. Dies entspricht unserer christlich-demokratischen Idee einer Bürgergesellschaft.

Wir bitten um Mithilfe, wer aus Ihrer Familie, Ihrem Verein oder Bekannten- und Freundeskreis für den Ehrenamtspreis in Frage kommt.

Senden Sie Ihre Vorschläge: bis zum 10. Mai, in den Kategorien Soziales, Kultur und Sport, an die Geschäftsstelle der CDU Erfurt, Wenigemarkt 17, 99084 Erfurt, Tel. oder Fax 0361 6442644 oder an info@cdu-erfurt.de

Weitere Informationen und das Formular unter: http://www.cdu-erfurt.de/download?dir=surftip&file=antrag_ehrenamtspreis_2010.pdf