SWE-Wandergruppe
Einmal im Jahr wandern wir mit dem Vorstand unseres Vereins und ehren- sowie hauptamtlichen Helfern und Unterstützern von Tiefthal bis zur Grundmühle.
Dieses Jahr hatten wir heute Abend klasse Winterwetter erwischt – Sonnenschein und leichter Frost – perfekt!
Wie auch in den letzten Jahren zog sich der Abend bei gutem Essen und reichlich Getränken bis spät in die Nacht und daher ging es auch in diesem Jahr im Fackelschein auf den Rückweg.
Vielen Dank allen Schwarz-Weissen für ihre Unterstützung!
Bilder der Grundmühlenwanderung 2017
BFS Uder
Mit dem heutigen Besuch in der Bildungs- und Ferienstätte Uder im verschneiten Eichsfeld habe ich die Trägergespräche zur Entwicklung und Umsetzung von Qualitätskriterien mit den Familienferienstätten abgeschlossen.
Bei zahlreichen konstruktiven Gesprächsrunden in Erfurt, Winterstein, Brotterode, Bodenstein, Oberhof und in Uder habe ich die Arbeit der Familienferienstätten gut kennengelernt und die Fördermodalitäten besprochen. Mit den künftig vier Familienerholungsstätten (das Haus Eichhof in Winterstein schloss Ende des Jahres 2016) wird die Stiftung FamilienSinn Zielvereinbarungen abschließen und regelmäßig die Einhaltung der Qualitätsstandards prüfen.
In Uder und den anderen FES gibt es jeweils unterschiedliche Profile und Voraussetzungen. Dadurch entwickelten die FES auch ihre Zielgruppen, die neben den Familienerholungsmaßnahmen für Familien mit Unterstützungsbedarf, vor allem bei den Familienbildungsmaßnahmen angesprochen werden. In Uder ist die Ferienstätte seit der Wende gemeinsam mit der Heimvolkshochschule etabliert worden.
Zuvor war es ein FDGB-Ferienobjekt, wo sowohl Urlauber in Bungalows wohnten, als auch gemeinsam mit vielen Urlaubern die im Ort in Wohnungen Ferien machten, versorgt und verpflegt. Einige wenige Bungalows aus der Zeit sind noch in Betrieb. Ansonsten ist viel modernisiert und gebaut worden. Als jüngstes Projekt wurde der Wellness und Sauna-Bereich aufgepeppt. Besonders gefallen hat mir auch das Kinderhaus mit vielen Möglichkeiten zur Betreuung der jüngeren Feriengäste.
Bilder aus Uder
Mit den beiden Präsidenten
Neujahrsempfänge laufen normalerweise alle nach dem gleichen Muster ab – Jahresrück- und Ausblick und als Gäste alle die im zurückliegenden Jahr irgendwie Kontakt mit dem jeweils ausrichtenden hatten, oder irgendwie wichtig sind. Wohltuend hob sich von diesem Schema der Bürgerempfang des Landtagspräsidenten Christian Carius heute Abend im Thüringer Landtag ab.
Unter dem Titel Menschen 2016 hatte Carius vor allem engagierte Ehrenamtliche geladen. Rund 500 Vereinsvertreter und Einzelpersonen waren der Einladung gefolgt. Wenige Politikvertreter und wenige Vertreter der Wirtschaft waren dabei – und auch die vor allem wenn sie mit dem Ehrenamt zu tun haben. Eine bemerkenswerte Festrede hielt der Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, der nicht nur das vergangene Jahr reflektierte, sondern vor allem auf das Engagement der rund 30 Millionen Ehrenamtlichen in der Bundesrepublik einging. Volkswirtschaftlich ist es eine unvorstellbare Summe, die jedes Jahr geleistet wird. Gut, dass dies auch anerkannt wird und der Landtag ist der richtige Ort dafür.
Mit Klaus Zeh auf der Besuchertribüne im Landtag
Gefreut habe ich mich heute Abend auch darüber, dass viel Zeit für anschließende Gespräche war. Mit Klaus Zeh, viele Jahre Minister in Thüringen und jetzt Oberbürgermeister von Nordhausen habe ich gerne einmal wieder über Sport und Politik diskutiert. Seit wir 1990 beide vom Demokratische Aufbruch zur CDU gekommen sind, haben wir immer politisch viel miteinander zu tun gehabt.
Politisch war heute sogar ein markantes Datum, an dem Klaus Zeh Anteil hatte – und ein klein wenig auch die Junge Union Thüringen, in der ich damals Verantwortung getragen habe. Vor einem Vierteljahrhundert, am 23.1.1991, trat Ministerpräsident Josef Duchac zurück, nachdem es lange Diskussion und den Rücktritt mehrerer Minister gab (u.a. auch Klaus Zeh). Ihm folgte Bernhard Vogel als Ministerpräsident und gute Jahre für Thüringen.
Die umstrittene Spielszene
Videobeweise gibt es in der 1. Volleyballbundesliga leider nicht – dies habe ich bis jetzt beim Volleyball nur bei der Europameisterschaft erlebt. Aus Kostengründen für die Vereine wird dies auch nicht so bald kommen. Allerdings gibt es eine Videoübertragung und deshalb konnte ich am Rechner live das heutige Spiel am Berg Fidel in Münster verfolgen.
Schmerzlich vermisst haben wir heute jedoch den Videobeweis beim Spiel unsere Damen vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam in Münster. Beim Stand von 2:1 nach Sätzen für Münster lagen unsere Mädels im vierten Satz mit 24:23 vor. Toni schlug den Block von Münster an, der Ball ging an die Antenne und der 1. sowie der 2. Schiedsrichter entschieden auf Punkt und Satzgewinn für Erfurt.
…und die klare Schiedsrichterentscheidung (vorerst)
Allerdings setzten sich dann der Trainer und die Mannschaftskapitänin von Münster in Szene und protestierten jeweils bei der 1. Schiedsrichterin und dem 2. Schieri. Nach kurzer Beratung der beiden entschieden sie für Punkt für Münster. Dies ist aus drei Gründen regelwidrig: 1. Ist im Video klar zu sehen, dass der Ball vom Block die Antenne berührte. 2. dürfen Spieler und Trainer zwar Erklärungen für Entscheidungen einfordern, aber keine Korrekturen fordern. 3. hätte es bei einer fehlerhaften Entscheidung maximal einen Nullball geben dürfen und keinen Punkt für Münster.
Regel: 21.1.2 Die Entscheidungen der Schiedsrichter sind in sportlichem Geist widerspruchslos anzuerkennen. Im Zweifelsfall kann nur der Spielkapitän eine Erläuterung verlangen. Siehe Regel: 5.1.2.1
Regel: 21.1.3 Die Teilnehmer haben Handlungen und Haltungen zu unterlassen, die darauf abzielen, Entscheidungen der Schiedsrichter zu beeinflussen oder von der eigenen Mannschaft begangene Fehler zu vertuschen.
Ich bin stinksauer über diese Schiedsrichterentscheidung und das unsportliche Verhalten in Münster!
Am Ende ging das Spiel in Münster mit 1:3 verloren – nicht nur wegen der Schiedsrichterentscheidung, aber einen Punkt haben wir dadurch verloren. Ich bin einmal gespannt ob sich die VBL zu dieser Leistung äußert.
Frustabbau
Vor lauter Frust bin ich mit meinem Sohn eineinhalb Stunden Tennis spielen gegangen. Der Frustabbau hat funktioniert, aber neuer Frust kam noch dazu.
Das Eröffnungsspiel von RWE gegen den BVB war es nicht. Die Einladung des Oberbürgermeisters zu einer Teilnahme hatte ich abgesagt, weil uns angesichts der Probleme der MFA ein Jubelfest für ein immer noch nicht übergebenes Stadion unangemessen ist. Wenn alles klappt, soll die MFA kommende Woche übergeben, aber nur wenn alles klappt.
Ein guter Stern stand nicht über der heutigen Veranstaltung. Zwar schien im Stadion die Sonne, aber der Nebel des Grauens um Erfurt verhinderte die Landung des BVB am Flughafen. Spiel abgesagt, aber dieses Mal sind weder Hoyer noch Bausewein schuld. Das Spiel wurde zwar abgesagt, soll aber noch in dieser Saison nachgeholt werden…
Verloren haben heute die Handballer bei der Weltmeisterschaft ihr Spiel gegen Katar mit 20:21. Nach einer tollen Vorrunde war Endstation im Achtelfinale. Gewonnen haben aber erfreulicherweise die Drachen in Hannover mit 3:1 und sich somit für das Spiel am Freitag revanchiert. Kommenden Freitag steigt das richtungsweisende Spiel um den zweiten Playoff-Platz gegen Rostock.
Wie der Rest des Abend sportlich läuft ist (noch) offen. Die lange Footballnacht mit den Halbfinals zum Superbowl steht an – erst am 21 Uhr die Falcon gegen die Packers und danach die Patriots gegen die Steelers. Die Sympathien für meinen Sohn und mich sich klar verteilt – schließlich verloren letzte Woche die Cowboys gegen die Packers und die Chiefs gegen die Steelers 😉
Unsere Schlitten aus vier Jahrzehnten
Winter ist zugegebenermaßen nicht meine Jahreszeit. Zu sehr mag ich Sonne und Wasser. Das dunkle Winterwetter und H2O in Schnee- oder Eisform ist nicht so mein Ding und deshalb mag ich auch eher Wasserski, als Skifahren und das gilt auch für die meisten Sportarten, die mir im Winter in der Halle gefallen.
Eislaufen und Eishockey geht da natürlich immer (weil in der Halle), auch dann, wenn es wie am Freitag bei unseren Black Dragons nicht so optimal läuft. Nach der obligatorischen Freitags-Squash-Partie ging es in die Eishalle. Dieses Mal war mein Kurzer wieder mit dabei und sein ältester Bruder, der jetzt seine Liebe zum Eishockey wieder entdeckt hat (1999-bis 2003 haben wir kaum ein Spiel verpasst). Mit 2:3 nach Penalty haben die Drachen gegen die Hannover Scorpions verloren. Mal sehen, ob es heute beim Auswärtsspiel in Hannover besser läuft.
Eishockey in Erfurt
Am heutigen Samstag konnten wir uns dann dem Winterwetter nicht verweigern. Der strahlende Sonnenschein verwandelte den Schnee noch nicht in H2O und lud damit zum Rodeln ein. Rodeln bzw. Rennschlittensport und Bobfahren sind einige der wenigen Outdoor-Wintersportarten, für die ich mich begeistern kann. Dies liegt daran, dass wir schon bei vielen Weltcup-Rennen in Oberhof waren und ich Dank meiner ehemaligen Mitarbeiterin schon mehrmals die Rennschlittenbahn im Doppel und Einzel gefahren bin und seit dem einen Höllenrespekt davor habe.
Die drei Schlitten haben wir gerade so in den Kofferraum bekommen und ab nach Oberhof. Da alle drei Schlitten höchst unterschiedlich sind, wollten die Jungs auch im Rotationsprinzip alle testen und wir verbrachten zwei Stunden auf der Rodelpiste. Mein 40 Jahre alter Schlitten schlug sich übrigens sehr gut.
H2Oberhof
Aber danach ging es dann doch wieder ins flüssige H2O und da ist in Oberhof die Therme die beste Adresse. Morgen wird der Sonntag dann auch wieder sportlich. 14 Uhr spielen unsere Mädels vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam in Münster – da kann ich per Live-Ticker dabei sein. Danach geht es mit meinem mittleren Sohn zu einer Tennisrunde in de Sportpark Johannesplatz und am Abend gibt es noch die NFL-Super-Bowl-Halbfinals im Fernsehen.
Bilder vom Wochenende
Beim Erfurter Neujahrsempfang
Spannend ist beim Neujahrsempfang des Erfurter Oberbürgermeisters selten das was sagt, sondern zumeist was er verschweigt. Beim heutigen Neujahrsempfang im Festsaal des Erfurter Rathauses hatte seine Rede zwar die übliche Länge, aber ohne die Passagen zur Multifunktionsarena blieben weder im filmischen Rückblick auf das Jahr 2016 noch von seiner Rede viel übrig.
Es reicht nicht, den Gästen stundenlang einreden zu wollen, es wäre doch an der Arena alles zu einem guten Abschluss gekommen, weil am Sonntag das verspätete Eröffnungsspiel gegen Dortmund ausverkauft ist. Fakt ist, bis zum heutigen Tag ist der Bau nicht fertig und noch nicht übergeben. Fakt ist, die Verantwortung für die Mehrkosten ist nicht aufgearbeitet. Kommende Woche unternimmt ein Sonderausschuss erneut den Versuch dazu. Und Fakt ist, zum Thema Sanierung der Westtribüne schweigen der OB und seine Beigeordnete vorsorglich, denn das Schlichtungsverfahren mit der Firma Köster-Bau ist dem Vernehmen nach gescheitert.
Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ausländerbeirates
Umfänglich erklärt hat der OB in seiner Rede warum er einst 2006 versprochen hatte, dass die Kitas 2012 alle saniert sind. Auf seine diesbezüglich alle zwei Jahre erneuerten Versprechen (Ziel 2014 und 2016) ging er nicht ein sondern rief als neues Ziel 2019 aus. Sein Versuch dem Stadtrat bezüglich der Haushaltssituation den schwarzen Peter zuzuschieben ist nicht neu, verfehlte aber auch heute sein Ziel. Die “Experten” die dafür Verantwortung tragen fehlten beim Neujahrsempfang. Weder die Fraktionsvorsitzenden der SPD, noch der Linken und Grünen waren dabei, als Bausewein von der prekären Haushaltslage sprach (die er gemeinsam mit Rot-Rot-Grün systematisch verursacht hat).
Investitionen in Schulen, Straßen und Brücken kündigte Bausewein heute an. Bei rund 325 Millionen Euro Bedarf allein bei den Schulen, bleibt es sein Geheimnis wie und wann er das finanzieren will. Auf den Rathausfluren erzählt man sich, dass dazu das letzte Tafelsilber der Stadt unter den Hammer kommt und die Stadt die Erfurter Industriebahn (EIB) versilbern will. Wir werden sehen, wann er mit einer Stadtratsvorlage dazu um die Ecke kommt. Der Oberbürgermeister hat Recht, Erfurt wächst. Aber es wird unter seinen Möglichkeiten geführt. Es gibt keinen wirklichen Plan und keine Visionen für die Entwicklung unserer Stadt.
Ansonsten war es beim Neujahrsempfang wie immer – spannender als der Jahresrückblick und der fehlende Ausblick war für viele Gäste das Gespräch untereinander.
Auf heftige Kritik ist die Rede des Thüringer AfD-Vorsitzenden Höcke in Dresden bei der Erfurter CDU gestoßen. Für die CDU Kreisvorsitzende Marion Walsmann, MdL, und den Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion Michael Panse dokumentieren die Aussagen Höckes die gezielten Provokationen und Grenzüberschreitungen der AfD und deren Geschichtsvergessenheit. Im Vorfeld des 27. Januars, der in Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vom Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt wurde, sind diese Aussagen für die Erfurter CDU unerträglich und abstoßend.
Seit vielen Jahren organisieren die beiden CDU Politiker als Schirmherren gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Veranstaltungen zum DenkTag und besuchen gemeinsam mit Zeitzeugen Schulen und Bildungseinrichtungen, um Aufklärungsarbeit gerade bei den jungen Menschen zu leisten, damit das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte eben gerade nicht in Vergessenheit gerät.
„Die Erinnerung an die Shoa soll dazu beitragen, dass sich ein derartiges Menschheitsverbrechen nie wiederholt. Das hindert niemanden daran, an die Bombenopfer in Dresden oder an die großartigen Seiten der deutschen Geschichte zu erinnern. Dies alles gehört zu unserer Geschichte. Wer die Erinnerung an deren dunkelsten Seiten verstecken will und eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad fordert, der versündigt sich nicht zuletzt an Deutschland selbst“, so Walsmann.
„Für mich sind die Aussagen von Höcke antisemitisch und im Stil eines Hasspredigers. Er hat in Dresden mit Blick auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der kommenden Woche ganz bewusst provoziert und polarisiert“, empört sich Panse.
„Die nun nachträglich erfolgte Relativierung seiner Aussage passt zur üblichen Strategie der AfD des Provozierens und Relativierens. Geschichtsvergessene Menschen dürfen in Deutschland nie wieder Verantwortung tragen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion.
„Mit seinen jüngsten Äußerungen hat Herr Höcke seine vermeintlich demokratische Maske fallen lassen und zeigt nun sein wahres Gesicht. Einen solchen Volksvertreter, der den Holocaust aus der deutschen Geschichte verdrängen will, haben die Thüringerinnen und Thüringen in ihrem Landtag nicht verdient“, so Landtagsabgeordnete Walsmann abschließend.
Der neue CDU-Vorstand
Am Dienstagabend (17.1.2017) hat der CDU Ortsverband der Erfurter Innenstadt „Am Petersberg“ seinen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Im Amt des Ortsverbandsvorsitzenden wurde der Fraktionsvorsitzende der CDU im Erfurter Stadtrat Michael Panse, der den Ortsverband seit 1998 leitet, einstimmig von den Ortsverbandsmitgliedern bestätigt. Als seine Stellvertreter wurden Ute Karger und Peter Weise gewählt. Den Vorstand als Beisitzer komplettieren Martina Reinhardt, Carmen Hehn, Konrad Hahn, Hans-Georg Roth, Magda Barczyk und Karin Feldner.
Gemeinsam mit der CDU Kreisvorsitzenden Marion Walsmann diskutierten die Ortsverbandsmitglieder die Arbeit der vergangenen zwei Jahr und die künftigen Anforderungen vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen in den kommenden zwei Jahren. Panse verwies darauf, dass die Veranstaltungen des Ortsverbandes grundsätzlich öffentlich mit interessierte Bürgerinnen und Bürgern stattfinden. Sowohl bei der Bürgerdiskussion mit zahlreichen Anwohnern und Gewerbetreibenden zum Umbau der Nordhäuser Straße, als auch beim Gespräch mit der Bürgerinitiative Rathausbrücke zum Erhalt der Bäume und des innerstädtischen Grüns sowie der Diskussionsrunde „Stärkung der Innenstadt – Bau der ICE-City“ gab es wichtige Anregungen für kommunalpolitische Initiativen, die am Ende auch erfolgreich umgesetzt werden konnten.
Die ungelösten Probleme der „Prestigeprojektes Begegnungszone“ und die Entwicklung des Areals des Petersbergs im Vorfeld der Buga 2021 waren ebenso Diskussionsschwerpunkte, wie die Unterbringung der Flüchtlinge in Erfurt. Als Gäste und Diskussionspartner konnte der Ortsverband in den letzten beiden Jahren den Landtagspräsidenten Christian Carius, Staatsekretär a.D. Jürgen Arez, die Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, den stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Christian Hirte, MdB, den Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Christian Dietrich, die Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß und den Amtsleiter des Erfurter Bürgeramtes Peter Neuhäuser begrüßen. Als Schwerpunkt der weiteren Arbeit benannte Michael Panse den Wahlkampf für die bevorstehenden Wahlen (Bundestag September 2017, OB Wahl 2018, Europa-, Kommunal und Landtagswahl 2019).
Öffentliche Veranstaltungen soll es unter anderem zur Buga 2021 (Entwicklung Petersberg, Defensionskaserne, Peterskirche), zu der Regelung für verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt, zu Recht, Ordnung, Sicherheit und Videoüberwachung als Innenstadtthema, der Nachnutzung Containerdorf am Bundesarbeitsgericht und zur Entwicklung im Umfeld Gothaer Platz geben.
Der CDU Ortsverband „Am Petersberg“ ist mit 197 Mitgliedern der mitgliederstärkste Ortsverband der CDU Erfurt und deckt einen größeren Teil des innerstädtischen Gebietes ab. Mit dem Fraktionsvorsitzenden Michael Panse, der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann, und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Thomas Pfistner und Heiko Vothknecht, sind ein Drittel der Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion aus dem Ortsverband „Am Petersberg“. Auch künftig ist damit eine gute Verbindung zur Kommunalpolitik im Rathaus sichergestellt. Der Ortsverband möchte seinen Mitgliedern wie auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern regelmäßige Angebote zum Mitmachen und Mitdiskutieren unterbreiten und fordert die Erfurterinnen und Erfurter auf, sich aktiv an den Ortsverband mit den kleinen und großen Problem des Stadtgebietes rund um den Petersberg zu wenden.
Einladungen gibt es noch auf Papier – den Rest virtuell
Garantiert genug zu tun gibt es politisch die nächsten 250 Tage, aber auch darüber hinaus in den nächsten beiden Jahren für die Mitglieder unseres CDU Ortsverbandes “Am Petersberg”. Zu diesem Fazit sind wir bei unserer heutigen Mitgliederversammlung gekommen. In genau 250 Tagen soll die Bundestagswahl sein und da gilt es mit einem engagierten Wahlkampf das Bundestagsmandat für unser Ortsverbandsmitglied Antje Tillmann zu verteidigen. Auch danach geht es munter weiter, nächstes Jahr Oberbürgermeisterwahlkampf, 2019 Kommunal, Landtags- und Europawahl.
Dies ist aber nur ein Teil unserer politischen Arbeit, darauf habe ich heute beim Bericht zur Mitgliederversammlung und beim Ausblick auf die nächsten Jahre verwiesen. Vor allem wollen wir nah bei den Themen bleiben, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen. Ich freue mich, dass ich auch für die nächsten beiden Jahre von unseren Mitgliedern das einstimmige Vertrauen ausgesprochen bekommen habe und dass dies auch für meine zwei Stellvertreter und die sechs Beisitzer gilt. Seit ich 1998 aus dem Südosten von Erfurt in den Ortsverband “Am Petersberg” gezogen bin, bin ich gerne Ortsverbandsvorsitzender – mal sehen ob es noch eine politische Silberhochzeit wir 🙂
Mit dem Weinkeller in der Turniergasse haben wir in den letzten beiden Jahren uns auch ein neues “Hauptquartier” suchen müssen. Viele Dank unserem Ortsverbandsmitglied Stefan Beck für die regelmäßige Gastfreundschaft. Etliche Themen haben wir heute Abend bereits geplant. Als nächste Veranstaltung laden wir im Februar zur Diskussion zum Leitantrag Heimat der CDU Erfurt und danach geht es wieder raus – an Infostände und zu Terminen vor Ort.
Pressemitteilung zur Neuwahl
Mein temporäres Profilbild bei facebook
Auch in diesem Jahr endete die Saison für die Kansas City Chiefs in der Divisional-Round mit einer Niederlage. Das Mitfiebern mitten in der Nacht hat ebenso wenig geholfen, wie die hinzugefügte Flagge auf dem Facebook-Profilbild. Die Chiefs, mein Lieblingsteam in der NFL hatten eine tolle Football-Saison gespielt und sich quasi in letzter Minute die direkte Qualifikation für die Divisional-Round (das Viertelfinale auf dem Weg zum Super Bowl) gesichert. Letztes Jahr mussten sie sich dafür noch in der Wildcard-Round qualifizieren. Im letzten Jahr verloren sie gegen die New England Patriots mit 20:27. Dieses Jahr sollte es dann endlich einmal wieder klappen – aber der Traum endete heute Nacht.
Wie vor genau einem Jahr am 16.1.20216 , war die lange Football-Nacht gut bei uns vorbereitet und bot gleich zwei Highlights. Erst das Spiel der Dallas Cowboys (dem Lieblingsteam meines Sohnes) gegen die Green Bay Packers und danach um 2.30 Uhr das Spiel der Kansas City Chiefs gegen die Pittsburgh Steelers. Super spannend war das erste Spiel der Nacht – praktisch in letzter Sekunden gewannen die Packers mit einen Fieldgoal mit 31:24 nachdem die Dallas Cowboys im 3. und 4. Quarter einen 13:28 Rückstand noch ausgeglichen hatten.
Das nachfolgende Spiel der Kansas City Chiefs war erst aufgrund eines erwarteten Schneesturms in Kansas mitten in die Nacht auf 2.30 Uhr gewandert – ursprünglich hätte es 18.30 Uhr nach deutscher Zeit beginnen sollen. Für mein Schlafbudget wäre die ursprüngliche Variante besser gewesen, aber um live am TV bei SAT1 dabei zu sein, nahm ich auch die zweite in Kauf. Leider hat es nicht geholfen. Die Steelers gewannen mit 16:18 und dies ohne einen einzigen Touchdown. Lediglich sechs Fieldgoals mit jeweils drei Punkten standen auf der Ergebnisliste. Zwei Touchdowns und ein Fieldgoal reichten den Chiefs nicht um noch auszugleichen, weil die 2-Point-Conversion missglückte als sich ein gelbe Flagge auf dem Feld wiederfand.
Die Enttäuschung war riesengroß und dazu kommt die leichte Übermüdung als Ballast für die nächsten Tage. Aber so ist halt Sport und natürlich werden wir auch die nächsten drei Wochenenden noch am Bildschirm dabei sein, wenn die Conference Championships am kommenden Sonntag (ab 20.15 Uhr bei Pro Sieben MAXX und danach ab 22.30 Uhr SAT 1), der Pro Bowl am 29./30. Januar in Orlando/Florida ab 1.50 Uhr bei Pro Sieben MAXX (da sind nun sowohl Spieler der Chiefs als auch der Cowboys dabei) und der Super Bowl in Houston am 5. Februar (ab 22.55 Uhr bei SAT 1) anstehen.
Trotz der Niederlagen – Glückwunsch den Chiefs und Cowboys zu einer guten Saison ohne Happy End – auf ein Neues in der nächsten Saison! Bei unserer USA-Reise werden wir uns zumindest einige Stadien aus der Nähe ansehen können. Und die neue Saison gibt es ja auch wieder. Da werden wir wieder bei vielen Spielen direkt oder live am TV dabei sein – bei den Indigos in Erfurt, bei den Spielen meines Sohnes, beim German Bowl in Berlin und auch bei den Spielen zum 52. Super Bowl – an jedem verdammten Sonntag!
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