“Nichts erfüllt so sehr, wie gebraucht zu werden”

Beim Festempfang im Augustinerkloster
Das Motto des Bundesfreiwilligendienstes habe ich heute beim Festempfang der Caritas und der Diakonie an den Anfang meines Festvortrags gestellt. Seit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes im Juli 2011 bin ich als Generationenbeauftragter des Freistaates Thüringen für die fachliche Begleitung des BFD im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit zuständig. In den letzten drei Jahren hat sich der BFD zu einem absoluten Erfolgsmodell entwickelt. Thüringen hat die bundesweit höchste Pro/Kopf-Quote an Bundesfreiwilligen. Über 3.300 BFDler gab es in Thüringen zu Beginn des Jahres unter den damals rund 49.000 bundesweit. Die Wartelisten sind sowohl bei den Träger, als auch bei den Freiwilligen lang. Dass dies so ist, hat mit vielen Faktoren zu tun, auf die ich in meiner Rede eingegangen bin. Es hat aber vor allem auch mit dem Engagement der Freiwilligen und der Mitarbeiter bei den Trägern und Einsatzstellen zu tun. Caritas und Diakonie leisten in dem Bereich Vorbildliches. 250 BFDler gibt es bei bei den beiden Trägern zusammen. Rund 100 von ihnen konnten der Einladung zum Festempfang in das Erfurter Augustinerkloster folgen. Der Ökumenische Festgottesdienst zum Empfang beinhaltete  unter anderem einen engagierten Auftritt des Gospelchors der Freiwilligen und, was mir besonders gefallen hat, das Lied “Geh aus mein Herz und suche Freud”. Auch dieses Lied könnte Motto beim Bundesfreiwilligendienst sein. Viele der Freiwilligen finden im BFD Erfüllung und Bestätigung – sie spüren, dass sie gebraucht werden. Ich bin der Caritas und der Diakonie daher sehr dankbar, dass sie die Würdigung der Freiwilligen in jedem Jahr mit einem Empfang vornehmen. Zugleich werden bei dem zweitägigen Treffen auch Bildungsangebote unterbreitet. Erfreuliches haben ich heute auch noch am Rande mit den beiden Regionalbetreuern des BAfFzA besprechen können. Nachdem mehrere Monate ein Aufnahmestop bestand, wurden bei den Haushaltsberatungen im Bundestag zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt. damit konnten heute erstmals wieder neue Verträge geschlossen werden. Allerdings waren die bereitgestellten Plätze am späten Abend schon wieder vergriffen. Rede beim Festempfang Bilder vom Festempfang    

Änderungen im Stadtratspräsidium:

Andreas Horn ist neuer erster stellvertretender Stadtratsvorsitzender In der konstituierenden Sitzung des Erfurter Stadtrates am 11. Juni 2014 wurde der Rechtsanwalt und CDU-Stadtrat Andreas Horn zum neuen stellvertretenden Stadtratsvorsitzenden gewählt. Damit ist er erster Vertreter der Stadtratsvorsitzenden und tritt zudem die Nachfolge von Stadtrat Heiko Vothknecht an, der dieses Amt bisher als Vertreter der CDU-Fraktion ausführte. Horn erklärte im Anschluss an die Sitzung: „Ich bedanke mich für meine Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Erfurter Stadtrates und für das damit verbundene Vertrauen. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben.“ Andreas Horn gehört zu den neu gewählten Stadträten der CDU-Fraktion. Fraktionschef Michael Panse erklärte abschließend: „Es ist erfreulich, dass gerade jüngere Leute und vor allem neu gewählte Stadtratsmitglieder Verantwortung im neuen Stadtrat bekommen.“

Konstituierung Stadtrat 2014

Der neue Erfurter Stadtrat…

Gut zwei Wochen nach der Kommunalwahl geht es nun los. Die sechste Wahlperiode des Erfurter Stadtrats wurde heute mit der konstituierenden Sitzung eingeleitet. In der relativ kurzen, knapp zweistündigen Sitzung, wurden die Stadträte, darunter 12 CDU-Stadträte, vom Oberbürgermeister per Handschlag verpflichtet.

Für mich war dies die fünfte Verpflichtung auf das Wohl der Stadt Erfurt. Bereits in der 1. Wahlperiode zwischen 1990 bis 1994 gehörte ich dem mit 160 Mitgliedern damals größten Stadtrat Deutschlands ab 1993 an, danach dann in der 3. und 4. Wahlperiode und nun also wieder. Bei der heutigen Konstituierung deutete sich aber auch ein Generationenwechsel an. Gleich 22 der 50 Stadträte sind neu im Amt, darunter viele Mitglieder der Jungen Union und der Jusos.

… und unsere Fraktion

Bevor die Stadtratssitzung startete, gab es in der Michaeliskirche einen ökumenische Andacht. Schade, dass neben der ganzen CDU-Fraktion nur der Oberbürgermeister, ein Vertreter der Grünen und die beiden AfD-Stadträte daran teilnahmen. Vor fünf Jahren wurde uns beim Gottesdienst mit auf den Weg gegeben “Suchet der Stadt Bestes”. Heute war es die Auslegung der Bergpredigt für unsere Arbeit.

Die Arbeit im Stadtrat begann mit Formalien, also der Wahl der Stadtratsvorsitzenden, ihrer Stellvertreter, der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses sowie zweier Aufsichtsräte. Darüber hinaus wurde die Geschäftsordnung des Stadtrats verabschiedet. Für die CDU-Fraktion wird Andreas Horn, einer unserer neu gewählten Stadträte, künftig als 1. Stellvertreter der Stadtratsvorsitzenden bei deren Verhinderung die Sitzung leiten.

In die inhaltliche Arbeit sind wir bereits als Fraktion eingestiegen und am 16. Juli mit der nächsten Stadtratssitzung geht es dann richtig los. Als Fraktionsvorsitzender der CDU bin ich meinen Fraktionskollegen dankbar, dass sie mir ihr Vertrauen geschenkt haben und wir den Start in die neue Wahlperiode sehr einmütig gestalten konnten.

Bilder der Konstituierung

 

Wellcome

Gute Gespräche bei Wellcome
Seit einigen Jahren schon gibt es das Projekt “Wellcome” in Trägerschaft des Vereins MitMenschen e.V. in Erfurt. Dabei unterstützen die “Wellcome-Engel” (derzeit 14 Ehrenamtliche) junge Familien als Betreuerinnen. Besonders Alleinerziehende und nach Erfurt zugezogene nutzen dieses Angebot, weil bei ihnen die sozialen Netzwerke noch nicht so stark ausgeprägt sind. Bis zu einem Viertel Jahr werden die “Wellcome-Engel” vermittelt, wenn die Mutter oder der Vater eines Kleinkindes Hilfe im Alltag, oder einfach einmal eine Auszeit brauchen. Die Ehrenamtlichen werden vier Mal jährlich bei einem Ehrenamtstreff weiter gebildet. Anja Kaufmann, die Wellcome-Koordinatorin berichtete heute den Mitgliedern des Arbeitskreises Gleichstellung der CDU-Landtagsfraktion von diesem Projekt. Neben Johanna Arenhövel, als Gleichstellungsbeauftragte, war ich auch als Generationenbeauftragter der freistaates Thüringen gerne bei dem Termin dabei. Da dieses Projekt in den Räumen des Mehrgenationenhauses koordiniert wird, kenne ich sowohl das Projekt, als auch die handelnden Akteure ganz gut. Ich hoffe sehr, dass es uns in Zukunft gelingt weitere Standorte für Wellcome in Thüringen entstehen zu lassen. Bundesweit gibt es Wellcome 250 Mal. Bilder vom Vor-Ort-Termin  

Pfingsten ist ins Wasser gefallen…

Wasserski am Nordstrand
…in diesem Jahr aber nicht durch Regen von oben, sondern weil dies der einzige Platz war, um die Hitze auszuhalten. Temperaturen von 35 Grad passen mir eigentlich ganz gut und in meinen Lieblingsurlaubsländern Kroatien und Israel ist dies normale “Sommertemperatur”. In Thüringen ist dies aber selbst im Hochsommer ein sehr seltener Hitzerekord und deshalb war Pfingsten der beste Platz im Wasser. An allen drei Pfingstagen haben wir daher jeweils ein anderes Freibad in Erfurt “erkundet”. Nach dem Anbaden in Möbisburg vor vier Wochen ging es am Samstag an den Erfurter Nordstrand – natürlich um mit meinem Sohn auf die Wasserski zu steigen. Auch nach dem Grußwort beim Christopher Street Day bin ich noch einmal an den Nordstrand zur zweiten Wasserskirunde gefahren. Sonntag ging es dann in das Erfurter Nordbad. Das größte der drei Erfurter Freibäder (vor Möbisburg und dem Dreienbrunnenbad) konnte einen Besucherekord vermelden und bietet trotzdem noch ein wenig freie Wasserfläche zum Schwimmen.
Gedränge im Nordbad
In das Strandbad Stotternheim sind wir dann heute gefahren. Es war auch voll mit Schlangen an den Kassen und dem Imbissverkauf, aber die Wasserfläche ist groß genug, dass jeder seinen Platz findet. Kurzfazit: Abkühlung findet sich in Erfurt an vielen Stellen, ausreichend Freizeitaktivitäten gibt es in den Bädern auch. Mich hat das Pfingswochenende daran erinnert, dass es höchste Zeit zur Urlaubsplanung ist und da geht es wieder mit der Familie dahin, wo es fast immer solche Temperaturen im Sommer gibt 🙂 Bilder vom Wasserski am Nordstrand  

Christopher Street Day Erfurt

Beim heutigen Christopher Street Day war ich heute gerne zu Gast. 33 Grad zeigte das Thermometer an. Abkühlung ist da nicht einmal im Schatten zu finden. Trotzdem waren rund 200 Teilnehmer beim Umzug durch die Stadt dabei. Auf dem Anger hatten viele Vereine, Verbände und Parteien ihre Informationsstände aufgebaut. Auf der Bühne gab es ein buntes Programm. Herzlichen Dank an die Veranstalter des Erfurter Christopher Street Days, dass ich die Gelegenheit erhalten habe, als Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für das Thema Antidiskriminierung zu sprechen: Anlass für meine Benennung im letzten Jahr war, dass das Land Thüringen der Koalition gegen Diskriminierung beigetreten ist, welche von der Bundesstelle für Antidiskriminierung ins Leben gerufen wurde. Meine Benennung ist zwar ein erfreuliches Zeichen, dass die Thüringer Landesregierung auf diese Bundesinitiative eingeht, aber ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass es auch in Thüringen eine regelrechte Antidiskriminierungsstelle des Landes mit der entsprechenden Ausstattung gibt, wie dies in einigen anderen Bundesländern bereits der Fall ist. Dann könnte Antidiskriminierungsarbeit noch wesentlich intensiver geleistet werden. Antidiskriminierungsarbeit hat nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, dem AGG, mit sechs Tatbeständen zu tun. Von denen ist die Diskriminierung auf Grund der sexuellen Identität zwar nur einer, und nach den Statistiken der Antidiskriminierungsstellen gehört er nicht zu den häufigsten, aber jeder einzelne Fall ist einer zu viel. Und jeder Fall von Diskriminierung steht nicht für sich allein, sondern ist Zeichen einer Störung im Leben der Gesellschaft. Daher gilt generell, wie auch verschiedene Umfragen und Studien zeigen, dass Antidiskriminierungsarbeit einen übergreifenden, ganzheitlichen Ansatz verlangt. Denn Menschen, die andere diskriminieren, handeln nicht sauber getrennt nach den Kategorien des AGG. Wer schwulenfeindlich ist, wertet auf Grund seiner Vorurteile auch sehr häufig andere Gruppen von Menschen ab, ob nun Migranten, Behinderte oder andere Menschen, von denen er meint, ihnen besondere Merkmale zuweisen zu müssen. Daher ist es so wichtig, anderen Menschen zu zeigen, dass es falsch ist, andere Menschen nach den Schablonen simpler Vorurteile einzuteilen. Menschliches Leben ist so bunt und vielfältig, dass es sich nicht in wenige und grobe Kategorien pressen lässt. Für diese Haltung steht exemplarische der Christopher Street Day: für Vielfalt, für Buntheit, für Pluralität der Lebensformen und gegen ein Schwarz-Weiß-Denken, das Menschen ausgrenzt und diskriminiert. Der Christopher Street Day erinnert nicht nur an den Aufstand gegen Polizeiwillkür im Jahr 1969 in New York, er ist nicht nur ein Tag, an dem eine Community sich selbst feiert, er ist nicht nur eine Art „rosa Karneval“, als den ihn manche hinstellen, die ihn auch gern kommerzialisieren und entpolitisieren würden, sondern er ist eine Demonstration für Rechte und Freiheiten von Lesben und Schwulen und gegen deren Diskriminierung und Ausgrenzung. Und er wird und muss diese Demonstration auch bleiben, solange die Gründe zum Demonstrieren weiterbestehen. Wir können uns zwar in Deutschland darüber freuen, dass wir im Vergleich zu vielen anderen Ländern auf der Welt ‑ da reicht in Europa schon der Blick nach Osten – bei den rechtlichen Regelungen und in der öffentlichen Wahrnehmung schon weit vorangekommen sind. Aber dennoch müssen wir feststellen, dass Homophobie in der Alltagskultur immer noch sehr weit verbreitet ist. Wenn sich Kinder auf dem Schulhof mit „du schwule Sau“ beschimpfen, dann bleibt es nicht bei einer leeren Formel, deren eigentlich Bedeutung unbewusst bleibt, sondern dann beeinflusst es Denken und Handeln, dann prägt es ganze Bereiche. Ein Bereich, in dem man dies sehr deutlich sehen kann, ist der Sport, besonders der Fußball. Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung habe ich deshalb in diesem Frühjahr eine Veranstaltungsreihe mit Marcus Urban zu Homophobie im Fußball vorbereitet und in vier Thüringer Städten durchgeführt. Der ehemalige Fußballer des Rot Weiß Erfurt las aus seiner Biografie “Versteckspieler”. Er hatte sich in einem Interview 2007 öffentlich als schwul geoutet und zählt damit weltweit zu nur einer Handvoll Fußballern mit professionellem Hintergrund, die das bisher wagten. Dass in Deutschland bisher nur Fußballer sich outen, die ihre aktive Zeit hinter sich haben, wie jüngst Thomas Hitzlsperger, zeigt wie tabubehaftet das Thema im Profifußball noch ist. Von einer vorurteilslosen Normalität sind wir hier noch weit entfernt. Sie wäre erst erreicht, wenn auch das Outing selbst kein Thema mehr wäre, denn es ist ja selbst eine einseitige Sache. Davon, dass sich eine Person öffentlichkeitswirksam als heterosexuell outet, hat man bisher eher wenig gehört. Nun könnte man sagen, das sei ein Problem der in der Öffentlichkeit stehenden Sport-Profis, die ja wüssten, worauf sie sich mit dieser Macho-Kultur des Fußball eingelassen haben, aber Homophobie ist ein Alltagsproblem. Da ist der Vermieter, der einem lesbischen Paar keinen Mitvertrag gibt, da ist der schwule Mann, der bei der Arbeit ständig Ärger mit seinem Chef hat, da sind junge Leute, die mit ihrem Outfit bestimmte Orte meiden, um nicht Opfer von Gewalt zu werden. Eine wirkliche gesellschaftliche Akzeptanz sexueller Vielfalt ist erst dann erreicht, wenn jemand nicht mehr als „anders“ ober „besonders“ angesehen wird. Auch der Begriff der Toleranz, zu Deutsch Duldsamkeit, ist für sich schon schwierig. Das hat schon Goethe so gesehen, als er schrieb: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ Was sind nun die Gründe für Intoleranz? Häufig wird vermutet, dass Homophobe sich aufwerten wollen, indem sie andere abwerten und dass Homophobie ein einzelnes Symptom eines Syndroms namens „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sei (siehe die Untersuchungen von Prof. Heitmeyer). Dafür könnten wiederum eigene Benachteiligungserlebnisse ursächlich sein. Wenn dies zuträfe, dann wäre Homophobie eine Begleit- bzw. Folgeerscheinung sozialer Probleme und nur gemeinsam mit diesen zu lösen. In eine etwas andere Richtung zeigt der Thüringen-Monitor 2013. Dort ist zu lesen: „Anders als bei anderen Ausgrenzungs- und Abwertungsneigungen gibt es im Falle homophober Einstellungen keinen statistischen Zusammenhang mit subjektiver Deprivation, dafür aber wiederum deutlich mit Alter … und Bildung, nämlich dahingehend, dass jüngere und besser qualifizierte Thüringer_innen wesentlich toleranter sind.“ Das hieße, die beste Homophobie-Prophylaxe ist Bildung. Gerade bei der Bekämpfung von Vorurteilen in diesem Bereich zeigt sich, wie wichtig frühzeitige und umfassende Bildungsmaßnahmen sind, um weiterer Diskriminierung vorzubeugen. Mein Eindruck ist, dass im schulischen Bereich hier durchaus noch aufgeschlossener und aktiver agiert werden kann. Ein dritter Ansatz ist die Kontakthypothese: dass sich Vorurteile am besten durch direkten Kontakt mit den „Vor“-Beurteilten auflösen lassen, das heißt, selbst bewusst Auftreten und sich nicht verstecken. Wie gut direkter Kontakt ist, konnte ich heute schon an anderer Stelle in Erfurt erleben. Ich war vorhin im Nordpark bei „Fußball gegen Rassismus“, um hier auch einmal die positiven Wirkungsmöglichkeiten von Fußball zu erwähnen. Selbst bewusst Auftreten und sich nicht verstecken, könnte auch ein Motto des Christopher Street Days sein. Gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung lassen sich nicht allein mit der Änderung einzelner Paragraphen erreichen, sondern hier ist eine Änderung des gesellschaftlichen Klimas nötig, wozu Veranstaltungen wie der Christopher Street Day beitragen können. Ich wünsche ihm dafür weiter viel Erfolg! Bilder vom CSD in Erfurt

Nach der Kommunalwahl – vor der Landtagswahl

Der Zahn der Zeit nagt…
In gut drei Monaten, am 14. September, ist schon die Landtagswahl in Thüringen. Da heißt es knapp zwei Wochen nach der Kommunalwahl jetzt noch einmal kurz kräftig durchatmen und dann geht es schon in die nächste Wahlkampfrunde. In dieser Woche haben wir uns als Stadtratsfraktion konstituiert, den Fraktionsvorstand gewählt und planen nun gerade die Ausschuss- und Aufsichtsratszusammensetzungen. Kommenden Mittwoch ist die konstituierende Stadtratssitzung. Bis auf wenige Reste sind nun auch die Wahlplakate abgehangen. Heute habe ich zur Vorbereitung der Landtagswahl einmal sortiert, was alles in der “Wahlkampfgarage” noch so lagert. Neben Infoständen, T-Shirts, Plakatpappen und vielen Kleinwerbemitteln, sind auch noch die Plakatmotive aus vergangenen Wahlkämpfen zum Vergleich. An den Kopfplakaten sieht man schon die altersbedingten Veränderungen 🙂 Die Haare werden grauer und auch die eine oder andere Lebenserfahrungsfalte findet sich im Gesicht. Nicht erkennbar ist auf den Plakatmotiven der Body-Mass-Index (BMI). Beim BMI bin ich nach einem halben Jahr intensiver Arbeit (Sport und Wahlkampf) zufrieden. Seit Januar sind es nun über 7 kg weniger geworden und ich bin damit genau auf dem “Kampfgewicht” wie im Sommer 2009 bei der letzten Landtagswahl. Aber es stehen jetzt auch noch drei Monate Wahlkampf auf dem Programm – da geht noch was! Für die bevorstehenden Pfingsttage ist aber ersteinmal Wahlkampfpause. Morgen Nachmittag werde ich beim Christopher-Street-Day sein und ein Grußwort halten. Ansonsten steht ein sonniges Familienwochenende bevor. Mit meinem Sohn werde ich garantiert die Wasserskianlage am Nordstrand nutzen.

Unterstützung in der Fraktionsgeschäftsstelle

Franziska Sperling in der Fraktionsgeschäftstelle
Vom 5. Juni bis zum 16. Juli 2014 werden wir in unserer CDU-Stadtrats Fraktionsgeschäftsstelle von Franziska Sperling unterstützt. Die 19-jährige Schülerin absolviert in dieser Zeit ein Pflichtpraktikum, um verschiedene Einblicke in die Arbeit der Erfurter Kommunalpolitik zu erhalten. Zu Beginn ihres Praktikums konnte ich sie heute in der Geschäftstelle begrüßen und wir haben über die anstehenden Aufgaben gesprochen. Als Fraktionsvorsitzender freue ich mich sehr darüber, dass wir in den letzten Jahren viele Praktikantinnen und Praktikanten in der Fraktion hatten. Franziskas Entscheidung, das Praktikum bei der CDU-Stadtratsfraktion zu absolvieren freut mich auch deshalb, weil es eine Bestätigung ist, dass sich junge Menschen für politische Belange interessieren. Der Praktikumszeitraum erstreckt sich über eine Phase, in der sich die Fraktion und der Stadtrat konstituieren – also durchaus eine spannende kommunalpolitische Zeit.

Jahresempfang der CDU-Landtagsfraktion

Die Jahresempfänge der CDU Landtagsfraktion erfreuen sich in jedem Jahr großem Besucherinteresses. Dies liegt zum Einen an den jeweiligen prominenten Rednern und zum Anderen, dass es meist wie ein großes Familientreffen abläuft. Engagierte CDU-Mitglieder und Freunde aus ganz Thüringen reisen nicht nur wegen der politischen Reden an, sondern auch um miteinander reden zu können. Gestern Abend war der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier zu Gast in der Erfurter Messehalle und 1.500 Besucher waren gekommen um ihn und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sowie den CDU Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring zu hören. Das Medieninteresse war groß und auch die heutige Medienresonanz war überwiegend freundlich, wenn auch sehr stark von der Berichterstattung zum Thema schwarz-grün geprägt. Und natürlich gibt es auch viele Fotos vom Abend. 🙂 Berichte zum Jahresempfang: Thüringer Allgemeine Deutschland Today  

Saisonvorbereitung SWE Volley-Team

Mit einem hervorragendem 3. Platz in der 2. Bundesliga Süd und dem Gewinn des Thüringen Pokals, wurde die Saison 2013/2014 von unserer 1.Damenmannschaft überaus erfolgreich beendet. Die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit laufen derzeit auf Hochtouren. In personeller Hinsicht möchten wir Ihnen folgende Abgänge mitteilen: Annika Müller – berufsbedingte und private Gründe Manja Noack – Konzentration auf berufliche Entwicklung und Familie Maria Völker – beginnt nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung ein Studium Juliane Flessa – beginnt nach erfolgreichem Abitur ein Studium Ekatarina Soloninkina – wechselt in die 2.Mannschaft Michael Panse, Präsident des SWE Volley-Team e.V., bedankt sich bei den Spielerinnen im Namen des Vorstandes für das gezeigte Engagement und die Leistungsbereitschaft, neben Ausbildung, Studium, Familie und Beruf, den Anforderungen an den Trainings- und Wettkampfbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga so erfolgreich gemeistert zu haben. Alle Spielerinnen haben in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unseres Vereines geleistet. Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute. Weitere Personalentscheidungen werden wir Ihnen in den nächsten Tagen mitteilen.