Blogeinträge

Leuchtende Kinderaugen in der Miniaturwelt in Hamburg

Miniaturwelt (99)Am vorletzten Tag des Papa-Sohn-Urlaubs im Center Parcs Nordseeküste war “Eisenbahntag”. Nach dem Piratenausflug am Vortag mit einem Kutter auf die Nordsee stand die Fahrt nach Hamburg auf dem Programm. Für meinen Sohn sind Eisenbahnen das Größte und da kennt er sich richtig gut aus. Diesmal ging es aber zunächst zu den ganz kleinen Eisenbahnen. Mit der Modellbahnwelt in Wiehe haben wir in Thüringen auch eine große Anlage – in Hamburg erstreckt sich aber das Ganze in der Miniaturwelt über insgesamt drei Etagen in einem ehemaligen Speichergebäude. Mit dem Parkplatz vor der Miniaturwelt hattenwir richtig Glück. Noch mehr Glück hatten wir aber damit, dass Freunde aus Hamburg schon die Eintrittskarten besorgt hatten und uns somit eine endlose Warteschlage ersparten(unbedingt per Internet vorbestellen, sonst wird es schwierig). Mein Sohn entdeckte schon im Verkaufsraum seine ganzen Lieblinge von “Thomas und seinen Freunden”. Miniaturwelt (42)Im ersten Raum erwartete uns natürlich Hamburg in einer wahnsinnigen Modellvielfalt und nach zehn Minuten wurde es dunkler und schließlich Nacht. Jedes Modell, jeder Zug erleuchtete und nach kurzer Zeit wurde es wieder Tag. Dies wiederholt sich ständig und macht durch die besonders vielen kleinen Lichter den besonderen Reiz aus. An jeder Ecke gibt es was zu bestaunen und für die Kinder Knöpfe zum drücken: Die AOL-Arena Hamburg (die Anzeigetafel zeigte den Spielstand HSV – St. Pauli 2:0), abgestürzte Flugzeuge im Grand Canyon, die Area 51 (in der drei Etagen in die Tiefe Aliens gefangen gehalten werden, das Space Shuttle beim Start, das Lichtermeer Las Vegas und vieles mehr. Miniaturwelt (65)Im nächsten großen Raum Jahreszeitenlandschaften und eine Meereslandschaft mit der Aida und endlos vielen kleinen Details. Der große Schaltraum ist mitten in der obersten Etage verortet und so kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Alpen und die Schweiz erstreckten sich über mehrere Etagen (bemerkenswert der Gefängnisausbruch), auf einer Anlage brannte ständig irgendwas, richtiger Rauch und viele kleine Feuerwehren kamen zum Löschen angefahren. Höhepunkt istaber zweifellos der Flughafen Knuffingen mit den startenden und landenden Flugzeugen. Danach waren wir noch eine Stunde fasziniert von weiteren Anlagen – insgesamt warendie vier Stunden in der Modellwelt viel zu kurz, um alles zu sehen. Wir werden also auf alle Fälle wieder kommen. Miniaturwelt (55)Von den kleinen Zügen ging es aber danach zur Begeisterung meines Sohnes noch zu den richtig großen Zügen. Dank unseres Freundes in Hamburg konntenwir das Bahnreparaturwerk für die ICE besichtigen. Acht Züge werden in Hamburg-Eidelstedt gleichzeitig repariert und wir durften alles aus der Nähe sehen. Jetzt kenne auch ich den Unterschied zwischen den ICE 1-3 und sogar den ICE 3 TD (Diesel) der DSB (Dänischen Staatsbahn). Für meinen Kleinen war der Tag das Größte am Urlaub – vielen lieben Dank an Gina und Jörg für die tollen Stunden in Hamburg. Zahlen und Fakten zum Miniaturland und viele Bilder von unserem Besuch

Steuergelder sinnlos vergeudet

Oberbürgermeister im Schwarzbuch der Steuerzahler Mit der Kündigung der beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Erfurt im Jahr 2009, hat es der Oberbürgermeister in das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler geschafft. Dieses steht für die sinnlose Vergeudung von Steuermitteln. Hierzu meint der CDU-Fraktionsvorsitzende im Erfurter Stadtrat Michael Panse: “Angesichts des Eintrages in das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, wird die CDU-Stadtratsfraktion darauf bestehen, dass endlich alle Kosten dieses unrühmlichen Aktes vom Erfurter Oberbürgermeister Bausewein freigegeben werden, dies sind wir nicht nur den Erfurter Steuerzahlern sondern auch allen anderen schuldig. Thüringen- und bundesweit wird nun keiner mehr Verständnis für die Erfurter Finanzsituation haben, wenn sich die Landeshauptstadt im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler wiederfindet.”

An der Nordseeküste…

Urlaub (30)…ist für die nächsten Tage Vater-Sohn-Urlaub. Fahrradfahren, Deichwandern, baden im Aqua Mundo – Center Parcs Nordseeküste ist genau die richtige Adresse dafür. Vor 16 Jahren war ich mit meinem ältesten Sohn im Center Parcs Hochsauerland, danach mit dem mittleren Sohn in Holland in den beiden Center Parcs Port Zelande und Park Zandvoort. Wenn noch das Wetter mitspielt, werden die Tage an der Küste sicher erholsam und wenn nicht, werden wir viel im Erlebnisbad verbringen und Bremen erkunden, dort ist noch bis zum 30.10. der Freimarkt. Auf alle Fälle werden wir aber einen Tag in Hamburg in der Modellwelt verbringen. Darauf freuen sich schon Vater und Sohn 😉 Bilder von der Küste

Verspätestes Oktoberfest in Erfurt

Oktoberfest RCDS (13)Eine Woche später als geplant geht morgen das Oktoberfest in Erfurt zu Ende. Durch den Papst-Besuch verschob sich sowohl der Beginn als auch das Ende. Heute Abend ludt der RCDS zu Stammtisch in das Festzelt ein. Ich war durchaus überrascht, dass beide vorgebuchten Tische voll waren, einige Gäste sogar im Dirndl gekommen waren und auf den Tischen sehr schnell die bestellte Maß Bier landete (in Erfurt für 7 Euro in München 8,90 Euro). Gespräche waren nur in den Musikpausen möglich – aber wir haben den Termin zur offiziellen Wahkampfvorplanung schon vereinbart. Die Fahrgeschäfte des Erfurter Oktoberfestes habe ich schon letzte Woche mit meinen Söhnen getestet, deshalb war der heutige Abend für das Festzelt reserviert. Oktoberfest RCDS (11)Ab morgen ist ersteinmal Luft holen angesagt. Die letzten Wochen waren mit zahlreichen Terminen gefüllt. Heute Vormittag nutzten wir noch das wunderschöne Wetter für die sonnigen Wahlkampffotos . Am Montag geht es mit meinem jüngsten Sohn ersteinmal in den Herbsturlaub an die Nordsee. Bilder vom Oktoberfest

Einstehen gegen Gewalt

bild31„Wer zuschlägt, hat schon verloren“, habe ich heute auf dem Anger in Großbuchstaben auf ein weißes DIN-A3-Blatt geschrieben. „Verloren“ dick unterstrichen. Damit habe auch ich mich als CDU-Fraktionsvorsitzender positioniert zu einem Thema, das in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu kurz kommt: Gewalt an Frauen und Mädchen.

In Vorbereitung auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hatte das Aktionsbündnis gegen Gewalt an Frauen in Erfurt zusammen mit dem Brennessel e.V. heute zur Mitmachkampagne auf den Anger geladen. Den eigenen Standpunkt zu finden, zu formulieren und mit einem symbolischen Foto ein Zeichen setzen galt es für alle, die sich offen gegen Gewalt an Frauen positionieren wollten. Für mich und viele andere eine Selbstverständlichkeit. Gewalt an Frauen oder Kindern ist, egal in welcher Form, für den Täter meist nur eine Übertragung der eigenen Opferrolle auf die vermeintlich Schwächeren. Um sie zu unterstützen, muss ihnen geholfen werden, zu ihrer wahren Stärke zu finden.

Wir müssen hinsehen, zuhören – und wieder Selbstbewusstsein aufbauen. Die Arbeit des Aktionsbündnisses gegen Gewalt an Frauen in Erfurt kann nur ein Anfang ein. Hier ist jeder Einzelne gefragt. Auch Margarete Hentsch, Mitglied im Fraktionsvorstand der CDU-Stadtratsfraktion, folgte der Einladung entschlossen. „Wer zur Gewalt schweigt, verliert sein Recht“, mahnt sie mit ihrem Blatt die unrühmliche Rolle der Mitwisser an. Im Rahmen des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen wird es in Erfurt Ende November Aktionstage mit einer Reihe weiterer Veranstaltungen geben.

Für den großen Skandal hat es wieder nicht gereicht

Tagung Stuttgart (14)
Stuttgart 2011
Auf der Heimfahrt von der zweitägigen Fachtagung zur Familienpolitik in Stuttgart habe ich mich am Bahnhof Stuttgart im Jahr 2011 gefragt, ob es nur Besucher der sonst so schönen Stadt so sehen, dass Stuttgart 21 in jedem Fall besser ist. Der Taxifahrer auf dem Weg zum Bahnhof jedenfalls erklärte mir, er sei gegen Stuttgart 21. Na ja, wir werden es Ende November sehen, wie es der Rest der Menschen in Baden-Württemberg sieht. Ich fand am Bahnhof maximal den Stand mit den Thüringer Würsten mitten im Schwabenland bemerkenswert.
Tagung Stuttgart
Familienfreundlichkeit in Deutschland
Die Ergebnisse der Fachtagung werde ich sicherlich noch einmal in Ruhe aufarbeiten, für heute müssen die visuellen Eindrücke ausreichen. Auf der Heimfahrt im ICE habe ich dafür mal neugierig nachgesehen welch wichtige Themen auf der Tagesordnung der heutigen Landtagssitzung stehen. Es gab wichtige Themen, wie den Thüringen Monitor. Und es gab eher unwichtige. Siehe da, eine Erfurter Abgeordnete der Linken hat sich fürsorglich in der Fragestunde nach dem Generationenbeauftragten erkundigt. Eine Pressemitteilung und Stadtratsanfrage auf dieser Homepage (allerdings schon viereinhalb Monate alt) hatte ihr Interesse geweckt. Nun freue ich mich grundsätzlich über das Interesse daran, was ich so berichte, sonst würde ich es ja auch nicht kund tun, aber was die Landtagsabgeordnete, die ja auch Stadträtin ist, nun damit erreichen wollte erschliesst sich mir nicht. Als Stadträtin fällt sie nicht auf, höchstens einmal wenn es um Hausbesetzer-Themen oder beisswütige Hunde geht. Aber auch wenn sie nicht so oft bei Stadtratssitzungen ist, sollte sie doch bemerkt haben, wann ich als Fraktionsvorsitzender zu kommunalpolitischen Themen agiere und wann als Generationenbeauftragter zu Landesthemen. Vorsichtshalber erkläre ich es gerne auch hier noch einmal offiziell: Die Hompage ist meine private Seite, die ich insbesondere als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der CDU pflege. Da ich im blog über viele Dinge schreibe, die ich erlebe, gibt es mal Meldungen die mit meinem Job als Landesbeauftragter für das Zusammenleben der Generationen zusammenhängen und oft auch Themen die mit Sport (als Vereinspräsident des SWE Volley-Teams und bekennenden Sportfan möge man mir das nachsehen) zu tun haben.
Landtagssitzung
Thüringer Landtag
Im vorliegenden Fall war klar erkennbar, dass ich mich als Stadtrat positioniert habe und zudem noch nicht einmal in der Form, wie es die Kollegin bei ihrer mündlichen Anfrage im Landtag unterstellte. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer will kann es auch gerne immer noch nachlesen. Unabhängig davon halten es aber die Linken wahrscheinlich mit Grundgesetz und Verfassung des Freistaates Thüringen nur dann besonders eng, wenn es um sie selber und ihre Individualrechte geht. Sicherheitshalber hat Sozialministerin Heike Taubert heute noch einmal bei der Beantwortung der Anfrage auf die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit hingewiesen. Sie gilt glücklicherweise seit über 21 Jahren auch im Freistaat Thüringen. Mag sein, dass dies nicht allen Linken gefällt. Mag sein, dass sie zu manchen Themen ganz andere Auffassungen haben. Aber die Meinungsfreiheit gilt und ich nehme sie für mich in Anspruch, so wie ich es jedem sonst zubillige, seine Meinung zu sagen. Jeder hat das Recht auf seine eigenen Meinung! Im vorliegenden Fall war der Auslöser eine geplante Veranstaltung der Evangelischen Allianz in Erfurt mit über 3.500 Jugendlichen. Nach dem Besuch des Papstes war dies für die linken Kirchengegner offensichtlich der nächste Dorn im Auge. Wer die Anfrage nachlesen will findet sie hier (Drucksache 5/3346  und wer die Antwort ansehen will, findet das Video hier (ab ca. Minute 12.30). Und auch die Pressemitteilung ist noch im Netz.

Nachhaltige Familienpolitik für alle Generationen

stuttgart-1
Eröffnungspodium
Kinder – Eltern – Großeltern sind die Zielgruppe wenn es um Familienpolitik für alle Generationen geht. Bei der zweitägigen Fachtagung der 3. Hohenheimer Tage der Familienpolitik eröffnete heute Prof. Dr. Norbert Schneider vor 100 Teilnehmern den Reigen der Referenten. Er kritisierte, dass in Deutschland zwar sehr viel in Familienpolitik investiert wird, aber die Politik in dieser Frage ohne klare Zielbestimmung erfolgt. 3 Prozent des Bruttoinlandproduktes, also rund 187 Mrd. Euro, wendet die Bundesrepublik für 157 familienpolitische Leistungen auf. Seine Forderungen zum Thema “Elternschaft heute” formulierte er daraus schlussfolgernd. Es geht für ihn um Anerkennung der Vielfalt der Familie, aktive Gleichstellungspolitik und weniger öffentliche Kontrolle. Prof. Hans Bertram forderte anschließend Qualifikationsmodelle für junge Frauen und dass das Privilegienmodell männlicher Erwerbsverläufe durchbrochen werden müsse. Dr. Jan Schröder verwies darauf, dass Familienpolitik sich an alle Generationen wenden müsse. Für ihn ist Familienpolitik keine Sozialpolitik und darf sich nicht nur an mit “Adjektiven versehene Gruppen” wenden. Familienpolitik muss sich integrativ an alle Familien wenden. Was mir besonders gefallen hat war seine Ausage, dass das “Miteinander und Füreinander von Generationen konsekutiv für Familien ist”. Er kritisierte, dass es immer mehr Familientrennungsangebote gäbe – Kinder dahin, Großeltern dorthin. Familienpolitik darf keine Einmischungspolitik sein vielmehr ginge es um die Beteiligung aller gesellschaftlicher Gruppen.
Familienpolitik steht bei der Befragung von Bürgermeistern ganz oben
Familienpolitik steht bei der Bürgermeisterumfrage ganz oben - Gleichstellungspolitik ganz unten
Am Nachmittag ging es in Denkwerkstätten um den fachlichen Austausch. Ich war insbesondere an der Denkwerkstatt zur “Nachhaltigen Kommunalentwicklung für alle Generationen interessiert”. Dort stellte sich unter anderem das Mehrgenerationenhaus Dorflinde Langenfeld (Bayern) mit seiner Arbeit vor. Dr. Marc  Szydlik aus Zürich schlug schließlich den Bogen vom steigenden Betreuungsbedarf, über weniger Betreuungsmöglichkeiten bis hin zum möglichen Rückzug des Sozialstaates. Die Gegenüberstellung von Crowing out (Wohlfahrtsstaat verdrängt Familie) gegen Crowing in (Wohlfahrtsstaat stimuliert Familie) nahm er an den unterschiedlichen Beispielen der Europäischen Länder vor. Ich bin sehr gespannt auf seine Forschungsergebnisse zum Projekt “Generationen in Europa” woran er mit der Forschungsgruppe AGES arbeitet. Dabei werden Beziehungen von erwachsenen Kindern zu Eltern erforscht. Morgen wird die Fachtagung fortgesetzt und ich bin neugierig auf die weiteren Themen.

Opfer der Sowjetdiktatur würdigen

Straßennamensgebung endlich beschlossen Zufrieden mit dem Ergebnis der gestrigen Beratungen der Straßennamenkommission zur Straßennamensgebung nach Opfern der Sowjetdiktatur zeigt sich CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat. In die Straßennamenkommission war vom Stadtrat ein Antrag der CDU-Fraktion verwiesen worden, den drei jungen Erfurtern Annemarie Becker, Johannes Blochmann und Manfred Hochhaus, die am 24. Dezember 1951 in einem Moskauer Gefängnis hingerichtet wurden, auf Erfurter Straßenschildern eine letzte und besondere Würdigung zuteil werden zu lassen. Hierzu stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Erfurter Stadtrat Michael Panse fest: “Dieses Verbrechen an drei unschuldigen Erfurter Bürgern, darf nicht vergessen werden, denn auch sie wurden Opfer einer erbarmungslosen Diktatur. Wir haben den Antrag eingebracht, um auf ihr Schicksal, stellvertretend für viele Andere, hinzuweisen. Dies soll nach unserer Meinung in einem zusammenhängenden Straßenkomplex erfolgen.” In der Straßennamenkommission bestand nun Einvernehmen, im kommenden Jahr die Benennung von drei Straßen in einem Neubaugebiet nach den jungen Menschen vorzuschlagen. Hierzu meint Thomas Hutt: „Die Ermordung der drei Erfurter  jährt sich demnächst zum 60. Mal. Nachdem die drei Ermordeten inzwischen längst von der russischen Justiz rehabilitiert sind, ist es an der Zeit, die Toten auch in ihrer Heimatstadt Erfurt zu ehren und damit zugleich die Erinnerung an eines der düstersten Kapitel deutscher Geschichte wach zu halten.“

Offizieller 1. Aufschlag

Das SWE Volley-Team war gut vertreten
Das SWE Volley-Team war gut vertreten
Ein wenig wie bei den Olympischen Spielen war es in der Erfurter Riethhalle bei der gestrigen offiziellen Einweihung. Auch da fanden schon die ersten sportlichen Wettkämpfe statt, bevor es an die Eröffnungsfeierlichkeiten ging. Unsere Damen vomSWE Volley-Team haben am vergangenen Samstag bereits ihr erstes Saisonheimspiel absolviert und 3:0 gewonnen. Auch der THC spielte am Wochenende zuvor bereitsChampions League in der Halle und dasSWE Volley-Team III absolvierte zwei Heimspiele (leider beide verloren). Der Terminplan der Eröffnungsgäste ermöglichte aber erst die gestrige nachträgliche Eröffnungsfeier, die aber dennoch eine gelungene Veranstaltung war. Bis auf einen ganz kleinen Schönheitsfehler. Toni Stautz, die am Samstag ihre Heimpremiere für die Bundesligamannschaft des SWE Volley-Teams hatte, verschlug den symbolischen 1. Aufschlag! Der Volleyball landete nicht bei ihrem Vereinspräsidenten sondern einen Meter daneben in den Armen einer SPD-Stadtratskollegin. Ich habe danach mit unserem Trainer Heiko Herzberg das Thema “Sonderaufschlagtraining” besprochen 😉
Grundsteinlegung (25)
Grundsteinlegung 15.12.2010
Die Besucher waren von der neuen Halle begeistert. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir im Dezember letzten Jahres zur Grundsteinlegung im Schneetreiben vor Ort waren. Die Handabdrücke unseres damaligen Kapitäns Jil Döhnert in der Betonplatte sind im Vorraum der neuen Halle fest in die Wand eingebaut. 2009 hatte der Stadtrat das Projekt beschlossen und durch über 4 Millionen Zuschüsse des TMSFG wurde der Bau letztlich möglich. Zweifellos ist die neue Halle auch ein Gewinn für das Rieth. Bei unserem ersten Heimspiel konnten wir viele Gäste begrüßen, die zuvor noch nie beim Volleyball waren – und ich hoffe sie kommen am 5. November zum nächsten Spiel wieder.

Fachtagung Demografischer Wandel

kasSuhl ist die Thüringer kreisfreie Stadt, die vom demografischen Wandel am deutlichsten betroffen ist. Der höchste Altersdurchschnitt, niedrige Geburtenzahlen und Abwanderung insbesondere verstärken die bereits jetzt schon klar erkennbaren Auswirkungen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat daher mit dem CCS in Suhl den richtigen Veranstaltungsort für ihre 2. Fachtagung zum demografischen Wandel ausgewählt. Vor fast genau einem Jahr gab es damals die 1. Tagung zu dem Thema in Zeulenroda, also in Ostthüringen, und zwei weitere Tagungen werden noch folgen. Verkehrsminister Christian Carius stellt vor über 100 Teilnehmern (Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Wirtschaftsvertreter und Verbandsvertreter) die aktuellen Zahlen von Thüringen vor. Wie groß die Erwartungshaltung an das Land ist, wurde mit der Rede der Landrätin von Sonneberg Christine Zitzmann deutlich. Im Landkreis leben inzwischen nur noch rund 60.000 Einwohner, aber die Aufgabenfülle ist eher größer geworden.
Gespräch mit Marcus Kalkhage und Raymond Walk
Gespräch mit Marcus Kalkhage und Raymond Walk bei der KAS
Was unter diesen Umständen zur sozialen Dahseinsvorsorge gehört und was wir uns eventuell nicht mehr leisten können, habe ich mit Vertretern der Liga und der Kassenärztlichen Vereinigung diskutiert. Wie zu erwarten, ging es schnell um das Thema Nummer 1 und dies ist der drohende Ärztemangel. Das Gemeindeschwestermodell Vera soll hier wenigstens etwas gegensteuern – 45 von ihnen gibt es inzwischen. Ich habe deutlich gemacht, dass die sich verändernde Altersstruktur auch eine große Chance sein kann. Es wird darauf ankommen, die Ressourcen der älteren Generation zu nutzen. Viele von ihnen wollen sich engagieren und für viele von ihnen ist es eine Chance, der Alterseinsamkeit zu entfliehen. Gefreut habe ich mich, dass ich mich am Rande der Veranstaltung sowohl mit meinem Bruder, der Bürgermeister in Zella-Mehlis ist, und mit den beiden Oberbürgermeisterkandidaten der CDU in Eisenach Reymond Walk und Suhl Markus Kalkhage über kommunale Themen austauschen konnte.