
Die Kita-Diskussion geht weiter

Ihr Stadtrat für Erfurt

Der Vorsitzende des Ortsverbandes Am Petersberg, Michael Panse, ist einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Seit 1998 ist Michael Panse bereits Ortsverbandsvorsitzender. Die Arbeitsbilanz der letzten 14 Jahre dieses mitgliederstärksten Ortsverbandes der CDU Erfurt sprich dabei für sich. In den letzten zwei Jahren ist die Mitgliederzahl des Ortsverbandes stetig angestiegen. Es finden jeden Monat Veranstaltungen statt. Diskussionen mit Referenten über tagespolitische Themen stehen ebenso auf dem Programm wie Besuche der ortsansässigen Unternehmen und Vereine.
„Im Mittelpunkt der Arbeit meines Ortsverbandes steht immer der Mensch. Deswegen ist es uns allen ungeheuer wichtig, dass wir immer mit den Erfurterinnen und Erfurtern im Gespräch bleiben, für ihre Sorgen und Nöte ein offenes Ohr haben, so dass wir Sie auch unterstützen können“, betont der Vorsitzende.
Seine beiden Stellvertreter, Ute Karger und Peter Busch sowie die Beisitzer Martina Reinhardt, Peter Weise, Jonas Eberhardt, Magda Barczyk, Sabine Volquardsen und Jana Hofmann werden Michael Panse in dieser neuen Legislaturperiode tatkräftig unterstützen.




An diesem Wochenende standen gleich fünf Fest auf dem Programm, die alle Spaß gemacht haben und alle besseres Wetter verdient gehabt hätten. Da ich auf meiner Facebook-Seite schon jede der Veranstaltungen reflektiert habe, reicht hier ein kurzer Rückblick.
Am Samstag war sowohl das 19. Mühlgartenfest in Möbisburg, als auch das Magdeburger-Allee-Fest. Bei ersterem war ich heute Vormittag noch einmal zu Gast. Auf dem Programm stand ein Generationenfußballspiel Väter gegen Söhne (und Töchter), leider im Regen. Wie im letzten Jahr endete das Spiel unentschieden und die Kinder gewannen im Elfmeterschießen. Dieses Mal jubelte mein Sohn besonders, weil er seinen Elfmeter verwandelte und ich meinen in diesem Jahr nicht 🙁
Beim Magdeburger-Alle-Fest verfolgten meine beiden Kleinen Männer begeistert den Auftritt ihres großen Bruders auf der Bühne der Landeswelle. Mit seinen Trommlern von Tympanus Forte brachte er Stimmung in die Magdeburger-Allee. Trotz Sonnenschein war es aber schon recht kühl.
Richtig ungemütlich war es heute Nachmittag und so wurde das Kindertagsfest des Vietnam Vereins Erfurt e.V. kurzerhand nach Innen verlegt. Ich war bereits zum dritten Mal beim Vietnam Verein zu Gast und nutzte die Gelegenheit mich über die Arbeit des Vereins zu informieren. Rund 1.300 Vietnamesen leben in Erfurt, davon sind rund 300 Vereinsmitglieder. Für 40 Kinder organisiert der Verein Schulförderunterricht regelmäßig jeden Samstag. Bei der Ausstattung des Klassenzimmers und den Kontakt zu weiteren Lehrern ggf. über die Uni werde ich gerne helfen.
Die beiden Mehrgenerationenhäuser in Weimar (Weimar-West und Weimar-Schöndorf) starteten heute Nachmittag ihre Zusammenarbeit in der neuen Förderperiode. Weimar IS(S)T – Köstliche Festspiele war der Name der Kochveranstaltung auf dem Markt. An zahlreichen Ständen wurde gekocht und jeder war eingeladen zum gemeinsamen Essen.
Zwar regnete es fast durchgängig, aber die Besucher hatten trotzdem bei Live-Musik viel Freude. Im vergangenen Jahr habe ich gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann dafür geworben, dass beide MGHs weiter gefördert werden – ich freue mich, dass sie viel miteinander planen.
Aus ganz Deutschland sind heute 80 Vertreter der Großelterndienste nach Erfurt gereist, um am 1. Treffen der Großelterndienste teilzunehmen. Vor über einem Jahr war ich bereits beim ersten Netzwerktreffen der Thüringer Großelterndienste aktiv dabei und bereits damals entstand die Idee sich deutschlandweit zu vernetzen und von den Erfahrungen anderer Großelterndienste zu lernen.
Die LEG Thüringen hat mit ihrem Projekt Kinderbetreuung 24 die Initiative ergriffen und zunächst bundesweit recherchiert, wo und welche Großelterndienste es gibt. In Thüringen sind es derzeit 18, deutschlandweit rund 250 und den ältesten und größten gibt es in Berlin seit 23 Jahren. In einer Broschüre haben wir die Ergebnisse des Thüringer Treffens vor einem Jahr zusammengestellt.
Die Schirmherrschaft über die heutige Tagung hatte die Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht übernommen und begrüßte die Teilnehmer im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei mit einem Grußwort. Sie verwies dabei auf ihre eigenen Erfahrungen als nunmehr zweifache Großmutter.
Vom Bundesfamilienministerium war Abteilungsleiter Dieter Hackler nach Erfurt zu der Tagung gekommen. Bereits gestern konnte ich mit ihm gemeinsam das Mehrgenerationenhaus in Sonneberg besuchen. Er wies auf die Möglichkeiten des Bundesfreiwilligendienstes und die Andockmöglichkeiten für Großelterndienste an die Mehrgenerationenhäuser hin.
Auf die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Engagements von Großeltern in Deutschland ging Loring Sitter vom Generali Zukunftsfond ein und Dr. Sigrun Fuchs von der LEG Thüringen stellte die Informations- und Serviceplattform Großelterndienste vor.
Am Nachmittag ging es mit aktiven Workshoprunden weiter. Neben viele Informationen standen mehrere Wünsche im Raum.
Fazit der Tagung: Die Großelterndienste wünschen sich Unterstützung bei den Themen Fortbildung und Qualifizierung, sie wollen ihren Bekanntheitsgrad vergrößern und die wollen sich weiter vernetzen. Ich werde sie gerne dabei unterstützen und zur Qualifizierung und Fortbildung Gespräche mit der Ehrenamtsstiftung und der Stiftung Familiensinn vermitteln. Eine Broschüre mit der Zusammenfassung der heutigen Tagung werden wir wieder gemeinsam erstellen.
Bilder vom Treffen in der Staatskanzlei
…bot auch in diesem Jahr wieder ein volles Programm. Die Familientour in die Bundeshauptstadt gelingt erfahrungsgemäß bei guten Wetter am besten. In diesem Jahr habe ich vorsichtshalber das Motorboot am Spreepoint-Bootsverleih schon eine Woche vorher bestellt, als die Wetterprognose klar war – zumindest bei den führerscheinpflichtigen PS-stärkeren Booten ist dies zu empfehlen.
Zuvor waren wir aber am Samstag beim Karneval der Kulturen, dem größten Berliner Straßenfest – wenngleich man in Berlin auf alle Kulturen stets auch bei jeder U-Bahnfahrt trifft. Mein Sohn ist seit diesem Wochenende zudem stolzer Gartenbesitzer in Berlin. Das ehemalige Flughafengelände in Tempelhof wird systematisch als Park von den Berlinern erobert. Radfahrer und Skater nutzen die Landebahnen. Familien und Grillfreunde die großen Freiflächen. Und viele Berliner haben sich einen kleinen Garten dort angelegt. In Holzkisten, Einkaufswagen und Kindersandkisten entstehen gärtnerische Freiflächen, wo Gemüse und Blumen wachsen. Der kleine Garten meines Sohnes ist neu hinzu gekommen und wird jetzt von seiner Tante gepflegt.
Bei unserer Bootstour ging es mit 50 PS über alle umliegenden Seen. Den ganzen Tag von bis zum Sonnenuntergang schafft man gerade die wichtigsten größeren Seen und in die Stadt hinein bis nach Treptow. Die Kapitänsmütze hat mein Sohn die ganze Zeit aufbehalten und so konnte ich mich mit seiner Mama und seiner Tante bequem zurücklehnen und über die Seen fahren lassen – wobei die PS-Begeisterung beim Papa hin und wieder durchbricht und dann haben wir auf dem Müggelsee auch einmal so richtig aufgedreht 🙂
Zeit für die Familie und schöne gemeinsame Stunden hat das verlängerte Pfingtswochenende wieder gebracht – ein obligatorischer Badetag und Sushi-Abende gehören in Berlin sowieso immer zum Programm. 
