

Ihr Stadtrat für Erfurt




Während die SPD, unser Koalitionspartner in Thüringen, noch überlegt, in welche politische Richtung sie sich mit Blick auf die Landtagswahl orientieren soll, haben wir gestern schon einmal unsere Spitzenkandidatin bestimmt.
Bei der SPD raufen sich hingegen noch mehrere BewerberInnen, der Wirtschaftsminister ist vielleicht schneller weg als wir denken (politisch hat er sich schon ins Aus geschossen). Der Erfurter OB ziert sich und der Kultusminister versucht mit seinen Avancen an die Linken die Liebe des linken SPD-Flügels zurück zu gewinnen. Lediglich unsere Sozialministerin Heike Taubert hat ihre Kandidatur schon klar angekündigt. Der vierte Minister der SPD, der Justizminister, ist bis jetzt noch von Niemand vorgeschlagen wurden.
Bei den Linken wurde zwar zwischenzeitlich am letzten Wochenende ein neuer Landesvorstand gewählt, aber dessen Zusammensetzung hat nur etwas mit der politischen Grundrichtung der Linken zu tun. Für die Spitzenkandidatur kommt die Vorstandsspitze aber eher nicht in Frage, da war es auch schon in der Vergangenheit immer egal wer unter Bodo Ramelow die Partei führen durfte. Politisch geht es nun aber eher in Richtung der extremen Linken, so dass es um so bemerkenswerter ist, dass die SPD dieser Truppe hinterher läuft.
Die CDU Thüringen veranstaltete gestern den 29. Landesparteitag in Gera. Einstimmig wurde Christine Lieberknecht zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2014 nominiert, nachdem der Ehrenvorsitzende Bernhard Vogel sie nominiert hatte. Inhaltlich ging es beim Parteitag um das Thema Bildungspolitik und der Ministerpräsident von Sachsen Stanislaw Tillich sprach zu den Delegierten.
Bilder vom Parteitag 



Das ehrenamtliche Mentorenprojekt zur Förderung von Kindern zwischen 6 bis 10 Jahren stellte sich heute mit einer Fotoausstellung im Regierungsviertel vor.
Bei dem Projekt betreuen junge Erwachsene einmal wöchentlich ein Patenkind – ihren Mogli. Ziel ist für die Balus, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und ihnen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen.
Die Fotoausstellung dokumentiert das große ehrenamtliche Engagement und zeigt die Balus und Moglis in Alltagssituationen. Sozialministerin Heike Taubert eröffnete die Ausstellung und betonte den Stellenwert der außerschulischen Unterstützungsangebote.
Ich habe vor einem Jahr bei einer Tagung die verschiedenen Formen der Patenschaftsmodelle (Familienpaten, Großelterndienste und Balu und Du) vorgestellt. Auch das Erfurter Projekt Basement gehört zu diesen unterstützenswerten Initiativen.
Seit über 10 Jahren gibt es Balu und Du in der Bundesrepublik und auch in Thüringen gibt es mehrere Standorte (Arnstadt, Eisenach, Erfurt, Gera, Jena, Mühlhausen, Schwallungen). In Erfurt werden derzeit allein 25 Kinder überwiegend von Studentinnen betreut.
Ich hoffe, dass viele interessierte Besucher die Ausstellung anschauen und das es noch weitere Standorte für Balu und Du geben wird.
Bilder von der Ausstellungseröffnung
