Gönn dir Dampf…

Harley-Davidson Erfurt
Harley-Davidson Erfurt
Unter diesem Motto stand die traditionelle Bikerpflichtveranstaltung des Frühjahrs. Bei bestem Motorradwetter hatte Harley-Davidson in Erfurt die neuesten Modelle zum Probefahren bei der Open-House-Party. In diesem Jahr habe ich mir schon eine Menge Dampf gegönnt und die ersten 300km auf meinem guten alten Bike absolviert. Da war das “Fremdgehen” mit einer Harley einmal wieder angesagt. In diesem Jahr habe ich mir eine Harley 1200 Custom Sportster geschnappt und eine halbe Stunde getestet. Alle Jahre auch wieder mit dem gleichen Fazit – eines Tages wird es eine Harley werden! Ich liebe den Fahrtwind, der mich spüren lässt in Bewegung zu sein. Deshalb fahre ich gerne Motorrad, Motorboot oder Wasserski 😉 Heute habe ich dann noch die nächsten Kilometer mit meiner NTV hinzu gefügt. Den ersten Spargel der Saison habe ich direkt in Herbsleben auf dem Spargelhof abgeholt. Kommende Woche wird am 1. Mai die traditionelle Bikerausfahrt mit mehr als 1.000 Motorrädern stattfinden und da bin ich mit meinem Sohn wieder dabei! Open House Harley-Davidson

Haushoch verloren und souverän gewonnen

Traurig...
Traurig…
Heute war es eine sportliche Berg- und Talfahrt. Am Nachmittag bei Rot-Weiß Erfurt war es einfach nur noch traurig, was RWE gegen Sonnenhof Großaspach den 3.059 Zuschauern bot. Nur die fünf! Gästefans hatten Grund für eine Polonäse. Es passiert selten, dass weniger Gästefans da sind, als ihr Team Tore schießt 😉 Schon zur Halbzeitpause stand es 0:4 und als es schließlich in der 69. Minute 0:6 stand rollten die Fans in der Kurve ihre Plakate zusammen und gingen vorfristig. Mir ist schleierhaft, wie sich die Spieler so für neue Vereine empfehlen wollen und RWE neue Sponsoren gewinnen oder bestehende halten will. Noch zwei Heimspiele stehen auf dem Programm, für die der Stadtrat mit rot-rot-grüner Mehrheit die Miete auf 2.500 Euro reduziert hat. Ich bin mir sicher, dass es nächsten Sonntag gegen Bremen II noch weniger Fans werden 🙁
Meisterlich...
Meisterlich…
Beim Serienhandballmeister THC sind in der Regel fast alle Spiele in der Salzahalle ausverkauft. Wir waren heute Abend unter den begeisterten Fans und erlebten ein absolut meisterliches Spiel des THC. Gegen den Tabellendritten Buxtehuder SV gab es für den Spitzenreiter THC einen souveränen 35:21 Sieg. Aus den nun noch ausstehenden vier Spielen braucht der THC nur noch einen Punkt und da die Damen in der ganzen Saison erst ein Spiel verloren haben, zweifelt daran kein Handballfan. Es ist absoluter Wahnsinn, was in Bad Langensalza für den Damen-Handballsport geleistet wird! Der THC ist unstrittig die erfolgreichste Mannschaft in Thüringen und ich freue mich, dass nun hoffentlich auch bald die Halle meisterlich umgebaut wird, damit mehr Zuschauer die Spiele verfolgen können.
Wochenendprogramm
Wochenendprogramm
Nach dem Spiel hatte ich noch etliche gute Gespräche und so wurde der Abend lang. Glückwünsche an  den Trainer-Erfolgstrainer Herbert Müller, und den Geschäftsstellenleiter Tobias Busch. Gespräche über den Sport in Thüringen mit dem LSB-Präsidenten Peter Gösel. Kommunalpolitik und Sport mit meinem ehemaligen Landtagskollegen Volker Pöhler und Eishockey mit Marcel Weise. Besonders gefreut habe ich mich auch über das Handball-Fachsimpeln mit Raphael Bischoff. Ich freue mich schon auf weitere Spiele beim THC – auch wenn es in dieser Saison nur noch zwei sind. Bilder vom THC

Ich möchte ein Eisbär sein…

Maschine von den Puhdys sang die Eisbärenhymne
Maschine von den Puhdys sang die Eisbärenhymne
Verständlicher Wunsch bei dem Frühsommerwetter! Erfurt-Berlin-Erfurt wegen einem Eishockeyspiel? Na klar! Wenn die Eisbären spielen und wir Karten haben, sind wir dabei. Unmittelbar nach dem Finaleinzug habe ich die Tickets für das Finalspiel vier gebucht und so ging es heute bei über 28 Grad auf die Autobahn. Zum sechsten Mal war ich mit meinem Sohn bei einem Eisbärenspiel. Wie auch schon bei unserem Halbfinalspiel gegen Nürnberg war die Halle restlos ausverkauft. Vor Spielbeginn haben wir den Blue Suit Men einen Besuch abgestattet und Bilder gemacht. Sie hatten schon wieder zwei spezielle Lieblinge beiden Münchnern ausgemacht und promt landeten sie bei ihnen im Spiel auf der Bank. Bevor das Spiel losging, hatten die Eisbären eine Überraschung für ihre Fans organisiert. Die Eisbärehymne wurde nicht nur von den Fans sondern von Maschine von den Puhdys live gesungen. 1998 hatten die Puhdys die Hymne für die Eisbären geschrieben und sie ist inzwischen Kult. Die nachfolgende Nationalhymne spielte der Gitarrist von Silly. Als dann noch die Bären 1:0 in Führung gingen, sah es nach einem wunderbaren Abend aus. Nach dem Ausgleich gingen die Eisbären noch einmal mit 2:1 in Führung. Danach drehten aber die Münchener das Spiel und gewannen schließlich mit 2:4. Am Sonntag steht das nächste Spiel in München an. Ich befürchte angesichts des 1:3 Vorteils für München, wird es sehr schwer die Serie noch zu drehen. Trotzdem war es ein wunderschöner Papa-Sohn-Abend bei den Eisbären und wir werden in der nächsten Saison wieder kommen. Bilder der Eisbären

Auswirkungen bei Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in Erfurt und Sonderreglungen bei der Umweltzone

Nach dem Leipziger Urteil zur Euro 6-Norm bei Dieselfahrzeugen ist immer noch unklar, welche Städte überhaupt betroffen sind, und ob dies ggf. auch für Erfurt von Bedeutung sein könnte, stellt CDU-Fraktionschef Michael Panse in einer Stadtratsanfrage fest und erklärt dazu: „Sollte das Urteil sich auch auf Erfurt auswirken, bestünde für weite Teile des Fuhrparks der Stadt und der Eigenbetriebe die Gefahr, dass Fahrzeuge nicht mehr genutzt werden können und zudem an Wert verlieren. Entsprechend müsste mit der kurzfristigen Beschaffung von Ersatzfahrzeugen reagiert werden.“ Laut Antwort der Verwaltung hat die Stadt derzeit 353 Dieselfahrzeuge, von denen 170 nicht die Euro 6-Norm erfüllen. Trotz vieler gesetzlich geregelter Ausnahmegenehmigungen für städtische Fahrzeuge, müssten immer noch rund 8,7 Mio. Euro investiert werden, um entsprechende Ersatzfahrzeuge anzuschaffen, die die Normen erfüllen. Panse betont daher: „Angesichts der hohen Anzahl an Fahrzeugen der Stadt, die derzeit in der Umweltzone fahren dürfen, erwarten die Bürgerinnen und Bürger einen sensiblen Umgang mit Verboten und Regulierungen. Die aktuellen Probleme mit der Parkraumbewirtschaftung zeigen, zu welchem immensen Verwaltungsaufwand Sonder- und Ausnahmeregelungen führen können.“ Ausnahmegenehmigungen zum Befahren der bestehenden Umweltzone haben in Erfurt derzeit 525 Fahrzeuge, darunter auch viele Fahrzeuge, die technisch nicht nachgerüstet werden können. Bürgerinnen und Bürger der Stadt erhalten eine solche Ausnahmegenehmigung, wenn sie den Hauptwohnsitz innerhalb der Umweltzone haben und eine dauerhafte Nutzung des Fahrzeuges nachweisen. Pendler müssen für eine Genehmigung belegen, dass sonst die Erreichbarkeit ihres Arbeitsplatzes nicht gegeben ist (z.B. bei nicht ausreichendem ÖPNV-Angebot). Gewerbetreibende wiederum müssen nachweisen, dass sie das Fahrzeug zur Aufrechterhaltung der Gewerbetätigkeit benötigen. Beide Anfragen werden im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt weiter beraten.

Stadtrat bewilligt Mietnachlass für RWE ohne Zustimmung der CDU

Auch ein Problem bei RWE...
Auch ein Problem bei RWE…
Heute Abend hat der Stadtrat nach zweistündiger nichtöffentlicher Diskussion mit dem Insolvenzverwalter Volker Reinhardt über den Antrag von RWE zu einem Mietnachlass abgestimmt. Grundsätzlich ist es natürlich ein Problem aus nichtöffentlichen Sitzungen zu berichten – allerdings standen die Inhalte der Drucksache 0779/18 heute schon in der Zeitung. Insofern knüpfe ich an die mediale Berichterstattung an. Ich habe heute Abend für die CDU-Fraktion darauf gedrängt, dass sich die offenen Positionen annähern. RWE wollte einen beträchtlichen Mietnachlass und wir haben diesen Mietnachlass hinterfragt. Zwei Punkte waren dabei entscheidungsrelevant. Zum einen ging es um die Frage ob die anstehenden finanziellen Verpflichtungen tatsächlich in dem Umfang bestehen, dass eine Mietzahlung in der ursprünglich vereinbarten Höhe (zwischen 10.000 – 15.000 Euro pro Spiel, je nach Zuschauerzahl) nicht möglich ist. Falls dies der Fall wäre, müsste die Stadt die ausstehenden Forderungen sowieso in den Wind schreiben. Zum anderen ging und geht es um die Frage, ob RWE in der kommenden Saison überhaupt weiter existiert und in der 4. Liga spielt. Nur wenn diese Frage positiv beantwortet wäre, mach es Sinn jetzt zu helfen. Leider wurden diese beiden Punkte aus Sicht unserer Fraktion nicht zufriedenstellend abgearbeitet bzw. beantwortet. Dies führte in der Konsequenz dazu, dass der Stadtrat mit rot-rot-grüner Mehrheit den Mietnachlass beschlossen hat und die CDU sich enthalten und in Teilen gegen den Beschluss gestimmt hat. Zuvor hatte Rot-Rot-Grün einen Änderungsantrag der CDU abgelehnt, der zum Ziel hatte, den Mietnachlass zu reduzieren. Wir waren nach der voran gegangenen Diskussion der Überzeugung, dass dies möglich gewesen wäre und haben dies auch begründet. Dem Insolvenzverwalter sind an dieser Stelle keine Vorwürfe zu machen. Er macht seinen Job und muss die Vereinsinteressen vertreten. Wenn Geld in der Kasse fehlt, hat er nicht viele Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist, Druck auf die Vertragspartner bezüglich der Kosten und der Sponsoren bezüglich der Einnahmen zu machen mit der Ansage „nur ihr könnt uns retten“. Ob das bei Sponsoren oder Vertragspartnern, die Geldleistungen erwarten erfolgreich ist, kann ich nicht einschätzen. Die Stadt ist aber mit der Stadionmiete einer der Vertragspartner und ein vermeintlich schwaches Glied in der Kette. In der öffentlichen Diskussion liegt der „schwarze Peter“ jetzt nämlich bei der Stadt. Als Stadträte müssen wir die Interessen der Stadt vertreten und dies muss die Stadtverwaltung auch. Wir müssen abwägen, ob die mögliche Rettung eines Fußballvereins oder das ordnungspolitische Interesse überwiegt. Dazu erwarte ich, dass die Finanzsituation und der aktuelle Liquiditätsplan von RWE, als Verein der einen Mietnachlass begehrt, geprüft werden. Die CDU-Fraktion hat allerdings erhebliche Zweifel, ob dies geschehen ist. Ich habe zwei Punkte gefunden, die mich veranlasst haben, dies kritisch zu hinterfragen. Offensichtlich wurden diese Punkte von der zuständigen Beigeordneten „übersehen“. Klar ist, der Insolvenzverwalter macht an der Stelle seinen Job – die Stadt als Verhandlungspartner offensichtlich nicht! Neben einer Ausgabeposition des Vereins, habe ich auch nach der Ausschreibung der Stelle sportlicher Leiter gefragt. Laut der Homepage von RWE wird diese Stelle zur umgehenden Besetzung und zur Vorbereitung der kommenden Saison ausgeschrieben. Dies ist ja immerhin ein Indiz dafür, dass da entsprechende Finanzmittel da bzw. geplant sind. Ob diese Stelle in der Form in der 4. Liga benötigt wird, muss der Verein entscheiden. Allerdings wäre ich in der jetzigen Situation, wo unklar ist ob es den Verein kommende Saison gibt, zurückhaltend mit der Neubesetzung von Stellen. Für die CDU-Stadtratsfraktion war der Diskussionsverlauf nicht zufriedenstellend. Sowohl zu den aktuellen Zahlungen bis zum Ende der Saison, als auch zur Fortführungsprognose gab es nicht die erwünschten klaren Aussagen. Selbst zum dringend notwendigen neuen Mietvertrag ist noch keine Aussage zu bekommen. Bis Mitte Mai soll dieser Mietvertrag beim NOFV sein. Der Stadtrat wird sich demzufolge in seiner Sitzung am 16.5.2018 oder sogar zuvor in einer Sondersitzung damit beschäftigen müssen.

Die ewigen Sieger…

Die Globetrotters in Aktion
Die Globetrotters in Aktion
Natürlich haben sie wieder gewonnen – wie fast immer! Zwei Dinge sind bei der legendären Truppe der Harlem Globetrotters nicht mehr mit Sicherheit zu sagen. Zum einen wie lange die es gibt – Vorläufer der Gruppe gab es schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhundert und als Globetrotters gibt es sie mindestens seit über 60 Jahren. Zum anderen weiß niemand wie oft sie gegen ihre Dauerrivalen und Prügelknaben die Washington Generals schon gewonnen haben. Mindestens 22.000 Siege in 122 Ländern bei vier Niederlagen erscheinen gesichert. Die letzte Niederlag ist aber bereits 47 Jahre her. Mit dieser beeindruckenden Serie halten sie wohl etliche Sportrekorde – selbst das Dauereishockey-Duell Dynamo Berlin – Weißwasser zu DDR-Zeiten ist da ein blasser Vergleich. Aber natürlich geht es bei den Globetrotters um Show und diese Show boten sie auch heute Abend in der Erfurter Messehalle. Auf dem Court, auf dem sonst die Rockets um Bundesligapunkte spielen begeisterten sie.
Harlem Globetrotters (13)
Fototermin nach dem Spiel 😉
Wir hatten Top-Plätze in der zweiten Reihe am Court – zum Glück zweite Reihe. Die erste Reihe war in die Aktivitäten, von Tanzeinlagen bis zu Mitmachangeboten intensiv ins Programm einbezogen. 133:131 stand auf der Anzeigetafel am Ende des Spiels. Zahllose Dreier und (als besondere Spielregel) auch Vier-Punkt-Würfe trieben das Ergebnis am Ende der letzten Viertels in die Höhe. Wir waren von dem Abend begeistert. Die Deutschland-Tour der Globetrotters geht noch bis Ende April. Für mich und meinen Sohn ist es in dieser Woche der Auftakt zu sportlichen Zuschauerhöchstleistungen. Freitag fahren wir zu den Eisbären nach Berlin zum vierten Playoff-Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen München. Samstag spielt RWE gegen Großaspach im Steigerwaldstadion und danach geht es weiter nach Bad Langensalza zum THC. Im Spiel gegen Buxtehude können die Damen vom THC die Meisterschaft schon fast perfekt machen. Zum Basketball geht es dann nächsten Dienstag wieder in die Messehalle. Dann spielen die Rockets das entscheidende Spiel gegen den Abstieg aus der BBL gegen Tübingen. Bilder vom Abend mit den Harlem Globetrotters  

Wahlnachlese

Unsere Kandidatin im MDR-Interview
Unsere Kandidatin im MDR-Interview
Eine richtige Auswertung der Wahl kann und braucht es ja auch hier noch nicht sein. Am Tag nach dem 1. Wahlgang beraten die Parteien und Fraktionen über den Wahlausgang und die weitere Strategie. Das Wahlergebnis führt zu einer Stichwahl und die CDU Hat mit unserer Kandidatin Marion Walsmann ihr erstes Ziel erreicht. Sieben Prozent hat Marion mehr geholt, als ich vor sechs Jahren und entscheidend für Stichwahl ist darüber hinaus, dass der Amtsinhaber rund 30 Prozent verloren hat. Überraschend schlecht abgeschnitten haben die Linken mit 11 Prozent und die FDP mit 2 Prozent. Grüne und Freie Wähler hatten das zu erwartende Ergebnis und die AfD blieb glücklicherweise bei 14 Prozent “hängen”. Überraschung des Abends war der Kandidat der Mehrwertstadt Sebastian Perdelwitz, der aus dem Stand 9,5 Prozent holte. Nicht unüblich für Stichwahlen begann bereits gestern Abend das Werben um die Stimmen der ausgeschiedenen Kandidaten. Vor diesem Hintergrund wird es spannend, wie in zwei Wochen die Wahlbeteiligung ausssieht (gestern waren es 48 Prozent) und wie sehr die Erfurterinnen und Erfurter einen Wechsel im Rathaus wollen. Der Amtsinhaber hat (ähnlich wie seine Kollegen in den anderen kreisfreien Städten) mächtig an Zustimmung eingebüßt und sich dies in den letzten Jahren systematisch erarbeitet. Was jetzt im Rahmen der Stichwahl passiert wird auch eine Signalwirkung für das kommende Jahr haben. Wir werden im nächsten Jahr neben der Europawahl vor allem die Kommunal- und Landtagswahl haben. Das gestrige Ergebnis macht Mut, dass wir auch im kommenden Jahr in Erfurt zur Kommunalwahl und in den Landtagswahlkreises stärkste Kraft werden können – wir kämpfen darum! Bilder vom Wahlabend Ergebnisse der Erfurter Wahl  

Ball des Thüringer Sports

Julia auf großer Bühne
Julia auf großer Bühne
Ehre, wem Ehre gebührt! Das Motto des Ball des Thüringer Sports gilt den vielen tausenden aktiven Leistungssportlern im Freistaat Thüringen. In diesem Jahr konnte nicht nur der Ball des Sports mit 1.100 Gästen einen Rekord vermelden, sondern es waren in Jahr der Wintersportolympiade auch viele unserer erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler in der Messehalle. Auch das SWE Volley-Team hatte einen Tisch und einen guten Grund dabei zu sein. An unserem Tisch saß die Beacheuropameisterin Julia Großner. Julia hat viele Jahre bei uns gespielt und als Vereinsmitglied hat sie immer einen guten Draht zu uns gehalten. Für ihren Europameistertitel wurde sie Ehrenmitglied des SWE Volley-Team und gestern Abend als drittplatzierte Sportlerin des Jahres geehrt. Herzlichen Glückwunsch und wir freuen uns immer wieder, wenn sie in Erfurt begrüßen können. Neben der Ehrung der Sportlerinne und Sportler, war der Abend auch bestens zur Kontaktpflege geeignet. Politik und Wirtschaft war beim größten Ballereignis Thüringens ebenfalls gut vertreten. Bilder des Abends  

Wahlkampfabschluss – oder doch noch nicht

Mike und Marion auf dem Wenigemarkt
Mike und Marion auf dem Wenigemarkt
Natürlich gehen wir davon aus, dass der gestrige Wahlkampfabschluss auf dem Erfurter Wenigemarkt mit unserer OB-Kandidatin Marion Walsmann und dem Thüringer Fraktions- und Parteivorsitzenden Mike Mohring noch nicht das letzte Wort in diesem Wahlkampf ist. Unser Ziel ist es morgen die Stichwahl zu erreichen und dafür haben wir auch heute Vormittag wieder am Domplatz geworben. Die Wahlkampfstimmung war sowohl auf dem Wenigemarkt, als auch dem Domplatz gut. Es gibt viel Frust über die Arbeit des amtierenden Oberbürgermeisters. Wir haben die Konzepte für die Entwicklung unserer Stadt. Und wir wollen gestalten. Dies haben Marion und Mike noch einmal deutlich gesagt. Ich werbe ausdrücklich um eine hohe Wahlbeteiligung. Mein mittlerer Sohn darf erstmals wählen gehen und er wird mit mir und seinem jüngeren Bruder (als Wahlbeobachter) morgen zur Wahl gehen. Bilder vom Wahlkampfabschluss  

Wenn Stellungnahmen zum Politikum werden…

Stellungnahme zum CDU-Antrag
Stellungnahme zum CDU-Antrag
Eine ausgesprochen bemerkenswerte Stellungnahme hat der Erfurter Sportbetrieb zu einem Stadtratsantrag der CDU am kommenden Mittwoch verfasst – falls es denn der ESB war. Der Wortlaut und die dünnhäutige Reaktion legen eher nah, dass die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des derzeit amtierenden Oberbürgermeisters oder die für den Sport zuständige grüne Beigeordnete die Feder geführt haben könnte. Da die Stadtratssitzung am 18.4.2018 stattfindet, also drei Tage nach der OB-Wahl, haben wir bei unserer Forderung zur Sportstättenplanung, als Adressat die nächste Oberbürgermeisterin / den nächsten Oberbürgermeister gewählt. Es ist ja schließlich offen, wer am Sonntag gewählt wird, oder ob es eine Stichwahl gibt. Das hat nun ganz offensichtlich bei einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter einen wunden Punkt getroffen. So ging die Stellungnahme der Verwaltung zu unserer Drucksache zwar auch auf den Inhalt des Antrags ein, aber vor allem auf die Zielansprache. Wir wurden darüber belehrt: “Der Terminus “nächste” ist daher kommunalrechtlich ebenso entbehrlich, wie die geschlechterspezifische Differenzierung des/der nach der Wahl ernannten Amtsinhabers/-in.”. Da ich nicht glauben kann, dass der Erfurter Sportbetrieb solch einen Unfug bei einer fachlichen Stellungnahme schreibt, werde ich im Stadtrat nachfragen, wer die Endredaktion dieser Stellungnahme vorgenommen hat. Es wird doch nicht am Ende unser sensibler Amtsinhaber selbst gewesen sein…