Blogeinträge

Michael Panse: „Die Luft ist raus“

Reichlich 7000 Stimmen weniger für Familienvolksbegehren

“Die Luft ist raus”. So kommentierte der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, das heute eingeleitete Zulassungsverfahren des Volksbegehrens zur Familienpolitik. Das Volksbegehren hat mit 16 700 Unterstützern reichlich 7 000 Bürger weniger für sein Anliegen begeistern können als im ersten Anlauf vor zwei Jahren. Für Panse ist dies nicht weiter erstaunlich: “Die Eltern sollen mit dem Thüringer Erziehungsgeld für eine Politik bezahlen, die einseitig auf öffentliche Betreuungsstrukturen setzt. Die CDU hat die differenziertere und bessere Alternative und wird sie weiter offensiv darstellen”, so der Familien- und Sozialpolitiker. Nach Angaben Panses werden in den Kindertagesstätten schon jetzt 400 Erzieherinnen mehr beschäftigt, als nach den gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsschlüsseln vorhanden sein müssten. Die CDU werde mit der am 1. August eingeleiteten Weiterentwicklung der Thüringer Familienoffensive dafür sorgen, dass bis 2013 weitere 1000 Stellen hinzukommen. “Die Initiatoren des Volksbegehrens werden den Eltern kaum verständlich machen können, wieso sie für eine Differenz von 600 Stellen auf das Thüringer Erziehungsgeld und ihre Wahlfreiheit verzichten sollen”, vermutet der Familienexperte der Landtagsfraktion. Ergänzend wies er darauf hin, dass die CDU das Thüringer Erziehungsgeld auf zwei Jahre für ein- und zweijährige Kinder ausbauen, den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz weiter absenken und die Betreuungsschlüssel verbessern wird. “Das ist ein Ansatz, der beides berücksichtigt: Die Interessen derer, die auf öffentliche Betreuungsangebote zurückgreifen wollen, wie derer, die ihr Kind etwas länger zu Hause betreuen möchten”, sagte Panse. Die Politik der Volksbegehrensinitiatoren wie der Oppositionsfraktionen werde der Vielfalt der Lebensentwürfe junger Eltern nicht gerecht, so der Erfurter Abgeordnete abschließend.

CDU für Beibehaltung Alkoholverbot

Die CDU Stadtratsfraktion lehnt das Ansinnen der Grünen, die Alkoholverbots-Satzung wieder aufzuheben ab. „Die Argumente wurden bei der Verabschiedung ausgetauscht und durch den Stadtrat verantwortlich abgewogen“, so Panse, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union im Erfurter Stadtrat. „Wir gehen davon aus, dass der Oberbürgermeister dem Rat eine juristisch geprüfte und saubere Vorlage zur Beschlussfassung  vorgelegt hat“, so Panse weiter. Sollte auf Grund des Freiburger Urteils Nachbesserungsbedarf bestehen, wird die CDU bei ihrer Grundhaltung zum Alkoholverbot auf örtlichen Plätzen bleiben. Für unsere Stadt, welche ein Hauptaugenmerk auf den Tourismus legt ist es nicht nachvollziehbar, dass Fraktionen oder einzelne Stadträte zu Zuständen zurückwollen, welche die Touristenbusse auf dem Domplatz als ersten Eindruck von dem  ihnen zuprostenden Saufgelage mitgenommen haben. Auch in der Altstadt muss  das alkoholisierte Rumlungern und das Anpöbeln der Besucher unserer Stadt unterbunden bleiben.

Wahlkampfauftakt der Erfurter CDU

Auftakt LTW 060
Dieter Althaus, Thüringer Ministerpräsident, Marion Walsmann, Thüringer Justizministerin, Michael Panse, MdL, Tabea Gies und Manfred Scherer, Thüringer Innenminister (v.l.)
Auf der Bühne am Anger 1 fanden heute nacheinander zwei Wahlkampf-Veranstaltungen statt. Im ersten Teil hatte ich zum nunmehr vierten Thementag kompetente Gesprächspartner rund um die innere Sicherheit eingeladen. Innenminister Manfred Scherer sowie Justizministerin Marion Walsmann gingen auf den gesetzlichen Rahmen dazu ein. Der Beigeordnete für Bürgerservice und Sicherheit Dietrich Hagemann schlug hingegen den Bogen hin zur Kommunalpolitik. Illegale Grafitis, Videoüberwachung und Sicherheit in der Innenstadt waren die wichtigen Gesprächspunkte. Thomas Hutt vom Weissen Ring schilderte die ehrenamtliche Arbeit dieser wichtigen Opferschutzorganisation und Christoph Bender, der Leiter der Landesstelle Gewaltprävention, betonte den vorbeugenden präventiven Ansatz, sowie den Aspekt der Auseinandersetzung mit extremistischen Tendenzen.
Auftakt LTW 045
Claudy Summer begeistert die Zuhörer mit toller Stimme
Unmittelbar im Anschluss fand der offizielle Auftakt zum Landtagswahlkampf auf der Bühne statt. Wir vier Erfurter Direktkandidaten, Tabea Gies, Marion Walsmann, Manfred Scherer und ich konnten Dieter Althaus auf der Bühne begrüßen. Rund 250 Besucher verfolgten seine Ausführungen zur Landtagswahl. Dieter Althaus nahm sich danach viel Zeit für Bürgergespräche, Autogramm- und Fotowünsche. Auch mein neuer Praktikant Armand Kintzler aus Frankreich kam zu seinem ersten Politpromi-Bild. Die Erfurterin Claudy Summer erhielt viel verdienten Applaus für ihre musikalische Umrahmung der heutigen Bühnenveranstaltung. Ich freue mich darauf, dass wir sie bei den nächsten Thementagen noch mehrmals hören können. Der politische Abend endete mit einer Veranstaltung der Initiative „Althaus für Thüringen“ im Garten des Erfurter Kaisersaals. Dieter Althaus sprach dabei übers seine Gedanken zum Thema Familie. In der anschließenden CDU-Kreisvorstandssitzung ging es noch um die Wahlkampfplanung für die nächsten vier Wochen. Ein voller Tag mit vielen guten Politikgesprächen. Nach der Hälfte der Thementage schon jetzt mit dem Ergebnis, das Konzept die breite Öffentlichkeit auf dem Anger zu suchen geht auf!

Fußball-Pokal ist Tag für große und kleine Jungs

RWE 014
Ministerpräsident Dieter Althaus bejubelt den Ausgleich
Der heutige Sonntag blieb wahlkampffrei. Ich war lediglich mit dem Wahlmobil unterwegs. Dem Anlass des Pokalspiels angemessen aber mit einer Autoflagge vom FC RWE. Am Vormittag ging es aber erst einmal mit meinem Sohn Julian an den Stotternheimer See. Da mich gestern das Wasser schon gelockt hatte, nutzten wir heute die Sonne und die Zeit zum planschen. Am Nachmittag ging es ins Steigerwaldstation mit meinem Sohn Jonas. Erste Pokal Runde – da wurden Erinnerungen wach. Letztes Jahr waren wir beide beim Spiel gegen die Bayern. Es war ausverkauft und klasse und endete 3:4, knapp an der Pokalsensation vorbei. Mit einer Pokalüberraschung endete auch das heutige Spiel nicht. Zehn Mal stand RWE im DFB-Pokal, aber nur drei Mal in der zweiten Runde. Leider wurde es heute nichts mit dem vierten Mal. Am Ende stand es 1:2 für die Zweitligakicker des MSV Duisburg. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dieter Althaus und seiner Frau Katharina verfolgten 7.000 Zuschauer das Spiel. Trotz zahlreicher RWE-Großchancen konnten wir leider nur einmal jubeln, als RWE zum 1:1 ausglich. Trotzdem war es ein schönes Spiel und so richtig was für große und kleine Jungs. Ich habe aber auch viele große und kleine Mädchen im Stadion gesehen. Gut so, Fußball soll auch Familienerlebnis sein. In der kommenden Saison werde ich wieder so viele Spiele wie möglich live im Steigerwaldstadion mitverfolgen.

Zusätzliche Landesmittel für Qualität der Kinderbetreuung

Erster Schritt zur Weiterentwicklung der Thüringer Familienoffensive

Von heute an wird die Mitfinanzierung des Landes für die Kindertagesstätten in einem ersten Schritt aufgestockt. Das hat der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, in Erfurt erklärt. Damit soll vor allem die Betreuungsqualität für Kindern unter drei Jahren verbessert werden. Die CDU-Fraktion hat durch einen entsprechenden Plenarantrag sichergestellt, dass die Mittel nur für zusätzliche Personalstellen eingesetzt werden können. Bis 2013 werden die Mittel soweit aufgestockt, dass damit 1000 weitere Stellen für Erzieherinnen finanziert werden können. Die Zuschüsse des Landes werden sich schrittweise um ein Drittel erhöhen. Die zusätzlichen Mittel kommen den Kitas über eine neue Landespauschale für Ein- und Zweijährige zugute. Sie beträgt vom August an 20 € pro Kind und Monat und wird in Stufen auf 50 € steigen. Bis 2013 werden laut Panse insgesamt bis zu 150 Mio. € in den Ausbau von Krippenplätzen und Kitas investiert. Wie der Erfurter Landtagsabgeordnete sagte, soll mit der anwachsenden Pauschale vor allem die Betreuung der Allerjüngsten und der geplante Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz vom ersten Geburtstag an gewährleistet werden. Im Ergebnis soll eine Kraft nur noch für fünf Kleinkinder zuständig sein. Bereits im Herbst solle dazu in enger Kooperation mit freien Trägern und Kommunen das Familienfördergesetz novelliert werden. Panse wies ergänzend darauf hin, dass schon aktuell 400 Stellen mehr vorhanden sind, als der derzeitige Betreuungsschlüssel vorschreibt. Für den Sozialpolitiker „baut Thüringen damit seinen Spitzenplatz in Sachen Familienpolitik weiter aus“. Thüringen sei seit 2006 das einzige Land mit einem uneingeschränkten Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Zweijährige. In keinem Land werden Ganztagsbetreuungsangebote besser genutzt, und kein anderes Flächenland stelle mehr Finanzmittel pro Kita-Platz zur Verfügung. Wie er hinzufügte, verbreitet die Opposition Unwahrheiten, wenn sie immer wieder behauptet, den Kitas seien 50 Mio. € entzogen worden. „Tatsache ist, das mehr als die Hälfte dieser Summe über das Thüringer Erziehungsgeld in die Kitas zurückfließt, aber auch häusliche Erziehung endlich anerkannt worden ist“, so der Sozialpolitiker abschließend.

Heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet

Lottomittel USV 003
Lottomittelübergabe an die Laufgruppe des USV Erfurt
Heute in vier Wochen ist der Landtagswahlkampf gelaufen. Die aktuelle Wahlkampf-Woche haben wir heute mit der Kandidaten-Präsentation auf der Bühne am Anger 1 abgeschlossen. Zuvor hatte ich aber schon von sieben bis neun Uhr Gelegenheit, mit den Marktbesuchern auf dem Domplatz an einem Infostand ins Gespräch zu kommen. Einen Lottomittelbescheid gab es am Petersberg dann für die Laufgruppe des Universitätssportvereins Erfurt. Sie wollen in den nächsten zehn Tagen die zwei höchsten Berge von Rumänien und Bulgarien ersteigen und dort die Aids-Gipfelflagge aufstellen. Die Gipfeltour findet unter dem Titel “World Aids Awareness Expedition“ statt. In 182 Ländern soll auf den höchsten Bergen die Aids-Gipfelflagge aufgestellt werden. Ich finde das Anliegen der Tour klasse und habe deshalb um Unterstützung mit Lottomitteln durch die Justizministerin geworben.
DLRG 003
Michael Panse, MdL, Marion Walsmann, Thüringer Justizministerin und Tabea Gies beim Langstreckenschwimmen
Zum Startschuss für das Langsteckenschwimmen bin ich nach Stotternheim gefahren. Bereits zum 24. Mal organisierte die DLRG diese Veranstaltung. Zahlreiche Zuschauer und noch mehr Starter hatten sich versammelt. Die 1, 2 und 5 km Strecke konnten die Schwimmer im immerhin 23 Grad warmen Wasser bewältigen und auch ich wäre lieber ins Wasser gesprungen. Ab halb Zwölf hatten wir aber wieder Bühnenprogramm auf dem Anger. Alle vier Erfurter CDU-Kandidaten präsentierten sich auf der Bühne. Zudem hatte jeder seinen Infostand dabei, so dass der Anger fest in rot-weißer CDU-Sonnenschirm Hand war. Bereits die ganze Woche über haben wir positive Erfahrungen bei den täglichen Infoständen auf dem Anger und in den Ortsteilen gemacht. Alle Haushalte in den acht Ortsteilen haben wir besucht, 1.100 Plakate hängen. Der Wahlkampf läuft auf Höchsttouren. Montag ist wieder Thementag auf der Bühne am Anger 1 und um 16.00 Uhr wird dort Dieter Althaus auf der Bühne stehen. Zuvor steht aber erst einmal die Geburtstagsfeier meines Bruders Uwe in Zella Mehlis an. Zu seinem 60. werden wir auf politische Streitgespräche sicher verzichten. Uwe sitzt neben seinem Bürgermeisteramt nun auch für die CDU im Kreistag. Im Gegensatz dazu ist mein Zwillingsbruder immer noch in der FDP und kandidiert für die Liberalen im Landkreis Gotha für den Landtag.

Erfurt lässt sich den Dom nicht nehmen.

Erfurter CDU startet Unterschriftenaktion für einen Einwohnerantrag

Im Streit um das neue Logo und das Corporate Design der Landeshauptstadt startet die CDU Erfurt eine Unterschriftensammlung. Ab morgen können die Erfurter Einwohner an den Wahlkampfständen der CDU einen Einwohnerantrag unter dem Motto „Erfurt lässt sich den Dom nicht nehmen“ unterstützen. Walsmann betont: Mit dem Einwohnerantrag wollen wir erreichen, dass der Erfurter Stadtrat folgenden Beschluss fasst: „Der Stadtrat von Erfurt fordert Oberbürgermeister Bausewein auf, auf die Einführung eines neuen Logos zu verzichten. Die Thüringer Landeshauptstadt soll auch zukünftig ein Logo nutzen, das auf die Silhouette des Dombergs und das so genannte „Mainzer Rad“ in deutlich erkennbarer Weise zurückgreift.“ Seit Bekanntgabe vor gut zwei Wochen stößt das neue Erfurter Logo in der Bevölkerung nahezu auf einhellige Ablehnung, sagt Marion Walsmann. In Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort wird deutlich, dass sich die Erfurter mit dem vom Oberbürgermeister vorgeschlagenen Logo nicht identifizieren können. Das ist aber zwingend erforderlich, da über das Logo eine Verbundenheit mit der Stadt existiert, welche über Jahrzehnte gewachsen ist, die nun mit einem Federstrich zerstört werden soll. „Die Erfurter Einwohner haben deshalb sehr wohl ein Mitspracherecht, wenn es darum geht, das Logo zu ändern“, so Marion Walsmann und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Panse. Walsmann und Panse sind zwei der zahlreichen Erstunterzeichner des Einwohnerantrags. „In den Ankündigungen von Bausewein sehe ich einen untauglichen Beschwichtigungsversuch. Die Sache gehört in den Stadtrat“, so Michael Panse. Der Domberg mit seiner markanten Silhouette ist für die Bürger Erfurts und Gäste der Landeshauptstadt ein zentrales Identifikationsmerkmal. Er prägt den zentralen Platz der Landeshauptstadt und ist ein einzigartiges, unverwechselbares baugeschichtliches Ensemble, um das viele Städte Erfurt beneiden. Darauf darf bei der grafischen Präsentation Erfurts nicht verzichtet werden. Erfurt braucht kein Logo, mit dem „der Großteil der Erfurter Bevölkerung wird leben können“, wie der Oberbürgermeister Andreas Bausewein ankündigte, sondern ein Logo, in welchem sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Erfurt wieder erkennen und identifizieren, erklärt die Erfurter CDU-Kreisvorsitzende Marion Walsmann.

Hintergrundinformation:

Ein Prozent der Einwohner einer Gemeinde oder Stadt können mit einem Einwohnerantrag dafür sorgen, dass der Gemeinde- oder Stadtrat über eine Angelegenheit berät, für die er zuständig ist. Einen derartigen Antrag können alle Einwohner unterschreiben, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. 300 Unterschriften reichen immer, auch wenn es weniger als ein Prozent der Einwohner sind.

Spitzenposition bei Pisa ausbauen

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Bernward Müller, Thüringer Kultusminister (links) und Michael Panse, MdL (rechts)
Auch beim heutigen dritten Thementag meinte es das Wetter ausgesprochen gut mit uns. Auf der Angerbühne versammelten sich interessante Gäste, um über die frühkindliche Bildung zu diskutieren. Kultusminister Bernward Müller verwies zu Recht auf die Spitzenposition Thüringens bei Pisa und die höchste Betreuungsdichte in den Kitas im Länderranking. Aber wir wollen dennoch in diesem Bereich weiter zulegen. Die Umsetzung des ehrgeizigen „Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 10 Jahre“ erfordert mehr Personalkapazitäten. Wir haben bereits bei der Auswertung des Opielka-Gutachtens hier zusätzliche Bedarfe erkannt. Ab dem 1. August fließen daher mehr Landesfinanzmittel in die Kitas. Thepra-Landesgeschäftsführer Falko Albrecht betonte die Notwenigkeit, neben der baulichen Sanierung der Kita-Einrichtungen auch die fachliche Qualifikation der Erzieherinnen voran zu treiben. Dies bestätigte auch Frau Dr. Wiese vom Institut für pädagogische Diagnostik. Sie sieht gerade bei der Erkennung von Frühförderbedarfen ein weites Feld der Fortbildung von Erzieherinnen.
Thementag Bildung 006
Frau Konrad vom Verein "Wir sind Familie" und Antje Tillmann, MdB
Bei aller Diskussion hatten wir aber auch die Rolle der Familien im Blick. Frau Konrad und Frau Pistner vom Verein „Wir sind Familie“ betonten die Elternverantwortung. Einhergehend damit wandten sie sich energisch gegen die Versuche der Opposition, den Eltern das Landeserziehungsgeld wegzunehmen. Mit zahlreichen Eltern suchten und fanden wir dazu das Gespräch. Zwei volle Seiten zusätzlicher Unterschriften für die Kampagne „Hände weg vom Landeserziehungsgeld“ waren das Ergebnis. Live Musik vom Music College und eine Kinderbastelstraße rundeten das Bild auf dem Anger ab. Erschöpft aber zufrieden packte ich halb Sechs die Materialien mit meinem Team in die Wahlkampfmobile. Die Pause zum Luftholen beschränkte sich aber nur auf die Fahrt nach Bindersleben. Dort folgten noch zwei Infostände und von halb Acht bis halb Neun ein Dritter in Töttelstädt. Überall gab es noch Gesprächsbedarf. Morgen geht es ab 7 Uhr auf dem Domplatz weiter…

Die Erfurter CDU stellt ihre Kandidaten zur Landtagswahl vor

Am 1. August können die Erfurterinnen und Erfurter auf der Bühne vor dem Anger 1die Direktkandidaten  der CDU aus Erfurt kennen lernen. Zu Beginn der Veranstaltung, um 11.30 Uhr, präsentiert sich Marion Walsmann, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode den Wahlkreis Erfurt III im Landtag vertreten hat. Sie ist seit 2008 Thüringer Justizministerin. Ab 12.00 Uhr wird sich Michael Panse, sozialpolitischer Sprecher der CDU im Thüringer Landtag, vorstellen. Neben seiner Tätigkeit als Stadtrat will er Ende August zum dritten Mal in den Landtag einziehen. Er bewirbt sich um das Direktmandat im Wahlkreis Erfurt II. Um 12.30 Uhr stellt sich Manfred Scherer vor. Er kandidiert für den Wahlkreis Erfurt IV und ist seit 2008 Thüringer Innenminister. Den Abschluss bildet gegen 13.00 Uhr Tabea Gies. Sie war bisher hauptsächlich in der Jungen Union bzw. im Ring Christlich-Demokratischer Studenten aktiv und bewirbt sich im Wahlkreis Erfurt I.

Kinderschutz in Thüringen – Thementag Nummer Zwei

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Gerold Wucherpfennig, Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien (links) und Michael Panse, MdL (rechts)
Bestes CDU-Wahlkampfwetter, Platz und Bühne schon eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn gut vorbereitet, ein dichtes Programm und motivierte Helfer am Stand – bessere Voraussetzungen für einen gelungenen zweiten Thementag konnte es kaum geben. Vor dem Anger 1 war Medienminister Gerold Wucherpfennig der erste Gesprächsgast, der die Plakatierungsaktion in seinem Wahlkreis im Kyffhäuser extra unterbrochen hatte. Entgegen der Unkenrufe des Liberalen-Wahlkämpfers ist Thüringen im Kindermedienbereich gut aufgestellt. Das gilt auch für den Kindermedienschutz. Über das Wiedersehen mit Elke Pirrhs, Vorsitzende des Thüringer Landeshebammenverband habe ich mich genauso gefreut, wie über das Gespräch mit Christoph Feest vom MitMenschen e.V.. In den vergangenen Jahren hat sich mit beiden eine gute und hilfreiche Zusammenarbeit entwickelt.
Thementag Kinderschutz 017
Interessiere Zuhörer beim Thementag, im Hintergrund Live-Musik auf der Bühne vom Music College Erfurt e.V.
Antje Tillmann, unsere Bundestagsabgeordnete, erläuterte auf der Bühne unsere gemeinsame Plakataktion „Achtung Schule beginnt“. Bei dieser traditionsreichen Veranstaltung hatten wir am Vormittag die ersten Plakate vor der Barfüßerkirche aufgehängt. Seit 1992 tun wir dies in jedem Jahr zum Schulbeginn. Sozialstaatssekretär Dr. Falk Oesterheld wurde vom Moderator Marc Neblung natürlich auch zum Gesundheitsschutz interviewt. Zentrales Thema dabei die Schweinegrippe und wie sich Thüringen auf Impfungen vorbereitet. Aber selbstverständlich habe ich noch einmal meine Position zu einem meiner „Lieblingsthemen“ erläutert und das bleibt der Nichtraucherschutz. Kurzes Zwischenfazit: Die Resonanz auf die Thementage steigt. Ich bin froh darüber, dass wir mit unseren Gesprächspartnern nicht in Hinterzimmern sondern auf der Bühne vor dem Anger 1 diskutieren. Interessierte Besucher verweilen auf ein Getränk oder informieren sich. Und Tausende vorübereilende Erfurterinnen und Erfurter registrieren den Wahlkampf.