Turbulente Ratssitzung am 7. November

CDU-Anträge weg gefegt In der Stadtratssitzung am 7. November 2012 brachte die CDU-Fraktion zahlreiche Anträge ein. Die Sitzung hat jedoch erneut in verschiedenen Punkten gezeigt, dass es Rot-Rot-Grün weniger um die Sache und das Wohl der Stadt geht, sondern vielmehr um eigenes politisches Kalkül. Augenscheinlich soll zukünftig möglichst kein Antrag, der nicht den „rot-rot-grünen Stempel“ trägt, den Stadtrat passieren. Die CDU-Fraktion brachte mit ihren Anträgen zur Finanzierung von zusätzlichen Fahrradständern und der Beschleunigung von Ausschreibungsverfahren Lösungsvorschläge zu zwei wichtigen Problemen in die abendliche Diskussion ein. Die Finanzierung der Fahrradständer wäre die Antwort auf zusätzlichen Bedarf in Erfurt gewesen. „Abgelehnt wurde dieser Antrag ohne jegliche Regung und Wortmeldung nicht nur von Rot-Rot, sondern auch von den Grünen, die mit ihrer Ablehnung offenbar eine Wende in ihrer einst vehementen ‚Fahrradpolitik’ einläuten“, bemängelt Fraktionschef Michael Panse. Auch der Antrag zur Beschleunigung der Ausschreibungsverfahren wurde ohne Nennung von Gründen einfach weggefegt. Die Beschleunigung hätte die Grundlage geschaffen, bereits zum Jahresanfang auch ohne bestätigten Haushalt ausschreiben zu können. Je früher ein Ausschreibungsverfahren angestoßen wird, umso größer ist der Nutzen für den Erhalt der Arbeitsplätze unserer Unternehmen, aber auch umso günstiger wird der angebotene Preis. „Hier zeigt sich erneut, dass die Stadt Erfurt derzeit mit seiner rot-rot-grünen Mehrheit eher ein Ausgabeproblem hat. Man nimmt es sogar in Kauf, dass Arbeitsplätze gefährdet werden und lange Verfahrensweisen bei den Ausschreibungen letztlich zu potentiell teureren Aufträgen führen – und das bei knappen Kassen“, ergänzt Panse auch in diesem Zusammenhang.

Auf und ab im Erfurter Sport

An diesem Wochenende waren die Emotionen zu den Punktspielen der Erfurter Mannschaften durchaus gegensätzlich. Die Black Dragons begeisterten ihre Fans gleich mit einem Heim- und einem Auswärtssieg, wobei letzterer in Chemnitz durch den von einem 4:1 Rückstand auf einen 4:7 Sieg gedrehten Sieg besonders wichtig war. Für Rot-Weiß war es mal wieder ein Spiel unter dem Motto „gut gespielt und trotzdem keinen Punkt“. Beim Tabellenzweiten Preussen Münster als Tabellenletzter zu verlieren ist nicht überraschend. Allerdings war auch dieses Mal wieder mehr drin und zum nun schon sechsten Mal in dieser Saison schwächte sich RWE mit einer Roten Karte. Der Samstag stand bei mir und meinen Söhnen im Volleyball-Focus. Am Vormittag waren wir bei einem Fotoshooting mit unseren Bundesligamädels dabei. Ein neuer Partner für unser SWE Volley-Team war vor Ort beim Vormittagstraining und in sowie um sein Auto haben wir unsere Models platziert. Das Ergebnis wird ab Donnerstag hier zu bewundern sein. Nur vorab schon mal, meine beiden Söhne waren mit Freude dabei und wollten aus dem Auto gar nicht mehr aussteigen. Dennoch wird dies nicht das neue Familienauto! Nach dem Mittagsschlaf ging es mit dem Kurzen wieder zur Riethsporthalle. Unsere zweite Mannschaft kämpte in der neuen 3. Liga um Punkte gegen TV Planegg-Krailling aus Bayern. Unter großem Jubel der rund 80 Zuschauer gelang der erste Saisonsieg. Leider mißlang das Vorhaben, am Abend ein weiteres bayerisches Team zu besiegen. Gegen den Aufsteiger TV Dingolfing verloren unsere Mädels in einem unkämpften Spiel mit 2:3 im Tiebreak. Derzeit sind unsere Mädels noch nicht wieder auf der Erfolgspur. Hoffen wir, dass es nächste Woche besser wird, dann stehen schwere Auswärtsspiele in Grimma und Dresden an. Der Sonntag war dann schließlich Familientag und sportfrei. Zum Familientreffen ging es nach Dachwig. Am Abend waren wir mal wieder im Cinestar. Dieses Mal ohne die Kinder – Skyfall, der neue James Bond.

Das größte Reisebüro Thüringens…

…hat wieder vom 1. bis 4. November in der Messe in Erfurt geöffnet. Heute wurde die 21. Messe Reisen & Caravan vom Botschafter der Tschechischen Republik JUDr. Rudolf Jindrak eröffnet. Die Tschechische Republik gehört allein schon durch die räumliche Nähe zu Thüringen zu den gut frequentierten Urlaubsregionen für die Thüringerinnen und Thüringer. Die Messe Reisen & Caravan ist in diesem Jahr wieder größer geworden 10 Prozent Steigerung zeigen auf, dass die Erwartungshaltung der Aussteller groß ist und offensichtlich die Reiselust ungebrochen ist. Beim Gang über die Messe habe ich mit meinem Sohn eine ganze Menge Urlaubsorte in Bildern und Katalogen entdeckt, wo wir schon waren. Allein die Urlaubsorte der letzten Jahre von Prag über den Darß bis nach Israel waren vertreten. Lediglich Kroatien haben wir vermisst. Einen großen Stellenwert und fast eine ganze Messehalle nehemen die Caravan-Anbieter ein. Offensichtlich ein Markt der brummt. Für uns wird es aber eher beim klassischen Camping bleiben. Am Wochende wird im Rahmen der Messe noch die sport.aktiv Messe parallel einbezogen – ein guter Grund um noch einmal mit der ganzen Familie auf der Messe vorbei zu schauen.

Jüdischer Witz – Wege des Lachens

Mit Dr. Marcus Patka und unserem Vereinsvorsitzenden Dr. Dietmar Görgmaier
Die derzeit stattfindenden 20. Jüdisch-Israelischen Kulturtage stehen unter dem Motto “Jüdischer Humor: Weisheiten mit Chuzpe, Schalk und Charme”. Vor einem Jahr, als wir im Vorstand unsers Fördervereins Alte & Kleine Synagoge das Thema der 20. Kulturtage festgelegt haben, haben wir bereits geahnt, wie vielfältig das Thema ist. Die ersten von über 50 Veranstaltungen in acht Städten sind inzwischen erfolgreich gelaufen. Heute Abend habe ich die Buchlesung von Dr. Marcus Patka in der Kleinen Synagoge moderiert. Dr. Patka ist Kurator des Jüdischen Museums in Wien und hat im Jahr 2010 das Buch “Wege des Lachens” geschrieben in dem er sich mit dem jüdischen Witz aus dem besonderen Blickwinkel des Winer Humors beschäftigt. Über 60 Besucher folgte interessiert seinen Ausführungen zur Entstehungsgeschichte und zur Besonderheit des Jüdischen Humors. Der Jüdische Witz ist nach seinen Worten nur dann jüdisch, wenn er sich um jüdische Tradition, Identität und Lebenswelt dreht. Allerdings stehen auch bei einem jüdischen Komiker noch lange nicht seine Witze in einer jüdischen Tradition. Die Wurzeln des jüdischen Witzes entstammen der Denkweise der Juden aus Osteuropa und setzen sich mit den Gesetzen auseinander. Die 613 Gebote des Moses Maimonides regeln das Leben von der Geburt bis zum Tod. Der Talmud will ein gottgefälliges Leben, aber er will lebendiges Leben, er verschiebt die Seeligkeit nicht in ein Jenseits. In sehr vielen jüdischen Witzen geht es darum die Gesetze de facto zu umgehen, sie aber de jure einzuhalten. Viele der Witze kommen nur richtig an, wenn sowohl der Erzähler, als auch die Zuhörer den Wortwitz verstehen könne, der oft vom Jiddischen geprägt ist – bei einer “Übersetzung” ins Deutsche geht oft die Wirkung verloren. Dr. Patka warnte zudem davor, dass Nichtjuden der Versuchung erliegen, jüdische Witze zu erzählen. Das kann nur schief gehen. Viele Menschen können nicht zwischen jüdischem Witz und “Judenwitz” unterscheiden. Die Gefahr des “Jiddelns” besteht zudem und dann ist der Tomfall oft verballhornend bis antisemitisch. Also lieber nicht versuchen – sondern sich auf die “Profis” verlassen! Etliche Beispiele erzählte Dr. Patka heute Abend und fügte zudem den Aspekt des jüdischen Humors in der Musik und die Tradition des jüdischen Kabaretts in Wien hinzu. In den nächsten Tagen wird reichlich Gelegenheit bestehen den jüdischen Witz näher kennenzulernen. Bereits am morgigen Donnerstag Abend wird in der Kleinen Synagoge der Liedermacher Dany Bober mit seinen Zuhörern auf eine “Jüdische Zeitreise” gehen. Ein Feature aus Liedern, Geschichten und jüdischen Humor steht im Mittelpunkt der Kooperationsveranstaltung, die wir gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchführen. Der Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Am Freitag ist dann ab 20 Uhr im Cafe Nerly Stand up Comedy zu erleben. Oliver Polak wird das Publikum unter dem Motto “Ich darf das, ich bin Jude” unterhalten. Tolle Veranstaltungen sind bis zum 11. November noch im Programm der 20. Jüdisch-Israelischen Kulturtage!

Senioren als Beispiel und Teil der Gesellschaft

Im Gespräch mit Reinhard Müller vom Paritätischen
Bei der heutigen Fachtagung, zu der ich als Generationenbeauftragter gemeinsam mit dem Paritätischen Thüringen eingeladen habe, ging es um das aktive Altern in der Kommune und welche Bedarfe und Gestaltungsmöglichkeiten dafür wichtig sind. Sehr schnell war jedoch unter allen Referenten und Teilnehmern Einigkeit darüber, dass unsere heute so rüstigen Senioren gleichzeitig auch Spiegelbild der Gesellschaft sind. Die gleichen Lösungs- und Beteiligungsmöglichkeiten erwarten alle anderen Generationen, nicht zuletzt weil sie irgendwann naturgemäß auch zur Altersgruppe der Senioren gehören werden. Reinhard Müller der Landesgeschäftsführer des Paritätischen eröffnete die Tagung und wies auf den Zusammenhang zwischen der drohenden Altersarmut und der zurückgehenden Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hin. Werner Göpfert-Divivier, Geschäftsführer des iSPO Institut für Sozialforschung, gehört selbst zur Genration der Babyboomer und als Vertreter der geburtenstärksten Jahrgänge zwischen 1946 bis 1964, begann er seinen Vortrag mit dem Satz: “Ich bin nicht mehr junge genug, um immer höflich zu sein. Ich bin mit dem Alter zunehmend ehrlich und direkt.”. Er gehört noch zu einer Generation, die im Rentenalter gut dastehen und die in der Werbung zunehmend stärker werdende Zielgruppe sind. Aber auch er verwies auf die drohende Altersarmut und sieht vor allem die Hinzuverdienstmöglichkeiten ohne Anrechnung auf die Rente als ein Rezept dagegen. Die kann ausdrücklich auch eine vergütungsähnliche Leistung für verbindliches Ehrenamt sein. Darauf ging Dr. Peter Zeman, Senior Advisor beim Deutschen Zentrum für Altersfragen, ein. In Deutschland gibt es derzeit 600.000 eingetragene Vereine, die alle engagierte Ehrenamtliche suchen. Zwischen 1985 bis heute ist die Engagementsbeteiligung von ca. 26 Prozent auf 35 Prozent gestiegen, quer durch alle Altersgruppen. Gut, dass heute der Bund beispielsweise eine Heraufsetzung der steuerlich zu berücksichtigenden Übungsleiterpauschale und der Ehrenamtspauschale beschlossen hat. Ein wichtiges Signal – wichtig ist aber auch, dass die Kommunen Flagge zeigen. Anerkennungskultur und Unterstützung der ehrenamtlichen Strukturen ist wichtig. Bei der abschließenden Diskussionsrunde am Nachmittag stand die Forderung nach Fort- und Weiterbildung im Mittelpunkt. Für mich bleibt aber das wichtigstes Anliegen immer wieder aufzuzeigen, dass Engagement Spaß macht und für den Ehrenamtlichen Erfüllung bedeutet. Dies ist ansteckend!  Bilder der Tagung LeseTipp: SenLine die Online-Zeitung für Generationen aus der Schweiz

Väterbilder für modernes Rollenverständnis

Jens Triebel, Johanna Arenhövel und Heike Taubert
Durchaus gleich mit doppelter Absicht hat der Suhler Oberbürgermeister Jens Triebel im vergangenen Jahr eine Fotoausstellung mit Väterbildern initiiert. Zum Einen soll damit gezeigt werden, wie wichtig die Vater-Kind-Beziehung ist und dass die jungen Väter von heute damit sehr selbstbewusst umgehen. Zum Anderen sollten damit die Mütter motiviert werden, die Kamera in die Hand zu nehmen und durch den Sucher ihre Familie in den Blick zu nehmen. Überraschend viele Suhler beteiligten sich an dem Fotowettbewerb und über 125 Bilder wurden für den Wettbewerb geschossen. Die Auswahl der prämierten Bilder fiel schwer und so entstand schließlich eine Ausstellung, die bereits im vergangenen Jahr mit großem Zuspruch in Suhl gezeigt wurde. Heute nun wurde sie gemeinsam von Sozialministerin Heike Teubert, der Gleichstellungsbeauftragten Johanna Arenhövel und dem Suhler OB Jens Triebel in der Rotunde im Regierungsviertel eingeweiht. Sozialministerin Heike Taubert betonte, wie wichtig beide Elternteile für die gesunde Entwicklung der Kinder sind. Aktive Väter sind für ihre Kinder wichtige Bezugspunkte und Vorbilder zugleich. Wenngleich viele der Bilder die typischen Vater-Sohn-Aktivitäten dokumentieren (wie z:b. beim Sport oder Kartfahren) gibt es auch Bilder die die moderne Rollenverteilung in der Familie festhalten. Der junge Vater beim Abwasch, welcher von seinem Baby aus dem benachbarten Küchenbecken beobachtet wird war zum Beispiel eines der Preisträgerbilder. Die Ausstellung will bewusst auch das Anliegen des Weltmännertages am 3. November unterstützen und so bleibt zu hoffen, dass viele der Mittags- und Tagesgäste in der Rotunde sich die Zeit zum Betrachten der Bilder nehmen. Bilder von der Ausstellungseröffnung

CDU-Stadtratsfraktion zu Gast bei der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat besuchte am gestrigen Abend die Thüringer Zentrale der Konrad-Adenauer-Stiftung in ihren neuen Räumlichkeiten in der Andreasstraße 37. Das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis ist Gedenkstätte und zum Teil zu attraktiven Büroräumen umgebaut worden. Die CDU Stadtratsfraktion diskutierte intensiv mit der Leiterin der Bildungsstätte, Maja Eib, über den bedauerlichen und emotional geführten Logo-Streit zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung Ettersberg. Dazu erklärte der Fraktionsvorsitzende im Erfurter Stadtrat Michael Panse: „Ich finde es richtig, dass sich die Konrad-Adenauer-Stiftung an diesem politischen Gedenkort verankert hat und dauerhaft dort engagiert. Die KAS ist als einzige politische Stiftung an diesem Ort als Mieter in der Verantwortung, Bildungs- und Erinnerungsarbeit zu verbinden. Ich sehe das Logo als Quellenangabe für den Schriftzug und gleichzeitig als Bekenntnis der Konrad-Adenauer-Stiftung für Freiheit und Demokratie.” Die vom Bauträger gestaltete Wand vor dem Fenster des Beratungsraumes der Stiftung mit dem Schriftzug “Ort der Unterdrückung und der Freiheit” Befreiung der Stasi-Zentrale 4.12.1989 und dem darunter gesetzten Logo der Konrad-Adenauer-Stiftung, ist Anlass der Differenzen. Aus der Broschüre der Konrad-Adenauer-Stiftung “ORTE DER FREIHEIT UND DER DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND” stammt der Duktus. Dabei zeigt sich die Mauer mit dem Schriftzug und dem Logo von außen parallel zum Beratungsraum der Konrad-Adenauer-Stiftung , dass heißt, die leere Rückwand zeigt zum Innenhof und der Schriftzug ist lediglich von den Bürofenstern aus einsehbar. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Leitprinzipien der Arbeit der KAS. Sie leistet damit Beiträge zur Förderung von Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Sozialer Marktwirtschaft. Bundesweit ist die Stiftung in zwei Bildungszentren und 16 Bildungswerken aktiv. Jeder Bürger kann sich über die Angebote und Veranstaltungen der Konrad-Adenauer-Stiftung vor Ort persönlich oder unter www.kas.de/erfurt informieren.

Sportwochenendrückblick

Gerne habe ich unseren Mädels die Bronze-Medaille umgehängt
Deutlich verbessert sieht die sportliche Bilanz dieses Wochenendes im Vergleich zur letzten Woche aus 🙂 Aber es ist auch noch Luft nach oben! Die Black Dragons gewannen am Freitag gegen F.A.S.S. Berlin, allerdings erst im Penaltyschießen und so gab es zwei Punkte. Heute Abend in Leipzig gab es hingegen nichts zu holen. Mal sehen wann der erste klare Dreier kommt, vielleicht nächsten Freitag gegen Niesky. RWE spielte bei Unterhaching. Nach den letzten klaren 0:3 Niederlagen, fühlte sich das 2:2 in der Schlußminute wie ein Sieg an. Unser SWE Volley-Team hatte eine lange Reise nach Stuttgart vor sich. Bei der zweiten Mannschaft des Erstligsten sollte der erste Auswärtssieg der Saison gelingen. Mit 1:3 (15:25, 29:27, 17:25 und 23:25) meisterte das SWE Volley-Team die Aufgabe. Das ganze Wochenende wurde in der Erfurter Riethhalle Volleyball gespielt und heute war ich mit meiner Familie bei der tollen Finalatmosphäre dabei.
Finale Württemberg – Thüringen
Der Bundespokal Süd fand für die U-16 Jungs und U-15 Mädels in Erfurt statt. Die beiden Thüringer Teams marschierten souverän durch die Vorunde der neun Landesverbände. Für unsere Mädels war dann heute im Halbfinale Schluss, aber gemeinsam mit Sachsen holten sie die Bronzemedaille. Ein toller Erfolg für das Team! Sechs der neun Spielerinnen kommen vom SWE Volley-Team und das macht uns besonders stolz. Das Finale gewann Hessen gegen Bayern. Die U-16 Jungs schafften es sogar ins Finale, wo sie sich Württemberg beugen mussten. Aber auch für sie war die Silberdedaille ein Riesenerfolg. Die Organisation vom TVV war perfekt, wir haben gerne unterstützt und uns für die Deutschen Meisterschaften U-16 2013 empfohlen. Wir haben uns um die Ausrichtung beworben und heute schon positive Signale bekommen.
Zweifellos das Team aus Bayern bei der Siegerehrung
Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer heute – aber auch an alle Trainer, Übungsleiter und ehrenamtliche Helfer unseres SWE Volley-Teams. Wir wurden am Wochenende für unsere Nachwuchsarbeit beim TVV-Verbandstag ausgezeichnet und da gibt es viele, die in unserem Verein dafür Verantwortung tragen. Am kommenden Wochenende stehen nun einmal drei Heimspiele auf dem Programm: Freitag 20 Uhr die Black Dragons gegen Niesky, Samstag 14 Uhr RWE – Babelsberg im Steigerwaldstadion und Sonntag 16 Uhr im Pokal unser SWE Volley-Team gegen Sonthofen. Drei Siege wären doch richtig Klasse und ich werde zu allen drei Spielen hingehen und unsere Erfurter Teams anfeuern. Bilder vom Bundespokal    

Neue Ausgabe Infoblatt CDU-Stadtratsfraktion

Die aktuelle Ausgabe des Infoblattes der CDU-Stadtratsfraktion beleuchtet die kommunalpolitischen Themen der zurückliegenden vier Wochen. Natürlich auch die Beigeordnetenwahl vom Mittwoch dieser Woche und die beiden Bürgeranträge aus vorletzten Stadtratssitzung. Die Arbeitskreise der Fraktion und die Fraktionsmitglieder waren zu mehreren Terminen beim Erfurter Flughafen und im Jugendhilfezentrum Aster zu Gast.   Mit zahlreichen Stadtratsanfragen haben die Fraktionsmitglieder wichtige Themen aufgerollt. Auf der Homepage der Fraktion sind alle Anfragen dokumentiert, im Infoblatt findet sich eine Auswahl der aktuellen Anfragen. In den nächsten Wochen wird uns der numehr dritte!!! Nachtragshaushalt für den laufenden Haushalt 2012 beschäftigen. Ursprünglich wollte der Oberbürgermeister den Haushaltsentwurf 2013 Anfang November in den Stadtrat einbringen. Gerüchten zufolge fehlen derzeit rund 32 Millionen um den rund 650 Millionen Euro umfassenden Haushalt (davon allein rund 150 Millionen Euro Personalkosten) “rund” zu bekommen. Frühestens Ende des Jahres wird wohl der Entwurf vom OB in den Stadtrat kommen.

Ehrenamt stärken – Vereine wieder unterstützen!

Nach der emotionsgeladenen Diskussion um die Beigeordnetenwahlen in dieser Woche, haben wir uns heute mit dem Oberbürgermeister Andreas Bausewein getroffen, um ein wichtiges kommunalpolitisches Thema auf die Tagesordnung des Stadtrats zu bringen. Seit dem Frühjahr beklagen sich viele Vereine und Ortsteile über die erheblich gestiegenen Belastungen bei der Organisation von Stadt- und Ortsteil, sowie Vereinsfesten. Gemäß Stadtratsbeschluss müssen sie für jede Verwaltungsgenehmigung Geld bezahlen und viele Vereine kommen angesichts des Kosten- und Bearbeitungsaufwandes an ihre Grenzen. Obwohl dieses Problem seit April bekannt ist und OB sowie SPD-Vertreter nach anfänglichen Ausflüchten (z.B. es könnten doch die Ortsteilbürgermeister künftig per se als Antragsteller fungieren) öffentlichkeitswirksam Nachbesserungen zusagten, hat sich bis heute nichts getan. Gemeinsam mit unserer CDU-Kreisvorsitzenden Marion Walsmann habe ich diese Situation von Anbeginn kritisiert und Änderungen angemahnt. Inzwischen sind die ersten Veranstaltungen abgesagt und die CDU hat einen Einwohnerantrag initiiert. Heute haben wir die Unterschriften dem Oberbürgermeister übergeben und sind nun gespannt auf die Diskussion dazu im Stadtrat. Nachfolgend die Pressemitteilung der CDU Erfurt dazu: CDU Kreisvorsitzende Marion Walsmann übergibt Einwohnerantrag mit fast 470 Unterschriften zur Stärkung des Ehrenamtes an Erfurts Oberbürgermeister Bausewein Walsmann: „Derzeitige Regelung für Miete und Abgaben entzieht finanziellen Nährboden für die Existenz vieler Vereine“ Einen Einwohnerantrag, den zwischen Juli bis Oktober fast 470 Erfurterinnen und Erfurter unterschrieben haben, übergab die CDU-Kreisvorsitzende Marion Walsmann, zusammen mit CDU-Stadtratsfraktionschef Michael Panse und Peter Bach vom Königlich preußischen Infanterie Regiment „von Waltersleben“, heute im Rathaus an Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Der Einwohnerantrag soll das ehrenamtliche Engagement gemeinnütziger Vereine in Erfurt unterstützen. Laut Thüringer Kommunalordnung muss der Stadtrat nach positiver Prüfung des Antrags über dessen Anliegen beraten und entscheiden. Marion Walsmann sagt dazu: „Mit der derzeitigen Regelung der Stadt über die Abgaben für Mieten und Nebenkosten von Vereinen wird den ehrenamtlich tätigen Einrichtungen und Vereinen zunehmend der finanzielle Nährboden für ihre Existenz entzogen. Es gibt Vereine, die mehr als die Hälfte ihrer Ausgaben für Mieten und Gebühren zur Nutzung städtischer Räume ausgeben müssen. Gemeinnützige Vereine können so ihrem eigentlichen Zweck kaum mehr nachkommen.“ Weiter sagte Marion Walsmann: „Wenn die Stadt keine Lösung für diese Problematik findet, so ist auf Dauer die kulturelle Vielfalt bedroht und der soziale Zusammenhalt in Erfurt schwindet. Ehrenamtliches Engagement aber verdient die besondere Unterstützung der Stadt. Die CDU Erfurt macht sich mit dem Einwohnerantrag deshalb für eine Neuregelung der Nutzungssatzung stark. So wollen wir die unabdingbare finanzielle Entlastung für Vereine erreichen. Darüber hinaus hat die Ehrenamtsförderung einen besonderen Stellenwert im Zukunftsprogramm ‚Erfurt 2020’ der CDU Erfurt. Die Abstimmung über unseren Antrag wird zeigen, wie das rot-rot-grüne Bündnis im Stadtrat zu den vielen ehrenamtlich Aktiven in Erfurt steht.“