„Wer zuschlägt, hat schon verloren“, habe ich heute auf dem Anger in Großbuchstaben auf ein weißes DIN-A3-Blatt geschrieben. „Verloren“ dick unterstrichen. Damit habe auch ich mich als CDU-Fraktionsvorsitzender positioniert zu einem Thema, das in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu kurz kommt: Gewalt an Frauen und Mädchen.
In Vorbereitung auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hatte das Aktionsbündnis gegen Gewalt an Frauen in Erfurt zusammen mit dem Brennessel e.V. heute zur Mitmachkampagne auf den Anger geladen. Den eigenen Standpunkt zu finden, zu formulieren und mit einem symbolischen Foto ein Zeichen setzen galt es für alle, die sich offen gegen Gewalt an Frauen positionieren wollten. Für mich und viele andere eine Selbstverständlichkeit. Gewalt an Frauen oder Kindern ist, egal in welcher Form, für den Täter meist nur eine Übertragung der eigenen Opferrolle auf die vermeintlich Schwächeren. Um sie zu unterstützen, muss ihnen geholfen werden, zu ihrer wahren Stärke zu finden.
Wir müssen hinsehen, zuhören – und wieder Selbstbewusstsein aufbauen. Die Arbeit des Aktionsbündnisses gegen Gewalt an Frauen in Erfurt kann nur ein Anfang ein. Hier ist jeder Einzelne gefragt. Auch Margarete Hentsch, Mitglied im Fraktionsvorstand der CDU-Stadtratsfraktion, folgte der Einladung entschlossen. „Wer zur Gewalt schweigt, verliert sein Recht“, mahnt sie mit ihrem Blatt die unrühmliche Rolle der Mitwisser an. Im Rahmen des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen wird es in Erfurt Ende November Aktionstage mit einer Reihe weiterer Veranstaltungen geben.
Stuttgart 2011
Auf der Heimfahrt von der zweitägigen Fachtagung zur Familienpolitik in Stuttgart habe ich mich am Bahnhof Stuttgart im Jahr 2011 gefragt, ob es nur Besucher der sonst so schönen Stadt so sehen, dass Stuttgart 21 in jedem Fall besser ist. Der Taxifahrer auf dem Weg zum Bahnhof jedenfalls erklärte mir, er sei gegen Stuttgart 21. Na ja, wir werden es Ende November sehen, wie es der Rest der Menschen in Baden-Württemberg sieht. Ich fand am Bahnhof maximal den Stand mit den Thüringer Würsten mitten im Schwabenland bemerkenswert.
Familienfreundlichkeit in Deutschland
Die Ergebnisse der Fachtagung werde ich sicherlich noch einmal in Ruhe aufarbeiten, für heute müssen die visuellen Eindrücke ausreichen. Auf der Heimfahrt im ICE habe ich dafür mal neugierig nachgesehen welch wichtige Themen auf der Tagesordnung der heutigen Landtagssitzung stehen. Es gab wichtige Themen, wie den Thüringen Monitor. Und es gab eher unwichtige. Siehe da, eine Erfurter Abgeordnete der Linken hat sich fürsorglich in der Fragestunde nach dem Generationenbeauftragten erkundigt. Eine Pressemitteilung und Stadtratsanfrage auf dieser Homepage (allerdings schon viereinhalb Monate alt) hatte ihr Interesse geweckt.
Nun freue ich mich grundsätzlich über das Interesse daran, was ich so berichte, sonst würde ich es ja auch nicht kund tun, aber was die Landtagsabgeordnete, die ja auch Stadträtin ist, nun damit erreichen wollte erschliesst sich mir nicht. Als Stadträtin fällt sie nicht auf, höchstens einmal wenn es um Hausbesetzer-Themen oder beisswütige Hunde geht. Aber auch wenn sie nicht so oft bei Stadtratssitzungen ist, sollte sie doch bemerkt haben, wann ich als Fraktionsvorsitzender zu kommunalpolitischen Themen agiere und wann als Generationenbeauftragter zu Landesthemen. Vorsichtshalber erkläre ich es gerne auch hier noch einmal offiziell: Die Hompage ist meine private Seite, die ich insbesondere als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der CDU pflege. Da ich im blog über viele Dinge schreibe, die ich erlebe, gibt es mal Meldungen die mit meinem Job als Landesbeauftragter für das Zusammenleben der Generationen zusammenhängen und oft auch Themen die mit Sport (als Vereinspräsident des SWE Volley-Teams und bekennenden Sportfan möge man mir das nachsehen) zu tun haben.
Thüringer Landtag
Im vorliegenden Fall war klar erkennbar, dass ich mich als Stadtrat positioniert habe und zudem noch nicht einmal in der Form, wie es die Kollegin bei ihrer mündlichen Anfrage im Landtag unterstellte. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer will kann es auch gerne immer noch nachlesen. Unabhängig davon halten es aber die Linken wahrscheinlich mit Grundgesetz und Verfassung des Freistaates Thüringen nur dann besonders eng, wenn es um sie selber und ihre Individualrechte geht. Sicherheitshalber hat Sozialministerin Heike Taubert heute noch einmal bei der Beantwortung der Anfrage auf die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit hingewiesen. Sie gilt glücklicherweise seit über 21 Jahren auch im Freistaat Thüringen.
Mag sein, dass dies nicht allen Linken gefällt. Mag sein, dass sie zu manchen Themen ganz andere Auffassungen haben. Aber die Meinungsfreiheit gilt und ich nehme sie für mich in Anspruch, so wie ich es jedem sonst zubillige, seine Meinung zu sagen. Jeder hat das Recht auf seine eigenen Meinung! Im vorliegenden Fall war der Auslöser eine geplante Veranstaltung der Evangelischen Allianz in Erfurt mit über 3.500 Jugendlichen. Nach dem Besuch des Papstes war dies für die linken Kirchengegner offensichtlich der nächste Dorn im Auge.
Wer die Anfrage nachlesen will findet sie hier (Drucksache 5/3346 und wer die Antwort ansehen will, findet das Video hier (ab ca. Minute 12.30). Und auch die Pressemitteilung ist noch im Netz.
Straßennamensgebung endlich beschlossenZufrieden mit dem Ergebnis der gestrigen Beratungen der Straßennamenkommission zur Straßennamensgebung nach Opfern der Sowjetdiktatur zeigt sich CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat. In die Straßennamenkommission war vom Stadtrat ein Antrag der CDU-Fraktion verwiesen worden, den drei jungen Erfurtern Annemarie Becker, Johannes Blochmann und Manfred Hochhaus, die am 24. Dezember 1951 in einem Moskauer Gefängnis hingerichtet wurden, auf Erfurter Straßenschildern eine letzte und besondere Würdigung zuteil werden zu lassen. Hierzu stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Erfurter Stadtrat Michael Panse fest: “Dieses Verbrechen an drei unschuldigen Erfurter Bürgern, darf nicht vergessen werden, denn auch sie wurden Opfer einer erbarmungslosen Diktatur. Wir haben den Antrag eingebracht, um auf ihr Schicksal, stellvertretend für viele Andere, hinzuweisen. Dies soll nach unserer Meinung in einem zusammenhängenden Straßenkomplex erfolgen.” In der Straßennamenkommission bestand nun Einvernehmen, im kommenden Jahr die Benennung von drei Straßen in einem Neubaugebiet nach den jungen Menschen vorzuschlagen. Hierzu meint Thomas Hutt: „Die Ermordung der drei Erfurter jährt sich demnächst zum 60. Mal. Nachdem die drei Ermordeten inzwischen längst von der russischen Justiz rehabilitiert sind, ist es an der Zeit, die Toten auch in ihrer Heimatstadt Erfurt zu ehren und damit zugleich die Erinnerung an eines der düstersten Kapitel deutscher Geschichte wach zu halten.“
Das SWE Volley-Team war gut vertreten
Ein wenig wie bei den Olympischen Spielen war es in der Erfurter Riethhalle bei der gestrigen offiziellen Einweihung. Auch da fanden schon die ersten sportlichen Wettkämpfe statt, bevor es an die Eröffnungsfeierlichkeiten ging. Unsere Damen vomSWE Volley-Team haben am vergangenen Samstag bereits ihr erstes Saisonheimspiel absolviert und 3:0 gewonnen. Auch der THC spielte am Wochenende zuvor bereitsChampions League in der Halle und dasSWE Volley-Team III absolvierte zwei Heimspiele (leider beide verloren).
Der Terminplan der Eröffnungsgäste ermöglichte aber erst die gestrige nachträgliche Eröffnungsfeier, die aber dennoch eine gelungene Veranstaltung war. Bis auf einen ganz kleinen Schönheitsfehler. Toni Stautz, die am Samstag ihre Heimpremiere für die Bundesligamannschaft des SWE Volley-Teams hatte, verschlug den symbolischen 1. Aufschlag! Der Volleyball landete nicht bei ihrem Vereinspräsidenten sondern einen Meter daneben in den Armen einer SPD-Stadtratskollegin. Ich habe danach mit unserem Trainer Heiko Herzberg das Thema “Sonderaufschlagtraining” besprochen 😉
Grundsteinlegung 15.12.2010
Die Besucher waren von der neuen Halle begeistert. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir im Dezember letzten Jahres zur Grundsteinlegung im Schneetreiben vor Ort waren. Die Handabdrücke unseres damaligen Kapitäns Jil Döhnert in der Betonplatte sind im Vorraum der neuen Halle fest in die Wand eingebaut.
2009 hatte der Stadtrat das Projekt beschlossen und durch über 4 Millionen Zuschüsse des TMSFG wurde der Bau letztlich möglich. Zweifellos ist die neue Halle auch ein Gewinn für das Rieth. Bei unserem ersten Heimspiel konnten wir viele Gäste begrüßen, die zuvor noch nie beim Volleyball waren – und ich hoffe sie kommen am 5. November zum nächsten Spiel wieder.
CDU Erfurt fordert mehr Zeit und ein langfristig tragfähiges Konzept Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat verwehrt sich gegen das Vorgehen der Stadtverwaltung beim allzu eilig vorgelegten Schulnetzplan. „Hier wird offensichtlich versucht, einer grundsätzlichen Debatte um das vorgelegte Konzept aus dem Weg zu gehen“, ärgert sich auch Michael Panse, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat. Er kündigt an, dass die CDU-Fraktion die Planung unter diesen Umständen sicher nicht mittragen werde. Denn die Stadträte, die noch in diesem Jahr über das Schulnetzkonzept abstimmen sollen, erfuhren von dem Konzept zunächst aus der Zeitung – und erst am Freitagnachmittag per Mail Konkretes von der Stadtverwaltung. Das öffentliche Veto ist bereits deutlich. Organisiert von der Elternvertretung der Regelschule Urbich protestierten heute Vormittag die Schüler, Lehrer und viele Eltern vor dem Erfurter Rathaus mit einer spontanen Demonstration gegen die geplante Schließung ihrer Schule. Mit Plakaten und Spruchbändern, mit Pfiffen und „Wir bleiben!“-Rufen forderten die Versammelten aufmerksamkeitswirksam ein Überdenken des Konzepts. Dabei empören sie sich nicht nur über den Fakt der geplanten Schließung allein. Vor allem die Vorgehensweise der Stadtverwaltung ärgert auch die Betroffenen. Kenntnis von den Plänen des Schulamtes erhielten sie nämlich am Freitagmorgen aus der Lokalpresse. Die Frist für die Abgabe einer Stellungnahme bis zum 17. Oktober ist dagegen so kurz wie nur möglich gehalten. „Wir sind alle irritiert über das Vorgehen“, erklärt Michael Panse. Er fordert mehr Zeit, um ein langfristig tragfähiges Konzept zu beschließen. Hier werde wieder einmal an den Menschen vorbeigeplant. „Dialog sieht anders aus.“ Das Konzept müsse dagegen intensiv besprochen werden. Man könne nicht aufveraltete Bevölkerungsprognosen zurückgreifen und vor der tatsächlich sichtbaren, deutlichen Geburtenzunahme in Erfurt die Augen verschließen. „Die Probleme werden uns dann wie jetzt beim Kita-Platzbedarf innerhalb kürzester Zeit einholen.“ Oberbürgermeister Andreas Bausewein wird sich auf weitere Proteste einstellen müssen. Auch die Elternvertreter der Regelschule Steigerblick sammeln bereits Unterschriften und haben eine Kundgebung angekündigt. Bausewein hingegen fand für die Protestierenden heute nur seltsam vertröstende Worte. Noch sei ja nichts beschlossen; und die Verantwortung liege schließlich bei den Stadträten, die im Dezember über das Konzept befinden sollen. „Eine zu bequeme Argumentation, wenn es um den Nachwuchs unserer Stadt geht“, findet Michael Panse.
Dr. Vitali Klitschko am Flughafen Erfurt
Seit Donnerstag fehlen gleich mehrere blog-Einträge. Aber die Ursache ist nicht, dass zuwenig los war – im Gegenteil! Jede der Veranstaltungen der letzten Tage hat einen eigenen Eintrag verdient und ich werde dies auch noch nachholen. Der Besuch von Dr. Eisenfaust hat aber das Programm heftig dominiert.
Donnerstag Abend war Thüringens Finanzminister Dr. Wolfang Voß kurzfristig in Vertretung der Ministerpräsidentin bei uns im CDU Ortsverband “Am Petersberg” zu Gast. Über 60 Gäste folgten interessiert seinen Ausführungen zum Euro und zu den Kommunalfinanzen und diskutierten kräftig mit.
Freitag stand die Mehrgenerationenfachtagung im TMSFG auf dem Programm. Seit vielen Wochen haben wir die Tagung intensiv vorbereitet. 100 Teilnehmer aus den 30 Thüringer MGHs, von Trägern, der Kommunalpolitik und Landtagsabgeordneten waren gekommen. Gute Vorträge und eine intensive Diskussion in den fünf Workshops – eine intensive Auswertung wird noch folgen. Geworben habe ich bei der Tagung für die Teilnahme am “Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen”. Auch der MDR berichtete von der Tagung.
Ehemaligentreffen in Arnstadt
Am Abend habe ich dann ersteinmal das Wochenendprogramm umstrukturieren müssen. Da mein jüngster Sohn Freitag und Samstag nun kurzfristig doch nicht bei mir war, blieb doch noch Zeit, um die Junge Union und das Ehemaligentreffen in Arnstadt zu besuchen. Viele ehemalige Landesvorstandsmitglieder waren gekommen und hörten ein politischen Fazit der letzten Jahre von Sergej Lochthofen, dem ehemaligen Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen.
Samstag verschob sich dann die Terminplanung andgültig. Der geplante Besuch des ukrainischen Parteivorsitzenden der UDAR Dr. Vitali Klitschko im Erfurter Rathaus musste leider abgesagt werden. Bereits um 12.30 Uhr ging sein Rückflug von Erfurt nach Kiew über Berlin. Am Abend nahm er dann schon an der Eröffnung des EM-Endspielstadions in Kiew mit 60.000 Zuschauern teil. So schade wie dies für uns war, so verständlich war es dennoch. Da ich aber hoch interessiert war, wie sich Vitali Klitschko als Politiker präsentiert (er ist Fraktionsvorsitzender der UDAR im Stadtrat in Kiew), fuhr ich wieder nach Arnstadt zur Jungen Union. ACDC – seine Kampfmusik erklang, als er den Saal mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht betrat. Als Dr. Eisenfaust die Stadthalle in Arnstadt wieder verlies, war ich schon auf dem Flughafen in Erfurt.
Kurz vor seinem Abflug hatten wir die Möglichkeit zu einem kleinen “greet and meet” vor dem Flughafen. Vitali Klitschko nahm sich trotz bereits laufender Flugzeugmotoren Zeit zu einem kurzen Gespräch und für etliche Autogramme. Mein Sohn Jonas war überglücklich – Autogrammkarte und ein signiertes (natürlich orangenes) T-Shirt und Vitali hat ihm die Hand geschüttelt und ihn gefragt wie er heißt 😉
Dr. Klitschko wird sehr wahrscheinlich im nächsten Jahr in Kiew als Oberbürgermeister kandidieren. Ich habe ihm nicht nur viel Glück gewünscht, sondern augenzwinkernd erklärt, dass wir uns in Kiew oder Erfurt wieder sehen müssen, nach Möglichkeit wenn wir beide einen erfolgreichen Wahlkampf hatten. Die Delegation der UDAR war danach dann bei uns im Rathaus zum Gespräch zu Gast – dazu schreib ich dann morgen mehr.
Am Abend schließlich starteten unsere Damen vom SWE Volley-Team mit einem Heimspiel in der neuen Riethhalle. Viele Zuschauer, darunter viele neue Fans, ein klares 3:0 – was will man mehr! So mancher gelungene Monsterblock raubte den Damen aus Chemnitz jede Illusion, in Erfurt was zu holen. Der heutige Sonntag war dann Familientag und unter anderem mit einem Besuch beim Erfurter Oktoberfest bei bestem Wetter geeignet um von der Terminflut wieder umzuschalten.
Fotos vom Besuch von Dr. Vitali KlitschkoFotos vom SWE Volley-Team
Generationenbeauftragter Michael Panse: „Ab sofort können Anträge für Projekte zum Europäischen Jahr bei der nationalen Koordinierungsstelle gestellt werden“Der Thüringer Landesbeauftragte für das Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, hat die Thüringer Mehrgenerationenhäuser zur Beteiligung am „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012“ aufgerufen. Auf einer Fachtagung zur Zukunft der Mehrgenerationenhäuser im Freistaat mit 100 Teilnehmern sagte Michael Panse in Erfurt: „Ab sofort können Anträge für Projekte zum Europäischen Jahr bei der nationalen Koordinierungsstelle gestellt werden. Antragsschluss ist der 4. November 2011. Ich fordere zudem die Thüringer Verbände, Vereine, Einrichtungen und sonstige Interessierte auf, sich ebenfalls mit Projektvorschlägen an der Umsetzung des ‚Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität 2012’ im Freistaat Thüringen zu beteiligen.“ Der Thüringer Generationenbeauftragte versprach, Initiativen zur Ausgestaltung des Europäischen Jahres 2012 in Thüringen zu unterstützten und aktiv zu begleiten. Michael Panse begrüßte, dass auch auf europäischer Ebene das Augenmerk stärker auf das Thema aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen gelenkt wird. „Dieses Thema stellt gerade Thüringen vor besondere Herausforderungen. Seit 1990 hat sich der Anteil der über 65jährigen im Freistaat verdoppelt. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist um 6 Jahre gestiegen. Es gilt unter anderem, Seniorinnen und Senioren eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von der Gestaltung des Wohnumfeldes bis hin zur Nutzung von Bildungsangeboten zu ermöglichen, ihr Engagement zu fördern und Altersbilder in der Gesellschaft positiv zu verändern.“ Laut Generationenbeauftragtem soll im Februar 2012 in Weimar eine Konferenz mit internationaler Beteiligung als Auftaktveranstaltung zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ stattfinden. Nähere Informationen wie der Aufruf, das Antragsformblatt und der Beschluss der EU sind auf der Homepage des Beauftragten für das Zusammenleben der Generationen zu finden unter http://www.thueringen.de/de/bzg/aktuelles/ej/
Zur nunmehr neunten Tagung innerhalb von zwei Jahren ludt heute das Projekt der LEG “Kinderbetreuung 24” ein. Jedes Mal wurde der Interessentenkreis größer, so dass nun die Räume bei der LEG nict mehr ausreichen und Partnerunternehmen helfen, so wie heute die VBG im Brühl. Anke Kalb, Personalleiterin der LEG stellte die Aktivitäten ihres Unternehmens zur Mitarbeiterbindung und familienunterstützenden Leistungen vor.
Die LEG Sommerschule startete für 20 Mitarbeiterkinder und betreute diesen Sommer schon 120 Kinder im Alter von 6 – 14 Jahren in sieben Wochen. Exkursionen in Betriebe und ein umfänglichen Freizeit- und Bildungsprogramm stand auf dem Plan. Geplant ist jetzt ein Herbstcamp gemeinsam mit EON. Nicht heraus bekommen habe ich allerdings, was es mit den Heiratsbeihilfen der LEG auf sich hat…
Neueste Projektidee ist das Kita-Projekt im Brühl. Zwischen Bundesarbeitsgericht und Amtsgericht soll eine Kita auf einem Gelände der LEG mit Projektpartnern entstehen. 80 Kindergartenplätze und 40 Krippenplätze werden dort entstehen. 50 Prozent der Plätze sind für die beteiligten Firmen reserviert die andere Hälfte belegt das Jugenamt. Einige offene Fragen, wie beispielsweise der Finanzierung und der Öffnungszeiten (geplant von 6 bis 20 Uhr + Differenzzeitbetreuung) müssen noch geklärt werden.
Prof. Dr. Michael Behr vom Wirtschaftsministerium verwies darauf, dass leider nur die Minderheit der 76.000 Thüringer Unternehmen ähnlich intensiv um ihre Mitarbeiter bemüht sind. Er warb für familienfördernde Konzepte analog zu Frankreich, wo er eine besondere Willkommenskultur für Kinder für ursächlich für die deutlich höhere Geburtenquote ansieht.
In Erfurt lässt sich das Problem derzeit immer noch am deutlichsten bei den Kita-Platzkapazitäten. Es fehlen Plätze insbesondere für Kinder unter 2 Jahren. In einem längeren Gespräch mit der Thüringer Allgemeinen habe ich dies heute Nachmittag einmal wieder zum Thema gemacht- steter Tropfen… Hoffentlich ändert sich der Platzmangel nicht erst, wenn am 1. August 2013 die Übergangsfrist endet und für alle Kinder ab dem 1. Geburtstag einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz in Thüringen besteht.
Noch vier Tage bis zum ersten Heimspiel für unser SWE Volley-Team in der neuen Riethhalle. Am Samstag um 19.30 Uhr ist erster Aufschlag gegen die Damen aus Chemnitz. Heute konnte unser Team das erste Mal in der neuen Halle trainieren und so haben wir die Vorstandssitzung auch dorthin verlegt.
Bis zu 1.250 Zuschauer wird die neue Halle fassen – mal sehen wie viele am Samstag kommen werden. Ab heute werben wir für das Spiel auch auf 190 Litfasssäulen in Erfurt und mit Einladungen als Beilage in der Tageszeitung. Organisatorisch kommt auf uns einiges zu. Aber ich bin optimistisch, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins und unsere 10 Vorstandsmitglieder die Herausforderung meistern werden!
Erste Trainingsbilder
MitMarion Walsmann und der JU Mainz
Gleich zwei wichtige Veranstaltungen standen heute auf dem Tagesprogramm zum Tag der Deutschen Einheit. In die Erfurter Michaeliskirche ludt der CDU Kreisverband zum traditionsreichen Vespergottesdienst.
Pfarrer Johannes Haak hielt das geistliche Wort und Ministerin Marion Walsmann betonte die politische Dimension unserer Veranstaltung. Erfreut waren wir, dass auch eine Delegation von Mitgliedern der Jungen Union Mainz bei uns zu Gast war. Gut, dass die JU die deutsch-deutschen Treffen weiter pflegt, wie wir es bereits vor 20 Jahren taten.
Am Abend folgte dann der Festakt der Landesregierung in der Stadthalle in Gotha. S.E. Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika Philip D. Murphy hielt die Festrede. Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Anlass zur Freude und Dankbarkeit. Daran werden wir immer wieder erinnert und daran werden wir auch selbst immer wieder erinnern!
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